Abgasskandal

Abgasskandal

  • Porsche-Chef Matthias Müller wird Nachfolger von Martin Winterkorn an der VW-Spitze - auf der Tagung des Aufsichtsrates heute ist er offiziell benannt worden.
  • Hans Dieter Pötsch soll Aufsichtsratschef werden. Dazu ist eine außerordentliche Hauptversammlung am 9. November geplant.
  • US-Chef Michael Horn bleibt zwar. Aber er bekommt einen neuen Chef: Der bisherige Skoda-Chef Winfried Vahland leitet künftig die neu gegründete Marktregion Nordamerika
  • Der Vertriebschef des VW-Konzerns, Christian Klingler, verlässt das Unternehmen
  • Die Nachrichtenagentur Bloomberg sieht die Verantwortung für den Skandal in Deutschland.
  • 9/24/2015 11:13:00 AM   Tillmann Neuscheler
    Wie sich der Skandal auf Metallpreise auswirkt: Palladium hoch, Platin runter
    Der Diesel-Skandal sorgt auch für kleine Unruhe an den Rohstoffmärkten, weil manche Anleger offenbar auf einen Niedergang des Dieselmotors und einen Boom des Benzinmotors setzen.
      Und weil für Katalysatoren in Benzinmotoren das Edelmetall Palladium gebraucht wird, stieg der Preis von Palladium nach Bekanntwerden des Skandals kräftig. Inzwischen ist er wieder etwas gefallen, aber er liegt immer noch rund sieben Prozent über dem Niveau vor Bekanntwerden des Skandals. Umgekehrt geht es abwärts mit Platin, weil das Metall in Dieselkatalysatoren eingesetzt wird.
  • 9/24/2015 11:13:00 AM   Tillmann Neuscheler
    Auch nachdem BMW auf die Vorwürfe reagiert hat, bleiben die Aktien weiter unter Druck. BMW teilte mit, man werde den  ICCT ( das ist die Organisation, die die Vorwürfe erhebt und auch den VW-Skandal ins Rollen brachte) kontaktieren und um Aufklärung zu dem Straßentest bitten. Denn BMW seien die nicht näher beschriebenen Straßentests bisher nicht bekannt und "daher für uns derzeit weder nachvollziehbar noch erklärbar."

  • 9/24/2015 11:44:04 AM   Tillmann Neuscheler

    Wenn der Diesel-Motor ein Problem bekommt, trifft das vor allem Europa. In Amerika gibt's kaum Diesel.

  • 9/24/2015 11:44:59 AM   Patrick Bernau
    Die Zeit für Stichproben ist längst abgelaufen

    Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter  zur Aussage von Verkehrsminister Dobrindt, auch Autos anderer Hersteller würden stichprobenartig untersucht.
  • 9/24/2015 11:54:22 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Naturschutzbund will so nicht mehr mit Volkswagen zusammenarbeiten
    Seit 15 Jahren arbeitet der Naturschutzbund mit Volkswagen zusammen. Zum Beispiel beim Schutz von Mooren oder von Wölfen.  Aber jetzt will der Naturschutzbund so nicht mehr: „Bereits jetzt ist klar, dass die Kooperation mit der Volkswagen AG in der jetzigen Form nicht weitergeführt werden kann“, hat der Verband gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur epd heute erklärt.: „Wir machen es von unseren Forderungen an den VW-Vorstand abhängig, ob die Zusammenarbeit mit Volkswagen überhaupt eine Zukunft hat.“



  • 9/24/2015 11:55:20 AM   Hanna Decker
    Entwicklungschefs von Audi und Porsche müssen offenbar gehen

    Gestern war schon angekündigt worden, dass noch mehr Leute ihren Hut nehmen werden müssen.
    Jetzt werden die personellen Konsequenzen schon klarer. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge müssen auch die beiden Entwicklungschefs von Audi und Porsche, Ulrich Hackenberg und Wolfgang Hatz, gehen. Sie sollen wohl die Verantwortung auf technischer Ebene übernehmen.


    Die beiden waren viele Jahre lang für VW tätig, Hackenberg als Entwicklungschef und Hatz als oberster Motorenentwickler. "Bild" zufolge fällt der Einbau der verbotenen Software in ihre Amtszeit.
  • 9/24/2015 12:03:00 PM   Patrick Bernau
    Er hat den Termin tatsächlich nicht abgesagt: Audi-Chef Rupert Stadler hält heute eine Rede in Frankfurt, und zwar bei der Amerikanischen Handelskammer. Ausgerechnet. "Das Auto der Zukunft bewegt den American Dream" - so heißt die Rede.

    Aber, oh Wunder, von Audi heißt es: Stadler müsse nach der Rede sofort weiter, er könne keine Fragen beantworten.
  • 9/24/2015 12:12:01 PM   Hanna Decker

    Ulrich Hackenberg

    Jetzt rätseln wir, wieviel die beiden Entwicklungschefs wussten. Ulrich Hackenberg, das ist schon mal klar, war 2007 zusammen mit Winterkorn von Audi zu Volkswagen gewechselt. Haben Sie schon mal vom Baukastensystem gehört? VW führt es derzeit bei immer mehr Marken ein, Hackenberg hat's erfunden. Später ging er dann nach Ingolstadt zurück, wo er Audi mit neuen Elektroautos auf die Sprünge helfen sollte.
  • 9/24/2015 12:21:45 PM   Hanna Decker

    Wolfgang Hatz

    Wolfgang Hatz ist der zweite Name, der gerade kursiert und wohl gehen soll. Er war laut "Bild" früher Mitarbeiter von Hackenberg bei VW. Im Februar 2011 ist er dann als Entwicklungschef zu Porsche gewechselt.
  • 9/24/2015 12:27:04 PM   Hanna Decker
    Spiegel Online meldet jetzt, dass auch Heinz-Jakob Neußer gehen muss - das ist der Entwicklungschef von Volkswagen selbst.

    VW selbst hat die drei Personalien noch nicht bestätigt.
  • 9/24/2015 12:35:20 PM   Hanna Decker

    Heinz-Jakob Neußer

    Das ist der dritte Mann, dessen Abgang diskutiert wird. Seit Juli 2013 ist er für die Entwicklung bei Volkswagen zuständig.
  • 9/24/2015 12:42:26 PM   Nadine Bös
    Und schon wieder gibt es das nächste Rücktrittsgerücht: Der VW-Amerika-Chef Michael Horn müsse auch seinen Posten räumen, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider.

  • 9/24/2015 12:44:33 PM   Hanna Decker
    Eben hatten wir schon gemeldet, dass Motoren vom Typ EA 189 in Audi-Modellen verbaut sind. Jetzt haben Skoda und Seat bestätigt, dass sich auch in ihren Fahrzeugen entsprechende Motoren befinden.

    Bei Skoda sind Modelle der Reihen
    Fabia, Roomster, Octavia und Superb aus den Jahren 2009 bis 2013 teilweise betroffen.

    Bei Seat wissen wir noch nichts über die genauen Modelle.
    Laut der spanischen Zeitung "El Pais" geht es aber um eine halbe Million Autos seit 2009.
    Wer Spanisch kann, kann den Text hier nachlesen.
  • 9/24/2015 12:48:59 PM   Nadine Bös

    Michael Horn (Bild Reuters)

    "Wir haben Mist gebaut" - so äußerte sich VW-Amerika-Chef Michael Horn zum Abgas-Skandal. Jetzt gibt es Gerüchte, dass Horn gehen muss.

  • 9/24/2015 12:58:22 PM   Hanna Decker
    Jetzt gibt es beinahe minütlich Neuigkeiten zu Personalien bei VW. "Reuters" beruft sich auf einen Insider und berichtet, im Konzernvorstand von VW solle ein eigenes Ressort für das Amerika-Geschäft eingerichtet werden. Der heißeste Kandidat für den Posten: Winfried Vahland, Chef der Volkswagentochter Skoda. China hat - im Gegensatz zu den USA - schon ein eigenes Ressort im Vorstand. Für das ist Jochem Heizmann zuständig.

    Volkswagen schweigt bislang immer noch zu den Gerüchten um die Personalien.
  • 9/24/2015 1:16:30 PM   Hanna Decker
    Bestimmt kennen Sie aus der Eurokrise noch die Ratingagentur Standard & Poor's. Die bewertet nicht nur die Kreditwürdigkeit von Staaten, sondern auch von Unternehmen. Jetzt hat sie sich auch VW vorgeknöpft. Weil Volkswagen vor kurzem Milliarden für Strafzahlungen zurückgestellt hat, prüft die Ratingagentur eine Herabstufung der Bonitätsnote von VW.

    Auch die Ratingagentur Fitch hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass die Kreditwürdigkeit von VW unter Druck geraten könnte. Eine sofortige Herabstufung hielt Fitch am Montag allerdings noch für unwahrscheinlich.
  • 9/24/2015 1:26:43 PM   Tillmann Neuscheler
    Wenigstens Klaus Allofs bleibt gelassen

    Hat der ganze VW-Skandal eigentlich auch Konsequenzen für den VfL Wolfsburg? Der Fußballverein gibt sich demonstrativ gelassen: „Ich bin ziemlich überzeugt, dass es da keine Veränderungen geben wird“, gab Geschäftsführer Klaus Allofs bei der regelmäßigen Pressekonferenz zu Protokoll.  Er sei aber im engen Austausch mit VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz. Der sitzt im VW-Vorstand und ist wie Winterkorn großer Fußball-Fan. Winterkorn hatte den Club immer groß unterstützt. Der VfL wurde erst in Winterkorns Amtszeit hundertprozentige VW-Tochter.


  • 9/24/2015 1:37:11 PM   Hanna Decker
    Ein Bild vom Skoda-Vorsitzenden Winfried Vahland wollen wir Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten. Er soll wohl neuer Amerika-Chef bei VW werden. Das haben jedenfalls zwei "mit den Beratungen vertraute Personen" der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Von 2005 bis 2010 hatte Vahland bereits das China-Geschäft für den Konzern verantwortet.


  • 9/24/2015 1:46:29 PM   Patrick Bernau

    Diese Modelle sind betroffen

    Wo wurde der Motor EA 189 mit der Manipulationssoftware verbaut? Der ADAC weiß es nicht, wir wissen es nicht, und auch Volkswagen arbeitet nach wie vor daran, eine Liste zu veröffentlichen. Inzwischen gibt es wenigstens einige Aussagen über Modelle, die sicher betroffen sind - wenn auch nicht alle der jeweiligen Baureihe. Es geht um Dieselmotoren mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum.

    Audi:
    • A1
    • A3
    • A4
    • A6

    Skoda: aus den Baujahren 2009 bis 2013

    • Fabia
    • Roomster
    • Octavia
    • Superb
    Seat: Es gibt betroffene Modelle auch bei Seat. Welche das sind, ist noch nicht öffentlich. Die spanische Zeitung "El País" spricht von einer halben Million Autos.

    Volkswagen: Bekannt sind die amerikanischen Modelle

    • Jetta (Baujahr 2009-2015)
    • Jetta Sportwagen (2009-2014)
    • Beetle (2012-2015)
    • Beetle Cabrio (2012-2015)
    • Golf (2010-2015)
    • Golf Sportwagen (2015)
    • Passat (2012-2015)



  • 9/24/2015 1:57:01 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Haftpflichtversicherungen der Manager bangen

    Der Skandal könnte auch noch ein paar Versicherungen treffen. Denn die meisten Manager haben eine sogenannte D&O-Versicherung. Das sind Managerhaftpflicht-Versicherungen, sie schützen Top-Manager vor  Schadenersatzansprüchen bei Fehlverhalten. Kritiker haben die  Versicherungen auch schon als „Nieten-Policen“ verspottet, sie sind mittlerweile aber üblich bei großen Konzernen. Die Prämien für die Versicherung zahlt dabei üblicherweise das Unternehmen, versichert aber sind die Manager. Gut möglich, dass die Versicherungen im Diesel-Skandal auch noch zahlen müssen, wenn Top-Manager von Volkswagen Schadensersatzprozesse verlieren. Allerdings zahlen die Versicherungen nur bis zu einer bestimmten Obergrenze. Und wie hoch ist die? Die Verträge werden üblicherweise nicht öffentlich gemacht. Die Nachrichtenagentur dpa hat nun aber Experten dazu befragt: Demnach sind bei großen Unternehmen wie Volkswagen Obergrenzen im Bereich von 500 Millionen Euro üblich.
  • 9/24/2015 2:03:13 PM   Nadine Bös
    Hilft jetzt nur noch Beistand von oben?

    Kardinal Reinhard Marx (Bild DPA)

    So sehr erschüttern die Vorfälle rund um die Manipulationen des Autoherstellers Volkswagen das Land, dass sogar Kirchenvertreter geschockt sind. "Das hätte ich nicht erwartet", sagte der Vorsitzende der Deutsche Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx und äußerte sich erschüttert über den "verheerenden Skandal". Die gesamte deutsche Wirtschaft könne unter dem Vertrauensverlust leiden. VW hat übrigens in Wolfsburg sogar einen eigenen Industriepfarrer. Peer-Detlev Schladebusch heißt der Mann. Er ist evangelischer Pastor und er glaubt: VW wird das Vertrauen zurückgewinnen
  • 9/24/2015 2:35:41 PM   Hanna Decker
    In immer mehr Ländern wird jetzt ermittelt: Auch die französische Regierung plant Stichproben auf Abgas-Manipulationssoftware bei Dieselautos. Das hat Umweltministerin Ségolène Royal der Agentur "Reuters" nach Gesprächen mit den Herstellern Peugeot und Renault gesagt.
    Das Bild stammt von der anschließenden Pressekonferenz.



  • 9/24/2015 2:40:44 PM   Hanna Decker
    Porsche-Chef Matthias Müller wird Nachfolger von Martin Winterkorn als VW-Vorstandsvorsitzender.
  • 9/24/2015 2:59:54 PM   Hanna Decker
    Porsche-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller kennt Volkswagen bestens. Er ist seit fast vier Jahrzehnten im Konzern. Seit 2010 führt der 62 Jahre alte Manager den Sportwagenbauer Porsche. Hier die Nachricht dazu auf FAZ.NET http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/winterkorn-nachfolge-porsche-chef-mueller-wird-neuer-vw-chef-13821657.html



  • 9/24/2015 3:27:28 PM   Hanna Decker
    Kommen Sie noch mit im Personalkarussell? Dann habe ich hier die nächste Neuigkeit für Sie: Als Müller-Nachfolger an der Spitze von Porsche wird der bisherige Produktionsvorstand Oliver Blume gehandelt. Das berichtet die dpa und beruft sich dabei auf Konzernkreise.


    Oliver Blume bei einer Präsentation 2013 in Japan


  • 9/24/2015 3:31:13 PM   Hanna Decker
    Vor zwei Stunden haben wir noch berichtet, dass die Ratingagentur Standard & Poor's prüft, ob sie die Bonitätsnote von VW-Anleihen herabstuft. Jetzt hat die Ratingagentur Moody's den Ausblick für VW auf "negativ" gesenkt.
  • 9/24/2015 3:39:04 PM   Hanna Decker

    Umfrage zum VW-Skandal: „Es ist einfach traurig“

    FAZ.NETAm Rande der Automesse IAA haben wir Passanten gefragt, wie sie den Abgas-Skandal um den Autobauer Volkswagen einschätzen.
  • 9/24/2015 3:45:44 PM   Nadine Bös
    Das Rätselraten darüber, welche Autos genau von der Abgas-Manipulation betroffen sind, ist immer noch groß. Jetzt fordert auch die EU-Kommission eine vollständige Aufklärung der nationalen Behörden. "Unsere Botschaft ist klar: Null Toleranz bei Betrug und absolute Einhaltung der EU-Regeln“, sagte Binnenmarktkommissarin Elzbieta Bienkowska.
  • 9/24/2015 3:56:59 PM   Nadine Bös
    Und noch ein Chefwechsel...
    Neue Personalien gibt's heute im Volkswagenkonzern am laufenden Band. Um die Verwirrung zu perfektionieren kommt ausgerechnet jetzt noch eine, die mit dem Abgasskandal gar nichts zu tun hat:
    Bei Porsche wechselt der Personalvorstand: Thomas Edig geht zum 1. Oktober und wird künftig Personalchef bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Der neue oberste Porsche-Personaler heißt Andreas Haffner. Bei so vielen Chef-Rochaden hat er bestimmt gleich zu Dienstbeginn richtig viel zu tun!
  • 9/24/2015 4:03:40 PM   Hanna Decker
    Auf VW kommen vermutlich Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu. Betriebsratschef Bernd Osterloh will mit dem Vorstand darüber sprechen, wie die Last kompensiert werden kann. "Hierbei werden wir uns auch darüber unterhalten müssen, wie wir unserem Effizienzprogramm einen Turbo verpassen, um die Milliardensummen, die wir jetzt verlieren werden, zu kompensieren", zitieren "Bloomberg" und "Reuters" übereinstimmend aus einem Brief an die Belegschaft.
  • 9/24/2015 4:12:25 PM   Nadine Bös
    Wer ist der Neue an der Spitze von Volkswagen? Unsere Korrespondentin Susanne Preuß hat Matthias Müller porträtiert:

    Neuer VW-Chef: Müller macht’s

    FAZ.NETNach dem Rücktritt von VW-Chef Martin Winterkorn soll Porsche-Vorsitzender Matthias Müller künftig Volkswagen führen. Er kennt den Konzern. Schon sein ganzes Berufsleben lang. Ein Porträt.
  • 9/24/2015 4:30:13 PM   Nadine Bös
    Vom VW-Skandal sind viele Länder aufgeschreckt und wollen ihre Autobranche genauer unter die Lupe nehmen. Jetzt auch Großbritannien.  In Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern solle sichergestellt werden, dass der Einsatz von Software zur Abgas-Manipulation keine industrieweite Praxis sei, erklärte das Londoner Verkehrsministerium. Dafür werde die Kraftfahrtbehörde Emissionstests auf Prüfständen wiederholen und sie falls nötig mit den Abgaswerten im tatsächlichen Fahrbetrieb vergleichen.
  • 9/24/2015 4:47:27 PM   Nadine Bös
    Und hier noch was aus den weiten Sphären von Twitter: Ist Ryanair grüner als Volkswagen?

  • 9/24/2015 4:58:12 PM   Nadine Bös
    Das hier gibt's auch noch auf Twitter:

  • 9/24/2015 5:05:17 PM   Nadine Bös
    Nach einem aufregenden Nachrichtentag und vielen Meldungen vor allem aus dem VW-Personalkarussell, kehrt am Abend nun etwas Ruhe ein. Wir schließen die Live-Berichterstattung und halten Sie natürlich mit unseren Artikeln auf FAZ.NET weiter informiert. Lesen Sie alles zum Abgasskandal auf unserer Themenseite.
  • 9/25/2015 4:15:44 AM   Oliver Georgi
    Liebe Leser,
    der Tag ist noch nicht einmal hell, aber die VW-Abgasaffäre entwickelt sich schon vorher weiter. Ab sofort halten wir Sie wieder hier im Liveblog auf dem Laufenden - mit aktuellen Meldungen, Kurz-Analysen und Hintergründen.
    Viel Spaß beim Lesen!
  • 9/25/2015 4:17:25 AM   Oliver Georgi
    Der Druck auf Volkswagen nimmt weiter zu. Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat Entschädigungen für die betroffenen Autofahrer in Deutschland gefordert. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) müsse "einen verbindlichen Rahmen mit VW vereinbaren, wie die Betroffenen entschädigt werden müssen", sagte Kutschaty der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Zugleich forderte er "dringend ein richtiges Unternehmensstrafrecht, um gegen schwere Wirtschaftskriminalität vorgehen zu können".

    Offensichtlich habe Volkswagen seine Kunden weltweit belogen, sagte der SPD-Politiker.
    Jetzt sollten aber nur die Kunden aus den USA Schadenersatz bekommen. "Die deutschen Kunden sollen in die Röhre gucken. Und warum? Weil Deutschland den Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität komplett verschlafen hat", kritisierte Kutschaty.

  • 9/25/2015 5:22:56 AM   Alexander Armbruster
    Warum sind die Strafen in Amerika so hoch?

    Wie ist das eigentlich mit den vielen Klagen, die nun kommen können? Und warum sind die Strafen gerade in den Vereinigten Staaten so groß? Unsere
    Redakteurin Corinna Budras beantwortet diese wichtigen Fragen in unserem aktuellen Aufmacher -
    hier geht's zum Text.


    In Amerika ermitteln nun viele Bundesstaaten gemeinsam gegen Volkswagen, mindestens 29 Staatsanwälte seien dabei, meldet Reuters.
  • 9/25/2015 5:27:05 AM   Alexander Armbruster
    In Deutschland geht es heute übrigens so weiter: Der Volkswagen-Aufsichtsrat tagt und wird sehr sicher Matthias Müller als Nachfolger von Martin Winterkorn an die Konzernspitze bestellen (wer wissen will, was der Porsche-Chef für einer ist, dem sei noch einmal unser Porträt von Susanne Preuß empfohlen). Außerdem dürfte nach den vielen Rücktritts-Gerüchten von gestern auch bekannt werden, wer noch entlassen wird wegen des Skandals - offenbar mindestens vier weitere hohe Manager.

    In Berlin haben die Grünen eine aktuelle Stunde im Bundestag zu diesem Thema beantragt, die heute Nachmittag beginnen wird.
  • 9/25/2015 5:33:17 AM   Patrick Bernau
    Aufklärung zu fordern ist offensichtlich leichter, als selbst aufzuklären.

    Die EU-Kommission fordert Aufklärung. Großbritannien wiederum hatte gestern von der EU Aufklärung gefordert.

    Jetzt wird aber Großbritannien selbst aktiv und will Autos erneut testen, "wo es nötig ist".
    Aber wo ist es nötig? Das hat Verkehrsminister Patrick McLoughlin nicht so genau gesagt.

  • 9/25/2015 5:39:20 AM   Patrick Bernau
    Er hat immerhin nicht gekniffen: Audi-Chef Rupert Stadler hat gestern Abend tatsächlich eine Rede vor Unternehmern und Managern gehalten, die seit einiger Zeit geplant war. Titel: "Das Auto der Zukunft bewegt den American Dream". Ausgerechnet.

    Unser Kollege Julian Trauthig war dabei.
  • 9/25/2015 5:55:47 AM   Patrick Bernau

    So sieht er aus, der Diesel-Motor in einem amerikanischen Jetta Sportwagen.
    Foto: Reuters


  • 9/25/2015 6:09:36 AM   Patrick Bernau
    Wer hat noch nicht? Indien!

    Die indische Regierung hat eine Untersuchung der Volkswagen-Abgaswerte angeordnet, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. "Wir wollen wissen, ob das, was in den Vereinigten Staaten
    passiert ist, auch bei uns passieren könnte oder nicht", sagte ein Regierungsvertreter der Zeitung "Mint".
  • 9/25/2015 6:18:39 AM   Patrick Bernau
    Ein Hoch auf den Diesel!

    Der Diesel ist ja ziemlich in Verruf gekommen in dieser ganzen Affäre. Unser Technik-Redakteur Lukas Weber findet aber, man sollte ihn noch nicht abschreiben. Warum? Lesen Sie selbst.
  • 9/25/2015 6:27:00 AM   Patrick Bernau
    Das nenne ich optimistisch: Die amerikanischen Aktien-Analysten von "Bernstein Research" behalten ihr Kursziel für die VW-Vorzugsaktie bei 200 Euro.

    Nur noch mal zur Erinnerung: So sah der Kurs in den vergangenen zwölf Monaten aus.

    Volkswagens Kursverfall begann – sanfter – schon weit vor dem Skandal.
    In China lief es auch nicht mehr so rund wie früher.



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