Anschlag auf Flughafen

Anschlag auf Flughafen

  • Am Brüsseler Flughafen und an der U-Bahn-Station Maelbeek kam es am Dienstagmorgen zu Explosionen. Dabei wurden laut Krisenstab mindestens 31 Menschen getötet und 271 verletzt.
  • Der "Islamische Staat" hat sich zum Terroranschlag in Belgien bekannt.
  • Die Selbstmordanschläge am Brüsseler Flughafen und in der Metro sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden.
  • Beim zweiten Attentäter am Brüsseler Flughafen handelt es sich laut Medienberichten angeblich um Najim Laachraoui. Eine offiziielle Bestätigung gibt es dazu noch nicht.
  • Ein vierter Attentäter befindet sich  nach Angaben der Ermittler weiterhin auf der Flucht.
  • 3/22/2016 12:54:15 PM   Oliver Georgi

    Dramatische Szenen im Flughafengebäude: Nach den beiden Explosionen ist die Abflughalle verraucht; eine Polizistin versucht den panischen Passagieren den Fluchtweg zu weisen. (Foto: AP)

  • 3/22/2016 12:51:38 PM   Oliver Georgi
    Die belgische Regierung warnt vor einer womöglich noch immer existierenden Gefahr durch Attentäter in Brüssel. "Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind", sagte Außenminister Didier Reynders dem Fernsehsender RTBF.
  • 3/22/2016 12:42:41 PM   Timo Steppat
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will um 17 Uhr eine Erklärung abgeben. Heute Vormittag hatte Regierungssprecher Steffen Seibert via Twitter mitgeteilt: "Die widerwärtigen Anschläge in Brüssel lassen uns alle zusammenstehen: Solidarität mit den Opfern und Entschlossenheit gegen die Terroristen."
  • 3/22/2016 12:40:16 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 12:39:30 PM   Hendrik Kafsack
    Die Bombe in der Metro ist offenbar im zweiten von drei Wagen explodiert.
  • 3/22/2016 12:37:02 PM   Werner Mussler
    Das Europaparlament sagt alle Sitzungen für heute und morgen ab.
  • 3/22/2016 12:35:51 PM   Oliver Georgi
    Die niederländische Polizei hat am Dienstag für einige Zeit den Bahnhof von Hoofddorp bei Amsterdam evakuiert und abgesperrt. Ein internationaler Zug aus Brüssel sei nach einer Meldung durchsucht worden. Es sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Der Bahnhof wurde wieder freigegeben.
  • 3/22/2016 12:32:29 PM   Oliver Georgi

    Ist dies das ikonografische "Je suis Charlie"-Bild der Terroranschläge in Brüssel? Eine Zeichnung der französischen Tageszeitung "Le Monde" drückt die Solidarität mit Belgien aus: Am 13. November wurde Paris von Terroranschlägen erschüttert, jetzt die belgische Hauptstadt.
  • 3/22/2016 12:32:21 PM   Hendrik Kafsack
    Nach Angaben der Polizei ist die Zahl der Todesopfer auf 34 gestiegen. 14 sind am Flughafen gestorben, 20 in der Metro.
  • 3/22/2016 12:28:12 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 12:25:35 PM   Oliver Georgi

    Nach den Anschlägen von Brüssel sind die Sicherheitsvorkehrungen in ganz Europa verschärft worden, hier auf dem Flughafen Arlanda in Stockholm (Foto: afp)

  • 3/22/2016 12:16:30 PM   Oliver Georgi
    Die Bundespolizei kontrolliert wegen der Anschläge in Brüssel die deutschen Grenzen schärfer. Dies betreffe vor allem den Grenzraum zu den Benelux-Staaten sowie die "kritische Infrastruktur" an den Bahnhöfen und im Luftverkehr, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit.

    Die Einsatzkräfte der Bundespolizei seien zu erhöhter Aufmerksamkeit angehalten worden; ihre Sicherheitsausrüstung werde verstärkt, hieß es weiter.
  • 3/22/2016 12:15:01 PM   Hendrik Kafsack
    Nach Angaben belgischer Medien führt die Polizei derzeit Razzien durch. Genauere Informationen derzeit nicht erhältlich.
  • 3/22/2016 12:12:58 PM   Hendrik Kafsack
    Der königliche Palast dementiert frühere Meldungen: König und Königin sind nicht evakuiert worden.
  • 3/22/2016 12:11:02 PM   Stefanie Michels



  • 3/22/2016 12:09:37 PM   Oliver Georgi
    Wir sind tief erschüttert von den Anschlägen in Brüssel. Erneut trifft ein solcher mörderischer Anschlag eine europäische Hauptstadt. Ganz Europa steht heute eng an der Seite Belgiens. In diesen Stunden sind unsere Gedanken bei den Angehörigen, Familien und Freunden der Opfer. Sie haben unser tief empfundenes Mitgefühl. Wir wünschen den vielen Verletzten eine schnelle Genesung.

    Die Anschläge treffen eine verunsicherte belgische Gesellschaft.
    Wir stehen eng an der Seite unseres Nachbarlandes. Deutschland trauert in diesen schweren Stunden gemeinsam mit der belgischen Bevölkerung. Der Terror wird Europa nicht dazu bringen, von den Werten der Humanität, der Offenheit und Freiheit abzurücken. Wir brauchen einen handlungsfähigen Staat, der auch in der Lage ist, die Menschen zu schützen. Dennoch wissen wir, dass eine offene Gesellschaft auch verletzlich und absolute Sicherheit nicht möglich ist.
    Sigmar Gabrielvia Facebook ein 12:31

  • 3/22/2016 12:09:06 PM   Oliver Georgi
    Der belgische Sender RTBF berichtet von Hausdurchsuchungen in der Region Brüssel nach den Anschlägen.
  • 3/22/2016 12:05:26 PM   Oliver Georgi
    Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat sich entsetzt über die Anschläge geäußert. "Ich bin bestürzt über die brutale Gewalt gegen unschuldige Menschen. In diesen Stunden bete ich für die Opfer und ihre  Angehörigen. Unzählige Menschen sind heute im Gebet für die Opfer  vereint. Solche feigen Anschläge sind durch keine Religion zu  rechtfertigen: Terror ist Gotteslästerung."
  • 3/22/2016 12:03:23 PM   Oliver Georgi
    Die waren fast gleichzeitig. Es war eine Apokalypse.

    Samir Derrouich, der im Brüsseler Flughafen im Restaurant Autogrill arbeitet, über die Explosionen.
  • 3/22/2016 12:00:23 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 11:59:14 AM   Oliver Georgi
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat mit großer Betroffenheit auf die Terroranschläge von Brüssel reagiert. Es handele sich um menschenverachtende Gewalttaten, sagte der CSU-Vorsitzende laut Staatskanzlei am Dienstag in München. „Die Attentäter haben mit den heutigen Anschlägen in Brüssel bewusst auf das Herz Europas gezielt und ihren blinden Hass auf unsere europäischen Werte gezeigt: auf unsere Demokratie und unsere Freiheitsrechte.

    Seehofer sagte, Europa dürfe jetzt nicht zulassen, dass Angst und Verunsicherung um sich griffen.
    „Wir müssen wachsam sein und gemeinsam in Europa alles dafür tun, um Terrorismus zu bekämpfen und solche grausamen Taten zu verhindern. Wir müssen jetzt in enger Solidarität zusammenstehen“, sagte der Ministerpräsident.
  • 3/22/2016 11:58:03 AM   Oliver Georgi
    Unser Brüsseler Korrespondent Werner Mussler hat den Terrormorgen in der belgischen Hauptstadt hautnah miterlebt. Auf FAZ.NET schildert er seine Eindrücke.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/f-a-z-korrespondent-werner-mussler-beschreibt-wie-er-den-terrormorgen-erlebt-hat-14139778.html
  • 3/22/2016 11:57:48 AM   Hendrik Kafsack
    Strategische Stellen in Belgien - Bahnhöfe, Häfen, Atomkraftwerke - werden besonders bewacht, weil die Sicherheitsbehörden weitere Anschläge im Land nicht ausschließen können.
  • 3/22/2016 11:56:16 AM   Oliver Georgi

    Das Statement des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers John Kasich.
  • 3/22/2016 11:56:14 AM   Hendrik Kafsack
    Der König und die Königin Belgiens wurden aus ihrem Stadtschloss evakuiert.
  • 3/22/2016 11:54:49 AM   Oliver Georgi
    Unter dem Eindruck der Terroranschläge von Brüssel verlangt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, von der EU unter eine baldige gemeinsame Strategie gegen Terroranschläge. "Die europäischen Mitgliedsländer müssen beginnen zu begreifen, dass nur eine gemeinsame Innen-, Justiz- und Sicherheitspolitik, ein uneingeschränkter gemeinsamer Datenaustausch und eine barrierefreie polizeiliche Zusammenarbeit die Menschen in Europa vor dem islamistischen Terror besser schützen kann", sagte er am Dienstag in Berlin. Es spreche viel dafür, das Beispiel des deutschen Gemeinsamen Terrorabwehrzentrums auch auf die europäische Ebene zu bringen.

    Auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, forderte eine neue europäische Sicherheitsarchitektur: "Wir müssen im Kampf gegen Kriminalität und Terrorgefahr effektiver werden.
    Dazu gehört konkret, die europäische Polizeibehörde Europol finanziell, personell und inhaltlich zu stärken." Europa benötige "mehr Hintergrundwissen über terroristische Netzwerke und über kriminelle, grenzüberschreitende Strukturen"
  • 3/22/2016 11:52:50 AM   Oliver Georgi

    Unter Schock: Passagiere am Dienstag vor dem evakuierten Brüsseler Flughafen. (Foto: AP)

  • 3/22/2016 11:50:19 AM   Oliver Georgi
    Brüssel ist nach den Anschlägen im Ausnahmezustand. Der Flughafen und das EU-Regierungsviertel sind abgeriegelt, Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

    Bilder aus einer abgeschotteten Stadt

    http://www.faz.net/aktuell/politik/bruessel-szenen-aus-einer-abgeschotteten-stadt-14139664.html
  • 3/22/2016 11:49:39 AM   Oliver Georgi
    Es ist das erste Mal seit November 2015, dass die belgischen Behörden die Terrorwarnstufe auf die höchste Stufe angehoben haben. Damit sehen die Behörden eine „sehr ernste“ Bedrohung durch unmittelbar bevorstehende Anschläge.

    Eine Woche nach Anschlägen in Paris mit 130 Todesopfern hatte es damals konkrete Gefahrenhinweise für die Region Brüssel gegeben.
    Das öffentliche Leben kam für fünf Tage zum Erliegen: Der U-Bahnverkehr wurde eingestellt, den Bewohnern der Hauptstadtregion empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden. Größere Veranstaltungen sollten abgesagt werden. Cafés und Kneipen im Zentrum Brüssels wurde geraten, aus Sicherheitsgründen zu schließen.

    Bei der Warnstufe 3 („ernst“) gilt eine Bedrohung als „möglich und wahrscheinlich“.
    Stufe 2 geht von einer „mäßigen“ und Stufe 1 von einer „geringen“ Bedrohung aus.
  • 3/22/2016 11:46:23 AM   Oliver Georgi
    Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gibt es „keinerlei Hinweise auf einen Deutschlandbezug“ der Täter von Brüssel. In Berlin äußerte er am Dienstag zudem, es gebe keine Informationen über deutsche Opfer.

    „Wir leben mitten in der Lage“, sagte der Innenminister.
    Er könne daher nur eine Zwischenbewertung abgeben. Der Kampf gegen den internationalen Terror werde lange dauern. Festnahmen von Terroristen könnten auch dazu führen, dass der Terror sich verstärke. Das dürfe jedoch kein Grund sein, nicht gegen ihn vorzugehen. „Ein Zurückweichen darf es nicht geben“, sagte de Maizière (elo.)


  • 3/22/2016 11:45:03 AM   Oliver Georgi
    Ich würde unsere Grenzen zu machen

    Der republikanische amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump im Sender Fox News zur Frage nach seiner Reaktion auf die Anschläge von Brüssel.
  • 3/22/2016 11:43:34 AM   Oliver Georgi

    Reisende, die sich aus dem zerstörten Flughafengebäude gerettet haben, auf dem Weg zu einer provisorischen Bleibe. (Foto: AP)

  • 3/22/2016 11:41:05 AM   Oliver Georgi
    Auch die Nato hat die Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Hauptquartier in Brüssel verschärft, das nahe dem Flughafen liegt. "Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage sehr genau", sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Wir alle stehen an diesem dunklen Tag an der Seite unseres Verbündeten Belgien."
  • 3/22/2016 11:37:39 AM   Hendrik Kafsack
    Der Eiffelturm in Paris soll heute abend in den belgischen Nationalfarben erstrahlen.
  • 3/22/2016 11:15:00 AM   Oliver Georgi
    „Alles stürzte herunter, Glas, es war ein unbeschreibliches Chaos. Die Bombe kam von unten und ging durch das Dach, es war gewaltig. Ungefähr 15 Fenster in der Eingangshalle wurden einfach rausgesprengt.

    Der 40-jährige Belgier Jef Versele aus Gent schilderte gegenüber der Nachrichtenagentur PA den Moment der Explosionen im Flughafen.
  • 3/22/2016 11:13:05 AM   Oliver Georgi
    Grünen-Vorsitzende Simone Peter warnt nach den Terroranschlägen vor übereilten politischen Reaktionen. „Da hilft kein Aktionismus“, sagte Peter in der ARD. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden müsse sicherlich verstärkt werden. Es dürfe aber nicht sein, „dass wir Grenzen abriegeln, unsere Freiheit und die offene Gesellschaft in Frage stellen“, sagte die Parteichefin, die sich zum Zeitpunkt der Anschläge in Brüssel aufhielt.

    „Der Schock war groß“
    , berichtete Peter über die ersten Reaktionen.
    Eine ihrer Mitarbeiterinnen sei erst zehn Minuten vor den Explosionen durch die Kontrollen am Flughafen gegangen.


  • 3/22/2016 11:12:57 AM   Hendrik Kafsack
    Der belgische Flughafen ist inzwischen weitgehend geräumt. Zumindest alle nicht und leicht Verletzten sind inzwischen vom Flughafen weggebracht worden.
  • 3/22/2016 11:11:47 AM   Oliver Georgi
    Nach den Anschlägen fahren die Taxis in Brüssel gratis. Das berichtet der belgische Fernsehsender VRT. Der belgische Taxiverband Febet rief seine Mitglieder über Twitter dazu auf, Menschen aus den betroffenen Gebieten zu fahren.
  • 3/22/2016 11:07:59 AM   Hendrik Kafsack
    Außenminister Didier Reynders sagt, es gebe bisher keinen Beleg dafür, dass die Anschläge in Zusammenhang mit der Festnahme von Salah Abdeslam stünden.
  • 3/22/2016 11:01:58 AM   Oliver Georgi

    Ein Verletzter wird vor der U-Bahn-Station Maelbeek von Helfern versorgt. (Foto: afp)

  • 3/22/2016 11:00:20 AM   Oliver Georgi
    Bei der vierten Explosion nahe der Rue de la Loi soll es sich um eine kontrollierte Sprengung durch Experten gehandelt haben.

    Das berichtet der Rundfunksender RTBF unter Berufung auf Polizeikreise.
    Die Rue de la Loi liegt in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek.
  • 3/22/2016 10:58:37 AM   Hendrik Kafsack
    König Philippe und Königin Mathilde sind geschockt: "Das ist eine feige und grausame Tat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern."
  • 3/22/2016 10:57:33 AM   Hendrik Kafsack
    Das belgische Fernsehen berichtet über einen Mann, der am. 11. September in New York gewesen sei, und heute aus New York nach Brüssel geflogen ist, um den Anschlag in Brüssel direkt zu erleben.
  • 3/22/2016 10:57:23 AM   Timo Steppat
    Das sind die ersten Reaktionen auf die Anschläge von Brüssel. Russlands Präsident Putin spricht von einem "barbarischen Verbrechen", EU-Ratspräsident Tusk von "Terroranschlägen":

    Reaktionen auf Anschläge: „Die Terroristen dürfen nie gewinnen!“

    FAZ.NETPolitiker äußern Trauer und Entsetzen über die Anschläge in Brüssel. Russlands Präsident Putin spricht von einem „barbarischen Verbrechen“. Die ersten Reaktionen.
  • 3/22/2016 10:56:43 AM   Hendrik Kafsack
    Tausenden Menschen müssen den Flughafen jetzt verlassen. Viele hüllen sich in Decken, die anscheinend von Hilfskräften verteilt worden sind. Die Leute sind geschockt. Überall sei Rauch gewesen. Sie sprechen von schwer verletzten Menschen, der Decke, die heruntergekommen sei.
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