Anschlag auf Flughafen

Anschlag auf Flughafen

  • Am Brüsseler Flughafen und an der U-Bahn-Station Maelbeek kam es am Dienstagmorgen zu Explosionen. Dabei wurden laut Krisenstab mindestens 31 Menschen getötet und 271 verletzt.
  • Der "Islamische Staat" hat sich zum Terroranschlag in Belgien bekannt.
  • Die Selbstmordanschläge am Brüsseler Flughafen und in der Metro sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden.
  • Beim zweiten Attentäter am Brüsseler Flughafen handelt es sich laut Medienberichten angeblich um Najim Laachraoui. Eine offiziielle Bestätigung gibt es dazu noch nicht.
  • Ein vierter Attentäter befindet sich  nach Angaben der Ermittler weiterhin auf der Flucht.
  • 3/22/2016 4:23:10 PM   Hendrik Kafsack
    Zwei Täter sind nach Meldungen belgischer Medien noch auf der Flucht: Einer, der am Anschlag im Flughafen beteiligt gewesen sein soll, und einer, der wohl an dem Anschlag in der U-Bahnstation Maelbeek beteiligt war.
  • 3/22/2016 3:58:16 PM   Werner Mussler
    Der Brüsseler Flughafen bleibt auch am Mittwoch den ganzen Tag geschlossen. Das hat ein Sprecher des Flughafens mitgeteilt.
  • 3/22/2016 3:42:00 PM   Timo Steppat
    Erstes Bild der mutmaßlichen Täter

    Die Polizei hat das Bild veröffentlicht (AFP/Belgian Federal Police)

    Lesen Sie Näheres zu den Fahndungsbildern hier.
  • 3/22/2016 3:17:13 PM   Werner Mussler
    Die Zahl der Todesopfer wird vom mittlerweile eingerichteten Krisenstab abermals korrigiert. Nach den jüngsten Angaben sind am Flughafen 10 Menschen ums Leben gekommen, in der Metro 20.
  • 3/22/2016 2:11:23 PM   Oliver Georgi

    Auch am Prager Flughafen sind die Sicherheitsmaßnahmen nach den Brüsseler Anschlägen verschärft worden. (Foto: dpa)

  • 3/22/2016 2:09:35 PM   Oliver Georgi
    Auch Bulgarien erhöht nach den Brüsseler Anschlägen die Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen und Bahnhöfen. Wie Innenministerin Rumjana Batschwarowa am Dienstag weiter mitteilte, werden außerdem alle Einreisenden an den Grenzen kontrolliert, um die „allgemeine europäische Sicherheit zu garantieren“. Verschärfte Kontrollen gibt es auch in der U-Bahn der Hauptstadt Sofia. Bulgariens Grenzen zur Türkei sowie Serbien und Mazedonien sind EU-Außengrenzen.
  • 3/22/2016 2:07:39 PM   Oliver Georgi
    Aus der Metro-Station, in der ebenfalls eine Detonation stattgefunden hat, dringen derzeit kaum Informationen nach draußen. Auf Bildern sieht man verängstigte Passagiere, die in völliger Dunkelheit durch den verqualmten U-Bahn-Tunnel laufen und sich einen Weg nach draußen suchen; F.A.Z.-Kollegen vor Ort berichten von noch immer chaotischen Zuständen und schwierigen Bergungsarbeiten.
  • 3/22/2016 2:04:35 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 2:03:48 PM   Oliver Georgi
    Nur wenige Tage nach der Festnahme eines der Pariser Terroristen folgt  die Vergeltung. Die Attentate von Brüssel zeigen abermals die Verwundbarkeit westlicher Metropolen. Mit dieser tödlichen Gefahr darf sich Europa nicht abfinden. Klaus-Dieter Frankenberger, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik der F.A.Z., kommentiert.
     
    http://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/anschlaege-von-bruessel-wieder-ins-herz-14139915.html
  • 3/22/2016 2:03:33 PM   Werner Mussler
    Die belgische Mobilitätsministerin Jacqueline Galant kündigt gegenüber der Zeitung "Le Soir" an, dass einige der seit dem Vormittag geschlossenen Bahnhöfe gegen 16 Uhr wieder öffnen.
  • 3/22/2016 2:02:17 PM   Oliver Georgi

    Lob für den FAZ.NET-Liveblog - das nehmen wir gerne an!
  • 3/22/2016 1:54:45 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:53:54 PM   Werner Mussler
    Der Hergang der Explosion in der U-Bahn ist bisher ungeklärt. Ein Selbstmordanschlag wie am Flughafen ist genauso denkbar wie eine in dem Zug deponierte Bombe.
  • 3/22/2016 1:53:02 PM   Oliver Georgi
    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach den Anschlägen von Brüssel einen gemeinsamen internationalen Kampf gegen jede Form von Terrorismus gefordert. Die Terrorakte in Belgien zeigten, dass es keinen Unterschied mache, ob kurdische Extremisten in Ankara Anschläge verübten oder andere Täter dies in Brüssel täten.
  • 3/22/2016 1:52:55 PM   Hendrik Kafsack
    Die Kommissionsgebäude werden nun zumindest teilweise evakuiert.
  • 3/22/2016 1:42:00 PM   Timo Steppat

    Überblick. an welchen Stellen die Bomben im Flughafen explodiert sind.

  • 3/22/2016 1:39:57 PM   Oliver Georgi

    Nach der Explosion in einem U-Bahn-Zug bringen sich Passagiere im stockdunklen Tunnel in Sicherheit. (Foto: afp)

  • 3/22/2016 1:39:55 PM   Oliver Georgi

    Bei der Explosion sind nach neuesten ANgaben möglicherweise mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. (Foto: afp)

  • 3/22/2016 1:38:22 PM   Oliver Georgi
    Bei dem Anschlag in der Brüsseler Metro sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das berichtete der Brüssler Bürgermeister Yvan Mayeur am Dienstag laut Nachrichtenagentur Belga und bestätigte damit jüngste Medienberichte. Die Lage sei immer noch „extrem chaotisch“. Laut Mayeur erlitten 106 Menschen in der U-Bahn Verletzungen.
  • 3/22/2016 1:37:22 PM   Werner Mussler
    Auch die Nato ruft für ihr zwischen Flughafen und EU-Viertel gelegenes Hauptquartier die höchste Sicherheitswarnstufe aus.
  • 3/22/2016 1:28:30 PM   Hendrik Kafsack
    Auch in der belgischen Stadt Charleroi sind nun alle Metro-Station geschlossen. Es geht aber nur um Vorsichtsmaßnahmen.
  • 3/22/2016 1:27:11 PM   Hendrik Kafsack
    Taxis, die umsonst fahren. Menschen, die ihre Wohnungen für in Brüssel gestrandete Reisende anbieten. Das sind die positiven Botschaften des Tages, betont Rudy Vervoort, Ministerpräsident der Region Brüssel. Die Werte der demokratischen Staaten würden auch diese Terroranschläge überstehen.
  • 3/22/2016 1:24:41 PM   Timo Steppat

    Mit Maschinenpistolen ausgestattete Polizeibeamte  patrouillieren

    F.A.Z.-Mitarbeiter Sebastian Schilling berichtet vom Frankfurter Flughafen:

    Am Frankfurter Flughafen ist es weitgehend ruhig. Nur die stark erhöhte Polizeipräsenz zeigt, dass etwas anders ist als sonst. Mit Schutzwesten und Maschinenpistolen ausgestattete Polizeibeamte kontrollieren ankommende Autos, die zu den Parkhäusern oder den Kurzparkplätzen der Abflugs- und Ankunftshallen des Terminal 1 wollen. Ab und zu halten die Polizisten einen Lieferwagen an und werfen einen Blick in den Laderaum.

    Im Terminal 1 patrouillieren Beamte zu zweit – teilweise mit Hund. Auf den Auskunftstafeln ist von den annullierten Flügen von und nach Brüssel nichts zu sehen. Wie eine Pressesprecherin der Lufthansa mitteilt, sind an diesem Morgen zwei Flüge umgeleitet worden. Die Maschine, die in Frankfurt startete, wurde nach Lüttich umgeleitet. Ein Flug aus München wich nach Köln aus. Beide Maschinen sind inzwischen zum Startflughafen zurückgekehrt. Insgesamt habe die Lufthansa heute 25 Flüge von und nach Brüssel gestrichen. Davon seien etwa 2000 Passagiere betroffen. Wer auf einen der Flüge gebucht war kann sein Ticket kostenlos umtauschen oder stornieren.

    „Natürlich haben wir einen Krisenplan für solche Situationen“, teilt eine Pressesprecherin vom Flughafenbetreiber Fraport mit. Genauere Details wollte sie aber nicht nennen. Das könne die Wirksamkeit der Maßnahmen beeinträchtigen. Auch die Bundespolizei teilt bisher lediglich mit, dass sie ihre „schutzpolizeilichen Maßnahmen im Grenzraum zu den Benelux-Staaten und im Bereich der kritischen Infrastruktur wie an Bahnhöfen und im Luftverkehr“, intensiviert habe.
     
  • 3/22/2016 1:24:17 PM   Oliver Georgi
    Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo hat die Anschläge in Brüssel verurteilt und die Verantwortung aller Europäer für die Sicherheit des Kontinents hervorgehoben. „Die Tragödie, die sich heute in Brüssel ereignete, zeigt, dass wir in einer Welt leben, in der eigentlich alle Werte, die wir als Fundament für den Bau einer Gemeinschaft erachten, anfangen, in Trümmern zu liegen“, sagte sie nach einer Sitzung des Sicherheitsstabes in Warschau. Auch wenn Polen als „sicheres Land“ gelte, würden die Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt. Dem belgischen Volk spreche sie ihr tiefes Mitgefühl aus, sagte Szydlo.
  • 3/22/2016 1:22:48 PM   Werner Mussler
    Der Energiekonzern Electrabel dementiert Berichte, wonach das Atomkraftwerk Tihange bei Lüttich evakuiert worden sei. Es seien lediglich die Mitarbeiter nach Hause geschickt worden, die derzeit nicht unbedingt gebraucht würden, heißt es in einer Mitteilung.
  • 3/22/2016 1:20:53 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:20:18 PM   Hendrik Kafsack
    Nun spricht der Bürgermeister von Brüssel Yvan Mayeur: Der Fanatismus habe Brüssel ins Herz getroffen. Er ruft alle Belgier, Flamen, Wallonen und Brüsseler gleichermaßen, zur Solidarität auf.
  • 3/22/2016 1:17:39 PM   Werner Mussler
    Offenbar war auf dem Flughafen eine dritte Bombe deponiert, die nicht detoniert ist.
  • 3/22/2016 1:15:26 PM   Oliver Georgi
    Die Polizei hat am Brüsseler Flughafen offenbar einen Sprengstoffgürtel gefunden, der nicht gezündet wurde. Das meldet der flämische Privatsender VTM.
  • 3/22/2016 1:14:36 PM   Oliver Georgi

    Dichter Rauch füllt nach den Explosionen das Flughafengebäude (Foto: AP)

  • 3/22/2016 1:13:58 PM   Hendrik Kafsack
    Alle Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen sind abgesagt. Die Kinder blieben vorerst in den Schulen und müssen von ihren Eltern abgeholt werden.
  • 3/22/2016 1:12:36 PM   Hendrik Kafsack
    Es gibt immer mehr Bilder aus dem Flughafen. Es liege große Brocken der Decke auf dem Boden. Die Zerstörung ist immens.
  • 3/22/2016 1:10:01 PM   Werner Mussler
    Die Gebäude der EU-Kommission sind nicht mehr zugänglich.
  • 3/22/2016 1:09:48 PM   Hendrik Kafsack
    Bei der Bombe im Flughafen in Brüssel könnte es sich um eine Nagelbombe gehandelt haben, melden belgische Medien. In der Metro wurde hingegen offenbar eine andere Art Bombe genutzt.
  • 3/22/2016 1:08:43 PM   Oliver Georgi
    Das belgische Atomkraftwerk Tihange, das 70 Kilometer von Aachen entfernt liegt, wird nach den Anschlägen in Brüssel evakuiert. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef.
  • 3/22/2016 1:02:47 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:01:50 PM   Oliver Georgi

    Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilte das nationale Krisenzentrum mit.
  • 3/22/2016 1:00:37 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:00:28 PM   Oliver Georgi
    Die belgische Polizei hat nach einem Bericht des Senders VRT am Ort des Anschlages am Brüsseler Flughafen ein russisches Kalaschnikow-Sturmgewehr gefunden. Die Waffe habe neben dem toten Attentäter gelegen.
  • 3/22/2016 12:56:41 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 12:55:52 PM   Oliver Georgi
    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich bestürzt über die „abscheulichen und feigen Angriffe“ in Brüssel geäußert. Die „hasserfüllten und barbarischen Taten“ machten wütend und traurig zugleich, so Schulz in einer Stellungnahme. Zugleich äußerte er die Hoffnung, „dass die Verbrecher, die diese Taten zu verantworten haben, schnell gefunden und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden“.

    Im Namen des Europäischen Parlaments habe er dem belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel sein Mitgefühl und seine Solidarität ausgedrückt, so Schulz.
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