Anschlag auf Flughafen

Anschlag auf Flughafen

  • Am Brüsseler Flughafen und an der U-Bahn-Station Maelbeek kam es am Dienstagmorgen zu Explosionen. Dabei wurden laut Krisenstab mindestens 31 Menschen getötet und 271 verletzt.
  • Der "Islamische Staat" hat sich zum Terroranschlag in Belgien bekannt.
  • Die Selbstmordanschläge am Brüsseler Flughafen und in der Metro sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden.
  • Beim zweiten Attentäter am Brüsseler Flughafen handelt es sich laut Medienberichten angeblich um Najim Laachraoui. Eine offiziielle Bestätigung gibt es dazu noch nicht.
  • Ein vierter Attentäter befindet sich  nach Angaben der Ermittler weiterhin auf der Flucht.
  • 3/22/2016 2:26:45 PM   Timo Steppat
    NRW-Innenminister kritisiert belgische Sicherheitsbehörden – Laschet kritisiert Kritik

    Der Salafismus im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sei seit vielen Jahren gewachsen, sagte NRW-Innenminister Jäger (SPD) „und man hätte möglicherweise eher eingreifen müssen“, sagte der Minister am Dienstag in Düsseldorf. Jäger zeigte sich erschrocken darüber, dass eine mutmaßliche Terrorzelle in Belgien über Jahre unentdeckt bleiben konnte. „Es geht nicht um einzelne, sich selbst organisierende Täter, sondern es wurde strukturiert und abgesprochen vorgegangen. Das setzt Zellenbildung voraus“, sagte er. „Es ist leichter, solche Zellen zu entdecken, als radikalisierte Einzeltäter. Und das ist das Erschreckende, dass eine solche
    Zelle dort nicht entdeckt werden konnte.“ Jäger betonte aber auch, dass die Sicherheitsbehörden im Nachbarland in den vergangenen Monaten ihre Maßnahmen deutlich hochgefahren hätten und erheblichen Kontrolldruck auf die Szene ausübten.

    NRW-CDU-Chef Armin Laschet bezeichnete die Kritik Jägers auf Twitter als unpassende und stillose Besserwisserei“. Am Dienstag waren bei Terroranschlägen in der belgischen Hauptstadt zahlreiche Menschen ums Leben gekommen und verletzt worden.



  • 3/22/2016 2:26:31 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 2:26:01 PM   Oliver Georgi

    Polizisten blockieren am Dienstagnachmittag die Zufahrt zur U-Bahn-Station Maelbeek (Foto: afp)

  • 3/22/2016 2:24:53 PM   Oliver Georgi
    Obamas Verteidigungsminister Ashton Carter versichert, kein Anschlag könne die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten und ihrer Alliierter erschüttern, die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" zu besiegen. Zugleich sagt Carter den europäischen Verbündeten Unterstützung im Kampf gegen den Terror zu.
  • 3/22/2016 2:22:45 PM   Timo Steppat
    Der amerikanische Präsident Barack Obama verurteilt zu Beginn seiner historischen Rede in Kuba die Anschläge von Brüssel:  „Die Welt muss zusammenhalten gegen den Terror.“

    Obama war am Dienstagmorgen auf Kuba über die Terroranschläge in Brüssel unterrichtet worden. Die Behörden in den Vereinigten Staaten stünden in engem Kontakt mit ihren Kollegen in Belgien, erklärte ein Regierungsvertreter. Aus Sicherheitskreisen hieß es, man beobachte die Situation sehr genau und sei bereit, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen.

    In der Hauptstadt Washington wurden die U-Bahn-Stationen verstärkt kontrolliert.
    Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine konkrete Bedrohung gebe es nicht, teilte die Verkehrsgesellschaft WMATA auf Twitter mit.
  • 3/22/2016 2:21:05 PM   Oliver Georgi
    Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zieht Parallelen zwischen den Anschlägen von Brüssel und dem menschlichen Leid in Syrien und der benachbarten Region. Im jordanischen Amman sagte sie: "Das ist ein sehr trauriger Tag für Europa und seine Hauptstadt muss nun das gleiche Leid erdulden, das diese Region hier Tag für Tag erlebt, von den Syrien heimgesucht wird und andere Gebiete".
  • 3/22/2016 2:20:29 PM   Oliver Georgi

    Die Hinweise scheinen sich zu verdichten, dass mindestens eine der am Flughafen detonierten Bomben eine Nagelbombe war.
  • 3/22/2016 2:19:02 PM   Oliver Georgi

    Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen auch in New York, hier am Times Suqare in Manhattan (Foto: dpa)

  • 3/22/2016 2:16:43 PM   Oliver Georgi
    Ein israelischer Minister hat den Europäern mit Blick auf die Anschläge in Brüssel vorgeworfen, sich auf die Kritik an Israel zu konzentrieren und deshalb die Bedrohung durch "islamische Terrorzellen" zu übersehen. Insbesondere nannte Wissenschaftsminister Ofir Akunis, ein Vertrauter von Regierungschef Benjamin Netanjahu, dabei am Dienstag den Beschluss der EU, korrekte Herkunftsbezeichnungen für Produkte aus israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten durchzusetzen.

    Nachdem der Minister dem belgischen Volk und den Familien der Opfer sein Beileid aussprach, fuhr er auf seiner Facebookseite fort: "Ich wiederhole, dass viele in Europa es vorzogen, sich mit ihrer törichten Kritik an Israel zu beschäftigen, mit der Etikettierung von Produkten und Boykotts.
    " Zur gleichen Zeit hätten sich in Europa "tausende extremistischer, islamischer Terrorzellen bilden können". Warnende Stimmen seien lächerlich gemacht, die Gefahren unterschätzt worden, schrieb Akunis, der Netanjahus konservativer Likud-Partei angehört und seit 20 Jahren ein enger Mitarbeiter des Parteichefs ist.
  • 3/22/2016 2:13:34 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 2:11:23 PM   Oliver Georgi

    Auch am Prager Flughafen sind die Sicherheitsmaßnahmen nach den Brüsseler Anschlägen verschärft worden. (Foto: dpa)

  • 3/22/2016 2:09:35 PM   Oliver Georgi
    Auch Bulgarien erhöht nach den Brüsseler Anschlägen die Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen und Bahnhöfen. Wie Innenministerin Rumjana Batschwarowa am Dienstag weiter mitteilte, werden außerdem alle Einreisenden an den Grenzen kontrolliert, um die „allgemeine europäische Sicherheit zu garantieren“. Verschärfte Kontrollen gibt es auch in der U-Bahn der Hauptstadt Sofia. Bulgariens Grenzen zur Türkei sowie Serbien und Mazedonien sind EU-Außengrenzen.
  • 3/22/2016 2:07:39 PM   Oliver Georgi
    Aus der Metro-Station, in der ebenfalls eine Detonation stattgefunden hat, dringen derzeit kaum Informationen nach draußen. Auf Bildern sieht man verängstigte Passagiere, die in völliger Dunkelheit durch den verqualmten U-Bahn-Tunnel laufen und sich einen Weg nach draußen suchen; F.A.Z.-Kollegen vor Ort berichten von noch immer chaotischen Zuständen und schwierigen Bergungsarbeiten.
  • 3/22/2016 2:04:35 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 2:03:48 PM   Oliver Georgi
    Nur wenige Tage nach der Festnahme eines der Pariser Terroristen folgt  die Vergeltung. Die Attentate von Brüssel zeigen abermals die Verwundbarkeit westlicher Metropolen. Mit dieser tödlichen Gefahr darf sich Europa nicht abfinden. Klaus-Dieter Frankenberger, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik der F.A.Z., kommentiert.
     
    http://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/anschlaege-von-bruessel-wieder-ins-herz-14139915.html
  • 3/22/2016 2:03:33 PM   Werner Mussler
    Die belgische Mobilitätsministerin Jacqueline Galant kündigt gegenüber der Zeitung "Le Soir" an, dass einige der seit dem Vormittag geschlossenen Bahnhöfe gegen 16 Uhr wieder öffnen.
  • 3/22/2016 2:02:17 PM   Oliver Georgi

    Lob für den FAZ.NET-Liveblog - das nehmen wir gerne an!
  • 3/22/2016 1:54:45 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:53:54 PM   Werner Mussler
    Der Hergang der Explosion in der U-Bahn ist bisher ungeklärt. Ein Selbstmordanschlag wie am Flughafen ist genauso denkbar wie eine in dem Zug deponierte Bombe.
  • 3/22/2016 1:53:02 PM   Oliver Georgi
    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach den Anschlägen von Brüssel einen gemeinsamen internationalen Kampf gegen jede Form von Terrorismus gefordert. Die Terrorakte in Belgien zeigten, dass es keinen Unterschied mache, ob kurdische Extremisten in Ankara Anschläge verübten oder andere Täter dies in Brüssel täten.
  • 3/22/2016 1:52:55 PM   Hendrik Kafsack
    Die Kommissionsgebäude werden nun zumindest teilweise evakuiert.
  • 3/22/2016 1:42:00 PM   Timo Steppat

    Überblick. an welchen Stellen die Bomben im Flughafen explodiert sind.

  • 3/22/2016 1:39:57 PM   Oliver Georgi

    Nach der Explosion in einem U-Bahn-Zug bringen sich Passagiere im stockdunklen Tunnel in Sicherheit. (Foto: afp)

  • 3/22/2016 1:39:55 PM   Oliver Georgi

    Bei der Explosion sind nach neuesten ANgaben möglicherweise mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. (Foto: afp)

  • 3/22/2016 1:38:22 PM   Oliver Georgi
    Bei dem Anschlag in der Brüsseler Metro sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das berichtete der Brüssler Bürgermeister Yvan Mayeur am Dienstag laut Nachrichtenagentur Belga und bestätigte damit jüngste Medienberichte. Die Lage sei immer noch „extrem chaotisch“. Laut Mayeur erlitten 106 Menschen in der U-Bahn Verletzungen.
  • 3/22/2016 1:37:22 PM   Werner Mussler
    Auch die Nato ruft für ihr zwischen Flughafen und EU-Viertel gelegenes Hauptquartier die höchste Sicherheitswarnstufe aus.
  • 3/22/2016 1:28:30 PM   Hendrik Kafsack
    Auch in der belgischen Stadt Charleroi sind nun alle Metro-Station geschlossen. Es geht aber nur um Vorsichtsmaßnahmen.
  • 3/22/2016 1:27:11 PM   Hendrik Kafsack
    Taxis, die umsonst fahren. Menschen, die ihre Wohnungen für in Brüssel gestrandete Reisende anbieten. Das sind die positiven Botschaften des Tages, betont Rudy Vervoort, Ministerpräsident der Region Brüssel. Die Werte der demokratischen Staaten würden auch diese Terroranschläge überstehen.
  • 3/22/2016 1:24:41 PM   Timo Steppat

    Mit Maschinenpistolen ausgestattete Polizeibeamte  patrouillieren

    F.A.Z.-Mitarbeiter Sebastian Schilling berichtet vom Frankfurter Flughafen:

    Am Frankfurter Flughafen ist es weitgehend ruhig. Nur die stark erhöhte Polizeipräsenz zeigt, dass etwas anders ist als sonst. Mit Schutzwesten und Maschinenpistolen ausgestattete Polizeibeamte kontrollieren ankommende Autos, die zu den Parkhäusern oder den Kurzparkplätzen der Abflugs- und Ankunftshallen des Terminal 1 wollen. Ab und zu halten die Polizisten einen Lieferwagen an und werfen einen Blick in den Laderaum.

    Im Terminal 1 patrouillieren Beamte zu zweit – teilweise mit Hund. Auf den Auskunftstafeln ist von den annullierten Flügen von und nach Brüssel nichts zu sehen. Wie eine Pressesprecherin der Lufthansa mitteilt, sind an diesem Morgen zwei Flüge umgeleitet worden. Die Maschine, die in Frankfurt startete, wurde nach Lüttich umgeleitet. Ein Flug aus München wich nach Köln aus. Beide Maschinen sind inzwischen zum Startflughafen zurückgekehrt. Insgesamt habe die Lufthansa heute 25 Flüge von und nach Brüssel gestrichen. Davon seien etwa 2000 Passagiere betroffen. Wer auf einen der Flüge gebucht war kann sein Ticket kostenlos umtauschen oder stornieren.

    „Natürlich haben wir einen Krisenplan für solche Situationen“, teilt eine Pressesprecherin vom Flughafenbetreiber Fraport mit. Genauere Details wollte sie aber nicht nennen. Das könne die Wirksamkeit der Maßnahmen beeinträchtigen. Auch die Bundespolizei teilt bisher lediglich mit, dass sie ihre „schutzpolizeilichen Maßnahmen im Grenzraum zu den Benelux-Staaten und im Bereich der kritischen Infrastruktur wie an Bahnhöfen und im Luftverkehr“, intensiviert habe.
     
  • 3/22/2016 1:24:17 PM   Oliver Georgi
    Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo hat die Anschläge in Brüssel verurteilt und die Verantwortung aller Europäer für die Sicherheit des Kontinents hervorgehoben. „Die Tragödie, die sich heute in Brüssel ereignete, zeigt, dass wir in einer Welt leben, in der eigentlich alle Werte, die wir als Fundament für den Bau einer Gemeinschaft erachten, anfangen, in Trümmern zu liegen“, sagte sie nach einer Sitzung des Sicherheitsstabes in Warschau. Auch wenn Polen als „sicheres Land“ gelte, würden die Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt. Dem belgischen Volk spreche sie ihr tiefes Mitgefühl aus, sagte Szydlo.
  • 3/22/2016 1:22:48 PM   Werner Mussler
    Der Energiekonzern Electrabel dementiert Berichte, wonach das Atomkraftwerk Tihange bei Lüttich evakuiert worden sei. Es seien lediglich die Mitarbeiter nach Hause geschickt worden, die derzeit nicht unbedingt gebraucht würden, heißt es in einer Mitteilung.
  • 3/22/2016 1:20:53 PM   Oliver Georgi

  • 3/22/2016 1:20:18 PM   Hendrik Kafsack
    Nun spricht der Bürgermeister von Brüssel Yvan Mayeur: Der Fanatismus habe Brüssel ins Herz getroffen. Er ruft alle Belgier, Flamen, Wallonen und Brüsseler gleichermaßen, zur Solidarität auf.
  • 3/22/2016 1:17:39 PM   Werner Mussler
    Offenbar war auf dem Flughafen eine dritte Bombe deponiert, die nicht detoniert ist.
  • 3/22/2016 1:15:26 PM   Oliver Georgi
    Die Polizei hat am Brüsseler Flughafen offenbar einen Sprengstoffgürtel gefunden, der nicht gezündet wurde. Das meldet der flämische Privatsender VTM.
  • 3/22/2016 1:14:36 PM   Oliver Georgi

    Dichter Rauch füllt nach den Explosionen das Flughafengebäude (Foto: AP)

  • 3/22/2016 1:13:58 PM   Hendrik Kafsack
    Alle Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen sind abgesagt. Die Kinder blieben vorerst in den Schulen und müssen von ihren Eltern abgeholt werden.
  • 3/22/2016 1:12:36 PM   Hendrik Kafsack
    Es gibt immer mehr Bilder aus dem Flughafen. Es liege große Brocken der Decke auf dem Boden. Die Zerstörung ist immens.
  • 3/22/2016 1:10:01 PM   Werner Mussler
    Die Gebäude der EU-Kommission sind nicht mehr zugänglich.
  • 3/22/2016 1:09:48 PM   Hendrik Kafsack
    Bei der Bombe im Flughafen in Brüssel könnte es sich um eine Nagelbombe gehandelt haben, melden belgische Medien. In der Metro wurde hingegen offenbar eine andere Art Bombe genutzt.
  • 3/22/2016 1:08:43 PM   Oliver Georgi
    Das belgische Atomkraftwerk Tihange, das 70 Kilometer von Aachen entfernt liegt, wird nach den Anschlägen in Brüssel evakuiert. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef.
  • 3/22/2016 1:02:47 PM   Oliver Georgi

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