Anschlag auf Flughafen

Anschlag auf Flughafen

  • Am Brüsseler Flughafen und an der U-Bahn-Station Maelbeek kam es am Dienstagmorgen zu Explosionen. Dabei wurden laut Krisenstab mindestens 31 Menschen getötet und 271 verletzt.
  • Der "Islamische Staat" hat sich zum Terroranschlag in Belgien bekannt.
  • Die Selbstmordanschläge am Brüsseler Flughafen und in der Metro sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden.
  • Beim zweiten Attentäter am Brüsseler Flughafen handelt es sich laut Medienberichten angeblich um Najim Laachraoui. Eine offiziielle Bestätigung gibt es dazu noch nicht.
  • Ein vierter Attentäter befindet sich  nach Angaben der Ermittler weiterhin auf der Flucht.
  • 3/23/2016 4:26:05 PM   Stefanie Michels
    Nach Wahrzeichen wie dem Brandenburger Tor und dem Eiffelturm soll heute Abend auch die Tower Bridge in den belgischen Farben erstrahlen:


  • 3/23/2016 4:03:00 PM   Stefanie Michels
    "Das ist für Brüssel" - Adele hat "Make you feel my love" bei ihrem gestrigen Konzert den Opfern der Anschläge gewidmet. "Ich glaube, ich war noch nie so gerührt in meinem Leben während einer meiner Shows - das war wunderschön", sagte sie am Ende des Liedes.

    Adele in solidarity with Brussels
    von Matthew via YouTube

  • 3/23/2016 3:56:42 PM   Stefanie Michels
    Gemeinsam stark, twittert die Polizei in Brüssel:


  • 3/23/2016 3:48:12 PM   Stefanie Michels

  • 3/23/2016 3:41:01 PM   Timo Steppat

    EU-Innenminister berufen Sondertreffen ein

    Nach den Anschlägen von Brüssel kommen die EU-Innen- und Justizminister am Donnerstag zu einem Sondertreffen zusammen. Die Minister der 28 Mitgliedstaaten würden am Nachmittag in der belgischen Hauptstadt zusammenkommen, teilte die niederländische EU-Ratspräsidentschaft mit.

  • 3/23/2016 3:20:28 PM   Stefanie Michels

    Flaggen an Gebäuden von Kommunen und Ländern wehen etwa in Hessen, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf halbmast.
  • 3/23/2016 3:18:51 PM   Stefanie Michels
    Cartoonist Ralph Ruthe reagiert mit dieser Zeichnung auf die Anschläge:

    von ruthe.de via Facebook

  • 3/23/2016 3:01:42 PM   Timo Steppat
    Mutmaßlicher Drahtzieher hat in Bayern übernachtet

    Ein mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge von Paris, Salah Abdeslam, hat im September im bayerischen Unterfranken übernachtet.
    Der Mann, der am Freitag in Brüssel festgenommen worden war, sei mit zwei anderen Männern im Landkreis Kitzingen in einem Gasthof gewesen, sagte der bayerische Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer am Mittwoch. Unter anderem der Bayerische Rundfunk hatte zuerst davon berichtet.

    Geprüft wird Schmidbauer zufolge noch, ob es sich bei einem der beiden anderen Männer um den Terrorverdächtigen Najim Laachraoui gehandelt haben könnte. „Dazu haben wir keine Erkenntnisse.Der 24 Jahre alte Laachraoui wird mit den Attentaten von Paris im November 2015 in Verbindung gebracht und könnte auch an den Anschlägen vom Dienstag in Brüssel beteiligt gewesen sein.

  • 3/23/2016 2:26:13 PM   d.schreckenberg
    Portugal statt Brüssel

    Belgien-Portugal: Testspiel nach Leiria verlegt

    FAZ.NETDas zunächst abgesagte Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal ist nun nach Leira verlegt worden. Frankreich als Ausrichter der EM 2016 will sich nicht dem Terror beugen.
  • 3/23/2016 2:23:24 PM   Timo Steppat

    Schweigeminute am Place de la Bourse in Brüssel (Bild: AFP)


  • 3/23/2016 2:17:52 PM   Werner Mussler
    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordert auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Ministerpräsident Manuel Valls eine "europäische Sicherheitsunion". Er beklagt die mangelnde Bereitschaft vieler Mitgliedstaaten zur Zusammenarbeit in der Strafverfolgung.
  • 3/23/2016 1:08:10 PM   d.schreckenberg
    Bei den Terroranschlägen in Brüssel sind auch mehrere Deutsche verletzt worden. Das Auswärtige Amt schloss am Mittwoch auch nicht mehr aus, dass Bundesbürger getötet wurden. Mindestens ein Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft erlitt schwere Verletzungen.
  • 3/23/2016 12:41:51 PM   Timo Steppat
    31 Tote, 271 Verletzte

    Der Generalstaatsanwalt in Brüssel gibt offizielle Opferangaben bekannt. Danach sind 31 Menschen gestorben, 271 Menschen verletzt. Laut van Leeuw könnte die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen, hieß es.
  • 3/23/2016 12:38:18 PM   Werner Mussler
    Die Zahl der registrierten Todesopfer dürfte nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch steigen. Offenbar sind noch nicht alle Opfer identifiziert. Angehörige der Vermissten werden aufgefordert, den Behörden DNA-Proben zur Verfügung zu stellen.
  • 3/23/2016 12:34:23 PM   Werner Mussler
    Der Hauptverdächtige Najim Laachraoui ist - anders als am Vormittag gemeldet - weiter auf der Flucht. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft.
  • 3/23/2016 12:33:10 PM   Timo Steppat
    Der Flughafenattentäter hat ein Testament hinterlassen. Das berichtet der Staatsanwalt  van Leeuw bei einer Pressekonferenz. Ibrahim El Bakraoui habe in dem sogenannten Testament angegeben, er wisse nicht mehr, was er tun solle. Er werde gesucht. "Wenn das so weitergeht", so zitiert van Leeuw aus dem Testament, "endet das bei mir in einer Gefängniszelle." Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass Ibrahim El Bakraoui der mittlere Mann auf dem Foto ist, sich am Flughafen in die Luft gesprengt hat und tot ist.
  • 3/23/2016 12:32:20 PM   Werner Mussler
    Aus der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft: Bei der Hausdurchsuchung am Dienstagnachmittag im Stadtteil Schaerbeek wurden unter anderem 15 kg Sprengstoff und größere Mengen Chemikalien gefunden. In einem nahe der durchsuchten Wohnung gelegenen Abfalleimer fand die Polizei ein Testament eines der Brüder El Bakraoui.
  • 3/23/2016 12:29:12 PM   Werner Mussler
    Aus der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft: Nach vorläufigen Angaben wurden bei den beiden Anschlägen 31 Menschen getötet und 270 verletzt.
  • 3/23/2016 12:28:25 PM   Werner Mussler
    Aus der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft: Von den drei auf der Überwachungskamera am Flughafen fotografierten Personen ist nur eine identifiziert: Ibrahim El Bakraoui, der sich später in die Luft sprengte. Der zweite Mann, der zunächst für dessen Bruder Khalid El Bakraoui gehalten wurde, wurde nicht identifiziert. Der dritte Mann, bekleidet mit einem hellen Blouson, gilt weiterhin als flüchtig. Er hat eine große Tasche zurückgelassen, die explodierte, ohne allzu großen Schaden anzurichten.
  • 3/23/2016 12:23:29 PM   Timo Steppat
    Staatsanwaltschaft: Bruderpaar Bakraoui verübte Anschläge auf Flughafen und U-Bahnhof

    Bei dem Attentäter in der Brüsseler Metro handelt es sich um Khalid El Bakraoui. Er ist der Bruder des Selbstmordattentäters vom
    Flughafen, Ibrahim El Bakraoui, sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw am Mittwoch in Brüssel.
  • 3/23/2016 12:22:12 PM   Werner Mussler
    Die höchste Sicherheitswarnstufe 4 wird in Belgien bis auf weiteres aufrecht erhalten. Das teilen Sicherheitsbehörden auf einer Pressekonferenz mit.
  • 3/23/2016 12:00:45 PM   Werner Mussler
    Der Flughafen Brüssel teilt mit, dass es bis mindestens morgen keine Flüge geben wird.
  • 3/23/2016 11:40:27 AM   Timo Steppat
    Israelischer Minister: Belgier sollen Terror bekämpfen statt Schokolade zu essen

    Seltsame Äußerungen aus Israel:
    Der israelische Geheimdienstminister Israel Katz hat nach den Terroranschlägen von Brüssel die Einstellung der Belgier zum militanten Islam scharf kritisiert.
    „Wenn sie in Belgien weiter Schokolade essen und das Leben genießen (...) und nicht klar feststellen, dass ein Teil der Muslime, die dort leben, Terror organisieren, dann können sie sie auch nicht bekämpfen“, sagte Katz am Mittwoch im israelischen Rundfunk.

    „Man
    muss definieren, wer der Feind ist, wer der Aggressor ist“, sagte Katz. „Wir befinden uns auf dem Höhepunkt eines Kriegs, einer Attacke desradikalen Islams gegen die westliche Kultur, gegen die westlichenDemokratien, zu denen auch Israel gehört.“ Es handele sich um einen „Weltkrieg anderer Art“, sagte der Minister von der rechtsorientierten  Regierungspartei Likud.
  • 3/23/2016 11:33:03 AM   Timo Steppat
    Fußball-Länderspiel Belgien gegen Portugal abgesagt

    Nach den Terroranschlägen von Brüssel ist das für Dienstag geplante Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal abgesagt worden. Die Stadt Brüssel habe aus Sicherheitsgründen und als Vorsichtsmaßnahme darum gebeten, teilte der belgische Verband am Mittwoch mit.
  • 3/23/2016 11:31:56 AM   Werner Mussler
    Zur Schweigeminute hat Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das belgische Königspaar, Premierminister Charles Michel und der französische Ministerpräsident Manuel Valls im Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der EU-Kommission willkommen geheißen.
  • 3/23/2016 11:28:11 AM   Timo Steppat
    Hauptverdächtiger offenbar nicht festgenommen

    Die Nachrichtenlage ändert sich: Zunächst berichteten verschiedene belgische Medien übereinstimmend, dass der Hauptverdächtige festgenommen wurde. Nun dementiert die belgische Polizei.
    Der belgische Fernsehsender RTBF hatte zuvor berichtet, dass es sich beim Festgenommen sicher nicht um Najim Laachraoui handelt. 
  • 3/23/2016 11:27:03 AM   Hendrik Kafsack
    Der zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, endlich die Kooperation zwischen den Geheimdiensten zu verbessern. Die Tatsache, dass die Attentäter den Behörden zumindest teilweise schon vorher bekannt gewesen seien, sei der beste Beleg dafür. Er ruft das Europaparlament und die Mitgliedstaaten zudem auf, den eigentlich schon vereinbarten Austausch von Fluggastdaten nun auch umzusetzen.
  • 3/23/2016 11:18:46 AM   Hendrik Kafsack
    Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kristalina Georgiewa spricht nach der Schweigeminute um 12 Uhr in der Kommission: Sie verurteilt die Angriffe auf "unsere Stadt". Sie ist sichtlich erschüttert. Das Leben werde weiter gehen. "Wir werden leben, arbeiten, lachen und tolerant bleiben", sagt sie. Und im Auge behalten, dass die Menschen, die aus Ländern wie Syrien in die EU kämen, vor denselben Extremisten flüchteten, die die Anschläge in Brüssel begannen hätten.
  • 3/23/2016 11:06:04 AM   Timo Steppat

    Papst spricht von "grausamen Abscheulichkeiten"

    Papst Franziskus hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die Anschläge von Brüssel auf das Schärfste zu verurteilen. „Ich richte erneut einen Appell an alle Menschen guten Willens, diese grausamen Abscheulichkeiten, die nur Tod, Terror und Entsetzen erzeugen, einstimmig zu verurteilen“, sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Er bat die Gläubigen dafür zu beten, dass „diese von einem grausamen Fundamentalismus geblendeten Leute“ sich bekehren. Sein Herz sei schwer, erklärte Franziskus. Er sei der gesamten belgischen Bevölkerung sowie den Angehörigen der Opfer und allen Verletzten nah und bete für sie, erklärte der Argentinier.

  • 3/23/2016 10:41:39 AM   Timo Steppat
    Weiterhin werden viele Menschen in Brüssel vermisst: zum Beispiel die 29 Jahre alte Belgierin Aline Bastin. Angehörige können sie seit gestern nicht erreichen und auffinden – sie saß während der Anschläge wohl in der Metro. Der belgische Privatsender RTBF hat eine Vielzahl von Suchaufrufen zusammengestellt.

    Nombreuses familles à la recherche de leurs proches suite aux attentats

    RTBF InfoSuite aux attentats meurtriers de ce mardi à Bruxelles, les appels à témoins se multiplient sur les réseaux sociaux. Des appels émanant de familles de victimes. Plusieurs heures après les attaques, beaucoup réclament des nouvelles, en précisant que...
  • 3/23/2016 10:34:55 AM   Timo Steppat

    Nach Anschlägen: Staatsanwaltschaft will Medien informieren

    Einen Tag nach den verheerenden Terroranschlägen in Brüssel mit mindestens 31 Toten will die Staatsanwaltschaft erneut die Medien informieren. Die Pressekonferenz sei um 13.00 Uhr geplant, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Brüssel mit.
  • 3/23/2016 10:01:58 AM   Timo Steppat
    Medienbericht: Dritter Verdächtiger in Brüssel gefasst

    Der nach den Bombenanschlägen im Brüsseler Flughafen zur Fahndung ausgeschriebene
    Najim Laachraoui ist einem Bericht der Tageszeitung "Derniere Heure" zufolge am Mittwoch in der belgischen Hauptstadt gefasst worden.
    Er soll einer der drei Männer sein, die auf einem Überwachungsvideo des Flughafens zu sehen sind. Die zwei anderen kamen offenbar bei den Selbstmordanschlägen ums Leben.
  • 3/23/2016 9:57:04 AM   Hendrik Kafsack
    Die Identifizierung der Opfer der Anschläge schreitet langsam voran. Die Verletzten und Toten kämen aus bis zu 40 verschiedenen Ländern, heißt es von Seiten der belgischen Behörden.
  • 3/23/2016 9:31:53 AM   Timo Steppat
    „Molenbeek sollte eine Mahnung für uns alle sein“

    Nach den Terroranschlägen von Brüssel fordert der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD), mehr gegen das Entstehen von Ghetto-Vierteln zu tun. „Molenbeek sollte eine Mahnung für uns alle sein“, sagte Jäger am Mittwoch im WDR-„Morgenecho“. Der Brüsseler Stadtteil mit einem großen Migrantenanteil, vielen Muslimen und hoher Arbeitslosigkeit gilt als Herkunftsort islamistischer Terroristen. In der vergangenen Woche war einer der mutmaßlichen Pariser Attentäter dort gefasst worden.

    „Wir müssen dringend daran arbeiten, dass solche sozialen Strukturen nicht entstehen“, mahnte Jäger.
    „Das können die Sicherheitsbehörden nicht  alleine leisten, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ In den gefestigten Strukturen solcher geschlossenen Stadtteile wie Molenbeek habe der Staat „große Schwierigkeiten, sowohl repressiv tätig zu werden als auch mit Prävention zu versuchen, einer solchen Szene das Wasser abzugraben“, sagte der SPD-Politiker. Eine solche Ghettoisierung müsse unter anderem städtebaulich verhindert werden, forderte Jäger. „Wir brauchen einen vernünftigen Wohnungsbau.
  • 3/23/2016 9:23:07 AM   Hendrik Kafsack
    Ganz Brüssel soll heute Mittag um 12.00 Uhr eine Schweigeminute für die Opfer der Anschläge vom Dienstag abhalten. Die Staatsanwaltschaft will noch im Laufe des Vormittags eine Pressekonferenz abhalten. Dabei dürfte auch zur Sprache kommen, ob das höchste Sicherheitsniveau 4 beibehalten wird.
  • 3/23/2016 9:09:14 AM   Oliver Georgi
    Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist am Mittwochmorgen der Flughafen im südfranzösischen Toulouse evakuiert worden. Die Räumung sei wegen einer "Sicherheitsinspektion" erfolgt, teilten örtliche Behörden und die Polizei mit. Der nicht näher benannte Gegenstand wurde im Inneren des Flughafens entdeckt, die Untersuchungen dazu dauerten an, wie die Präfektur erklärte.

    Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von vor Ort, dass das Hauptgebäude des Flughafens am frühen Morgen zunächst geräumt wurde, dann wurde eine der Abfertigungshallen wieder geöffnet.
    Passagiere stellten Bilder in den Internetdienst Twitter, auf denen zahlreiche vor den Hallen wartende Menschen zu sehen waren.
  • 3/23/2016 9:07:11 AM   Oliver Georgi

    Auch Trumps erzkonservativer Mitbewerber Ted Cruz hat sich zu Brüssel geäußert: In muslimischen Vierteln müsse es Patrouillen geben, forderte er.
  • 3/23/2016 9:05:49 AM   Oliver Georgi
    Der republikanische amerikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump punktet seit Wochen mit seinen populistischen Einlassungen – jetzt versucht er offenkundig die Attentate von Brüssel für sich zu nutzen. In einem Interview mit dem britischen Fernsehsender ITV hat Trump den Muslimen am Mittwoch vorgeworfen, zu wenig zu tun, um Anschläge wie in Belgien zu verhindern.  "Wenn sie Ärger mitbekommen, müssen sie es melden", sagte er. "Aber sie melden es nicht, sie melden es absolut nicht, und das ist ein großes Problem."

    Trump verwies in dem Interview darauf, dass der Hauptverdächtige der Anschläge von Paris nach einer monatelangen Fahndung in seinem Heimatwohngebiet in Brüssel gefasst worden sei. "Er war in seinem Viertel, wo er aufgewachsen ist und niemand hat ihn ausgeliefert. (...) Das ist eine Schande."
  • 3/23/2016 9:00:57 AM   Oliver Georgi

    Die höchste Alarmstufe gilt in Brüssel weiterhin, wie dieses Schild an einem Gebäude der EU-Kommission zeigt. (Foto: dpa)

  • 3/23/2016 8:59:09 AM   Oliver Georgi
    Die Anschläge von Brüssel gehen nach Einschätzung des australischen Ministerpräsidenten Malcolm Turnbull auch auf ungenügende Grenzkontrollen in Europa zurück. "Die Schwäche in der europäischen Sicherheit steht in Zusammenhang mit den Problemen, die es dort derzeit gibt", sagte Turnbull am Mittwoch in Sydney. Neben den laxen Sicherheitsvorkehrungen seien dies auch durchlässige Grenzen. In Australien hingegen seien die Sicherheitsmaßnahmen deutlich stärker als in Europa.
  • 3/23/2016 8:55:15 AM   Oliver Georgi
    Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, warnt nach den Anschlägen von Brüssel vor einer über längere Zeit anhaltenden Terrorgefahr. "Wir müssen mit einer langen Terrorperiode rechnen. London, Madrid, Paris, jetzt Brüssel. Auch deutsche Städte werden davon auf Dauer nicht verschont bleiben. Bisher haben wir Glück gehabt", sagte Wendt der "Passauer Neue Presse".
  • 3/23/2016 8:52:41 AM   Hendrik Kafsack
    Das Leben in Brüssel läuft auch ansonsten vielerorts wie an jedem anderen Morgen im März. Die Stimmung beim Bäcker ist wie immer warm entspannt. Kein Wort zu den Anschlägen. Der Nachbar grüßt wie üblich nicht zurück. Nur die Straßen sind etwas leerer - nicht zuletzt weil einige Büros und Vertretungen geschlossen bleiben. Es fahren mehr Menschen mit dem Rad.
  • 3/23/2016 8:48:21 AM   Hendrik Kafsack
    Die Schulen in Brüssel selbst haben wieder geöffnet. "Wir lassen uns nicht von den Terroristen zur Geisel nehmen", heißt es dort. Viele von ihnen schließen aber früher als sonst. Die Kinder müssen am Eingang der Schule an wartenden Lehrer übergeben werden. Menschenansammlungen vor den Schulen sollen vermieden werden.
  • 3/23/2016 8:05:38 AM   Oliver Georgi

    Schwer bewaffnete Soldaten kontrollieren am Mittwochmorgen die Umgebung des Brüsseler Flughafens. (Foto: afp)

  • 3/23/2016 8:04:26 AM   Oliver Georgi

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