Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/13/2015 9:43:03 PM   Cai Philippsen
    Geiselnahme in Pariser Konzerthalle (Polizei)
  • 11/13/2015 9:55:19 PM   Cai Philippsen
    Das Präsidialamt teilte mit, Staatspräsident Francois Hollande und Innenminister Bernard Cazeneuve seien ins Innenministerium geeilt, um sich über die Ereignisse unterrichten zu lassen.

  • 11/13/2015 9:56:05 PM   Cai Philippsen
    Die Polizei spricht von Zwischenfällen im Bereich des Stadions Stade de France, wo die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich spielte. Dort waren in der ersten Halbzeit mehrere  Explosionsgeräusche zu hören. Zunächst wusste aber niemand, worum es sich dabei handelte. Etwa eine halbe Stunde vor Ende der Partie in Saint-Denis machten erste Gerüchte die Runde über  Bombenexplosionen.
  • 11/13/2015 10:02:04 PM   Cai Philippsen

    Polizisten und Rettungskräfte vor dem Restaurant, wo es die Schießerei gegeben hat (Bild: Reuters)



  • 11/13/2015 10:03:58 PM   Cai Philippsen
    BBC und CNN berichten von 60 Geiseln in der Pariser Konzerthalle Bataclan .

  • 11/13/2015 10:10:51 PM   Cai Philippsen
    In der Nähe der Konzerthalle sind Schüsse zu hören.
  • 11/13/2015 10:15:49 PM   Cai Philippsen
    Aus dem Stade de France gibt es unterschiedliche Nachrichten - zunächst hieß es, das Stadion sei abgesperrt. Andere Quellen berichten, die Zuschauer dürften das Stadion verlassen.
  • 11/13/2015 10:16:31 PM   Cai Philippsen
    Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich entsetzt über die Attacken von Paris geäußert. Er sei erschüttert über die Ereignisse, twitterte das Auswärtige Amt am Freitagabend. Steinmeier wurde mit den Worten zitiert: „Wir stehen an der Seite Frankreichs!“. Steinmeier war am Abend gemeinsam mit Frankreichs Staatspräsident François Hollande als Zuschauer bei dem Fußball-Länderspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich im Stade de France in der französischen Hauptstadt. Ob Steinmeier aus Sicherheitsgründen vorzeitig aus dem Stadion gebracht wurde, blieb zunächst offen. (dpa)
  • 11/13/2015 10:27:02 PM   Cai Philippsen
    Bundestrainer Joachim Löw hat mit großer Bestürzung und Betroffenheit auf die Ereignisse in Paris reagiert. „Wir sind alle erschüttert und schockiert“, sagte Löw am Freitag in der ARD nach der 0:2-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich. „Für mich tritt der Sport oder die Gegentore in den Hintergrund.“ Teammanager Oliver Bierhoff sprach von „großer Unsicherheit, großer Angst und großer Betroffenheit“ auch in der deutschen Kabine. Bei mehreren Attacken in der französischen Hauptstadt waren nach ersten Angaben mindestens 18 Menschen getötet worden. (dpa)
  • 11/13/2015 10:35:18 PM   Timo Steppat

    Zunächst hieß es, es gebe mindestens 18 Tote. Bei den mehreren Anschlägen in Paris sollen insgesamt 40 Menschen gestorben sein, berichten der Fernsehsender BFM TV und AFP. Gegenüber CNN bestätigte der stellvertretende Bürgermeister von Paris 18 Tote.

    Die Zahl der Geiseln in einem Pariser Theater soll sich laut AP auf 100 belaufen.



  • 11/13/2015 10:43:32 PM   Timo Steppat


    Trotz mehrerer Explosionen am Stade de France in Paris ist unter den Besuchern des Spiels
    zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Frankreich
    keine Panik ausgebrochen. Die Menschen verließen am späten Abend das Stadion relativ ruhig und gefasst, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Viele waren ratlos. Kinder hatten Tränen in den Augen.  Keiner wusste, was geschehen war. „Überall blitzen Blaulichter, Polizeiwagen kreuz und quer“, sagte der Reporter.
    Derzeit seien noch einige Tausend Besucher auf dem Rasen, werden aber von Ordnern ins Freie geführt. (dpa)


  • 11/13/2015 10:48:03 PM   Cai Philippsen
    Die französische Regierung wird zu einer Sonder-Kabinettssitzung für Mitternacht in den Präsidentenpalast zusammengerufen.

  • 11/13/2015 10:51:02 PM   Timo Steppat

    Der amerikanische Präsident Barack Obama äußerte sich zu den Anschlägen in Paris. "Das ist kein Anschlag auf Paris, keine Attacke auf Frankreich, es handelt sich um einen Anschlag auf die Menschlichkeit", sagte er in Washington. Obama spricht von einem Terroranschlag und sichert volle Unterstützung der Vereinigten Staaten zu.

  • 11/13/2015 10:53:42 PM   Maria Wiesner
    Der britische Premierminister David Cameron hat sich schockiert über die Anschläge in Paris mit geäußert. Zugleich bot er Hilfe an. Großbritannien werde tun, „was immer wir tun können, um zu helfen“, sagte er. Er sei in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. (dpa)
  • 11/13/2015 10:59:22 PM   Timo Steppat
    Im Einkaufszentrum von Les Halles in der Innenstadt kommt es zu einer weiteren Schießerei, wie der Hörfunksender Europe 1 berichtet.
  • I am shocked by events in Paris tonight. Our thoughts and prayers are with the French people. We will do whatever we can to help.
  • 11/13/2015 11:01:40 PM   Maria Wiesner
    Frankreichs Präsident Hollande verhängt Ausnahmezustand für ganz Frankreich. Die Grenzen werden geschlossen.
  • 11/13/2015 11:09:19 PM   Cai Philippsen
    Die Stadt Paris hat wegen der Anschlagsserie mit zahlreichen Toten alle Bewohner aufgerufen, nicht auf die Straße zu gehen. „Wir bitten Sie, die eigenen vier Wände nicht zu verlassen und auf Anweisungen der Polizei zu warten“, hieß es am späten Freitagabend.

  • 11/13/2015 11:10:45 PM   Maria Wiesner
    Nach den Angriffen von Paris mit vielen Toten hat Frankreichs Präsident François Hollande von "bisher nie dagewesenen Terrorangriffen" gesprochen. Zudem forderte der Präsident militärische Verstärkung an, um weitere Anschläge zu verhindern. (AFP)
  • 11/13/2015 11:16:43 PM   Timo Steppat
    Spitzenpolitiker der Europäischen Union haben Frankreich nach der Anschlagsserie mit mehreren Toten in Paris ihre Solidarität ausgedrückt. „Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer, unsere Unterstützung gilt den Behörden“, schrieb EU-Parlamentspräsident Martin Schulz am späten Freitagabend bei Twitter. EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb, er verfolge die Berichte über die Anschläge mit Entsetzen. Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drückte sein Mitgefühl aus. „Wir sind solidarisch an der Seite der Franzosen“, schrieb Juncker. (dpa)
  • 11/13/2015 11:20:36 PM   Cai Philippsen
     Eine der Explosionen in der Nähe des Stade de France in Paris ist laut Ermittlerkreisen durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst worden. In der Nähe des Fußballstadions im Norden von
    Paris, in dem zu dem Zeitpunkt die deutsche Nationalmannschaft gegen das französische Team spielte, waren mindestens fünf Menschen getötet worden. (AFP)
  • 11/13/2015 11:23:34 PM   Timo Steppat
    Im Musiktheater Bataclan spielte am Abend die Band "Eagles of Death Metal" vor 1500 Zuschauern. Nach einem Bericht der Washington Post sollen sich alle, die auf der Bühne waren, in Sicherheit gebracht haben. Das sagte die Frau des Schlagzeugers der Band gegenüber der Zeitung. "Wir halten alle unseren Atem an und beten", sagte sie der Washington Post.
  • 11/13/2015 11:24:46 PM   Timo Steppat
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will zu den Vorfällen in Paris am Samstagmorgen vor Journalisten Stellung nehmen. Um 09.00 Uhr werde es im Kanzleramt ein Statement geben, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Nacht auf Anfrage mit. In einer schriftlichen Stellungnahme hat sich Merkel bereits tief erschüttert von den Nachrichten aus der französischen Hauptstadt gezeigt. (Reuters)
  • 11/13/2015 11:25:47 PM   Maria Wiesner
    Die Terroristen haben im Pariser Konzertsaal „Bataclan“ laut einem Augenzeugen etwa zehn Minuten mit Kalaschnikows um sich geschossen. Ein Radioreporter, der zufällig im „Bataclan“ war, erzählte dem CNN, die Männer seien schwarz gekleidet gewesen und hätten wahllos in die Menge geschossen. Sie seien nicht maskiert gewesen. Ein Geiselnehmer, dessen Gesicht er gesehen habe, sei um die 20 bis 25 Jahre gewesen. Er selbst habe fliehen können. Am Ausgang habe er mindestens 20 Leichen und zahlreiche Verletzte gesehen. Ein Freund verstecke sich noch immer Theater, er stehe im SMS-Kontakt mit ihm, erzählte der Radioreporter. Präsident Hollande kündigte an, dass die Sicherheitskräfte die Konzerthalle stürmen würden. (AFP)
  • 11/13/2015 11:31:33 PM   Timo Steppat
    Laut AP sollen sogar zwei Selbstmordattacken am Stadion stattgefunden haben, dazu war eine Bombe platziert.
  • 11/13/2015 11:38:53 PM   Maria Wiesner
    Die französische Zeitung Figaro  zeigt ein Bild vom Tatort im 10. Arrondissement gegen 0.30 Uhr.
  • 11/13/2015 11:40:47 PM   Timo Steppat
    Die Anschlagserie in Paris richtete sich gegen sieben verschiedene Punkte in der französischen Hauptstadt. Das verlautete in der Nacht zum Samstag aus Ermittlerkreisen. Die Konzerthalle Bataclan, wo eine Geiselnahme andauerte, wurde demnach von Einsatzkräften der Polizei gestürmt. (AFP)
  • 11/13/2015 11:53:11 PM   Timo Steppat
    AFP und AP berichten übereinstimmend, dass die Stürmung des Konzertsaals begonnen hat.
  • 11/13/2015 11:53:36 PM   Maria Wiesner
    "Rue du Faubourg Saint-Antoine - Die militärische Unterstützung rückt  an", schreibt die französische TV-Journalistin Alice Darfeuille auf Twitter.
  • 11/13/2015 11:58:00 PM   Maria Wiesner
    Nach den Anschlägen mit zahlreichen Toten in Paris organisiert sich im Internet Hilfe für auswärtige Gäste. Unter dem Twitter-Hashtag „porteouverte“ (offene Tür) boten Pariser in der Nacht unter anderem Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Unterschlupf in ihren Wohnungen an. Die Zeitung „Le Figaro“ und zahlreiche weitere Nutzer wiesen auf das Schlagwort hin. Einige Nutzer warnten allerdings, konkrete Adressen könnten Angreifern ein Ziel bieten. Die Bewohner der französischen Hauptstadt waren aufgerufen worden, ihre Häuser nicht zu verlassen und auf Anweisungen der Polizei zu warten. (dpa)
  • 11/14/2015 12:00:44 AM   Timo Steppat

    Alle Schulen und Universitäten im Großraum Paris bleiben am Samstag geschlossen, ordnen die Behörden an. Die Pariser Metro stellt auf mehreren Linien ihren Betrieb ein, teilt die Betreibergesellschaft RATP mit. (Reuters)

  • 11/14/2015 12:07:02 AM   Timo Steppat
    Die dreieinhalb minütige Ansprache des französischen Präsidenten François Hollande: http://www.elysee.fr/videos/declaration-a-la-suite-des-attaques-a-paris/
  • 11/14/2015 12:08:02 AM   Maria Wiesner
    Französische Fernsehsender berichten übereinstimmend, dass die Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan beendet sei. Auch ein Reuters-Reporter bestätigt diese Angaben. Zwei Geiselnahmer wurden nach einem Bericht des TV-Senders BFM getötet. Nach Berichten eines Journalisten von Libération gingen mehrere Quellen von Dutzenden Toten aus. 
  • 11/14/2015 12:11:04 AM   Maria Wiesner
    Wie der Elysee-Palast mitteilt, werde Präsident Hollande nicht am G20-Gipfel am Sonntag in Antalya teilnehmen. Außenminister Laurent Fabius und Finanzminister Michel Sapin werden ihn vertreten.
  • 11/14/2015 12:18:58 AM   Maria Wiesner
    Bei dem Terrorangriff auf die Konzerthalle „Bataclan“ in Paris hat es nach neuen Angaben etwa hundert Tote gegeben. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf die Polizei. Beim Versuch der Polizei, die Geiselnahme zu beenden, seien drei der Angreifer getötet worden. Nach Informationen des Radiosender France-Info sind weitere Terroristen noch auf der Flucht. (dpa)
  • 11/14/2015 12:56:48 AM   Maria Wiesner
    Die Zeitung "Le Figaro" titelt auf ihrer Samstagsausgabe "Der offene Krieg in Paris", wie ihr Chefredakteur Alexis Brézet auf Twitter mitteilt.
  • 11/14/2015 1:07:42 AM   Maria Wiesner
    Nach den Anschlägen sollen 1500 weitere Soldaten für Paris bereitgestellt werden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Präsidenten.
  • 11/14/2015 1:15:03 AM   Maria Wiesner
    Nach Angaben von Frankreichs Präsident François Hollande gibt es nach den Angriffen in Paris zahlreiche Verletzte. "Es gibt viele Verletzte. Schwerverletzte, Geschockte, geschockt von dem, was sie gesehen haben", sagte er am Samstagmorgen beim Konzertsaal "Bataclan". Hollande kündigte an, "unerbittlich" gegenüber Terroristen zu sein. "Das ist eine Barbarei." (dpa)
  • 11/14/2015 1:39:06 AM   Maria Wiesner
    Nach den Terrorattacken in Paris verschärft das Nachbarland Belgien seine Sicherheitsmaßnahmen. Das betreffe die Grenze zu Frankreich, die Flughäfen und den Zugverkehr, sagte Premierminister Charles Michel der Nachrichtenagentur Belga am frühen Samstagmorgen. Details zu den Kontrollen blieben zunächst offen. Michel rief auch den nationalen Sicherheitsrat zusammen, um über die Lage zu beraten. (dpa)
  • 11/14/2015 2:06:21 AM   Cai Philippsen
    Die Attentäter in Paris haben nach Angaben eines Augenzeugen ihre Tat mit Frankreichs Militäreinsatz in Syrien begründet. Der Journalist Pierre Janaszak, der während des Überfalls auf die Konzerthalle „Bataclan“ im Saal war, berichtete in der Nacht zum Samstag: „Ich habe genau gehört, wie sie den Geiseln gesagt haben: „Das ist die Schuld von Hollande. Das ist die Schuld Eures Präsidenten. Er hätte nicht in Syrien eingreifen dürfen. Sie haben auch vom Irak gesprochen.“
  • 11/14/2015 2:27:00 AM   Maria Wiesner
    CNN berichtet soeben unter Berufung auf Ermittlerkreise, dass vier Terroristen während der Stürmung der Bataclan-Konzerthalle getötet wurden. Drei von ihnen trugen demnach Sprengstoffgürtel.
  • 11/14/2015 2:30:49 AM   Maria Wiesner
    Das One World Trade Center ist heute Nacht in den Farben der Trikolore erleuchtet, wie CNN zeigt.
  • 11/14/2015 2:33:49 AM   Maria Wiesner
    Der Eiffelturm bleibt heute Nacht hingegen unbeleuchtet als Zeichen der Trauer mit den Opfern.
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform