Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/14/2015 2:44:04 AM   Maria Wiesner
    Nach letzten Angaben des Figaro haben mindestens 126 Menschen bei den Anschlägen ihr Leben verloren. 83 seien schwer verletzt, 132 sollen die Anschläge mit leichteren Verletzungen überstanden haben. CNN hingegen spricht von mindestens 153 Toten.
  • 11/14/2015 2:47:36 AM   Cai Philippsen
    Die Karte der Nachrichtenagentur Reuters zeigt die unterschiedlichen Orte der Terrorattacken.
  • 11/14/2015 2:57:25 AM   Cai Philippsen
    Es scheint vorbei zu sein - die Polizei in Paris meldet: Alle Terroristen tot. Offenbar haben sie sich mit Sprengstoffgürteln selbst getötet oder wurden von der Polizei erschossen.
  • 11/14/2015 3:02:03 AM   Cai Philippsen

    Terror in Paris: „Ein Anschlag auf die gesamte Menschheit“

    FAZ.NETWeltweit rufen Staats- und Regierungschefs zur Solidarität mit Frankreich auf. Der amerikanische Präsident Obama verspricht, alles zu tun, um die Terroristen zur Verantwortung zu ziehen.
  • 11/14/2015 3:08:14 AM   Cai Philippsen

    Frankreich: Über 100 Tote bei Serie von Anschlägen in Paris

    FAZ.NETBei fast zeitgleichen Anschlägen an sieben Orten in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Rund hundert Tote gab es allein bei einer Geiselnahme und der anschließenden Erstürmung einer Konzerthalle. Präsident Hollande verhängte den Ausnahmezustand für ganz Frankreich und ließ die Grenzen schließen.
  • 11/14/2015 3:14:18 AM   Cai Philippsen

    Anschläge in Paris: So verlief die Terrornacht

    FAZ.NETLaute Explosionen während des deutsch-französischen Freundschaftsspiels sind der Anfang. Dann breitet sich der Terror über Paris aus. Eine Chronologie der Ereignisse.
  • 11/14/2015 3:33:28 AM   Cai Philippsen
    U2 sagt Konzert in Paris ab
  • 11/14/2015 3:52:42 AM   Cai Philippsen
    Bei der Terrorserie in Paris sind nach neuen Angaben mindestens acht Attentäter ums Leben gekommen. Dies berichtete  AFP. Die meisten Angreifer sollen sich nach dem Überfall auf die Konzerthalle "Bataclan" oder bei den Anschlägen in der Nähe des Stadions Stade de France selbst in die Luft gesprengt haben.
  • 11/14/2015 4:51:40 AM   Mathias Peer
    Die Anschläge in Paris sind an mindestens sechs verschiedenen Orten erfolgt. Hier eine Übersicht über die Schauplätze der Gewalt:
    • Konzertsaal Bataclan: Mindestens vier schwer bewaffnete, unmaskierte Männer stürmen während eines Rockkonzerts in das Gebäude und eröffnen das Feuer. Dabei schreien sie "Allah Akbar" (Gott ist groß). Es folgt eine fast dreistündige Geiselnahme. Die Polizei stürmt den Konzertsaal. Rund Hundert Menschen sind tot, darunter vier Angreifer. Drei von ihnen haben sich mit einem Sprengstoffgürtel selbst in die Luft gesprengt. Der vierte, der auch einen solchen Gürtel trägt, wird von Polizeikugeln getroffen und beim Fallen explodiert auch sein Sprengstoff.
    • Fußballstadion Stade de France: Fast zeitgleich zum Angriff auf den Konzertsaal ereignet sich um 21.20 Uhr in der Umgebung des Stadions im Norden von Paris eine erste Explosion. Es folgen weitere Explosionen, eine in der Nähe eines McDonald's-Restaurants. Präsident Hollande, der bei dem Fußballspiel Frankreich-Deutschland am Freitagabend ebenso anwesend war wie Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), wird sofort in Sicherheit gebracht. Vier Menschen werden bei der Detonation getötet, darunter drei Angreifer, die wie im Bataclan Sprengstoffgürtel zünden. 
    • Rue de la Fontaine au Roi: Wenige hundert Meter vom Bataclan entfernt ist die Terrasse der Pizzeria "La Casa Nostra" das Ziel eines Anschlags. Fünf Menschen werden durch Schüsse aus einer automatischen Waffe getötet, wie der 35-jährige Augenzeuge Mathieu berichtet. Ein anderer Zeuge sieht "einen schwarzen Ford Focus", aus dem geschossen wird.
    • Boulevard Voltaire: Nach Angaben aus Justizkreisen gibt es dort einen Angriff mit einem Toten. Später heißt es, ein Attentäter habe auf dem Boulevard Voltaire seinen Sprengstoffgürtel zur Explosion gebracht und sei tot.
    • Rue Alibert/Rue Bichat: Etwas weiter nördlich kommt es an der Ecke der Straßen Bichat und Alibert zu Schüssen auf der Terrasse des Restaurants "Le Petit Cambodge". Dort werden 14 Menschen getötet. 
    • Rue de Charonne: Ähnliche Szenen spielen sich etwas weiter östlich in der Rue de Charonne ab, wo 18 Menschen getötet werden. Ein Mann berichtet, er habe "zwei, drei Minuten" lang Schüsse gehört. Nach seinen Angaben waren ein Café und ein japanisches Restaurant das Ziel der Schüsse.
  • 11/14/2015 5:35:52 AM   Mathias Peer
    Amerika ist nach den Anschlägen in Paris geschockt. Die Obama-Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen drastisch erhöht. Spezialeinheiten zur Terrorabwehr patrouillieren an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Mehr dazu hier. 
  • 11/14/2015 5:45:52 AM   Mathias Peer
    Die Musiker der amerikanischen Rockband Eagles of Death Metal haben den verheerenden Angriff auf die Konzerthalle Bataclan überlebt. Die Frau von Schlagzeuger Julian Dorio sagte der "Washington Post", ihr Mann habe sie angerufen, "um mir zu sagen, dass er mich liebt und dass er in Sicherheit ist". Dorios Mutter bestätigte, dass ihr Sohn und die anderen Bandmitglieder den Angreifern entkommen seien. Einige Mitglieder ihrer Crew würden aber noch vermisst.
  • 11/14/2015 5:47:33 AM   Oliver Georgi
    Bei der Terrorserie sind nach neuen Angaben mindestens acht Attentäter ums Leben gekommen. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler. Die meisten Angreifer sollen sich nach dem Überfall auf die Konzerthalle "Bataclan" oder bei den Anschlägen in der Nähe des Stadions Stade de France selbst in die Luft gesprengt haben.
  • 11/14/2015 6:04:10 AM   Mathias Peer
    Der iranische Präsident Hassan Rohani bezeichnet die Anschläge als "unmenschliches Verbrechen"Auch die Türkei bringt ihre Verbundenheit mit Frankreich zum Ausdruck. "Diese Anschläge richten sich nicht nur gegen das französische Volk, sondern gegen die gesamte Menschheit, gegen Demokratie und Freiheit und alle gültigen Werte", sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Die Türkei stehe Frankeich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite. Weitere internationale Reaktionen finden Sie hier.
  • 11/14/2015 6:27:21 AM   Mathias Peer
    Noch ist nach Angaben der Bundesregierung nicht klar, ob bei den Terroranschlägen auch deutsche Staatsbürger getötet wurden. „Das Auswärtige Amt hat noch am Abend einen Krisenstab eingerichtet, der mit der Botschaft Paris und den französischen Behörden die ganze Nacht über in Kontakt stand“, sagte ein Sprecher. Die nächste Sitzung des Krisenstabes sei für den Vormittag geplant.
  • 11/14/2015 6:29:21 AM   Thomas Holl

    Im kanadischen Montreal haben sich am späten Freitagabend (Ortszeit) etwa 500 Menschen zu einer spontanen Solidaritätskundgebung für die Anschlagsopfer von Paris zusammengefunden. "Wir weichen nicht zurück, wir verteidigen unsere Werte", rief die französische Generalkonsulin Catherine Feuillet der Menschenmenge im Nieselregen zu. "Niemals werden wir uns erpressen lassen", hob der Bürgermeister von Montreal, Denis Coderre, hervor. 

    Dann stimmten die Menschen leise die Marseillaise an, die französische Nationalhymne, bevor sie eine Schweigeminute einlegten. "Wir sind hier, um die Franzosen zu unterstützen und unsere Solidarität zu zeigen", sagte Bürgermeister Coderre der Nachrichtenagentur AFP. Kurz zuvor hatte er mit seiner Pariser Kollegin Anne Hidalgo telefoniert, die zu einem der Anschlagsorte ihrer Stadt gefahren war

  • 11/14/2015 6:38:10 AM   Oliver Georgi

    Weltweit bringen Länder ihre Solidarität mit den Parisern zum Ausdruck. Das Rathaus von San Francisco erstrahlt in der Nacht zum Samstag in den französischen Nationalfarben. (Foto: Reuters)


  • 11/14/2015 6:39:39 AM   Mathias Peer
    Diese Zeichnung des Künstlers Jean Jullien findet in sozialen Medien gerade viel Aufmerksamkeit. Er wünscht sich Frieden für Paris. 


  • 11/14/2015 6:40:55 AM   Thomas Holl
    Iran hat die Terrorangriffe in Paris scharf verurteilt und seine Bereitschaft für eine gemeinsame Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus erklärt. „Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Opfern dieses Terroranschlags, deren Angehörigen, dem Volk und der französischen Regierung“, sagte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Die Ereignisse in Paris hätten abermals bewiesen, dass der Terrorismus keine Grenzen mehr kenne und im Rahmen einer globalen Zusammenarbeit bekämpft werden müsse. Der Iran sei weiterhin bereit, an diesem Kampf mitzuwirken, sagte Sarif am Samstag. (dpa)
  • 11/14/2015 6:42:09 AM   Tobias Rabe
    Frankreichs Fußball-Nationalspieler Antoine Griezman bangte nach dem Ende der Partie gegen Weltmeister Deutschland um das Leben seiner Schwester. Sie gehörte nach Angaben des 24-Jährigen zu den Besuchern in der Konzerthalle in Paris, in der mindestens 70 Menschen bei einem Attentat getötet wurden. "Gott sei Dank hat meine Schwester aus dem Bataclan rauskommen können", schrieb Griezman in der Nacht bei Twitter. (dpa)



  • 11/14/2015 6:46:45 AM   Thomas Holl
    Das Außenministerium in Berlin hat noch keine Gewissheit, ob unter den Opfern der Terroranschläge von Paris auch deutsche Opfer sind. "Das Auswärtige Amt hat noch am Abend einen Krisenstab eingerichtet, der mit der Botschaft Paris und den französischen Behörden die ganze Nacht über in Kontakt stand", sagte ein Sprecher am Samstagmorgen in Berlin. Die nächste Sitzung des Krisenstabes sei für den Vormittag geplant. (dpa)
  • 11/14/2015 6:57:01 AM   Thomas Holl
    Nach der vorläufigen Opferbilanz der Anschläge von Paris kamen nach offiziellen Angaben 153 Menschen ums Leben. Die meisten Opfer starben in der Konzerthalle Bataclan: 112 Menschen wurden dort von den Attentätern getötet. Nach Augenzeugenberichten sollen dort zwei in Schwarz gekleidete Männer das Feuer auf die Besucher des Konzerts der kalifornischen Rockband "Eagles of Death Metal" eröffnet haben. 
  • 11/14/2015 7:06:18 AM   Tobias Rabe
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verharrte die ganze Nacht im Stadion in Paris Saint-Denis. Entgegen anderslautender Meldungen ging es gar nicht mehr zurück ins Hotel, sondern schließlich per Polizeieskorte zum Flughafen. Eigentlich wollte die DFB-Delegation am Sonntagmittag mit dem Ziel Hannover abreisen. Der nun für Samstagvormittag geplante Flug soll allerdings nach Frankfurt/Main führen. Wie es danach für die DFB-Auswahl, die am Dienstag in Hannover gegen die Niederlande eigentlich ein weiteres Testspiel bestreiten will, weitergeht, ist noch unklar.


    Fußball-Nationalspieler Toni Kroos, der nicht für das Spiel in Paris nominiert war.
  • 11/14/2015 7:16:40 AM   Florian Siebeck
    Wo in der Nacht was passierte, haben wir für Sie auf einer Karte zusammengefasst.


  • 11/14/2015 7:16:56 AM   Thomas Holl

    Die verheerende Terrorserie in Paris hat nach Angaben von Airlines zunächst keine Auswirkungen auf den Flugverkehr von Deutschland in die französische Hauptstadt. „Alle Flüge sind planmäßig vorgesehen“, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Frage, ob es zu Auswirkungen auf den Flugbetrieb kommt, hänge davon ab, welche konkreten Maßnahmen die französischen Behörden noch ergreifen. Die Lufthansa hat samstags 18 Flüge zwischen München beziehungsweise Frankfurt und Paris. Auch bei Germanwings sollte der Flugbetrieb nach den Worten eines Sprechers normal laufen. Ein morgendlicher Flug von Düsseldorf nach Paris verspätete sich allerdings, weil sich mindestens ein Besatzungsmitglied krankgemeldet habe. Aus welchen Gründen, sei nicht bekannt. (dpa)

  • 11/14/2015 7:39:06 AM   Oliver Georgi
    Der Vatikan verurteilt die Anschläge als "wahnsinnige terroristische Gewalt". Es müsse eine entschiedene Reaktion auf einen derartigen "menschenmörderischen Hass" geben, heißt es in einer Stellungnahme.
  • 11/14/2015 7:40:28 AM   Thomas Holl
    Die öffentlichen Krankenhäuser in Paris haben nach den Terrorattacken vom Freitagabend nach Medienberichten den sogenannten „Plan blanc“ eingeleitet. Wie die Zeitung „Le Monde“ auf ihrer Homepage am Samstagmorgen schrieb, wurden alle Hospitäler in Alarmbereitschaft versetzt. Dasselbe gelte für Notfalldienste und alle weiteren öffentlichen Gesundheitseinrichtungen. Den „weißen Plan“ gibt es seit 2004, er tritt nur in Ausnahmesituationen in Kraft. (dpa)
  • 11/14/2015 7:46:44 AM   Florian Siebeck
    Blick auf die Titelseiten der britischen Zeitungen heute.



















  • 11/14/2015 7:51:47 AM   Florian Siebeck
    Und ein Blick auf die französischen Medien.











  • 11/14/2015 7:54:21 AM   Thomas Holl
    Vize-Kanzler Sigmar Gabriel sichert Frankreich die Solidarität Deutschlands zu. "Die Terror-Anschläge in Paris richten sich gegen uns alle", erklärte der Bundeswirtschaftsminister. "Wir Demokraten halten zusammen, wir werden Demokratie und  Freiheit verteidigen. Hass, Gewalt und Angst dürfen keinen Platz haben, wir werden uns niemals dem Terror beugen."
  • 11/14/2015 8:03:14 AM   Tobias Rabe
    DFB-Interimspräsident Rainer Koch postet am Morgen bei Facebook ein Foto vom Flughafen in Paris, das die  Delegation der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Einsteigen in eine Maschine zeigt.

    Facebook-Post von Rainer Koch

  • 11/14/2015 8:04:16 AM   Thomas Holl
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird am Samstag mit den Vertretern der Sicherheitsbehörden des Bundes in Berlin über Konsequenzen aus den Attentaten in Paris beraten. Er werde seinen Auftritt beim Landesparteitag der CDU in Sachsen stark verkürzen und dann sofort in die Hauptstadt aufbrechen, teilte sein Ministerium am Samstag in Berlin auf Anfrage mit. Das Ministerium ordnete bundesweite Trauerbeflaggung der obersten Bundesbehörden und ihrer Geschäftsbereiche sowie der Behörden des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, an. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit dem französischen Volk nach der abscheulichen Anschlagsserie in Paris.
  • 11/14/2015 8:08:56 AM   Oliver Georgi
    Im Großraum Paris werden für dieses Wochenende einem Fernsehbericht zufolge alle Sportveranstaltungen abgesagt.
  • 11/14/2015 8:14:31 AM   Oliver Georgi
    Unsere Pariser Korrespondentin Michaela Wiegel berichet, dass der Konzertsaal Bataclan, in dem mehr als 100 Menschen getötet wurden, noch immer von der Polizei abgeriegelt ist. Möglicherweise ist derzeit doch noch unklar, ob es neben den acht getöteten noch weitere Attentäter gibt.
  • 11/14/2015 8:15:01 AM   Thomas Holl
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich entsetzt über die Terroranschläge von Paris mit mehr als 150 Toten gezeigt. „Die Dimension des Grauens, das mit all dem verkörpert wird, übersteigt die Vorstellungskraft eines Jeden“, sagte Steinmeier am Samstag am Rande der Syrien-Konferenz in Wien, wie das Auswärtige Amt mitteilte.  „Was als Fußballfest, als Freundschaftsspiel der Nationalmannschaften von Deutschland und Frankreich begann, endete als Inferno des Terrors gestern Abend“, sagte der Minister. Steinmeier erfuhr von den Terrorangriffen auf der Tribüne des "Stade de France" als Gast des Freundschaftsspiels gegen Frankreich.  Gegenwärtig könne er nur sagen: „In dieser Stunde des Leidens und der Verzweiflung in Frankreich stehen wir fest an der Seite unserer französischen Freunde.“
  • 11/14/2015 8:19:19 AM   Oliver Georgi
    Pressekonferenz der Kanzlerin. Angela Merkel zeigt sich erschüttert und sichert Frankreich ihre Unterstützung zu. "Wir weinen mit ihnen. Wir werden gemeinsam mit ihnen den Kampf gegen die führen, die ihnen so Unfassbares angetan haben", sagt die Kanzlerin in Berlin.
  • 11/14/2015 8:22:25 AM   Tobias Rabe
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist jetzt auf dem Heimweg. Am Samstagmorgen um kurz nach neun Uhr startete die Sondermaschine LH 343 mit der deutschen Delegation nach Frankfurt/Main. Das Flugzeug war extra aus Frankfurt gekommen und stand auf dem Flughafen Charles de Gaulle auf einer Außenposition weit weg vom Terminal. Polizeiwagen und zwei Beamte mit Maschinengewehren waren neben der Maschine postiert. Ursprünglich war die Rückreise für Sonntag 12.00 Uhr geplant, mit dem Ankunftsort Hannover. In der nahe gelegenen Sportschule Barsinghausen will Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft auf die Testpartie am kommenden Dienstag gegen die Niederlande vorbereiten. (dpa)
  • 11/14/2015 8:23:03 AM   Florian Siebeck
    Öffentliche Gebäude, Universitäten, Schulen, Museen, Bibliotheken, Fitnessstudios, Schwimmbäder und Märkte bleiben am Samstag geschlossen. Aber auch Ehen werden geschlossen. Deshalb bleiben einzig die Standesämter geöffnet.




  • 11/14/2015 8:23:25 AM   Thomas Holl
    Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben sich entsetzt über die Terroranschläge in Paris gezeigt. „Wir sind tief erschüttert über die hasserfüllte Welle der Gewalt in Paris“, erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag. Die Anschläge von Paris seien letztlich „ein Anschlag auf alle Menschen und auf Europa“.

    „Als Christen und über Religionen und Weltanschauungen hinweg werden wir trotz des Terrors zusammenstehen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von EKD und Deutscher Bischofskonferenz. „In diesen Stunden gilt unsere Anteilnahme den Opfern und Angehörigen. Wo die Worte über die unfassbaren Taten versagen, ist für uns Christen Zeit zu beten. Wir beten für die Opfer“, erklärten Marx und Bedford-Strohm. (epd)
  • 11/14/2015 8:24:07 AM   Oliver Georgi
    Frankreichs Präsident François Hollande empfängt die Mitglieder seines Sicherheitskabinetts derzeit zu einer Sitzung im Élyseepalast. Das Treffen begann kurz nach 9 Uhr. Neben den Ministern und Ministerinnen nehmen auch die ranghöchsten Vertreter der Sicherheitsbehörden teil.
  • 11/14/2015 8:35:05 AM   Florian Siebeck
    Frankreich hat am Freitag wieder Grenzkontrollen eingeführt, aber nicht seine Grenze geschlossen. Während der Anschlagsserie hatte Staatspräsident François Hollande zunächst erklärt, er habe die Schließung der Grenzen angeordnet. Das Außenministerium stellte wenig später aber klar, dass es sich um Grenzkontrollen an Straßen, Zuglinien, Häfen und Flughäfen handele. Flug- und Zugverbindungen würden gewährleistet. Tatsächlich werden unabhängig von den Anschlägen seit Freitag wieder die französischen Grenzen kontrolliert – wegen des Weltklimagipfels, der am 30. November in Paris beginnt und zu dem 195 Delegationen erwartet werden. Die Entscheidung war schon vor der Anschlagserie am Freitag getroffen worden. (AFP)
  • 11/14/2015 8:47:05 AM   Leonie Feuerbach
    Bundeskanzlerin Merkel will heute um 13 Uhr im Kanzleramt bei einem Krisentreffen mit ihren zuständigen Ministern über mögliche Konsequenzen der Anschläge beraten. An dem Treffen sollen unter anderem Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Innenminister Thomas de Maizière (CDU), der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) teilnehmen. Gabriel sagte einen Redeauftritt bei einem SPD-Landesparteitag in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) ab, um nach Berlin zu kommen. (dpa)
  • 11/14/2015 8:51:26 AM   Oliver Georgi
    Beunruhigende Meldung des Bayerischen Rundfunks: Er meldet, Schleierfahnder der Rosenheimer Polizei hätten am Donnerstag einen aus Montenegro stammenden Mann festgenommen, der "vermutlich" zum Kreis der Attentäter gehöre. Wie der BR berichtet, habe die Polizei mehrere Pistolen, Revolver, Maschinenpistolen und Sprengstoff sichgergestellt. Der Mann sei auf der Autobahn München-Salzburg bei Bad Feilnbach kontrolliert und daraufhin festgenommen worden.

    Der BR schreibt weiter, aus sichergestellten Unterlagen des Mannes sähen Ermittlerkreise "erhebliche Anzeichen" dafür, dass der Mann
    auf dem Weg nach Paris gewesen sei. Das bayerische Landeskriminalamt wollte die Meldung demnach aber nicht offiziell bestätigen.

  • 11/14/2015 9:09:10 AM   Florian Siebeck
    Die Polizei in Berlin hat ihre Sicherheitsvorkehrungen insbesondere bei französischen Einrichtungen verstärkt. „Wir haben unsere Schutzmaßnahmen noch in der Nacht angepasst“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstag. Zur Art und Weise wollte die Polizei keine Einzelheiten nennen. Die französische Botschaft am Pariser Platz wurde abgesperrt. Die Flaggen wurden auf Halbmast gesetzt. (AFP)
  • 11/14/2015 9:21:10 AM   Tobias Rabe
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist nach einem knapp einstündigen Flug wieder zurück in Deutschland. Um kurz vor zehn Uhr landete die Delegation mit Bundestrainer Joachim Löw und der DFB-Auswahl am Samstag wohlbehalten in Frankfurt/Main. Die Spieler reisten anschließend in ihre Heimatorte weiter. Eine Entscheidung darüber, ob das nächste Testländerspiel am Dienstag in Hannover gegen die Niederlande stattfindet, stand noch aus.

    Nach den Terroranschlägen in Paris hatte der Deutsche Fußball-Bund seine Reisepläne geändert. Ursprünglich war der Rückflug erst für Sonntag 12.00 Uhr geplant, mit dem Ankunftsort Hannover. Stattdessen ging es für das Team mit der Sondermaschine LH 343 schon am Samstag zurück nach Deutschland. (dpa)



  • 11/14/2015 9:28:12 AM   Oliver Georgi
     Nach den Terroranschlägen in Paris ist die Polizei nach Angaben des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD), in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Dies gelte unter anderem für den Schutz französischer Behörden und die Grenze zu Frankreich, sagte der rheinland-pfälzische Ressortchef am Samstag in Ludwigshafen. Er sieht für Deutschland keine akute Gefahr: „Wir haben keine konkreten Hinweise.“ Für Samstag sei voraussichtlich noch eine Telefonschalte der Innenminister geplant.
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