Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/20/2015 8:58:00 AM   Marcel Kuntz
    Nach den Anschlägen von Paris hat EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos die Gründung eines europäischen Geheimdienstes gefordert. In der Folge der Attentate gegen die französische Satire Zeitung "Charlie Hebdo" im Januar habe er das nun am 1. Januar startende Antiterror-Zentrum bei der Polizeibehörde Europol vorgeschlagen, sagte Avramopoulos am Freitag beim Sondertreffen der EU-Innen- und Justizminister in Brüssel. "Ich glaube, es ist an der Zeit, einen weiteren Schritt vorwärts zu machen und die Basis für eine europäische Geheimdienstbehörde zu legen". (AFP)

    EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos bei einer EU-Konferenz in Brüssel. (Quelle: dpa)
  • 11/20/2015 9:07:00 AM   g.w.koenig
    Ein Mann, der sich selbst als Freund des flüchtigen Salah Abdeslam bezeichnet, sagte gegenüber der belgischen Tageszeitung "Sudinfo", er habe Abdeslam am Dienstagabend im Brüsseler Stadtteil Molenbeek getroffen. Im Gespräch mit der Zeitung sagte er:

    Er sagte mir, er sei zu weit gegangen. Aber er könne sich nicht selbst der Polizei ausliefern. Er habe zu viel Angst vor der Rache des IS und den Konsequenzen für seine Familie.


  • 11/20/2015 9:11:00 AM   Marcel Kuntz
    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat angesichts der Terroranschläge von Paris vor einer Spaltung Europas und einer Instrumentalisierung der Attentate in der Flüchtlingspolitik gewarnt. Die Attentate seien ein „Anschlag auf uns alle“, sagte Schulz am Freitag in Berlin beim Wirtschaftsgipfel der „Süddeutschen Zeitung“.

    Martin Schulz:

    Deshalb dürfen wir Europäer uns in der Zeit der Trauer nicht spalten lassen.
  • 11/20/2015 9:18:00 AM   g.w.koenig
    Die Belgische Polizei hat am Freitagmorgen eine Telefonnummer zur Abgabe von Hinweisen zum Verbleib Salah Abdeslams eingerichtet. Bislang will man den Flüchtigen in den belgischen Orten Anderlecht und Chimay, im französischen Nancy und in Spanien gesehen haben.
  • 11/20/2015 9:29:00 AM   Marcel Kuntz
    Der Rotterdamer Bürgermeister  Ahmed Aboutaleb ist in Sicherheit gebracht worden, nachdem ein verdächtiges Auto aus Belgien hinter seinem Dienstwagen abgestellt worden war. Zudem seien drei Männer vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Bei der Durchsuchung des Autos in der niederländischen Hafenstadt sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden. (dpa)

    Bürgermeister Ahmed Aboutaleb an seinem Schreibtisch im Rotterdamer Rathaus. (Quelle: AFP)
  • 11/20/2015 9:38:00 AM   Marcel Kuntz
    Anscheinend haben Anhänger des "Islamischen Staates" den Messenger-Dienst "Telegram" zur Kommunikation genutzt. Telegram geht nun gegen die Chats vor. Erfahren Sie mehr im Video:

    Deutscher Messenger-Dienst: Telegram blockt Chats mutmaßlicher Extremisten

    FAZ.NETBislang nutzten Anhänger des „Islamischen Staates“ den deutschen Messenger-Dienst Telegram. Doch der will nicht zum Helfer der Extremisten-Miliz werden. Man sei beunruhigt über diese Entwicklung, teilte das Unternehmen mit. Telegram ging nach eigenen Angaben bereits gegen mehrere Chats vor und blockierte 78 Gruppengespräche in zwölf Sprachen.
  • 11/20/2015 9:44:00 AM   Marcel Kuntz
    Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen möglichen Mitwisser der Terrorserie von Paris. Es handelt sich um einen 39 Jahre alten Algerier, der im sauerländischen Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) festgenommen worden war und in Untersuchungshaft sitzt. Ein Sprecher der Behörde bestätigte am Freitag entsprechende Berichte von „Süddeutscher Zeitung“ und SWR. Der Mann soll mehrere Tage vor den Anschlägen in einer Flüchtlingsunterkunft in Arnsberg mehrfach gegenüber Mitbewohnern aus Syrien geäußert haben, dass in Paris etwas passieren werde. Bisher hatte die Staatsanwaltschaft Arnsberg ermittelt. (dpa)
  • 11/20/2015 9:52:00 AM   Marcel Kuntz
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Vorschläge aus der EU-Kommission abgelehnt, angesichts der jüngsten Anschläge in Paris einen eigenen europäischen Geheimdienst zu gründen. "Wir sollten jetzt nicht unsere Kräfte darauf konzentrieren, einen neuen europäischen Nachrichtendienst zu schaffen", sagte de Maizière beim Sondertreffen der EU-Innen und Justizminister am Freitag in Brüssel. (AFP)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bereit sind, dort unsere nationale Souveränität aufzugeben.

  • 11/20/2015 9:53:00 AM   g.w.koenig
    Schweden hat einen Terrorverdächtigen festgenommen. Verteidigungsminister Peter Hultqvist sagte, dieser werde gerade vernommen. Der Iraker steht im Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben und wurde während einer Razzia in einem Flüchtlingsheim am Donnerstagnachmittag in Haft genommen.
  • 11/20/2015 9:56:00 AM   g.w.koenig
    In der bei einem Anti-Terror-Einsatz gestürmten Wohnung in Saint-Denis nahe Paris ist ein weiterer, weiblicher Leichnam gefunden worden. Die Identität der Toten sei noch unklar, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft am Freitag. Damit  gab es bei dem Einsatz am Mittwoch drei Tote, unter ihnen der als Drahtzieher der Anschläge von Paris geltende belgische Islamist Abdelhamid Abaaoud. (AFP)
  • 11/20/2015 10:06:59 AM   g.w.koenig
    Die Handtasche und der Pass der mutmaßlichen Selbstmordattentäterin Hasna Aitboulhacen wurden im Rahmen der Untersuchungen der Spurensicherung in der Wohnung in Saint-Denis gefunden, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.
  • 11/20/2015 10:22:33 AM   g.w.koenig
    Der auf der Flucht befindliche Salah Abdeslam trägt nun scheinbar eine Perücke und eine Brille und soll sich den Namen Yassine Baghl gegeben haben. Neben der Polizei ist er vor dem IS auf der Flucht. Dieser soll ihn wegen seines misslungenen Selbstmordanschlags verfolgen. Das berichtete die britische Tageszeitung "Daily Mail".
  • 11/20/2015 10:29:00 AM   Marcel Kuntz
    Der französische  Innenminister Bernard Cazeneuve hat ein schärferes Vorgehen gegen den Waffenschmuggel, den er für eine "der Ursache für eine große Zahl von Terrorakten " hält, gefordert . Zudem seien die geplante Schaffung eines europäischen Fluggastdatenregisters, und schärfere Kontrollen sowohl an den EU-Außengrenzen als auch an den Übergängen zwischen den Mitgliedstaaten im Kampf gegen den Terrorismus notwendig, so der französische Innenminister bei einer Tagung der europäischen Innen- und Justizminister am Freitag in Brüssel. (AFP)

    Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve in Brüssel. (Quelle: AFP)
  • 11/20/2015 10:37:00 AM   Marcel Kuntz
    Eine Woche nach den Terroranschlägen in Frankreich hat Rumänien die Kontrollen an seiner Westgrenze verstärkt. Dies teilte die rumänische Grenzpolizei im westrumänischen Arad am Freitag mit. Ziel der ausführlicheren Überprüfung der Reisenden an der Grenze zum Nachbarland Ungarn sei es zu verhindern, dass „Personen aus Konfliktgebieten“ die Grenze passieren, deren Aktivitäten „eine Gefahr für die innere und äußere Sicherheit“ darstellen könnten. (dpa)
  • 11/20/2015 10:49:00 AM   Marcel Kuntz
    Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will stärker mit den Angehörigen potentieller Dschihadisten zusammenarbeiten. Gerade Angehörige würden sich bei den Behörden melden, weil sie verhindern wollten, dass sich ihre Kinder „an Kampfhandlungen des IS beteiligen, sich weiter radikalisieren und möglicherweise auch zu Tode kommen“, so Maas. (KNA)

    Heiko Maas:
    Die meisten Hinweise kommen aus den Familien und dem persönlichen Umfeld der Menschen.
  • 11/20/2015 10:56:00 AM   Marcel Kuntz
    Was bedeutet die Kampfansage der Hacker von Anonymous an den "Islamischen Staat"?

    Anonymous kämpft gegen IS: Der Krieg hat begonnen

    FAZ.NETDas Hackernetzwerk Anonymous ist unberechenbar: Mal richten sich die Angriffe der digitalen Bürgerwehr gegen kleinere, mal gegen größere Gegner. Nun sagt sie dem IS den Kampf an. Was bedeutet das?
  • 11/20/2015 10:56:00 AM   g.w.koenig
    Die Stadt Straßburg will trotz des terroristischen Risikos an ihrem Weihnachtsmarkt festhalten. Lyon hatte gestern das Lichterfest abgesagt, das jedes Jahr Anfang Dezember statt findet, und will stattdessen eine Gedenkfeier abhalten.
  • 11/20/2015 11:11:00 AM   Marcel Kuntz
    Wegen einer verdächtigen Tasche ist der Außenbereich vor dem Terminal 2 am Frankfurter Flughafen am Freitag vorübergehend gesperrt worden. Der Verkehr auf einer Zufahrtstraße wurde umgeleitet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die herrenlose Umhängetasche, in der sich mehrere Handys befanden, wurde von Spezialisten der Polizei unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen geöffnet und unschädlich gemacht. Der Alarm ging bei der Polizei gegen 8.00 Uhr ein, beendet war der Einsatz um 9.10 Uhr. (dpa)
  • 11/20/2015 11:19:23 AM   g.w.koenig
    Sieben der neun gestern während mehrerer Razzien in Brüssel und Umgebung verhafteten Verdächtigen wurden am Freitagmittag wieder entlassen, wie die belgische Staatsanwaltschaft mitteilte. Zwei Person werden weiter in Gewahrsam bleiben.
  • 11/20/2015 11:20:00 AM   g.w.koenig
    Geiselnahme durch mutmaßlichen Dschihadisten in Malis Hauptstadt Bamako - offenbar bereits 170 Geiseln genommen. Lesen Sie mehr:

    Bamako: Geiselnahme in Hotel in Mali - Polizei beginnt Erstürmung

    FAZ.NETIn der malischen Hauptstadt Bamako hat eine Gruppe Bewaffneter das Radisson-Hotel angegriffen und offenbar 170 Geiseln genommen. Das Hotel ist vor allem bei ausländischen Gästen beliebt. Sicherheitskräfte rücken gegen die Geiselnehmer vor.
  • 11/20/2015 11:31:00 AM   Marcel Kuntz
    Wie der WDR berichtet, sollen drei Sicherheitsleute aus Langeweile einem Flüchtlingsheim in Lohmar per Sprachnachricht mit einer Bombe gedroht haben. Die zwischen 20 und 24 Jahre alten Männer wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. Das Gebäude wurde erfolglos mit Spürhunden durchsucht, 45 Bewohner mussten in eine andere Unterkunft verlegt werden. Die Sicherheitsmänner müssen sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten, ihnen drohen bis zu drei Jahren Haft. Zudem müssen sie die Kosten des Einsatzes tragen.
  • 11/20/2015 11:44:00 AM   Marcel Kuntz
    Als Signal für mehr Sicherheit sollen im Großraum Paris noch mehr bewaffnete Patrouillen eingesetzt werden. Nach den Terroranschlägen vom vergangenen Freitag werden zur Sicherung weitere 1500 Militärs mobilisiert, wie Polizeipräfekt Michel Cadot am Freitag in Paris vor Journalisten bekanntgab. Diese Einheiten ergänzten die bereits seit Anfang der Woche zusätzlich eingesetzten 1000 Kräfte. Bereits vor den jüngsten Anschlägen seien 3900 Militärs zur Sicherung im Raum Paris eingesetzt gewesen. Cadot will vor allem an großen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen, Kaufhäusern oder im öffentlichen Nahverkehr mehr sichtbare Präsenz. (dpa)
  • 11/20/2015 11:56:00 AM   Marcel Kuntz
    In Europas Fußballstadien werden nach den Geschehnissen von Paris die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Reaktionen der Verbände auf den Terror:

    Sicherheit im Stadion: So reagiert Fußball-Europa auf den Terror

    FAZ.NETIn Europas Fußballstadien gibt es am Wochenende mehr Polizisten und verstärkte Durchsuchungen. In manchen Ländern sollen weitere Aktionen für Sicherheit sorgen. Vor allem im Fokus steht ein Spiel in Spanien.
  • 11/20/2015 12:03:00 PM   Marcel Kuntz
    Ein malischer Fernsehsender vermeldet die Befreiung von 80 Geiseln in Bamako. Sicherheitskräfte hatten das Hotel in der malischen Hauptstadt zuvor gestürmt. Zudem entsendet Frankreich Spezialkräfte der Polizei nach Mali. Etwa 50 Polizisten, die im Anti-Terror-Kampf ausgebildet seien, stünden unmittelbar vor ihrer Abreise nach Bamako, sagt ein Polizeisprecher. (AFP/Reuters)
  • 11/20/2015 12:14:00 PM   Marcel Kuntz
    Der Vater des in Paris getöteten Terroristen Abdelhamid Abaaoud hat seinen Sohn nach Angaben seiner Anwältin für einen „Teufel“ gehalten. Omar Abaaoud sei „erleichtert“ gewesen, als er vom Tod des 28 Jahre alten Islamisten erfahren habe, sagte Nathalie Gallant am Freitag dem amerikanischen Sender CNN. (dpa)

    Anwältin Natalie Gallant:
    Der Vater wusste seit etwa einem Monat, dass sein Sohn mit Terrorakten in Europa in Verbindung gebracht wurde.
  • 11/20/2015 12:21:00 PM   Marcel Kuntz
    Bei einer Sondersitzung zu den jüngsten Terroranschlägen haben Redner im russischen Parlament eine Wiedereinführung der 1997 ausgesetzten Todesstrafe gefordert. Die Terroristen hätten den Krieg erklärt und sollten daher „wie in einem Krieg“ bestraft werden, sagte der Abgeordnete Sergej Mironow am Freitag in Moskau. Kreml-Verwaltungschef Sergej Iwanow widersprach dem: „Zwar habe ich keinen Zweifel, dass 90 Prozent unserer Bürger in einem Referendum für eine Wiedereinführung stimmen würden. Aber man muss dem gesunden Menschenverstand und den internationalen Verpflichtungen folgen - nicht den Emotionen“, sagte Iwanow. (dpa)

    Das russische Parlament bei einer wegen den Terroranschlägen von Paris einberufenen Sondersitzung in Moskau (Quelle: dpa)
  • 11/20/2015 12:27:00 PM   Marcel Kuntz
    Ermittler haben in der französischen Hafenstadt Brest die Moschee eines salafistischen Imams durchsucht. Imam Rachid Abou Houdeyfa war durch provokante Videos in sozialen Netzwerken aufgefallen, von den Terroranschlägen in Paris hatte er sich aber klar distanziert. Die Gruppe der Salafisten gehört zu einer besonders konservativen Strömung des Islam. Auf der Internet-Seite des Imams wurde die Aktion der Sicherheitskräfte bestätigt. (dpa)
  • 11/20/2015 12:29:35 PM   g.w.koenig
    Bürger mit europäischem Pass sollen bei der Ein- und Ausreise in die EU künftig wieder polizeilich überprüft werden. Auf diese Weise könnten Fahnder zurückkehrende Syrien-Kämpfer und potenzielle Dschihadisten mit EU-Pass besser aufspüren. Jeder Europäer würde dann etwa am Flughafen kontrolliert, ob er in Fahndungsdatenbanken gesucht wird oder unter Terrorverdacht steht. Über einen entsprechenden Vorschlag berieten die EU-Innen- und Justizminister bei ihrem Sondertreffen am Freitag in Brüssel. An den Grenzen zwischen EU-Ländern soll es aber bei sporadischen Überprüfungen bleiben.Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte: „Wir (müssen) wissen, wer nach Europa fliegt, wer nach Europa zurückkommt, damit wir reagieren können.“ Es gebe Tausende reisende Dschihadisten, die in Syrien an der Seite der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpften und dann Anschläge in Europa planten und ausführten. Fast jede Woche werde in Deutschland ein solcher Reisender festgenommen. Bisher werden laut Schengener Grenzkodex nur Nicht-EU-Bürger und ankommende Flüchtlinge bei der Ein- und Ausreise in den grenzkontrollfreien Schengen-Raum systematisch polizeilich überprüft. Bei EU-Bürgern wird das Dokument nur auf Gültigkeit und Echtheit überprüft. Eine Kontrolle gibt es nur bei einem Verdacht. Dazu sagte Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner: „Das soll nicht vom Aussehen abhängen.“ (dpa)



  • 11/20/2015 12:45:18 PM   g.w.koenig
    Bei der am Mittwoch nach der Razzia in Saint-Denis gefundenen Leiche handelt es sich um Hasna Aitboulahcen, die Cousine des mutmaßlichen Drahtziehers Abaaoud. Dies bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft. Fraglich bleibt weiterhin, um wen es sich bei der dritten Leiche handelt, deren Geschlecht noch nicht eindeutig identifiziert werden konnte.
  • 11/20/2015 1:05:47 PM   g.w.koenig
    Der ehemalige Anwalt Abdelhamid Abaaouds, sagte gegenüber dem belgischen Fernsehsender RTBF, sein Mandant sei eher ein Mitläufer als ein Anführer gewesen. Alexandre Chateau hatte Abaaoud seit dem Jahr 2006 in verschiedenen Angelegenheiten verteidigt. Er habe "absolut keine Anzeichen einer Radikalisierung" bei seinem Mandanten feststellen können.
  • 11/20/2015 1:06:00 PM   Marcel Kuntz
    Rund 40 französische Elitepolizisten sind momentan auf dem Weg nach Bamako.

  • 11/20/2015 1:18:00 PM   Marcel Kuntz
    Bei dem mutmaßlich islamistischen Terrorangriff auf ein Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako sind auch zwei Deutsche freigekommen. Dies teilte Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Freitag während einer Afrika-Reise in Sambia mit. Ob sich noch weitere Deutsche in dem Hotel befinden, blieb zunächst unklar. (dpa)
  • 11/20/2015 1:21:42 PM   g.w.koenig
    Seit dem 13. November gab es 793 Hausdurchsuchungen, wie Innenminister Bernard Cazeneuve am Freitag mitteilte. 107 Personen wurden vorläufig festgenommen, 90 von ihnen kamen in Polizeigewahrsam. 164 Menschen seien unter Hausarrest gestellt worden. 174 Waffen wurden beschlagnahmt. Allein in der vergangenen Nacht erfolgten den Angaben des Ministeriums zufolge 182 Hausdurchsuchungen. 20 Menschen wurden festgenommen, von denen 17 in Polizeigewahrsam kamen und 76 Waffen sichergestellt. (dpa, Le Figaro)
  • 11/20/2015 1:31:00 PM   Marcel Kuntz
    Nach den Razzien der vergangenen Tage in Belgien werden noch vier Verdächtige von der Justiz festgehalten. Für zwei, die bei Durchsuchungen am Samstag festgenommen wurden, wurde der Haftbefehl um einen Monat verlängert, teilte die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Laut Nachrichtenagentur Belga sollen die Männer den immer noch gesuchten Terrorverdächtigen Salah Abdeslam nach den Terroranschlägen von Paris nach Brüssel zurückgebracht haben.

    Auch zwei weitere Personen bleiben zumindest für einen weiteren Tag in Gewahrsam: Sie wurden bei Durchsuchungen am Donnerstag festgenommen. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris und dem Selbstmordattentäter Bilal Hadfi, der sich in der französischen Hauptstadt in die Luft sprengte. Sieben Personen, die nach Razzien verhört wurden, kamen wieder auf freien Fuß. (dpa)
  • 11/20/2015 1:44:00 PM   Marcel Kuntz
    Zu fünf Jahren Haft ist in Österreich ein 24- Jahre alter Mann wegen seines Kampfes für die Terrormiliz IS verurteilt worden. Das Landgericht St. Pölten sah es als erwiesen an, dass der aus Tschetschenien stammende Angeklagte von Februar bis Mai 2013 aufseiten des IS in Syrien gekämpft hatte. Das Urteil erfolgte wegen des Verbrechens der terroristischen Vereinigung und Beteiligung an einer kriminellen Organisation. Der Verteidiger kündigte Berufung an. Der Verurteilte, der 2010 nach Österreich gekommen war und Asyl beantragt hatte, bestreitet die Vorwürfe. Er sei zwar religiös, aber er habe eine friedfertige Einstellung und nichts gegen Christen. (dpa)
  • 11/20/2015 1:48:00 PM   Marcel Kuntz
    "Nichts dran" an Sprengstofffund in Hannover?

    Terroralarm in Hannover: Doch kein Sprengstoff gefunden

    FAZ.NETAn Medienberichten und Mutmaßungen über einen Sprengstofffund nach dem abgesagten Fußball-Länderspiel in Hannover ist offenbar „nichts dran“. Das erfuhr die F.A.Z. aus Sicherheitskreisen.
  • 11/20/2015 1:55:00 PM   g.w.koenig
    Der französische Innenminister Cazeneuve teilte am Freitag mit, Frankreich werde seine Grenzkontrollen so lange wie nötig aufrecht erhalten, wenn es sein müsse, auch über einen längeren Zeitraum.  Die Sicherheitsstandards würden auf ähnliches Niveau wie zuletzt nach den Anschlägen des elften Septembers gebracht. Dies sagte der Minister auf einer außerordentlichen Konferenz mit seinen europäischen Amtskollegen in Brüssel. Weiterhin habe man sich darauf verständigt, die europäische Fluggastdatenbank bis Ende des Jahres zu beschließen.
  • 11/20/2015 2:03:00 PM   Marcel Kuntz
    Im Jemen sind bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten auf einen Militärstützpunkt in der östlichen Region Hadramaut mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. In Sicherheitskreisen hieß es am Freitag, bei der Attacke seien mindestens 15 Soldaten und 14 Angreifer getötet worden. Der jemenitische Ableger der Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu dem Angriff.

    Die Attacke auf den Posten zwischen den Orten Schibam und Al-Katn habe ein Selbstmordattentäter in einem Auto ausgelöst, hieß es in den Kreisen weiter. Danach seien 25 bis 30 Angreifer vorgerückt. Am Nachmittag dauerten die Gefechte noch an. Nach unbestätigten Berichten in sozialen Medien war zunächst eine starke Explosion zu sehen, anschließend folge Gewehrfeuer. (Reuters)
  • 11/20/2015 2:07:00 PM   Marcel Kuntz
    Nach dem Angriff auf ein Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako halten die Geiselnehmer nach Angaben des Konzerns Rezidor offenbar noch immer fast 140 Menschen in ihrer Gewalt. 125 Gäste und 13 Hotelangestellte würden noch festgehalten, teilte in London der Konzern mit, der das Hotel Radisson Blu in Bamako betreibt. Malischen Spezialeinheiten war es zuvor nach Angaben der Regierung gelungen, rund 30 Geiseln zu befreien. (AFP)
  • 11/20/2015 2:12:00 PM   Marcel Kuntz
    Nach den Terroranschlägen von Paris hat die rechtspopulistische FPÖ in Österreich ein Insel-Gefängnis für Dschihadisten gefordert. Es sollte eine gemeinsame europäische Haftanstalt errichtet werden, etwa auf der italienischen Insel Lampedusa oder einer griechischen Insel, sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Freitag in Wien. Die Einrichtung solle nicht von einem einzelnen Staat, sondern von der EU verwaltet werden. Die rechtspopulistische Partei fordert seit geraumer Zeit ein härteres Vorgehen gegen radikale Islamisten. Zu diesem Zweck müsse die EU auch verstärkt Geheimdienstinformationen mit Russland austauschen, hieß es. Die FPÖ hatte zuletzt große Wahlerfolge erzielt und ist österreichweit in Umfragen vorne. (dpa)

    Heinz-Christian Strache will in Griechenland oder Italien ein Inselgefängnis errichten lassen (Quelle: AFP)
  • 11/20/2015 2:17:04 PM   g.w.koenig
    Der französische Premierminister Valls teilte soeben mit, dass sich die Zahl der Opfer des Anschlags vergangener Woche auf 130 erhöht habe.
  • 11/20/2015 2:20:00 PM   g.w.koenig
    Nicht nur in Frankreich und Deutschland sind Massenveranstaltungen Sorgenkinder von Sicherheitsverantwortlichen. Auch das „Heilige Jahr“ in Rom mit Millionen von Pilgern wird von Behörden und Geheimdiensten kritisch gesehen. Doch der Papst will auch nach den IS-Anschlägen nicht, dass die Türen der Kirchen gepanzert werden:

    Angst vor Anschlag in Rom: Im „Heiligen Jahr“ wird Polizeiaufgebot massiv verstärkt

    FAZ.NETDas „Heilige Jahr“ in Rom mit Millionen von Pilgern wird von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten mit Sorge erwartet. Doch der Papst will auch nach den IS-Anschlägen von Paris nicht, dass die Türen der Kirchen gepanzert werden.
  • 11/20/2015 2:33:00 PM   Marcel Kuntz
    Ein Nachbar der toten Terroristin, die sich bei der Razzia in Saint-Denis in die Luft sprengte, sprach mit Journalisten über ihr Leben. Sehen Sie mehr im Video:

    Nach Anschlägen von Paris: Nachbar der toten Terroristin spricht über ihr Leben

    FAZ.NETDie Frage nach dem Hintergrund der Tat sowie die Motivation der Täter steht immer noch im Raum. Ein Nachbar der Frau, die sich am Mittwoch bei einer Polizeiaktion selbst in die Luft sprengte, sprach mit Journalisten.
  • 11/20/2015 2:40:00 PM   g.w.koenig
    Die Rechtskommission des französischen Senats hat das Gesetz zur Verlängerung des Notstands ohne Änderungsanträge angenommen.
  • 11/20/2015 2:45:00 PM   g.w.koenig
    Der Conseil d’Etat, das oberste französische Verwaltungsgericht, hat die Eilverfahren zur Aberkennung des französischen Staatsbürgerschaft von fünf Männern gestoppt, die wegen terroristischer Aktivitäten verurteilt worden waren. Für derlei Verfahren gebe es keine rechtliche Grundlage. Dies berichtet die französische Tageszeitung "Le Monde".
  • 11/20/2015 2:49:00 PM   Marcel Kuntz
    Eine Woche nach dem Angriff auf die Pariser Konzerthalle Bataclan kommen immer noch Hunderte, um der Opfer zu Gedenken: Eine Bilderstrecke.

    Eine Gitarre in den Farben der französischen Flagge liegt zwischen Blumen vor dem Bataclan. (Quelle: Reuters)
    Während des Angriffs starben in der Konzerthalle 89 Menschen. Kerzen und Bilder sollen an die Toten erinnern. (Quelle: AP)
    Trotz leichten Regens kommen die Menschen, um Kerzen anzuzünden, Blumen abzulegen oder Nachrichten zu hinterlassen. (Reuters)
    Ein Moment der Stille vor den Bildern am Bataclan. (Quelle: Reuters) 
    "Ich bin Muslim, und gegen Terrorismus!" steht auf einer Nachricht zwischen den zahlreichen Kerzen. (Quelle: Reuters)
    Vor dem Bataclan ist ein Kreuz in den Farben der französischen Flagge angebracht. (Quelle: Reuters)
     
     

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  • 11/20/2015 2:56:00 PM   Marcel Kuntz
    Nach Einschätzung von Islamvertretern steigt die Zahl der tätlichen Angriffe auf Muslime in Deutschland stetig an. Die Zahl der verbalen Übergriffe sei zurückgegangen, sagte der Beauftragte für interreligiösen Dialog der „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ (DITIB), Bekir Alboga, am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Nach terroristischen Taten sei immer wieder festzustellen, dass sich Wut und Zorn „auch gegen unschuldige Muslime“ entlüden. „Das ist eine emotional schwierige Situation“.

    Da Übergriffe auf Muslime oder Moscheen in Deutschland nicht gesondert erfasst werden, beruft sich der Verband auf selbsterfasste Fälle. Absolute Zahlen gibt es nicht, bestätigt das Bundeskriminalamt (BKA). Die DITIB hat in diesem Jahr bislang „annähernd 60 Übergriffe“ erfasst, geht aber von einer höheren Dunkelziffer aus.
  • 11/20/2015 3:02:55 PM   g.w.koenig
    Der Brüsseler Schwarzmarkt scheint nach wie vor zu florieren. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Financial Times" könne man hier für erschwingliche 1.000 bis 2.000 Euro in den Besitz einer AK 47 gelangen. 90 Prozent der hier angebotenen Ware stamme vom Balkan, berichtet die Zeitung weiter.
  • 11/20/2015 3:08:00 PM   Marcel Kuntz
    Nach Angaben des französischen Verteidigungsministeriums sind seit dem frühen Nachmittag französische Spezialeinheiten in Bamako in Mali vor Ort. Zu der Geiselnahme hatte sich ein Ableger des Terrornetzwerks Al-Qaida bekannt. (Reuters)
  • 11/20/2015 3:36:29 PM   g.w.koenig
    Merkel reist nach Paris

    Bundeskanzlerin Angela Merkel plant, am Mittwoch den französischen Präsidenten in Paris zu besuchen. Das erfuhr die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Regierungskreisen. Das Treffen, das zwischen Francois Hollandes Visiten in Washington und Moskau stattfindet, dient dazu, den Kurs im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ abzustimmen. In westlichen Sicherheitskreisen gibt es die Sorge, Paris könnte gewillt sein, im Gegenzug für eine Kooperation Moskaus die Ukraine-Sanktionen zu lockern. (F.A.Z.)

  • 11/20/2015 3:50:00 PM   g.w.koenig
    Eine der drei Toten der Razzia vom Mittwoch war Hasna Ait Boulahcen. Die Cousine des mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge von Freitag dem dreizehnten scheint eine schwere Kindheit gehabt zu haben. Mehr darüber weiß unsere Paris-Korrespondentin Michaela Wiegel:

    Hasna Ait Boulahcen: Die Terroristin mit den vielen Gesichtern

    FAZ.NETNach dem Tod der mutmaßlichen IS-Terroristin Hasna Ait Boulahcen werden immer mehr Details aus dem Leben der jungen Französin bekannt. Die 26 Jahre alte Cousine des Drahtziehers der Anschläge in Paris hatte eine schwierige Kindheit und Jugend.
  • 11/20/2015 4:03:00 PM   Marcel Kuntz
    Seit der Eroberung von Mossul durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sind in der irakischen Stadt nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (ROG) 48 Journalisten und andere Medienschaffende entführt worden. 13 von ihnen seien ermordet worden, teilte die Menschenrechtsorganisation am Freitag in Berlin mit. 25 Entführte hätten befreit werden können, zehn der Entführten befänden sich noch in den Händen des IS. (dpa)
  • 11/20/2015 4:13:00 PM   Marcel Kuntz
    Frankreich drängt beim Kampf gegen Terrorismus zur Eile. Korrespondent Michael Stabenow über die Beratungen der Innen- und Justizminister in Brüssel:

    Kampf gegen Terrorismus: Die Entdeckung der Schnelligkeit in der EU

    FAZ.NETDer Anschlag in Mali überschattet die Beratungen der Innen- und Justizminister in Brüssel. Dort drängt Paris zur Eile im Kampf gegen den Terrorismus.
  • 11/20/2015 4:16:46 PM   Cai Philippsen
    Die Geiselnahme im Radisson-Hotel in Malis Hauptstadt Bamako ist einem Regierungsvertreter zufolge beendet. Alle Geiseln, die zuletzt noch in der Hand der Angreifer gewesen seien, seien nun in Sicherheit, sagte Amadou Sangho dem französischem Sender BFMTV. Islamistische Angreifer hatten zeitweise 170 Menschen in dem Hotel in ihrer Gewalt, bis Sicherheitskräfte den Komplex stürmten. Wieviele Tote es gibt, war zunächst unklar. Nachdem zunächst von mindestens drei Toten die Rede war, berichtete ein UN-Vertreter, UN-Soldaten hätten rund 27 Leichen gesehen. Die Sicherheitskräfte durchkämmten das Gebäude noch. (Reuters)
  • 11/20/2015 4:31:00 PM   g.w.koenig
    Im Kampf gegen die Finanzierung von Terroristen sollen große Geldflüsse in Frankreich besser überwacht werden. Dafür sollen verdächtige Geldbewegungen umgehend gemeldet werden, wie Finanzminister Michel Sapin am Freitag mitteilte. Eine entsprechende Vorgabe richtet sich an Banken, Wechselstuben, Versicherungen oder Kunst- und Antiquitätenhändler. Betroffen sind alle Geldbewegungen, bei denen bekannt ist oder angenommen werden kann, dass sie zur Finanzierung von Terrorismus dienen könnten.
  • 11/20/2015 4:43:00 PM   g.w.koenig
    Der französische Präsident Francois Hollande hat um die internationale Verurteilung der terroristischen Bewegung, die für die Anschläge in Paris verantwortlich ist, gebeten. Der UNO-Sicherheitsrat solle noch am Freitag eine Resolution gegen den IS verabschieden.
  • 11/20/2015 5:06:01 PM   Tillmann Neuscheler
    Toys "R" Us stoppt in Frankreich Verkauf etlicher Spielzeugwaffen

    Die amerikanische Spielwarenkette Toys "R" Us
    nimmt in Frankreich wegen möglicher Verwechslungsgefahr mehrere Spielzeugwaffen aus dem Handel, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
    Die französischen Filialen seien angewiesen worden, 23 Modelle aus den Regalen zu nehmen, die von Sicherheitskräften für echte Waffen gehalten werden könnten.

  • 11/20/2015 5:30:00 PM   Cai Philippsen
    Liebe Leserinnen und Leser,
    eine Woche nach den Anschlägen in Paris beenden wir nun unseren Live-Blog. Natürlich werden wir auf den Seiten von FAZ.NET und in der F.A.Z. auch weiterhin ausführlich über die Hintergründe und Folgen der Terrorattacken berichten.

    Vielen Dank für Ihr großes Interesse, Ihre Redaktion

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