Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/14/2015 1:48:04 PM   Tillmann Neuscheler
    Über die Nationalitäten der Opfer ist bislang wenig bekannt. Ob Deutsche darunter sind, ist noch immer unklar. Bislang ist lediglich bekannt, dass neben etlichen Franzosen auch 2 Belgier, 2 Rumänen und ein Schwede unter den Opfern sind
  • 11/14/2015 1:55:26 PM   Tobias Rabe
    Das Testspiel von EM-Gastgeber Frankreich am kommenden Dienstag im Londoner Wembley-Stadion gegen England soll trotz der Terrorattacken von Paris ausgetragen werden. Das berichtete die Sportzeitung „L'Équipe“ auf ihrer Internetseite mit Berufung auf den Französischen Fußballverband FFF. Nur im Falle einer konträren Entscheidung der Sicherheitsbehörden müsste die Partie ausfallen. (dpa)
  • 11/14/2015 1:55:32 PM   Tillmann Neuscheler
    Trauer in Paris: Trotz Versammlungsverbots kommen die Menschen zusammen. Hier spielt ein Mann auf einem Flügel in der Nähe des Bataclan-Clubs, in dem in der Nacht dutzende Menschen erschossen worden sind.



  • 11/14/2015 2:03:08 PM   Tillmann Neuscheler
    Ein erster Attentäter scheint  identifiziert

    Die Nachrichtenagentur AFP berichtet mit Berufung auf Ermittlerkreise, einer der mutmaßlichen Attentäter in der Pariser Konzerthalle Bataclan sei identifiziert worden: Es handele sich um einen Franzosen, der dem Geheimdienst bekannt war.
  • 11/14/2015 2:18:21 PM   Tillmann Neuscheler
    Ansturm auf Blutspende-Zentren rund um Paris

    Aus Solidarität mit den Opfern spenden etliche Franzosen heute Blut. Vor vielen Blutspende-Zentren im Großraum Paris bilden sich lange Schlangen.



  • 11/14/2015 2:22:09 PM   Tobias Rabe
    Der Handball-Bundesligaverein Rhein-Neckar Löwen wird trotz der Terrorattacke am Sonntag sein Spiel in der Champions League bei Montpellier HB bestreiten. „Nach Rücksprache mit der EHF und natürlich mit Montpellier HB werden wir uns heute auf den Weg nach Frankreich machen – mit einem mulmigen Gefühl, aber auch mit der Gewissheit, dass es irgendwie weitergehen muss“, hieß in der Mitteilung. „Unsere Gedanken sind ohnehin dort: #NousSommesUnis“.

    Laut einem Bericht in der Online-Ausgabe der Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ hätten Spieler und Trainer eine Absage erwartet. „Wir sind ein bisschen überrascht, dass dieses Spiel stattfindet. Aus Respekt vor den Opfern hätte ich es besser gefunden, an diesem Wochenende nicht zu spielen“, sagte der dänische Coach Nikolaj Jacobsen. Spielmacher Andy Schmid erklärte: „Ich finde das nicht richtig. Man reist nicht in ein Land, in dem ein Ausnahmezustand verhängt wurde. Und an Sport ist nicht zu denken. Mit einem guten Gefühl reisen wir nicht dorthin.“ (dpa)
  • 11/14/2015 2:24:01 PM   Oliver Georgi
    Nach den Anschlägen von Paris zeichnet sich eine Verschärfung der innenpolitischen Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen ab. Kurz vor den Anschlägen sagte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Es ist möglich, dass mit den Flüchtlingen auch Terroristen kommen, aber wir halten das für weniger wahrscheinlich."
  • 11/14/2015 2:31:16 PM   Tillmann Neuscheler
    Jetzt gleich gibt es die Pressekonferenz mit Innenminister Thomas de Maizière in Berlin. Hier geht's zum Livestream. Eigentlich sollte sie um 15:30 Uhr starten.
  • 11/14/2015 2:33:06 PM   Oliver Georgi

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trägt sich in der französischen Botschaft in Berlin ins Kondolenzbuch ein. Hinten (v.l.n.r.): Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (beide CDU, Foto: dpa).

  • 11/14/2015 2:34:13 PM   Tobias Rabe

    Nach der Rückkehr aus Paris hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eine gemeinsame Stellungnahme abgegeben. Die Erklärung im Wortlaut:

    „Wir sind nach Paris gekommen, um das zu tun, was uns alle verbindet. Fußball zu spielen, miteinander, gegeneinander, in Freundschaft. Um  gemeinsam mit den Fans einen schönen Abend zu erleben, sportlich  ehrgeizig, aber vor allem friedlich und fair. Wir haben uns auf das  Stade de France gefreut, auf einen Fußballabend, der für uns alle in  einem Alptraum endete.

    Es war ein dumpfer Knall, der alles verändert hat. Und der die Bilder gebracht hat, die uns noch lange begleiten werden. Wir haben die Nacht  im Stadion viel nachgedacht. Wir haben uns gefragt, warum so etwas  passieren kann? Wie so viel Unmenschlichkeit möglich ist? Antworten haben wir viele gefunden, aber keine, die diese feigen Anschläge  erklären kann. Wir haben am Freitag ein Fußballspiel verloren – und es  gibt nichts, was in diesem Moment unwichtiger war.

  • 11/14/2015 2:56:32 PM   Tillmann Neuscheler


    "Ich warne dringend davor: Niemand sollte jetzt vorschnell einen Bogen zur Flüchtlingsdebatte schlagen": Innenminister Thomas de Maiziere in Berlin. 


  • 11/14/2015 2:58:23 PM   Philipp Jaklin
    Die Pressekonferenz mit Thomas de Maiziere läuft noch. Der Innenminister hat darauf hingewiesen, dass auch Deutschland "stark im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus" stehe.
  • 11/14/2015 3:00:01 PM   Philipp Jaklin
    Der Innenminister hat die Bundespolizei als Reaktion auf die Anschläge in Paris angewiesen, an großen Bahnhöfen und auf Flughäfen in Deutschland Schutzwesten zu tragen und ihre Bewaffnung zu zeigen.
  • 11/14/2015 3:01:51 PM   Philipp Jaklin
    Zur Festnahme eines Verdächtigen in Bayern vergangene Woche sagte de Maiziere, es gebe einen "Frankreichbezug, aber nicht zwingend einen Bezug zu den Anschlägen in Paris". Das Navigationsgerät im Auto des Mannes sei auf eine Adresse in Paris eingestellt gewesen.
  • 11/14/2015 3:04:39 PM   Philipp Jaklin
    Thomas de Maiziere zur Trauer um die mindestens 128 Toten in Paris: „Wer mag, kann beten. Ich tue es.“
  • 11/14/2015 3:18:13 PM   Leonie Feuerbach
    Die Bürger von Paris sind verunsichert, wie sie sich verhalten sollen und was es genau bedeutet, dass Präsident Hollande den Ausnahmezustand ausgerufen hat. Die französische „Le Monde“ erklärt es ihren Lesern ausführlich. Hier eine Zusammenfassung:
    • Die Polizei rät den Menschen davon ab, auf die Straße zu gehen, soweit dies möglich ist. Dies ist aber nur eine Empfehlung.
    • Versammlungen sind in ganz Paris und einigen umliegenden Verwaltungsbezirken verboten. Alle Veranstaltungen an Schulen und Universitäten der Hauptstadt sind für Samstag und Sonntag abgesagt. Das betrifft wegen der Grenzschließungen auch Klassenfahrten ins Ausland.
    • Die Busse und U-Bahnen funktionieren wieder normal, auch an den Stationen in unmittelbarer Anschlagsnähe, die zunächst geschlossen worden waren.
    • Öffentliche Einrichtungen sind geschlossen, ebenso alle Kinos der Stadt, die damit einer Empfehlung der Polizei gefolgt sind.
    • Der Eiffelturm und der Louvre sind geschlossen, ebenso Disneyland, alle Weihnachtsmärkte und viele große Geschäfte. Für Samstag und Sonntag vorgesehene Sportveranstaltungen wurden abgesagt.
  • 11/14/2015 3:23:18 PM   Philipp Jaklin
    Minister de Maiziere hält es für möglich, dass nach den Anschlägen in Paris weitere Attentäter unterwegs sind. Es sei nicht klar, ob die bekannten acht Täter alle seien. "Ich freue mich, wenn wir morgen früh eine friedliche Nacht konstatieren können."
  • 11/14/2015 3:42:41 PM   Tillmann Neuscheler
    Die britische Polizei hat einen Mann festgenommen wegen eines verdächtigen Gepäckstücks am Londoner Flughafen Gatwick. Die Polizei hatte heute Mittag ein Terminal des Flughafens geräumt, nachdem ein verdächtiges Gepäckstück gefunden wurde.  Der Mann, der das Gepäckstück abgestellt habe, sei jetzt festgenommen worden, teilten die britischen Behörden mit.  Noch sei es zu früh, Angaben zum Inhalt des Gepäckstücks zu machen
  • 11/14/2015 4:05:35 PM   Tobias Rabe
    Auch die Protagonisten der Formel 1 äußern sich bestürzt über den Terror in Paris. Für Verwunderung sorgt eine Aussage des Franzosen Jean Todt, Präsident des Internationalen Automobilverbandes Fia. „Wir müssen es ertragen, ein solches Drama zu sehen. Wir können nur an alle Opfer denken und hoffen, dass es nicht noch einmal passiert. Wir  hatten bereits ein Opfergedenken geplant, anlässlich des Gedenktages für Verkehrsopfer morgen. Jeden Tag sterben 3500 Menschen auf den Straßen,  dreißig Mal mehr als bei den Anschlägen. Todts auf dem französischen  Sender „Canal plus Sport“ ausgestrahlte Aussage sorgte angesichts des  Vergleichs der Opferzahlen bei etlichen Beobachtern in São Paulo für  Stirnrunzeln.


  • 11/14/2015 4:05:48 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Nachrichtenagentur AFP berichtet nun, der Mann, der am Londoner Flughafen Gatwick von der britischen Polizei festgenommen wurde, sei ein Franzose gewesen. Er habe eine Schusswaffe bei sich gehabt.
  • 11/14/2015 4:14:55 PM   Tillmann Neuscheler
    Nordterminal des Londoner Flughafens Gatwick wieder offen

    Jetzt läuft der Betrieb am Londoner Flughafen Gatwick wieder normal. Die Polizei hat das am Morgen geräumte Nordterminal wieder geöffnet.
  • 11/14/2015 4:26:51 PM   Tillmann Neuscheler
    Athen: Einer der Terroristen könnte über Griechenland eingereist sein

    Einer der mutmaßlichen Terroristen von Paris könnte Anfang Oktober als Flüchtling aus der Türkei nach
    Griechenland gekommen sein, berichtet die Nachrichtenagentur dpa:  „Der Inhaber des Passes, der an einem Tatort (in Paris) gefunden worden ist, war am 3. Oktober 2015 nach den Regelungen der EU auf der Insel Leros (als Flüchtling) registriert worden“, teilte das Ministerium für Bürgerschutz in Athen am Samstagabend mit. Das Ministerium wisse nicht, durch welche andere Länder der Inhaber des Passes weitergereist sei, hieß es.

  • 11/14/2015 4:37:09 PM   Tillmann Neuscheler
    Auch die belgische Polizei hat jetzt offenbar einen Mann im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris festgenommen. Das berichtet zumindest die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf Medienberichte, die sie leider nicht näher benennt. Augenzeugen hatten zuvor berichtet, dass die Angreifer in der Konzerthalle Bataclan in einem Auto mit belgischem Nummernschild kamen.
  • 11/14/2015 4:47:50 PM   Tillmann Neuscheler
    Große Anteilnahme in Berlin. An der französischen Botschaft am Pariser Platz direkt vor dem Brandenburg Tor sind den ganzen Tag über Hunderte Berliner und Touristen im stillen Gedenken zusammengekommen.


  • 11/14/2015 4:53:05 PM   Tillmann Neuscheler
    In Belgien hat die Polizei offenbar einen Großeinsatz gestartet. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga haben schwer bewaffnete Polizisten am Samstag mehrere Wohnungen im Brüsseler Stadtteil Molenbeek durchsucht. Auch der Rundfunksender RTBF berichtet darüber. Die Polizei wollte zunächst aber nicht bestätigen, dass der Einsatz in Verbindung mit den Anschlägen von Paris steht.  Augenzeugen sollen dort allerdings am Freitagabend ein Fahrzeug mit belgischem Kennzeichen beobachtet haben, das mit den Taten in Verbindung stehen könnte.

  • 11/14/2015 5:09:00 PM   Tillmann Neuscheler

    Gespenstische Leere vor dem Louvre in Paris.
    (Bild: Reuters)
     



  • 11/14/2015 5:22:47 PM   Tillmann Neuscheler
    In Belgien gibt es offenbar mehrere Verhaftungen im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris. Das schreibt die Nachrichtenagentur AP und beruft sich dabei auf den belgischen Justizminister.
  • 11/14/2015 5:30:31 PM   Tillmann Neuscheler
    Razzien in Belgien : Dass eine Spur der Täter nach Brüssel führt, ist nun offiziell bestätigt. Hier ein Bild vom Großeinsatz der Polizei im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Nach den Anschlägen in Paris sei ein Mietwagen mit einer Verbindung hierher entdeckt worden, sagte ein Sprecher von Belgiens Justizminister Koen Geens. Mehrere Menschen seien festgenommen worden.

    Bild: dpa


  • 11/14/2015 5:55:18 PM   Tillmann Neuscheler
    Ein Täter hatte offenbar ein Ticket für das Länderspiel

    Ein Attentäter habe ein Ticket gehabt für das Länderspiel Deutschland gegen Frankreich, berichtet nun das
    Wall Street Journal.  Er sei aber vom Sicherheitspersonal abgewiesen worden, weil bei ihm etwa eine Viertelstunde nach Spielbeginn am Stadioneingang eine Sprengstoff-Weste entdeckt worden sei. Beim Versuch zu entkommen, habe der Mann den Sprengstoff zur Explosion gebracht.   Die Zeitung beruft sich auf ein Mitglied des Sicherheitspersonals des Stadions und einen Polizisten. Der Polizist vermutetet laut dem Bericht, dass der Angreifer den Sprengstoff im Stadion zünden wollte.
  • 11/14/2015 6:28:08 PM   Tobias Rabe
    Der französische Fußball-Nationalspieler Lassana Diarra trauert um eine bei den Terrorakten in Paris getötete Cousine. Der 30 Jahre alte Profi von Olympique Marseille wandte sich mit einer Botschaft via Twitter und Facebook an seine Fans und bestätigte die schreckliche Nachricht. Mit schwerem Herzen ergreife er das Wort, schrieb Diarra. Sein Cousine sei für ihn ein Bezugspunkt gewesen, eine große Schwester.

    „In diesem Klima des Terrors ist es für uns alle wichtig, die wir
    dieses Land mit seiner Vielfältigkeit repräsentieren, das Wort zu ergreifen und vereint zu bleiben gegen einen Horror, der weder Farbe noch Religion hat“, schrieb Diarra. „Lasst uns alle zusammen die Liebe verteidigen, den Respekt und den Frieden.“ Bei welchem der Anschläge an sechs Orten in Paris und dem Vorort Saint-Denis, wo Diarra mit der Nationalmannschaft mit 2:0 gegen Weltmeister Deutschland gewonnen hatte, seine Cousine zum Opfer der Attentäter wurde, präzisierte Diarra nicht. (dpa)


  • 11/14/2015 6:29:23 PM   Sebastian Reuter
    Zahl der Toten steigt auf 129

    Wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Abend mitteilte, ist die Zahl der Toten, die bei den Anschlägen am Freitagabend ums Leben kamen, auf 129 gestiegen.
    Diese Zahl sei allerdings aufgrund der großen Zahl von Schwerverletzten weiterhin nur vorläufig. Zudem gebe es 352 Verletzte, 99 davon seien akute Notfälle.


    Es habe drei Teams von Terroristen gegeben, die koordiniert vorgegangen seien. Sieben Terroristen seien gestorben. Staatsanwalt Francois Molins erklärte zudem, dass die sieben Terroristen Sturmgewehre des Typs Kalaschnikow benutzt  hätten. Außerdem hätten sie die absolut gleiche Art von  Sprengstoffwesten getragen.
    Darüber hinaus bestätigte Molins, dass sich am Stadion Stade de France drei Explosionen ereignet hätten.
  • 11/14/2015 6:32:05 PM   Tillmann Neuscheler
    Airlines müssen für Frankreich-Flüge Passagiere identifizieren
    Alle Fluggesellschaften müssen für Flüge nach Frankreich überprüfen, dass die Passagiere mit gültigen Ausweispapieren reisen. Die von der europäischen
    Flugaufsichtsbehörde Eurocontrol erlassene Anweisung sieht Strafzahlungen von 5000 Euro für jeden nicht kontrollierten Passagier vor. Die Anweisung gilt auch für den Schengen-Raum, in dem Grenzkontrollen weitgehend abgeschafft sind.
  • 11/14/2015 6:36:15 PM   Tillmann Neuscheler
    Der Pariser Staatsanwalt hat jetzt etwas nähere Angaben zu einem der Angreifer im Musiksaal "Bataclan" gemacht.  Der Mann sei als 29-jähriger Franzose identifiziert worden, der den Behörden wegen seiner Radikalisierung bekannt war. Er sei mehrfach vorbestraft, allerdings niemals wegen Verbindungen in dschihadistische Netzwerke.
  • 11/14/2015 7:13:12 PM   Tillmann Neuscheler
    Trauer auch in Israel: Auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv versammelten sich Tausende Menschen zu einer Solidaritätskundgebung mit Frankreich. Die Fassade der Stadtverwaltung wurde in den Farben der französischen Nationalflagge erleuchtet.



  • 11/14/2015 7:23:46 PM   Tillmann Neuscheler
    Frankreich will auch nach den Anschlägen den IS weiter in Syrien aus der Luft angreifen. Das kündigt Ministerpräsident Manuel Valls an.
  • 11/14/2015 7:54:59 PM   Tillmann Neuscheler
    Frankreich mobilisiert weitere Soldaten

    Die französische Regierung schickt als Reaktion auf die Anschläge in Paris 3000 zusätzliche Soldaten auf die Straße. Das teilten die Behörden am Samstagabend nach einer Kabinettssitzung in Paris mit. In der Nacht direkt nach den Anschlägen seien bereits 500 Soldaten mobilisiert worden, hieß es aus dem Umfeld von Staatschef François Hollande. 1000 weitere Soldaten seien am Samstag eingesetzt worden, bis Dienstag sollten 1500 weitere folgen. Die französische Armee hat in Frankreich im Zuge des Anti-Terror-Einsatzes "Operation Sentinelle" bereits 7000 Soldaten im Einsatz. Sie patrouillieren unter anderem an Bahnhöfen und Touristenattraktionen und schützen jüdische Einrichtungen. Seit dem Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt im Januar herrscht im Großraum Paris die höchste Terrorwarnstufe, zwischenzeitlich waren landesweit bereits 10.000 Soldaten im Einsatz.

     Soldaten am Samstag auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle



  • 11/14/2015 8:01:47 PM   Tillmann Neuscheler
    Die französische Börse wird am Montag übrigens normal öffnen. Das teilte eine Sprecherin des Betreibers Euronext  am Samstagabend mit.
  • 11/14/2015 8:40:56 PM   Sebastian Reuter
    Bis zu 2000 Menschen gleichzeitig haben am Samstag vor der französischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin ihre Trauer und ihr Mitgefühl bekundet. Insgesamt sind nach Angaben der Polizei über den gesamten Tag verteilt zehntausende Menschen an den Ort vor dem Brandenburger Tor gekommen, um den Opfern der Anschläge von Paris mit Kerzen und Blumen zu gedenken. Seit Anbruch der Dämmerung wird das Monument in den französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot angestrahlt.



  • 11/14/2015 8:54:00 PM   Sebastian Reuter
    Die Nachrichtenagentur AFP präsentiert auf ihrem Twitteraccount mehrere detaillierte Graphiken über die Geschehnisse der vergangenen Nacht.


  • 11/14/2015 8:54:31 PM   Sebastian Reuter
    "Wir sind im Krieg"

    Der französische
    Premierminister Manuel Valls hat sich den Worten von Präsident Hollande angeschlossen und sieht sein Land im Krieg mit dem Islamischen Staat. "Wir sind im Krieg. Wir ergreifen daher außergewöhnliche Maßnahmen. Und diesen Krieg werden wir gewinnen", twitterte Valls, der seine Aussagen auch im Sender TF1 tätigte. Frankreich werde handeln, um den IS zu zerstören.


  • 11/14/2015 8:57:35 PM   Sebastian Reuter
    Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, werde in Paris die Gegend rund um den Eiffelturm evakuiert. Wie Augenzeugen berichteten, hätten sich zudem vor einem Luxushotel schwer bewaffnete Polizisten versammelt. Warum diese Maßnahmen ergriffen wurden, ist bislang nicht bekannt.
  • 11/14/2015 9:31:34 PM   Sebastian Reuter
    Bei dem Polizeieinsatz vor dem Luxushotel Pullman nahe des Eiffelturms hat es sich offenbar um einen Fehlalarm gehandelt. Das bestätigte ein Sprecher des französischen Innenministeriums der Nachrichtenagentur Reuters.
  • 11/14/2015 9:35:19 PM   Sebastian Reuter
    In Gedenken an die Opfer und Hinterbliebenen bleibt der Eiffelturm in Paris heute Nacht unbeleuchtet. Während auf der ganzen Welt zahlreiche Bauwerke und Sehenswürdigkeiten in den französischen Nationalfarben angestrahlt werden, steht das berühmteste Wahrzeichen der Hauptstadt in dieser Nacht im Dunkeln.



  • 11/14/2015 10:07:33 PM   Sebastian Reuter
    Angeblich soll nun auch ein weiterer Attentäter über Griechenland in die EU eingereist sein. Das hätte der Abgleich von Daten der französischen und griechischen Behörden ergeben, teilte die Polizei in Athen am Abend mit. Weitere Details zu der zweiten Person gab es vorerst nicht. Einen Überblick über den derzeitigen Informationsstand über die Attentäter erhalten Sie hier:

    Attentäter von Paris: Das geplante Massaker

    FAZ.NETDie Terroranschläge in Paris waren eine generalstabsmäßig geplante Attacke. Laut Staatsanwalt nutzten alle Attentäter Sturmgewehre. Die Mörder gingen bei ihren Angriffen in drei Teams vor. Eine ihrer Spuren führt nach Brüssel.
  • 11/14/2015 10:45:00 PM   Sebastian Reuter
    Die Anschläge haben Paris schlagartig verändert. Viele Menschen beten, andere sind hochgradig gereizt, manch einer fordert die Todesstrafe. F.A..Z-Redakteurin Helene Bubrowski hat Eindrücke aus einer tief verunsicherten Stadt gesammelt.

    Paris am Abend: Gebete, Wut und Aggression

    FAZ.NETDie Anschläge haben Paris schlagartig verändert. Viele Menschen beten, andere sind hochgradig gereizt, manch einer fordert die Todesstrafe. Eindrücke aus einer tief verunsicherten Stadt.
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