Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/15/2015 1:26:00 PM   Tillmann Neuscheler
    So leer war es hier lange nicht: Der Eiffelturm bleibt vorerst geschlossen.



  • 11/15/2015 1:41:59 PM   Leonie Feuerbach
    Böhmermanns 100 Fragen nach Paris

    Satiriker und Moderator
    Jan Böhmermann hat zwei Tage nach den Anschlägen in Paris auf Facebook 
    100 Fragen gestellt, auf die er keine Antwort habe. Sie zeigen, wie komplex die Lage ist. Die Liste wurde zehntausendfach geteilt und "geliked". Sie beginnt mit einem schlichten "Warum?", es folgen Fragen wie "Bin ich Deutschland, Frankreich oder Europa?" und " Warum bin ich nicht Polen, obwohl ich viel mehr Polen bin als Frankreich?" Darauf weiß Böhmermann ebenso wenig eine Antwort wie auf die Frage, wie er den Anschlag seinen Kindern erklären soll oder ob Sozialarbeit gegen Terror hilft. Die 100. Frage lautet: "Möchte ich lieber in einem Land leben, in dem ich alle Fragen stellen  kann, aber nur auf wenige eine Antwort erhalte oder in einem Land, in  dem ich nur wenige Fragen stellen darf, die aber beantwortet bekomme?"
  • 11/15/2015 1:46:27 PM   Tobias Rabe
    Die gesamte Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel will das Testländerspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag in Hannover gegen die Niederlande besuchen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Eine Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes, die Partie auszutragen, stand nach dpa-Informationen unmittelbar bevor. Nach den Terroranschlägen von Paris, wegen denen das Weltmeisterteam die Nacht im Stade France verbringen musste, war eine Absage der Partie gegen die Niederlande zumindest diskutiert worden. Die DFB-Interimsspitze um Rainer Koch und Reinhard Rauball hatte sich aber bereits am Samstag für eine Austragung ausgesprochen. (dpa)
  • 11/15/2015 1:48:30 PM   Leonie Feuerbach
    Eagles of Death Metal sagen Deutschland-Konzerte ab

    Nach dem Terroranschlag auf ihr Pariser Konzert hat die Band Eagles of Death Metal ihre Auftritte in Deutschland abgesagt. „Die Konzerte fallen ersatzlos aus“, teilte eine Sprecherin von Marek Lieberberg, dem deutschen Konzertveranstalter der Band, am Sonntag in Frankfurt mit. Die Band hatte in den nächsten Tagen in Köln (17.11.), München (19.11.) und Bremen (22.11.) spielen sollen. Tickets werden nach Angaben des Veranstalters an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückerstattet. (dpa)
  • 11/15/2015 2:06:45 PM   Leonie Feuerbach

    13 Verhaftungen in Belgien und Frankreich

    In Belgien hat die Polizei insgesamt sieben Verdächtige verhaftet, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Vier seien am Samstag, drei am Sonntag verhaftet worden. Bisher war von fünf Verdächtigen die Rede gewesen. Zwei der sieben Attentäter, die am Freitag in Paris ums Leben kamen, seien französische Staatsangehörige, die in Brüssel gelebt hatten, berichtet AP weiter. Die französische Polizei habe unterdessen sechs weitere Männer aus dem Umfeld des Attentäters Omar Ismail Mostefai verhaftet, darunter sein Vater und sein Bruder.

  • 11/15/2015 2:18:05 PM   Tobias Rabe
    Mit einer Schweigeminute wird der deutsche Profifußball am nächsten  Spieltag zwischen dem 20. und 23. November der Opfer der Terroranschläge von Paris  gedenken. Zudem werden die Spieler der Bundesliga und der zweiten Bundesliga Trauerflor tragen. Das teilte die Deutsche Fußball Liga mit.
  • 11/15/2015 2:21:10 PM   Tobias Rabe
    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird am Dienstag um 20.45 Uhr in Hannover das geplante Testländerspiel gegen die Niederlande bestreiten. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund. Zuvor hatte die DFB-Führungsspitze mit der Sportlichen Leitung um Bundestrainer Joachim Löw am Sonntag beraten. Alle Infos dazu gibt es hier. (dpa)
  • 11/15/2015 2:29:03 PM   Thomas Holl
              
    Die vor einem Monat bei einem Anschlag schwer verletzte Kölner Oberbürgermeisterin
    Henriette Reker hat ihr
    Mitgefühl mit den Opfern und Verwundeten der Pariser Terroranschläge ausgedrückt. „Ganz besonders fühle ich auch mit den vielen Verletzten. Ich weiß selbst, was sie nun durchmachen müssen“, teilte sie am Sonntag mit. Gleichzeitig appellierte Reker: „Wir müssen uns intensiv um die jungen Menschen kümmern, die von den radikalen Ideologen umworben werden und selbst Opfer der Radikalisierung zu werden drohen.“ Die parteilose Politikerin war Mitte Oktober einen Tag vor ihrer Wahl vermutlich aus fremdenfeindlichen Motiven niedergestochen worden und befindet sich noch auf dem Weg der Genesung.
  • 11/15/2015 2:36:34 PM   Leonie Feuerbach
    Die jüdischen Gemeinden haben am Sonntag trotz der Anschläge in Paris an ihrem "Mitzvah Day" festgehalten und Flüchtlinge willkommen geheißen.  "Die jüdische Gemeinschaft weiß, was Flucht und Heimatverlust bedeuten“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Schuster selbst verteilte im Rahmen des "Tags der guten Tat" Essen und Getränke in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft.  In ganz Deutschland beteiligten sich  rund 2000 Freiwillige an dem Aktionstag. „Würden wir uns jetzt in unserem Leben einschränken und ausgerechnet solche Hilfsaktionen absagen, hätten die Terroristen genau ihr Ziel erreicht." (dpa)
  • 11/15/2015 2:38:55 PM   Tobias Rabe
  • 11/15/2015 3:20:12 PM   Tillmann Neuscheler
    Französischer Innenminister trifft belgischen Kollegen

    Sieben Verdächtige wurden in Brüssel festgenommen: Um über die jüngsten Erkenntnissen zu den Verbindungen einiger Attentäter von Paris nach Belgien zu sprechen, treffen sich am Sonntagnachmittag die Innenminister beider Länder. Frankreichs Minister Bernard Cazeneuve empfängt seinen belgischen Kollegen Jan Jambon um 17.00 Uhr in Paris. Anschließend ist eine gemeinsame Erklärung vor der Presse vorgesehen.
  • 11/15/2015 3:22:57 PM   Tobias Rabe
    Die Formel 1 hat vor dem Grand Prix von Brasilien ein Zeichen für die Opfer und Hinterbliebenen des Terrorangriffs von Paris gesetzt. Ein speziell dekorierter Lastwagen fuhr Weltmeister Lewis Hamilton und seine Pilotenkollegen am Sonntag in São Paulo während der traditionellen Fahrerparade über den Kurs. Die französische Flagge mit schwarzer Schleife zierte die Flanken des Autos. Die Fahrer trugen während der Rundfahrt rund eineinhalb Stunden vor Rennbeginn aus Anteilnahme Trauerflor. (dpa)

    (Bild AFP)

  • 11/15/2015 3:31:26 PM   Tillmann Neuscheler
    Der Brüsseler Einwanderer-Stadtteil Molenbeek: Hier wurden bei einer Razzia am Samstagabend sieben Menschen festgenommen. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Anschläge islamischer Fundamentalisten, die von Einwohnern dieses Viertels verübt oder organisiert worden, darunter die Ermordung des afghanischen Kommandeurs Ahmad Schah Massud im September 2001 und der Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel vom Mai 2014 mit vier Toten. Die Bürgermeisterin des Problemviertels Molenbeek, Françoise Schepmans, spricht von einem "Netzwerk". In Molenbeek leben rund 100.000 Menschen, der Ausländeranteil liegt bei 25 Prozent.


    Bild: AFP


  • 11/15/2015 3:45:00 PM   Leonie Feuerbach
    Deutsches Opfer stammt aus München

    Bei den Terroranschlägen in Paris ist ein Mann
    aus München getötet worden. Der 28 Jahre alte Deutsche habe seit längerem in der französischen Hauptstadt gelebt, teilte Andreas Müller-Cyran, fachlicher Leiter des Kriseninterventionsteams München, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit.

  • 11/15/2015 4:01:03 PM   Tillmann Neuscheler
    Drei Brüder in Anschlag verwickelt - einer  womöglich auf der Flucht
    Ein Beteiligter an den Anschlägen von Paris könnte nach Angaben
    aus dem Umfeld der Ermittlungen noch auf der Flucht sein. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Demnach seien drei Brüder an der Terrorserie „beteiligt“ gewesen. Einer sei bei den Attentaten selbst ums Leben gekommen, während sich ein zweiter derzeit in Belgien in Polizeigewahrsam befinde, hieß es am Sonntag aus Ermittlerkreisen in der französischen Hauptstadt. Beim dritten Bruder sei nicht klar, ob er einer der Selbstmordattentäter war oder auf der Flucht ist.


  • 11/15/2015 4:11:16 PM   Konstantin Hofmann
    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen schließt den Nato-Bündnisfall nicht aus.  "Diese Entscheidung läge bei den Nato-Partnern, falls Frankreich einen entsprechenden Antrag stellt", sagte von der Leyen.  "Wir sind im engen Kontakt mit unseren französischen Freunden. Wir stehen fest an ihrer Seite", unterstrich die CDU-Politikerin. Das habe sie am Samstag in einem Telefonat auch ihrem französischen Kollegen Jean-Yves le Drian versichert
  • 11/15/2015 4:21:25 PM   Tillmann Neuscheler
    Soldaten patrouillieren am Sonntag in der Metro von Marseille.
    Bild: Reuters


  • 11/15/2015 4:35:22 PM   Tillmann Neuscheler
    Schweigeminute auf dem G-20-Treffen in der Türkei

    Angela Merkel (Foto: dpa)

    Der türkische Gastgeber Recep Erdogan (ganz links), Barack Obama und David Cameron (Foto: Reuters)



  • 11/15/2015 4:48:57 PM   Tillmann Neuscheler
    Auf dem G-20-Gipfel in der Türkei hat sich Angela Merkel jetzt laut unseren Korrespondenten Manfred Schäfers und Michael Martens zu den Terrorangriffen in Paris geäußert: „Wir setzen hier beim G-20-Gipfel ein entschlossenes Signal, dass wir stärker sind als jede Form von Terrorismus“. In Frankreich gehe es jetzt darum, mit anderen Sicherheitskräften und Behörden aufzuklären, wer Täter und Hintermänner seien und welche Verbindungen es gegebenenfalls gebe. „Das sind wir vor allem den Opfern schuldig, den Angehörigen. Das sind wir aber auch unserer eigenen Sicherheit schuldig, und das sind wir auch den vielen unschuldigen Flüchtlingen schuldig, die vor Krieg und Terrorismus fliehen.“ Eine Fluchtursache sei der „Islamische Staat“, so Merkel. Sie hob zudem hervor, dass die Sicherung der Außengrenzen der EU „entscheidend“ sei. „Hier muss aus Illegalität schnellstmöglich Legalität gemacht werden“.

  • 11/15/2015 4:59:30 PM   Konstantin Hofmann
    Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer bietet der Bundespolizei Hilfe bei der Grenzkontrolle an. Solange an den europäischen Außengrenzen nicht wirksam überprüft werde, müsse dies an den Binnengrenzen geschehen, um Terrorismus und Kriminalität abzuwehren, sagte Seehofer in München  Sollte dies für die Bundespolizei "personell nicht möglich sein, bieten wir der Bundesregierung an, dass die bayerische Polizei in unserem Bereich diese Kontrollen übernimmt."

    Seehofer sagte weiter, zudem werde Bayern die Schleierfahndung maximieren. Gemeinsam mit stärkeren Grenzkontrollen könne man "mehr Kenntnisse bekommen, wer in unser Land einreist und
    wer in unserem Land durchreist". Dies sei die wichtigste Konsequenz aus den Anschlägen von Paris, die schnell angegangen werden müsse "und nicht irgendwann".
  • 11/15/2015 5:06:50 PM   Konstantin Hofmann
    Der französische Präsident Hollande will Ausnahmezustand verlängern – und zwar um drei Monate.  Das französische Parlament müsste für eine Verlängerung über zwölf Tage hinaus ein Gesetz beschließen.

  • 11/15/2015 5:36:26 PM   Tobias Rabe
    Die Selbstmordattentäter von Paris wollten während der Partie zwischen EM-Gastgeber Frankreich und Fußball-Weltmeister Deutschland ins Stadion eindringen. Das bestätigte der französische Sport-Staatssekretär Thierry Braillard der Nachrichtenagentur AFP zufolge im Sender France 2.

    Nachdem den Terroristen das nicht gelungen war, sprengten sich die drei dortigen Attentäter in die Luft. Sie töteten dabei einen unschuldigen Menschen. Warum die Attentäter nicht in das mit knapp 80.000 Menschen gefüllte Stadion gelangten, führte Braillard nicht aus. Laut DFB waren 1000 Tickets an deutsche Fans verkauft worden.

    Der französischen Sportzeitung „L'Équipe“ zufolge seien zwei der Angreifer kurz nach Spielbeginn an den Eingängen abgewiesen worden. Sie hätten keine Tickets gehabt. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, dass einer der Attentäter mit einer Eintrittskarte versucht habe reinzukommen. Dabei sei allerdings die Sprengstoff-Weste entdeckt worden. Beim Versuch zu entkommen, habe er den Sprengstoff zur Explosion gebracht. (dpa)
  • 11/15/2015 5:54:49 PM   Konstantin Hofmann
    Die französische Polizei hat ein Bild des flüchtigen Attentäters veröffentlicht. Nach ihren Ermittlungen handelt es sich um den 26 Jahre alten Abdeslam Salah.
  • 11/15/2015 6:07:06 PM   Christoph Schäfer
    Menschen fliehen panikartig vom Place de la Republique. Offenbar war ein lauter Knall zu hören. Auf Twitter berichten manche von Schüssen, das ist aber nicht bestätigt.
  • 11/15/2015 6:15:27 PM   Konstantin Hofmann
    CNN zeigt Bilder von der Panik auf dem Place de la République.

  • 11/15/2015 6:20:44 PM   Christoph Schäfer
    Am Tag der Anschläge von Paris ist nach türkischen Angaben in Istanbul ein "großer" Anschlag verhindert worden. Fünf Verdächtige seien am Freitag festgenommen worden, teilte ein Regierungsvertreter am Sonntagabend in Ankara mit.

    Bei einem Anschlag auf eine Friedensdemonstration am 10. Oktober in Ankara waren 102 Menschen getötet worden. Wie In Paris hat sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) dazu bekannt.
  • 11/15/2015 6:22:59 PM   Konstantin Hofmann
    Am Sonntag sind drei Menschen, die bei den Anschlägen in Paris verletzt wurden, im Krankenhaus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 132.
  • 11/15/2015 6:26:48 PM   Konstantin Hofmann
    Die Polizei bestätigt:  bei dem gesuchten Attentäter Abdeslam Salah handele es sich um einen französischen Staatsbürger.
  • 11/15/2015 6:26:51 PM   Christoph Schäfer


  • 11/15/2015 6:38:51 PM   Konstantin Hofmann
    Mindestens drei der Attentäter von Paris sind französische Staatsbürger gewesen. Neben dem gesuchten Abdeslam Salah, hat die französische Polizei die Fingerabdrücke von zwei weiteren Angreifern ausgewertet. Es handle sich um Franzosen, die zuletzt in Belgien lebten. Die Männer im Alter von 20 und 31 Jahren sprengten sich demnach beim Fußballstadion "Stade de France" und bei einer Bar im elften Arrondissement in die Luft.
  • 11/15/2015 6:50:30 PM   Christoph Schäfer
    Auch in der Hansestadt ist man nervös: Ein verdächtiges Gepäckstück hat auf dem Hamburger Flughafen am Sonntagabend knapp eineinhalb Stunden lang für Stillstand gesorgt. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, war ein Koffer mit diversem technischem Gerät bei der Kontrolle aufgefallen. Spezialkräfte eilten hinzu, gaben den Koffern anschließend aber frei. Es kam zu erheblichen Verzögerungen. Ein Reisender berichtete von Tausenden betroffenen Passagieren.
  • 11/15/2015 6:55:54 PM   Konstantin Hofmann


    Frankreich trauert. Zurzeit versammeln sich die Pariser Bürger in der  Kathedrale Notre-Dame und begehen gemeinsam einen Trauergottesdienst. Die BBC überträgt live.
  • 11/15/2015 7:01:21 PM   Konstantin Hofmann
    Nach Informationen von Thomas de Maizière ist die Gefahr in Frankreich noch nicht gebannt. "Am besorgniserregendsten ist die Information, dass möglicherweise noch eine Tätergruppe in Frankreich unterwegs ist“, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im ZDF. Deswegen sei es richtig, die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich zunächst beizubehalten.
  • 11/15/2015 7:21:48 PM   Konstantin Hofmann
    Dänemark  schließt sich dem Kampf gegen den IS in Syrien an. Der dänische Außenminister  Kristian Jensen sagte am Sonntag, dass die sieben dänischen Kampfflugzeuge, die bereits im Irak im Einsatz sind nun auch in Syrien Angriffe gegen den IS fliegen sollen. Das dänische Parlament müsste, diesem Vorschlag aber noch zustimmen.
  • 11/15/2015 7:33:26 PM   Konstantin Hofmann
    Neben Salah Abdeslam hat die Washington Post die Namen zwei weiterer Attentäter in Erfahrung gebracht. Es handele sich wohl um Ibrahim Abdeslam dem Bruder von Salah, und Bilal Hadfi. Während sich Salah Abdeslam um die Logistik gekümmert hat – eines der Mietautos lief auf seinen Namen – wurde Ibrahim die Aufgabe zuteil, sich selbst in die Luft zu sprengen.
  • 11/15/2015 7:52:57 PM   Konstantin Hofmann
    Die Anschläge von Paris sind nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve im Ausland vorbereitet worden. Das sagte er am Sonntag nach einem Treffen mit seinem belgischen Kollegen Jan Jambon in Paris. „Sehr viele von denen, die in Belgien waren, und zur Organisation und Umsetzung dieser Attentate beigetragen haben, waren den französischen Diensten nicht bekannt“, sagte Cazeneuve. Des Weiteren spricht er sich für Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der EU aus.


  • 11/15/2015 8:24:23 PM   Konstantin Hofmann
    Griechenland hat das Passdokument veröffentlicht, das in der Nähe des Selbstmordattentäters gefunden wurde. Aber handelt es sich wirklich um Ahmad Almohammad?
  • 11/15/2015 8:31:42 PM   Konstantin Hofmann
    Die Ärzte in Paris sprechen von "Szenen wie im Krieg", die sich in den Krankenhäusern abspielen würden. Die großkalibrigen Kugeln der Kalaschnikows hätten bei den Opfern schwere Schäden hinterlassen.  Insgesamt wurden bei den sechs Anschlägen am Freitagabend 352 Menschen verletzt, 99 davon waren in Lebensgefahr. Ein Drittel sei so schwer verletzt worden, dass sie direkt in den Operationssaal gebracht oder wiederbelebt werden mussten. Auch die Sprengstoffdetonationen hätten furchtbare Verletzungen hervorgerufen. Eine Patientin sei "von Bolzen durchsiebt" gewesen, sagte ein Arzt.
  • 11/15/2015 8:53:55 PM   Konstantin Hofmann
    Nach den tödlichen Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die massiven Bombardements richteten sich gegen die IS-Hochburg Al-Rakka, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag unter Berufung auf das französische Verteidigungsministerium berichtete. Frankreich fliegt schon seit längerem regelmäßige Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien

  • 11/15/2015 9:07:06 PM   Konstantin Hofmann
    Die französischen Kampfflugzeuge haben 20 Bomben abgeworfen, teilte das französische Verteidigungsministerium mit. Die Ziele seien ein IS-Trainingslager und ein Camp gewesen, das den Dschihadisten als Kommandozentrale und Waffenlager gedient habe. "Die beiden Ziele der Luftangriffe wurden zerstört", erklärte das Ministerium.
  • 11/15/2015 10:25:17 PM   Konstantin Hofmann
    Überall auf der Welt wird die Marseillaise angestimmt: Auf dem Trafalgar Square in London, wo hunderte Menschen textsicher die französische Nationalhymne mitsingen, in der Metropolitan Opera in New York, wo Plácido Domingo einen Chor mit Orchester dirigiert oder im Trauergottesdienst in der Kathedrale Notre-Dame in Paris mit der Orgel.
  • Europa steht zusammen, gedenkt Opfer der Anschläge von Paris: Schweigeminute Montag um 12.00 bpaq.de/1511 http://pbs.twimg.com/media/CT4Xj8QWsAA8iCT.png

  • 11/15/2015 11:03:05 PM   Christoph Schäfer
    Auch im Libanon wird nach Terroristen gefahndet:
    Drei Tage nach dem Doppelanschlag in Beirut mit 44 Toten hat die libanesische Polizei elf Verdächtige festgenommen. Es handele sich um acht Syrer und drei Libanesen, teilten Sicherheitskreise am Sonntagabend in Beirut mit. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag am Donnerstag in einer belebten Geschäftsstraße im Viertel Burdsch al-Baradschne bekannt, einer Hochburg der schiitischen Hisbollah.
  • 11/15/2015 11:43:27 PM   Frederic Spohr
    Die französische Regierung plant nach der Anschlagsserie in Paris ein härteres Vorgehen gegen radikale Imame. Im Kabinett solle über die Schließung von Moscheen beraten werden, "in denen Hass verbreitet wird", sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Sonntag im TV-Sender France 2 an. Der Ausnahmezustand erlaube es, mit Entschlossenheit die Ausweisung von denjenigen voranzutreiben, "die in Frankreich Hass predigen, die unter Terrorverdacht stehen oder an Terrorakten beteiligt waren".
  • 11/15/2015 11:51:07 PM   Frederic Spohr
    Die Anschläge in Paris haben auch Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Der Euro gab im Vergleich zum Dollar rund 0,7 Prozent und kostete im frühen Handel in Tokio rund 1,07 Dollar. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg führten die Analysten die Terroranschläge in Paris als Begründung für den Wertverlust an.

    Einige Analysten erwarten auch einen kleinen Kurseinbruch bei europäischen Aktien. "Ich wäre nicht erstaunt, wenn die Märkte zwei bis drei Prozent verlieren würden, sagte Yogi Dewan, Vorstandsvorsitzender der britischen Investmentfirma Hassium Asset Management. Besonders betroffen von den Ereignissen sieht der Experte Bereiche wie Versicherungen, Touristik und Freizeit.
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