Anschläge in Paris

Anschläge in Paris

  • Bei dem stundenlangen Einsatz der französischen Anti-Terror-Einheit am Mittwoch im Pariser Vorort Saint-Denis ist der mutmaßliche Drahzieher der Anschläge, Abdelhamid Abaaoud, getötet worden. Das hat die Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt.
  • Bei der Frau, die sich während des Einsatzes in die Luft sprengte, soll es sich um Hasna Aitboulachen handeln - mutmaßlich Abaaouds Cousine. 
  • Die französische Nationalversammlung hat die Verlängerung des Ausnahmezustands im Land um drei Monate gebilligt.
  • Die belgische Polizei hat bei Razzien in der Region Brüssel am Donnerstag insgesamt neun Verdächtige festgenommen.

  • 11/17/2015 7:24:48 AM   Ina Lockhart
    Die französische Polizei hat in der Nacht zum Dienstag 128 Razzien durchgeführt. Die Polizei komme bei ihren Ermittlungen gegen die Hintermänner der Pariser Anschläge rasch voran, sagt Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve dem Radiosender "France Info". Details nennt er nicht.
  • 11/17/2015 8:08:41 AM   Oliver Georgi
    Die serbische Polizei hat im Flüchtlingslager Presovo offenbar einen Mann verhaftet, dessen Pass zu jenem passt, der bei der Leiche eines der Attentäter am Stade de France in Paris gefunden wurde. Der Name sei der gleiche - Ahmad Almohammad, allerdings sei das Foto ein anderes, berichtet der britische "Guardian" unter Berufung auf serbische Polizeiquellen. Die serbischen Behörden glauben demnach, dass beide Pässe gefälscht sind, arbeiten aber gemeinsam mit der französischen Polizei daran, die Herkunft der Pässe zu ermitteln.

    Am 7. Oktober war auf der griechischen Insel Leros ein Flüchtling registriert worden, der einen Pass mit denselben Daten mit sich führte. Er gelangte über Serbien und Kroatien nach Frankreich.
  • 11/17/2015 8:25:41 AM   Leonie Feuerbach

    Wegen zusätzlicher Ausgaben für die Innere Sicherheit wird Frankreich die Schuldenobergrenze des Euro-Stabilitätspakts nach den Worten von Premierminister Manuel Valls "zwangsläufig überschreiten". Er rechtfertigte dies am Dienstagmorgen mit verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus nach den beispiellosen Anschlägen von Paris. "Europa muss das verstehen", sagte Valls dem Sender "France Inter".

  • 11/17/2015 8:32:29 AM   Leonie Feuerbach

    Die nationale Sicherheit hat für Polens neue Regierungschefin Beata Szydlo in der Flüchtlingsdebatte höchste Priorität. "Wir werden niemals zulassen, dass die Sicherheit der Polen bedroht wird", sagte Szydlo am Montagabend dem TV-Sender Polsat News. Ihre Regierung werde EU-Bestimmungen zwar anerkennen, aber nur wenn diese mit der Sicherheit des Landes vereinbar seien, sagte die Politikerin der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Nach Angaben von Szydlo waren ursprünglich Wirtschaft und Entwicklung Schwerpunkte ihres Regierungsprogramms. Dies habe sich nach den Anschlägen in Paris am Freitag geändert. Am wichtigsten sei jetzt die Sicherheit, betonte Szydlo im Fernsehen.

  • 11/17/2015 8:34:34 AM   Leonie Feuerbach
    Großbritannien befürchtet nach Worten von Finanzminister George Osborne in Zukunft auch Cyber-Attacken der radikalen IS-Miliz mit Todesopfern. Ziele könnten etwa die Stromversorgung, die Flugverkehrskontrolle oder Krankenhäuser sein, warnt Osborne laut Redemanuskript. Deswegen werde das Land die Ausgaben für die Abwehr potenzieller Cyberangriffe bis 2020 fast verdoppeln. Die Entscheidung für die Verstärkung der Internetsicherheit sei schon vor den Anschlägen in Paris gefallen. (Reuters)
  • 11/17/2015 8:42:29 AM   Leonie Feuerbach
    Der russische Geheimdienst FSB hat den Absturz einer russischen Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel in Ägypten als Anschlag eingestuft. Der Vorfall, bei dem am 31. Oktober alle 224 Insassen starben, sei ein "Attentat" gewesen, erklärte FSB-Chef Alexander Bortnikow nach Angaben des Kreml am Dienstag in Moskau. Staatschef Wladimir Putin kündigte an, die Hintermänner zu finden und zu bestrafen und überdies die russischen Luftangriffe in Syrien zu intensivieren. (AFP)
  • 11/17/2015 8:50:24 AM   Leonie Feuerbach

    Nach Anschlägen wollen Unionspolitiker die Rolle der Bundeswehr stärken

    Nach den Anschlägen in Paris haben Unionspolitiker eine stärkere Rolle der Bundeswehr gefordert. Im Kampf gegen die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) müsse der Westen auch Bodentruppen einsetzen, sagte der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann am Montagabend im Fernsehsender n-tv. Auch deutsche Bodentruppen schloss er langfristig nicht aus.

    Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, befürwortete indes den Einsatz der Bundeswehr zur Überwachung deutscher Grenzen. Die Bundespolizei und die Polizei der Länder seien bis an ihre Belastungsgrenze gefordert und sollten daher im Rahmen der technischen Amtshilfe Unterstützung durch die Bundeswehr bekommen, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag.

    Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), lehnt den Einsatz der Truppe zur Grenzsicherung dagegen ab. "Das kann, außer im Fall des inneren Notstands, nicht Aufgabe der Bundeswehr sein", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er erteilte zugleich Vorstößen eine Absage, zur Terrorbekämpfung Bodentruppen nach Syrien zu entsenden. Er sehe gegenwärtig keine westliche Nation, die substanziell am Boden intervenieren wolle, sagte Bartels. (AFP)

  • 11/17/2015 8:58:35 AM   Leonie Feuerbach
    Die Welt trauert weiter: Ein kroatisches Paar am Montagabend in Zagreb vor dem Wasser eines in den französischen Nationalfarben beleuchteten Brunnen. (Foto AFP)


  • 11/17/2015 9:00:31 AM   Leonie Feuerbach
    Nach den Anschlägen von Paris hat Frankreich bei den EU-Partnern offiziell militärischen Beistand angefordert. Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte laut Diplomaten beim Treffen mit seinen EU-Kollegen am Dienstag in Brüssel,  Frankreich wünsche auf bilateraler Ebene und "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" Unterstützung der EU-Länder im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz IS. Er berief sich dabei auf Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrages, nach dem sich die  EU-Länder bei einem bewaffneten Angriff Hilfe und Unterstützung schulden. (AFP)
  • 11/17/2015 9:16:03 AM   Leonie Feuerbach
    Als "religiös Verblendete" bezeichnete der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, die Attentäter von Paris. Diese diskreditierten damit den gesamten Islam. Der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" vom Dienstag sagte er:

    Solange es Muslime gibt, die denken, dass der Zweck solche Mittel heiligt, solange gibt es ein Glaubwürdigkeitsproblem im muslimischen Spektrum.
  • 11/17/2015 9:25:15 AM   Leonie Feuerbach
    Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat Frankreich nach dessen Hilfsappell an die Europäische Union wegen der Anschläge von Paris umfangreiche Unterstützung zugesagt. "Wir werden sehr genau hinhören, was Frankreich uns zu sagen hat, und aufmerksam (...) analysieren, worum Frankreich uns bittet", sagte von der Leyen am Dienstag vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Brüssel. Dabei gehe es nicht nur um militärische Maßnahmen, sondern ein viel breiter angelegtes Vorgehen. Einzelheiten nannte sie nicht. (Reuters)
  • 11/17/2015 9:32:21 AM   Leonie Feuerbach
    Die Vereinigten Staaten haben am Montag mehr als hundert Lastwagen des IS bombardiert, mit denen Öl transportiert wurde. Wie das Öl den IS reich macht, erklärt unser Wirtschaftsredakteur Markus Frühauf.
  • 11/17/2015 9:39:51 AM   Leonie Feuerbach
    Nach den Terroranschlägen titelt das Satiremagazin "Charlie Hebdo", das im Januar selbst Opfer eines Anschlags wurde: "Die haben Waffen. Das ist uns egal. Wir haben Champagner."




  • 11/17/2015 9:44:45 AM   Leonie Feuerbach
    Der französische Staatschef François Hollande will kommende Woche den amerikanischen Präsidenten Barack Obama und seinen russischen Kollegen Wladimir Putin zu Gesprächen über das Vorgehen in Syrien treffen. Hollande werde dafür nach Washington und Moskau reisen, sagte der französische Premierminister Manuel Valls am Dienstag dem Radiosender "France Inter". Hollande strebt nach den Anschlägen von Paris die Bildung einer großen Koalition gegen den IS in Syrien an. Bisher fliegen die Vereinigten Staaten, Russland und Frankreich ihre Einsätze gegen die Dschihadisten unabhängig voneinander. (AFP)
  • 11/17/2015 9:53:01 AM   Leonie Feuerbach
    Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber fordert die Einführung einer europäischen Datenbank zur Überwachung gefährlicher Islamisten und größere Zugriffsrechte der Polizei auf Asylbewerber-Daten. „Es nutzt nichts, wenn jedes Land nur seine eigene Gefährderdatei führt“, sagte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament der Deutschen Presse-Agentur in München. Seine zweite Forderung betrifft die Eurodac-Datenbank der EU, in der die Fingerabdrücke von Asylbewerbern registriert sind, um festzustellen, ob jemand schon einmal in einem anderen EU-Staat Asyl beantragt hat. „Aber die Polizei hat bisher keinen Zugriff, um nach potentiellen Straftätern oder Terroristen zu suchen.“

  • 11/17/2015 10:16:39 AM   Leonie Feuerbach
    Das UN-Flüchtlingshilfswerk mahnt die Staaten Europas eindringlich, Flüchtlinge nicht für die Anschläge von Paris verantwortlich zu machen und sie zurückzuweisen. Eine Sprecherin sagte am Dienstagvormittag in Genf:

    Wir sind zutiefst verstört über eine Sprache, die die Flüchtlinge als Ganzes dämonisiert.

  • 11/17/2015 10:21:14 AM   Leonie Feuerbach
    Ungarns Parlament hat die Regierung autorisiert, den Verteilungsplan der EU für Flüchtlinge vor Gericht anzufechten. Unterdessen teilte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mit, die 28 EU-Mitgliedsstaaten hätten Frankreich auf dessen Bitte hin einstimmig Beistand angeboten. (Reuters)
  • 11/17/2015 10:25:30 AM   Leonie Feuerbach
    Die Pariser Polizei hat ein Auto sichergestellt, das möglicherweise bei der Vorbereitung der Terroranschläge vom Freitag genutzt wurde. Der schwarze Renault Clio löste am Dienstagmorgen einen Einsatz am Platz Albert Kahn im 18. Stadtbezirk (Arrondissement) von Paris aus, wie französische Medien berichteten. Die Polizei selbst äußerte sich zunächst nicht. (dpa)
  • 11/17/2015 10:30:24 AM   Leonie Feuerbach

    Die
    schwangere Frau, die am Freitag versucht hatte, durch ein Fenster vor den terroristischen Angriffen  aus der Konzerthalle
    Bataclan zu fliehen, wurde gerettet und hat überlebt.
  • 11/17/2015 10:37:40 AM   Leonie Feuerbach
    Die Vereinigten Staaten wollen ihre Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat verstärken. Nachdem er am Dienstagvormittag mit Frankreichs Präsident François Hollande zusammengetroffen war, sagte der amerikanische Außenminister John Kerry in Paris:
     
    Jeder wird verstehen, dass wir angesichts der Attacken im Libanon, angesichts dessen, was in Ägypten passiert, in Ankara, der Türkei und jetzt in Paris unsere Bemühungen intensivieren müssen, sie im Kern zu treffen. Dort, wo sie diese Dinge planen.

  • 11/17/2015 10:45:38 AM   Ina Lockhart
    Sportliche Solidaritätsbekundung in Wembley

    Vor dem Frankreich-Spiel in London haben nur wenige Fans Tickets zurückgegeben.
    Lediglich rund 100 Fans haben einem britischen Medienbericht zufolge ihre Tickets für das Testländerspiel der französischen Fußball-Nationalmannschaft gegen England in London zurückgeben wollen. Hätten Zehntausende ihr Geld zurück haben wollen, hätte es Besorgnis ausgelöst. „Aber es ist genau das Gegenteil“, sagte der Geschäftsführer des englischen Fußballverbandes, Martin Glenn, laut dem „Telegraph“ (Dienstag). (dpa)
  • 11/17/2015 11:28:02 AM   Leonie Feuerbach
    Überall ist der verfremdete Eiffelturm zu sehen: auf einem handgemalten Schild an der französischen Botschaft in Berlin, in Form von Kerzen bei einer Gedenkveranstaltung in Lausanne, als Graffito an einem Garagentor in Paris. Selten ist ein Symbol so schnell um die Welt gegangen. Wer dahintersteckt, lesen Sie hier.



  • 11/17/2015 11:29:54 AM   Lorenz Hemicker
    Das britische Verteidigungsministerium berichtet über neue Angriffe der Royal Air Force gegen die Terrormiliz IS.


  • 11/17/2015 11:39:29 AM   Leonie Feuerbach
    SPD-Chef Sigmar Gabriel hat nach den Anschlägen in Paris davor gewarnt, beim Kampf gegen radikale Islamisten und Attentäter von Krieg zu sprechen. "Wir sehen, dass der IS Krieg führt gegen die freie Welt", sagte Gabriel am  Dienstag in einer Videobotschaft im Internet mit Blick auf die Extremistenmiliz IS. Dennoch gelte: Wenn jetzt von Krieg gesprochen werde, sei das der erste Schritt, um dem IS zum Erfolg zu verhelfen. "Denn je größer die Angst in unseren Gesellschaften wird, auch die Angst vor Krieg, desto mehr hat der Terror seine Erfolge zu verzeichnen", sagte Gabriel. (Reuters)
  • 11/17/2015 11:53:36 AM   Lorenz Hemicker
    Wie erkläre ich es meinem Kind? Ein anrührendes Gespräch zwischen einem
    französischen Vater und seinem Sohn über die Angriffe von Paris.


    von Lorenz Hemicker via YouTube
  • 11/17/2015 11:58:00 AM   Lorenz Hemicker

    "Nein zum Krieg" steht auf einem kleinen Schild nahe der französischen Botschaft in Madrid (Foto: AP)

  • 11/17/2015 12:01:49 PM   Lorenz Hemicker
    Der mit Haftbefehl gesuchte Salah Abdeslam, ein Bruder eines Selbstmordattentäters von
    Paris, ist vor rund zwei Monaten in Deutschland und Österreich
    gewesen. Der 26 Jahre alte Belgier sei am 9. September aus Deutschland kommend mit zwei Begleitern nach Oberösterreich eingereist, sagte ein Sprecher des Wiener Innenministeriums am Dienstag.

    Der Verdächtige sei über den Grenzübergang Suben an der Autobahn A3 bei Passau eingereist, sagte der Sprecher weiter. Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in Aistersheim, rund 50 Kilometer nach der Grenze, seien er und seine Begleiter überprüft worden. Dabei habe Abdeslam gesagt, er wolle für ein paar Tage in Östereich Urlaub machen. Zum damaligen Zeitpunkt habe es keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund Abdeslams gegeben, sagte der Sprecher.

    Nähere Erkenntnisse über die anderen Autoinsassen lägen nicht vor, hieß es. Die Behörden versuchten nun, den damaligen Aufenthaltsort und den Zeitpunkt der Ausreise zu ermitteln. (dpa)

    Dieses Foto von Saleh Abdeslam hat die belgische Polizei veröffentlicht am Dienstag veröffentlicht.

  • 11/17/2015 12:10:24 PM   Sebastian Reuter
    Die französische Nationalelf tritt heute Abend in Wembley gegen England an. Bei dem Spiel soll es nicht um Sieg oder Niederlage gehen – sondern um Solidarität um Symbolik. 90.000 Menschen wollen die Marseillaise singen. Welche Bedenken es dennoch gibt, lesen Sie hier:

    Frankreich spielt in Wembley: Ein Signal an das Leben

    FAZ.NETNach den Terroranschlägen in Paris tritt die französische Nationalmannschaft in Wembley gegen England an. Das Spiel soll zu einem emotionalen Zeichen der Solidarität werden. Doch die Bedenken vor der EM im kommenden Jahr bleiben.
  • 11/17/2015 12:14:08 PM   Leonie Feuerbach
    Im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Paris sind am Dienstag in Alsdorf bei Aachen drei Personen festgenommen worden. Dies teilte die Polizei mit. (dpa)
  • 11/17/2015 12:17:00 PM   Lorenz Hemicker

    Das Gedenken an die Opfer des Pariser Anschlags geht auch am Dienstag weiter. Auf dem Düsseldorfer Burgplatz leuchtet die Mitte des Riesenrads in den Farben der französischen Trikolore. (Foto: dpa)


  • 11/17/2015 12:21:55 PM   Leonie Feuerbach
    Spanien will sich nach Worten von Innenminister Jorge Fernández Díaz nicht an den französischen Luftangriffen auf Stellungen des IS in Syrien beteiligen. Madrid unterstütze Frankreich im Kampf gegen den Terror der Dschihadisten, aber es plane keine Bombenangriffe in Syrien, sagte der Minister am Dienstag dem TV-Sender Telecinco. Spanien werde sich nur an  militärischen Aktionen beteiligen, die unter der Führung der Europäischen Union stünden und von den UN gebilligt würden. (dpa)
  • 11/17/2015 12:27:59 PM   Leonie Feuerbach
    "Paris ist noch auf den Beinen" hat jemand an ein eine Hauswand gepinselt:


  • 11/17/2015 12:34:38 PM   Leonie Feuerbach
    Inzwischen steht fest, dass es sich bei den drei in der Nähe von Aachen Festgenommenen um zwei Frauen und einen Mann handelt. Der Einsatz stand nach Polizeiangaben im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris.
  • 11/17/2015 12:44:00 PM   Lorenz Hemicker

    Eine muslimische Studentin stellt Flaggen auf dem Campus der indonesischen Stadt Surabaya anlässlich eines Friedensmarschs für die Opfer von Paris auf. (Foto: AFP)


  • 11/17/2015 12:50:36 PM   Leonie Feuerbach
    Der Pariser Eiffelturm ist am Dienstag abermals geschlossen worden. Nach den Terroranschlägen vom Freitag hatte der Turm erst am Montagnachmittag seine Türen wieder für Besucher geöffnet. Trotz Bewachung durch Polizisten und Soldaten seien weitere "organisatorische Anpassungen" nötig, teilte die Betreibergesellschaft nun mit. Die Angestellten  verweigerten wegen aus ihrer Sicht "schwerwiegender Sicherheitsmängel" die Arbeit. (dpa/AFP)
  • 11/17/2015 12:56:41 PM   Jacqueline Vieth

    Mohamed A. über seinen Bruder: „Eigentlich ein ganz normaler Kerl“

    FAZ.NETNach den Anschlägen von Paris führt eine heiße Spur in den Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der seit langem für seine hohe Arbeitslosigkeit und als Zufluchtsort für radikale Islamisten bekannt ist. Die Bewohner zeigen sich geschockt angesichts der Attentate. Mohamed Abdeslam, Bruder des Selbstmordattentäters Brahim Abdeslam und des Terrorverdächtigen Salah Abdeslam, äußert sich im Interview.
  • 11/17/2015 1:12:15 PM   Leonie Feuerbach
    Der britische Premierminister David Cameron vergleicht den Kampf gegen den Terrorismus mit dem Kampf gegen Hitler im Zweiten Weltkrieg. In einer Rede erinnerte er an den damaligen Premier Winston Churchill, der geschworen habe, "niemals mit Hitler zu verhandeln". "Mit der gleichen Entschlossenheit werden wir diesen Terrorismus besiegen", fügte Cameron in einer Rede am Montagabend hinzu. Zugleich kündigte er an, die Eliteeinheit SAS sowie weitere militärische Spezialkräfte mit Milliarden-Investitionen zu stärken. Innerhalb der kommenden fünf Jahre sollen zusätzlich zwei Milliarden Pfund (2,8 Milliarden Euro) investiert werden. Das Geld solle nach Informationen britischer Medien für Waffen, Ausrüstung sowie für vermutlich auch für Hubschrauber und Drohnen ausgegeben werden. (dpa)
  • 11/17/2015 1:19:00 PM   Lorenz Hemicker

     Frankreich am fünften Tag des Ausnahmezustands: Soldaten stehen in der Nähe des Boulevards Ornanon in Paris.


  • 11/17/2015 1:45:59 PM   Leonie Feuerbach
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Attentäter von Paris als "menschenverachtende und gottlose Terroristen" bezeichnet. Beim Integrationsgipfel im Kanzleramt in Berlin sagte sie am Dienstag außerdem:

     Die Taten sind Taten gegen die Menschlichkeit. Freiheit ist  stärker als Hass und Terror.


  • 11/17/2015 1:52:04 PM   g.w.koenig
    Der Franzose Fabien Clain ist mit hoher Wahrscheinlichkeit als Sprecher eines IS-Bekenner Videos identifiziert worden. Das berichtet die französische Tageszeitung "Le Figaro". Clain war schon 2009 wegen der Gründung einer Terrorzelle zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Seit seiner Freilassung im letzten Jahr soll er sich in Syrien aufhalten. Im April dieses Jahres soll er versucht haben, von Syrien aus einen Anschlag auf eine Kirche südlich von Paris zu steuern. Hierzu soll er durch verschlüsselte Nachrichten zwei junge Männer radikalisiert haben, die in seinem Auftrag den Anschlag hätten ausführen sollen.
  • 11/17/2015 1:53:20 PM   Leonie Feuerbach
    Mehr über die drei bei Aachen festgenommenen Verdächtigen weiß unser Korrespondent für Nordrhein-Westfalen Reiner Burger. Seinen Artikel lesen Sie hier.
  • 11/17/2015 2:03:10 PM   Leonie Feuerbach
    Spezialkräfte der deutschen Polizei haben im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris zwei weitere Personen festgenommen. Auch sie seien wie die drei Verdächtigen zuvor in Alsdorf bei Aachen gefasst worden. (Reuters)

  • 11/17/2015 2:09:47 PM   Leonie Feuerbach

    Mehrere britische Zeitungen drucken den Text der französische Nationalhymne ab, damit alle Fußballfans beim Länderspiel  zwischen Frankreich und England  am Dienstagabend die Marseillaise mitsingen können.
  • 11/17/2015 2:36:16 PM   Leonie Feuerbach
    Die deutsche Polizei ist aus Sicht der Gewerkschaften nicht ausreichend für den Kampf gegen Terroristen gerüstet. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, mahnte, auf Attacken wie in Paris seien die Beamten in Deutschland denkbar schlecht vorbereitet. Außerdem habe die Polizei schon vor Paris ihre Belastungsgrenze erreicht. Sie forderten mehr Personal, eine robustere Ausstattung und Spezial-Trainings. Unions-Politiker wie der Verteidigungsexperte Henning Otte schlugen vor, zur Unterstützung der Polizei auch die Bundeswehr zur Überwachung der deutschen Grenzen einzusetzen. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel erklärte hingegen, man brauche zwar bessere Grenzkontrollen und mehr Polizisten. Die beste Abwehr gegen Terror und Gewalt sei allerdings, besonnen zu handeln. (dpa)
  • 11/17/2015 2:43:01 PM   Leonie Feuerbach
    Dieses Bild zeigt, wie viele Polizisten beim Spezialeinsatz in Alsdorf bei Aachen dabei gewesen sind:



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