BerlinNURDPA

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  • 12/23/2016 11:46:07 AM   dpa-live Desk

    Das Wichtigste in Kürze:

    ▪ Der europaweit gesuchte Tunesier Anis Amri ist tot. Er wurde bei Mailand von der Polizei erschossen. 

    ▪ Das IS-Sprachrohr Amak hat ein Video veröffentlicht, auf dem Anis Amri dem Anführer der IS-Terrormiliz, Abu Bakr al-Bagdadi, die Treue schwört.

    ▪ Marokkanische Sicherheitsbehörden haben das BND und BKA im September und Oktober vor Anschlagsplänen des mutmaßlichen Terroristen gewarnt

    ▪ Nach dem Anschlag mit zwölf Toten soll Anis Amri mit dem Zug über Frankreich nach Italien gereist sein. 

    ▪ In Folge des Terroranschlags dringt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf schnellere Abschiebungen nach Tunesien

  • 12/19/2016 8:30:17 PM   Desk
    Liebe Leserinnen und Leser, auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin ist vermutlich ein Anschlag mit einem Lastwagen verübt worden. Bei dem Anschlag sind nach Angaben der Polizei mindestens neun Menschen getötet worden. Das teilte die Polizei via Twitter mit. Mindestens 50 Menschen sind verletzt worden. Wir begleiten die weiteren Entwicklungen hier an dieser Stelle mit einem Liveticker.
     
  • 12/19/2016 8:30:43 PM   Desk
    Der Sprecher der Feuerwehr sprach zunächst noch von einem «tragischen Unfall».
  • 12/19/2016 8:42:29 PM   Susanna Bloss, dpa
    Der Lastwagen fuhr nach Polizeiangaben auf einer Strecke von 50 bis 80 Metern über den Markt zwischen den Ständen durch und verletzte dabei auch Menschen. Der Lastwagen kam auf der Budapester Straße zu stehen. Der Fahrer flüchtete zunächst Richtung Zoo.
  • 12/19/2016 8:46:50 PM   Susanna Bloss, dpa
    Nach Angaben der Polizei ist ein Verdächtiger tot. Über die Todesursache des Mannes, der im Führerhaus des Lastwagens saß, ist zunächst nichts bekannt.
  • 12/19/2016 8:58:36 PM   Martin Virtel
    Wie schon bei den Terror-Anschlägen in Paris und Nizza hat Facebook seinen „Safety Check“ für Berlin aktiviert. Damit können Facebook-Mitglieder in der Nähe des betroffenen Ortes ihren Angehörige und Freunden signalisieren, dass sie in Sicherheit sind.
     
  • 12/19/2016 9:07:33 PM   Martin Virtel
    Regierungssprecher Steffen Seibert spricht von "entsetzlichen Nachrichten".
     
     
  • 12/19/2016 9:09:01 PM   Martin Virtel
    Es steht noch nicht völlig sicher fest, ob es sich bei dem Festgenommenen tatsächlich um den Fahrer des Lastwagens handelt.
     
  • 12/19/2016 9:09:48 PM   Martin Virtel
    Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei will sich nicht darauf festlegen, ob es sich um einen terroristischen Anschlag handelt.
     
  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Der Fahrer des Lkw wurde nach Angaben eines Polizeisprechers festgenommen. Der Beifahrer ist offenbar bei dem Aufprall getötet worden.

  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Die Polizei fordert die Berliner Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben und keine unbestätigten Gerüchte zu verbreiten.



  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Neugierige würden nur die Arbeit der Rettungskräfte behindern.



  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei will sich nicht darauf festlegen, ob es sich um einen terroristischen Anschlag handelt.



  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Es steht noch nicht völlig sicher fest, ob es sich bei dem Festgenommenen tatsächlich um den Fahrer des Lastwagens handelt.



  • 12/19/2016 9:15:24 PM   dpa-live Desk

    Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) teilt über Twitter mit, dass der Generalbundesanwalt den Fall übernimmt.


  • 12/19/2016 9:15:25 PM   dpa-live Desk

    Der letzte Stand der Dinge: Mindestens neun Tote und mindestens 50 Verletzte sind zu beklagen.


    Rettungswagen an der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche (Foto: Michael Kappeler/dpa)
  • 12/19/2016 9:16:24 PM   dpa-live Desk

    Die Polizei fordert Augenzeugen auf, keine Videos vom Ort im Netz zu verbreiten.



  • 12/19/2016 9:21:26 PM   dpa-live Desk

    Erste Reaktionen aus dem Ausland: Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault reagiert betroffen auf den möglichen Anschlag. «Entsetzt von den Nachrichten aus Berlin und vollkommen solidarisch mit unseren deutschen Freunden», schreibt der Pariser Chefdiplomat auf Twitter.

    Solidaritätsbekundungen kommen auch aus Nizza, wo ein Lastwagen-Attentat im Juli 86 Menschen getötet hatte. «Horror in Berlin. Unterstützung für den Bürgermeister von Berlin und das deutsche Volk. Nie wieder das», erklärt der führende konservative Regionalpolitiker Christian Estrosi.

  • 12/19/2016 9:23:29 PM   dpa-live Desk

    Polizisten und Rettungskräfte sind vor der Gedächtniskirche in Berlin weiterhin mit einem Großaufgebot im Einsatz.


    Foto: Maurizio Gambarini, dpa
  • 12/19/2016 9:28:09 PM   dpa-live Desk

    Nach dem möglichen Anschlag steht Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Kontakt mit den Sicherheitsbehörden in der Hauptstadt. «Ich wurde unmittelbar nach dem schrecklichen Vorfall auf dem Berliner Weihnachtsmarkt unterrichtet», teilt der CDU-Politiker mit. «Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzen des schrecklichen Vorfalls. Ich stehe in unmittelbarem und durchgehendem Austausch mit den Sicherheitsverantwortlichen im Land Berlin und habe jede Unterstützung durch die Bundespolizei angeboten.» 

  • 12/19/2016 9:30:10 PM   dpa-live Desk

    EU-Ratspräsident Donald Tusk bietet Deutschland die Hilfe der Europäischen Union an. «Tief ergriffen von den Neuigkeiten von Weihnachtsmarkt #Breitscheidplatz. Meine Gedanken sind mit den Opfern. Europa ist bereit zu helfen.», twittert Tusk. Mit Breitscheidplatz ist der Ort des Weihnachtsmarktes gemeint.

  • 12/19/2016 9:32:50 PM   dpa-live Desk

    Die Berliner Polizei hat die Notfallnummer 030-54023111 geschaltet und bittet nur diese Nummer zu wählen und nicht den Notruf 110 oder 112: 

  • 12/19/2016 9:38:15 PM   dpa-live Desk

    Es gibt noch keine Klarheit über die Hintergründe des möglichen Lkw-Anschlags. Fest stehe noch nichts, aber vieles spreche für eine islamistische Attacke, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfahren hat.


    Schwer bewaffnet steht ein Polizist in der Nähe der Gedächtniskirche in Berlin. Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/19/2016 9:50:46 PM   dpa-live Desk

    Nach Worten von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller ist die Situation derzeit unter Kontrolle. Der Regierungschef reagiert geschockt. «Was wir hier sehen, ist dramatisch», so der SPD-Politier. Seine Gedanken seien bei den Familien, die Tote oder Verletzte zu beklagen hätten.


    Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (l.) steht den Journalisten Rede und Antwort. Foto: Maurizio Gambarini, dpa
  • 12/19/2016 9:59:19 PM   dpa-live Desk

    Auch Bundespräsident Joachim Gauck hat sich derweil zum möglichen Anschlag geäußert. Er zeigt sich tief betroffen über das «schreckliche Geschehen». «Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land, der mich wie zahllose Menschen sehr bestürzt», so Gauck. Er dank den Helfern und Sicherheitskräften für ihren Einsatz.

  • 12/19/2016 10:03:24 PM   dpa-live Desk

    Der Lastwagen, der auf den Weihnachtsmarkt raste.


    Foto: Rainer Jensen, dpa

    Die zerstörte Frontscheibe des Sattelschleppers.


    Foto: Rainer Jensen, dpa
  • 12/19/2016 10:05:31 PM   dpa-live Desk

    Weitere Reaktion aus dem Ausland: Frankreichs Präsident François Hollande zeigt sich tief betroffen. «Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft», teilt der Élysée-Palast mit. Premierminister Bernard Cazeneuve erklärt auf seinem Twitteraccount auf Deutsch: «Ganz Frankreich steht an Deutschlands Seite.»

  • 12/19/2016 10:05:31 PM   dpa-live Desk

    Der Twitter-Account von Al-Haschd asch-Schaʿb, eine vom irakischen Staat geförderte Dachorganisation schiitischer Milizen, behauptet, dass der IS für die tödliche Lkw-Fahrt auf den Weihnachtsmarkt verantwortlich ist.

    Nachtrag: Inzwischen fragen viele Twitter-User  @pmu_englisch nach der Quelle für die IS-Zuordnung und bekommen keine Antwort.

  • 12/19/2016 10:20:36 PM   dpa-live Desk

    Wie die «Berliner Morgenpost» berichtet, soll am morgigen Dienstag um 11.30 Uhr in der Gedächtniskirche ein Kondolenzbuch ausgelegt werden. Um 18.00 Uhr soll ein Gedenkgottesdienst für die Opfer stattfinden.

  • 12/19/2016 10:24:37 PM   dpa-live Desk

    Die Polizei untersucht in der Nähe des Breitscheidplatzes einen "verdächtigen Gegenstand". Die Rankestraße verläuft kurz hinter der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche quer zum Kurfürstendamm.



  • 12/19/2016 10:28:50 PM   dpa-live Desk

    Karte von Berlin und der Gegend um den Breitscheidplatz: 

  • 12/19/2016 10:31:29 PM   dpa-live Desk

    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Innensenator Andreas Geisel wollen morgen Vormittag auf einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit informieren. Dabei würden auch Landesbranddirektor Wilfried Gräfling und Polizeipräsident Klaus Kandt Fragen der Journalisten beantworten, teilt der stellvertretende Senatssprecher Bernhard Schodrowski so eben mit. Ob auch ein Vertreter der Berliner Generalstaatsanwaltschaft dazukommt, sei noch unsicher.

    Bei dem Termin werde es um die aktuellen Erkenntnisse und Umstände bei dem Vorfall auf dem Breitscheidplatz gehen, erläutert Schodrowski. Davor würden sich Polizei und Feuerwehr nicht mehr äußern.

  • 12/19/2016 10:34:21 PM   dpa-live Desk

    Der Lastwagen gehört einer polnischen Spedition. Der Eigentümer Ariel Zurawski sagt in einem Telefonat dem Sender TVN 24, der Fahrer sei seit etwa 16 Uhr nicht mehr zu erreichen gewesen. Der Fahrer sei sein Cousin, er könne seine Hand für ihn ins Feuer legen, dass er kein Attentäter sei. «Es kann einfach nicht mein Fahrer gewesen sein», sagte Zurawski zu dem Vorfall. «Ihm muss etwas angetan worden sein», mutmaßt er. «Ich stehe so unter Schock.»


    Der Lastwagen hatte Stahlkonstruktionen nach Berlin transportiert, berichtet Zurawski. Wegen einer Verzögerung habe der Fahrer bis zum Morgen warten müssen und den Lastwagenwagen in der deutschen Hauptstadt geparkt.

  • 12/19/2016 10:38:52 PM   dpa-live Desk

    Frankreich erhöht nach Angaben des Innenministeriums die Sicherheitsvorkehrungen auf seinen Weihnachtsmärkten. Minister Bruno Le Roux ruft die Sicherheitskräfte des Landes auf, «maximale Wachsamkeit» aufrechtzuerhalten. «Der Schutz der Weihnachtsmärkte ist sofort verstärkt worden», heißt es in einer Mitteilung. Was dies konkret bedeutet, wurde nicht erklärt.

  • 12/19/2016 10:42:36 PM   dpa-live Desk

    Momentaufnahme Ort des Geschehens:


    Foto: Maurizio Gambarini, dpa
  • 12/19/2016 10:44:04 PM   dpa-live Desk

    Auch die USA haben den tödlichen Zwischenfall scharf verurteilt. Eine Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrates spricht davon, es habe sich vermutlich um einen terroristischen Anschlag gehandelt. Man habe der deutschen Regierung Unterstützung angeboten.

    Wörtlich erklärt der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Ned Price: «Deutschland ist einer unserer engsten Partner und stärksten Verbündeten. Im Kampf gegen all jene, die unsere Art zu leben und unsere Gesellschaften bedrohen, stehen wir an der Seite Berlins.» Den Opfern und ihren Angehörigen gelte tief empfundenes Mitgefühl. Dieses wolle man auch der Bundesregierung und den Deutschen übermitteln.

  • 12/19/2016 10:51:16 PM   dpa-live Desk

    Die Berliner Polizei mit weiteren Informationen:



  • 12/19/2016 11:12:13 PM   dpa-live Desk

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren:



  • 12/19/2016 11:16:15 PM   dpa-live Desk

    Die Berliner Polizei geht davon aus, dass der Lastwagen gestohlen wurde. Bereits zuvor hatte der Spediteur in einem Interview mit dem polnischen Sender TVN 24 gesagt, er gehe davon aus, dass der Fahrer - sein Cousin - entführt worden sei. 



  • 12/19/2016 11:19:06 PM   dpa-live Desk

    Entwarnung: Bei dem verdächtigen Gegenstand in der Nähe des Breitscheidplatzes habe es sich um einen Schlafsack gehandelt, teilt die Polizei in Berlin mit.

  • 12/19/2016 11:21:49 PM   dpa-live Desk

    Nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht es nach einem Anschlag aus. Noch wolle er sich aber zurückhaltend äußern, so der CDU-Politiker. «Ich möchte im Moment noch nicht das Wort Anschlag in den Mund nehmen, obwohl viel dafür spricht», betont er. Der Minister sagt, er wolle gemeinsam mit den Berliner Behörden erst Klarheit haben, was geschehen sei. «Über die Hintergründe und den Hergang wissen wir noch nichts Endgültiges.» 

    Er wirbt um Vertrauen in die Ermittlungsbehörden und darum, ihnen ein paar Stunden Zeit zu geben. Er versichert: «Wir werden nicht eher ruhen, bis das vollständig aufgeklärt ist.» Es werde mit Hochdruck die ganze Nacht und die ganzen nächsten Tage gearbeitet. Morgen werde es eine Schaltkonferenz mit allen Innenministern geben.


    Foto: Kay Nietfeld, dpa/Archiv
  • 12/19/2016 11:24:27 PM   dpa-live Desk

    Nach Angaben der Berliner Polizei hat die Berliner Feuerwehr ihren Rettungseinsatz am Ort des Geschehens beendet. «45 zum Teil schwer Verletzte wurden in Berliner Krankenhäuser gebracht», heißt es.

  • 12/19/2016 11:27:08 PM   dpa-live Desk

    Martin Pallgen, Sprecher von Berlins Innensenator Andreas Geisel:



  • 12/19/2016 11:29:19 PM   dpa-live Desk

    Der festgenommene mutmaßliche Fahrer könnte ein Pakistaner oder Afghane sein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am aus Sicherheitskreisen. Eine genaue Identifizierung sei jedoch schwierig, da möglicherweise auch falsche Namen benutzt würden. Der Mann war nach dem Vorfall zunächst geflüchtet. 

    Der Berliner «Tagesspiegel» berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Mann sei den Ermittlern bekannt, allerdings nicht wegen eines terroristischen Hintergrundes, sondern wegen kleinerer krimineller Delikte.

  • 12/19/2016 11:37:12 PM   dpa-live Desk

    «Heute gab es Anschläge in der Türkei, in der Schweiz und in Deutschland, und es wird immer schlimmer. Die zivilisierte Welt muss ihr Denken ändern!»: Der künftige US-Präsident Donald Trump äußert sich auf Twitter zu den Ereignissen in Ankara (russischer Botschafter ermordet), Zürich (im Gebetsraum einer Moschee sind drei Menschen niedergeschossen worden) und Berlin.

  • 12/19/2016 11:55:10 PM   dpa-live Desk

    Die Berliner Polizei hat ihre Arbeit am Tatort noch nicht beendet. Die Gegend um den Breitscheidplatz bleibt weiterhin gesperrt:




    Foto: Paul Zinke, dpa
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