BerlinNURDPA

BerlinNURDPA

  • 12/20/2016 9:11:46 AM   dpa-live Desk

    Der mutmaßliche Täter des Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz ist nach einem Medienbericht dank des couragierten Einsatzes eines Augenzeugen festgenommen worden. Der Zeuge sei dem flüchtenden Lastwagenfahrer gefolgt und habe dabei ständig über Handy die Notrufzentrale über die Position des Mannes informiert, sagt Polizeisprecher Winfrid Wenzel laut «Welt/N24». Eine Bestätigung für den Bericht war bei der Polizei zunächst nicht zu bekommen.

    Nach etwa zwei Kilometern Verfolgungsjagd habe schließlich die Besatzung eines Streifenwagens den Mann an der Siegessäule gestoppt. Mit Hilfe des Zeugen sei möglich gewesen, den Verdächtigen zu fassen, sagte Wenzel. Die Polizei wisse zwar, wer der mutige Zeuge sei, gehe aber davon aus, dass er anonym bleiben wolle.



  • 12/20/2016 9:21:01 AM   dpa-live Desk

    Der festgenommene Verdächtige ist den deutschen Sicherheitsbehörden bislang nicht als Islamist aufgefallen. Der Mann tauche in der entsprechenden Datei der Behörden nicht auf, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Der Verdächtige sei der Polizei allerdings wegen kleinerer Delikte bekannt gewesen. Um welche Vergehen es sich handelt, blieb zunächst offen.


    Der Breitscheidplatz am Tag nach dem mutmaßlichen Anschlag. Foto: Rainer Jensen, dpa
  • 12/20/2016 9:25:10 AM   dpa-live Desk

    Der Innenexperte Burkhard Lischka regt an, den passiven Schutz von Großveranstaltungen zu verbessern. «Dazu könnte etwa das Aufstellen von Betonblöcken an den Zufahrtsstraßen gehören», teilt der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion mit. Zugleich ruft Lischka zur Besonnenheit auf: «Auch wenn es sich bei dem Attentat in der Adventszeit und auf einen Weihnachtsmarkt um einen Anschlag mit hoher Symbolkraft handelt, so dürfen Terror, Hass und Wut nicht die Oberhand gewinnen.» 

  • 12/20/2016 9:28:31 AM   dpa-live Desk

    Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry gibt der Bundesregierung indirekt Mitverantwortung für den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. «Das Milieu, in dem solche Taten gedeihen können, ist in den vergangenen anderthalb Jahren fahrlässig und systematisch importiert worden», erklärt die Parteichefin. Die AfD lege gerade an so einem traurigen Tag keinen Wert darauf, «Recht zu behalten». Ihre Partei fordere aber, «dass unsere so unverantwortlich offengehaltenen Grenzen endlich wieder kontrolliert werden». Petry sagt: «Deutschland ist nicht mehr sicher.» Es wäre eigentlich die Pflicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Bürgern dies mitzuteilen. 

  • 12/20/2016 9:30:43 AM   dpa-live Desk

    Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt sprechen sich die Innenminister von Bund und Ländern gegen eine Absage ähnlicher Veranstaltungen in Deutschland aus. Dies teilt das Bundesinnenministerium nach einer Telefonkonferenz der Ressortchefs mit. 

  • 12/20/2016 9:41:05 AM   dpa-live Desk

    Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon, spricht nach der Gewalttat in Berlin von «Kriegszustand». Der saarländische Ressortchef sagte im Saarländischen Rundfunk: «Wir müssen konstatieren: Wir sind in einem Kriegszustand, obwohl das einige Leute, die immer nur das Gute sehen, nicht sehen möchten.» Es seien Nachahmungstaten zu befürchten. Bouillon kündigte weiter verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an: «Wir werden, wo wir es für erforderlich halten, auch mit schwerem Gerät antreten. Das heißt Langwaffen, Kurzwaffen, Maschinenpistolen.» Die Zufahrten zu Veranstaltungen müssten in den Sicherheitskonzepten berücksichtigt werden.

  • 12/20/2016 9:45:49 AM   dpa-live Desk

    Der polnische Beifahrer des mutmaßlichen Attentäters von Berlin ist nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums vermutlich erschossen worden. Der Pole hatte den Lastwagen nach bisherigen Erkenntnissen gefahren, bevor der Lkw in die Hände des Mannes fiel, der mit dem Lkw am Montagabend auf einen Weihnachtsmarkt im Herzen Berlins raste. Der polnische Kraftfahrer sei Opfer und nicht Täter, teilt Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) nach einer Telefonkonferenz der Innenminister der Länder mit. 

  • 12/20/2016 9:47:17 AM   dpa-live Desk

    Derweil verdichten sich die Hinweise auf Pakistan als Herkunftsland des Tatverdächtigen. Vollständig geklärt sei das Geburtsland des Mannes allerdings nach wie vor nicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Zuvor hieß es, es sei auch möglich, dass der Mann aus Afghanistan stamme. 

  • 12/20/2016 9:50:39 AM   dpa-live Desk

    Der festgenommene Verdächtige wurde unter dem Namen Naved B. als mutmaßlichen Flüchtling identifiziert. Der wohl 23 Jahre alte Mann habe zwei Alias-Namen geführt, die dem erstgenannten Namen sehr ähnlich seien, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Der Mann habe in einer Flüchtlingsunterkunft auf dem früheren Berliner Flughafen Tempelhof gelebt, hieß es weiter.

  • 12/20/2016 10:01:12 AM   dpa-live Desk

    Im Kanzleramt wird in Kürze die Erklärung der Kanzlerin erwartet.

  • 12/20/2016 10:03:53 AM   dpa-live Desk

    Merkel spricht - ganz in Schwarz gekleidet von «einer grausamen und letzlich unbegreiflichen Tat».

  • 12/20/2016 10:04:43 AM   dpa-live Desk
    Wir müssen nach jetzigem Stand von einem terroristischen Anschlag ausgehen.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel
  • 12/20/2016 10:05:35 AM   dpa-live Desk

    Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt im Kanzleramt eine Erklärung zum möglichen Anschlag ab. Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 10:07:04 AM   dpa-live Desk

    Sie sei erschüttert, sagt Merkel. «Das ist ein sehr schwerer Tag.»

  • 12/20/2016 10:07:14 AM   dpa-live Desk

    Sie denke in diesen Stunden zu allererst an die Toten und Verletzten. Ein ganzes Land sei in Trauer vereint.

  • 12/20/2016 10:08:04 AM   dpa-live Desk

     «Ich denke an die Rettungskräfte, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte und Sanitäter.» Merkel dankt ihnen «von Herzen für ihren schweren Einsatz». Sie denke auch an die Ermittler.

  • 12/20/2016 10:08:04 AM   dpa-live Desk

    «Ich denke an die Rettungskräfte, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte und Sanitäter.» Merkel dankt ihnen «von Herzen für ihren schweren Einsatz». Sie denke auch an die Ermittler.

  • 12/20/2016 10:09:05 AM   dpa-live Desk

    Merkel kündigt für den Nachmittag einen Besuch auf dem Breitscheidplatz an.


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 10:11:05 AM   dpa-live Desk

    Die CDU-Chefin betont: «Wir wollen nicht damit leben, dass uns die Angst vor dem Bösen lähmt.» Auf Weihnachtsmärkte werde man nicht verzichten.

  • 12/20/2016 10:21:49 AM   dpa-live Desk
    Auch wenn es in diesen Stunden schwer fällt: Wir werden die Kraft finden für das Leben, wie wir es in Deutschland leben wollen: frei, miteinander und offen.

    Angela Merkel

    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 10:24:52 AM   dpa-live Desk

    Sollte sich bestätigen, dass es sich bei dem Täter um einen Flüchtling gehandelt habe, wäre es nach Merkels Worten «besonders widerwärtig gegenüber den vielen, vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind und gegenüber den vielen Menschen, die unseren Schutz tatsächlich brauchen und die sich um Integration in unser Land bemühen».


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 10:30:33 AM   dpa-live Desk

    Angela Merkels Statement in voller Länge im Video:

  • 12/20/2016 10:52:09 AM   dpa-live Desk

    WAS WIR WISSEN

    ▪ Gegen 20 Uhr fährt ein Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt. Der Fahrer legt eine Strecke von 50 bis 80 Metern zurück, überfährt dabei viele Menschen und zerstört mehrere Marktbuden. Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass es sich bei der Todesfahrt um einen Terroranschlag handelte.

    ▪ Der Fahrer flüchtet und wird nahe der Siegessäule festgenommen. Nach dpa-Informationen kam der Verdächtige im Februar als Flüchtling über die Balkanroute nach Deutschland und lebte in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft. Sicherheitsbehörden geben seinen Namen mit Naved B. an.

    ▪ Als Islamist ist der Verdächtige den deutschen Sicherheitsbehörden bislang nicht aufgefallen. 

    ▪ Auf dem Beifahrersitz wird ein toter Pole entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr er den Lastwagen nicht in die Menschenmenge.

    ▪ Das Bundeskriminalamt (BKA) übernahm im Auftrag des Generalbundesanwalts die Ermittlungen

    WAS WIR NICHT WISSEN

    ▪ Offen war zunächst das Motiv für die Todesfahrt. Der Festgenommene bestreitet laut Sicherheitskreisen die Tat.

    ▪ Der mutmaßliche Täter soll 23 Jahre alt sein, wobei unklar ist, ob sich diese Angaben auf ein echtes Ausweisdokument oder auf Angaben des Festgenommenen stützen.

    ▪ Der Verdächtige ist der Polizei wegen kleinerer Delikte bekannt, unklar ist aber, um welche Vergehen es sich handelt.

    ▪ Offen ist, wann und wie der eigentlichen Speditionsfahrer getötet wurde.

  • 12/20/2016 10:53:40 AM   dpa-live Desk

    Der nach dem Lkw-Attentat festgenommene Terror-Verdächtige leugnet die Tat. Der 23 Jahre alte Mann streite bisher alles ab, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

  • 12/20/2016 11:14:07 AM   dpa-live Desk

    US-Präsident Barack Obama sichert Bundeskanzlerin Angela Merkel die Unterstützung der Vereinigten Staaten bei der Aufklärung der Hintergründe zu. Dies teilt Regierungssprecher Steffen Seibert nach einem Telefonat der beiden Politiker mit. Obama drückte demnach seine tiefe Anteilnahme aus und bat die Kanzlerin, den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl zu übermitteln. Den Verwundeten wünschte er rasche Genesung.

  • 12/20/2016 11:17:50 AM   dpa-live Desk

    Andernorts - wie hier am Dresdner Striezelmarkt - werden die Sicherheitsmaßnahmen für Weihnachtsmärkte bereits verstärkt.


    Foto: Arno Burgi, dpa
  • 12/20/2016 11:22:29 AM   dpa-live Desk

    Der nach dem Lkw-Anschlag festgenommene Terrorverdächtige ist am 31. Dezember 2015 in einer Gruppe von etwa 15 Flüchtlingen nach Deutschland eingereist. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen wurden die Personalien des Mannes von der Bundespolizei im bayerischen Passau aufgenommen. Am 19. Februar habe er in Berlin einen Asylantrag gestellt. Im Asylverfahren sei der Verdächtige als renitent aufgefallen, er sei zu Anhörungen nicht erschienen und habe erklärt, er verstehe die deutsche Sprache nicht.

  • 12/20/2016 11:27:22 AM   dpa-live Desk

    Der polnische Beifahrer des mutmaßlich als Terrorwaffe benutzten Lkw ist mit einer kleinkalibrigen Waffe erschossen worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Ob die Waffe von den Ermittlern bereits gefunden wurde, war zunächst unklar. Im Führerhaus des Lastwagens sei zudem blutverschmierte Kleidung gefunden worden. Bei dem später in einiger Entfernung vom Tatort festgenommenen Tatverdächtigen sei dagegen keine mit Blut befleckte Kleidung gefunden worden. Ob dies darauf hindeuten könnte, dass der Mann noch im Lkw die Kleidung gewechselt haben könnte, blieb ebenfalls zunächst unklar.


    Speditionsbesitzer Ariel Zurawski steht Journalisten im polnischen Sobiemysl Rede und Antwort. Ihm gehört der verwendete Lkw. Foto: Marcin Bielecki, epa/dpa 
  • 12/20/2016 11:32:52 AM   dpa-live Desk

    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) drückt seine tiefe Bestürzung über die Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt aus. «Der ZMD wird sich mit all seinen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass die böse Saat, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu stiften, niemals aufgeht», sagt der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek in Berlin. Die Tat erinnere an die Attentate von Brüssel, Paris und Istanbul, «was uns Muslime zutiefst betroffen macht», fügt er hinzu. Den Täter müsse «die volle Härte unserer Gesetze treffen».

  • 12/20/2016 11:35:43 AM   dpa-live Desk

    Deutschland hat nach der tödlichen Lastwagenfahrt eines Asylbewerbers in Berlin Kontakt mit pakistanischen Behörden aufgenommen. Eine Quelle aus dem pakistanischen Außenministerium, die anonym bleiben will, teilt mit, dass «Deutschland mit dem Außenministerium in Kontakt getreten» war, nachdem die «Herkunft des Täters nach Pakistan zurückverfolgt wurde». 

    Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden pakistanische Behörden gebeten, gleich zwei Datensätze zu überprüfen: Beide tragen den gleichen Namen: Navid Balutsch (unterschiedliche Schreibweisen). Aber es gibt offenbar zwei Geburtsdaten und zwei Geburtsorte - einer in Afghanistan, in der Provinz Nimruz, einer in Pakistan. Medien hatten berichtet, dass der Täter unterschiedliche Angaben über sich gemacht habe. Beide Quellen bestätigten nicht, dass der Mann, den deutsche Sicherheitskreise Naved B. nennen, Pakistaner sei. Er könne auch ein afghanischer Flüchtling sein, der in Pakistan gelebt habe. 

  • 12/20/2016 11:37:14 AM   dpa-live Desk

    Soeben hat die Pressekonferenz von Innenminister Thomas de Maizière begonnen.

  • 12/20/2016 11:38:04 AM   dpa-live Desk
    Wir haben keinen Zweifel mehr, dass es sich sich bei dem schrecklichen Ereignis gestern Abend um einen Anschlag gehandelt hat. (...) Wir haben es mit einem brutalen Attentat zu tun.

    Thomas de Maizière 
  • 12/20/2016 11:38:14 AM   dpa-live Desk

    Der Minister spricht von insgesamt 48 Verletzten, darunter 18 Schwerverletzte.

  • 12/20/2016 11:45:57 AM   dpa-live Desk

    Erst wenige der zwölf Todesopfer seien identifiziert. Er habe zunächst für heute bundesweite Trauerbeflaggung angeordnet, sagt de Maizière.

  • 12/20/2016 11:46:47 AM   dpa-live Desk

    Der mutmaßliche Täter, der in Berlin festgenommen wurde, streite die Tat ab, wie de Maizière sagt. Nach seinen Angaben hat der Generalbundesanwalt ein Strafverfahren eingeleitet.

  • 12/20/2016 11:47:39 AM   dpa-live Desk

    De Maizière warnt die Deutschen davor, ihren Lebensstil nach dem Berliner Anschlag zu ändern. «Lassen wir unser Leben nicht von Angst bestimmen», fordert der Minister. «Weichen wir zurück, dann haben die Feinde der Freiheit schon gewonnen.»


    Screenshot: phoenix /dpa
  • 12/20/2016 11:52:09 AM   dpa-live Desk

    Richtig sei es, dass die Weihnachtsmärkte in Berlin an diesem Tag geschlossen bleiben, sagt der Bundesinnenminister. Mit seinen Länderkollegen sei er sich aber einig, dass andere Weihnachtsmärkte und Großveranstaltungen weiter stattfinden sollen. Der jeweiligen Lage angepasst werde es weitere Sicherheitsvorkehrungen geben. «Aber eine Absage wäre falsch.»

  • 12/20/2016 11:52:19 AM   dpa-live Desk

    Der Festgenommene stammt nach de Maizières Worten «wohl aus Pakistan». Er sei Silvester 2015 eingereist und im Februar in Berlin aufgetaucht. Sein Asylverfahren sei noch nicht abgeschlossen. In den entsprechenden Terror-Dateien sei er bislang nicht vertreten.

  • 12/20/2016 11:54:30 AM   dpa-live Desk

    De Maizière sagt, es gebe «keine Bekennung» der Terrorganisation Islamischer Staat auf den bekannten Kommunikationskanälen in Zusammenhang mit der Tat.

  • 12/20/2016 12:06:04 PM   dpa-live Desk
    Die Öffentlichkeit kann sich darauf verlassen, dass die zuständigen Sicherheitsbehörden nicht rasten und nicht ruhen werden, bis vollständige Klarheit über die Hintergründe dieser Tat besteht. Und ich persönlich werde nicht ruhen, bis der oder die Täter gefunden und einer gerechten und harten Strafe zugefügt worden sind.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière
  • 12/20/2016 12:06:54 PM   dpa-live Desk

    De Maizière spricht von einem Anschlag, vermeidet aber ausdrücklich den Begriff Terroranschlag. «Ich habe meine Worte so gewählt, wie ich sie wäge», sagt er auf eine entsprechende Nachfrage.

  • 12/20/2016 12:13:28 PM   dpa-live Desk

    In der Berliner Gedächtniskirche liegt seit Kurzem ein Kondolenzbuch aus. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller bekundet seine Anteilnahme.


    Foto: Maurizio Gambarini, dpa
  • 12/20/2016 12:17:00 PM   dpa-live Desk

    Vor der Gedächtniskirche legt eine Frau Blumen nieder. 


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 12:23:39 PM   dpa-live Desk

    Berlins Regierungschef Michael Müller zeigt sich nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt tief schockiert. «Es ist mal wieder ein Anschlag auf unser aller Freiheit, unser Leben - und es hätte tatsächlich auch jeden treffen können», sagt der SPD-Politiker. Am Abend werde wie bei anderen Anschlägen zuvor am Brandenburger Tor gedacht. «Dieses Mal wird das Brandenburger Tor in unseren eigenen Farben angestrahlt werden.»

  • 12/20/2016 12:28:03 PM   dpa-live Desk

    In Kassel sollen Betonblöcke einen Anschlag wie in der Hauptstadt verhindern.


    Foto: Swen Pförtner, dpa
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform