BerlinNURDPA

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  • 12/20/2016 12:32:54 PM   dpa-live Desk

    Nach dem Anschlag von Berlin verstärkt die Polizei vielerorts in Deutschland die Sicherheitsvorkehrungen auf Weihnachtsmärkten. In der Hauptstadt sollen mehr Polizisten unterwegs sein, zudem sollen Betonpoller an bestimmten großen Weihnachtsmärkten Zufahrten versperren, wie der Sprecher von Innensenator Andreas Geisel der Deutschen Presse-Agentur sagt.

    Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen verstärkt die Polizei ihre Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten. Das gilt auch für Schleswig-Holstein: «Die Polizei erhöht die Präsenz an Weihnachtsmärkten und ähnlich gelagerten Veranstaltungen», sagt ein Sprecher des Innenministeriums in Kiel. Es gebe weiter eine abstrakte Gefährdungslage.


    Eine Beamtin der Hamburger Polizei auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus. Foto: Christian Charisius, dpa
  • 12/20/2016 12:40:16 PM   dpa-live Desk

    Der in Berlin festgenommene Terrorverdächtige hat den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt möglicherweise nicht begangen. «Es ist in der Tat unsicher, dass es der Fahrer war», sagt Polizeipräsident Klaus Kandt.

  • 12/20/2016 1:06:24 PM   dpa-live Desk

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mahnt nach dem mutmaßlichen Terroranschlag von Berlin Geschlossenheit an. «Es ist unsere Pflicht, in Einigkeit und Solidarität zusammenzustehen: Mit den Opfern, ihren Familien und den Verletzten», wird Schulz auf dem Twitter-Profil des Europäischen Parlaments zitiert. «Wir müssen stark hinter den Werten stehen, die unsere Nationen untermauern: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das sind die Werte, die die Terroristen verachten und die sie versuchen zu zerstören. Wir dürfen und werden uns nicht beugen.»

  • 12/20/2016 1:19:31 PM   dpa-live Desk

    Papst Franziskus hat nach dem tödlichen Anschlag in Berlin sein Mitgefühl ausgedrückt. Die Nachricht über die Gewalttat habe tiefe Betroffenheit in ihm ausgelöst, heißt es in einem Telegramm des Vatikans an den Berliner Erzbischof Heiner Koch. «Papst Franziskus verbindet sich mit allen Menschen guten Willens, die dafür arbeiten, dass der mörderische Wahnsinn des Terrorismus keinen Platz in unserer Welt hat», heißt es darin. Das katholische Kirchenoberhaupt bete für die Verstorbenen und für die Genesung der Verletzten. 


    Foto: Ettore Ferrari, epa/dpa/Archiv
  • 12/20/2016 1:22:19 PM   dpa-live Desk

    Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen sollen sich kaum Spuren gefunden haben, die auf einen Kampf hindeuten, wie der «Spiegel» aus hochrangigen Ermittlerkreisen erfahren haben will. Zudem habe man keine typischen Schmauchspuren an seinem Körper gefunden, die auf eine Schussabgabe schließen lassen. 

  • 12/20/2016 1:37:13 PM   dpa-live Desk

    Die Terrormiliz Islamischer Staat hat in ihrer Propaganda auch Anleitungen für Angriffe mit Lastwagen auf Zivilisten gegeben. So veröffentlichten die Dschihadisten im November in ihrem Magazin «Rumiyah» einen dreiseitigen Artikel mit genauen Anweisungen, wie Einzeltäter ein solches Attentat verüben sollen. Dabei priesen sie den Angriff mit einem Lastwagen in Nizza als Vorbild.

    Ein Fahrzeug sei für einen Angriff gut geeignet, weil es einfach zu beschaffen, aber nicht verdächtig sei. «Es ist eine der sichersten und einfachsten Waffen, die man gegen die Kuffar (Ungläubigen) einsetzen kann», heißt es in dem Artikel. Wichtig sei es, große und schwere Fahrzeuge mit ausreichender Geschwindigkeit auszuwählen. Auch für potenzielle Ziele gibt das Magazin Anweisungen. Geeignet seien Märkte, Festivals, Paraden oder politische Versammlungen.

  • 12/20/2016 1:41:58 PM   dpa-live Desk

    Bundespräsident Joachim Gauck beschwört nach dem Anschlag in Berlin den Zusammenhalt der freiheitlichen Gesellschaft. «Der Hass der Täter wird uns nicht zu Hass verführen. Er wird unser Miteinander nicht spalten», sagt das Staatsoberhaupt in Berlin. «Unser Zusammenhalt wird nicht schwächer. Er wird stärker, wenn wir angegriffen werden.» Angesichts dieser erschütternden Tat machten sich die Menschen in Deutschland bewusst: «Wir leben in einer starken Gemeinschaft, in der das Recht zählt und die Menschlichkeit.» Gauck gedachte der Opfer des Anschlags und sagte mit Blick auf die Angehörigen: «Wir werden sie nicht allein lassen in ihrem Schmerz.» 


    Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
  • 12/20/2016 1:53:08 PM   dpa-live Desk

    Generalbundesanwalt Peter Frank geht beim Anschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt von einem terroristischen Hintergrund aus. Das teilt er in Berlin mit.

  • 12/20/2016 2:04:02 PM   dpa-live Desk

    Die türkische Regierung verurteilt den Terroranschlag in Berlin scharf und sichert Deutschland Solidarität zu. «Die Türkei und das türkische Volk, die frischen Schmerz aus ähnlichen Vorfällen verspüren, fühlen mit Deutschland und dem deutschen Volk», heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums in Ankara. Der grausame Anschlag sei «ein Beispiel dafür, dass der Terror eine Plage ist, die nicht zwischen Personen, Orten und Nationen unterscheidet». Der Terrorismus könne nur gemeinsam bekämpft werden. 

  • 12/20/2016 2:15:45 PM   dpa-live Desk

    Nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank ist noch unklar, ob der Anschlag von Berlin einen islamistischen Hintergrund hat. «Wir haben noch kein Bekennervideo», betont Frank. Aus dem gewählten Ziel und dem Vorgehen des Täters könne man auf ein islamistisches Motiv schließen. Dabei handle sich aber um keine unumstößliche Annahme. Man müsse weiter in alle Richtungen ermitteln.

  • 12/20/2016 2:22:49 PM   dpa-live Desk

    BKA-Präsident Holger Münch kann nicht ausschließen, dass noch immer ein bewaffneter Täter unterwegs ist. Man sei «hochalarmiert», um eventuelle Tatbeteiligte zu identifizieren, sagt Münch. Man wisse nicht sicher, ob der richtige Mann gefasst worden sei und ob es nur einen einzigen Täter gebe.


    Foto: Arne Dedert, dpa
  • 12/20/2016 2:26:19 PM   dpa-live Desk

    Polizeipräsident Klaus Kandt sagt bei einer Pressekonferenz, es sei möglich, dass ein gefährlicher Straftäter noch im Raum Berlin sei. Die Polizei befinde sich rund um die Uhr in einem Sondereinsatz, der voraussichtlich auch bis Silvester andauern werde.

  • 12/20/2016 2:30:30 PM   dpa-live Desk

    Nach den Worten von Generalbundesanwalt Frank ist unklar, ob es eine größere Tätergruppe gibt oder ob der Täter von außen angeleitet wurde. Berlins Polizeipräsident Kandt betont jedoch, es sei «nicht zwingend notwendig», dass mehr als eine Person beteiligt war. Die Tat sei logistisch «nicht so anspruchsvoll» gewesen.


    Polizeipräsident Kandt (r.) bei der Pressekonferenz in Berlin. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • 12/20/2016 2:40:44 PM   dpa-live Desk

    Die Polizei durchsuchte in der Nacht die Flüchtlingsunterkunft im früheren Flughafen Tempelhof, weil der festgenommene Tatverdächtige dort vermutlich untergebracht war, wie Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt erklärt. «Ich glaube schon, dass wir die richtige Schlafstelle da auch gefunden haben.» Der Mann sei nicht als Gefährder eingestuft gewesen.

  • 12/20/2016 2:41:24 PM   dpa-live Desk

    Laut BKA-Präsident Münch war der mutmaßliche Täter von Berlin der Polizei zwar bekannt gewesen, aber nicht im Zusammenhang mit Waffen oder wegen möglicher Kontakte ins islamistische Spektrum. Er sei «kein eingestufter Gefährder» gewesen.


    Holger Münch (l.) und Peter Frank. Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • 12/20/2016 2:51:48 PM   dpa-live Desk

    Bei der Durchsuchung der Flüchtlingsunterkunft am früheren Berliner Flughafen Tempelhof wurde ein Mobiltelefon beschlagnahmt. «Wir haben ein Handy gefunden, das wir auswerten», sagt Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt. Weitere Angaben machte er nicht. Die Auswertung des Telefons sei noch nicht weit genug fortgeschritten.

  • 12/20/2016 2:55:19 PM   dpa-live Desk

    Die Entscheidung über den weiteren Umgang mit dem Tatverdächtigen von Berlin fällt möglicherweise noch heute. «Es ist möglich, dass wir heute Abend entscheiden: Er ist es aus unsere Sicht nicht», sagt Generalbundesanwalt Peter Frank. BKA-Chef Münch sagt, es gelte die Ergebnisse der Spurensicherung abzuwarten. Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt sagt, die Beschreibungen des geflüchteten Täters seien noch nicht konkret genug.

  • 12/20/2016 2:56:52 PM   dpa-live Desk

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mittlerweile am Ort des Anschlages zusammen mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (r.) und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (l.), den Opfern gedacht.


     Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 3:10:36 PM   dpa-live Desk

    Ein Moment der Einkehr - Merkel gedenkt in der Gedächtniskirche den Opfern kurz bevor sie sich in das dort ausliegende Kondolenzbuch einträgt.


    Foto: Hannibal Hanschke, dpa
  • 12/20/2016 3:31:42 PM   dpa-live Desk

    Die Auswirkungen nach dem Anschlag in Berlin sind auch im Ausland spürbar. In Ungarn wurden die Sicherheitsmaßnahmen an öffentlichen Plätzen wie etwa auf dem Budapester Weihnachtsmarkt erhöht.


    Foto: Janos Marjai, epa/dpa
  • 12/20/2016 3:33:51 PM   dpa-live Desk

    Auch Frankreichs Präsident François Hollande warnt vor der Terrorgefahr in seinem Land. «Wir haben eine hohe Stufe der Bedrohung», sagt Hollande in Paris nach einem Besuch seines Amtskollegen aus Senegal, Macky Sall. 

    Hollande weist gleichzeitig auf die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im Land hin, wie den Einsatz von Armeeangehörigen an öffentlichen Orten. «Der Kampf gegen den Terrorismus betrifft uns alle, überall in der Welt», sagt der Staatschef. 

  • 12/20/2016 3:40:34 PM   dpa-live Desk

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt den Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin als «terroristischen Angriff». Er drücke den Familien der Opfer sowie der Regierung und dem deutschen Volk sein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus, erklärt Ban in New York. 

  • 12/20/2016 3:49:08 PM   dpa-live Desk

    Wie werden eigentlich andernorts Weihnachtsmärkte gesichert? Ein interessantes Beispiel liefert Straßburg. Seit der dortige Weihnachtsmarkt eröffnet hat, ist die Altstadt der Elsassmetropole regelrecht abgeriegelt. 5 der 21 Brücken, über die man normalerweise über den Kanal ins Stadtzentrum gelangt, sind komplett gesperrt. Die offenen Übergänge werden streng bewacht. Wer den Weihnachtsmarkt, der sich über mehrere Gassen und Plätze verteilt, erreichen will, kommt an einer Taschenkontrolle nicht vorbei. Am Tag nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt werden Besucher gebeten, Jacken und Mäntel zu öffnen.  

    Fahrzeuge dürfen nur ausnahmsweise in die Innenstadt fahren oder dort parken. Auf einigen Brücken verhindern quer stehende Lastwagen und Betonpoller, dass ein Auto oder Lkw überhaupt passieren könnte. Straßenbahnen müssen durch eine Schranke fahren. Die Pflastersteine zwischen den Gleisen wurden an den Übergängen teilweise entfernt, so dass ein Fahrzeug stecken bleiben würde. Soldaten und bewaffnete Polizisten patrouillieren durch die Straßen.


    Polizisten sichern den Eingang des Straßburger Weihnachtsmarktes. Foto: Claudia Kornmeier, dpa
  • 12/20/2016 3:57:09 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile konnten bereits einige der Verletzten die Krankenhäuser wieder verlassen, meldet die Polizei. Gleichwohl bleiben 25 Patienten weiter in stationärer Behandlung, teilt die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. 14 von ihnen seien sehr schwer verletzt.

  • 12/20/2016 4:09:25 PM   dpa-live Desk

    Grafik: Brühl/Dytert
  • 12/20/2016 4:18:17 PM   dpa-live Desk

    Europaweit nutzen Rechtspopulisten den Anschlag in Berlin für Kritik an der Bundesregierung: 


    ▪ Rechtspopulist Geert Wilders in den NIEDERLANDEN twittert das Bild einer blutverschmierten Bundeskanzlerin Angela Merkel, die seiner Ansicht nach für den Anschlag verantwortlich ist. 

    ▪ In ÖSTERREICH kommentiert FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache: «Das alles sind sehr bedenkliche und alarmierende Entwicklungen.» Offenkundig tauge die Balkanroute weiter als Weg auch für Terroristen. Der Festgenommene «wäre nicht der erste radikal-islamistische terroristische Verbrecher, der über die Balkanroute eingesickert ist.»

    ▪ FRANKREICHS Rechtspopulistin Marine Le Pen wirft den Regierungen auf Twitter vor, zahlreiche Migranten einreisen zu lassen, obwohl unter ihnen islamistische Terroristen seien. Die Chefin der rechtsextremen Front National und Präsidentschaftskandidatin forderte zudem eine strategische Allianz der USA, Russlands und Frankreichs, um gegen den «islamistischen Fundamentalismus» vorzugehen.

    ▪ DÄNEMARK könne nicht länger das Risiko eingehen, Asylbewerber ins Land zu lassen, erklärt der außenpolitische Sprecher der Dansk Folkeparti, Martin Henriksen. «Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Zahl der Asylbewerber und Flüchtlinge, die nach Dänemark kommen, und dem Risiko für Extremismus und damit auch Terrorismus.» 

    ▪ In GROSSBRITANNIEN sorgt der Rechtspopulist Nigel Farage mit einem Twitter-Eintrag für Ärger. «Schreckliche Neuigkeiten aus Berlin, aber keine Überraschung. Solche Geschehen wie diese werden das Erbe von Merkel sein», schreibt der ehemalige Chef der europafeindlichen Ukip-Partei.

  • 12/20/2016 4:31:01 PM   dpa-live Desk

    Mit Anteilnahme, Fassungslosigkeit und Besorgnis reagiert die Sportwelt auf den Anschlag von Berlin. Zum Gedenken an die Opfer ordnet die Deutsche Fußball Liga bei den Bundesligaspielen heute Abend und am morgigen Mittwoch eine Schweigeminute und Trauerflor an. «Damit möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Hauptstadt setzen», sagt Liga-Präsident Reinhard Rauball. «Wir alle sind erschüttert von dem, was sich am Montagabend auf einem friedlichen Weihnachtsmarkt ereignet hat.»

    Nach dem Anschlag müssen sich die Bundesliga-Clubs und ihre Fans auf zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einstellen. «Die Vereine sind sensibilisiert und treffen in enger Abstimmung mit den lokalen Netzwerkpartnern und insbesondere der Polizei möglicherweise erforderliche Zusatzmaßnahmen», sagt Hendrik Große Lefert, der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Presse-Agentur

  • 12/20/2016 4:41:37 PM   dpa-live Desk

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ruft nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zur Besonnenheit auf. «Es wäre verheerend, wenn wir jetzt sagen: Aha, jetzt sehen wir es: Die Flüchtlinge sind schuld», mahnt er. Es sei unwahrscheinlich, dass Deutschland ohne Flüchtlinge vom Terrorismus verschont geblieben wäre. Die Antwort dürfe jetzt nicht Gewalt sein.

    Der Kardinal betont: «Wir dürfen diesen Terroristen nicht noch einen nachträglichen Erfolg verschaffen, indem wir gegeneinander lostreten, indem wir nicht zusammenhalten, indem wir unbesonnen und mit Hass im Herzen die Dinge angehen.» Ansonsten könne der mutmaßliche Terrorakt «natürlich auch für das Miteinander in unserer Gesellschaft verheerende Folgen haben».


    Foto: Marijan Murat, dpa/Archiv
  • 12/20/2016 4:49:30 PM   dpa-live Desk

    Menschen stellen am Abend an der Gedächtniskirche Kerzen zum Gedenken an die Opfer auf.


    Foto: Jörg Carstensen, dpa
  • 12/20/2016 4:55:33 PM   dpa-live Desk

    Um 18.00 Uhr soll in der Gedächtniskirche ein Trauergottesdienst beginnen. Erwartet wird neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller auch Bundespräsident Joachim Gauck


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 5:08:54 PM   dpa-live Desk

    In der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz sind die Spitzen des Staates versammelt, aber auch viele Berliner Bürger und Besucher, um der Opfer zu gedenken. Unter den Trauergästen sind auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Wolfgang Schäuble, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundespräsident Joachim Gauck.

  • 12/20/2016 5:14:56 PM   dpa-live Desk

    Das Brandenburger Tor wird derzeit mit dem Wappen Berlins angestrahlt.

  • 12/20/2016 5:18:31 PM   dpa-live Desk

    Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland, Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und Bundesinnenminiser Thomas de Maiziere im Trauergottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Anschlags. Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 12/20/2016 5:23:19 PM   dpa-live Desk
  • 12/20/2016 5:31:43 PM   dpa-live Desk

    Bis Mitternacht wird definitiv über einen Haftbefehl gegen den festgenommenen Verdächtigen von Berlin entschieden. «Um 24.00 Uhr ist für uns die Zeit abgelaufen», sagte Generalbundesanwalt Peter Frank. Zuletzt gab es große Zweifel, ob der Festgenommene der Fahrer des Sattelschleppers war.

  • 12/20/2016 5:32:33 PM   dpa-live Desk

    Die Gemeinde in der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche versammelt sich nun in einer Schweigeminute.

  • 12/20/2016 5:42:57 PM   dpa-live Desk
    Ihr seid nicht alleine. Wir teilen Euren Schmerz.

    Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, zu den Angehörigen und Freunden der Opfer des Attentats
  • 12/20/2016 5:44:27 PM   dpa-live Desk

    Müller betont in seiner Ansprache, der Rechtsstaat werde nicht ruhen, bis «der oder die Täter bestraft worden sind».

  • 12/20/2016 5:48:59 PM   dpa-live Desk

    Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin, Markus Dröge, sagte, man frage sich, wie man Menschenliebe und Offenheit bewahren könne. "Eine Antwort ist diese Kirche selbst. Sie ist ein Mahnmal, sie zeigt offen ihre Wunde und Berlin trägt diese Wunde." Und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche stehe für etwas anderes: "Wir lassen uns nicht zur Unmenschlichkeit verführen."

  • 12/20/2016 5:50:40 PM   dpa-live Desk
    Wir geben dem Terror nicht dadurch Recht, dass wir uns entzweien lassen, nur weil wir in verschiedenen Kulturen leben.

    Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
  • 12/20/2016 5:59:03 PM   dpa-live Desk

    EIL: Nach dem Lastwagen-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist der zunächst festgenommene Verdächtige wieder frei. Es sei kein Haftbefehl erlassen worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstagabend in Karlsruhe mit.

  • 12/20/2016 6:10:16 PM   dpa-live Desk
    Der wegen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 vorläufig festgenommene Beschuldigte ist am Abend auf Anordnung der Bundesanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt worden. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse ergaben keinen dringenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten. Dieser machte in einer polizeilichen Vernehmung umfangreiche Angaben, bestritt jedoch eine Tatbeteiligung. Eine lückenlose Verfolgung des LKW-Fahrers nach dem durchgeführten Anschlag ist durch Augenzeugen nicht erfolgt. Die durchgeführten kriminaltechnischen Untersuchungen konnten eine Anwesenheit des Beschuldigten während des Tatgeschehens im Führerhaus des LKW bislang nicht belegen.

    Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.
  • 12/20/2016 6:30:24 PM   dpa-live Desk

    Trotz der Mitteilung des Generalbundesanwalts bleibt unklar, ob die kriminaltechnischen Untersuchungen des Führerhauses schon beendet worden sind und zweifelsfrei ergeben haben, dass der am Montagabend festgenommene Mann nicht am Steuer des Wagens gesessen haben kann. Insidern zufolge gibt es dort unzählige Fingerabdrücke und DNA-Spuren, die in der Kürze der Zeit nicht alle ausgewertet werden konnten.

  • 12/20/2016 6:38:19 PM   dpa-live Desk

    Der Eintrag von Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt im Kondolenzbuch in der Gedächtniskirche in Berlin.

    (Foto: Michael Kappeler)
  • 12/20/2016 7:14:00 PM   dpa-live Desk

    Unter den bislang elf getöteten Besuchern des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz sind nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière keine Kinder, aber möglicherweise Jugendliche und auch Ausländer. Die Identifizierung der Toten sei zum Teil sehr kompliziert, bisher seien lediglich sechs von ihnen identifiziert worden, sagte de Maizière in einer ZDF-«Spezial»-Sendung. 14 Menschen ringen nach seinen Worten in Berliner Krankenhäusern nach wie vor mit dem Tod.

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