Bombenalarm in Frankfurt

Bombenalarm in Frankfurt

  • Bombe entschärft - Gefahr gebannt
  • Frankfurter dürfen in die Wohnungen zurück
  • Größte Evakuierung der Nachkriegszeit geglückt
  • 9/3/2017 7:04:51 PM   Sebastian Eder

    Die Straßen sind wieder offen: "Meine Information ist, dass der Individualverkehr jetzt wieder freigegeben ist", sagt ein Polizist, der mit seinen Kollegen vor der Alten Oper steht. Ob er und seine Kollegen dann bald heim dürfen? "Das hoffen wir sehr."

  • 9/3/2017 6:50:40 PM   Martin Franke

    Es kann noch dauern für die Autofahrer, die um den Sperrbezirk kreisen, um endlich hineinzukommen. Diese Sperre an der Eschenheimer Anlage wurde gerade erst aufgestellt. (Foto: Alfons Kaiser)

  • 9/3/2017 6:48:31 PM   Sebastian Eder

    Als es noch hell war, bedankte sich Oberbürgermeister Peter Feldmann sichtlich gelöst bei Sprengmeister René Bennert - direkt vor der entschärften Bombe. "Sie haben großartige Arbeit geleistet heute. Ganz Frankfurt ist Ihnen dankbar."

  • 9/3/2017 6:40:02 PM   Sebastian Eder

    Die Bombe ist weg, Polizeisprecher Alexander Kießling ist noch am Ort des Geschehens. Ob es aus polizeilicher Sicht Probleme im Bereich Campus Westend gab? "In der Nähe ist irgendwann mal ein Rauchmelder losgegangen, da musste die Feuerwehr noch mal anrücken und die Entschärfung kurz unterbrochen werden. Das war aber das Einzige, das passiert ist."

  • 9/3/2017 6:38:54 PM   Cai Philippsen
    Dieser Abschied fällt leicht:
  • 9/3/2017 6:36:59 PM   Andreas Krobok

    Autos dürfen immer noch nicht in die Sperrzone. Es staut sich inzwischen ganz ordentlich, zum Beispiel am Eschenheimer Turm (Foto von Alfons Kaiser).

  • 9/3/2017 5:56:45 PM   Andreas Krobok
    So langsam nähert sich Frankfurt wieder einem Zustand von Normalität. Auch die U-Bahnen fahren wieder, genauso so die Straßenbahnlinie 16.
  • 9/3/2017 5:41:20 PM   Katharina Iskandar
    Die Polizei verweist noch einmal darauf, dass die Öffnung der Sperrzone zunächst einmal nur den Patienten der Krankenhäuser, Radfahrern und Fußgängern vorbehalten ist.
  • 9/3/2017 5:41:03 PM   Andreas Krobok
    Die Sperre ist offiziell aufgehoben, Fußgänger und Fahrradfahrer strömen seit Minuten ins Westend. Für Autofahrer kann es aber noch ein bisschen dauern. Vor allem die A66 aus Richtung Hanau wird wohl noch bis tief in die Nacht gesperrt bleiben.
  • 9/3/2017 5:36:59 PM   Katharina Iskandar
    "Wir wussten erst zum Schluss, dass alles gut werden wird", sagt Entschärfer Dieter Schwetzler
  • 9/3/2017 5:06:24 PM   Cai Philippsen
    Und hier die Antwort der Polizei auf die entscheidende Frage, wann darf ich wieder rein:
  • 9/3/2017 5:06:19 PM   Andreas Brand
    Die Ungeduld wächst, die Bewohner wollen zurück in ihre Wohnungen: Unten am Oeder Weg bildet sich eine Warteschlange.
     
  • 9/3/2017 4:57:18 PM   Andreas Brand
    "Wir haben keinen Nerv mehr": so fasst Ute B. Fröhlich die Stimmung an der Alten Oper zusammen. Zuhause wartet eine Flasche Champagner auf sie - wann sie die wohl öffnen können wird?
    Video: Sebastian Eder
  • 9/3/2017 4:56:37 PM   Johannes Krenzer

    Der Löwenanteil der Bombenmission scheint geschafft zu sein. Doch auch Fußgänger dürfen die Sperrzone noch nicht betreten. Hier und da drücken Beamte jedoch ein Auge zu und lassen Passanten eine Abkürzung nehmen, solange sie in Sichtweite sind. Wann das Areal zumindest zu Fuß geöffnet wird ist weiter unklar.

  • 9/3/2017 4:24:04 PM   Katharina Iskandar
    Der Einsatz ist in den letzten Zügen. Die Entschärfer suchen noch den Untergrund ab - um wirklich auf Nummer sicher zu gehen. Dann wird die Bombe verladen.
  • 9/3/2017 4:23:45 PM   Cai Philippsen
    Nicht erschrecken, wenn es knallt:
  • 9/3/2017 4:08:11 PM   Katharina Iskandar
    Der Krisenstab wird gleich über die näheren Details informieren. Dem Vernehmen nach wird die Bombe gerade transportfähig gemacht.
  • 9/3/2017 4:07:05 PM   Katharina Iskandar
    Die Sprengkapseln sind offenbar ausgebaut.
  • 9/3/2017 3:36:45 PM   Cai Philippsen
    In der Stadt der Banker hat diese Kneipe die Preise gesenkt:
  • 9/3/2017 3:35:14 PM   Andreas Krobok
    Es gibt eine erste Einschätzung von Feuerwehrchef Reinhard Ries, wann die Anwohner zurück nach Hause können. Die Masse der Menschen werde gegen Mitternacht heimkommen, sagt Ries. Das wird die vielen Familien mit ihren schulpflichtigen Kindern nicht freuen.
  • 9/3/2017 3:19:17 PM   Andreas Krobok
    Die Bombe macht definitiv mehr Schwierigkeiten als erwartet. Dass Zünder und Sprengladung nicht zusammen aus der Bombe "herauszudrehen" sind, stand so nicht auf dem Plan. Dadurch, dass jetzt neue Geräte herangeschafft werden müssen, und selbst nach dem Entfernen der Sprengladung noch keine Entwarnung gegeben werden kann, wird sich die Rückkehr der Anwohner, wenn alles gutgeht, enorm nach hinten verschieben. Wir versuchen, in den nächsten Minuten mal einen neuen Zeitplan zu erfassen. Bisher heißt es nur "am Abend". Aber das ist relativ.
  • 9/3/2017 3:09:35 PM   Sebastian Eder
  • 9/3/2017 3:04:26 PM   Andreas Krobok
    Polizei, Feuerwehr und Stadt scheinen sich ganz genau zu überlegen, wie sie nun diese neue Situation erklären. Offensichtlich konnte beim ersten Zünder problemlos die Sprengkapsel mit entfernt werden, das hat aber weder beim zweiten noch beim dritten funktioniert.
  • 9/3/2017 2:13:52 PM   Andreas Krobok
    So ganz einig scheinen sich die Mitglieder des Krisenstabs nicht zu sein, was die Kommunikation nach außen angeht. Vom Kampfmittelräumdienst gibt es mit Absicht keine Zwischenmeldungen vom Ort des Geschehens. Und möglicherweise fährt auch die Polizei ab jetzt eine etwas defensivere Informationspolitik. Kurzum: Es scheint im Bereich des Möglichen, dass ein erfolgreiches Entschärfen des zweiten Zünders gar nicht vermeldet wurde.
  • 9/3/2017 1:16:24 PM   Sebastian Eder

    Verzögerte Evakuierung: „Eine Mischung aus Ignoranz und Dummheit“

    Bei der größten Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik sollten mehr als 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Doch uneinsichtige Anwohner torpedierten den Zeitplan für die geplante Bombenentschärfung in Frankfurt. Der Ärger bei Polizei und Feuerwehr ist groß.
  • 9/3/2017 12:49:19 PM   Sebastian Eder

    Mammut-Evakuierung: Mit der Polizei in der Sperrzone

    Die Entschärfung der 1,8-Tonnen-Bombe hat erst verspätet begonnen. Dabei war die Polizei schon den ganzen Morgen im Westend unterwegs, um alle Anwohner in Sicherheit zu bringen. Manche warteten aber auch schon lange auf Busse und Krankentransporte – die einfach nicht kamen. Eindrücke aus der Sperrzone.
  • 9/3/2017 12:47:11 PM   Sebastian Eder

    Der Entschärfer klärt auf: „Das ist eine Wahnsinns-Hausnummer“

    Jetzt beginnt die Arbeit von Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst. Er wird mit Kollegen versuchen, die Weltkriegsbombe in Frankfurt zu entschärfen. Im Gespräch mit FAZ.NET hat er erklärt, wie das funktioniert.
  • 9/3/2017 12:38:21 PM   Andreas Brand
    Hier gibt der Polizeipräsident Gerhard Bereswill bekannt, dass die Entschärfung endlich mit zweieinhalb Stunden Verspätung beginnt.
    Video: Andreas Krobok
  • 9/3/2017 12:28:31 PM   Katharina Iskandar
    Polizeipräsident Gerhard Bereswill teilt mit, die Sperrzone sei jetzt freigegeben. Die Entschärfung beginnt.
  • 9/3/2017 12:04:08 PM   Andreas Krobok
    In ca. 15 Minuten wird die Einsatzleitung der Polizei bekanntgeben, wie es weitergeht. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass der Kampfmittelräumdienst in Kürze mit der Entschärfung der Bombe beginnen kann. Die Sperrzone ist nach unseren Informationen in wenigen Minuten geräumt.
  • 9/3/2017 10:25:18 AM   Sebastian Eder
    Unsere Reporterin Katharina Iskandar berichtet, wie es wegen eines falschen Alarms zu Verzögerungen kam:
     
    Bis zum Mittag verlief die Räumung reibungslos. Um halb zwölf verkündete Polizeipräsident Gerhard Bereswill, 12 der 15 Sektoren seien freigegeben. Doch dann kam die Nachricht, dass sich in einem Gebäude in Bockenheim noch eine Person befindet. Die Beamten hatten geklingelt, der Summer ging an. Unklar war, in welcher Wohnung sich der Anwohner befindet. Mit Hilfe eines Schlüsseldienstes begannen die Einsatzkräfte, jede einzelne Wohnungstür zu öffnen und die Apartments zu durchsuchen. Dann, um zwölf, kam Entwarnung. Die Wohnungen waren leer. Dass der Summer losgegangen sei, so ein Polizeisprecher, sei ein technischer Defekt gewesen.
  • 9/3/2017 10:23:40 AM   Sebastian Eder
    Bei der Massenevakuierung in Frankfurt gibt es leichte Verzögerungen. Die Entschärfung der Weltkriegsbombe soll nun voraussichtlich um 12.30 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 12 Uhr beginnen. Noch würden einige Menschen von Hilfsorganisationen aus der Gefahrenzone gebracht, sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Sonntag. Die Polizei habe aber niemanden abführen müssen, der die Sperrzone nicht verlassen wollte. (dpa)
  • 9/3/2017 9:44:00 AM   Katharina Iskandar
    Nur in einem Haus befindet sich noch eine Person. Die Einsatzkräfte müssen nun jede Wohnung einzeln absuchen. Dafür brechen sie die Türen auf.
  • 9/3/2017 9:42:17 AM   Katharina Iskandar
    Die Polizei teilt mit, dass von den 15 Sektoren inzwischen 12 komplett geräumt sind.
  • 9/3/2017 9:38:13 AM   Andreas Krobok

    Inzwischen ist auch der Hubschrauber mit der Wärmebildkamera über der Sperrzone unterwegs. Aktuell fliegt er über dem östlichen Rand der Evakuierungszone, Höhe etwa 100 bis 150 Meter. Die Polizei will mit dem Wärmebild aus der Luft Bewohner aufspüren, die nicht ihre Häuser verlassen haben.

  • 9/3/2017 9:37:28 AM   Sebastian Eder
    Der ein oder andere hat sich trotz aller Warnhinweise in seiner Wohnung verkrochen. Die Polizei kann Menschen nur in Gewahrsam nehmen, wenn sie die Tür aufmachen. Diese Katze ist hoffentlich außerhalb der Sperrzone - auch wenn sie sich verkriecht.
     
  • 9/3/2017 9:17:23 AM   Sebastian Eder
    Auch die Feuerwehr sagt: "Alles läuft nach Plan."
  • 9/3/2017 9:05:47 AM   Katharina Iskandar
    Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill zieht eine positive Zwischenbilanz. "Ein großes Lob an die Bürger, die verstanden haben, dass die Situation ernst ist." Die einzelnen Sektionen in dem Sperrgebiet seien inzwischen nahezu menschenleer. "Es hat einige Menschen gegeben, die hilfsbedürftig waren und die aus dem Gebiet gebracht werden mussten. Nur wenige haben sich dem Verlassen ihrer Wohnungen widersetzt. Letztlich konnten aber auch diese Anwohner dazu bewegt werden, sich an die Vorgaben zu halten." Die Polizei bereite sich auf die letzte Phase der Evakuierung vor: Derzeit befinde sich ein Hubschrauber im Anflug mit einer Wärmebildkamera, die erfassen soll, ob sich noch irgendjemand in der Sperrzone befinde. "Sobald die einzelnen Abschnitte freigeben sind, kann die Entschärfung beginnen."
  • 9/3/2017 8:42:50 AM   Christian Palm
    Liebe Leserinnen und Leser,
     
    aktuell gibt es in der FAZ.NET-App leider Probleme beim Abspielen der Videos. Wir bitten um Entschuldigung und arbeiten an einer Lösung.
  • 9/3/2017 8:34:00 AM   Sebastian Eder

    Die Ansage im Bus ist klar: "Wenn Sie sich vom Bus entfernen, muss ich Sie von der Polizei wieder einsammeln lassen." Jetzt hält das Fahrzeug noch mal am Straßenrand, die Polizei bringt ein spanisches Paar zum Busfahrer, das grade noch die Straße entlang geschlendert ist. "Nimm die bitte mal mit, die sprechen kein Deutsch, aber die müssen auch raus."

  • 9/3/2017 7:05:05 AM   Christian Palm
    Eine klare Ansage an die Evakuierungs-Verweigerer:
     
     
  • 9/3/2017 6:58:39 AM   Falk Heunemann
    Knapp 300 Menschen haben Zuflucht in der Messehalle gefunden, berichtet Oliver Pitsch von der Johanniter Unfallhilfe. In der Jahrhunderthalle sind es etwa ebenso viele. Es gibt Kaffee, Tee, Bananen und den Oberbürgermeister, der Hände schüttelt. “Alles sehr entspannt“, sagt Pitsch. Gut 140 Helfer sind in der Messehalle im Einsatz.
  • 9/3/2017 6:20:39 AM   Sebastian Eder

    Auch an der Alten Oper, die eigentlich im Sperrgebiet liegt, sind kurz nach acht noch viele Menschen unterwegs. Der Theologe Johannes Beutler ist gerade mit seinem Koffer auf dem Weg zum Bahnhof. "Ich wollte sowieso vier Tage nach Hamburg, jetzt gehe ich eben etwas früher zum Bahnhof und trinke noch einen Café." In Hamburg hat der 80-Jährige auch den Zweiten Weltkrieg als kleiner Junge miterlebt. "Wir saßen jeden Abend im Keller, als diese Bomen vom Himmel gefallen sind. Da gab es keine 1,5 Kilometer Abstand, die waren ja überall." Als Theologe stelle er sich bis heute die Frage nach der Rechtmäßigkeit eines solchen Krieges gegen die Zivilbevölkerung. "Die Nationalsozialisten haben mit dieser Art des Krieges leider angefangen, die Alliierten haben das dann nachgemacht." Im Hintergrund, vor der Alten Oper, tanzt und singt währenddessen eine Gruppe orthodoxer Juden.

  • 9/3/2017 5:46:09 AM   Katharina Iskandar
    Nach Angaben der Polizei verläuft die Evakuierung bisher nach Plan. Viele Anwohner hätten schon am Samstag die Stadt verlassen, wie Polizeisprecher Alexander Kießling sagt. Noch eine Viertelstunde dürfen die Anwohner in der Sperrzone bleiben. Dann beginnt die Polizei, die Häuser zu kontrollieren. Die Beamten stehen schon bereit.
  • 9/3/2017 5:43:25 AM   Andreas Krobok

    Nur noch etwa 15 Minuten bis zur Deadline 8 Uhr, zu der die Sperrzone verlassen sein soll. Die Frankfurter lassen sich aber Zeit, viele bewegen sich erst jetzt mit Rad, Bahn oder Auto aus der Evakuierungszone, wie hier an der großen Kreuzung Nibelungenallee/Eckenheimer Landstraße.

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