Bombenalarm in Frankfurt

Bombenalarm in Frankfurt

  • Bombe entschärft - Gefahr gebannt
  • Frankfurter dürfen in die Wohnungen zurück
  • Größte Evakuierung der Nachkriegszeit geglückt
  • 9/3/2017 3:11:06 PM   Katharina Iskandar
    Polizeipräsident Gerhard Bereswill hat soeben mitgeteilt, dass unerwartete Schwierigkeiten bei der Entschärfung der Bombe aufgetreten sind.
  • 9/3/2017 3:09:35 PM   Sebastian Eder
  • 9/3/2017 3:04:26 PM   Andreas Krobok
    Polizei, Feuerwehr und Stadt scheinen sich ganz genau zu überlegen, wie sie nun diese neue Situation erklären. Offensichtlich konnte beim ersten Zünder problemlos die Sprengkapsel mit entfernt werden, das hat aber weder beim zweiten noch beim dritten funktioniert.
  • 9/3/2017 2:58:24 PM   Andreas Krobok
    Der zweite Zünder und der dritte sind nun ausgebaut, aber die Sprengkapseln noch nicht entschärft. Es dauert also noch....
  • 9/3/2017 2:27:13 PM   Sebastian Eder
    Alles wartet auf gute Nachrichten von den Entschärfern. Einige Polizisten werden beim Warten von Frankfurtern mit Verpflegung versorgt - und scheinen versöhnt, nachdem vorhin die Wut auf renitente Anwohner, die das gesperrte Gebiet nicht verlassen wollten, noch groß war. 
  • 9/3/2017 2:23:40 PM   Andreas Krobok
    Die Polizei hat entschieden, in jedem Fall auch die Entschärfung des zweiten Zünders zu melden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Spezialisten seit inzwischen knapp anderthalb Stunden an diesem zweiten Zünder arbeiten. Scheint deutlich schwieriger zu sein als der erste.
  • 9/3/2017 2:13:52 PM   Andreas Krobok
    So ganz einig scheinen sich die Mitglieder des Krisenstabs nicht zu sein, was die Kommunikation nach außen angeht. Vom Kampfmittelräumdienst gibt es mit Absicht keine Zwischenmeldungen vom Ort des Geschehens. Und möglicherweise fährt auch die Polizei ab jetzt eine etwas defensivere Informationspolitik. Kurzum: Es scheint im Bereich des Möglichen, dass ein erfolgreiches Entschärfen des zweiten Zünders gar nicht vermeldet wurde.
  • 9/3/2017 1:50:09 PM   Katharina Iskandar
    Auch für die Mitglieder des Krisenstabs hat nun die Wartezeit begonnen. Neue Nachrichten von den Entschärfern gibt es nicht. Sie sind offenbar immer noch dabei, den zweiten Zünder herauszuziehen.
  • 9/3/2017 1:49:04 PM   Sebastian Eder
    Was passiert eigentlich mit der Bombe, wenn die Entschärfung wie geplant klappt? Dem Vernehmen nach wird sie nach Niedersachsen gebracht und dort dann entsorgt, berichten unsere Reporter.
  • 9/3/2017 1:36:35 PM   Andreas Bayer
    Für die vielen Helfer wurde in einer Turnhalle in Kalbach ein Rückzugsort zur Regeneration der Kräfte eingerichtet. Trotz der Verzögerungen im Zeitplan ist die Stimmung gut.
    Kamera: Wonge Bergmann
  • 9/3/2017 1:22:09 PM   Andreas Brand
    Der Polizeisprecher Alexander Kießling erklärt, dass der erste Zünder erfolgreich herausgedreht werden konnte; sind noch zwei übrig.
    Video: Andreas Krobok
  • 9/3/2017 1:16:24 PM   Sebastian Eder

    Verzögerte Evakuierung: „Eine Mischung aus Ignoranz und Dummheit“

    Bei der größten Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik sollten mehr als 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Doch uneinsichtige Anwohner torpedierten den Zeitplan für die geplante Bombenentschärfung in Frankfurt. Der Ärger bei Polizei und Feuerwehr ist groß.
  • 9/3/2017 1:00:27 PM   Andreas Krobok
    Jetzt geht hier alles plötzlich ganz fix. Polizeisprecher Alexander Kießling sagt, sie hoffen auf ein schnelles Ende. Für den ersten Zünder haben die Entschärfer nur rund 25 Minuten gebraucht. Hier im Einsatzzentrum ist gerade ein Fototermin auf der A66 abgesagt worden, weil man den Bus für die Journalisten vielleicht schon früher braucht, um die Medienvertreter zum Ort der Bombe zu fahren.
  • 9/3/2017 12:56:38 PM   Sebastian Eder
    Schon eine knappe halbe Stunde nach dem Beginn der Entschärfung hat die Polizei eine gute Nachricht: Der erste von drei Zündern ist ohne Zwischenfälle entfernt worden.
  • 9/3/2017 12:49:19 PM   Sebastian Eder

    Mammut-Evakuierung: Mit der Polizei in der Sperrzone

    Die Entschärfung der 1,8-Tonnen-Bombe hat erst verspätet begonnen. Dabei war die Polizei schon den ganzen Morgen im Westend unterwegs, um alle Anwohner in Sicherheit zu bringen. Manche warteten aber auch schon lange auf Busse und Krankentransporte – die einfach nicht kamen. Eindrücke aus der Sperrzone.
  • 9/3/2017 12:47:11 PM   Sebastian Eder

    Der Entschärfer klärt auf: „Das ist eine Wahnsinns-Hausnummer“

    Jetzt beginnt die Arbeit von Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst. Er wird mit Kollegen versuchen, die Weltkriegsbombe in Frankfurt zu entschärfen. Im Gespräch mit FAZ.NET hat er erklärt, wie das funktioniert.
  • 9/3/2017 12:41:15 PM   Theresa Weiß

    Zum Kinderschutzbund sind heute viele Mütter und Väter mit ihren Kindern gekommen. Heidi Guischard, die dort ehrenamtlich arbeitet, macht sich langsam Sorgen: "Ich hoffe, die Familien können pünktlich zurück. Wo sollen die denn hin mit ihren kleinen Kinder?" Derzeit sieht es jedoch so aus, als würde sich der Zeitplan nach hinten verschieben.

  • 9/3/2017 12:38:21 PM   Andreas Brand
    Hier gibt der Polizeipräsident Gerhard Bereswill bekannt, dass die Entschärfung endlich mit zweieinhalb Stunden Verspätung beginnt.
    Video: Andreas Krobok
  • 9/3/2017 12:32:46 PM   Falk Heunemann
    In der Messehalle brandet Applaus von Helfern auf, als über Twitter verkündet wird, dass die Entschärfung beginnt.
  • 9/3/2017 12:28:31 PM   Katharina Iskandar
    Polizeipräsident Gerhard Bereswill teilt mit, die Sperrzone sei jetzt freigegeben. Die Entschärfung beginnt.
  • 9/3/2017 12:13:30 PM   Falk Heunemann
    Die Verzögerung zehrt an den Kräften der Helfer: Die meisten sind Ehrenamtler, die heute unentgeltlich und in ihrer Freizeit helfen. Für viele begann heute der Einsatz um vier Uhr morgens, allein die Frankfurter sind seit zwei Uhr auf den Beinen, Auswärtige zum Teil noch früher. In der Messehalle gibt es Feldbetten, auf denen sie kurz ausruhen können. Welche Auswirkungen die Verzögerungen auf ihre Einsatzpläne haben werden, ist aber noch nicht klar. Für einige Teams sind keine Ablösungen vorgesehen.
     
  • 9/3/2017 12:04:08 PM   Andreas Krobok
    In ca. 15 Minuten wird die Einsatzleitung der Polizei bekanntgeben, wie es weitergeht. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass der Kampfmittelräumdienst in Kürze mit der Entschärfung der Bombe beginnen kann. Die Sperrzone ist nach unseren Informationen in wenigen Minuten geräumt.
  • 9/3/2017 11:41:31 AM   Andreas Bayer
    Einige Menschen stehen im Evakuierungsgebiet am Fenster, winken fröhlich und halten die ganze Entschärfung auf. Der Feuerwehrchef Ries ist sauer.
     
    Video von Andreas Krobok
  • 9/3/2017 11:39:35 AM   Katharina Iskandar
    Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagt, die Personen würden ins Polizeigewahrsam gebracht. Dort werden sie vorerst bleiben.
  • 9/3/2017 11:38:07 AM   Katharina Iskandar
    Die Personen aus den Wohnungen werden über die Drehleiter aus den Häusern geholt. Es gab schon mehrere Festnahmen.
  • 9/3/2017 11:37:22 AM   Andreas Krobok
    Der Zugriff auf die Person(en), die sich verschanzt hat, soll in diesen Minuten erfolgen. Feuerwehr- und Polizeisprecher sind sichtlich angefressen, dass es erneut eine Verzögerung gibt.
  • 9/3/2017 11:37:01 AM   Theresa Weiß

    Im Günthersburgpark bieten Philipp Nowak und Tonka Nikolova Yoga an. Schließlich sollen sich die Evakuierten auch mal entspannen können...

  • 9/3/2017 11:36:57 AM   Sebastian Eder
    Polizeipräsident Gerhard Bereswill bestätigt, dass mindestens ein Anwohner in Gewahrsam genommen worden sei, weil er seine Wohnung nicht freiwillig verlassen hatte. Zwei kleinere Gruppen hätten sich geweigert, aus dem Sperrgebiet zu gehen. Eine genaue Anzahl der Personen war zunächst nicht bekannt. Ursprünglich wollten die Experten um 12 Uhr damit beginnen, die Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen.  Einsatzkräfte, die ältere oder gehbehinderte Anwohner aus der Gefahrenzone brachten, hätten zufällig gesehen, dass ihnen Menschen am Fenster zuwinkten, sagte der Chef der Frankfurter Feuerwehr, Reinhard Ries.
    Die Polizei sei eingeschaltet worden, um diese Menschen aus ihren Wohnungen zu holen. „Ich kann nur hoffen, dass dies rechtliche Folgen hat“, sagte Ries sichtlich verärgert. „Wenn jemand am Fenster steht und winkt, ist das für mich Vorsatz.“ Er sprach von einer Mischung aus „Ignoranz und Dummheit“. Bevor nicht alle Menschen aus dem  Sperrgebiet raus sind, könne die Entschärfungsaktion nicht beginnen. (dpa)
     
  • 9/3/2017 11:36:24 AM   Johannes Krenzer

    An der alten Oper ist alles entspannt. Polizisten im Smalltalk mit interessierten Kindern. Stadtbewohner sitzen am Opernbrunnen in der Sonne.

  • 9/3/2017 11:26:41 AM   Katharina Iskandar
    Als die Gruppen in der Sperrzone entdeckt wurden, waren die Sektoren schon alle freigegeben. Die Einsatzkräfte wollten sich gerade zurückziehen, damit die Entschärfung beginnen kann. Die etwa zwölf Personen standen am Fenster und winkten. Nun werden sie über die Drehleiter aus ihrer Wohnung geholt. Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) kündigte an, zu prüfen, ob die Personen für die entstandenen Mehrkosten belangt werden können.
  • 9/3/2017 11:20:39 AM   Katharina Iskandar
    Zwei Gruppen von Anwohnern haben sich offenbar in ihren Wohnungen verschanzt.
  • 9/3/2017 11:18:49 AM   Katharina Iskandar
    Die Polizei hat eine Person festgenommen, die sich weigerte, die Wohnung zu verlassen.
  • 9/3/2017 11:13:01 AM   Johannes Krenzer
    Auch an der Bockenheimer Warte ist die Sperrzone eingerichtet, allerdings noch nicht unter Hochdruck. Ein Teenager spaziert an der Absperrung vorbei, erst nach einigen Sekunden joggt ihm ein Beamter hinterher, um ihn einzusammeln. Immer wieder holen Passanten bei den Beamten Auskünfte ein.
  • 9/3/2017 11:11:27 AM   Sebastian Eder
    Die Massenevakuierung in Frankfurt verzögert sich weiter. „Es tauchen immer neue Personen auf, die aus der Sperrzone gebracht werden müssen“, sagte ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr am Sonntagmittag. Das sei „super ärgerlich und super aufwendig“ – Polizei und Rettungskräfte hätten am Morgen ausreichend Zeit und Kapazitäten gehabt, Hilfsbedürftige zu transportieren, man habe aber nichts von ihnen gewusst. „Erst wenn keine Meldungen mehr ankommen, können wir den Raum freigeben“, sagte der Sprecher. Die Polizei habe aber niemanden abführen müssen, der die Sperrzone nicht verlassen wollte, sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill. In der umfangreichsten Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hatten mehr als 60.000 Menschen in der Bankenstadt ihre Wohnungen verlassen müssen. Ursprünglich hätte die Entschärfung der Weltkriegsbombe gegen 12 Uhr starten sollen. Nun hoffen die Behörden auf einen Beginn zwischen 13 und 14 Uhr. (dpa)
  • 9/3/2017 10:25:18 AM   Sebastian Eder
    Unsere Reporterin Katharina Iskandar berichtet, wie es wegen eines falschen Alarms zu Verzögerungen kam:
     
    Bis zum Mittag verlief die Räumung reibungslos. Um halb zwölf verkündete Polizeipräsident Gerhard Bereswill, 12 der 15 Sektoren seien freigegeben. Doch dann kam die Nachricht, dass sich in einem Gebäude in Bockenheim noch eine Person befindet. Die Beamten hatten geklingelt, der Summer ging an. Unklar war, in welcher Wohnung sich der Anwohner befindet. Mit Hilfe eines Schlüsseldienstes begannen die Einsatzkräfte, jede einzelne Wohnungstür zu öffnen und die Apartments zu durchsuchen. Dann, um zwölf, kam Entwarnung. Die Wohnungen waren leer. Dass der Summer losgegangen sei, so ein Polizeisprecher, sei ein technischer Defekt gewesen.
  • 9/3/2017 10:23:40 AM   Sebastian Eder
    Bei der Massenevakuierung in Frankfurt gibt es leichte Verzögerungen. Die Entschärfung der Weltkriegsbombe soll nun voraussichtlich um 12.30 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 12 Uhr beginnen. Noch würden einige Menschen von Hilfsorganisationen aus der Gefahrenzone gebracht, sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Sonntag. Die Polizei habe aber niemanden abführen müssen, der die Sperrzone nicht verlassen wollte. (dpa)
  • 9/3/2017 10:22:25 AM   Falk Heunemann
    "Verhungern muss hier keiner": In der Messehalle gibt es Kartoffelsuppe mit Würstchen. Mehrere tausend Portionen hatten die Helfer insgesamt vorbereitet, allerdings sind nur etwas mehr als 300 Evakuierte und 150 Hilfskräfte tatsächlich hier.
     
  • 9/3/2017 9:52:28 AM   Theresa Weiß
    Jorma Foth bastelt mit Johannes einen Flugstern.
     
    Was anstellen an einem Tag wie diesem? Viele Familien, die ihre Wohnungen verlassen mussten, schauen sich Ausstellungen in den Museen der Stadt an, fast alle gewähren den Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, kostenlosen Eintritt, manche bieten auch Führungen oder Workshops an. Im Deutschen Architektur Museum bekommen alle Betroffenen einen orangenen Haus-Aufkleber, mehr als 200 Menschen haben das Angebot schon genutzt. Im Auditorium des Museums bastelt Jorma Foth Papierflieger und Wurfsterne mit Kindern. Deren Eltern sind derweil in der Ausstellung unterwegs - oder, wie die von Johannes aus dem Dornbusch, auf der Mainwiese beim Picknicken, wie der Zehnjährige erzählt.
  • 9/3/2017 9:48:00 AM   Sebastian Eder
    So sieht der Helikopter, der gerade nach den letzten Anwohnern im Sperrgebiet sucht, aus der Nähe aus.
  • 9/3/2017 9:44:00 AM   Katharina Iskandar
    Nur in einem Haus befindet sich noch eine Person. Die Einsatzkräfte müssen nun jede Wohnung einzeln absuchen. Dafür brechen sie die Türen auf.
  • 9/3/2017 9:42:17 AM   Katharina Iskandar
    Die Polizei teilt mit, dass von den 15 Sektoren inzwischen 12 komplett geräumt sind.
  • 9/3/2017 9:38:13 AM   Andreas Krobok

    Inzwischen ist auch der Hubschrauber mit der Wärmebildkamera über der Sperrzone unterwegs. Aktuell fliegt er über dem östlichen Rand der Evakuierungszone, Höhe etwa 100 bis 150 Meter. Die Polizei will mit dem Wärmebild aus der Luft Bewohner aufspüren, die nicht ihre Häuser verlassen haben.

  • 9/3/2017 9:37:28 AM   Sebastian Eder
    Der ein oder andere hat sich trotz aller Warnhinweise in seiner Wohnung verkrochen. Die Polizei kann Menschen nur in Gewahrsam nehmen, wenn sie die Tür aufmachen. Diese Katze ist hoffentlich außerhalb der Sperrzone - auch wenn sie sich verkriecht.
     
  • 9/3/2017 9:33:49 AM   Sebastian Eder
    In der Messehalle gibt es jetzt nicht nur die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, sondern auch WLAN für alle. So sollte man es doch durch den Nachmittag schaffen.
  • 9/3/2017 9:27:06 AM   Sebastian Eder
    Anderen ist es immer noch zu früh.
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