Brexit

Brexit



  • 6/27/2016 6:08:29 AM   Oliver Georgi
    Auch Frankreich will eine schnelle Scheidung. Finanzminister Michel Sapin erklärt, Großbritannien solle den EU-Austrittsprozess rasch einleiten.
  • 6/27/2016 11:05:35 AM   Tillmann Neuscheler
    Goldminen-Betreiber im Höhenflug
    Der vom Brexit ausgelöste Run auf Gold gibt den
    Betreibern von Edelmetall-Minen weiteren Auftrieb. Die an der britischen Börse gelisteten Papiere von Fresnillo kletterten am Montag um  fast 9 Prozent auf 1506 Pence. Das war der höchste Kurs seit dreieinhalb Jahren.
  • 6/27/2016 11:11:00 AM   Oliver Georgi
    In Brüssel gibt es erhebliche Zweifel daran, dass Großbritannien turnusgemäß im nächsten Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird. Der britische Premier David Cameron werde beim EU-Gipfel am Dienstagabend das Reizthema ansprechen, berichteten Diplomaten vor dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

    London soll nach bisherigem Fahrplan vom 1.
    Juli 2017 bis 31. Dezember 2017 wichtige EU-Amtsgeschäfte führen. Das jeweilige Präsidentschaftsland führt den Vorsitz in der Runde der EU-Botschafter in Brüssel ebenso wie bei wichtigen Ministertreffen.


  • 6/27/2016 1:29:32 PM   Alexander Armbruster
    Auch ein Punkt, der gerade gelegentlich untergeht: Die Briten sind weder dem Schengen-Raum noch der Währungsunion beigetreten und haben sich zum Beispiel den berühmten Briten-Rabatt heraus gehandelt - und sind Mitglied der EU.

  • 6/27/2016 1:32:29 PM   Alexander Armbruster
    Wie konnte das geschehen, was haben wir versäumt? - unsere Korrespondentin Gina Thomas berichtet vom "Brexit-Erwachen" im Vereinigten Königreich. Zu ihrem Text geht es hier entlang.
  • 6/27/2016 1:37:21 PM   Alexander Armbruster
    Eine traurige Folge der Abstimmung: Auf eine Wand des Gebäudes der Polish Social and Cultural Association in London sprühten Aktivisten die Forderung, dass die Polen nun das Vereinigte Königreich verlassen sollen...


  • 6/27/2016 1:50:12 PM   Alexander Armbruster
    Gerade muss der Verteidigungsminister Rede und Antwort stehen und erklären, ob die britische Sicherheit auch weiterhin gewährleistet ist....
  • 6/27/2016 1:58:14 PM   Stefanie Michels
  • 6/27/2016 2:42:07 PM   Oliver Kühn
    Jeremy Corbyn antwortet.
  • 6/27/2016 2:43:29 PM   Oliver Kühn
    Die Menschen trauen den Politikern nicht mehr, sagt der Labour-Vorsitzende. Corbyn fordert, Rassismus müsse gestoppt werden. Die Sprache und der Ton müssten ruhiger werden. In den Kampagnen wurden zu viele Halbwahrheiten und Lügen verbreitet. Es sei beschämend, dass Politiker, diese verbreitet haben, obwohl sie wussten, dass die falsch sind, so Corbyn. In den Kampagnen wurden zu viele Halbwahrheiten und Lügen verbreitet. Es sei beschämend, dass Politiker, diese verbreitet haben, obwohl sie wussten, dass die falsch sind, so Corbyn.
    Die Regierung hat keinen Plan, wirft Corbyn der Gegenseite vor. Er fordert, dass Labour in die Verhandlungen eingebunden wird und dass die Regierung auf Steuererhöhungen verzichtet.
    Zum Abschluss seiner Rede dankt Corbyn Cameron für dessen Dienst im Amt des Premierministers.

  • 6/27/2016 3:14:36 PM   Alexander Armbruster
    Ein konservativer Abgeordneter, der für den Brexit warb, bittet Cameron darum, den anderen EU-Ländern zu sagen, dass Großbritannien weiterhin gerne mehr aus der EU kauft als in den Staatenbund verkauft (er spielt auf das Leistungsbilanzdefizit an), aber nicht die Personenfreizügigkeit akzeptieren möchte und auch nicht in den EU-Haushalt einzahlen möchte.

    Cameron antwortet, dass die Verhandlungen kompliziert werden.
  • 6/27/2016 3:17:22 PM   Alexander Armbruster
    Zwischendrin eine weitere Lese-Empfehlung: Boris Johnson & Co. haben keinen Plan, kommentiert unser Außenpolitik-Chef Klaus-Dieter Frankenberger. Zu seinem Text geht es hier entlang.
  • 6/27/2016 3:22:01 PM   Alexander Armbruster
    Jetzt geht es noch einmal um den Zeitpunkt, zu dem die Regierung Artikel 50 aufrufen wird - den Artikel, der den Austrittsprozess formal einleitet. Cameron wiederholt, dass dies sein Nachfolger entscheiden wird.
  • 6/27/2016 3:26:24 PM   Alexander Armbruster
    Drei Mythen der Brexit-Entscheidung - unser Wirtschafts-Onlinechef Patrick Bernau beschreibt, warum es zu kurz greift, jetzt einfach zu klagen, die alten Briten hätten einfach die Jüngeren aus der EU gedrängt. Hier geht es zu seinem Text.
  • 6/27/2016 3:52:07 PM   Alexander Armbruster
    Wunschdenken? Gideon Rachman, der Außenpolitik-Chef der britischen Finanzzeitung "Financial Times" hat einen langen Kommentar geschrieben mit dem Titel "Ich glaube nicht, dass der Brexit kommt" - hier entlang geht es zu seinem Text.
  • 6/27/2016 5:02:09 PM   David Klaubert
    Deutschland, Frankreich und Italien wollen gemeinsam Vorschläge machen, um der Europäische Union nach dem Brexit-Votum einen "neuen Impuls" zu verleihen. Das kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Frankreichs Präsident François Hollande in Berlin an. Die Vorschläge etwa zu den Bereichen Sicherheit und Wirtschaftswachstum sollten von den verbleibenden 27 EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Monaten beraten werden. Merkel, Renzi und Hollande waren zu Beratungen über die Folgen des britischen Votums für den Austritt aus der EU zusammengekommen. Am Dienstag beginnt dann ein zweitägiger EU-Gipfel in Brüssel.
  • 6/27/2016 6:16:02 PM   David Klaubert
    Die Erklärung von Merkel, Hollande und Renzi im Überblick

    Deutschland, Frankreich und Italien fordern nach dem Brexit-Votum Großbritanniens einen

    „neuen Impuls“ für Europa. Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande sowie der italienische Regierungschef Matteo Renzi wollen dazu auf dem EU-Gipfel an diesem Dienstag drei Bereiche mith oher Priorität vorschlagen. Auf dieser Grundlage sollten die Staats- und Regierungschefs dann im September die gemeinsamen Herausforderungen diskutieren. Sie sollten sich auf konkrete Projekte verständigen, die in Europa in den nächsten sechs Monaten für Wachstum und Sicherheit umgesetzt werden:

    INNERE UND ÄUSSERE SICHERHEIT: Die Außengrenzen sollen geschützt und in den Nachbarregionen für Frieden und Stabilität gesorgt werden, insbesondere im Mittelmeerraum, in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten. „Wir werden im Kampf gegen den Terrorismus in Europa nur dann erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam handeln“, heißt es zudem. Das Gemeinschaftsgefühl müsse wieder aufgebaut und in Städten gegen soziale Ausgrenzung vorgegangen werden. Die europäische Verteidigung müsse weiterentwickelt werden.

    WIRTSCHAFT UND SOZIALER ZUSAMMENHALT: „Europa muss sein Wohlstandsversprechen an seine Bevölkerung halten“, heißt es in der Erklärung. „Wir brauchen mehr Wachstum, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Arbeitsplätze zu schaffen, insbesondere für junge Menschen.“ Es seien mehr Investitionen notwendig. Für die Euro-Länder seien weitere Schritte nötig, um Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Konvergenz zu stärken.

    JUGENDPROGRAMME: „Europa wird nur dann erfolgreich sein, wenn es seinen jungen Menschen Hoffnung gibt“, heißt es in der Erklärung weiter. Die europäischen Initiativen für Fort- und Weiterbildung, Unternehmertum und europaweiten Zugang zu Arbeitsplätzen müssten gestärkt werden.
  • 6/28/2016 3:43:11 AM   Michael Radunski
    EU-Parlament fordert Klarheit
    Nach dem Nein der Briten zu Europa nehmen die Konservativen und Christdemokraten im EU-Parlament  den scheidenden britischen Premier David Cameron in die Pflicht. „Von Premier Cameron erwarten wir, dass er beim Gipfel Klarheit schafft, wie es nach dem Referendum weitergehen soll“, sagte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.
    Der Gipfel beginnt am Dienstagnachmittag in Brüssel. Zuvor kommt das Europaparlament zu einer Sondersitzung zusammen.
    „Er (Cameron) hat die Pflicht dafür zu sorgen, dass für sein Land und Europa keine Phase der Unsicherheit eintritt“, fuhr Weber fort. Die Staats- und Regierungschefs der verbleibenden 27 Staaten müssten bei dem zweitägigen Spitzentreffen „ein Signal der Besonnenheit, Geschlossenheit und Stärke“ geben. (dpa)
  • 6/28/2016 6:08:29 AM   Lorenz Hemicker
    Voßkuhle: "Die Europäische Union auch von unten bauen"
     
    Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, hat als Konsequenz aus dem Brexit mehr Rücksicht auf die Bevölkerung gefordert. "Wir können daran erkennen, dass wir die Europäische Union auch von unten bauen müssen". Nur dann bekämen die Bürger das Gefühl, dass die Europäische Union (EU) ihre Institution ist und ihre Interessen vertritt. Voßkuhle sagte, die Menschen müssten für Europa begeistert werden. "Dazu müssen sie das Gefühl – und ich benutze diesen Begriff ganz bewusst – bekommen, dass sie auf die Entscheidungsprozesse in Europa in irgendeiner Form Einfluss nehmen können." Es müsse sicher gestellt werden, dass die Menschen sich nicht einer fernen Gewalt ausgesetzt fühlen, die sie nicht beeinflussen können. (AFP)
  • 6/28/2016 6:51:31 AM   Tillmann Neuscheler
    "Jedenfalls
    bin ich noch am Leben, ha!"
    Die Queen hat sich erstmals nach dem Brexit-Votum zu Wort gemeldet. Sie sei noch am Leben, erwiderte die britische Königin bei einem Besuch in Nordirland auf die Frage, ob es ihr gut gehe. Die Antwort der 90-Jährigen hörte sich laut der Nachrichtenagentur AFP an wie ein Stoßseufzer, allerdings war unklar, ob Elizabeth dabei lediglich ihre Gesundheit oder auch den Zustand ihres Landes nach dem Referendum im Sinn hatte.

     
  • 6/28/2016 7:00:03 AM   Tillmann Neuscheler
    Nikkei leicht im Plus
    Die
    Aktienmärkte in Asien haben sich am Dienstag leicht erholt. In Tokio schwankte der Nikkei-Index zwar noch recht stark, er ging letztlich aber mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent bei 15.323 Punkten aus dem Handel.
  • 6/28/2016 9:57:56 AM   Tillmann Neuscheler
    Nachdem sie sich gegenseitig der Lüge bezichtigt haben, schütteln sich Nigel Farage und Jean-Claude Juncker nach ihren Reden im EU-Parlament doch noch freundlich die Hände.



  • 6/28/2016 10:26:22 AM   Tillmann Neuscheler
    Nach seiner Siegesrede im EU-Parlament twittert Nigel Farage. Wer dem Link folgt, kann seine Rede nochmal nachhören.


  • 6/28/2016 1:43:56 PM   Alexander Armbruster
    Das bietet übrigens auch die nie um klare Worte verlegene litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite an. Großbritannien habe immer noch eine Chance, in der EU zu bleiben. Auf die Frage, was passiere, wenn die britische Regierung das Austrittsgesuch nicht in Brüssel einreiche, sagt  Grybauskaite laut Reuters in Brüssel: "Willkommen."
  • 6/28/2016 3:46:24 PM   Alexander Armbruster
    Zwischenzeitlich in Großbritannien: Labour-Chef Jeremy Corbyn verliert eine Vertrauensabstimmung in seiner Fraktion, berichtet der "Guardian".
  • 6/28/2016 3:48:23 PM   Alexander Armbruster
    Er geriet infolge des Brexit-Votums besonders unter Druck. Vertreter seiner Partei werfen ihm vor, nicht engagiert genug dafür geworben zu haben, dass Britannien in der EU bleibt. Am Wochenende traten zahlreiche Mitglieder seines "Schattenkabinetts" bereits zurück. Die Partei befindet sich in einer schweren Krise.
  • 6/28/2016 3:50:32 PM   Alexander Armbruster
    Nach Angaben der dpa haben die Labour-Abgeordneten im britischen Unterhaus mit 172 zu 40 Stimmen gegen ihn votiert - unmittelbaren Konsequenzen hat das jedoch nicht. Und: An der Basis der Partei ist Corbyn offenbar immer noch sehr beliebt. Er hat bereits erklärt, dass er wieder kandidiert, wenn es eine Neuwahl für den Vorsitz der britischen Sozialdemokraten geben sollte.
  • 6/28/2016 3:55:03 PM   Alexander Armbruster
    Und wieder zurück nach Kontinentaleuropa: Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls fordert laut Reuters Klarheit von den Briten: "Entweder verlasse sie die (Europäische) Union oder sie bleiben." Hintergrund sind unzählige Berichte in der britischen Presse und Äußerungen britischer Politiker bis hin zum abgetauchten Brexit-Kampagnenchef Boris Johnson, die sich so deuten lassen, dass das Vereinigten Königreich faktisch womöglich doch in der EU bleibt - Referendum hin oder her. Es ist derzeit sicherlich die am meisten diskutierte Frage überhaupt in diesem Zusammenhang...
  • 6/28/2016 10:19:04 PM   Martin Franke
    Kein Weg zurück: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Anschluss des Gipfels in Brüssel gesagt, dass das Referendum der Briten unumkehrbar sei. Einen Antrag zum Austritt hat Premier Cameron nicht mitgebracht. Mehr können Sie hier lesen.
     
    Wir verabschieden uns für den Moment mit dieser Meldung aus Brüssel.
  • 6/29/2016 9:12:56 AM   Oliver Georgi
    Wenden sich die Tories gegen den prominentesten Brexit-Befürworter und früheren Londoner Bürgermeister Boris Johnson, dem bislang mit die größten Chancen ausgerechnet wurden, David Cameron als neuer Premierminister zu beerben?

    In einer Umfrage unter mehr als 1300 Mitgliedern der Konservativen, die der Blog "ConservativeHome" erstellt hat und über die der britische "Guardian" berichtet, hat Innenministerin Theresa May einen hauchdünnen Vorsprung vor Johnson. Sie kommt auf 29 Prozent der Befragten, Johnson nur auf 28. Wirklich aussagekräftig ist das zwar nicht - aber es zeigt doch, wie sehr Johnsons populistischer Kurs ihm womöglich auch in der eigenen Partei geschadet hat.
  • 6/29/2016 9:21:35 AM   Oliver Georgi
    Immerhin können die Briten die derzeitige Situation trotzdem noch mit ihrem berühmten Humor nehmen: Im BBC-Radio nehmen Kabarettisten und Comedians das Referendum und das Chaos aber so was von auseinander...
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform