Brexit

Brexit



  • 6/24/2016 3:08:40 AM   Michael Radunski
     
  • 6/24/2016 3:12:16 AM   Timo Steppat
    Die Brexit-Befürworter liegen laut BBC 400.000 Stimmen vorn. 9.743273 für den Austritt, 9.318408 dagegen. Allerdings stehen noch 143 Wahlbezirke aus.
  • 6/24/2016 3:15:27 AM   Michael Radunski
    Während Farage und die Brexit-Anhänger von einem unabhängigen Königreich träumen, stürzt das britische Pfund weiter ab, erstmals seit 1985 unter die Marke von 1,35 Dollar. Zum Vergleich: Am Morgen hatte das Pfund noch etwas mehr als 1,50 Dollar gekostet.
  • 6/24/2016 3:25:52 AM   Timo Steppat
    Der Chef der europafeindlichen Ukip, Nigel Farage, richtet sich an seine Anhänger. "Ich glaube, wir haben gewonnen", zitiert ihn der "Guardian". Das sei ein "Sieg der einfachen Leute", der "anständigen Leute". Es klingt wie eine Siegesrede: Man habe das Ergebnis ohne einen Kampf erzielt, ohne eine einzige Kugel abzufeuern. Geschmacklos seien die Äußerungen, heißt es aus dem Remain-Lager.
    Am Abend hatte Farage sich schon ein mal zu Wort gemeldet, als es die ersten Umfragen zugunsten der Brexit-Gegner gab. Er glaubte noch an einen Sieg der Remain-Kampagne.
  • 6/24/2016 3:28:36 AM   Timo Steppat
    Ein Ergebnis steht noch aus, schon jetzt ist aber klar: Auch Wales hat bei einer Wahlbeteiligung von fast 72 Prozent mehrheitlich für den Brexit gestimmt.
  • 6/24/2016 3:45:10 AM   Timo Steppat
    Cardiff stimmt für den Verbleib in der EU, Dover mit 62 Prozent eindeutig dagegen. Die Ergebnisse am Ärmelkanal fallen sehr unterschiedlich aus. Unterdessen steigen die Google-Suchanfragen zu "Move to Gibraltar" in der Nacht deutlich an.
  • 6/24/2016 3:47:51 AM   Timo Steppat
    Drei Fernsehsender sehen das Brexit-Lager als Gewinner
    Der britische Fernsehsender BBC sieht die Austritts-Befürworter als Sieger des
    EU-Referendums. Auch die Sender Sky News und ITV sind von einem Sieg überzeugt.
     
  • 6/24/2016 3:50:14 AM   Timo Steppat
    Optimismus verflogen
    Die EU-Befürworter sind sehr defensiv geworden. Nach anfänglichem Optimismus scheint die gute Stimmung verflogen. Die "Remainers" haben bislang zwar die Gebiete gewonnen, in denen es erwartet worden war, doch haben die "Brexiteers" in vielen anderen besser abgeschnitten als vorhergesagt worden war.
    berichtet Oliver Kühn, FAZ.NET-Reporter in London
  • 6/24/2016 4:02:09 AM   Timo Steppat
    (Foto: Screenshot BBC)
     
    Die BBC ist laut ihrer Prognose von einem Sieg der Brexit-Gegner überzeugt. Auf ihrer eigenen Homepage allerdings zeigt der Sender noch immer, wie knapp es zumindest nach der aktuellen Auszählung zwischen Remain und Leave steht. Vor dem Referendum war der Gehalt von Prognosen bereits angezweifelt worden: Da Demoskopen bei Referenden wie diesen nahezu keine Vergleichszahlen haben, lassen sich eigentlich nur schwierig Einschätzungen abgeben.
     
  • 6/24/2016 4:27:17 AM   Timo Steppat

    Hochstimmung: Ukip-Chef Farage erklärt "Unabhängigkeitstag"
    (Foto: AFP)

  • 6/24/2016 4:27:22 AM   Stefanie Michels
     
  • 6/24/2016 4:30:46 AM   Stefanie Michels
    Ob Harry Potter jetzt helfen könnte?
  • 6/24/2016 4:36:09 AM   Timo Steppat
    Die EU schaltet in den Krisenmodus
    Um 10.30 Uhr wird es ein Krisentreffen mit Kommissionschef Juncker, Ratspräsident Tusk und Parlamentspräsident Schulz geben. Um 11.30 ein Treffen der Außenminister.
     
    Was jetzt in Brüssel passiert, hat F.A.S.-Redakteur Thomas Gutschker präzise recherchiert. Lesen Sie hier seinen Ausblick, wie die EU auf einen nun immer wahrscheinlicher werdenden Austritt der Briten reagieren.
  • 6/24/2016 4:40:55 AM   Stefanie Michels
    Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders nutzt die Gelegenheit für seine Interessen:enheit, um
  • 6/24/2016 4:43:02 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 4:47:25 AM   Bernhard Clemm
    Spekulationen um Camerons Zukunft
     
    Die Diskussionen um David Camerons Verbleib in der Downing Street haben begonnen. Der Premierminister will am späten Vormittag eine Erklärung abgeben. UKIP-Chef Farage sagte am Morgen laut BBC, Cameron solle im Falle eines Brexits "unverzüglich" zurücktreten.
     
    Ein Großteil der Brexit-Befürworter in den Reihen der Tories sehen das allerdings anders: Ein von 84 Abgeordnete unterschriebener Brief, der gestern an den Premierminister geschickt wurde, ruft ihn zum Verbleib im Amt auf: "Egal wie das britische Volk entscheidet, wir glauben, dass Sie sowohl ein Mandat als auch die Pflicht haben, die Nation zu führen und unsere Politik durchzusetzen."
     
    Tory-Politiker und Brexit-Befürworter Andrew Bridgen, der zuvor für Neuwahlen vor Weihnachten ausgesprochen hatte, sagte in einem Gespräch mit BBC4, Cameron müsse vorerst im Amt bleiben, um das Land zu stabilisieren.
  • 6/24/2016 4:47:38 AM   Timo Steppat
    Noch ist es ruhig in der Downing Street
    Bisher ist es in der Londoner Downing Street, dem Regierungssitz, noch ruhig. Für den britischen Premier David Cameron dürften es nach dem sich abzeichnenden Sieg der Brexiteers die schwersten Stunden seiner Amtszeit sein. Sein politisches Schicksal hat er mit der Abstimmung verbunden, zurücktreten will er aber während seiner Amtszeit nicht. Das hat er schon vorher bekannt gegeben.
  • 6/24/2016 4:48:05 AM   Stefanie Michels
     
  • 6/24/2016 4:50:45 AM   Timo Steppat
    Immigration als entscheidender Faktor
    Die Fachleute sind sich einig, dass das Thema Immigration der ausschlaggebende Faktor für die meisten Menschen gewesen ist, für einen Austritt zu stimmen. Die Vertreter der EU-Befürworter bezweifeln aber, dass es in absehbarer Zeit eine Minderung der Einwanderungszahlen geben wird. Vielmehr weisen sie auf die schwierigen wirtschaftlichen Zeiten hin, die vor dem Vereinigten Königreich liegen. Die EU-Gegner versuchen derweil die Lage zu beruhigen und fordern die Wirtschaft und die Märkte auf, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht überzureagieren.
    berichtet FAZ.NET-Reporter Oliver Kühn aus London
  • 6/24/2016 4:51:44 AM   Stefanie Michels
    Nigel Farage, Chef der rechtspopulistischen Anti-EU-Partei Ukip, freut sich über den "Unabhängigkeitstag".
  • 6/24/2016 4:54:08 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 4:58:58 AM   Bernhard Clemm
    Referendum zur Wiedervereinigung Irlands?
    Die pro-irische Sinn Fein in Nordirland will jetzt verstärkt für einen Austritt der Provinz aus dem Vereinigten Königreich werben. Der Ausgang des Referendums gebe den Besterbungen für ein vereinigtes Irland neuen Auftrieb, sagt Partei-Chef Declan Kearney. (Reuters)
     
  • 6/24/2016 5:01:54 AM   Stefanie Michels
    Manfred Weber, EVP-Fraktionschef und stellv. CSU-Parteivorsitzender äußert sich auf Twitter
     
     
     
  • 6/24/2016 5:01:57 AM   Timo Steppat
    Geteiltes Land
    Es gibt eine klare Nord-Süd-Verteilung, was die Leave- und Remain-Anhänger betrifft. Aus den Ergebnissen lässt sich noch etwas ablesen: Es waren die Alten, die für den Austritt gestimmt haben, die jungen für die EU.
  • 6/24/2016 5:02:24 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 5:04:17 AM   Timo Steppat
    Briten stimmen für den Ausstieg aus der Europäischen Union. Laut BBC ist das Brexit-Lager uneinholbar.
  • 6/24/2016 5:18:51 AM   Bernhard Clemm
    8 von 382 Wahlbezirken werden zwar noch ausgezählt, nach Berechnungen der BBC reicht der Vorsprung der Brexit-Befürworter jedoch bereits aus. Es sind gezählt: 16 992 701 Stimmen für den Brexit, 15 812 943 Stimmen dagegen.
     
  • 6/24/2016 5:25:21 AM   Bernhard Clemm
    Wie werden die Notenbanken reagieren?
     
    Händler erwarten massive Kursverluste an Europas Börsen, nachdem sich die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) entschieden haben. Besonders unter Druck stehen dürften die Bankenwerte. Die Kreditinstitute Standard Chartered und HSBC, die auch in London gehandelt werden, brachen an der Börse in Hongkong bereits um bis zu 12,5 Prozent ein.
     
    Nach dem Brexit-Votum hält die Zentralbank in London engen Kontakt mit Geldhäusern, wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtet. Die für die Finanzaufsicht zuständigen Mitarbeiter der Bank of England (BoE) seien vor Handelsbeginn mit dieser Aufgabe befasst.
     
    Japans Notenbank hat angesichts des dramatischen Yen-Anstiegs ihre Handelsbereitschaft signalisiert. "Wir stehen bereit, um die Märkte mit genügend Liquidität zu versorgen", teilte Notenbankchef Haruhiko Kuroda  laut dpa in einer E-Mail am Morgen mit. Die Bank of Japan (BoJ) werde den Ausgangs der Abstimmung genau beobachten. Die sechs großen Notenbanken werden laut Kuroda alles in ihrer Machtstehende tun, um die Märkte liquide zu halten.
     
     
  • 6/24/2016 5:27:22 AM   Stefanie Michels
     
     
  • 6/24/2016 5:30:12 AM   Bernhard Clemm
    Elmar Brok: "Glaubwürdigkeitslücke" bei Cameron
     
    Der Europapolitiker Elmar Brok (CDU) gibt dem britischen Premierminister David Cameron eine Mitschuld am Brexit: "Wenn David Cameron zehn Jahre erklärt, wie schlecht Europa ist, kann er nicht in sechs Wochen erklären, warum man drinbleiben muss. Das ist eine Glaubwürdigkeitslücke", sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament im ZDF. Ähnlich äußerte sich der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP) im ZDF-Morgenmagazin.
  • 6/24/2016 5:35:00 AM   Stefanie Michels
    Selbst Schauspielerin und Popsternchen Lindsay Lohan hatte sich bis zuletzt für den Verbleib in der EU eingesetzt
     
  • 6/24/2016 5:36:28 AM   Bernhard Clemm
    Marine Le Pen hat auf Twitter ihre Forderung nach einem EU-Referendum auch in Frankreich erneuert: "Es lebe die Freiheit! Wie ich seit Jahren fordere, braucht es jetzt das gleiche Referendum in Frankreich und den Ländern der EU"
  • 6/24/2016 5:41:37 AM   Bernhard Clemm
    Schulz erwartet keine Kettenreaktion
     
    Der Präsident des Europaparlaments Martin Schulz rechnet nicht mit einer Kettenreaktion in anderen EU-Mitgliedsländern nach dem Brexit-Votum der Briten. "Die Kettenreaktion, (...) die wird es auch gar nicht geben", sagte Schulz am Freitag dem ZDF vor einem Telefongespräch mit Kanzlerin Angela Merkel. Er gehe davon aus, dass die Trennungsverhandlungen sehr rasch beginnen. Er sei auch "nicht geschockt" und habe einen solchen Ausgang des Votums vorher schon einkalkuliert. "Wir haben uns auch darauf vorbereitet", versicherte er. "David Cameron hat eine große Verantwortung auf sich geladen auf sich und sein Land", sagte Schulz. Großbritannien stehe vor einem "sehr schweren Weg" und eine Phase der Unsicherheit. Es müsse nun darum gehen, dass der Euro nicht ähnlich stark abstürzt
    wie das beim britischen Pfund zu verfolgen sei. (Reuters)
  • 6/24/2016 5:46:36 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 5:46:54 AM   Bernhard Clemm
    "Jo wäre optimistisch geblieben"
    Brendan Cox, der Mann der ermordeten Labour-Abgeordneten Jo Cox, hat sich auf Twitter geäußert: "Jo wäre heute optimistisch geblieben und hätte sich darauf konzentriert, unser Land wieder zusammen zu bringen"
  • 6/24/2016 5:48:31 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 5:58:53 AM   Stefanie Michels
     
  • 6/24/2016 6:04:36 AM   Stefanie Michels
    Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, sorgt für Entsetzen in Europa. Lesen Sie hier die Reaktionen der Politik:
     
  • 6/24/2016 6:04:57 AM   Patrick Bernau
    Die Brexit-Entscheidung ist ein Sieg des Misstrauens. Dahinter steht ein drängendes Problem, das nicht nur Großbritannien und die EU betrifft, sondern auch viele andere Länder. Ein Kommentar.
  • 6/24/2016 6:06:52 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 6:08:31 AM   Stefanie Michels
    Kritik kommt auch von Jan Böhmermann:
     
  • 6/24/2016 6:09:42 AM   Marcus Theurer
    Die britische Notenbank versucht zu beruhigen: "Die Bank von England wird alle notwendigen Schritte unternehmen, um ihrer Verantwortung für die monetäre und finanzwirtschaftliche Stabilität , gerecht zu werden", heißt es in einer Erklärung. Es seien "umfangreiche Notfallplanungen" vorgenommen worden. Man arbeite eng mit dem britischen Finanzministerium, weiteren Regierungsstellen und ausländischen Notenbanken zusammen.
  • 6/24/2016 6:15:21 AM   Stefanie Michels
    Das vorläufige Endergebnis ist da: Die Briten stimmen mit 51,9 Prozent für den EU-Austritt.
  • 6/24/2016 6:15:48 AM   Bernhard Clemm
    Weckruf für Boris?
     
    Vor dem Haus des ehemaligen Londoner Bürgermeister und Brexit-Unterstützers Boris Johnson spielt ein Mann im Schottenrock Dudelsack. Johnson hat sich noch nicht öffentlich gezeigt, ob er noch schläft ist nicht bekannt.
     
    Foto: AFP
     
  • 6/24/2016 6:24:06 AM   Bernhard Clemm

    Gibraltar fürchtet den Ausstieg

    Wie der "Gibraltar Chronicle" hat die britische Enklave am Südzipfel Spaniens mit einer klaren Mehrheit gegen den Brexit gestimmt. "Gibraltar hat mit 19 322 zu 823 Stimmen für einen Verbleib in der EU gestimmt, das sind 96 Prozent der Wähler", schreibt die Zeitung heute morgen. Viele Bewohner Gibraltars befürchten, die angespannten Beziehungen zu Spanien könnten sich verschlechtern.

     

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