Brexit

Brexit



  • 6/24/2016 6:27:14 AM   Bernhard Clemm
    Alle Stimmen sind ausgezählt - 17,41 Millionen Briten wollen raus
     
    Die Briten haben mit 51,89 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Insgesamt hätten 17,41 Millionen Menschen für den Brexit votiert, teilten die britischen Behörden am Freitagmorgen nach Auszählung sämtlicher 382 Wahlbezirke mit. 16,14 Millionen Menschen und damit 48,11 Prozent der Beteiligten stimmten dagegen für den Verbleib in dem Staatenbund.
  • 6/24/2016 6:29:36 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 6:31:12 AM   Patrick Bernau
    Das Ifo-Institut hat ausgerechnet, wie sich mit einem "Brexit" das Bruttoinlandsprodukt in unterschiedlichen Staaten verändern könnte.
     
     
  • 6/24/2016 6:32:20 AM   Bernhard Clemm
    Um 9 Uhr MEZ soll Cameron vor die Presse treten. Die wartet bereits vor 10 Downing Street. Zumindest das Wetter ist besser als gestern.
  • 6/24/2016 6:36:13 AM   Stefanie Michels
    Auf Twitter reagieren User vor allem mit Unverständnis:
  • 6/24/2016 6:39:36 AM   Stefanie Michels
    Schauspieler Hugh Laurie macht sich noch Hoffnungen:
  • 6/24/2016 6:46:31 AM   Bernhard Clemm
    Nigel Farage prophezeit EU-Untergang
     
    Nigel Farage feiert - und sagt nach dem Brexit-Votum in Großbritannien ein Zerbrechen der Europäischen Union voraus. „Die EU versagt, die EU stirbt“, sagte er am Freitag vor dem Parlamentsgebäude in London. Weitere Austritts-Referenden könnten folgen, möglicherweise in den Niederlanden, in Dänemark, Österreich und Italien. „Wir wollen Freunde und Nachbarn sein“, sagte Farage, der für die United Kingdom Independent Party (UKIP) im EU-Parlament sitzt. „Aber ohne Hymnen, ohne Flaggen und ohne nutzlose Präsidenten, die nicht gewählt sind“, sagte Farage. (dpa)
     
    Foto: AFP
     
  • 6/24/2016 6:49:37 AM   Bernhard Clemm
    Schäuble: "Europa wird jetzt zusammenstehen"
     
    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich enttäuscht vom Votum der Briten für den Austritt aus der EU gezeigt. "Ich hätte mir ein anderes Ergebnis gewünscht", erklärte er am Freitagmorgen in Berlin. Zugleich rief er dazu auf, mit der Entscheidung für den Brexit verantwortungsvoll umzugehen. "Europa wird jetzt zusammenstehen", betonte der Minister. Er sei im Kontakt mit seinen Partnern in der Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7), um mit der Situation umzugehen. Schäuble erklärte weiter, das EU-Verfahren für einen Austritt sei "eindeutig geregelt und wird angewendet werden". Das schaffe Verlässlichkeit. "Gemeinsam müssen wir das Beste aus der Entscheidung unserer britischen Freunde machen." (AFP)
  • 6/24/2016 6:58:12 AM   Bernhard Clemm
    Zeit für Gold: Der britische Independent berichet, die Anzahl der Google-Suchanfragen für "buy gold" sei in den letzten 400 Stunden um 500% nach oben gegangen. Mit 1358,54 Dollar per Unze ist das Edelmetall auf dem höchsten Wert seit März 2014.
     
  • 6/24/2016 7:07:54 AM   Bernhard Clemm
    Größter DAX-Kursturz seit 2008: Der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat dem Dax den größten Kurssturz seit 2008 eingebrockt. Er fiel zur Eröffnung am Freitag um 10 Prozent auf 9232 Punkte. (Reuters)
  • 6/24/2016 7:16:24 AM   Bernhard Clemm
    Donald Tusk will über die Zukunft der EU reflektieren
  • 6/24/2016 7:18:52 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 7:18:56 AM   Timo Steppat
    "Die EU ist kein Schön-Wetter-Projekt"
    EU-Ratspräsident Tusk tritt in Brüssel vor die Medien. Er setzt das Mantra der EU-Institutionen fort: Ruhe bewahren. In Großbritannien entstehe kein rechtliches Vakuum, bis die Scheidungsverträge vollzogen sind, wird europäisches Recht gelten.
     
    In einer Stunde trifft er sich mit den anderen Spitzen der europäischen Institutionen zu einem Krisentreffen.
  • 6/24/2016 7:20:53 AM   Bernhard Clemm
    Cameron ist vor die Presse getreten.
     
     
  • 6/24/2016 7:23:31 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 7:25:07 AM   Bernhard Clemm
    David Cameron kündigt seinen Rücktritt für Oktober an.
  • 6/24/2016 7:35:15 AM   Timo Steppat
    Das fasst die Entwicklung der Nacht ganz schön zusammen: Wie es zum Brexit kam
     
  • 6/24/2016 7:35:43 AM   Bernhard Clemm
    Aus der Rücktrittserklärung Camerons
     
    Der britische Premierminster zieht Konsequenzen aus dem Wahlausgang und will im Oktober sein Amt abgeben. In der Erklärung vor seinem Amtssitz in der Downing Street betonte Cameron, dass das Referendum nicht über seine Person gewesen sei. Er sei aber überzeugt, dass das Land eine neue Führung brauche, allerdings erst nach einer Periode der Stabilität: "Im Oktober sollten wir einen neuen Premierminister haben, für die nächsten drei Monate werde ich im Amt bleiben."
     
    Er dankte seinen Unterstützern und sagte: "Ich habe für diese Kampagne gekämpft mit allen mir möglichen Mitteln". Er habe nichts zurückgehalten. Trotz des Ergebnisses sei er von der Stärke Großbritanniens in der Zukunft überzeugt. "Ich werde in der Zukunft alles tun, um diesen Land zu helfen, erfolgreich zu sein", fügte er an.
  • 6/24/2016 7:43:24 AM   Stefanie Michels
    Angela Merkel hat die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsparteien für 11.30 Uhr zu Beratungen über die Konsequenzen aus dem EU-Ausstieg der Briten ins Kanzleramt eingeladen. An dem Treffen werden auch verschiedene Minister teilnehmen, wie das Bundespresseamt in Berlin mitteilte. Um
    12.30 Uhr will Merkel dann im Kanzleramt eine Erklärung abgeben. (dpa)
  • 6/24/2016 7:48:00 AM   Bernhard Clemm
    Auch der Außenminister lädt ein: Frank-Walter Steinmeier hat seine Kollegen aus den anderen fünf europäischen Gründerstaaten, also Frankreich, Italien und die Benelux-Länder,  nach der Entscheidung der Briten für den Brexit für Samstag zu einem Treffen in Berlin gebeten. Bei der Zusammenkunft werde es um "einen Austausch zu aktuellen europapolitischen Themen" gehen, kündigte das Auswärtige Amt an. (Reuters)
  • 6/24/2016 8:00:42 AM   Bernhard Clemm
    Schulz: "Werden alles für Stabilität tun"
     
    Der Präsident des EU-Parlaments Martin Schulz ist soeben vor die Presse getreten. Die Haltung des EP sei klar: "Wir sind traurig über diese Entscheidung, aber es ist ein souveräner Ausdruck des Willens der Briten." Er halte die Risiken des bevorstehenden Brexits für überschaubar, aber trotzdem sei Stabilität jetzt wichtig. Dafür würden die Mitgliedstaaten jetzt alles tun.
     
    Schulz kündigte an: "Wir werden im Parlament sofort damit beginnnen, die Auswirkungen des Referendums zu beleuchten, und prüfen wie wir die nächsten Schritte angehen wollen." Man sei darauf vorbereitet, zu einem konstruktiven Prozess beizutragen. Die Vorsitzenden der Fraktionen im Parlament hätten beschlossen, noch heute zusammenzukommen.
  • 6/24/2016 8:08:00 AM   Bernhard Clemm
    Es ist wieder Zeit für geldpolitische Beruhigungspillen: Der Gouverneur der britschen Notenbank Mark Carney sagte in einem Fernsehstatement, man werde "nicht zögern", die Märkte zu beruhigen.
  • 6/24/2016 8:17:40 AM   Stefanie Michels
    Wie komme ich an einen irischen Pass? Die Google-Suche danach ist gestiegen:
  • 6/24/2016 8:30:24 AM   Bernhard Clemm
    Coup gegen Corbyn?
     
    Während David Cameron etwaigen Parteirebellen zuvor gekommen ist, scheint es bei Labour zu rumoren. Parteimitglieder äußerten sich in den vergangen Stunden negativ über die Führungsstärke ihres Chefs Jeremy Corbyn.
     
    Der ehemalige EU-Komissar Peter Mandelson, der für Labour im House of Lords sitzt, beschuldigte Corbyn in einem Interview mit "Sky News", "stumme" und "gemischte" Botschaften über die EU vermittelt zu haben. "Das Problem für Labour-Wähler während dieses ganzen Referendums war, das die meisten die meiste Zeit nicht wusse was die Position der Labour-Partei war."
     
    Der britische "Guardian" zitiert ein anonymes Labour-Mitglied mit den Worten:"Corbyn muss gehen. Das Referendum hat gezeigt, dass er schlechter ist als selbst seine härtesten Kritiker es vorausgesagt haben [...]. Er ist unfähig, Labour-Mitglieder zu motivieren, geschweige denn, irgendwen sonst zu überzeugen."
  • 6/24/2016 8:32:14 AM   Stefanie Michels
  • 6/24/2016 8:36:44 AM   Stefanie Michels
    "Es ist Zeit für ein neues Europa", schreibt AfD-Vorsitzende Frauke Petry auf ihrer Facebook-Seite:
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  • 6/24/2016 8:43:16 AM   Stefanie Michels
    Wer wird Nachfolger von David Cameron?
  • 6/24/2016 8:46:02 AM   Stefanie Michels
    "Weniger Europa ist nicht die Lösung", so Olaf Scholz, erster Bürgermeister von Hamburg.
  • 6/24/2016 8:51:55 AM   Bernhard Clemm
    Was für ein Zufall: Donald Trump ist in Großbritannien! Wie angekündigt besucht er sein Golfressort Turnberry in Schottland. Laut "Telegraph" sagte er nach Ankunft heute morgen, es sei eine "große Sache", dass die Briten "sich Ihr Land zurückgenommen haben".
     
    Foto: Reuters
     
  • 6/24/2016 9:02:18 AM   Bernhard Clemm
    Kubicki: europapolitisches Scheitern der Bundeskanzelerin
     
    Als schweren Schlag für den europäischen Gedanken wertet der Kieler FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki das Votum der Briten für einen Austritt aus der EU. Es sei auch ein Tag des europapolitischen Scheiterns der Bundeskanzlerin, sagte FDP-Vize Kubicki „Hätte Angela Merkel nur halb so viel Energie dafür verwandt, in Großbritannien für den Verbleib in der EU zu werben, als sie für die Besänftigung Erdogans in Ankara gebraucht hat, wäre zumindest die Chance größer gewesen, Großbritannien in der EU zu halten.“ Merkel habe mit einer außenpolitischen Irrfahrt den fatalen Eindruck erweckt, der türkische Staatspräsident sei für die EU ein wichtigerer Partner als der britische Premier Cameron. „Es ist vieles vorstellbar, aber eine Europäische Union ohne Großbritannien und mit der Türkei würde die Menschen in Europa überfordern.“ (dpa)
  • 6/24/2016 9:09:33 AM   Bernhard Clemm
    Ungeliebter Sieger: Boris Johnson hat sein Haus verlassen und wird von Wartenden als "Abschaum" beschimpft. Es wird erwartet, dass er sich im Laufe der nächsten Stunden zum Wahlergebnis äußert.
  • 6/24/2016 9:31:00 AM   Stefanie Michels
    CSU-Chef Horst Seehofer fordert nach dem Brexit-Votum einen Wandel der EU hin zu mehr Bürgernähe. „Das ist kein guter Tag für Europa“, sagte Seehofer am Freitag. Er bedauere die Entscheidung der britischen Bevölkerung für einen EU-Austritt. „Die Europäische Union muss jetzt deutliche Signale setzen für eine Reform ihrer Politik“, forderte der bayerische Ministerpräsident.
     
    Die CSU wolle eine bürgernahe Europäische Union, in der die nationale Identität und die Eigenständigkeit der Regionen und Kommunen gewahrt blieben. „Wir setzen uns für eine Europäische Union ein, die Einheit in Vielfalt gestaltet, statt Zentralismus und Gleichmacherei.“ Die EU solle sich um die „großen Fragen unserer Zeit“ kümmern und sich nicht in kleinteiligen Fragen verzetteln. (dpa)
  • 6/24/2016 9:32:56 AM   Bernhard Clemm
    Gabriel: "Bundesregierung muss ihre Europapolitik diskutieren"
     
    Vizekanzler und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel ist soeben vor die Kameras getreten. Er bedauerte das Wahlergebnis, sagte aber auch: "Meine Erfahrung in der Politik ist: Nichts ist von Dauer." Man müsse die Hoffnung in die junge Generation legen, die einen Verbleib in der EU gewollt habe. Das Referendum sei zwar "ein Schuss vor den Bug", aber "nicht das Ende Europas".
     
    Gabriel übte auch Kritik an der deutschen Europapolitik. Das Zitat des ehemaligen Komissionspräsidenten Jacques Delors', dass man sich nicht in den Binnenmarkt verlieben könne, sei durch das Brexit-Votum bestätigt worden. Europas Grundlage sei Arbeit und Beschäftigung. "Dafür müsse Deutschland jetzt wieder mehr tun." Es gebe großen Reformbedarf, aber parallel müsse auch investiert werden. Darüber müsse die Bundesregierung diskutieren.
  • 6/24/2016 9:46:47 AM   Bernhard Clemm
    "Zeit wird's" - jetzt macht die Bayernpartei ernst: Die Partei, die für ein unabhängiges Bayern eintritt, sieht durch den Brexit Rückenwind für ihre Forderungen. "Wir sammeln schon Unterschriften für ein Volksbegehren für ein unabhängiges Bayern", sagte der Landesvorsitzende Florian Weber am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in München.
  • 6/24/2016 9:49:17 AM   Stefanie Michels
    Diese Fragen wollen die User entsprechend ihrer Google-Suchen beantwortet haben:
  • 6/24/2016 9:49:17 AM   Stefanie Michels
    Kommen wir zu den wichtigen Fragen:
  • 6/24/2016 10:19:17 AM   Stefanie Michels
    Die Spitzenvertreter der Europäischen Union fordern Großbritannien auf, „so schnell wie möglich“ Konsequenzen aus dem Brexit-Referendum zu ziehen. „Jede Verzögerung würde die Unsicherheit unnötig verlängern“, teilten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Parlamentschef Martin Schulz und der niederländische Regierungschef Mark Rutte am Freitag in Brüssel schriftlich mit. (dpa)
  • 6/24/2016 10:28:08 AM   Bernhard Clemm
    Boris Johnson: "Britisches Volk hat sich für die Demokratie entschieden"
     
    Jetzt hat sich auch Boris Johnson geäußert. Er dankte dem zurückgetretenen David Cameron, der Großbritannien "hervorragen vertreten" habe, und lobte ihn für seine Entscheidung, dass Referendum anzuberaumen. "Es gibt keine andere Art mit so einer Entscheidung umzugehen, als das Volk zu fragen", sagte er. Es sei eine Entscheidung gegen ein Europa, "das den Leuten fremd geworden sei."
     
    Johnson betonte aber auch, dass Großbritannien nicht etwa "weniger vereinigt oder weniger europäisch" werde. Man könne Europa gar nicht den Rücken kehren, Großbritannien werde auch in Zukunft eng mit Europa zusammenarbeiten. Die Europäische Union sei zwar eine gute Idee gewesen, aber nicht die "richtige für uns und nicht für diesen Zeitpunkt".
  • 6/24/2016 10:39:03 AM   Bernhard Clemm
    Was bedeutet der Brexit für Schottland? Die Erste Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, hat gerade erklärt, ein zweites Unabhängkeitsreferendum sei "sehr wahrscheinlich".
  • 6/24/2016 10:39:17 AM   Stefanie Michels
    Kanzlerin Merkel gibt nun eine Erklärung zum Ausgang des britischen Referendums ab.
  • 6/24/2016 10:54:15 AM   Bernhard Clemm
    Angela Merkel: "Bürgern erklären, wie die EU ihr Leben verbessert"
     
    Als einen "Einschnitt für Europa" bezeichnete Bundeskanzlerin Merkel das Wahlergebnis. Welche Konsequenzen der Brexit für Europa hat, hänge auch davon ab, ob die Mitgliedstaaten "willens und fähig sein werden, die Lage in Ruhe zu analysieren". In der Erklärung, die Merkel eben abgegeben hat, betonte sie drei Aspekte: Erstens hätten die europäischen Bürger unterschiedliche Erwartungen an die EU und immer häufiger Zweifel am Einigungsprozess. Man müsse sicherstellen, dass die Bürger spüren, wie die EU ihr Leben verbessert.
     
    Zweitens könne nur die EU, nicht die Nationalstaaten alleine, die Herausforderungen der Globalisierung meistern. Die EU müsse sich als Kraft sehen, die "Globalisierung mitgestaltet und mitgestalten will". "Drittens müssen wir unsere Schlussfolgerungen in historischem Bewusstsein ziehen". Die europäsische Einigung sei eine Friedensidee gewesen. Heute spüre man wieder die Folgen von Kireg und Unfreiheit in der europäischen Nachbarschaft.
     
    Merkel wies auch daraufhin, dass es für den Austritt Großbritanniens ein geregeltes Verfahren gebe, und dass man währenddessen die Rechte und Pflichten Großbritanniens achten müsse. Aus Brüssel waren heute Stimmen lautgeworden, die einen Austritt "so schnell wir möglich" forderten.
     
     
  • 6/24/2016 11:00:58 AM   Bernhard Clemm
    Angela Merkel hat in ihrer Erklärung auch ein europäisches Krisentreffen zum Brexit am Montag in Berlin angekündigt. Dazu habe sie EU-Ratspräsident Donald Tusk, Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Frankreichs Präsident François Hollande eingeladen. "Die Europäische Union ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu geben", sagte Merkel.
  • 6/24/2016 11:12:44 AM   Stefanie Michels
    Auf Twitter sammelt man unter #brexitsongs in der Zwischenzeit schon mal die passenden Lieder für den EU-Austritt Großbritanniens:
  • 6/24/2016 11:18:17 AM   David Klaubert
    Farage nennt Versprechen der EU-Gegner "einen Fehler"

    Ein zentrales Versprechen im Wahlkampf der Brexit-Befürworter war die Ankündigung, dass nach einem Austritt künftig
    350 Millionen Pfund pro Woche statt an die EU an das staatliche Gesundheitssystem gehen würden. Schon kurz nach dem Sieg beim Referendum hat sich nun der Rechtspopulist Nigel Farage von dem Versprechen distanziert.

    In der Sendung „Good Morning Britain“ sagte der UKIP-Politiker am Freitagmorgen, er könne
    nicht garantieren, dass das Geld nun tatsächlich an
    das Gesundheitssystem NHS gehe . „Das war einer der Fehler, die die „Leave“-Kampagne gemacht hat“, sagte Farage.

    Er selbst habe mit dem Versprechen nicht geworben.
    „Sie müssen verstehen, dass ich von der Kampagne ausgeschlossen wurde und ich, wie immer, mein eigenes Ding gemacht habe.“ Farage ist seit Jahren einer der prominentesten Befürworter eines britischen EU-Austritts.


  • 6/24/2016 11:33:44 AM   David Klaubert
    Steinmeier: Deutschland und Frankreich in der Verantwortung

    Deutschland und Frankreich unterbreiten nach dem Brexit gemeinsame Vorschläge zu einer Weiterentwicklung der Europäischen Union. Ziel ist, dass sich eine Entwicklung wie in Großbritannien nicht in anderen Staaten der EU wiederholt. „Europa braucht jetzt Orientierung. Da stehen Frankreich und Deutschland besonders in der Verantwortung“ , sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier den Kollegen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

    Steinmeier und der französische Außenamtschef Jean-Marc Ayrault werden deshalb am Samstag bei einem Treffen der Außenminister der sechs Gründungsstaaten der EU in Berlin ein gemeinsames Papier beider Länder vorlegen, das die Ministerien in Berlin und Paris erarbeitet haben. Darin beschreiben sich Deutschland und Frankreich als Schicksalsgemeinschaft, die europäische Lösungen in der Flüchtlings- und Asylpolitik, bei Wachstum und Beschäftigung sowie auf den Feldern der äußeren und inneren Sicherheit voranbringen wollen, heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

    Zugleich erkennen sie an, dass manche EU-Staaten den Weg einer immer engeren Union nicht in allen Schritten mitgehen wollen.
    Deshalb sei eine „flexible Union“ vorstellbar, die Raum lasse für diejenigen EU-Partner, die weitere Integrationsschritte noch nicht mitgehen wollten oder könnten. „Deutschland und Frankreich nehmen mit Bedauern zur Kenntnis, dass das britische Volk für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt hat“, zitiert die F.A. aus dem Papier.
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