Brexit

Brexit



  • 6/27/2016 8:29:44 AM   Christoph Scherbaum
    Easyjet kappt nach Brexit-Entscheid Gewinnprognose
    Der Entscheid der Briten zum EU-Austritt durchkreuzt auch die Gewinnpläne des Billigfliegers Easyjet. Der Umsatz je Passagiersitz dürfte in Folge der Unsicherheit in diesem Sommer deutlicher zurückgehen als bisher gedacht, teilte das Unternehmen mit. Die Easyjet-Aktie reagierte mit einem weiteren Kursrutsch auf die Nachricht. Zum Handelsstart in London verlor die Aktie fast 10 Prozent an Wert, nachdem es für sie bereits am Freitag um mehr als 14 Prozent nach unten gegangen war.
  • 6/27/2016 8:35:15 AM   Tillmann Neuscheler

    Der britische Finanzminister George Osborne hat für die kommenden Tage eine Entscheidung über seine eigene Zukunft angekündigt. Osborne hatte sich vor der Abstimmung gemeinsam mit David Cameron gegen einen Abschied der Briten aus der EU ausgesprochen. Cameron hat bereits seinen Rücktritt erklärt. (Bild: AFP)

  • 6/27/2016 8:53:44 AM   Christoph Scherbaum
    Dax kämpft weiter mit dem Brexit-Schock 
    Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach dem Brexit-Schock am Montag nur anfangs etwas stabilisieren können. Zuletzt ging es für den Dax wieder um 0,78 Prozent auf 9483,01 Punkte abwärts.
     
  • 6/27/2016 9:13:27 AM   Christoph Scherbaum
    Britische Bank-Aktien brechen auch zum Wochenauftakt massiv ein
    RBS -14,5%; Barclays -12,3%; Lloyds -9,5%.
  • 6/27/2016 9:20:22 AM   Christoph Scherbaum
    Europas Bank-Titel weiter unter Druck
    Aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen des Brexit flüchten Anleger aus europäischen Finanzwerten.  Verkäufe drückten die Aktien einiger Institute wie Deutsche Bank oder der HVB-Mutter Unicredit auf Rekordtiefs. Der europäische Banken-Index fiel am Vormittag um weitere 6 Prozent auf ein Vier-Jahres-Tief von 121,29 Punkten. Deutsche Bank verloren zeitweise acht Prozent auf 12,30 Euro. Commerzbank rutschten um 4,9 Prozent auf 5,90 Euro ab. An der Mailänder Börse brachen Unicredit um bis zu 8,9 Prozent auf 1,89 Euro ein. In Zürich waren Credit Suisse mit 10,26 Franken ebenfalls so billig wie nie zuvor.
  • 6/27/2016 9:41:22 AM   Oliver Georgi
    Dissens zwischen Berlin und Brüssel? Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach Teilnehmerangaben in einer Schalte des CDU-Bundesvorstands gegen eine schnelle Vertiefung der Eurozone als Antwort auf den Brexit ausgesprochen. Man müsse die Fliehkräfte in der EU der 27 verbleibenden EU-Staaten bekämpfen, habe sie gemahnt. Es gebe große Sorge an den internationalen Finanzmärkten, dass die gesamte EU nicht mehr regierbar sei. Diese Regierbarkeit müsse aber unbedingt erhalten werden.

    Die EU solle sich nun vor allem um die Themen kümmern, bei denen die Bürger große Erwartungen an die Europäische Union hätten: Dies betreffe etwa den Schutz der EU-Außengrenzen, die Arbeitsplätze und die innere Sicherheit, habe die CDU-Vorsitzende betont. Man müsse zudem stärker daran erinnern, dass die EU ein Friedensprojekt sei. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe wie andere Teilnehmer der Telefonschalte kritisiert, dass die SPD nun schnelle Antworten auf den Brexit fordere. Man müsse immer die wirtschaftliche Entwicklung im Blick behalten.

  • 6/27/2016 9:45:29 AM   Stefanie Michels
    Boris Johnson war schon immer umstritten:
  • 6/27/2016 9:46:22 AM   Oliver Georgi

    Der Brexit ist überall – auch am Himmel über Mainz, wo am Sonntag eine Wolke in Form der britischen Inseln den Himmel verdunkelte. Immerhin brach die Sonne immer wieder durch – ein Zeichen der Hoffnung, dass sich das britische Chaos vielleicht doch bald aufklärt? (Foto: Claus Eckert/FAZ)

  • 6/27/2016 9:51:45 AM   Christoph Scherbaum
    Pfund und Euro weiter auf Talfahrt, Gold gesucht
    Der Schock über das Brexit-Votum sitzt Anlegern zum Beginn der neuen Woche noch tief in den Knochen. Devisenanleger flüchten aus dem Pfund Sterling und dem Euro. Das britische Pfund verbilligte sich um 2,8 Prozent auf 1,3292 Dollar und lag damit nur noch knapp über seinem 31-Jahres-Tief vom Freitag. Der Euro gab um 0,7 Prozent auf 1,1037 Dollar nach. Dafür steht die "Krisen-Währung" Gold hoch im Kurs. Das Edelmetall verteuerte sich um mehr als ein Prozent auf 1335 Dollar je Feinunze.
  • 6/27/2016 9:54:38 AM   Stefanie Michels
  • 6/27/2016 10:01:14 AM   Tillmann Neuscheler
    Verbandsumfrage: Britische Firmen prüfen Stellenstreichungen
    Nach dem Referendum planen einige britische Firmen Einstellungsstopps und erwägen die Verlagerung von Geschäft in andere Länder. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Verbands "Institute of Directors" unter 1092 Wirtschaftsführern in Großbritannien. Demnach planen 24 Prozent, ihre Einstellungspläne auf Eis zu legen, fünf Prozent der Unternehmen erklärten, sie würden Stellen streichen. 64 Prozent der Befragten nannten das Ergebnis schlecht für das Geschäft, 23 Prozent sahen es positiv:  „Wir können es nicht schönreden: Viele unserer Mitglieder sind verängstigt", schrieb Institutsdirektor Simon Walker in einer E-Mail.
  • 6/27/2016 10:17:11 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Milliardär George Soros war gegen den Brexit. Er fürchtet nun den Zerfall der EU.




  • 6/27/2016 10:25:16 AM   Stefanie Michels
    Manchmal braucht es ein Gif, um die aktuelle Nachrichtenlage wiederzugeben:
  • 6/27/2016 10:28:56 AM   Christoph Scherbaum
    Deutsche Anleihen bleiben gefragt
    Deutsche Staatsanleihen sind am Montag weiter als sicherer Anlagehafen gefragt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen moderat um 0,17 Prozent auf 166,29 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 3,5 Basispunkte auf minus 0,085 Prozent. Am Freitag war sie auf ein Rekordtief von minus 0,17 Prozent gefallen.
  • 6/27/2016 10:37:42 AM   Tillmann Neuscheler
    In Griechenland wird  der Brexit mit Interesse verfolgt.  Teils auch mit Süffisanz. Ein Kommentator der Zeitung „Kathemerini“ schlägt der britischen Regierung vor, sie könne sich ja Rat beim griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras holen. Der habe Erfahrung, wie man das Ergebnis eines Referendums vom Kopf auf die Füße stellt.

  • 6/27/2016 10:44:16 AM   Christoph Scherbaum
    Britisches Pfund fällt noch unter Tiefstand vom Freitag
    Das Britische Pfund ist weiter unter Druck geraten und noch unter den Stand vom Freitag direkt nach dem Brexit-Votum gefallen. Am Montagmittag kostete die britische Währung noch 1,3222 Dollar und damit so wenig wie seit 1985 nicht mehr. Am Freitag hatte das Pfund schon mehr als 11 Prozent an Wert verloren und war bis auf 1,3229 Dollar gefallen.
  • 6/27/2016 10:56:55 AM   Tillmann Neuscheler
    Der britische Milliardär Richard Branson plädiert für ein neues EU-Referendum . Das britische Parlament müsse die Petition für ein zweites Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU "ernst nehmen", forderte der Virgin-Chef am Montag auf seinem Blog. Die Bevölkerung sei bei der Abstimmung auf "falsche Versprechungen" der EU-Gegner hereingefallen.





  • 6/27/2016 11:05:35 AM   Tillmann Neuscheler
    Goldminen-Betreiber im Höhenflug
    Der vom Brexit ausgelöste Run auf Gold gibt den
    Betreibern von Edelmetall-Minen weiteren Auftrieb. Die an der britischen Börse gelisteten Papiere von Fresnillo kletterten am Montag um  fast 9 Prozent auf 1506 Pence. Das war der höchste Kurs seit dreieinhalb Jahren.
  • 6/27/2016 11:11:00 AM   Oliver Georgi
    In Brüssel gibt es erhebliche Zweifel daran, dass Großbritannien turnusgemäß im nächsten Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird. Der britische Premier David Cameron werde beim EU-Gipfel am Dienstagabend das Reizthema ansprechen, berichteten Diplomaten vor dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.

    London soll nach bisherigem Fahrplan vom 1.
    Juli 2017 bis 31. Dezember 2017 wichtige EU-Amtsgeschäfte führen. Das jeweilige Präsidentschaftsland führt den Vorsitz in der Runde der EU-Botschafter in Brüssel ebenso wie bei wichtigen Ministertreffen.


  • 6/27/2016 11:17:27 AM   Oliver Georgi

    Krisentreffen folgt an diesem Montag auf Krisentreffen: EU-Ratspräsident Tusk wurde am Mittag in Paris vom französischen Präsidenten Hollande empfangen (Foto: afp

  • 6/27/2016 11:32:00 AM   Tillmann Neuscheler
    Noch ist David Cameron britischer Premierminister. Heute Nachmittag um 15:30 Uhr Ortszeit will er vor den Abgeordneten des Parlaments sprechen.
  • 6/27/2016 11:49:24 AM   Tillmann Neuscheler
    Die deutschen Familienunternehmer warnen vor einem hastigen Brexit. „Wir sind jetzt nicht für Schnellschüsse", sagte Verbandspräsident Lutz Goebel am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. "Es muss ein gutes Ergebnis mit der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft gefunden werden." Wenn EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker oder EU-Parlamentspräsident Martin Schulz jetzt kurzen Prozess forderten, "wollen sie nur von ihren eigenen schweren Fehlern der letzten Jahre ablenken". Für die Familienunternehmer seien sorgfältig verhandelte Vereinbarungen für den Binnenmarkt extrem wichtig.

  • 6/27/2016 12:33:51 PM   Tillmann Neuscheler
    Die polnische Botschaft in London äußert sich tief besorgt über fremdenfeindliche Übergriffe. Seit dem Brexit-Votum sei die polnische Gemeinde in Großbritannien Ziel von Attacken. Nach Angaben der Polizei wurden in Zentral-England beleidigende Wurfzettel verteilt. In London wurde eine polnische Einrichtung mit Graffiti besprüht.
  • 6/27/2016 12:39:57 PM   Alexander Armbruster
    Blick an die Finanzmärkte - nach ruhigem Start gibt es nun deutlichere Bewegungen:

    1. Dax minus 2 Prozent auf 9300 Punkte

    2. Einige britische Titel vom Handel ausgesetzt (Royal Bank of Scotland und Easyjet jeweils minus 22 Prozent)
    3. Britisches Pfund minus 4 Prozent auf 1,31 Dollar





  • 6/27/2016 12:41:58 PM   Alexander Armbruster
    Gerade das Pfund hat in zwei Tagen damit einen deutlichen Wertverlust erlitten - besonders bedrohlich muss das aber nicht sein: Britannien ist mit seinem großen Leistungsbilanz- und Haushaltsdefizit überwiegend in eigener Währung verschuldet. Eine Finanzkrise ist das nicht. Und das günstigere Pfund hilft ja unter dem Strich den Exporteuren mittelfristig.
  • 6/27/2016 12:42:53 PM   Oliver Kühn
    Angesichts der Vielzahl von Reaktionen auf den Brexit in der EU hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die verbleibenden 27 Mitgliedstaaten zur Geschlossenheit aufgerufen. Wenn die Kanzlerin für eine besonnene Reaktion werbe, dann habe sie damit "natürlich vor allem einen Appell an die 27 künftig dann verbleibenden Mitgliedstaaten gerichtet", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

    "Denn unser Interesse ist es doch, dass wir jetzt nicht eine europäische Vielstimmigkeit zeigen, sondern, dass wir möglichst zu einer gemeinsamen Reaktion auf diese Herausforderungen kommen", fügte er hinzu. Auf dem EU-Gipfel am Dienstag und Mittwoch müssten die Positionen der 27 Länder "zusammengeführt werden".

    Mit Blick auf den Zeitplan für die Abwicklung des britischen Austritts warnte Merkel vor einer "Hängepartie". Wenn die britische Regierung aber eine "überschaubare Zeit braucht, respektieren wir das", sagte Seibert weiter. Konkrete Fristen wollte er nicht nennen.

    Am Wochenende hatte Merkel signalisiert, das Tempo der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU sei für sie nicht entscheidend. "Ehrlich gesagt soll es nicht ewig dauern, das ist richtig, aber ich würde mich auch nicht wegen einer kurzen Zeit
    verkämpfen", sagte Merkel nach der Klausur von CDU und CSU in Potsdam.

    Seibert betonte am Montag, dass es vor Einreichen des offiziellen Austrittswunsches durch Großbritannien "keine Vorgespräche" über die Modalitäten des Ausscheidens geben werde.

    Seit dem Brexit-Votum wird Großbritannien von EU-Vertretern und den Regierungen anderer Mitgliedstaaten gedrängt, das formelle Austrittsgesuch rasch einzureichen. In Brüssel wird jedoch nicht damit gerechnet, dass Premier David Cameron das Gesuch bereits beim EU-Gipfel am Dienstag einreicht. Cameron hat seinen Rücktritt bis Oktober angekündigt und will den Schritt seinem Nachfolger überlassen. (AFP)
  • 6/27/2016 12:46:21 PM   Alexander Armbruster
    Und noch eine Leseempfehlung: Die große Brexit-Illusion - warum die EU nicht schuld ist an den Problemen Britanniens erklärt unser Korrespondent Marcus Theurer in seinem Leitartikel. Zum Text geht's hier entlang.
  • 6/27/2016 12:47:58 PM   Stefanie Michels
    Endlich mal konstruktive Vorschläge zur Frage, wer Nachfolger von Cameron werden könnte:
     
  • 6/27/2016 12:49:19 PM   Alexander Armbruster
    Ein spöttischer Kommentar des früherer HSBC-Chefökonomen:

  • 6/27/2016 12:52:19 PM   Tillmann Neuscheler
    Die britischen Liberaldemokraten wollen den Brexit verhindern. Das twittert Parteichef Tim Farron. Bei der letzten Wahl bekam seine Partei aber weniger als 8 Prozent der Stimmen.






  • 6/27/2016 12:56:36 PM   Alexander Armbruster
    Und natürlich darf nie eine Prise Humor fehlen: "Amerikaner sind verwirrt von einem Regierungssystem, in dem ein Anführer zurücktreten würde nachdem er eine schreckliche Entscheidung getroffen hat", twittert der leitende Bloomberg-Redakteur Barry Ritholtz.

  • 6/27/2016 1:00:17 PM   Alexander Armbruster
    Übrigens ist der amerikanische Außenminister John Kerry gerade in Brüssel, um über den Brexit zu sprechen - er sagt: "...die Wahl ging nicht so aus, wie ich und Präsident Obama sie erwartete; aber das ist Demokratie."

  • 6/27/2016 1:02:57 PM   Tillmann Neuscheler
    David Cameron redet am Nachmittag noch vor dem britischen Parlament. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird er dabei allen Bestrebungen nach einem zweiten Referendum eine Absage erteilen.
  • 6/27/2016 1:05:32 PM   Oliver Kühn

    Nato-Generalsekretär Stoltenberg und der amerikanische Außenminister Kerry sind sich einig, dass Großbritanniens Rolle in dem Verteidigungsbündnis sich nicht ändern wird.



  • 6/27/2016 1:07:22 PM   Oliver Kühn
    Der amerikanische Finanzminister Jack Lew erklärt, der Brexit sei ein zusätzlicher Gegenwind. Aber die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die Europäische Union seien in der Lage, damit umzugehen. Es sei im Interesse der Vereinigten Staaten und Europas, die offenen Handelsbeziehungen beizubehalten. Sein Haus beobachte die Wechselkurse sehr genau, einseitige Interventionen seien aber nicht angebracht. (Reuters)

  • 6/27/2016 1:15:57 PM   Oliver Kühn
    Der Kreml hat Vergleiche zwischen dem britischen Brexit-Votum und dem Zerfall der Sowjetunion als unpassend bezeichnet. Die Europäische Union gerate in eine Zeit der Turbulenzen und Ungewissheit, allerdings seien Parallelen zum Schicksal der UdSSR nicht zu erkennen, sagte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Montag der Agentur Interfax zufolge. „Viele Staaten haben solche Phasen.“ Ein EU-Austritt Großbritanniens hätte auch Folgen für Russland. „Momentan gibt es mehr Fragen als Antworten“, sagte Peskow. Die damalige Führung in Moskau hatte die UdSSR nach dem Austritt zahlreicher Sowjetrepubliken 1991 aufgelöst. (dpa)

  • 6/27/2016 1:16:41 PM   Jacqueline Vieth
     „Holy, bloody, motherfucking shit”: Politiker und Satiriker Martin Sonneborn hat eine ganz eigene Analyse zum Brexit.
  • 6/27/2016 1:22:24 PM   Alexander Armbruster
    Für die Vereinigten Staaten dürfte infolge eines EU-Austritts der Briten übrigens Deutschland noch wichtiger werden als Ansprechpartner. Schon vor dem "Brexit"-Votum war die Bundesrepublik der wichtigste Ansprechpartner für Washington in Europa, weil Britannien zwar ein großes Land ist, in Europa aber selbst dafür vergleichsweise wenig zu sagen hat - seit Jahrzehnten schon. "Die USA müssen den Fakt anerkennen, dass das Vereinigten Königreich ein weniger effektiver und verlässlicher Partner in globalen Angelegenheiten sein wird", zitiert die "Financial Times" den früheren militärisch verantwortlichen Nato-Kommandeur Jim Stavridis.
  • 6/27/2016 1:29:32 PM   Alexander Armbruster
    Auch ein Punkt, der gerade gelegentlich untergeht: Die Briten sind weder dem Schengen-Raum noch der Währungsunion beigetreten und haben sich zum Beispiel den berühmten Briten-Rabatt heraus gehandelt - und sind Mitglied der EU.

  • 6/27/2016 1:32:29 PM   Alexander Armbruster
    Wie konnte das geschehen, was haben wir versäumt? - unsere Korrespondentin Gina Thomas berichtet vom "Brexit-Erwachen" im Vereinigten Königreich. Zu ihrem Text geht es hier entlang.
  • 6/27/2016 1:37:21 PM   Alexander Armbruster
    Eine traurige Folge der Abstimmung: Auf eine Wand des Gebäudes der Polish Social and Cultural Association in London sprühten Aktivisten die Forderung, dass die Polen nun das Vereinigte Königreich verlassen sollen...


  • 6/27/2016 1:46:13 PM   Alexander Armbruster
    JETZT live im britischen Parlament - wer die Debatte im House of Commons über das Brexit-Votum anschauen möchte, kann das hier tun http://parliamentlive.tv/event/index/4166e746-b9af-41b2-8a71-983be4680fb4

    Erwartungsgemäß hitzig....
  • 6/27/2016 1:48:56 PM   Timo Steppat
    Cameron-Nachfolger bis Anfang September
    Die Nachfolge-Debatte bei den Tories nimmt Fahrt auf: Ein Komitee hat beschlossen, dass bis Anfang September ein neuer Parteichef und Premier gefunden werden soll. Der Parteivorstand muss diesem Vorschlag vom Montag allerdings noch zustimmen. Das 1922-Komitee ist ein Ausschuss konservativer Parlamentarier, der traditionell großen Einfluss in der Tory-Partei hat. Nachdem sich David Cameron vor dem Brexit-Referendum für den Verbleib der Briten in der Europäischen Union eingesetzt haben, kündigte er am Freitag seinen Rücktritt an. Drei Monate will er noch im Amt bleiben. Als Nachfolger wird unter anderem Camerons Kontrahent in der Frage des EU-Austritts, der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson, gehandelt.
     
  • 6/27/2016 1:50:12 PM   Alexander Armbruster
    Gerade muss der Verteidigungsminister Rede und Antwort stehen und erklären, ob die britische Sicherheit auch weiterhin gewährleistet ist....
  • 6/27/2016 1:58:14 PM   Stefanie Michels
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