Brexit

Brexit



  • 6/28/2016 1:04:26 PM   Tillmann Neuscheler
    Finanzaufsicht Bafin gegen London als Sitz der fusionierten Börse
    Die Finanzaufsicht Bafin ist gegen
    London als Sitz der geplanten europäischen Superbörse aus Deutscher Börse und LSE. Es sei schwer vorstellbar, dass der wichtigste Börsenplatz im Euroraum von " außerhalb der EU gesteuert wird", sagte der Präsident der Finanzsaufsicht in Frankfurt. "Da wird man sicher nachjustieren müssen."
  • 6/28/2016 1:18:37 PM   Timo Steppat
    "Wir wollen in der EU bleiben" : Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon spricht vor dem Regionalparlaments in Ediburgh. Sie berichtet von Gesprächen mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Rat. "Wir wollen in der EU bleiben und werden sicherstellen, dass die Stimme Schottlands in Europa gehört wird." Sturgeon wolle sich beraten lassen, um die Optionen zu erarbeiten. Ein Beratergremium solle geschaffen werden, um den Prozess zu begleiten.
  • 6/28/2016 1:19:51 PM   Tillmann Neuscheler
    "Man kann nicht die Scheidung einreichen und trotzdem verheiratet bleiben"

    sagt Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Er betonte aber zugleich, es gehe nicht darum, die Briten für ihr Nein zur EU zu bestrafen: "Wir müssen es fertigbringen, den Leuten zu beweisen, dass Europa attraktiver ist. Und wir sollten nicht, jene, die nicht an Europa glauben, bestrafen wollen." Die sich jetzt ausbreitende Angst der Briten zeige allen, wie gut es sei, innerhalb der EU zu bleiben.



    (Xavier Bettel bei seiner Ankunft in Brüssel. (Bild: Reuters)

  • 6/28/2016 1:28:45 PM   Timo Steppat
    "Alles muss auf den Tisch": Die schottische Regierungschefin Sturgeon wiederholt ihre Absicht, in die Verhandlungen mit London auch ein erneutes Referendum einfließen zu lassen. Die Schotten wollen mehrheitlich in der EU bleiben. Ein Grund für den Verbleib im Vereingten Königreich beim Referendum 2014 sei auch gewesen, in der EU zu bleiben. Die Diskussionsgrundlage hätte sich inzwischen geändert. Heute stimmt das Parlament darüber ab, Schritte zu unternehmen, damit Schottland in der EU verbleibt. Es handele sich aber um keine Abstimmung über ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum, ein solches könne zu einem späteren Zeitpunkt eingebracht werden.
  • 6/28/2016 1:35:13 PM   Tillmann Neuscheler
    Der britische Premier David Cameron ist heute nochmal mit dabei beim EU-Gipfel in Brüssel. "Wir verlassen die EU", sagte er bei seiner Ankunft, "wir dürfen aber Europa nicht vollständig den Rücken kehren". Die anderen europäischen Länder seien Nachbarn, Freunde und Partner. Er werde sich für eine "engstmögliche Beziehung" einsetzen. Dies sei der Geist, den er sich jetzt wünsche.

    David Cameron bei seiner Ankunft in Brüssel


  • 6/28/2016 1:36:41 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Chefin der schottischen Regierung, Nicola Sturgeon, reist am Mittwoch nach Brüssel. Dort wolle sie die schottische Position der EU-Kommission direkt vortragen, sagt Sturgeon. Die Schotten stimmten mehrheitlich gegen den Brexit.

  • 6/28/2016 1:40:52 PM   Tillmann Neuscheler
    Schulz: Rückzieher der Briten sollte nicht ausgeschlossen werden
    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich
    dafür ausgesprochen, den Briten im Zweifelsfall einen Rückzieher von ihrer Brexit-Entscheidung zu ermöglichen. Wenn das Vereinigte Königreich zu anderen Erkenntnissen komme oder die Menschen noch einmal nachdenken wollten, sollte „das ganz sicher unterstützt werden“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag kurz vor dem Start des EU-Gipfels in Brüssel.

  • 6/28/2016 1:43:56 PM   Alexander Armbruster
    Das bietet übrigens auch die nie um klare Worte verlegene litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite an. Großbritannien habe immer noch eine Chance, in der EU zu bleiben. Auf die Frage, was passiere, wenn die britische Regierung das Austrittsgesuch nicht in Brüssel einreiche, sagt  Grybauskaite laut Reuters in Brüssel: "Willkommen."
  • 6/28/2016 2:03:27 PM   Alexander Armbruster
    Die Anführer der Brexit-Kampagne hoffen offiziell, dass sie Zugang zum EU-Binnenmarkt bekommen ohne dafür die sogenannte Arbeitnehmerfreizügigkeit akzeptieren zu müssen, also die Tatsache, dass EU-Bürger auf dem britischen Arbeitsmarkt einen Job suchen. Ein Kalkül dahinter lautet, dass Britannien beispielsweise für die deutsche Autoindustrie ein zu wichtiger Markt ist. Deren oberster Lobbyist stellt nun klar: So nicht! Wer Zugang zum Binnenmarkt will, muss auch den Arbeitsmarkt öffnen, berichtet unser Londoner Korrespondent Marcus Theurer. Zu seinem Text geht es hier entlang.
  • 6/28/2016 2:05:34 PM   Alexander Armbruster
    Die Aktienkurse an der Wall-Street steigen wieder (in Europa auch), angeführt von Banktiteln - was steckt dahinter? "Wissen" die "Märkte" etwas über die Folgen des Brexit-Votums, was sonst noch niemand so weiß?

  • 6/28/2016 2:09:59 PM   Alexander Armbruster
    Und was macht eigentlich die Queen? Hatte viel zu tun, sagt sie, zwei Geburtstagsfeiern - aber sehen Sie selbst:

  • 6/28/2016 2:32:11 PM   Alexander Armbruster
    Und wer noch einen O-Ton der Kanzlerin vor dem Gipfel-Beginn in Brüssel ansehen möchte:

  • 6/28/2016 2:33:32 PM   Aziza Kasumov
    Ein neues Leben für Brexit-Gegner
    Für Briten, die sich nach der Brexit-Entscheidung nach Pass-Alternativen umsehen, bieten Rumänen nun ihre Hilfe an. „Romanians adopt Remainians“ heißt die Kampagne der rumänischen Zeitung „Gandul“, die freundliche Rumänen dazu aufruft, enttäuschten Briten zu adoptieren. „Startet ein brandneues Leben in einer liebevollen, rumänischen Familie“, wirbt die Kampagne auf ihrer Internetseite die Briten an. Den Wohnort der zukünftigen Adoptivfamilie darf man sich sogar aussuchen. Die Rumänen selbst werden auf der Seite aufgefordert, sich als Adoptiveltern für die „guten Leute, die für den Verbleib gestimmt haben“ zur Verfügung zu stellen. Die Brexit-Gegner hätten sich die Verwandtschaft mit den Rumänen verdient, heißt es. Über Facebook können dann sowohl britische Pass- als auch rumänische Adoptivkindsuchende miteinander in Kontakt treten.
    Bevor das mit der Adoption rechtlich geregelt ist, gibt's erst einmal diesen Papierausweis. (Foto: Screenshot romanians adopt remainians Kampagnenseite)
     
  • 6/28/2016 2:37:52 PM   Alexander Armbruster
    Heuchler und Dämonisierer - was Donald Trump mit dem Brexit verbindet, analysiert unser Außenpolitik-Chef Klaus-Dieter Frankenberger. Zu seinem Text geht es hier entlang.
  • 6/28/2016 3:10:14 PM   Alexander Armbruster
    Und noch eine Leseempfehlung: Das Herz der EU - der europäische Binnenmarkt ist in Misskredit geraten, viele verteufeln ihn als neoliberal oder verunglimpfen ihn als Machtmittel deutscher Hegemonie.

    Richtig ist vielmehr: Gerade der Binnenmarkt ist der wirtschaftlicher Motor der EU, ihm verdankt(e) sie ihre Attraktivität, an ihm wollte Mittelosteuropa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs teilhaben, kommentiert
    F.A.Z.-Herausgeber Holger Steltzner.
    Zu seinem Text geht es hier entlang.
  • 6/28/2016 3:15:11 PM   Aziza Kasumov
    Amerikaner wollen Handelsabkommen mit Briten
    Nach dem "Ja" zum Brexit sprechen sich immer mehr amerikanische Politiker, vor allem aus dem republikanischen Lager, für ein bilaterales Handelsabkommen zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten aus. Paul Ryan, Sprecher des Repräsentantenhauses und einer der ranghöchsten Republikaner, schlug vor, die Verhandlungen so schnell wie möglich zu beginnen – sogar noch vor dem tatsächlichen Brexit. Man müsse verdeutlichen, dass die Briten unabdingbare Verbündete der Amerikaner seien, sagte Ryan einem Radiosender aus Milwaukee. Eine stabile Handelsbeziehung zwischen den beiden Ländern würde sowohl der amerikanischen als auch der britischen Wirtschaft zugutekommen, so Ryan.
     
    In den letzten Tagen haben sich mehrere republikanische Senatoren gegenüber dem amerikanischen Magazin "Politico" für ein solches Handelsabkommen ausgesprochen. Das Abkommen solle parallel zum Transatlantischen Handelsabkommens (TTIP) mit der Europäischen Union ausgearbeitet werden. Mit dem Start der Verhandlungen wollen die Senatoren laut "Politico" allerdings noch warten, bis sich das Chaos nach dem Brexit-Referendum gelegt hat.
    Möchte mit den Briten sofort verhandeln: Paul Ryan, Sprecher des Repräsentantenhauses. (Foto: Reuters)
     
  • 6/28/2016 3:22:38 PM   Alexander Armbruster
    In Brüssel sind die "Chefs" nun zusammen gekommen: Hier plaudert Frankreichs Staatspräsident Hollande mit dem britischen Premier Cameron - er steht heute natürlich im Mittelpunkt (was auch nicht so oft vorkommt in Brüssel).
    Foto: AP


  • 6/28/2016 3:26:12 PM   Alexander Armbruster
    Die Kanzlerin mit dem griechischen Ministerpräsidenten Tsipras...
    Foto: AP


  • 6/28/2016 3:27:20 PM   Alexander Armbruster
    ...und natürlich auch mit Premier Cameron - und nun?
    Foto: AP


  • 6/28/2016 3:35:35 PM   Aziza Kasumov
    Nur keine Panik: Barack Obama warnte am Dienstag in einem Interview mit dem amerikanischen Radiosender "NPR" vor der finanziellen und globalen Hysterie nach dem Brexit-Votum. Die europäische Integration pausiere nur, sagte der amerikanische Präsident, drastische Änderungen werde es nicht geben. Es scheint so, "als ob die Nato nicht mehr existiert, die transatlantische Allianz auseinanderfällt, und jedes Land sich in seine eigene Ecke zurückzieht", sagte Obama. "Das passiert nicht."
     
    Obama hatte sich im Voraus gegen einen Brexit ausgesprochen, sagte aber, er akzeptiere die Entscheidung der Briten. Den Brexit sieht er als Resultat eines eurpäischen Projekts, dass sich wohl schneller entwickelt habe, als es sollte, und dem es an Zuspruch fehle. Nun sei es für Europa an der Zeit, "Luft zu holen und herauszufinden, wie wir Teile unsere nationalen Identitäten beibehalten, wie wir die Vorzüge der Integration beibehalten und wie wir mit dem Frust einiger unserer Wähler umgehen," so Obama.
    Warnt vor der Brexit-Panik: Amerikas Präsident Barack Obama. (Foto: AP)
     
     
  • 6/28/2016 3:46:24 PM   Alexander Armbruster
    Zwischenzeitlich in Großbritannien: Labour-Chef Jeremy Corbyn verliert eine Vertrauensabstimmung in seiner Fraktion, berichtet der "Guardian".
  • 6/28/2016 3:48:23 PM   Alexander Armbruster
    Er geriet infolge des Brexit-Votums besonders unter Druck. Vertreter seiner Partei werfen ihm vor, nicht engagiert genug dafür geworben zu haben, dass Britannien in der EU bleibt. Am Wochenende traten zahlreiche Mitglieder seines "Schattenkabinetts" bereits zurück. Die Partei befindet sich in einer schweren Krise.
  • 6/28/2016 3:50:32 PM   Alexander Armbruster
    Nach Angaben der dpa haben die Labour-Abgeordneten im britischen Unterhaus mit 172 zu 40 Stimmen gegen ihn votiert - unmittelbaren Konsequenzen hat das jedoch nicht. Und: An der Basis der Partei ist Corbyn offenbar immer noch sehr beliebt. Er hat bereits erklärt, dass er wieder kandidiert, wenn es eine Neuwahl für den Vorsitz der britischen Sozialdemokraten geben sollte.
  • 6/28/2016 3:55:03 PM   Alexander Armbruster
    Und wieder zurück nach Kontinentaleuropa: Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls fordert laut Reuters Klarheit von den Briten: "Entweder verlasse sie die (Europäische) Union oder sie bleiben." Hintergrund sind unzählige Berichte in der britischen Presse und Äußerungen britischer Politiker bis hin zum abgetauchten Brexit-Kampagnenchef Boris Johnson, die sich so deuten lassen, dass das Vereinigten Königreich faktisch womöglich doch in der EU bleibt - Referendum hin oder her. Es ist derzeit sicherlich die am meisten diskutierte Frage überhaupt in diesem Zusammenhang...
  • 6/28/2016 4:23:42 PM   Martin Franke
    Kleine Planänderung: Die Konservative Partei Großbritanniens hat die Benennung des Nachfolgers von Parteichef und Premierminister David Cameron um eine Woche auf den 9. September verschoben. Das teilte der Parteivorstand am Dienstag mit. Am Montag hatte ein Ausschuss noch den 2. September als "spätesten" Termin für die Bekanntgabe des neuen Vorsitzenden genannt. Die Bewerbungsfrist für das Amt des Parteichefs soll nach der jüngsten Ankündigung am Mittwoch beginnen und bereits am Donnerstag enden.
     
    Cameron hatte nach dem Votum über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union seinen Rücktritt als Partei- und Regierungschef angekündigt. Als Favoriten für seine Nachfolge gelten der frühere Londoner Bürgermeister Boris Johnson und Innenministerin Theresa May. Johnson war einer der Wortführer des Brexit-Lagers. May hatte für den Verbleib in der EU geworben, aber keine prominente Rolle in der Kampagne gespielt. (AFP)
  • 6/28/2016 4:47:18 PM   Martin Franke
    Trotz des entzogenen Vertrauens (weiter unten nachzulesen) in seiner Fraktion, gibt sich Labour-Chef Jeremy Corbyn selbstbewusst: "Ich wurde von 60 Prozent unserer Parteimitglieder und Unterstützer demokratisch gewählt [im September 2015, Anm. d. Red.], um eine neue Politik zu machen. Ich werde sie nicht durch einen Rücktritt verraten". Zudem habe das Votum der Abgeordneten keine rechtliche Grundlage. (dpa)
  • 6/28/2016 5:40:27 PM   Martin Franke
    Draghi rechnet mit weniger Wachstum in Eurozone
     
    Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, rechnet laut Kreisen wegen des Brexit-Votums mit Einbußen für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. Das Wachstum könnte demnach über die kommenden drei Jahre hinweg um 0,5 Prozent gedämpft werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Bezug auf ein Dokument zum EU-Gipfeltreffen in Brüssel, das der Agentur vorliege.
     
    Laut dem Bericht geht Draghi davon aus, dass es die Eurozone sofort zu spüren bekäme, wenn Großbritannien in eine Rezession schlittern würde. Es seien alle internationalen Märkte vom Brexit betroffen, so der EZB-Chef. Ganz besonders gelte dies für die Devisenmärkte. (dpa)
  • 6/28/2016 6:27:46 PM   Martin Franke
    Gute Nachrichten von den europäischen Börsenparketts: Nach zwei Tagen heftiger Verluste durch das Brexit-Votum haben sich die europäischen Börsen am Dienstag spürbar erholt. Der Deutsche Aktienindex (Dax) schloss 1,93 Prozent im Plus, nachdem er zwischenzeitlich um mehr als drei Prozent zugelegt hatte.
     
    Auch in Paris, London, Madrid und Mailand schlossen die Börsen deutlich im Plus. Das britische Pfund und der Euro legten im Vergleich zum Dollar leicht zu. Die Entscheidung der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union vom vergangenen Donnerstag hatte den europäischen Börsen am Freitag und am Montag kräftige Verluste beschert.

    Allein der Dax büßte zehn Prozent an Wert ein und verlor fast 1000 Punkte. Am Dienstagabend lag er dann bei 9447 Punkten. Die Pariser Börse schloss 2,61 Prozent im Plus, auch der Leitindex FTSE 100 an der Londoner Börse erholte sich mit 2,64 Prozent im Plus. In Madrid lag der Schlussindex bei 2,48 Prozent und in Mailand bei 3,30 Prozent im Plus. Auch die Aktienkurse der Banken, die besonders hart von dem überraschenden Brexit-Votum getroffen worden waren, erholten sich wieder.
  • 6/28/2016 6:53:38 PM   Martin Franke
    Tausende Brexit-Gegner haben in Großbritannien gegen den EU-Austritt des Landes demonstriert. In London protestierten am Dienstagabend trotz Regens Hunderte mit EU-Fahnen und EU-Sprechchören gegen das Ergebnis des historischen EU-Referendums, in dem 52 Prozent der Briten für den Brexit gestimmt hatten. Demos gab es unter anderem auch in Bristol, Cardiff und Oxford.
     
    Vor allem junge Menschen fühlen sich von der älteren Generation, die mehrheitlich für den Brexit war, um ihre Chancen betrogen. „Euer Fehler, unsere Zukunft“, stand auf einem Schild auf dem Londoner Trafalgar Square.
     
    Für die Facebook-Veranstaltung sollen sich bis zu 50.000 Personen angekündigt haben. Daraufhin wurde die Demonstration aus Sicherheitsgründen abgesagt. 10.000 Menschen könne der Trafalgar Square aufnehmen, so eine Sprecherin der Stadt.
  • 6/28/2016 7:17:18 PM   Martin Franke
    Und so sieht der Trafalgar Square in London momentan aus...
  • 6/28/2016 7:38:43 PM   Martin Franke
    Zum Brexit gibt es noch viele zu klärende Fragen – eine davon hängt mit der Zukunft Schottlands zusammen. Morgen trifft die Chefin der schottischen Regierung, Nicola Sturgeon, auf den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz. Was sie mit Schottland vorhat, hat Jochen Stahnke hier aufgeschrieben.
  • 6/28/2016 9:36:00 PM   Martin Franke
    Cameron zieht positive Gipfel-Bilanz: Nach einer Debatte mit den übrigen EU-Staats- und Regierungschefs hat der britische Premier David Cameron eine positive Bilanz gezogen. Er sprach am späten Dienstagabend nach Abschluss des ersten Gipfeltages in Brüssel von einen „positiven, konstruktiven, ruhigen und zielgerichteten Treffen“. (dpa)
  • 6/28/2016 10:19:04 PM   Martin Franke
    Kein Weg zurück: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Anschluss des Gipfels in Brüssel gesagt, dass das Referendum der Briten unumkehrbar sei. Einen Antrag zum Austritt hat Premier Cameron nicht mitgebracht. Mehr können Sie hier lesen.
     
    Wir verabschieden uns für den Moment mit dieser Meldung aus Brüssel.
  • 6/29/2016 5:46:56 AM   Oliver Georgi
    Guten Morgen, liebe Leser! 

    Auch am sechsten Tag nach dem britischen Brexit-Votum, das Europa in seinen Grundfesten erschüttert hat, ist nicht klar, wie die kommenden Wochen und Monate verlaufen werden. Wir halten Sie ab jetzt wieder in gewohnter Weise über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. 

    Viel Spaß mit unserem Brexit-Liveticker!
  • 6/29/2016 5:52:30 AM   Oliver Georgi

    In der BBC macht man sich schon Sorgen, inwieweit ein Brexit die Ferien der Briten beeinträchtigen könnte und ruft die Zuschauer dazu auf, ihre Ängste und Erwartungen mitzuteilen...
  • 6/29/2016 6:26:06 AM   Oliver Georgi
    Die erste Schlussfolgerung aus der Brexit-Krise hat zu lauten: Die EU muss ihre Regeln,  und Verträge  einhalten, kommentiert F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler heute Morgen in seiner Leitglosse. Hier können Sie den Kommentar lesen.
  • 6/29/2016 6:33:43 AM   Tillmann Neuscheler
    Japans Börse hat den Schock über das britische Votum zum EU-Austritt am Mittwoch etwas verdauen können. Die Kurse vieler Aktien stiegen wieder. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte schloss mit einem Plus von rund 1,6 Prozent bei 15.566 Punkten.
  • 6/29/2016 6:36:42 AM   Oliver Georgi
    Der Selbstauflösungsprozess bei der Labour Party geht munter weiter: Auch die prominente Labour-Politikerin und frühere Ministerin unter Tony Blair, Margaret Beckett, sieht keine Möglichkeit mehr, wie die Partei mit ihrem derzeitigen Vorsitzenden Jeremy Corbyn weitermachen soll und fordert seinen Rückzug. Wie die BBC schreibt, lobt sie seine Prinzipien und seine Integrität, aber diese Dinge würden ihn nicht zu einem Führer machen. "Er hat keine Erfahrung mit den Problemen als Parteiführer, mit den Zerwürfnissen oder den Kompromissen, die man braucht, um das Beste aus allem zu machen", zitiert die BBC Beckett.

     
  • 6/29/2016 6:39:46 AM   Oliver Georgi

    In Brüssel heute wohl eine der mit der größten Spannung erwarteten Politikerin: die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie will mit aller Kraft für ein Schottland in der EU kämpfen. (Foto: afp)

  • 6/29/2016 6:59:43 AM   Oliver Georgi

    Enttäuschte europäische Gesichter:Wie viele andere geht eine Demonstrantin am Dienstagabend am Londoner Trafalgar Square auf die Straße, um für den Verbleib Großbritanniens in der EU zu kämpfen. (Foto: Reuters)

  • 6/29/2016 7:24:19 AM   Tillmann Neuscheler
    Vodafone überlegt sich, den Hauptsitz aus Großbritannien zu verlagern. In einem ersten Schritt will das Unternehmen Mitarbeiter nach Brüssel versetzen. Das berichtet die Financial Times. Vodafone beschäftigt rund 13.000 Menschen in Großbritannien und hat Sitze in London und Newbury.
  • 6/29/2016 7:30:10 AM   Oliver Georgi
    SNP will offizielle Oppositionspartei in Westminster werden

    Die
    Spaltung des Vereinigten Königreichs vertieft sich in diesen Tagen fast stündlich: Die Scottish National Party (SNP) will heute im britischen Parlament den offiziellen Status der Oppositionspartei beantragen. Wie die BBC berichtet, will die SNP das damit begründen, dass ihr Vorsitzender Angus Robertson mehr Unterstützung als der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn genießt. Es gibt 56 SNP-Abgeordnete in Westminster, aber nur 40 Labour-Abgeordnete stehen demnach derzeit noch hinter Corbyn.

    Die SNP will demnach auch erklären, dass sie die vakanten Posten der Schattenregierung - anders als Corbyn - ausfüllen kann. DIe SNP bezieht sich bei ihrem Antrag nach BBC-Angaben auf die parlamentarischen Regeln in Westminister, denen zufolge die Opposition "bereit zur Machtübernahme" sein muss.


    Die BBC zitiert eine nicht näher bekannte Quelle mit den Worten: "Wir haben uns das Erskine May (das parlamentarische Regelbuch) genau angesehen und werden dem Speaker klarmachen, dass die Labour Party nicht länger für die Opposition sprechen und Vereinbarungen treffen kann."

  • 6/29/2016 7:43:22 AM   Oliver Georgi

  • 6/29/2016 7:55:17 AM   Oliver Georgi

    Auf ein Neues: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt am Mittwoch zum zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel an. (Foto: dpa)

  • 6/29/2016 7:56:53 AM   Oliver Georgi

    Auch heute gehen wieder Briten auf die Straße, um für den Verbleib in der EU zu demonstrieren - hier zum Beispiel in Cambridge.
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