DLD 16

DLD 16

Die wichtigsten Nachrichten und Themen der Konferenz bisher:

  • Europa überlegt weiterhin, wie es Technik-Konzerne in der Größe der Amerikaner bekommen kann.
  • EU-Kommissarin Margarethe Vestager will Datenschutz nicht dem Wettbewerb überlassen. Im Verfahren gegen Google widerspricht sie einem Google-Argument.
  • WhatsApp-Gründer Jan Koum kündigt an, dass sein Dienst für Nutzer kostenlos wird. Er will Geld von Unternehmen, die Nachrichten an Nutzer schicken.

Wir haben heute zwei Livestreams, weil es zwei Bühnen gibt. Die obere Bühne und die die untere Bühne.

  • 1/18/2016 12:46:34 PM   Patrick Bernau

    Während die Konferenz Mittagspause macht, haben wir noch ein kurzes Gespräch mit einem, der mit künstlicher Intelligenz Geld verdient - indem er Online-Shopper zum Kauf verführt. Wie das geht, sagt er in unserem englischsprachigen Video-Interview.

  • 1/18/2016 12:57:00 PM   Patrick Bernau
    Tech-Gründer werden nicht mehr so schnell superreich, sagt die Reichen-Datenbank "Wealth Insight". Zwar hört man ständig von den so genannten "Einhörnern" (Unicorns),  also Firmen, die in den letzten Investmentrunden von neuen Investoren mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet worden sind. Doch damit sie diese Bewertung erreichen, müssen die Gründer häufig einen größeren Anteil des Unternehmens abgeben. Deshalb bleibt am Ende weniger Geld für sie übrig, glauben diese Rechner.
  • 1/18/2016 1:16:46 PM   Patrick Bernau
    Für die Mittagspause können wir auch noch mal das Youtube-Video von Scott Galloways Vortrag empfehlen, der heute Morgen die vier großen Internet-Konzerne aufs Korn genommen hat.
  • 1/18/2016 1:37:22 PM   Patrick Bernau
    Auf der unteren Bühne geht es die nächste Stunde lang um Bitcoin.
  • 1/18/2016 1:41:39 PM   Patrick Bernau
    Don Tapscott erklärt noch mal, dass die Internet-Währung Bitcoin eine bestimmte Blockchain ist.
  • 1/18/2016 1:49:13 PM   Patrick Bernau
    Die New York Times hat Bitcoin am Wochenende ein gutes Stück runtergeschrieben.
  • 1/18/2016 1:59:30 PM   Martin Gropp
    Tapscott weist darauf hin, dass Blockchains helfen können, Wohlstand zu mehren. Menschen, die bisher keinen Zugang zum Finanzsystem haben, könnten darüber integriert werden und zum Beispiel Zugang zu Krediten erhalten.
  • 1/18/2016 2:03:15 PM   Martin Gropp
    Allerdings gebe es riesige Herausforderungen und Konflkte rund um die digitale Währung. Wir seien an einem Wendepunkt, was das Thema betreffe, sagt der Autor des Buches "Blockchain Revolution".
  • 1/18/2016 2:04:26 PM   Martin Gropp
    Nun wird auf einem Podium diskutiert, wie weit die Blockchain-Revolution in der Realität schon ist.
  • 1/18/2016 2:07:15 PM   Martin Gropp
    Auf der unteren Bühne gibt es allerdings gerade technische Probleme mit der Tonanlage, weshalb sich auch hier die nächsten Einträge verzögern werden.
  • 1/18/2016 2:23:08 PM   Jonas Jansen
    In der New York Times gab es kürzlich einen Text über "Das Krise von Bitcoin", der Alternativwährung im Netz, die auch für Blockchain benutzt wird. Darum geht es nun in der Diskussion. Einig sind sich die Teilnehmer, dass Bitcoin alles anderes als tot ist. Der Entwickler Gideon Greenspan, Gründer des Startups Coin Sciences etwa sagt, dass die Blockchain noch durch die utopische Idee einer zensurfreien, demokratischen Bankenindustrie getragen wird. Um sich aber von einem Hype zu einem wirklich erfolgreichen Produkt, dass man in der Realität verwenden kann, muss noch das Vertrauen in die Möglichkeiten der Technologie gestärkt werden.
  • 1/18/2016 2:31:49 PM   Jonas Jansen
    Simon Levene von "Mosaic Ventures" sagt, dass es tausende Entwickler gibt, die bereits Anwendungen für Blockchain schreiben. Jedoch hat noch keine einzige eine große Aufmerksamkeit erzeugt oder gezeigt, dass sie die eine "Killer-App" für zukünftigen Zahlungsverkehr sein könnte.

    Olaf Acker von PwC Strategy vermisst eine Art vertrauenswürdigen Zwischenhändler, eine Art Partner, dem man in dem Zahlungsverkehr vertrauen kann. Hinzu kommt: "Die Regulatorien werden nicht einfach verschwinden." Neue Technologien wie Blockchain oder Bitcoin müssen sich auch dort anpassen.
  • 1/18/2016 2:36:23 PM   Patrick Bernau

    Zeitgenössischer Futurismus: Die Bar.

  • 1/18/2016 2:37:07 PM   Jonas Jansen
    Greenspan rechnet damit, dass es in zwei oder drei Jahren richtige Vermögenswerte in Blockchains geben könnte, wenn Banken sich damit noch mehr auseinandersetzen und es private, verschlüsselte Blockchains gibt.

    Auf dem Podium unterhalten sich natürlich Profis, die schon tief in die Materie eingestiegen sind. Falls Sie sich jetzt fragen, was diese Blockchain überhaupt ist, hier einmal eine Kurzzusammenfassung:
    Vereinfacht gesagt ist eine Blockchain eine Art Register, auf das verschiedene Rechner zugreifen und dort Transaktionen verzeichnet werden. Jeder neue Rechner der darauf zugreift, macht das System ein Stück fälschungssicherer. Nicht wenige rechnen damit, dass die Blockchain die Finanzindustrie revolutionieren wird, weshalb auch viele Banken damit experimentieren.
  • 1/18/2016 2:41:23 PM   Britta Beeger
    Weiter geht es gleich mit einer ganzen Reihe von Vorträgen und Panels, die sich mit mit einem der derzeit großen Trends in der Startup-Branche beschäftigen: der Lieferung von Supermarkteinkäufen, Blumen, Kopfschmerztabletten oder den frisch gebügelten Hemden, sprich allem, was man für Geld kaufen kann - und das jederzeit und auf Abruf via App. Man spricht dabei auch von der sogenannten "Gig Economy" oder "On-demand economy". Entstanden sind viele dieser Unternehmen nach dem Vorbild des Fahrtenvermittlers Uber, dessen für Europa, den Mittleren Osten und Afrika zuständiger Manager Pierre-Dimitri Gore-Coty auch in einer Diskussionsrunde dabei ist.
  • 1/18/2016 2:52:29 PM   Britta Beeger
    Postmates-Gründer Bastian Lehmann erzählt: das Unternehmen hat mit Essenslieferungen angefangen. Ihm geht es nun darum, ein "Anti-Amazon" aufzubauen, die lokalen Geschäfte miteinander zu verbinden und alles zu liefern, was innerhalb der Stadt möglich ist. Aber dafür gebe es keine Vorlage, niemand weiß, wie es funktioniert. Und noch klappt nicht alles einwandfrei.

    Postmates ist eines der am meisten gehypten startups im Silicon Valley, das auf Abruf Waren liefert.
  • 1/18/2016 3:02:37 PM   Britta Beeger
    Postmates werde derzeit mit 500 Millionen Dollar bewertet, antwortet Lehmann auf die Frage, ob er sich Sorgen macht, dass der Wagniskapitalhahn zugedreht werde. Postmates habe es in dieser Hinsicht immer schwer gehabt, erst weil er Deutscher sei, dann weil niemand das Geschäftsmodell verstanden habe. 2017 werde das Unternehmen profitabel sein, verspricht er.
  • 1/18/2016 3:10:44 PM   Britta Beeger
    Lehmann ist vor 11 Jahren aus Deutschland weggegangen, lebte fünf Jahre in Großbritannien, gründete Postmates dann in Amerika. Was läuft dort besser? Zum einen gebe es in Deutschland einen Mangel an großen Unternehmen, die etwas an die Gemeinschaft zurückgeben. Zum anderen sei man in Deutschland dem Prinzip "Schuster bleib bei deinen Leisten" treu: Das führe dazu, dass gute Ideen kleingeredet und nie umgesetzt werden - das sei in Amerika ganz anders.
  • 1/18/2016 3:16:43 PM   Britta Beeger
    Jetzt stellt Ahti Heinla von Starship Technologies einen kleinen Roboter vor, der die Welt des Einkaufens revolutionieren soll: ein kleiner Wagen mit sechs Rädern und Antenne, der auf dem Fußgängerweg fahren soll und voller Sensoren ist, sodass er seinen Weg ganz alleine findet. Ob er sich gegen Drohnen durchsetzen kann, die ebenfalls noch am gleichen Tag Produkte liefern sollen? Die Menschen mögen Drohnen nicht, sagt Heinli und nimmt ein deutsches Wort in den Mund: "verboten". Regulierern sind Drohnen suspekt.
  • 1/18/2016 3:20:37 PM   Britta Beeger
    Und was passiert, wenn Roboter dem Menschen bald noch mehr Aufgaben abnehmen? Dazu wird uns nun vermutlich Albert Wenger von Union Square Ventures etwas erzählen. "10 things you`ve always wanted to know about the future of work", heißt das Thema. Warum es Wagniskapitalgeber überhaupt interessiert? Wenn Arbeit automatisiert wird, lande der Profit bei den Kapitalgebern, sagt Wenger - "schrecklich und herzlos, nicht wahr"?
  • 1/18/2016 3:27:03 PM   Britta Beeger
    Wenger unterstützt die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden - einen Beitrag von ihm zu diesem Thema gibt es auch im F.A.Z.-Spezial zur DLD: Es erscheint in der F.A.Z. vom Mittwoch bzw. ist schon morgen auf der Konferenz erhältlich.
  • 1/18/2016 3:34:31 PM   Britta Beeger
    Bei der Arbeit gehe es nicht nur darum, Geld zu verdienen, wendet Wichmann ein, sondern auch Respekt vor einem selbst. Wird das durch ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht ausgehebelt? Wenger ist anderer Meinung: Alle Experimente mit bedingungslosen Grundeinkommen und auch Rentner zeigten, dass Menschen dadurch nicht automatisch faul werden - stattdessen verwirklichen sie, was sie schon immer machen wollten.
  • 1/18/2016 4:04:17 PM   Britta Beeger
    Weiter geht es mit dem Panel zur "Gig Economy", von manchen auch als "Uber Economy" bezeichnet, weil nach dem Vorbild des Unternehmens viele weitere Plattformen entstanden sind, die auf Knopfdruck Dienstleistungen anbieten. Pierre-Dimitri Gore-Coty beginnt mit dem Eingeständnis, dass Uber im Hinblick auf die Beziehung zu Regierungen nicht immer alles richtig gemacht hat. "Wir mussten es auf die harte Tour lernen", sagt er. Das gilt auch für ihn persönlich: Er wird demnächst in Paris auch persönlich vor Gericht stehen, weil das Unternehmen laut Anklage Gesetze nicht eingehalten hat.
  • 1/18/2016 4:30:11 PM   Jonas Jansen

    Auf der Bühne sitze übrigens Navid Hadzaad, CEO von GoButler, der kürzlich sein Start-up von Berlin komplett nach New York verlegt.
    Außerdem Brit Morin von Brit+Co, Tilo Jung von Jung&Naiv und die beiden Uber-Vertreter. Oft stehen die Uber-Fahrer - oft als ehemalige Taxifahrer - dem umstrittenen Geschäftsmodell zumindest skeptisch gegenüber. Samuel Glöggl sieht das Ganze etwas positiver.

  • 1/18/2016 4:36:44 PM   Jonas Jansen
    Pierre-Dimitri Gore-Coty von Uber ist stolz darauf, dass in Paris inzwischen rund 15000 Fahrer unterwegs sind. Vor einigen Jahren waren es noch 1000. Vor allem Fahrer aus Problemvierteln hätten dadurch wieder Arbeit bekommen.
    Tilo Jung fragt, wie viel Geld einem Uber-Fahrer eigentlich bleibt von 20 Euro Fahrtkosten. Über behält 20 bis 30 Prozent, den Rest bekommt der Fahrer.
  • 1/18/2016 4:40:05 PM   Jonas Jansen

    Zeit zum Spielen: mit diesen vier Herren geht es nun weiter. Es geht um die Zukunft von Gaming, vermutlich mit einem Schwerpunkt auf mobilen Apps.

  • 1/18/2016 4:43:00 PM   Jonas Jansen
    Es beginnt mit einer Anekdote:

    Steve Jobs hat gesagt, dass Menschen als zweitbesten Grund für einen Computerkauf angeben, dass man damit Spielen kann. Warum es der zweitbeste ist? "Weil Menschen lügen!", sagt Keith Boesky.
  • 1/18/2016 4:49:24 PM   Patrick Bernau
    Auf der oberen Bühne erzählt die New Yorker Forscherin Lisa Mosconi, dass unsere Denkfähigkeit von unserer Ernährung abhängt. Sie stellt fünf wesentliche Moleküle vor, die Informationen weiterleiten.

    Eines davon ist ein B-Vitamin, das wir durch die Nahrung aufnehmen müssen: Acetylcholin. Dafür brauchen wir 1,5kg Brokkoli, 3 Liter Milch, ein Pfund Hühnchen oder drei Eier. Die Aminosäure Serotonin kommt aus 600 Gramm dunkler Schokolade, 150 Gramm Truthahn oder 50 Gramm Thunfisch.

    So braucht das Gehirn viele Vitamine, aber auch Mineralien wie Kupfer - aber bitte auch nicht zu viele Mineralien.
    Mosconi kommt zum gleichen Schluss wie der Arzt David Agus vor ihr: Wer mediterran ist, kommt gut durch.
  • 1/18/2016 4:52:19 PM   Jonas Jansen
    Shaul Olmert, Chef von Playbuzz vertritt hier ein Unternehmen, von dem nur wenige je gehört haben, aber dessen Inhalte die meisten schon einmal im Facebookfeed gefunden haben. Inhalte von Playbuzz werden - Stand vor einem Jahr - rund 10 Millionen Mal pro Monat auf Facebook geteilt. Dazu gehören vor allem verschiede Quiz-Arten.

    Lars Jörnow von EQT Ventures hat vor seinem Wechsel zu der Investmentgesellschaft bei King Digital gearbeitet, die vor allem für Candy Crush Saga bekannt sind.

    Ozz Häkkinnen, Gründer von Futurefly bringt bald eine Messaging-App raus, die mit 3D-Avataren und Animationen die Selbstdarstellung in sozialen Nachrichten noch einfacher machen soll.
  • 1/18/2016 5:03:58 PM   Jonas Jansen
    Die Innovationstreiber für Technik:

    Spiele. Und - nunja - Pornos. (Sagt zumindest Keith Boesky)

    ¯\_(ツ)_/¯
  • 1/18/2016 5:16:42 PM   Anna Steiner

    Michael Craig Martin malt alltägliche Produkte am Computer. Auf der oberen Bühne spricht er über seine neueste Ausstellung. Gezeigt werden neben Schuhen vor allem auch digitale Produkte wie zum Beispiel das neue iPhone. Er verfolgt einen bestimmten Zweck, denn der Wandel vollzieht sich sehr schnell: "In zehn Jahren wollen die Menschen vielleicht wissen, wie ein iPhone aussah." Von den Erfahrungen der Betrachter hängt auch ab, wie sie das Bild wahrnehmen: "Wenn man nicht,weiß, was es ist, dann wird man es nicht erkennen."

  • 1/18/2016 5:21:30 PM   Jonas Jansen
    Leider bleibt die Spielemacher-Runde etwas blass. Es geht viel um Marken und darum, Firmen in Spiele zu bekommen, um mit der Bindung an die Nutzer Geld zu verdienen. Die Vision von Spielen und die Verzückung und Emotion, die gute Spiele selbst auf Smartphones bei Nutzern auslösen können, sparen die Entwickler aus.

    Einzig die Frage "Ist Facebook tot?" rüttelt noch einmal an den Spielebossen, die ihre Verbreitung ja hauptsächlich über das Soziale Medium bekommen. Und die einhellige Meinung ist hier: Nein. Selbst wenn Facebook bei Teenagern nicht mehr ganz so "hip"
    ist wie früher. Das Schlussstatement von Ozz Häkkinen: "Jeder hier im Raum hat sich bestimmt mindestes einmal heute schon bei Facebook eingeloggt. Das ist doch wohl der beste Beweis."
  • 1/18/2016 5:29:24 PM   Anna Steiner
    Mikko Hyyponen arbeitet seit fast 25 Jahren im Bereich der Internetsicherheit. In seinem kleinen Appell malt er ein eher negatives Bild der Zukunft. Immer mehr Haushaltsgeräte sind vernetzt - selbst die, von denen wir es nicht erwarten würden. "Haushaltsgeräte haben nicht mehr nur einen Stromanschluss, sondern meistens auch eine automatische Verbindung zum Internet", sagt Mikko. Ob wir das wissen - und wollen - oder eben nicht. Auch der Kühlschrank oder der Toaster sind betroffen. Und klar ist: Ein Antivirus-Programm für die Mikrowelle muss erst noch erfunden werden.

  • 1/18/2016 5:33:22 PM   Patrick Bernau
    Kommt es Ihnen manchmal auch so vor, als sei das Internet voller Propaganda? Der Künstler Daniel van der Velden hat einen Film gedreht, in dem er russische Propaganda im Ukraine-Konflikt demaskiert.

    Sein Fazit: Früher ging es in Sachen Propaganda darum zu sagen: Der Sozialismus ist toll. Heute geht es darum, westliche Nachrichten und Narrative zu zerstören - mit Desinformation.

    Kommt Ihnen das bekannt vor? Auch in Deutschland tummeln sich im Internet mehr und mehr Falschinformationen und Verschwörungstheorien - wenn auch vermutlich nicht so ausgefeilt geplant.
  • 1/18/2016 5:55:18 PM   Patrick Bernau
    Mehr und mehr rückt es in den Bereich des Machbaren, Leben künstlich herzustellen: Gene werden verändert, Klone hergestellt. Falls das so kommt, beanspruchen Designer darin ihre Rolle: Als Designer des Lebens. Michael John Gorman arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft und erklärt, wie die beiden Seiten sich langsam zusammenraufen. "Die Sprachen sind sehr unterschiedlich."

    Eines der Projekte beschäftigte sich damit, künstlichen Käse herzustellen aus Bakterien von Menschen, zum Beispiel aus Tränen. Essen durfte man aus Hygienegrunden allerdings nur den Käse aus eigenen Bakterien.

  • 1/18/2016 6:21:13 PM   Jonas Jansen

    Die DLD verabschiedet sich für heute mit einer Spielshow: Ina Fried von Re/Code, Unternehmer Jon Steinberg und Werner Vogels von Amazon müssen unter anderem raten, wie hoch Snapchat momentan bewertet wird.

    Wir verabschieden uns auch für heute, morgen geht es ins DLD-Finale. Wir sind auch ab neun Uhr wieder dabei. Auf dem Programm steht unter anderem "The Future of Food", wie man das Wetter voraussagen kann oder wie sich Cyber Security in Zukunft entwickeln wird.

    Einen schönen Abend aus München, bleiben Sie uns gewogen...

  • 1/19/2016 8:03:11 AM   Anna Steiner
    Guten Morgen! Auch am letzten Tag sind wir wieder live mit dabei.

    Auf der digitalen Konferenz stehen auch heute wieder spannende Themen an. Es geht unter anderem um FinTechs, die Zukunft des (digitalisierten) Essens und auch das Thema Sicherheit steht wieder im Fokus. Außerdem erfahren wir am Nachmittag wie die Digitalisierung den Flüchtlingen hilft. 
  • 1/19/2016 8:11:49 AM   Anna Steiner

    Im großen Saal geht es gleich los mit "Celebration of sleep".

  • 1/19/2016 8:19:49 AM   Patrick Bernau
    Dass die Menschen unterschiedliche Schlafzyklen haben, hat sich inzwischen herumgesprochen. Kurator Hans Ulrich Obrist erzählt, dass er nicht nur seinen eigenen Schlafrhythmus angepasst hat, sondern auch seine Ausstellungen - es gibt zum Teil 24-Stunden-Veranstaltungen.

    Journalistin Arianna Huffington betont noch einmal, dass Schlaf nicht etwa Nichtstun ist, sondern wichtig ist für die Gehirnfunktion: Schlafmangel wirkt ungefähr so wie Alkohol.
  • 1/19/2016 8:22:29 AM   Patrick Bernau
    Schlafforscher Till Roenneberg sagt, die Leute versuchten sich in einer neuen Frage übertreffen: Nicht mehr "Meiner ist länger", sondern "Meiner ist kürzer" - also der Schlaf. Gut findet er das natürlich nicht.
  • 1/19/2016 8:31:54 AM   Patrick Bernau
    Arianna Huffington zieht eine Parallele zur Informationsgesellschaft: Wir schwimmen in Daten, aber dürsten nach Wissen - so geht es auch dem Gehirn, wenn ihm der Schlaf fehlt.

    Eine Woche geht ohne Schlaf, haben die amerikanischen Militärforscher festgestellt, sagt die Journalistin Miriam Meckel. Aber sie funktionieren dann nur noch.

    Roenneberg hat festgestellt: Es geht vor allem um den Rhythmus: Wer nicht in seinem Rhythmus schläft, schläft nicht gut. Dann fehlt es tagsüber an Effizienz. Aber: Die Schlafforschung hat den Schlaf bisher kaum verstanden. Gleichzeitig versuchen die Menschen etwas zu optimieren, was die Forschung bisher kaum verstanden hat - das kann nicht gehen, glaubt er.
  • 1/19/2016 8:44:57 AM   Patrick Bernau
    Arianna Huffington: Jeder kennt ungefähr den Akkustand seines Handys. Wenn der unter zehn Prozent fällt, werden wir nervös. Aber wenn wir selbst ausgepowert sind - daran haben wir uns gewöhnt.

    Aber es geht noch um andere Elektrogeräte: Waschmaschinen.
    Schlafforscher Rönnefeld sagt: Wer einen Wecker braucht, schläft nicht genug. Schlaf ist Produkt der Evolution - so wie das auch Waschmaschinen sind. Moderne Waschmaschinen haben sich in der Konkurrenz behauptet. Aber wenn die Waschmaschine sagt: dieses Programm dauert 2:45 Stunden - dann holt niemand nach 2 Stunden die Wäsche heraus. Mit dem Schlafzyklus allerdings machen die Menschen das.
  • 1/19/2016 8:46:09 AM   Patrick Bernau
    Nach dem Schlaf geht es auf der oberen Bühne weiter um das körperliche Wohl: Als nächstes geht es um Essen.

    Auf der unteren Bühne diskutieren derweil die Investoren über das große Geld. Wir beachten beides.
  • 1/19/2016 8:52:15 AM   Anna Steiner

    Was wir essen und trinken ist eines der wichtigsten Dinge. Die Essenswelt ist dabei, sich dramatisch zu verändern.

    Auf der Bühne spricht nun unter anderem Kimbal Musk, Gründer von "The Kitchen" über die Digitalisierung des Essens.

  • 1/19/2016 8:58:41 AM   Anna Steiner
    Ein Apfel, der in amerikanischen Lebensmittelläden verkauft wird, ist im Schnitt 11 Jahre alt. Dadurch sei der Spruch "An apple a day keeps the doctor away" nicht mehr wahr. Stattdessen, sagt Caleb Harper vom MIT, sorgt ein Apfel heutzutage für Diabetes.

    Kimbal Musk, dessen Name auch eng mit Tesla und Space X verknüpft ist, gründete daher "The Kitchen". Es geht ihm aber nicht nur um gutes Essen, sondern auch um den sozialen Aspekt. Durch die enge Verknüpfung von Restaurants und den Herstellern von Lebensmitteln vor Ort entstehen faire und qualitativ gute Jobs. Das zumindest will der Einspieler vermitteln.
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