Deutschlands Probleme

Deutschlands Probleme Live

Den meisten Deutschen geht es gut – und doch würde kaum jemand sagen: „Deutschland hat keine Probleme“. Oft wird über Flüchtlinge diskutiert, aber es gibt noch ganz andere Themen: Hohe Mieten und niedrige Löhne in einigen Branchen, überfüllte Kindergärten und verlassene Dorfzentren. Trotz des ununterbrochenen Aufschwungs der vergangenen Jahre gibt es noch immer etliche wirtschaftliche Probleme. Sagen Sie uns, wo Sie die Schwierigkeiten sehen: Was läuft in Deutschland heute schief? Was kommt auf unser Land noch zu?
 
Eine Auswahl der Themen werden wir in den kommenden Wochen in der F.A.S. behandeln.
 
Schreiben Sie uns eine Nachricht auf Whatsapp unter der Nummer 0172-4434633, in den sozialen Netzwerken (Hashtag #DeutschlandsProblem) oder hinterlassen Sie einen Kommentar direkt hier.
  • 9/16/2018 12:04:14 PM   Anja Baumgart-Pietsch
    Dummheit, Borniertheit, Wir gegen Die- Denken, mangelnde Bildung, mangelnde emotionale Intelligenz, Egozentrismus, schlechte Manieren, mangelnde Offenheit gegenüber Neuem, Sozialneid, Wagenburgmentalität, mangelnde Solidarität, ungebremste Aggressionsbereitschaft, schlechte Medienkompetenz........
  • 9/16/2018 11:31:20 AM   M.
    Die Diskussion hier ist toll - allerdings sollte sie nicht nur FAZ-Leser erreichen. Das Problem ist m.E., dass von jedem (Einheimischen und Migranten) Integration anders interpretiert wird - das hat auch die Özil-Debatte gezeigt. Ist Integration erfolgt, wenn "Zuziehende" hier ihr traditionelles Rollenbild leben in welchem die Frau zuhause bleibt und die deutsche Sprache nicht/nur mangelhaft erlernt? Da schließen sich die Themen Sozialisation der Kinder, Überforderung von öffentlichen Einrichtungen wie Schulen (deren Aufgabe es sowieso nicht ist, nicht erfolgte Erziehung im Elternhaus (die ja auch bei vielen Deutschen nicht stattfindet) nachzuholen, da sie auch in ihren Strukturen gar nicht so aufgestellt sind - Themen Personal, Finanzen, allg. Strukturen).
    In ländlichen Gegenden ist es auch heute noch so, dass Menschen, die den regionalen Dialekt nicht sprechen, auffallen.
    Ich erlebe Rassismus gegen hier geborene schon lange in mehreren Generationen (nur deutsch sprechende) einheimische Europäer - was ist mit unserer Gesellschaft los?
    Die Menschen hier haben wohl dorch ein Unwohlsein - bei sehr sichtbar getragenen religiösen Symbolen (Thema Burkini), der Vorstellung, dass ihr Kind in der Schule mit Klassenkameraden zusammen ist, die selbstverständlich ihre Messer dabei haben und jederzeit einsetzen würden, sie sehen junge Autofahrer in hochmotorisierten deutschen Oberklassekarossen die Straßen der deutschen Innenstädte mit viel Lärm und PS Tag und Nacht hoch und runterrasen oder auch wenn neue Menschen ins Umfeld treten, deren Namen von vielen erst zu üben sind.
    Die Führungskräfte unserer Koalition (v.a. die konservate CDU) schweigen in der Regel dazu, anstatt unmittelbar nach einem Ereignis vor die Mikrophone zu treten und eine Ansage zu machen - wie das jeder Pädagoge tun würde, wenn einer seiner Schutzbefohlenen Mist baut. Dann darf man sich nicht wundern, wenn eine rechtsgerichtete populistische Partei das ausnützen kann.
    Mich wundert auch nicht die Altersstruktur der AFD-Wähler, da die mittlere Generation zwischen der Sorge um ihre Kinder (Thema öffentliche Einrichtungen) und der Sorge um ihre Eltern (Thema Renten, sozialer Wohnungsbau und Fehlbelegungen) hin und hergerissen ist.
    Wir brauchen Migration - aber dafür braucht es eine Anleitung, die von jedem gelebt und beachtet werden - jeden Tag auf neue und mit viel Geduld, denn die Menschen sind bequem, viele einfach uneinsichtig und naiv und jeder denkt sowieso erst an einmal an sich und seine Befindlichkeiten. Und hier sind beide Seiten gefragt - Einheimische und Migranten und einen Staat, der den Rahmen dafür schafft.
  • 9/16/2018 11:31:05 AM   Michael H.
    Mich macht die soziale Ungerechtigkeit wütend...wenn ich die Rente meiner Mutter vergleiche( drei steuerzahlende Kinder großgezogen/Ehemann gestorben der 47 Jahre gearbeitet hatte ) mit den Geldüberweisungen von Menschen die noch nie gearbeitet haben ( egal welche Nation ) oder Schutz in Deutschland suchen... und dann erkenne was meine Mutter alles noch mit ihrer kleinen Rente ,die knapp über dem Existenzminimum liegt , selbst bezahlen muss Zahnarzt ..Medikamente usw. und erkenne das alle die Hilfe vom Staat verlangen dieses umsonst bekommen....frage ich mich was hier sozial gerecht ist..Der Staat läßt sich betrügen auf Kosten deren die das Geld einzahlen oder eingezahlt hatten.
  • 9/16/2018 11:30:23 AM   Namibdesert
    Deutschland zeigt Anzeichen einer degenerierenden Gesellschaft. Nachdem es uns wirtschaftlich (noch) gut geht, wird nun die nächste Stufe der geistig-moralischen Vervollkommnung angegangen. Energiewende, Flüchtlingskrise, Bildungsmisere, Verrottung der Infrastruktur, um nur einige Beispiele zu nennen. Jeder Apfel, jedes T-Shirt, jede Urlaubsreise wird zuallererst nach moralischen Kriterien (Nachhaltigkeit, Fairness, Umweltverträglichkeit, ...) bewertet und gerne auch verurteilt. Alles, was der Wirtschaft nützt, ist Teufelszeug. Alles, was Minderheiten benachteiligt (aber der Mehrheit gut tut), wird moralisch diskreditiert. Forschung, Entwicklung, Innovationen und Wachstum sind die neuen Feindbilder einer Gesellschaft, die glaubt, ein obszön teures Sozialsystem könne allein mit gutem Willen und der richtigen Einstellung finanziert werden.
    Ursache dieser fatalen Entwicklung sind nicht zuletzt Politik und Medien, die dem Zeitgeist einer durchmoralisierten Gesellschaft hinterherlaufen und darüber ihre ureigensten Aufgaben sträflich vernachlässigen. Unser Land verliert den natürlichen Drang zur Selbstbehauptung und läuft Gefahr, von außen betrachtet nur noch als sektiererisch wahrgenommen zu werden.
    Der Stolz auf Geleistetes und die eigenen Fähigkeiten ist einem allumfassenden Schuldgefühl gewichen, das ebenso unsinnige wie destruktiv ist.
    Der von diesem Virus noch nicht erfasste Teil unserer Gesellschaft baut immer noch die besten Autos der Welt, die besten Maschinen der Welt und erbringt wissenschaftliche Spitzenleistung (Genderforschung und Ökologie sind damit nicht gemeint).
    Bleibt zu hoffen, dass dieser selbstzerstörerische Zeitgeist bald einem Vernunft basierten, durchaus kritischen, aber selbstbewussten gesellschaftlichen Selbstverständnis weicht.
  • 9/16/2018 11:29:53 AM   Philip
    Ich denke, dass in Deutschland die zwei primären Probleme der mangelhafte Föderalismus sowie die eingeschränkten Mitbestimmungsrechte der Bevölkerung sind. Dadurch entwickeln sich Ressentiments gegen Ausländer, Politiker und Berlin, weil die Bevölkerung selbst nicht das Gefühl hat, irgendeine Entscheidung selber treffen zu können.
  • 9/16/2018 11:29:48 AM   Christian
    Problem ist m.E. die zunehmende Radikalisierung in der Bevölkerung. Viele glauben, sie kämen zu kurz und müssten "denen da oben" mal zeigen, wo es lang geht. Natürlich auch den Medien jenseits des eigenen Resonanzraumes. Gerne auch Richtung Anarchie.
    Bei nüchterner Betrachtung ist festzustellen, dass die meisten Anhänger dieser Forderungen die ersten Opfer der gewünschten Veränderung wären.
    Dazu kommt eine m. E. irrationale Angst vor jeglichen Veränderungen, deren Herkunft ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
    Fazit: Viele müssten auf die Couch zum Psychologen. Aber dafür reichen die Kapazitäten wohl nicht...

    Die Politik steht diesen Entwicklungen machtlos gegenüber, denn gegen Angst und Radikalisierung gibt es auf politischer Ebene kaum Mittel.

    Hoffen wir mal, dass die Radikalen und Ängstlichen jenseits der AfD keine weiteren Organisationsformen finden.
  • 9/16/2018 11:29:17 AM   Kiebitz aus Lünen
    Ein Problem, und auch ein Problemverstärker, sind Medien, sowohl Zeitungen, Zeitschriften als auch soziale Medien, die durch die Berichterstattung, Probleme wie Kriminalität, Migration & Flüchtlinge, Katastrophen um ein Vielfaches verstärken. Gerade die Presse sollte sorgfältiger und gewissenhafter veröffentlichen. Es kann nicht sein, dass jeder Streit unter Jugendlichen in allen Medien ausführlich dargestellt wird oder einfach der Polizeibericht übernommen wird. Und es muss nicht sein, dass bei jedem Zwischenfall mit Menschen, die einen Migrationshintergrund haben, eine Historie der bisherigen Zwischenfälle in Deutschland bis zurück auf die Silvesternacht in Köln gezeigt wird. Das ist zwar in der heutigen Zeit einfach zu machen, aber nicht zielführend und zudem wirkt das wie ein Katalysator. Auch Neuigkeiten müssen einer gewissen Selbstkontrolle der Schreibenden unterliegen, nicht einfach pauschal veröffentlichen.
  • 9/16/2018 11:29:01 AM   Leistung anerkennen
    Ich wünsche mir die Wiederzusammenführung von Leistung, Verantwortung und Kompetenz. Wohin ich auch blicke, nirgendwo will jemand etwas entscheiden, alles wird weiterdelogiert oder nach oben abgegeben. Nur nichts (falsch) machen. Politiker ohne jede Sachahnung greifen in Arbeitsprozesse ein und verteilen das Geld anderer. Runter mit Steuern und Sozialabgaben! Förderung von Start-Ups! Abschaffung von 70% der Vorschriften!
  • 9/16/2018 11:28:48 AM   Robert
    Merkels Credo vervollständigt: »Ein Deutschland, in dem einige auf Kosten vieler gut und gerne leben«.
  • 9/16/2018 11:28:43 AM   Maximilian
    Was stoert:
    - Deutsche Mentalitaet, Zukunfsangst
    - viel zu viel Mitspracherecht, insb. bei Bauprojekten
    - keine Megaprojekte, wie Megametropolen, Superflughaefen, Superhochgeschwindigkeitszugnetze
    - Deutsch als Sprache sollte durch Englisch ersetzt werden. In dem Hinblick stoert auch die massive Foerderung und Ausbau der EU
    - Foederalismus ist Mist
    - Furchtbare Infrastruktur
    - Staedte sind viel zu flaechig, es sollte hoch gebaut werden wie in Asien
    - Viel zu weiche Strafen. Egal ob links, rechts oder asyl -> sofort bei der kleinsten Kleinigkeit 300% drauf
    - Weicheier werden gefoerdert, z.B. Hartz 4

    Ich mag dieses Land nicht. Weder die deutsche Mentalitaet, noch die Deutschen selbst.
  • 9/16/2018 11:28:22 AM   Der Schwabe
    Die Steuern- und Abgabenlast ist in Deutschland viel zu hoch. Wir haben uns über die letzten Jahre einen riesigen Apparat an Behörden, Vereinen und Vorschriften aufgebaut, die alle in der Summe zu viel Geld verschlingen. Es könnte uns allen mit einem kleineren effizienteren Staat besser gehen.
  • 9/16/2018 11:28:18 AM   ....
    Die Bildung muss deutlich verbessert und Bundesländer übergreifend geplant und verwaltet werden. Bürokratische Prozesse müssen verbessert und vereinheitlicht werden. Hauptsächlich durch eine Neustrukturierung aber auch durch die Digitalisierung.
    Beide oben genannten Punkte sollten Deutschlandweit erfolgen und nicht nur für jedes Bundesland einzeln. Langfristig wäre ein europäisches Bildungssystem erstrebenswert.

    Infrastruktur kontinuierlich erweitern und verbessern (Glasfaser, Mobilfunk, Straßen, öffentlicher Nahverkehr).

    Mehr politische Kompetenz bei digitalen und technischen Themen.
  • 9/16/2018 11:27:52 AM   Helmut Warbesser
    Unser Land hat seit Jahren keine Regierung mehr, welche die Interessen unseres Landes verfolgt. Dies vor dem Hintergrund, dass gemäß EZB-Analysen wir vom Pro-Kopf-Vermögen allenfalls im Mittelfeld der EU liegen und bei den Renten pro-Kopf hinter Griechenland liegen, wird Frau Merkel nicht müde, diese Länder in verschiedensten Formen Transferleistungen der EU bzw. Aus unseren Steuermitteln zukommen zu lassen. Besonders haarsträubend ist die Idee, unsere Einlagensicherung im Rahmen von EDIS für Südeuropa zu öffnen. Hier war Bundesbank-Vorstand Dombret im Weg und würde durch eine genehme Genossin ersetzt. Auch Draghis Nullzinspolitik rettet vor allem europäische Zombiebanken und südeuropäische Haushalte, während die europäischen Sparer und Altersvorsorger ruiniert werden. So werden aus aktuell 10.000 EUR
    Kaufkraft in 4 Jahren durch Inflation nur noch 9000. Kein Wort hierzu von unserer Regierung, deren Finanzminister nach dem Brexit gern noch mehr Nettobeitrag nach Brüssel überweisen möchte, obwohl die Aufgaben und Ausgaben der EU ja ohne GB viel geringer ausfallen. Wie wäre es denn mal mit Sanierung hiesiger Infrastruktur etwa in maroden Schulen, statt unser Geld europaweit umzuverteilen, Frau Merkel und Herr Scholz? Stattdessen nehmen wir auch noch bedingungslos alle angelehnten Asylbewerber und Migranten aus anderen EU-Ländern in unser Sozialsystem auf. Ja, eine Regierung die hin und wieder an das eigene Land denkt, und hin und wieder dessen Interessen vertritt, wäre schön!
  • 9/16/2018 11:27:40 AM   Christian
    Ich gehöre auch zu denen, denen es rein ökonomisch-sozial sehr gut geht, die aber trotzdem sehr unzufrieden mit der deutschen Politik sind. Als Hauptproblem wird auch in meiner Umgebung die Tendenz zur Gesinnungsdiktatur in Deutschland wahrgenommen. Die sog. Political correctness hat sich als ein Mittel entwickelt, jede von einem vorgegebenen Mainstream abweichende Meinung mit verbalen und karrieretechnischen Methoden auszugrenzen. Gerade die Medien, aber auch die Sprachkontrollen tragen viel dazu bei. Es ist aber eben nicht so, dass die Kritik an bestimmten Missständen in der EU (z.B. Kompetenzüberschreitungen des Europäischen Gerichtshofes) aus einer allgemein europafeindlichen Haltung heraus vorgebracht werden - im Gegenteil geht es um eine Rückbesinnung auf den ursprünglichen Europagedanken. Differenzierte Kritik an Problemen der Migration hat nichts mit Rassismus zu tun. Die faktischen und wesensmäßigen Unterschiede zwischen der Ehe im traditionellen Sinne und anderen Lebensformen, seien sie juristisch zwangsweise gleichgestellt oder nicht, herauszustellen, hat nichts mit "Homophobie" zu tun. Den Wert von persönlichen Leistungen und Begabungen zu würdigen, ist nicht "inhumaner Neoliberalismus". Allgemein gesagt ist es notwendig, dem formalistischen Gleichheitsdenken in Politik, Medien und Rechtsprechung ein gesundes Wechselverhältnis von Freiheit bzw. Unterschied und Gleichheit gegenüberzustellen. Und man muss endlich die Selbstwidersprüche des herrschenden Mainstream aufzeigen: z.B. Kritik an sexueller Belästigung von Frauen bei gleichzeitig zur Übergriffigkeit neigender Sexualerziehung von Kindern in der Schule; für Frauenemanzipation, aber gleichzeitig keine Kritik an Unterdrückung von Frauen durch Islam; gegen Homophobie, aber keine Kritik an islamischer Kritik von Homosexualität ("Phobie"-Hysterie); permanente Hetze gegen Kirchen und Christentum in der Öffentlichkeit, aber keinerlei Kritik am Islam ("alles nur Einzelfälle"); überzogene Berichterstattung über rechtsradikale Gewalttaten, aber seltene Kritik an linksradikalen oder von Migranten verübten Gewalttaten (wo bleibt die Reaktion auf die nahezu täglichen Messerstechereien); Protest gegen zu hohe Mietpreise z.T. durch dieselben Leute, die für eine unbegrenzte Zuwanderung eintreten, was ja die Wohnungsnot noch erhöht; Klage über mangelnden Zusammenhalt der Gesellschaft und gleichzeitig Propagieren individualistischer Ansprüche in der Gesellschaftspolitik; Kritik an Zerstörung gewachsener Kulturen im Ausland durch globale Wirtschaft, Kolonialismus, Mission u.s.w., aber gleichzeitig Kritik an Kultur- und Brauchtumspflege in Deutschland; größtmöglicher Aufwand zur Erhaltung menschlichen Lebens in Krankenhäusern und gleichzeitig Propagieren von Abtreibung als Menschenrecht; Abtreibung als Recht von Frauen, dabei aber in Wirklichkeit Druckmittel von Männern und Umgebung zu Lasten der Frauen; Eintreten für Toleranz und Vielfalt, aber gleichzeitig Gewalttätigkeit und Zum-Schweigen-Bringen nicht-linker Meinungen und Gruppen (vgl.: linke Demos brauchen nie Polizeischutz, Demos von Christen wie "Marsch für das Leben", "Demo für alle" u.s.w. aber massiv); Ungarn und Orban werden zu Feindbildern erklärt, obwohl er für die anderen EU-Staaten faktisch die Drecksarbeit bei der Ab riegelung der Balkanroute leistet; Kritik an Protektionismus von Trump und gleichzeitig Schweigen über die protektionistischen Gesetze der EU; Kritik an Eingriffe in die Justiz in Polen und Ungarn, aber gleichzeitig eigene Richter-Ernennungen im Parteiengezänk in Deutschland und Gegenstand massiver Einflussnahme von Lobbygruppen auf europäischer Ebene; Etikettierung traditionell konservativer Positionen als "Rechtspopulismus", aber gleichzeitig Propagieren eindeutig linkspopulistischer Forderungen und Sprachregelungen u.s.w.
  • 9/16/2018 11:27:06 AM   FrankL
    - Die Presse und der öffentl. rechtl. Rundfunk haben die Deutungshoheit verloren.
    - Die Privatsender nehmen an politischer Meinungsbildung im Rahmen von "Brot und Spiele" teil (und sind Teil des Neoliberalismus).
    - Minderheitenmeinungen gewinnen durch das Internet leichter Aufmerksamkeit.
    - Politische und kapitalistische Eliten sind größtenteils (für viele scheinbar noch im Verborgenen) in Richtung Entdemokratisierung, Überwachung und eigener Macht- und Kapitalvermehrung unterwegs.
  • 9/16/2018 11:26:43 AM   QRSTPC
    Ich arbeite an einem Amtsgericht in einer Großstadt. Unser Gericht hat viele Probleme, das allergrößte Problem ist die Überlastung der Geschäftsstellenmitarbeiter bzw. die schlechte Bezahlung und andere schlechte Arbeitsbedingungen dieser Stellen. Der Krankenstand ist dort sehr hoch, weswegen die verbliebenen Mitarbeiter sehr viel mehr Arbeit bewältigen müssen als vorgesehen und wiederum schneller krank werden. Eine Spirale, die damit endete, dass ein Teil des Gerichts für die Öffentlichkeit über viele Wochen komplett geschlossen werden musste. Teilweise können Verfügungen von Richtern monatelang nicht bearbeitet werden bzw. diese müssen selbst Geschäftsstellentätigkeiten übernehmen, wie Akten kopieren etc. Was wirklich fatal ist: Selbst wenn man neue Geschäftsstellenmitarbeiter einstellen wollte, ist dies nicht möglich, da der Arbeitsmarkt leer ist. Um Kosten zu sparen (in einer sehr vermögenden Stadt) wurde, wie auch in anderen Bundesländern, vor Jahren beschlossen, die Ausbildung von Geschäftsstellenmitarbeitern einzustellen, das hat dazu geführt, dass die Bundesländer sich gegenseitig die verbliebenen Kräfte abgeworben haben, nun hat man dies Ausbildung zwar wieder verstärkt aufgenommen, aber eine solche Ausbildung ist nicht von heute auf morgen abgeschlossen, zudem ist das Interesse an einer Ausbildung mäßig, die Stellen sind aufgrund der geringen Bezahlung unattraktiv und als Beamter wird man auch nicht eingestellt.
  • 9/16/2018 11:25:57 AM   Libelle
    Schwierigkeiten folgen aus/bereiten insbesondere:

    - Die mittlerweile massive Polarisierung in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft in Form eines Verschanzens in meinungspolitischen Schützengräben und Fehlens jeglicher Bereitschaft, andere Positionen auch nur anzuhören, sich mit ihnen in der Sache auseinanderzusetzen und vielleicht sogar den ein oder anderen Punkt als berechtigt anzuerkennen. Stattdessen wir mit Absolutismen argumentiert und erschreckend oft ersetzt ein persönlicher Angriff auf den/die Vertreter einer anderen Meinung die sachliche Argumentation. In diesem Kontext steht für mich auch die mittlerweile fast omnipräsente und mE sehr gefährliche, weil simplifizierende Schwarz-Weiß-Betrachtung und fehlende Kompromissbereitschaft. Es herrscht eine erschreckende Unversöhnlichkeit, die konstruktive - und mE sehr notwendige - Debatten verhindert. Gesellschaftlicher Zusammenhalt wird nicht dadurch gefördert, dass man Andersdenkenden sagt "Ich bin schlau und Du bist doof und solltest am Besten nicht einmal den Mund aufmachen dürfen".
    - Damit einher geht in meiner Wahrnehmung eine fehlende Bereitschaft in Gesellschaft und Politik, Probleme konkret zu benennen und damit (a) diese auf ihre wirkliche Größe zu schrumpfen und (b) die Voraussetzung für deren Lösung zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist als weiterer Missstand die ständige Referenzierung der AfD zu nennen - es ist unangebracht und ermüdend, wie sie zum Maß aller Dinge gemacht wird, weil nahezu alle politischen Vorschläge daran gemessen werden, wie die AfD zu dem Thema steht und was der jeweilige Vorschlag für Auswirkungen auf die AfD hat. Es wäre mE wünschenswert, wenn man der AfD weniger Gewicht beimessen und politische Vorschläge und potentielle Maßnahmen schlicht und ergreifend objektiv auf pro und contra, Erforderlichkeit, Geeignetheit und Verhältnismäßigkeit bzgl. der Erreichung des angestrebten Zieles prüfen könnte. Das setzt natürlich wiederum eine halbwegs klare Zieldefinition voraus - was wiederum erforderlich macht, Probleme zu identifizieren, zu benennen, zu analysieren und dann eben gezielt an ihre Lösung zu gehen.
    - Wahrscheinlich ist es nur eine Facette des Vorgenannten, aber: es gibt eine Tendenz zur Dauererregtheit, eine permanent Vorhandene Bereitschaft zur atemlosen Empörung, wobei die Gründe quasi fließend ineinander übergehen, und ein Bedürfnis nach schnellen drastischen plakativen Reaktionen; alles mit einem beträchtlichen Risiko einer in ihren Ergebnissen kaum vorhersehbaren Eigendynamik - und das alles aus Wertungen und Beurteilungen heraus, die binnen Minuten, maximal Stunden getroffen werden. Ein kurzes Innehalten, gedankliches Durchatmen und einen Schritt zurücktreten, in dem Versuch, ein objektiveres, weniger emotionales Bild und Urteil zu finden, scheint ebenso veraltet wie der dafür solch ein gemäßigteres Herangehen mE zutreffende Begriff der Tugend.
  • 9/16/2018 11:25:37 AM   Otto Jetter
    Migration wird das größte Problem.
    Es wird kaum gelingen, die Situation der Menschen in Afrika kurzfristig zu verbessern. Sie werden kontinuierlich in Deutschland einsickern.
    Erfahrungen haben Frankreich (vor allem Zuwanderung aus Algerien, Tunesien, Lybienk), England (Zuwanderung im Rahmen des Verschwindens des Commonwealth) und vor allem die USA (Infiltration aus Mexiko und anderen mittelamerikanischen und südamerikanischen Staaten).
    Alle genannten Länder haben Vieles falsch gemacht. Wir sollten von ihren Fehlern lernen. Das duldet keinen Aufschub. Vor allem in Amerika leben Millionen Menschen, die offiziell überhaupt nicht existieren.
  • 9/16/2018 11:25:14 AM   UZTZU
    Aus meiner Sicht ist das Kernproblem, dass die Gewaltenteilung in Deutschland nicht mehr funktioniert und der Souverän in politischen Entscheidung außen vor ist.
    Das Parlament sollte im Sinne aller Wähler die Gesetze erlassen, d.h. Regeln aufstellen, die für alle Deutschen (= Besitzer der deutschen Staatsangehörigkeit) gültig sind. Die Regierung als Executive sollte diese Gesetze umsetzen und die Gerichtsbarkeit über die Einhaltung oder Nichteinhaltung wachen.
    In Wahrheit ist es gängige Praxis, dass die Executive Entscheidungen trifft, die dann im Nachhinein vom Parlament im Gesetzgebungsverfahren legalisiert werden. Die Exekutive bricht inzwischen häufig Gesetze (z.B. GG16.2) ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, weil Executive die Staatsanwaltschaften anweist entsprechende Ermittlungen einzustellen.
    Das deutsche Volk (= Gesamtheit der Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit) nimmt dies bewusst oder unbewusst wahr, weshalb ein tiefer Riss zwischen „denen da oben und denen da unten“ entsteht. Dieser Riss ist in allen Bereichen der Gesellschaft sichtbar.
    Zum anderen gibt es im deutschen Volk (Def. s. oben) ein immer stärker werdendes Bedürfnis mehr in die politischen Entscheidungen mit eingebunden zu werden. Dies zeigt die rege Teilnahme an Umfragen und Abstimmungen. Dem Souverän wird diese Möglichkeit aber bewusst vorenthalten. In Deutschland werden Souveränitätsrechte ohne Zustimmung des deutschen Volkes (Def. s. oben) aufgegeben. Letztendlich führt dies auch in weiten Bereichen der Gesellschaft zur Verdrossenheit mit „denen da oben“. Die Rufe „Wir sind das Volk!“, aus welcher Richtung sie auch immer skandiert werden, kommen nicht von ungefähr.
    Die Medien sind keine Staatsgewalt, auch wenn Sie selbst glauben eine zu sein. In Deutschland stehen wir m.E. vor signifikanten Veränderungen.
  • 9/16/2018 11:24:59 AM   R_Sch
    Das größte z.Zt. in Deutschland bestehende Problem ist das der Versorgung und Integration der zu großen Zahl von Flüchtlingen. Diese Zuwanderung hat alle Bereiche der staatlichen Organisation überfordert und wird sich noch über Jahrzehnte auf alle Bereiche der Gesellscaft negativ auswirken. Insbesondere dann, wenn die Poliker weiter nicht begreifen, dass die Meinung der übergroßen Mehrheit der BevölkeruI nicht mit der der SPD, der Grünen und der CDU konform geht. Der fürchterliche Erfolg der AfD ist ausschließlich auf das “Weiterso“der Regierung zurückzuführen. Ist das von den Verantwortlichen nicht zu erkennen?
    Bei einem weiterso wird die AfD, und das habe ich vor zwei Jahren nicht für möglich gehalten, bald stärkste Partei und möglicherweise Regierungspartei sein. Und dann “Gute Nacht Deutschland“.
  • 9/16/2018 11:24:44 AM   Sonnenschein
    Hallo,
    es gibt wahrscheinlich tagesfüllende Beschwerden.
    Konkret und aktuell bemerke ich:
    Sommerzeit / Winterzeit
    Ein Lösungsansatz ist, die einzelnen EU-Staaten entscheiden individuell für ihr Land.
    Wenn die EU nicht einmal in der Lage ist, sich über die Zeitzone zu einigen, ...... wie will sie dann nach aussen hin in anderen Dingen Einigkeit und Stärke beweisen.
    - Fahrverbot Feinstaub
    Erfüllen in diesen Städten auch ALLE 'kommunalen' Fahrzeuge (Polizei, Müllabfuhr, Friedhofsamt, Winterdienst, Feuerwehr usw. ....) diese Auflagen?
    - Heute wird ein Dieb zum wiederholten Mal erwischt und von der Polizei festgenommen. Übermorgen begegnet er einem der Polizeibeamten beim Brötchenholen und lächelt ihn an. Ist das richtig?

    Ich denke, jeder von uns kennt solche Beispiele.
    Das macht uns alle unzufrieden.
    Wir sitzen alle in einem Boot,
    die Einen rudern und die a
    Anderen fahren Wasserski.
    Ich wünsche uns noch einen schönen Tag
  • 9/16/2018 11:24:33 AM   Uholz61
    Ich finde das in unserem Land immer zuviel negatives nach oben gekehrt wird.natürlch ist nicht alles super aber vielleicht sollte man auch
    z.b in der Migrations Frage Mal in den Medien mehr darüber berichten was auch toll läuft ,dann würden auch die ewig nörgelnden Endzeit -Stimmung- Verbreiter nicht ständig neue Nahrung bekommen.....
  • 9/16/2018 11:23:08 AM   Pharmareferent
    Wir sind ein Land der Problemlöser: Haben wir ein Problem gelöst, suchen wir uns das nächste. Die grossen Probleme anderer Länder haben wir nicht, also keinen Krieg, Hungersnot, Korruption o.ä. Also gehen wir die kleineren Probleme an, wobei der Fokus von den Medien bestimmt wird. M.E. wird das Migrationsproblem bei uns viel zu hoch gehängt - es ist eines unter vielen, das wir auch lösen werden. Auch bei Umweltschutz, Energieversorgung, Bildung und Wohnungen gibt es noch viel zu tun, obwohl wir da im internationalen Vergleich schon sehr weit vorn liegen. Wir könnten uns also zufrieden zurücklehnen, aber das ist nicht unsere Mentalität.
    Was mich persönlich betroffen und verbittert hat, ist der Niedergang der pharmazeutischen Industrie in Deutschland. In 30 Jahren hat es die Gesundheitspolitik geschafft, dass wir uns von der Apotheke der Welt zum Arzneimittel-Importeur gewandelt haben. Hier wurden Arzneimittel erforscht, entwickelt und in alle Welt exportiert. Heute sind wir abhängig von einigen wenigen asiatischen Wirkstoff-Herstellern und Lohnproduzenten im Ausland. Rabattverträge werden mit den billigsten Anbietern gemacht, die häufig die benötigten Mengen nicht beliefern können. Fällt ein Produzent aus, sind Lieferengpässe die Folge. Den Stress haben die Apotheken, die ihre Kunden versorgen müssen. Sie schaffen es irgendwie, weil auch sie gute Problemlöser sind. Es gibt allerdings deutlich mehr Apotheken-Schließungen als Neueröffnungen...
  • 9/16/2018 11:22:39 AM   Heinz Keizer
    In D, aber auch in der gesamten EU, wurde in den letzten Jahren eine Politik gegen die einheimische Bevölkerung betrieben. Die von den Politikern verursachten Probleme werden ständig klein geredet. Es grenzt an Größenwahn, Millionen Einwanderer nach D einreisen zu lassen, die nicht hier her passen. "Der Islam gehört zu Deutschland" ist auch so ein Spruch, ohne dass darüber auch nur diskutiert, geschweige denn abgestimmt wurde. Wenn man den Islam weltweit anschaut und den inzwischen großen Einfluß islamischer Vereine (hauptsächlich von Erdogan gesteuert) sieht, dann dürften da doch erhebliche Zweifel bestehen. FAZ-Druckausgabe berichtet ja oft genug. Wir bzw. unsere Kinder und Enkel werden damit noch reichlich Schwierigkeiten bekommen. Multi-Kulti-Träumer wollen das nicht sehen. Ein weiteres großes Problem ist die Klientelpolitik der Parteien, ohne Rücksicht auf die Zukunftsaussichten. Da wird mehr als die Hälfte des Bundeshaushalts für soziale Zwecke ausgegeben und es reicht immer noch nicht. Innere und äußere Sicherheit werden dagegen leichtfertig vernachlässigt. In diesen Bereichen geht auch eine notwendige europäische Einigung nur zögerlich voran. Einzeln sind die Länder aber nur max. Mittelmächte, die von den Großen nicht ernst genommen werden. Die Bürger müssen stärker eingebunden werden und sehen, dass Brüssel ihren Lebensalltag positiv und nicht negativ beeinflußt. Wenn die Entwicklung so weitergeht z.B. in der Einwanderung, dann hilft uns die gute Verfassung von heute nichts. Anstatt das Geld mit vollen Händen unters Volk zu streuen, sollten die Politiker lieber in die Zukunft investieren. Gerhard Schröder hat das noch erkannt. Heute kaum noch jemand. Immer mehr Dirigismus und weniger Soziale Marktwirtschaft.
  • 9/16/2018 11:22:22 AM   JS
    Folgende Punkte bewegen mich:
    - Leider kein erkennbarer Fortschritt im Klimaschutz. Es fehlt ein gesellschaftsdurchdringendes Konzept.
    - Fehlende Sicherung der Renten junger Generationen (teils auch wegen Rentengeschenken)
    - Nachhaltige und verlässliche Politik aller Parteien mit einem klar erkennbaren Kurs fehlt.
    - Zunehmender Werteverfall in der Gesellschaft. Die Rettung von Menschenleben sollte nicht diskutiert sondern kompromisslos durchgeführt werden. In den Medien wird scheinbar lieber über irrelevante und kurzfristige (populäre) Ereignisse berichtet als nachhaltig über relevante Themen zu berichten. Menschenverfolgungen, Unwetterkatastrophen usw. enden leider nicht mit der Berichterstattung. Ihre Folgen durchdringen und beeinflussen die Gesellschaft über Jahre.
    - Zunehmende Kapitalisierung der Krankenkassen sollte eingeschränkt werden. Ausgaben im Gesundheitsbereich wurden leider soweit reduziert, dass Pflegeberufe für junge und alte Generation uninteressant geworden sind. Weiterhin fehlen Investitionen in die teils marode Krankenhausinfrastruktur.
    - Forschung an Universitäten wird teils immernoch unter sehr schlechten Bedingungen durchgeführt. Kurzverträge, eine schlechte Entlohnung und eine Vielzahl an unbezahlten Überstunden sind leider die Regel. Der Wissenschaftsstandort Deutschland wird dadurch für Akademiker zunehmend uninteressant und international irrelevant. Eine Ursache hierfür ist mit Sicherheit die schlechte Finanzierung von Professuren und der damit verbundene Zwang zur Einwerbung von Drittmitteln. Wer erwartet unter diesen Bedinungen schon eine freie Forschung berufener Professoren?
    - Die Verschwendung öffentlicher Mittel nimmt nach meinen Gefühl zu. Unsinnige Entscheidungen werden trotz fundierter Kritik weiterverfolgt und umgesetzt. Die Konsequenzen beschränken sich zumeist auf eine wirkungslose Mahnung durch den Bundesfinanzhof oder der EU-Kommission. Während Geschäftsfüher von Unternehmen für Ihre Entscheidungen haftbar gemacht werden können, scheinen öffentliche Entscheidungsträger nahezu immun gegen Konsequenzen Ihrer Entscheidungen zu sein.
  • 9/16/2018 11:21:59 AM   Jakob Stainer
    Wir setzen die falschen Prioritäten:

    Unsere Gesellschaft steht vor dem Zerfall, weil Globalisierung & Individualismus unseren Bedürfnissen nach (kohärenter) Gemeinschaft & Nähe gegenüber stehen.
    Es wird politisch am Prinzip „It‘s the economy stupid!“ festgehalten, was (nach Generationen geprägt von Konsumismus) nicht nur zynisch anmutet, sondern an realen Erfahrungen vorbeigeht.
    Dieser Umstand wird aber medial & politisch umgedeutet, sodass ein scheinbarer links-rechts- oder arm-reich-Konflikt daraus gemacht wurde.

    Mögliche Lösung:
    Intensive, ehrliche, langfristige Debatte über Werte, frei von Moralismus!
  • 9/16/2018 11:21:50 AM   E.Polyfan
    Deutsche KFZ Industrie und Importe. Immer mehr größere (SUV) und stärker motorisierte Fahrzeuge. Aus meiner Sicht ist es eine missliche Entwicklung in Bezug auf die zunehmende Verkehrsdichte und die Themen Lärm, Klima, EU.
  • 9/16/2018 11:21:43 AM   weissk
    Was läuft in Deutschland schief:
    - Ständige Steuererhöhungen durch kalte Progression
    - Ständige Steuererhöhungen durch Absenken von Steuerfreibeträgen, wie dem Sparerfreibetrag
    - Ständige Erhöhung von Abgaben
    - Viel zu niedriges steuerfreies Existenzminimum von nur 750 € monatlich
    - Schikanieren durch Finanzämter
    - Zu scharfe Steuerprogression, die die hohen Lebenshaltungskosten und den Vorsorgebedarf der Bürger für Alter, Pflege, Krankheit, Entlassung nicht ausreichend berücksichtigt.
  • 9/16/2018 11:21:31 AM   Chris42
    Die Menschen sind nicht so dumm wie die Politik glaubt. Dennoch wird vertuscht, klein geredet und einseitig bewertet. Das spaltet die Gesellschaft. Probleme werden nicht angefasst und stattdessen werden diejenigen die sie benennen beruflich und gesellschaftlich geächtet. Das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung ist ein anderes als das der Regierenden. Es gibt nur noch ein Gegeneinander. Nur noch Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Männer gegen Frauen, Jung gegen Alt, Rechts und Links. Differenzierte Betrachtungen sind nicht mehr gewünscht und in der immer komplexeren Welt auch kaum mehr möglich. Leistung wird nicht mehr belohnt sondern bestraft. Es wird nach den gesetzlichen Bestimmungen geschrieen wenn es einem passt, ansonsten werden genau diese verteufelt wenn man eine andere Auffassung hat. Und folgende Fragen werden nicht beantwortet, klein geredet oder der Fragesteller als dumm betitelt: Wieso wird eine Rentenpolitik betrieben, die massiv zu Lasten der jungen Generation geht? Wieso wird das Wort nachhaltig ad absurdum geführt? Wieso sind nach wie vor hundert Tausende abgelehnte Asylbewerber in unserem Land? Wieso wird ein Hitlergruß nach 2 Wochen abgeurteilt, aber andere Gerichtsverfahren kommen wegen überforderter Gerichte gar nicht erst zustande und die Frist ist abgelaufen? Wieso werden die Zahlen der tatsächlichen Kosten der Asylkrise nicht veröffentlicht sondern nur Teile davon (hier sollten mal alle Kosten zusammen gerechnet werden)? Wieso sind Menschen die ein Leben lang gearbeitet haben und mit 50 einen Knick in dem Lebenslauf haben plötzlich nach 3 Jahren Hartz 4 Empfänger und alles was sie sich jemals erarbeitet haben ist weg? Wieso werden unsere Polizisten und Rettungskräfte nicht effektiv beschützt und müssen sich fast alles gefallen lassen? Wieso wird unter dem Deckmantel des Umweltschutzes indirekte Enteignung betrieben (Diesel)? Und wieso werden tatsächliche Umweltschutzmaßnahmen einfach abgebügelt (Hambacher Forst)? Wieso gibt es nach einem Video und Demonstrationen ein Konzert gegen Rechts und die "Wirtschaft warnt vor dem Ansehensverlust", aber als halb Hamburg in Schutt und Asche lag gab es keines gegen Links und keine Sorge vor dem Ansehensverlust? Das spaltet die Gesellschaft immer mehr. Wieso werden die Krankenhäuser nicht mehr ordentlich ausgestattet und die Forschung die nur im Mätzenatentum möglich ist nicht mehr intensiviert? Sämtliche Forschung der Industrie wird vergrault. Wir werfen bei der Bundeswehr mit Wattebäuschen und die Welt rüstet auf. Wir können ja bitte bitte greift uns nicht an sagen wenn es soweit wäre. Es geht um Deutungshoheit statt um Information. Wir bauen Sozialwohungen in Städten und die Dörfer bluten aus. Wir rechnen die Krankenhausbetten und schwafeln von Qualität und die kleinen Krankenhäuser müssen schliessen (und erneut wollen Menschen in die Stadt), wir quatschen von Umweltschutz und verhindern Industrie und Arbeitsplätze auf dem Land und die Menschen finden keine Arbeit (und müssen wieder in die Städte, da es dort Industrie gibt), wir verbieten den Diesel (und die Menschen müssen wieder in die Städte da sie jetzt noch nicht mal mehr pendeln können) und 1.000 KM weiter lachen die sich kaputt über unsere Enteignung. Wir erleben Übergriffe und es wird von bedauerlichen Einzelfällen gesprochen. Es gibt für die gleiche Frage 5 unterschiedliche Antworten und 5 unterschiedliche Statistiken die veröffentlicht werden. Europa rückt nach Rechts und jeder fragt sich wie das passieren kann. Diejenigen aber die am lautesten dagegen schreien sind eigentlich diejenigen, die die Grundlage dafür erst legen. Denn wenn sich Berichterstattung und Gerede der Politik von der Realität der Menschen weit entfernen, glaubt man einander irgendwann nicht mehr.Erst wenn kriminelle Asylbewerber wirklich alle umgehend abgeschoben werden, wenn die Menschen auf dem Land wieder Infrastruktur erhalten, wenn wir Umweltschutz als internationale Aufgabe begreifen, wenn sich Leistung wieder lohnt, diejenigen die wirklich Hilfe brauchen auch Hilfe erhalten, wenn Fakten wieder Fakten sind und wenn auch mal Fehler zugegeben werden, erst dann kann Deutschland wieder aus dem Strudel der Radikalisierung (in beide Richtungen) und der Abwärtsbewegung entkommen.
  • 9/16/2018 11:19:56 AM   bornmax
    Wer ist denn noch bereit, sich in den Dienst der gemeinsame Sache (sei es in der Arbeit, in der Schule, im Verein oder in der eigenen Gemeinde) zu stellen?
    Stattdessen verbringen die Menschen (weltweit) ihre Zeit mit facebook, netflix & Co. Die allgemein zu beobachtende "Wurschtigkeit" breitet sich aus wie eine Seuche. Wenn es den Menschen nicht egal wäre, was Populisten aus ihrem Land machen werden, würden sie bestimmt nicht solche Köpfe wählen, die nur laut poltern ohne Plan.
    Die Langeweile bzw. das Fehlen echter Herausforderungen habe ich als allgemeine Ursache für den fortschreitenden Qualitätsverlust in nahezu allen Lebensbereichen ausgemacht. Einerseits greift der Staat bevormundend und besserwisserisch in fast alle Lebensbereiche ein (von der Kita bis zur Rente, von DSGVO bis MiFID2), andererseits haben es Ahnungslose und Minderbegabte geschafft (Medizin, Jura und Politik zu studieren), um an verantwortlicher Stelle Entscheidungen nach persönlichem Interesse zu treffen (und z.B. jedem Asyl bewerbenden Gefährder, der weder schwul noch verfolgt ist. auf dem Klageweg ein EU-weites Daueraufenthaltsrecht zu gewähren).
    Der Qualitätsverlust treibt sich selbst an, weil mangelnde Qualität Erwartungen und Anspruch zerstören kann. Denn es ist letztlich ohne Belang, ob man sich (in der Arbeit, im Verein, in der Schule) einsetzt oder nicht. Beispiel:
    - Man wird seinen Job verlieren, wenn die Vorgesetzten (mangels Fähigkeiten) Leistung und Fehlleistung nicht mehr unterscheiden können.
    - Man wird immer wieder gefoult, auch wenn der Videoschiedsrichter genau das erkennen und unterbinden sollte.
    - Man steht ständig im Stau, obwohl angeblich ständig repariert wird (und die Schiersteiner Brücke seit 2005 kaputt ist).
    - Man verlässt das Haus nicht mehr, weil die Menschen, die man auf den Straße trifft, nicht nett anzusehen sind (es macht keine Freude, fremde Sprachen um sich zu hören, in fremde Gesichter mit dunklen Minen zu blicken, fettleibige Körper wabern zu sehen).

    Wie sind nur so lange eine Gesellschaft als wir bereit sind, gemeinsame Ziele zu verfolgen und füreinander einzutreten. Wenn wir im Anderen uns selbst nicht wiedererkennen, (u.a. wenn die Anderen sich ausgrenzen, durch Kleidung, Essen und Sprache), bleiben wir weg und jeder bleibt für sich.
  • 9/16/2018 11:16:12 AM   Jens
    Umstellung der gesamten Wirtschaft auf Nachhaltigkeit, das bedeutet keine Symbolpolitik mit Strohhalmen, sondern die Kosten für Recycling, Entsorgung aller Produkte auf die Hersteller umzulegen und nicht den Konsumenten noch dafür aufkommen lassen. Folgen für Umwelt, Gesellschaft usw müssen bei Produkten vorher bedacht werden,ein gutes Beispiel sind Solarzellen - stellt sich raus, dass die nicht ordentlich entsorgt werden können. WTF? Das war wieder egal, weil Märkte müssen müssen müssen erschlossen werden.

    Ich habe große Sorge, dass wir Menschen die Folgen unseres Handelns nicht genug absehen. In der Vergangenheit war das Kernenergie, dann Gentechnik an Nahrungsmitteln und bald auch am Menschen. Von Erdöl- und Kohleverbrennung mal ganz abgesehen. Und wer zum Teufel hat eigentlich den ganzen Rentnern eingeredet, dass es eine gute Idee wäre, mit hunderten Anderen in riesigen schwimmenden Hotels, schlechter Animation, Touri-Abzocke beim Landgang und beschissener Ökobilanz um die Welt zu cruisen? Sorry, das kann ich nicht verstehen. Hängt denn das persönliche Glück von solcher Show ab? Wen wollen wir denn eigentlich damit beeindrucken? Ja, andere Kreuzfahrer, denn der Rest hält so etwas für bescheuert ;)

    Gesellschaft umstellen auf ein Mehr an Miteinander. Das bedeutet zum Beispiel auch die finanzielle Aufwertung von Pflege- und Erziehungsberufen. Wir müssen liebevoller werden. Nicht Schimpanse, sondern Bonobo. Think about it.

    Höhere Besteuerung von Spitzenverdienern und Reichen. Senkung der staatlichen Ausgaben für Geheimdienste und Militär, Erhöhung der Ausgaben für Pflege, Bildung und medizinische Versorgung. Aufwertung klassischer Ausbildungsberufe. Weniger Fixation auf Studium. Wieviele arbeitslose Akademiker braucht das Land? Und ist das Leben nur geglückt, wenn wir alles 15-20 Jahre die Schulbank drücken?

    Generell haben wir keine Zeit mehr für unnötige Debatten. Wir müssen pragmatischer und schneller werden, wenn wir uns vor allem unsere Kinder noch eine lebenswerte Welt bewohnen möchten.

    Wir müssen handeln, jetzt. Jeder einzelne muss sein Leben ändern. Weniger fliegen, weniger konsumieren, mehr lieben, uns selbst und vor allem den Nächsten. Da war doch mal was, oder? Wir atmen alle dieselbe Luft, wir trinken dasselbe Wasser und dieselbe Sonne scheint auf uns alle.

    Was ist uns wichtig? Wie soll unsere Gesellschaft sein?

    Wir müssen ferner den Protektionismus und Nationalismus abbauen. Und die Lösung hierfür ist nicht das Herbeiführen von supranationalen Strukturen.

    Wir leben in einem Irrenhaus, es wird Zeit das zu erkennen und entsprechend zu handeln. Weniger Debatte, mehr Aktion. Und nicht immer alles auf die Politik oder den Nachbarn schieben. Um es mit Michael Jackson zu sagen: „I‘m starting with the man in the mirror, I ask him to change his ways“.

    Lasst euch bitte nicht mehr einreden, ihr könntet nichts verändern, das sei alles systembedingt und überhaupt hat ja der Mensch keinen freien Willen etc. etc. Nein, wir sind frei, wir können uns ändern und damit die Welt. Bitte tut es. Für mich, für euch, für eure Mitgeschöpfe.

    Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit, esst am besten keine tierischen Produkte, denn es macht keinen Sinn und Fleisch wird mit Pflanzen gewürzt. Ihr tut den Armen unterjochten Wesen etwas Gutes, der Erde und nicht zuletzt euch selbst, denn ihr könnt euch selbst beweisen: Bin ich ein geiler Typ, ich hab es einfach gemacht. Einfach so. Denn speziell mit unserem Essverhalten richten wir unendlichen Schaden an und verursachen einen Holocaust (er hat es gesagt!) der seinesgleichen sucht. 50 Millarden Landtiere werden jedes Jahr geschlachtet und den Leuten wird erzählt, „sorry, aber wir können leider nicht mehr als 10 Millarden Menschen ernähren“? Wer glaubt diesen Scheiß eigentlich? Und ihr werdet euch so gut fühlen, weil ihr das Richtige tut. Ihr werdet gesunder sein und strahlen. Und das Mitleid, dass ihr für die Tiere aufbringt wird euch auch Menschen gegenüber liebevoller machen.

    Denkt bitte drüber nach, lasst es rein, lasst eure Mauern mal runter. Es wird erst wehtun, wenn ihr erkennt: ja, ich bin schuld daran. Und danach stellt ihr es ab und macht etwas anderes, etwas besseres. Und es wird sich so gut anfühlen, dass ihr immer weiter machen wollt.

    Und dann reißen wir das Ruder rum und dann sind wir wieder stolz darauf, Menschen zu sein.
  • 9/16/2018 11:15:37 AM   J. Mayer
    Die Politiker und Medien haben stark an Glaubwürdigkeit verloren. Es scheint in Deutschland unmöglich, wichtige Probleme offen und ehrlich anzusprechen. Beispielsweise hängen Wohnungsnot, öffentliche Sicherheit und fehlende Lehrer mit der Zunahme der Bevölkerung zusammen. Das ist offensichtlich und wer das leugnet macht sich unglaubwürdig. Dies um so mehr, wenn in oberlehrerhafter Weise die Begründung lautet, man wolle das Volk nicht beunruhigen oder das könne den Rechten nutzen. Wir brauchen einen offenen und ehrlichen öffentlichen Diskurs.
  • 9/16/2018 10:49:48 AM   John
    Für mich rührt das größte Problem der deutschen von außerhalb der Grenzen. Uns geht es grundsätzlich gut, jedoch will jeder ein Stück vom deutschen Wohlstand abhaben. Seit über 100 Jahren ist dies so. Der deutsche ist pünktlich und arbeitet hart, dann kommen die sozialschmarotzer aus dem Ausland und leben auf unsere Kosten. Wenn sich dann jemand aufregt wird man als rechts abgestempelt. Vielleicht sollte man mal überlegen wieviel niedriger Arbeitslosigkeit, Verbrechen oder einfach nur die Wartezeit beim Arzt wäre wenn wir eine Asylpolitik wie in der Schweiz hätten?
  • 9/16/2018 10:42:11 AM   Dr. Mang
    Angela Merkel und ihre Einwanderungspolitik! Die Amtszeit sollte auf zwei mal fünf Jahre begrenzt werden. Diese Frau hat spätestens seit September 2015 dem Land massiv geschadet. Getto-Bildung, Einwanderung in den Sozialstaat, Links-Grüne Meinungshoheiten in 90 % der Medien, Leistungsfeindliche Politiker, Neidgesellschaft, etc...
  • 9/16/2018 8:41:41 AM   DK7QC
    Die seit 1982 nochmals deutlich gestiegene Bereitschaft, auch unserer "besonderen historischen Verantwortung wegen" der EU zuliebe immer wieder in Vorleistung zu treten und Sonderopfer zu erbringen, kostet uns ständig Wohlstand und Souveränität. Dies auch wegen der forcierten Beitritte von Staaten (Rumänien, Bulgarien ...), die dafür noch nicht reif waren bzw. sein werden (Albanien, Serbien ...). Die rigorose Priorität rein geopolitischer Aspekte darf nicht hinterfragt werden, gilt als Staatsräson, zu der man dem Souverän besser gar nicht erst Gelegenheit zur Stellungnahme bietet, obwohl er durch solche Nehmer-Länder und die Ausweitung der Freizügigkeit samt Kriminalität massiv betroffen ist.

    Die unterlassene Grenzsicherung im Sept. 2015 war einer der schwersten Fehler seit 1949, nicht nur wegen der finanziellen Lasten für das Land in den kommenden Jahrzehnten, sondern auch wegen der unabsehbaren Integrationsprobleme mit Menschen, die mind. 16 Jahre lang in einer völlig anderen Kultur sozialisiert worden sind. Dabei wurde der Bundestag umgangen, was einen nicht nur versehentlichen Bruch der Verfassung sehr nahe legt.

    Auch für den Niedergang des Bildungssystems sind alle tradierten Parteien verantwortlich, obschon die CSU am wenigsten. Wenn praktisch alle Kultusminister zugelassen haben, dass selbst am Gymnasium nicht einmal mehr Rechtschreibung und Interpunktion geübt werden, also auch hier flächendeckende Verantwortungslosigkeit im Amt zu verzeichnen ist, darf man sich über resignierende Reaktionen der Wähler nicht wundern.

    Entsprechendes gilt für die Beiträge der Strafjustiz, insb. bei Intensivtätern, zur inneren Sicherheit. - Soviel für's erste!
  • 9/16/2018 8:41:12 AM   Mutter von drei Kindern
    Es fehlt vielerorts eine klare Unterscheidung von "Betreuung, Erziehung und Bildung". Wer ist wofür zuständig? Eltern, Erzieher oder Lehrer, also der Staat? Dann muss er sich aber auch um die Qualität in der Erziehung und Bildung bemühen, schließlich schießen die Steuereinnahmen u.a. deshalb in die Höhe, weil immer mehr Eltern, die sich früher darum gekümmert haben, berufstätig sind.
    Betreuung kann günstig sein, man kann sich mittlerweile vielerorts entscheiden, ob man sein Kind in eine "Aufbewahrung" geben möchte oder nicht. Wenn man sein Kind aber im herkömmlichen Sinn erziehen und bilden möchte, ist es immer noch nahezu unmöglich nebenbei berufstätig zu sein. Bildung und Erziehung wird viel zu wenig Wert geschätzt. Inhalte zählen so gut wie gar nicht, denn es kann ja jeder (?)
    Die Zinsen hierfür zahlen die Kinder, die weder gut sprechen noch lesen oder gar eine Handschrift schreiben lernen (Achtung: Hyperbel, aber die Entwicklung geht in diese Richtung!). Noten werden inflationär vergeben, so dass eine 1 in Deutsch am Ende der Grundschule nichts mehr Wert ist, weil das 10jährige Kind keinen längeren Text am Gymnasium sinnerfassend lesen kann, beim Schreiben in gemalten Druckbuchstaben anderen Kindern, die zufällig noch kompetente Deutschlehrer in der Grundschule hatten, minutenlang hinterher hinkt und bis zum Ende der 4. Klasse nur einen einzigen Aufsatz geschrieben hat. (Das "Bildungsland Hessen" lässt grüßen).
    Helfen bzw. dringend nötig wäre eine echte Bildungsoffensive, kein Frühchinesisch, aber eine Übernahme der Erziehungs- und Bildungsarbeit von Eltern, die zu Hause aufgrund der Berufstätigkeit der meisten nicht mehr möglich ist. Dafür benötigt man kompetentes Personal, das man natürlich erst einmal ausbilden, im Anschluss aber auch entsprechend bezahlen bzw. mit wertschätzenden Arbeitsbedingungen ausstatten müsste. Es hilft nicht, sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit auszuruhen, als Eltern sich noch für ihre Kinder
    zuständig fühlten. Diese wird es in Zukunft nicht mehr geben, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wird, dass man die Kinder nur zur Welt bringen müsse, dann kümmere sich der Staat schon um sie... Je nachdem muss er in Zukunft eben noch mehr in Polizei und Justiz investieren um Flächenbrände zu vermeiden!
  • 9/16/2018 8:24:36 AM   Jörg
    Gehen Sie mal die Zeil in Frankfurt runter. Erst recht Abends. Dann werden Sie wissen was in diesem Land los ist. Selbst in Friedberg und Bad Nauheim werden Menschen überfallen. Da ist die Sorge, dass sein Kind Opfer einer Messerattacke wird, berechtigt. Man ist in seinem eigenem Land nicht mehr sicher.
  • 9/16/2018 7:42:07 AM   Gudrun Irmer
    Ich sehe die Schwierigkeiten in den politischen Lügen:
    Griechenland ist eben nicht "gerettet". Es ist nicht zu retten!
    Die Eurokrise ist nicht bewältigt, sie kann jederzeit wieder ausbrechen.
    Eine EU-Lösung zur Massenmigration ist Wunschdenken: Nicht die Mehrheit entscheidet, sondern der Staat, der ein Veto einlegt.
    Die Renten sind sicher: Die der Beamten ja; sie erhalten 71,75 % des letzten "Lohnes".
    Hardware-Nachrüstung bedeutet 2 % mehr Verbrauch und nicht Klimarettung.
    usw. usf.
    Wer die Bürger derart offensichtlich belügt, sorgt für große gesellschaftliche Unzufriedenheit.
  • 9/16/2018 1:20:04 AM   S.P.
    Für mich persönlich ist es die oberflächliche Auseinandersetzung mit dem politischen Islam und die bereitwillige, blauäugige und relativistische Akzeptanz in der Gesellschaft. Damit einhergehend die Beschränkung unserer offenen Entwicklungsbedingungen hier. Und ich meine explizit diese Religion. Nicht den Menschen dahinter.
    Die Ursprünge dieser Religion liegen bei einem aggressiven Warlord welcher die vormals fortschrittliche und offene arabische Kultur vernichtete. Auf dieser Basis kann im Nachhinein einfach keine "Religion des Friedens" entstehen. Dadurch bleibt der Islam eine bösartige und obszöne Seelenmanipulation. Daher finde ich das unter dem Schleier der Political Correctness diesen in die Entwicklung des Menschen arg einschneidenden Gepflogenheiten, in Deutschland mehr Einhalt geboten werden muss. Sonst haben wir hier Probleme wie in Moolenbek in Belgien, Rubai oder St. Denis in Frankreich. Bereits jetzt hat die Entwicklung einer rückständigen Parallelgesellschaft in Deutschland einen alarmierenden Fortschritt erlangt.
  • 9/15/2018 11:16:25 PM   Artus Daniel-Hoerfeld
    Das gegenwärtige Grundproblem Deutschlands liegt darin, dass es eine einzelne Person geschafft hat, die parlamentarische Demokratie auszuhebeln. Anfangs wurde die CDU ihrer (immer schon schwachen) Meinungspluralität beraubt, danach wurden durch sie deren Koalitionspartner marginalisiert, indem sie sich deren Themen bemächtigt hatte. Heute hat der Bundestag als das Kontrollorgan der Bundesregierung so gut wie keinen Einfluss mehr; auch sind die Minister in ihren Fachbereichen jeder Eigenkompetenz beraubt. Es wird gegenwärtig gerne vor einer Gefährdung der Demokratie von Rechts gewarnt, doch tatsächlich gehören dem Wortsinn nach "demokratische" Verhältnisse längst der Vergangenheit an.
  • 9/15/2018 5:39:33 PM   Beat Leutwyler
    Weltweite Themen:

    Warum werden Leistungen die der Wertschöpfung eines Landes zuwiderlaufen, wie z.B. Kartellrechtsstrafen oder Entschädigungszahlungen teilweise in Milliardenhöhe, nicht vom BIP (Bruttoinlandprodukt) abgezogen? Je ehrlicher ein Land ist, desto besser könnte ein Rating sein.

    Warum geht man davon aus, dass Marken wie z.B. VW straffähig sein können, wenn es doch nicht VW ist, sondern die natürlichen Personen dahinter sind, die entschieden haben und straffähig sein können? Sie haben sich für diese Arbeit oder Kontrollpflicht bezahlen lassen. Ein Unternehmen als Marke kann per se nicht betrügen und kann sich auch nicht bezahlen lassen. Es sind immer Menschen.

    Warum können Kartellrechtsstrafen am Beispiel von Preisabsprachen von Behörden ausgesprochen werden, wenn sie weder Geschädigte sind, noch Anrecht auf dieses Geld haben? Wie wird dieses Geld verwendet? Warum ist das Kartellrecht nicht Teil des Strafgesetzbuches und läuft nicht über die Justiz? Preisabsprachen sind definierte organisierte Kriminalität.
  • 9/15/2018 4:33:05 PM   leoluchs
    Es nerven:
    - Unentschiedenheit ggü. Putin (Russland annektierte Krim!)
    - bestenfalls halbherzige Versuche, Verteidigungsetat an Ziele anzupassen
    - Immobilität in Bezug auf Elektroinnovationen
    - Verkehrskonzepte von Anno Autoland
    - fehlende nachhaltige Infrastrukturprojekte
    - deklaratorische Politik (Ausstiegszenarios, Gut-Mensch-Pose)
    - keine Linie ggü. Clans, Bandenkriminalität
    - keine Bewegung in Europapolitik (s.o., Europa der Kernländer, Macron)
  • 9/15/2018 4:33:04 PM   Beat Leutwyler
    Warum wird mit nicht massgebenden Worten, die überhaupt nicht definiert sind Politik gemacht und damit das ganze Land in die Irre und in Unsicherheit geführt?

    Warum wird immer von Gewaltenteilung gesprochen, wenn Deutschland gar keine hat? Warum wird von Rechtsstaat gesprochen, wenn es eine rechtliche Definition dazu weltweit nicht gibt? Würden 10 Verfassungsrechtler gefragt, gäbe es 15 Meinungen. Warum wird von Flüchtlingen gesprochen, wenn es doch Asylsuchende sind? Warum wird von Europa gesprochen, wenn doch die EU gemeint ist? Warum wird von "sicheren Renten" gesprochen, wenn sie nicht mal theoretisch möglich sind? Warum wird von Demokratie gesprochen, wenn wie am Dritten Geschlecht bewiesen worden ist (durch die Umkehr des Gesetzgebungsverfahrens), dass mit dem BVerfG eine Juristokratie implementiert ist?
  • 9/15/2018 3:45:25 PM   Logikusss
    Die sinnlosen Sanktionen gegen Russland nerven...Die vielen Reisen von Merkel nerven...
  • 9/15/2018 3:45:19 PM   Felix
    Die generelle Unzufriedenheit/ negative Einstellung der Deutschen.

    An Stelle an den Chancen, gerade auch von neuen, disruptiven Technologien, zu arbeiten und anzusetzen, wird sich oft auf die (möglicherweise) damit verbunden Probleme verwiesen, anstelle zu versuchen, diese möglichst zu lösen. Bis in Deutschland Innovationen gesellschaftlich akzeptiert sind, vergehen Jahrzehnte.
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