Deutschlands Probleme

Deutschlands Probleme

Den meisten Deutschen geht es gut – und doch würde kaum jemand sagen: „Deutschland hat keine Probleme“. Oft wird über Flüchtlinge diskutiert, aber es gibt noch ganz andere Themen: Hohe Mieten und niedrige Löhne in einigen Branchen, überfüllte Kindergärten und verlassene Dorfzentren. Trotz des ununterbrochenen Aufschwungs der vergangenen Jahre gibt es noch immer etliche wirtschaftliche Probleme. Sagen Sie uns, wo Sie die Schwierigkeiten sehen: Was läuft in Deutschland heute schief? Was kommt auf unser Land noch zu?
 
Eine Auswahl der Themen werden wir in den kommenden Wochen in der F.A.S. behandeln.
 
Schreiben Sie uns eine Nachricht auf Whatsapp unter der Nummer 0172-4434633, in den sozialen Netzwerken (Hashtag #DeutschlandsProblem) oder hinterlassen Sie einen Kommentar direkt hier.
  • 9/16/2018 1:14:16 PM   D.H.S.
    Was sehe ich auf uns zukommen?
    Die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU führt jetzt dazu, dass nach Angaben des statistischen Bundesamtes jährlich 400.000 aus Osteuropa und dem Balkan einwandern. Dies wird auch in den nächsten Jahren so bleiben.Im Augenblick wird diese Freizügigkeit von der Politik und den Medien nicht thematisiert. Die AfD wird dies in Bälde tun, wenn der Zustrom von Flüchtlingen nachlässt, der Zustrom von EU- Ausländern aber anhält.
    Wir werden völlig unvorbereitet in eine Debatte über dieses Thema kommen, das doch in England zum Brexit führte.
  • 9/16/2018 1:14:21 PM   Jens
    Gute Idee! Klimawandel, Europa, Altersversorgung, Bildung, funktionierende soziale Marktwirtschaft – DAS Sind wirkliche Themen, hier liegt echte Handlungsbedarf. Einwanderung scheint dabei im Vergleich eher als Teil der Lösung, denn als Problem. Die demokratische Mitte Deutschlands – egal ob links oder Konservativ – soll aufstehen, muss ich engagieren
  • 9/16/2018 1:14:32 PM   Hannah
    Diese gleichstellung 'klar ist rechtsextremismus schlimm ABER die linken...' Ist ein riesen Problem in deutschland. Damit werden rassistische, homophobe und außländerfeindliche taten meistens mit dem g20 gipfel relativiert. Eine solche relativierung widerspricht unserem komplettem politischen system. Natürlich sind linksextremistische taten genauso schlimm wie rechtsextreme, allerdings kamen in den letzten jahren viel viel weniger linksextremistische vordälle vor als rechte. Und die wenigen vorfälle die es gab wurden nicht so weit von politischen parteien öffentlich unterstütz wie es zum beispiel gerade die afd mit den vorgängem in chemnitz tut. Es muss strenger gegen rechtsextremismus vorgegangen werden. Auch in schulen und anderen bildungseinrichtungen.
  • 9/16/2018 1:21:25 PM   Ingrid
    @Johannes Die "schwarze Null" ist in Zeiten der absoluten Niedrigzinsen erbärmlich. Jetzt investieren!
  • 9/16/2018 1:22:46 PM   Hennover
    Sehr gute Idee.
    Mich stört die seitens der Politiker zielstrebig vorangetriebene Verdummung der Bürger. Der Bürger wird nicht ausgebildet, um selber Entscheiden treffen zu können und der Folgen dann auch zu verantworten. Er wird bewusst dumm und klein gehalten, damit die Politik in Ruhe schalten und walten kann.
  • 9/16/2018 1:29:09 PM   Klaus
    Verstehen, dass Wandel stetig und normal ist
  • 9/16/2018 1:29:14 PM   Klaus
    Linke und Rechte als gleichermaßen bedrohliche Entwicklung sehen
  • 9/16/2018 1:29:29 PM   Klaus
    Es geht nicht, dass die öffentlichen Verkehrsmittel so voll sind, das ist unmenschlich und bringt niemand dazu, umzusteigen
  • 9/16/2018 1:30:08 PM   Niklas
    Ich habe die AfD zwar nicht gewählt und habe es auch nicht vor, nur was mich massiv stört ist, dass die AfD als totaler Antagonist dargestellt wird. Es bringt niemandem etwas, wenn wir eine Partei gezielt im Bundestag und generell in der deutschen Politiklandschaft ausgrenzen, seien es jetzt die Grünen, die FDP oder wie gesagt die AfD. Wann findet der Bund denn endlich mal gezielte Lösungen, die einem Großteil der Bevölkerung zugute kommen? Ich lese nur noch von links und / oder rechts, während hingegen die politische Mitte vollkommen vergessen bleibt. Es gibt da draußen tatsächlich noch Menschen, die sich Arbeit, Familie und ein angemessenes Leben vorstellen können, ohne den H-Gruß zu zeigen oder Geschäfte "kapitalistischer" Ableger in Hamburg anzuzünden.
  • 9/16/2018 1:30:25 PM   dschasa
    Deutschlands Problem?
    Eine geistig unfähige akademische Schicht, die beispielsweise zum einen "Welcome Refugees" säuselt und zum anderen sich im nächsten Moment darüber beklagt, dass die Mieten in Ballungsräumen explodieren.
  • 9/16/2018 1:30:31 PM   Klaus
    Das Wort Gerechtigkeit braucht wieder seine ursprüngliche Bedeutung. Es wird viel zu oft dazu benutzt, für sich selbst etwas rauszuholen
  • 9/16/2018 1:30:37 PM   Evi Ruppel
    Ich sehe in Deutschland als problematisch, dass manche Menschen den öffentlichen Medien nicht mehr vertrauen und stattdessen einfach so glauben was auf Facebook steht, was irgendjemand postet, ohne selbst nachzuforschen oder sich auch mal Artikel durchzulesen die Sachverhalte von anderen Positionen aus betrachten. Auch wenn diese nicht unbedingt mit der eigenen Position übereinstimmen.
  • 9/16/2018 1:30:50 PM   nrob87
    Zwei themen die Deutschland mittelfristig riesige Probleme bereiten werden, wenn weiterhin nicht gehandelt wird sind:
    1) eklatante Ungleichheit der Vermögen und Einkommen und der schleichende Abbau staatlicher Leistungen (Schwimmbäder, die schließen, ÖPNV der auf dem Land aufs Minimum gestrichen wird)
    2) ein Klimawandel der binnen der nächsten 10 Jahre außer Kontrolle zu geraten droht und dieses Land mit den Folgen (Überhitzte Innenstädte, enorme Ernteausfälle, gigantische Migrationsströme, schwere Stürme) überfordert.
  • 9/16/2018 1:31:48 PM   Klaus
    Wir brauchen Stromleitungen, auch Richtung Süden, keine Verhinderung der durch Dauerklagen
  • 9/16/2018 1:38:29 PM   dschasa
    Riesige Hundeauslaufgebiete, aber keine Lobby für Kinder. Es gibt keine bessere Investition in einem Industrieland, als die in Kinder. Auch bei diesem Thema begreifen die meisten Menschen nicht die langfristigen Zusammenhänge oder sind bloße, gesellschaftsfeindliche Egoisten.
  • 9/16/2018 1:38:33 PM   Timo
    Dsutschlands Problem ist eine Rückwärtsgewandheit, die die gewaltigenen Herausforderungen der digitalen Revolution für Wirtschaft, Politik und vorallem Gesellschaft nicht angehen und diskutieren will.
  • 9/16/2018 1:38:36 PM   Gerd
    Mich stört die zunehmende Rücksichtslosigkeit im normalen Alltag.
  • 9/16/2018 1:38:47 PM   Klaus
    Ca. die Hälfte des öffentlichen Haushaltes geht für Transferleistungen drauf. Man hat ja einen „Anspruch“. Indem wir viel zu wenig für Forschung und Entwicklung ausgeben und unsere Infrastruktur vernachlässigen verspielen wir unsere Zukunft.
  • 9/16/2018 1:42:43 PM   David g
    Das Bildungssystem ist hoffnungslos unterfinanziert. Marode Schulgebäude, veraltete Ausstattung in allen Bereichen und Unterversorgung der Unterrichtsabdeckung durch eine zu geringe Schüler-Lehrer Quote. Warum ein Land, welches sich durchaus mehr leisten könnte an der Bildung spart ist mir ein Rätsel.
  • 9/16/2018 1:42:47 PM   Stefan
    Wir müssen offenbar wieder neu lernen, uns an selbst aufgestellte Regeln zu halten. Der Rechtsstaat darf keine Ausnahme kennen, die Exekutive muss geltende Gesetze durchsetzen und anwenden. Griechenland- bzw. Eurorettung (no bail-out?), Kernkraftwerksmoratorium (Exekutive wendet Atomgesetz nicht an? ), Dublin-Abkommen, illegale Besetzung des Hambacher Forsts, mangelnde Durchsetzung von Gerichtsurteilen durch die Exekutive (Berlin).
    Wenn Recht nicht mehr angewendet und durchgesetzt wird, erodiert das Vertrauen in Staat und Politik.
  • 9/16/2018 1:43:53 PM   WikiWo
    Es gibt zu wenig Diskurs und Kontroversität bzw wird dies zu wenig ausgehalten. Die Gesellschaft, Politik und auch Medien sind zu sehr auf Konsens ausgelegt. Dadurch bekommen viele Menschen das Gefühl, ihre Meinung würde nicht gehört. Bei allen Themen gibt es nicht nur ja oder nein / schwarz oder weiß, Zwischentöne müssen präsentiert und ernst genommen werden.
  • 9/16/2018 1:45:05 PM   Martin Maier
    Mich stört die Empathielosigkeit gegenüber den Problemen der eigenen Bevölkerung. Und die Besserwisserei, die sich darin zeigt, dass man die Probleme nicht diskutiert, geschweige denn löst, sondern auf die Notwendigkeit einer besseren Vermittlung verweist; Das Bild des Bürgers ist hier das eines unverständigen Kindes, das man nur besser unterweisen und erziehen müsse. Die Arroganz der Macht, die berechtigte Sorge zu irrationaler Angst umdekliniert, ist einfach unerträglich. Dass die „vierte Gewalt“ inzwischen meist nur noch Sprachrohr der Exekutive ist und bei der Volkserziehung behilflich, lässt sich besonders im Öffentlich-Rechtlichen bestaunen. Die Grundfrage aber bleibt: Wie kann es sein, dass jede einzelne große Entscheidung des letzten Vierteljahrhunderts gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung getroffen wurde? Euro, Atomausstieg, Griechenland-Rettung, Osterweiterung, Balkan-Einsatz, Hartz-Reformen, Grenzöffnung 2015 – all diese im Nachhinein desaströsen Entscheidungen fielen gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit, wie sich aus Umfragen aus der Zeit entnehmen lässt. All diese Entscheidungen erwiesen sich als falsch. Wo also bleibt in dieser Demokratie der Volkswille? Viele Menschen in diesem Land machen sich Sorgen, welche einsame Entscheidung die erratische Sphinx im Kanzleramt wohl als nächstes gegen ihre Bevölkerung treffen wird. Sie hat dabei nicht mal den Anstand, sich gegenüber dem Volk zu erklären, geschweige denn, sich für ihre Entscheidungen zu verantworten - Ihr Amtsverständnis ist das Wilhelms II.
    Wir haben ein Parlament, das ihre Beschlüsse exekutiert, eine Presse, die dazu applaudiert und eine Bevölkerung, die sich zunehmend die Haare rauft - Die Echokammer des Establishments hat keinen Kontakt mehr zum Normalbürger.
  • 9/16/2018 1:46:16 PM   ManfredHiebl
    Wohlstand ist relativ. Unser einstiger Abstand zu anderen Europäern, Asiaten und Afrikanern ist so drastisch geschwunden, daß diese Behauptung fast wie Hohn klingt.
  • 9/16/2018 1:46:18 PM   Andreas
    Viele Punkte sind schon genannt worden. Ich möchte noch folgende hinzufügen:
    Zum Vertrauensverlust führt (neben dem zaghaften - evtl. sogar rechtswidrigen - Verhalten beim Banken-Crash, der Euro-Rettung und der Flüchtlingskrise) auch das Herumlavieren in der Dieselkrise. Die Luft in den Städten ist schon jetzt so sauber wie seit Jahrzehnten nicht mehr und wird durch neue Fahrzeuge noch sauberer werden. Trotzdem soll es Fahrverbote geben. Das ist eine Politik und Rechtssprechung gegen den gesunden Menschenverstand zumal sogar Zweifel an der Notwendigkeit der äußerst niedrigen Grenzwerte bestehen.
    Die Mittelschicht und damit die Hauptleistungsträger unserer Gesellschaft wird mit Steuern und Abgaben geschröpft wie nie zuvor. Trotzdem verweigern viele Politiker Steuersenkungen oder denken sogar über Erhöhungen nach.
    Außerdem behaupte ich, dass der Rechtsstaat und die Justiz eine akutes Glaubwürdigkeitsproblem haben. Schwere Verbrechen haben nur milde Strafen zur Folge und werden völlig unzureichend gesühnt. Dass die Interessen der Täter (z.B. Resozialisierung) eine größere Bedeutung als die Sühne einer Straftat haben, wird von Opferverbänden schon seit Jahrzehnten kritisiert. Verbrecherclans können sich über Jahrzehnte ausbreiten, weil die Politik wegschaut, die Polizei personell unterbesetzt ist und die Justiz milde Urteile fällt.
    Herr Schäuble hat kürzlich einen starken Staat gefordert. Leider wird auch das wieder eine Sonntagsrede ohne Maßnahmen bleiben. Aber genau das ist die Mutter aller Probleme. Der deutsche Staat ist schwach, weil zu viel Toleranz und Nachsichtigkeit allem und jedem entgegengebracht wird. Ursächlich dürfte eine seit Jahrzehnten andauerende linksliberale Ausrichtung sein, die zuletzt sogar die Union erfasst hat, weshalb es für bürgerlich-konservative Menschen keine wählbare Partei mehr gibt. Aus Verzweiflung und aus Protest wählen daher viele AFD. Nur die aller wenigsten dürften rechtsradikal sein. Und wie man an vielen Äußerungen von Politikern der "etablierten" Parteien sehen kann (siehe z.B. Herr Maas oder Herr Laschet), gibt es null-komma-null Einsicht.
  • 9/16/2018 1:46:30 PM   Klaus
    Wir brauchen wieder mehr Eigenverantwortung statt Transferleistungen und müssen verstehen, dass wir der Staat und jeder etwas dazu beitragen muss
  • 9/16/2018 2:08:56 PM   Peter Meier-Bergfeld
    "Die Migration ist die Mutter aller Probleme." Das stimmt. Auch in den von Ihnen noch angesprochenen Politikbereichen: Hohe Mieten - Migranten konkurrieren mit deutschen Armen um niedrige Mieten. Niedrige Löhne - Migranten konkurrieren mit wenig ausgebildeten Deutschen um Arbeit im Niedriglohnsektor, wodurch dieser perpetuiert wird. Die "industrielle Reservearmee" wird größer. Überfüllte Kindergärten - zu viele Migrantenkinder und zu hohe Geburtenrate der schon hier befindlichen Ausländer. Schulprobleme - von Ihnen nicht erwähnt -: zu viele analphabetische, archaisch erzogene resp. unerzogene Kinder, die der Lehrerin nicht einmal die Hand geben. Wer Gefährliches zusammen in ein Reagenzglas gibt, wird Explosionen erleben. Das ist nicht verwunderlich. Das ist en Naturgesetz. Das aber zu tun, das ist oberdumm. Prof. Mag. Peter Meier-Bergfeld M.A.
  • 9/16/2018 2:09:51 PM   Chris - Berlin
    Was schief läuft in Deutschland ?! Thilo Sarrazin hat´s erkannt und beschrieben - nur die meisten verantwortlichen Politiker, angefangen bei der Kanzlerin, wollen davon nichts wissen! Getreu dem Motto: Nichts sehen, nichts höhren, nichts sagen - also nichts, bzw. wenig tun!
  • 9/16/2018 2:11:30 PM   Lexi
    Nur weil es in Deutschland eine ominöse Wirtschaft gibt, der es gut geht, heißt das nicht, dass das auch für die Deutschen gilt. Hätte ich nicht studiert, könnte ich mir keine Miete leisten. Die Befriedigung eines solchen, höchst grundlegenden Bedürfnisses benötigt heutzutage fast zwei Facharbeiter-Einkommen - wobei das noch nicht einmal eigene vier Wände sind.
    Und während der Wohnraum trotz der Vermehrungsunlust der Deutschen immer knapper und damit teuerer wird, dürfen sich sogenannte "Investoren" mit Mafiageld an den vorhandenen Immobilien gütig tun.
  • 9/16/2018 2:14:33 PM   Heike
    Wieso nicht all das aufzählen, was gut an unserem Land ist?
    Diese speziell deutsche Krankheit, immer nur das Negative zu sehen, sollte Ihr Haus nicht verschärfen, sondern heilen, finde ich.
    Wir haben das höchste Lebensniveau der Welt und reden uns ein, es ginge uns schlecht. Wie absurd ist das? Und wie gefährlich, denn damit untergraben wir genau diesen Zustand.
    Wenn meine europäischen Kollegen hören, dass Deutsche ihr Leben in D schlecht finden, dann fassen die sich an den Kopf. Die würden gern so leben. Je mehr Länder ich bewohnt und bereist habe, desto mehr bin ich dankbar, in Deutschland leben zu dürfen.
  • 9/16/2018 2:14:57 PM   Pata
    Mehr Investitionen in Bildung(mehr Lehrer, fehlende Studienplätze (Informatik, KI usw.), allgemeines Bildungsniveau erhöhen, Förderung von Top-Talenten)!! Steigerung der Innovationsfähigkeit. Kita und Kindergartenpflich für alle und zwar kostenlos (Integration)! Investitionen in digitale/konventionelle Infrastruktur und preiswerte Wohnungen in den Städten! Bekämpfung der Verelendung ganzer Stadteile und der dortigen teils offensichtlichen organisierten Kriminalität. Bankenregulierung, um das Wohl des Volkes sicherzustellen! Geordnete Grenzkontrollen und Flüchtlings-/Einwanderungspolitik(das Recht des Staates Gegenleistungen einzufordern und keine falsche Toleranz)!!!Mehr Patriotismus für Deutschland und Europa!Mehr Mut im Allgemeinen!Mehr Dichter und Denker!
  • 9/16/2018 2:18:46 PM   Nachdenker
    Die so genannten Volksparteien leben uns täglich vor wie Toleranz und Integration funktionieren.
    Warum kann eine von der Bevölkerung demokratisch in den Bundestag gewählte Partei so ausgeschlossen und diskriminiert werden?
    "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"-Politik treibt sie doch immer mehr ins Abseits.
    Auch die Medien sollten sich hier an der eigenen Nase fassen.
    In jeder Nachrichtensendung kommen die Grünen zu Wort und werden in ein positives Licht gesetzt, der Oppositionsführer wird nicht einbezogen, oder will er etwa nicht?
    Neutrale Berichterstattung sehe ich schon lange nicht mehr.
  • 9/16/2018 2:19:20 PM   Heike
    @ManfredHiebl
    Dass er geringer geworden ist, ist nur fair, Reichtum durch Armut Anderer ist auf Dauer keine Option. Wir machen nichts und sind nicht so viel besser als Andere.
    Aber er besteht selbst in Europa immer noch in relevantem Maße. Dafür sollten wir dankbar sein.
  • 9/16/2018 2:26:37 PM   Mark
    Rentensystem, Generationenvertrag, Erwerbszwang, Digitalisierung, gleiche Bildungschancen, verschultes Hochschulsystem, Klimakrise, gesellschaftliches Miteinander, Politikverdrossenheit, psychische Gesundheit.
  • 9/16/2018 2:26:38 PM   Heike
    Die Unfreundlichkeit und Stumpfheit der Menschen im Alltag. Jede Rückkehr aus dem Ausland ist ein Schock.
  • 9/16/2018 2:26:58 PM   Klaus
    Unser außenpolitische Haltung ist meist naiv und geprägt von mangelnder Weltkenntnis sowie vom Übertragen der geradezu paradiesischen Zustände in Mitteleuropa
  • 9/16/2018 2:27:27 PM   Miriam
    Ich lebe seit ca. 10 Jahren im Ausland. Das verändert den Blickwinkel. Ich finde Eigenverantwortung wird zu klein geschrieben. Jede ”Lösung” muss vom Staat kommen. Außerdem kenne keine Bürger die so viel jammern und sich so gerne beschweren. Ich denke Deutschland tut zu wenig für eine gute Bildung unabhängig vom Wohnort und Elterneinkommen. Weiterhin ist so eine Transferunion (Griechenland und Co) sinnvoll. Geradezu lächerlich finde ich das Gleichsetzen von rechter und linker Radikaler. Radikalität ist generell abzulehnen, aber ein Blick in die Straftatstatistik genügt um festzustellen woher die Gefahr kommt. Behörden und Polizei auf rechten Auge blind, scheint leider ein wahrer Vorwurf zu sein.
    Mir scheint Deutschland viel ärmer, gespaltener und weniger solidarisch also vor 10 Jahren. Jeder sorgt sich nur noch um sich und fühlt sich irgendwie betrogen..
  • 9/16/2018 2:27:40 PM   moegliche punkte:
    moegliche punkte:
    - bezahlbarer wohnraum in grossstaedten
    - kinderbetreuung fuer junge berufstaetige eltern
    - der umgang und die versorgung mit/ von obdachlosen
    - die mangelhaft ausgebaute infrastruktur fuer alles was nicht vier raeder hat (=autos)
    - digitalisierung (deutschland, du pfeife. wie oft sollen da andere laender dich da noch ueberrunden?)
    - zwei-klassen versorgung fuer kassenpatienten
  • 9/16/2018 2:27:58 PM   Oliver
    Sehr viele hervorragende Beiträge!
    Mir persönlich am Wichtigsten:
    - Das krasse Unvermögen der Bahn, pünktlich und zuverlässig in einem einigermaßen engen Takt die Fahrgäste zu befördern. Der Vergleich mit Japan eines Vorredners trifft es genau, denn auch ich habe erlebt, wie 500 Gäste in der Sekunde (Tokio, Shinjuku) reibungslos abgewickelt werden können. Die Deutsche Bahn ist bereits überfordert, wenn ein Schwan übers Gleis spaziert oder ein paar Dutzend Fußballfans, die überraschenderweise an Spieltagen die Bahn benutzen.
    - Der mangelnde Willen der Kommunen, die Städte fahrradfreundlich zu machen. Nach wie vor verparken Autos in jeder Stadt Flächen, die so groß sind wie ganze Stadtteile, nach wie vor sind die Ausgaben für den Fahrradverkehr entweder zu gering oder es werden Unsummen für edelste Fahrradwege an den sinnlosesten Stellen verheizt, damit man guten Gewissens sagen kann, es würden ja schließlich Unsummen für Fahrradwege investiert.
    - Die Tatsache, dass die AfD in der Lage ist, die Ängste vieler Deutscher zu verstärken und zu thematisieren und die Tatsache, dass die übrigen Parteien die Gründe für diese Ängste (z.B. die unterbesetzte, schlecht ausgebildete und ausgestattete Polizei) nicht abzubauen.
    - Der Unwillen, die Ausbildung unserer Kinder so zu gestalten, dass nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt werden, sondern auch das Vertrauen, lernen zu können, seine eigenen Stärken zu finden, und in der Lage zu sein, mit anderen zu leben und zu arbeiten. Wie vor 50 Jahren ist die Selektion der Besten die versteckte Agenda, nach wie vor geht es nicht darum, die Kinder in die Selbständigkeit zu führen. Die Mutlosigkeit bei der Umsetzung der Inklusion.
    - Das kollektive Verschlafen des digitalen Wandels, der als Gefahr und nicht als Chance wahrgenommen wird.
    - Die Staus in den Städten und auf den Autobahnen, jeden Tag. Mobilität?
    - Der Unwillen, eine wunde Stelle auch als solche zur Kenntnis zu nehmen und nach sachlichen Antworten zu suchen.
    - Abgesehen davon haben die meisten anderen Länder die gleichen Probleme, wenn nicht noch schlimmer, bzw. andere Probleme, die hier gelöst sind.
  • 9/16/2018 2:30:09 PM   Oliver
    @Heike Fahren Sie doch einfach einmal Fahrrad in Amsterdam oder mit dem Zug in Japan. Für mich ist es kein Lebensstandard, wenn alle 22 Stunden ein Fahrradfahrer im Stadtverkehr zu Tode kommt und Pendler sich jeden Morgen in überfüllte, verspätete Züge quetschen müssen.
  • 9/16/2018 2:41:21 PM   Sigrid Einsiedel
    Mein größtes Problem ist „der Rechtsstaat". - Welcher Rechtsstaat denn? Und wer sind die tatsächlich Schuldigen am Rechtsextremismus? Diejenigen, die ihn verursachen - oder diejenigen, die Missstände aufdecken und ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen um dies kundzutun? Wie sollen die Bürger der Mitte, sich ihrer Verantwortung stellen, wenn die Politiker allesamt nur noch den Minderheiten nach dem Mund reden und die staatstragende ruhige Mehrheit vergessen? Die Mehrheit fragt sich: Welcher Rechtstaat denn?
    Etwa der, der Parksünder verfolgt bis zur Beugehaft und Gefährdern mit Fußfessel versehen, frei unter uns herumlaufen lässt und vor der Gefahr die durch die Bürger von religiösen Fanatikern ausgeht, die Augen schließt?
    Der Rechtsstaat, der illegale, muslimische Gewaltverbrecher, die jegliche Auskunft zu Herkunft und Alter verweigern, mit der Anwendung des Jugendstrafrecht zu ihren Gunsten belohnen – entgegen mancher Expertenmeinung?
    Der Rechtsstaat, der Gefährder wie Sami A. ins Land zurückholen will, durch mittlerweile viele "Einzelfälle" wohl wissend, dass von Gefährdern sehr wohl eine tödliche Gefahr für uns ausgeht?
    Der Rechtsstaat, der Familienclans entstehen ließ und ihrer heute nicht Herr wird, der sogar Beerdigungen der Clanoberen polizeilich schützen muss?
    Der Rechtsstaat, der die Antifa im Hambacher Forst und in Hamburg (G20-Gipfel) nur widerwillig zu kontrollieren sucht und den höchsten Repräsentanten unseres Staates nicht aus dem Amt entfernt, wenn er in geradezu unglaublicher Unbedarftheit für Konzerte linksradikaler Bands (Chemnitz) persönlich Werbung macht?
    Der Rechtsstaat, der Bundes- (Jens Spahn, Gesundheit, SPD) und Landesminister (Anne Spiegel, Integration, Die Grünen) im Amt beläßt, die untergeordnete Behörden (BfArM bzw. Polizei) anweisen, rechtsgültige Urteile (Sterbehilfe im extremen Ausnahmefall und Umsetzung des Ausweisungsbeschlusses aus dem Kirchenasyl) nicht umzusetzen?
    Den Rechtsstaat, der uns am Lebensende entmündigt? – Das höchste Gut des Menschen ist sein freier Wille. Die Widerspruchslösung hat den Beigeschmack einer Erpressung. Es entsteht Handlungszwang. Einen Automatismus zur Aneignung meiner Organe kann es nicht geben.
    Auf unseren Rechtsstaat ist dann Verlass, wenn es darum geht, dass ich, als Witfrau meinen Hund mitnehme auf den Friedhof, ans Grab meines Mannes, dem der Hund sein Leben lang ein guter Gefährte war. Das hagelt Tadel und Verwarnungsgeld.
    Das ist das Empfinden vieler Bürger - und sie wenden sich ab, von einem elitären Rechtsstaat und seinen Eliten.
    Diese Meinung passt der FAZ nicht und wird deshalb nicht veröffentlicht. – Passend zu diesem Rechtsstaat!
  • 9/16/2018 2:44:33 PM   Joachim Reuter
    Mich beunruhigt die bedingungslose Unterordnung deutscher Interessen unter die Interessen anderer Länder und die sinkende Qualität deutscher Schule.
  • 9/16/2018 2:57:14 PM   Mario
    Mich stört ganz gewaltig die faktische Alternativlosigkeit dieser Kanzerdiktatur.
    Alles für Europa, nichts für Deutschlend muss endlich beendet werden. Dafür sind alle Mittel akzeptabel.
  • 9/16/2018 3:02:22 PM   Sabine B.
    Wir haben uns immer mehr dem Mammon hingegeben. Keine Idee, die nicht in kürzester Zeit vom Geldverlangen von irgendjemand okkupiert wird. Wir sind erschöpft vom Stress der immergleichen Möglichkeiten. 20 Wege miteinander zu reden, aber was wir reden, könnte aus der Konservendose der Medienlandschaft geklaut sein. wir lesen übner Themen, die uns selbst seltenst direkt betreffen. Dies wird uns als Wirklichkeit serviert: Trump, ob die AFD zu rechts ist oder doch nicht und wie der und der Fußball-Verein gespielt hat. Wen interessiert das denn in dem Maße? Ein gehetztes Volk mit viel zu geringem Selbstwertgefühl und viel zu hoher Gläubigkeit, dass andere es besser wissen, als man selbst. Zu sich kommen, seinen eigenen Weg beschreiten können, das Kindern beibringen und den ganzen Technik-Kram in die unterste Schublade der Lebensbedeutung packen - das wären meine Wünsche.
  • 9/16/2018 3:02:30 PM   Walter Bauer
    Den Leistungsträgern in Deutschland greift der Staat immer unverschämter in den Geldbeutel und verkündet, es sei Geld für Streuersenkungen übrig. Gleichzeitig gibt man ca. 100 Milliarden Euro in den kommenden Jahren für Flüchtlinge aus.
  • 9/16/2018 3:02:37 PM   mamac
    Ich ärgere mich über den Verkauf von Grundstücke/Land an ausländische Investoren. Kein Wunder das die Miet- und Kaufpreise von Immobilien besonders in Metropolen wie Frankfurt, Berlin, München, Hamburg dermassen in die Höhe explodieren. Ausländische Rentenfonds haben kein Gewissen nur den Profitgedanken. Meiner Meinung nach benötigen wir dringend einen Riegel oder Einschränkung vor dem Ausverkauf von Land und Immobilien.
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