Deutschlands Probleme

Deutschlands Probleme

Den meisten Deutschen geht es gut – und doch würde kaum jemand sagen: „Deutschland hat keine Probleme“. Oft wird über Flüchtlinge diskutiert, aber es gibt noch ganz andere Themen: Hohe Mieten und niedrige Löhne in einigen Branchen, überfüllte Kindergärten und verlassene Dorfzentren. Trotz des ununterbrochenen Aufschwungs der vergangenen Jahre gibt es noch immer etliche wirtschaftliche Probleme. Sagen Sie uns, wo Sie die Schwierigkeiten sehen: Was läuft in Deutschland heute schief? Was kommt auf unser Land noch zu?
 
Eine Auswahl der Themen werden wir in den kommenden Wochen in der F.A.S. behandeln.
 
Schreiben Sie uns eine Nachricht auf Whatsapp unter der Nummer 0172-4434633, in den sozialen Netzwerken (Hashtag #DeutschlandsProblem) oder hinterlassen Sie einen Kommentar direkt hier.
  • 9/16/2018 3:03:20 PM   Klaus
    Wir müsssen lernen, sauberes Wasser als wertvollen und endlichen Rohstoff zu begreifen
  • 9/16/2018 3:06:56 PM   R.B.
    Laut einer DIW-Statistik besitzen in Deutschland die 45 reichsten Haushalte so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung - und das nach der großen Immobilien-/Bankenkrise. Es geht hier nicht um "Sozialpopulismus", wie Frau Kamp-Karrenbauer etwas abschätzig meint, sondern das sind harte Fakten. Warum gelingt es uns nicht das Vermögen besser und gerechter zu verteilen? Warum profitieren immer nur die die Geld haben und nicht die die Geld brauchen? Wir alle wissen, dass wir längst in einer Transfer-Union leben. Das Geld fließt vom Norden in den Süden Europas, aber nicht zu den einfachen Menschen, sondern zu den Banken und den Wohlhabenden. So haben die Rechten in ganz Europa und natürlich auch in Deutschland leichtes Spiel! Das ist beinahe ein Rückfall in alte Feudalzeiten.
  • 9/16/2018 3:07:06 PM   HKO
    Früher haben wir kopfschüttelnd in die DDR geschaut und uns gefragt wo die vielen Millarden die der Westen in den Osten gepumpt hat, geblieben sind.
    Heute gilt die gleiche Frage für ganz Deutschland.
    Marodierende Infrastruktur, verkommene Schulen und Universitäten, inakzeptable Zustände in vielen Krankenhäusern und Seniorenheimen, fehlendes Personal an allen Ecken und Enden. All dies bei sprudelnden Steuereinnahmen im wohlhabendsten Land Europas. Das ganze verstärkt durch zögerliche Politiker in einer zerstrittenen Regierung. Da kann einem Angst und Bange werden.
  • 9/16/2018 3:33:10 PM   Annika
    Die Deutschen sind mit nichts zufrieden und wollen immer mehr. Viele denken dass die nichts für ihren Wohlstand tun müssen weil dieser automatisch kommt. Diese Denkweise der deutschen ist falsch.
  • 9/16/2018 3:33:31 PM   MünchnerKindl
    allgemeine Themen
    Berufspolitiker
    - Übersicht wie viele Politiker in den Parlamenten ohne gescheide Ausbildung und mit weniger als 5 Jahren produktiver Berufstätigkeit herumsitzen und sich mangels Alternativen mit aller Macht dort festkrallen müssen. Bei denen, die erfolgreich ein Studium abgeschlossen haben: welches ?
    - Grundsätzlich öffentliche Protokollierung und Abrufbarkeit, wer für was gestimmt hat.

    versicherungsfremde Leistungen bei Rente-, Kranken- und andere Sozialversicherungen)
    - Bitte mal eine Aufstellung, welche nicht beitragsbezogene Leistungen die gesetzlich Versicherten aufbringen müssen (die nicht oder nur unvollständig aus dem Staatshaushalt ausgeglichen werden)
    - und was die "Rausrechnung" für Beiträge, bzw Leistungen (bei Renten-Unterdeckung durch den demographischen Wandel) bedeuten würde

    Arbeitsplatzvernichtung durch Near- Offshoring bei Großfirmen in D (Jahresübersichten)

    "Politik" bedient und verwöhnt mit dem Steuergeld aller bevorzugt (linken) Splittergruppen, die die am lautesten Schreien

    und von der Mutti (Wirtschaftsmigration) aller Probleme abgeleiteten Themen:
    Wohnungsnot (wieviel wird aktuell in welchem Zeitraum wird gebaut, wie ist die Zuteilung nach Anspruchsgruppen bei geförderten Wohnungen geregelt)

    Sicherheit im öffentlichen Raum ("Personengruppen")
    Wieviel Personen/Migranten ohne genau mit Dokumenten belegter Identität befinden sich im Bundesgebiet bzw. in Unterlagen staatlicher Stellen (BAMF, Versicherungen, Straftäterdateien ... )

    Auswirkung auf unsere Sozialsysteme
    - valide Statistiken "was kosten/bringen" die Migranten in welchem Bereich
    Sozialleistungen für Hartz, Wohnungen, Wohnungsgrundausstattung
    - Höhe der Einzahluneng für alimentierte Migranten in gesetzliche Versicherungen - und was muß die Gruppe der arbeitenden gesetzlichen Versicherungen da subventionieren)
    - Aufstellung, welche Zahlungen für alimentierte Migranten in die gesetzlichen Rentenversicherungen gelestet werden, und welche Ansprüche und welche Rentenlücke (für Sozialhilfe) im Rentenalter darus entsteht

    und noch ein kleines Thema zum großen Geschäft
    (In München) Abbau der öffentlichen Toiletten (die gab es mal, auch ohne privatisierte Nutzungsgebühr sauber gehalten) ... leider Jahrzehnte zurück
  • 9/16/2018 3:34:09 PM   Hermann Schrank
    Wir sollten mit der schwarzen Null aufhören und wieder in die Infrastruktur und Bildung investieren. Wenn die Menschen merken, dass man nicht nur dem Wirtschaftswachstum huldigt, sondern sich auch um Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen und Verkehrsinfrastruktur kümmert wird die Stimmung auch wieder besser.
  • 9/16/2018 3:42:41 PM   Anne
    Wir haben Berufspolitiker, die keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit der Bürger haben, denen die Bürger und ihre Bedürfnisse auch ziemlich egal sind, solange diese brav ihr Steuern zahlen und als Stimmvieh dienen.
    Wir sind von Gesetzen und Vorschriften überreguliert. Das selbständige Denken soll den Menschen soweit möglich ausgetrieben werden durch verdummende Fernsehprogramme und einen Staat, der meint in allen Bereichen alles besser zu wissen, als die Bürger selbst.
    Unser Staat schwimmt jedes Jahr in mehr Steuereinnahmen und ist nicht in der Lage den Bürgern etwas davon zurückzugeben mit einer vernünftigen Steuerreform. Stattdessen gibt es unzählige möglichst komplizierte Fördertöpfchen für zig verschiedene Klientelen (z. B. Förderung von E-Mobilität, Baukindergeld etc) Die wichtigste Klientel sind natürlich die Parteien und die Politiker selbst.
    Es ist mir unbegreiflich, wieso wir Organisationen und Menschen haben, die meinen Flüchtlinge ohne Bleiberecht, die auch noch straffällig werden, vor der Abschiebung schützen zu müssen. Wieso tut die Politik hier nichts mit vernünftigen gesetzlichen Grundlagen für die Abschiebung, ohne ständig Hintertürchen für Einsprüche und Verfahrensverzögerungen offen zu lassen. Kein Wunder, dass sich viele Menschen der AfD zuwenden.
    Jahrzehntelang wurde nur die Substanz im öffentliche Nahverkehr heruntergewirschaftet. Jetzt, wo Fahrverbote drohen und Dieselfahrer quasi enteignet werden, lassen sich die Versäumnisse im fehlende Ausbau des ÖPNV nicht mehr aufholen. Der volkwirtschaftliche Schaden von täglichen kilometerlangen Staus ist immens, aber das wird achselzuckend zur Kenntnis genommen, von Politikern, denen es natürlich nicht zugemutet wird jeden Tag 100 km oder mehr zum Arbeitsplatz zu pendeln. Das Argument, man könne dann ja umziehen, ist bei der jetzigen Wohnungsknappheit auch nicht mehr haltbar.
  • 9/16/2018 3:42:44 PM   Klaus
    Zu viel Anspruchshsltung, zu wenig dafür getan
  • 9/16/2018 3:48:26 PM   Michael Press
    Das dringendste Problem für die Zukunft ist der Klimawandel. Der Kohleausstieg und der Umbau des Verkehrs und der Landwirtschaft müssen beschleunigt werden, um das CO2 Budget einzuhalten für das 2 Grad Ziel der Erwärmung. Viel zu wenig wird dafür getan.
  • 9/16/2018 3:49:00 PM   Friederike Hoffmann
    Eines der gravierendsten Probleme auch: die vorgeburtliche Kindstötung und deren Verharmlosung, 100.000 Kinder pro Jahr nach offizieller Statistik verlieren ihr Leben, die tatsächliche Zahl etwa doppelt so hoch. Für einen Rechtsstaat ein Skandal. Das ist nicht modern und freundlich!
  • 9/16/2018 3:53:45 PM   Kemal
    Folgendes stört mich:
    1) Extreme, unerträgliche Verlogenheit der Politiker und der Medien
    2) Heutige Generation kann sich trotz blendend laufender Wirtschaft und trotz sehr harter Arbeit, besserer Ausbildung weniger leisten, als die Vorgeneration. Und das bei gleichzeitig immer maroder werdender Infrastruktur. Das Geld fliesst in die Südlichen EU Länder, um die EU zusammen zu halten. Das bringt uns aber nicht die Rendite und wird es nicht bringen. Es ist vergebliche Müh. Wenn es für alle sichtbar wird, ist unser Wohlstand aber unwiderbringlich verschenkt
    3) Kleinkariertes Benehmen eines so grossen und mächtigen Landes, wie Deutschland bei gesellschaftlichenThemen
  • 9/16/2018 4:14:48 PM   Wolfgang Bauer
    Teilweise schamloser Missbrauch der Pressefreiheit. Insbesondere die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten missachten den Rundfunkstaatsvertrag , der sie ausdrücklich zu "ausgewogener Berichterstattung " verpflichtet , indem sie zum Sprachrohr der etablierten Parteien geworden sind. Versuchte Manipulation und Umerziehung im Sinne links-grüner Ideologien verkaufen die Menschen für dumm und wollen massiv politischen Einfluss nehmen.
    Und das Ganze wird auch noch durch Zangsbeiträge finanziert ! Das Berufsethos von Journalisten wird nicht mehr sehr hoch geachtet. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unsere Demokratie.
  • 9/16/2018 4:16:43 PM   Sven-L-Berlin
    Freunde, Familie und Kollegen aus dem Ausland, die nach Deutschland kommen sind nach einiger Zeit erstaunlich ernüchtert ob der Rückständigkeit in diesem ‘doch so reichen’ Land. Die überhöhten Erhaltungskosten des Staats verglichen zum Lebensstandard geraten in eine massive Schieflage.

    Vom vermeintlich, wirtschaftlichen Erfolg kommt kaum was beim Bürger an. Steuern und Fixkosten verbieten Konsum, geschweige denn für den Ruhestand vorzusorgen. Der Wohlstand Deutschlands klingt mehr und mehr nach einer Durchhalteparole, um das soziale Gefüge im Lot zu halten.

    Viele berufen sich auf Einhaltung des Grundgesetzes und sehnen sich nach einem ‘stärkeren’ Staat. Doch genau das ist eine große historische Errungenschaft unserer Verfassung, dass der Staat eben nicht mehr ‘zu groß’ wird.

    Nach Wirtschafts- und Finanzkrisen hat sich immer nationalistisches Denken (und Handeln) breit gemacht. Das erleben wir gerade wieder und erschreckt all jene, die ein humanistisch, offenes Weltbild leben wollen.

    Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung, ein handlungsfähiges Europa (Stichpunkt: Mehrheitsentscheidungen, statt Stillstand durch 100% Zustimmung), Stārkung der UN (gibt es die noch?), Politik mit Visionen, die versteht, den Bürger ‘abzuholen’.

    In Deutschland wird zudem zu wenig über den Tellerrand geblickt. Das Gros hat keine Ahnung was die EU ist oder macht. Wer kann Aufzählen welche Institutionen in Brüssel, Luxemburg oder Straßburg sitzen, was ein EU Kommissar ist, usw?

    Das Vertrauen in die politische Klasse ist unterirdisch. Mit begründet durch Prangerprojekte, wie der BER, der Rückstand der Bahn, die Verbrechen der Automobilindustrie oder dem Unwillen ein ehrliches Rentensystem zu kreieren. Allen ist klar, wer hierfür zur Kasse gebeten wird.

    Es gäbe viel zu tun.
  • 9/16/2018 4:37:10 PM   Dr.Wolfgang Bauer
    Die völlig hemmungsloser Manipulationsversuche der Presse , insbesondere der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten , gemäß Rundfunkstaatsvertrag zur Ausgewogenheit verpflichtet, versuchen massiv politisch Einfluss zu nehmen. Und das auch noch finanziert durch Zwangsabgaben. Dies stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unsere Demokratie dar.
    Journalistische Ethik , mit dem Anspruch auf möglichst objektive Berichterstattung, gerät immer mehr ins Hintertreffen.
  • 9/16/2018 4:51:30 PM   Tine
    Ich finde es ärgerlich, dass von Eliten und Politikern so getan wird, als wenn jeder, der nicht von seinem Lohn leben kann, selber schuld ist. So nach dem Motto: man hätte sich ja besser bilden können. Dabei schützt oftmals selbst eine Ausbildung nicht vor Armut - zumindest wenn man Familie hat. Ich selber versuche, meinen Anspruch auf einen tatsächlichen Mindestlohn durchzusetzen, aber die angeblichen "Kontrollstellen" wie Zoll, Minijobzentrale, Rentenvers. etc. blocken sogar jegliche Beschwerden ab. Ich glaube, es ist politisch gewollt, dass ca. 1/3 der Bevölkerung sozial unten gehalten wird.

    Mich ärgert auch, dass die Lasten für Asylbewerber zum größten Teil von den "kleinen Leuten" getragen wird. Wir müssen um günstige Wohnungen, Arbeitsplätze etc. kämpfen. Und alle gesetzlich Versicherten tragen die Leistungen mit, da die staatlich bezahlten Beiträge für Hartz IV Empfänger und Asylbewerber die Kosten nicht decken. Reiche Privatversicherte, Beamte, etc. sind da fein raus und müssen sich nicht solidarisch beteiligen. Das ist doch kein Wunder, dass die AFD es dann einfach hat, Hass zu schüren.
  • 9/16/2018 4:51:40 PM   Marc-AC
    Es muss endlich wieder mehr in Bildung und Infrastruktur investiert werden. Deutschlands wichtigster Rohstoff sind die Menschen (Bildung) und die Bedingungen, die Firmen hier vorfinden (Infrastruktur).
    Wir verlieren Jahr für Jahr mehr Know-How in wichtigen Bereichen, weil zu wenig in die Hochschulen etc. investiert wird. Der Breitbandausbau geht extrem schleppend vorran, vor großen Infrastrukturprojekten scheut man sich, obwohl sie nötig sind - Wir brauchen mehr Investitionen!
  • 9/16/2018 4:55:17 PM   AMaW
    Uns geht es bestens. Tolle Jobs, bezahltes Haus, lieb, freundliche, erzogene, erfolgreiche Kinder. Das man für diesen Luxus arbeiten muss - selbstverständlich. Das uns die Linken und Sozis diesen hart erarbeiteten Standard umverteilen wollen - versucht es, dann sind wir weg.
    Nicht Jammern - nutzt die Chancen, schafft was, fragt Euch, was Ihr für Euer Land tun könnt und nicht, was das Land für Euch tun soll.
  • 9/16/2018 4:56:02 PM   Anna
    In Deutschland haben viele (junge) Menschen trotz sehr guter akademischer oder Berufsausbildung keinerlei Zukunftsperspektive: Viele sind arbeitslos – in und außerhalb der Arbeitslosenstatistik. Andere müssen weit unter ihrer Qualifikation in „unterwertigen“ Jobs arbeiten, was spätestens seit der Einführung von „Hartz-IV“ zum Standard wurde. Während vom „Fachkräftemangel“ fabuliert wird, werden arbeitslose Fachkräfte und Akademiker in unqualifizierte Niedriglohnjobs gezwungen. Um wenigstens ihre Qualifikation zu erhalten, arbeiten etwa junge Akademiker dauerhaft in Praktika, Volontariaten, Traineeships oder Zeitarbeit. Heute haben 80% der Niedriglöhner einen Berufs- oder einen akademischen Abschluss.

    Die soziale und wirtschaftliche Situation ist für viele Menschen katastrophal: Über 1 Mio. Arbeitnehmer sind Leiharbeiter, die (anders als in allen anderen Staaten der EU) keinen Anspruch auf Lohngleichheit haben und daher für die gleiche Tätigkeit viel weniger Lohn erhalten als Festangestellte. Die Erwerbsarmut hat sich seit 2004 mehr als verdoppelt, während auch die Alters- und Kinderarmut massiv zunahm. Der deutsche Niedriglohnsektor ist mit 23% aller Arbeitnehmer einer der größten der westlichen Welt. Die Reallöhne sind seit 1992 um nur 7% gestiegen, obwohl die Produktivität um über 40% stieg. Die unteren Einkommensgruppen haben sogar Realeinkommensverluste erlitten. Es blühen vor allem atypische und prekäre Jobs: über 7 Mio. Mini-Jobs, über 1,5 Mio. „Arbeitnehmer“ auf Abruf im Rahmen von „Kapovaz“-Verträgen, unfreiwillige Teilzeit, über 1 Mio. „Hartz-IV“-Aufstocker, 45% aller Neueinstellungen nur noch befristet etc.

    Von „Wohlstand“ oder „gutem Leben“ können viele Menschen heute nur träumen.
  • 9/16/2018 4:56:15 PM   MuenchnerIng
    Frage:
    Warum gibt es Fahrverbote in Städten und gleichzeitig subventioniertes Kerosin fuer Flüge innerhalb D fuer unter 100 Euro?
    Warum sind die öffentlichen Einrichtungen teilweise marode und gleichzeitig werden Parteienfinanzierungen angehoben.
    Weshalb werden Kriminelle ohne Beibeperspektive nicht unverzüglich inhaftiert? Ein Bürger der Steuern unterschlagen hat aber doch?
    Wer entscheidet das und vor allem weshalb ist das so. Man koennte die Liste beliebig verlängern...
  • 9/16/2018 4:56:23 PM   euha
    Die Überregulierung und die Selbstgefälligkeit des Einzelnen. Mein Vater sagte immer "Gemeinwohl geht vor Eigenutz". Dies hat sich in unserem Land geändert. Alle wollen Ökostrom, aber kein Windrand in 1km Entfernung. Alle wollen gute Infrastruktur, aber keine Bahnlinie in umittelbarer Umgebung. Für jedes kleine Bauvorhaben wird eine BI dagegen gegründent und ein Hamster ausgesetzt.

    Wenn in China eine Stromtrasse gebaut werden soll, dann wird sie in nächster Zeit gebaut. Bei uns wird jahreland dagegen prozessiert. In meinem Umfeld stört dies viele Leute. Ich will keine Diktatur wie in China, aber hier dürfen Einzelne zu sehr das Gemeinwohl stören. Dies frustriert viele Personen in meiner Umgebung (50+)
  • 9/16/2018 4:56:48 PM   Thomas
    Es wäre schön, wenn auch mal über andere Themen als über Migration berichtet würde. Wir haben (nicht nur in Deutschland) verlernt gut zu kommunizieren. Kommunikation besteht in erster Linie, aus Zuhören. Jeder hat eine vorgefertigte Meinung von der er kaum noch abrückt, weil er seinem Gegenüber nicht mehr zuhört. Das betrifft nicht nur "die da oben" sondern jeden einzelnen von uns. Das hat vielleicht etwas mit neuen Medien (Social Media) zu tun, aber gucken wir uns die zahlreichen Talkshows im öffentlich rechtlichen an. Jeder der 5-6 Teilnehmer geht nicht auf den anderen ein, sondern bringt seine Meinung aus. Auch wenn es vielleicht gerade ein Hype Thema ist, wir haben keine Ambiguitätstoleranz mehr (https://de.wikipedia.org/wiki/Ambiguit%C3%A4tstoleranz ). Wir sollten uns bei jedem Thema immer mal ein Stück rausnehmen und die Situation aus Sicht des Gegenübers bzw. der Gesamtgesellschaft betrachten.

    Ich bin wirklich eher weniger dem linken Spektrum zugewandt, aber zwei Themen stören mich dann doch als mehr liberaler als konservativer Mensch.
    Zum einen ist es das Thema "Egoismus". Das hat viele Facetten. Das fängt bei der Rente an. Die Rente ist eine Altersabsicherung, aber sie soll nicht 1 zu 1 das bisherige Einkommensnetto abbilden. Da müssen wir unsere Ansprüche runter schrauben. Und wenn mir meine Mutter sagt, auf den Hinweis, die AfD habe nicht mal ein Rentenkonzept, Ihre Rente sei sicher und wir, Ihre Kinder bekommen doch eh keine mehr und für Kinder ist die zukünftige Welt nicht mehr Lebenswert (während meine Frau schwanger daneben steht!), fasse ich mir an den Kopf. Aber gleiches gilt für anderen täglichen Egoismus. In meinem bekanntenkreis macht fast jede Mutter eine Mutter-Kind Kur alle zwei drei Jahre. Mit der Begründung weil es ihnen zusteht oder sie sich mal was zurück holen. Die haben tatsächlich mal gar keine schweren Krankheiten. Mich würde mal interessieren was das kostet und welche Einflüsse unnütze Kur-Leistungen auf die Gesundheitskosten haben. Wir sind ein Sozialstaat der im Solidaritätsprinzip funktioniert. Das ist keine Sparkasse wo ich was einzahle und mir jederzeit wiederhole. Auch wenn ich selber manchmal schlucke wenn ich die Beiträge sehe. In dieses Thema zählt auch der Begriff NIMBY. Keiner will Kohlekraft, aber auch keiner die Stromtrassen.

    Und das letzte Thema ist, dass Kapital immer noch geringer besteuert ist als Arbeitsleistung. Und damit meine ich nicht das FDP-Totschlagsargument "aber Familienunternehmen", sondern reines Privatvermögen. Als Freibetrag könnte man einfach mal ein Durschnittsvermögen heranziehen (damit es den Standard-Arbeitnehmer nicht so trifft) und darüber würde ich aber ordentlich besteuern.

    By the way. Klasse, dass Sie fragen und die Möglichkeit bieten.
  • 9/16/2018 4:57:19 PM   R.S.
    GroKo bietet keine Zukunftsausrichtung, überlässt "Diskussion" den Populisten rechts / links / öko und in den meisten Medien geht's schrill emotional statt sachlich ausgewogen wie z.B. aktuell rund um den Hambacher Forst.

    Das Ansehen Rechtsstaat erodiert / Polizei ist personell und technisch zu sehr ausgedünnt / eine Bundeswehr kaputt gespart / Infrastruktur Bahn-Straße-IT desolat / Länderstruktur uneffektiv mit z.B. Berlin als "gescheiterter Staat" / mangelnde Bildungsinvestitionen und zunehmende ideologische Technikfeindlichkeit verzockt Chancen kommender Generation / Staat als "Dealer" mit "Droge" Subvention für nicht wirtschaftlich lebensfähige Ökoindustrie - völlig vermurkste "Energiewende" als unfassbare Vermögensumverteilung zulasten unterer & mittlerer Einkommen mit bisher ca 500 Mrd. Euro / Wohnungssituation vielfach ein Unding

    Berufspolitiker scheinen Positionen eher nach Parteibuch / Regionalproporz / Geschlechterquote / Seilschaft / "Versorgung" zu bekommen - da vermisse ich deutlich fachliche Qualifikation für's jeweilige Resort.

    Wenn eine Kanzlerin jüngst meint, Deutschland ginge es gut wie nie, mag sie im Vergleich zu "Drittweltstaaten" (noch) punkten können. Von den Lebenswirklichkeiten im Land allerdings scheint sie wie viele in der GroKo sehr weit weg zu sein. Dies wird dann weiter Populismus fördern und dieses Land in sehr schwierige Zeiten bringen ...
  • 9/16/2018 4:57:45 PM   Herbert Möller
    Probleme werden durch die Politik erst aufgegriffen, wenn das Kind schon in den Brunnnen gefallen ist.
    - Bezahlbarer Wohnraum : seit Jahren bekannt
    - Infrastrukturprobleme : zeichneten sich schon lange ab
    - Fahrverbote : rechtzeitige Klärung verschlafen
    - Digitalisierung : keine Investition in Breitbandausbau
    - Pflege : der demographische Wandel war vorherzusehen
    Es gibt also mehr als genug Themen zu behandeln.
  • 9/16/2018 6:25:36 PM   Jan-Kristian Claassen
    Als Jugendlicher denke ich, die größten Probleme Deutschlands jetzt und in der Zukunft werden sein:
    -Digitalisierung: DE hat Anschluss bereits jetzt verloren, es besteht gewaltiger Nachholbedarf!
    -Ansehen des Rechtsstaats schwindet, die Parteien erklären ihre Politik nicht, daher entfernen sich viele von den etablierten Parteien
    -Umweltschutz: Es wurde zu wenig für den Klimaschutz getan, E-Mobilität muss mehr gefördert werden, auch muss ein Ausstieg aus der Kohleenergie getätigt werden
    -viele weitere Themen, wie Pflege, Rente, Wohnraum, Bundeswehr, etc. (die verschiedenen Resorts müssen ihre Kompetenzen verstärken)
  • 9/16/2018 6:25:38 PM   Iris
    Zu wenig Eigenverantwortung (z.B. Altersversorgung), zu grosse Erwartungen an den Wohlfahrtsstaat (z.B. Wohnraumdebatte). Wie schon jemand schrieb, eine erstaunlich naive Weltsicht selbst fuehrender Politiker, wenn es um Dinge geht, die nicht in die "westlich-christliche" Weltordnung fallen. Wie kann man 2015 die Grenzen oeffnen und NICHT davon ausgehen, dass dies zu einem massiven, rapiden Betrug fuehren wird? Viele Beitraege hier listen wieder nur auf, was sie sich alles an Verbesserungen wuenschen. Ich wuerde mir eine Debatte der Deutschen darueber wuenschen, wie sie sich selbst veraendern koennten, um die Probleme, die nun einmal im Moment real existieren, besser bewaeltigen zu koennen.
  • 9/16/2018 6:25:46 PM   T.H.
    Das größte Problem das Deuschland (und die Welt) wohl hat, ist das Eigentum. Dieses Rechtskonstrukt erlaubt es den Eigentümern der Produktionsmittel, dieses einzusetzen um den Rest der Menschheit für die Vergrößerung ihres Vermögens arbeiten zu lassen.
  • 9/16/2018 6:26:13 PM   Apollo
    Im Lauf der letzten Jahrzehnte hat der Staat seine Bürger entmündigt. Für jeden Driss benötigt man eine Genehmigung, alles ist mit irgendwelchen Verordnungen geregelt, und gegen alles kann man den Rechtsweg beschreiten.
    Im Gegenzug haben die Bürger eine Vollkasko-Mentalität entwickelt. Wenn jemandem etwas zustößt, guckt man, von wem man Schadensersatz einfordern kann. Wenn es einem wirtschaftlich schlecht geht, schreit man nach dem Staat, anstatt selber den Hintern hochzubekommen und sich einzusetzen. Wenn einem irgendetwas nicht gefällt, klagt man dagegen und hat den Prozeß damit schon um 2 Jahre verzögert.
    All dies lähmt den Staat und verzögert Entwicklungen und die Umsetzung von Entscheidungen.
    Deshalb geht es mit Deutschland nicht weiter. Wir leben noch von der Substanz aus der Wirtschaftswunderzeit.
  • 9/16/2018 6:53:54 PM   H.A.
    Deutschlands Problem sind die Parteien, die einen rein technokratischen Politikstil pflegen. Große gesellschaftliche Fragen werden nicht diskutiert; Themen gäbe es genug: Rente, Gesundheit, Pflege, Bildung, Kindertechte, Umwelt, Bürgerrechte im digitalen Raum, Europäische Union - jenseits von Euro und „Mer gebbet nix.“
    Das Land der Dichter und Denker - wo denn bloß?
  • 9/16/2018 6:59:29 PM   Chris p
    Es gibt in Deutschland zu wenig Schwimmbäder.


    Und die, die wir haben, sind in einem viel zu schlechten Zustand. Veraltete, baufällige und schlecht geplante Schwimmbäder kosten die Gemeinden jährlich viele hundert Millionen Euro. Da würde es sich schon innerhalb weniger Jahre lohnen die alten Schwimmbäder durch neue zu ersetzen, und das flächendeckend.

    Es wird außerdem folgendes in den nächsten Jahren passieren: Immer mehr Schwimmbäder werden wegen baulichen Mängeln geschlossen werden und Schwimm- und andere Wassersportvereine, Freizeitschwimmer und andere Schwimmgruppen werden auf dem Trockenen sitzen.

    Und das Schlimmste: ist es nicht äußerst wichtig, dass unsere Kinder und Jugendlichen das Schwimmen lernen, um im Notfall Ihr Leben zu retten?

    Hier wäre es erforderlich, dass der Bund die Gemeinden unterstützt oder kann es im Sinne der Politiker sein, dass man jetzt einen unglaublichen Hauhaltsüberschuss hat und dafür in Kauf nimmt, in schon wenigen Jahren weitere Schulden wegen immer weiter steigenden Kosten machen zu müssen?


    Deshalb wäre eine Investition unserer Schwimmbäder nicht nur ein nachhaltig finanzieller Vorteil, sondern auch die Rettung des Vereins-, Schul- und Freizeitsports.
  • 9/17/2018 3:14:28 AM   Thomas Naatz
    Die zum Teil völlig unkontrollierte Zuwanderung nach Deutschland seit 2015 hat der AFD enorm Auftrieb gegeben. Viele vertrauen den Altparteien nicht mehr. Unzweifelhaft gehen zahlreiche Probleme in Deutschland zumindest teilweise auf die verstärkte Zuwanderung zurück. Beispiele: Es gibt gerade in Ballungsgebieten keinen preiswerten Wohnraum mehr, fast täglich Messerattacken mit Toten und Verletzten, in einigen Stadtteilen bilden sich Parallelgesellschaften aus, Probleme mit der Inklusion an den Schulen, illegaler Drogen- und Waffenhandel und so weiter. Und was tun die Politiker von CDU, SPD usw.? Es werden Beruhigungspillen bzw. Schlafmittel verteilt ("wir schaffen das"), anstatt die Probleme beim Namen zu nennen. Der Staatsfunk aus ARD und ZDF tut sein übriges. So wird die Nationalität eines (mutmaßlichen) Straftäters nur noch genannt, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Oder es werden unpässliche Nachrichten wie die kürzliche Ermordung eines Arztes in Offenburg gleich ganz zu unterschlagen versucht. Denn jeder Politiker und jeder Journalist lebt mit der ständigen Angst, als Ausländerfeind abgestempelt zu werden, selbst wenn er sich einfach nur an die Tatsachen hält oder es eigentlich keinen sachlichen Grund dafür gibt. Viele Bürger merken ganz genau, dass ihnen Informationen vorgehalten werden oder wichtige Themen ausgeklammert werden, weil Politiker und Journalisten riesige Angst davor haben, (unberechtigterweise) in den Verdacht zu geraten, ausländerfeindlich zu sein. Und genau das beschert der AFD die Erfolge, weil viele Bürger sich wünschen, dass endlich mal jemand ihre Sorgen erkennt oder einfach mal die "Wahrheit" ausspricht. Die Altparteien können nur dann Vertrauen wiedergewinnen, wenn sie wieder auf die Bürger zugehen, mit ihnen offen diskutieren und ihre Wünsche, Sorgen und Probleme ernst nehmen, ohne Angst im Nacken, dass gleich irgendwelche "Gutmenschen" angetanzt kommen und mit einem Nazi-Vergleich drohen.
    Das zweite große Problem ist das Thema Bildung. Das fängt damit an, dass sich irgendwelche Ideologen an den Grundschulen austoben. Ein Beispiel ist das Thema "Lesen durch Schreiben" nach Jürgen Reichen. Man weiß längst, dass das Ganze die Grundschüler nur verwirrt, aber man zieht keine Konsequenzen daraus, weil das Thema aus Sicht einiger Linksideologen einfach "hip" ist. Immer mehr Sonder- und Hauptschulen werden einfach abgeschafft (angeblich im Namen der UN- Behindertenrechtskonvention, die Deutschland unterschrieben hat), und gleichzeitig wird das Bildungsniveau vor allem an Gymnasien immer weiter abgesenkt, damit möglichst nahezu JEDES Kind die Chance hat, Abitur zu machen (ich weiß sehr genau, wovon ich spreche; ich habe selber 4 Kinder). Damit gefährdet man langfristig den Wohlstand in Deutschland, denn eine gute Bildung ist unser wichtigster Rohstoff.
  • 9/17/2018 3:48:51 AM   Gottfried H.
    Zur Migrationsfrage

    In der öffentlichen Meinung und bei den Parteien wird zu Recht der zunehmende
    Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft kritisiert.
    Die Forderung , gegen diese Wiederbelebung rechtsextremer Strömungen in
    Deutschland anzukämpfen, ist zwar richtig. Aber hierzu reichen öffentliche
    Proteste und Konzerte nicht aus. Vielmehr müssen die Ursachen angegangen
    werden . Denn unserer politisches System blockiert sich in der Migrationsfrage
    gegenseitig, so dass in weiten Teilen der Bevölkerung der Eindruck entsteht, die
    bestehenden Volksparteien sind nicht in der Lage, eine geordnete Regelung
    durchzusetzen. Die Wahl der AFD wird damit zu einem Protest gegenüber den
    "etablierten" Parteien.
    Worin besteht nun die Blockade:
    Bei den sicheren Herkunftsländern (Tunesien,Marokko,Algerien) mag die Mehrheit
    im Deutschen Bundestag eine Regelung beschließen. Der Bundesrat verweigert
    seit Jahren die Zustimmung, obwohl wirklich Verfolgte sich auch bei einer
    Neuregelung auf das Asylrecht berufen können, wenn auch nur noch im Rahmen
    schnellerer Verfahrensprüfungen.
    Ablehnungen von Asylanträgen durch die Behörden können in einem Rechtsstaat
    angegriffen werden durch Klage vor dem Verwaltungsgericht. Der gesamte
    Instanzenzug (Klage-Berufung und Revision bei Ablehnung der Klage) ist aber
    so zeitaufwendig ausgestaltet, dass nach einer rechtskräftigen gerichtlichen
    Entscheidung nach vielen Jahren, niemand mehr nachvollziehen kann, weshalb der abgelehnte Asylbewerber, der inzwischen eine Arbeit hat, in Vereinen aktiv ist,
    nach so vielen Jahren des Aufenthalts jetzt abgeschoben werden soll.
    Das System des Rechtsschutzes bei Asylanträgen ist nicht so ausgestaltet,dass
    möglichst schnell eine Entscheidung getroffen werden kann. Jede Initative an
    einer Reform wird im Gesetzgebungsverfahren blockiert und zwar mit Argumenten, die der Befriedigung der Anhänger der "Verhinderungsparteien"
    dienen ,aber nicht einer rechtsstaatlich einwandfreien und trotzdem zügigen
    Entscheidung . Denn beides widerspricht sich nicht.
    Das von einem solchen unübersichtlichen und zeitaufwendigen Verfahren , auch insbesondere Gefährder und Kriminelle profitieren, muss durch die allseits bekannten Fälle nicht näher erläutert werden.
    Statt sich an einen Tisch zu setzen und eine rechtsstaatlich klare Regelung zu
    treffen, die aber auch der Notwendigkeit einer schnellen Entscheidung über
    das Asylbegehren umfasst, treten sich die "etablierten" Parteien mit ihren
    Positionierungen gegenseitig auf die Füße und blockieren so das Zustandekommen einer erforderlichen Regelung. Damit degenerieren sie förmlich
    zu einem "Förderkreis" der AFD .Denn unzufriedene Wahlbürger- insbesonder von CDU und SPD wandern als "Protestwähler"über Nacht zur AFD und nehmen
    die rechtsextreme Ausrichtung dieser Partei billigend in Kauf. Das ist zwar
    zu kritisieren, aber es ist ein Fakt! Deshalb sollten die Blockierer ihre Blockade
    im Gesetzgebungsverfahren endlich aufgeben, nicht an ihr Wählerklientel, sondern an das Gesamtwohl denken und die Regierung ihren Dauerstreit beenden. Weimar ist nicht in der Ferne, es steht bereits mit einem Fuß in der
    Tür der Bundesrepublik.
    Die FAZ/FAS sollte m.E. diesem System der Blockade bei der Migrationsfrage
    verstärkt nachgehen und die entsprechenden Mechanismen aufzeigen.
  • 9/17/2018 4:19:19 AM   Hannah
    Antisemitismus in allen Formen (rechts, links, muslemisch, Israel bezogen (also doppelstandard). Derzeit wird der Kampf gegen Antisemitismus Juden mehr oder weniger überlassen, es wird zwar berichtet ab und zu (die Dunkelziffer ist sehr hoch), doch getan wird wenig. Keine Sonntagsreden mehr, Handeln ist gefragt, Es ist ein Problem der Nicht Juden ob Deutsche oder nicht Deutsche! Im übrigen, Juden waren schon immer die Kanarienvögel und Frühwarnsystem für Gesellschaften - es geht sehr viel schief in Deutschland sowie Europa. Danke sehr!
  • 9/17/2018 5:32:53 AM   Mitteninschland
    Zunächst einmal wäre da der große Elefant im Raum, die Migration. Statt deren Probleme klar zu benennen und effektive Lösungen zu suchen (nicht nur eurpäische Lösungen, sondern auch welche auf nationaler Ebene. Es kann nicht sein, dass hier Leute rumlaufen, die eigentlich schon seit zwei Jahren abgeschoben werden sollten. Diese werden nicht einmal in Abschiebehaft genommen, sondern können frei rumlaufen, und begehen teilweise sogar Straftaten. Hier muss der Rechtsstaat konsequenter durchgreifen. Dann sollte man nicht jedes zweite Land zu einem unsicheren Herkunftsland machen, da könnten wir ja gleich die ganze Welt hierhin einladen. Es muss klar diffenziert werden, ob es Anlass für Asyl gibt, oder nicht. Und hier begegnet uns gleich das nächste Problem: Viele (bei Weitem nicht alle) wollen an das deutsche Sozialsystem und schmeißen daher kurz vor dem Grenzübergang alle ihre Papiere weg. Die Identitätsfeststellung wird erschwert, durch mangelnde Zusammenarbeit der Behörden können sie sich dann auch noch bei mehreren Städten mit mehreren Identitäten anmelden und abkassieren. Ein Harz-4-Empfänger könnte das nicht so ohne Weiteres. Hier muss also auch dringend nachgebessert werden!
    Und, wie ich schon sagte, sollte der Rechtsstaat konsequent durchgreifen, wir haben ein massives Problem mit No-Go-Areas, was ebenfalls ein Resultat unserer großzügigen Sozialpolitik sowie einer unzureichenden Migrationspolitik ist. Zudem ist es absurd, dass man hierzulande sein Asylrecht einklagen kann. Die Gerichte sind damit maßlos überlastet und letzendlich führt es zu noch mehr Nutznießern im System. Ebenso sollte die an Gerichten betriebene Sozialpädagogik aufhören. Man kann nicht alles auf Kriegstraumata schieben, und Leute aufgrunddessen mit milderen Strafmaßen davonkommen lassen. Das sendet ein falsches Signal an alle anderen zugewanderten. Man sendet ihnen das Signal, dass sie hier tun und lassen können, was sie wollen. Nicht nur die Exekutive, auch die Judikative muss härter durchgreifen (mal davon ab, viele Leute der betreffenden Klientel spielen die Kriegstrauma-Karte aus, obwohl sie nie im Krieg waren).
    Die AfD ist nur so groß geworden, weil sie diese Probleme anspricht (nicht immer in der besten Art und Weise und manchmal auch instrumentalisierend, aber sie tut es). Andere Parteien hingegen reduzieren alles auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und nach jedem weiteren Einzelfall wird wieder von Instrumentalisierung gesprochen, wenn Bürger zurecht besorgt sind. Aber statt sich der genannten Probleme einfach anzunehmen (es gibt nicht nur "Grenzen dichtmachen" und "lasst sie alle rein", dazwischen gibt es noch sehr viel mehr). Stattdessen denunzieren und diffamieren sie (das tut die AfD allerdings auch) und begegnen dem ganzen mit kaum bis gar keinen Argumenten. Dadurch macht man die AfD allerdings nur noch größer, und löst die Probleme nicht, im Gegenteil, man verschlimmert die Ressentiments in der Bevölkerung damit nur. Wer Rechtskonservative mit Rechtsradikalen in einen Topf wirft, aber gleichzeitig davor warnt, alle Migranten über einen Kamm zu scheren, der muss sich nicht wundern, dass es einen Rechtsdruck gibt.
  • 9/17/2018 7:16:23 AM   silvi
    Wenn man in Deutschland krank wird oder einen Unfall hat, helfen Dir die Sozialversicherungen gar nichts. Im Gegenteil, keine Zeit für Erholung, keine Zeit für Therapien, am besten gleich vom OP-Tisch in die Arbeit, egal ob die Wunden verheilt sind oder nicht. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man sogar aus der KV rausfliegt. Ich bin Seniorenbetreuerin und Pflegerin, ich erlebe es zur Zeit am eigenen Leib, wie man von unseren Deutschen Behörden, schikaniert, herumgeschickt und erpresst wird. Nur um billige Statistiken zu schönen. Meine Steuern und Sozialabgaben habe ich brav jedes Monat abdrücken dürfen, jetzt wo ich selbst Hilfe brauche, habe ich nichts davon. Schon fast jeder Antrag, heißt für mich anschließend Anwalt anrufen. Ich würde heute keinen jungen Menschen mehr raten, in die Pflege zu gehen, erst kaputtrackern und dann einen Tritt in den Hintern.
  • 9/17/2018 7:16:30 AM   Rebecca
    Kita Plätze! Ich suche nun schon seit 6 Monaten einen Platz für meinen 1-jährigen Sohn und es heißt jetzt schon, dass die Wartelisten sogar für 2019/2020 voll sind. Ich kann nicht arbeiten und muss Gehalt einbüßen. Und so geht es tausenden anderen Eltern, das ist doch absurd!
  • 9/17/2018 7:16:36 AM   Annika
    Klimawandel, demographischer Wandel (und damit Renten für die zukünftigen Generationen) und unser Zwei-Klassen-Gesundheitssystem mit Versorgungslücken
  • 9/17/2018 7:17:19 AM   Harald Hirsch
    Man müsste mal über folgende Themen berichten:
    1) Als mittelständischer Onlinehändler muss ich in den letzten Jahren mehr und mehr gegen Quasi-Monopole wie z.B. Amazon (aber auch Google usw.) kämpfen, die sehr von Prime-Händlern wie mich profitieren, aber für mich selbst fast nichts hängenbleibt. Die Kosten, die Arbeit und vor allem der Zeitaufwand für mittelständische Händler wie mich explodieren, aber das Einkommen sinkt.
    2) Die Methoden von Amazon (Prime) - Stichwort "Knebelverträge", die Händlern essentielle Rechte wegnehmen z.B. Recht auf Eigentum und Ersatz der Ware. Vorgaben die oft freien Wettbewerb faktisch unmöglich machen, Preisvorgaben (ansonsten werden Händlerangebote deaktiviert) und dass Amazon mit Prime es Kriminellen viel zu einfach macht, Händler wie mich zu bestehlen (Erstattungen werden ohne Rückversand der Ware einfach durchgeführt - sogar bei hochpreisigen Artikeln).
    3)..dann kommt der Staat und möchte die Steuern noch weiter erhöhen..das Einkommen sinkt damit weiter. Leistung wird nicht mehr belohnt...Steuern werden immer weiter erhöht, was vor allem den Mittelstand belastet, während der Staat es 20 Jahre lang versäumt hat, den Wettbewerb zu schützen.
    4) Die Zerstörung des Leistungssystems durch Umverteilung: wenn man wie ich 13 Stunden am Tag 6 Tage die Woche arbeitet (auch und vor allem wegen der Schlamperei und Inkompetenz der Regierung!), damit am Ende ein bisschen mehr hängen bleibt als bei anderen. Warum ich darf ich diesen Überschuss nicht behalten? Warum muss der geringe Überschuss "umverteilt" werden, obwohl ich doch viel härter arbeite und schlichtweg fleißiger bin als andere (ja, klingt überheblich, aber ist wahr)? Ist das gerecht?! Ist es wirklich meine Schuld, dass andere weniger kreativ, weniger intelligent und fauler sind? Warum müssen die, die sowieso schon viel zu viel geben müssen, immer mehr geben, während die, die nur nehmen, immer mehr bekommen?
    5) die Steuerverschwendung auf der einen Seite und nicht durchgeführte Notwendigkeiten auf der anderen: warum kann der Staat nicht jedem Kind ein Schulessen bezahlen? Warum müssen Schwerkranke in Krankenhäusern auf den Gängen übernachten, weil es keine Betten gibt? Warum wird nicht mehr in die Zukunft des Landes also Bildung investiert? Warum bekommt ein Flüchtling mit 3 Frauen und 10 Kinden 7 Tausend Euro im Monat, während fleißig arbeitende deutsche Familien jeden Euro zweimal umdrehen müssen und vom Staat geschröpft werden? Warum wird das weltweite Islamisierungsproblem (vor allem die Deutschen sterben aus!) vom Staat und den Medien totgeschwiegen? Warum ist Deutschland im Allgemeinen so ungerecht und die, die geben, werden bestraft und die, die nur nehmen, werden belohnt? Warum muss man als hochrangiger Beamter ein Duckmäuser, Ja-Sager und Tatsachenverdreher sein, damit man seinen Posten behalten darf? Warum hören die angestammten Partien nicht dem Volk zu und ignorieren deren Willen, obwohl sie doch eigentlich dem Volk dienen sollten und nicht umgekehrt? So viele Themen, über die es sich zu reden lohnt...
  • 9/17/2018 7:17:34 AM   Cora v.d.L.
    Eines der größten Probleme beginnt in naher Zukunft.Genau dann wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.Schon jetzt wird es unbezahlbar! 1975 war die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes bei 72 Jahren, also waren es ca 7 Bezugsjahre Rente.Heute sind es 81 Jahre und die Bezugsjahre liegen im Schnitt bei 16 Jahren.Früher trugen ca 6 Rbeitnehmer die Rentensicherung für einen Rentner, Heute sind es 3 und schon bals nur noch zwei Arbeitnehmer die das finanzieren.Letztendlich werden diese Beiträge ins Unendliche steigen, die Mehrwertsteuer wird bis zu 30 % ansteigen. Junge gebildete Menschen werden das sinkende Schiff verlassen und in andere Länder auswandern.Ein Problem dem sich die Politik immer mehr entzieht und wie unlängst auch keine Antworten findet.So blockiert man Aussagen die über das Jahr 2025 zur Rente hinaus gehen.Die Finanzierung wird immer dramatischer, auch private Vorsorge wird immer mehr unmöglich weil die Mittel durch explodierende Mieten, Energie, Steuerbelastungen, Mindestlohn, Zeitarbeitmodelle , Gesundheitskosten nichts mehr überlassen zur Vorsorge.
  • 9/17/2018 7:17:39 AM   Till Heinz
    Die Probleme Deutschlands heißen Euro, Energiewende und Einwanderung.
  • 9/17/2018 7:17:51 AM   TBT
    Hauptproblem ist die Schere zwischen Arm und Reich und die daraus verbundene Ungerechtigkeit.
    Durch viel zu niedrige Erbschaftssteuer und garnicht vorhandene Vermögenssteuer gibt es de facto keine Chancen für nicht erbende Menschen.
    Oder anders formuliert, aus eigener Kraft kann ein Bürger heute selbst als Akademiker mit sehr guten Einkommen nicht mehr "reich" werden (z.B. gute Immobilien kaufen), denn verteilt wird nur an die Familien mit viel Geld (generationenübergreifend angehäuft).
  • 9/17/2018 7:18:05 AM   Gerhard K. Heilig
    Zentrale Probleme sind meiner Meinung nach:

    1. Geburten-Defizit der "schon länger hier lebenden" Menschen -WEIT unter Bestandserhaltungsniveau

    2. Zuzug kulturfremder Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika

    3. Bildungsnotstand (Schwavel-Fächer statt technischer Ausbildung)

    4. Marode Infrastruktur und Technologie-Rückstand

    5. Nanny-Staat Mentalität

    6. Unsinnige ultra-liberale Gesetzesänderungen (Ehefüralle, 3tes Geschlecht)
  • 9/17/2018 7:18:09 AM   Simon
    Die Billigung der Etablierung einer radikalislamischen Parallelgesellschaft wie in Moolenbek oder Rubais.
  • 9/17/2018 7:18:26 AM   Daniel
    Deutschland geht es zu gut, sodass wichtige Weichenstellungen verschlafen werden. Das Deutsche System ist für das industrielle Zeitalter optimiert, im Digitalen Zeitalter wird es langfristig nicht zu halten sein und wir könnten es jetzt in guten Zeiten anpassen oder wir werden in der Krise dazu gezwungen uns anzupassen.
    - Das Rentensystem funktioniert mit den geringen Geburtenzahlen nicht mehr. Wir brauchen eine bedingungslose Rente finanziert durch eine Finanztransaktionssteuer.
    - Das Bildungssystem muss von Grund auf neu gedacht werden. Wir sollten Kinder nicht mehr zu Arbeitern erziehen, die tun was die Lehrer ihnen sagen. Für die Zukunft brauchen wir individuelle, kreative und selbstständige Persönlichkeiten und das Bildungssystem sollte Kindern ermöglichen sich individuell zu entwickeln.
    - Die Digitalisierung ermöglicht mehr Föderalismus, eine bessere Koordination von selbstverwaltenden Kommunen. Die Zukunft liegt nicht in aufgeblähten schwerfälligen zentralen Institutionen, sondern viele kleine dynamische Zellen, die stark vernetzt sind.
    - Effektive erlaubt uns die Digitalisierung den ganzen Staat neu zu denken. Ein digitaler Staat, der programmierte Staat, der jedem maximale Entfaltungsmöglichkeit gewährt herauszufinden wie er die Welt noch ein Stück besser machen kann.
  • 9/17/2018 7:18:46 AM   Siegfried del Moral
    In Deutschland regiert der Moralismus und hat die Vernunft und den Ratio verdrängt. Es ist ein Kartell aus Regierung, Parteien und dem größten Teil der Medien. Diese lassen aus der Weigerung über Sachverhalte zu sprechen, die unkontrollierte Einwanderung geschehen und manchen sie dadurch zum Schlüsselthema. Diese sind: innere Sicherheit, Sozialkassen, Wirtschaft, Recht, Infrastruktur und Kultur — also die Identität Deutschlands und Europas.
  • 9/17/2018 7:19:00 AM   TobiasS
    Ich möchte der FAZ danken, uns dieses Forum zu geben und noch mehr den Vielen, die hier sinnvolle und fundierte Kommentare abgegeben haben. Es ist schön, dass hier unter den ersten zehn überblätterten Kommentare kein einziger Troll war!
    Ein großes Problem, das ich sehe ist, dass es unglaublich schwer ist, sich über komplexe Verhalte ausgewogen zu informieren. Man findet an sehr wenigen Stellen Leute, die versuchen, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und Lesern ermöglichen sich ein eigenes Bild zu machen. Ein Beispiel dafür ist z.B. Ungleichheit. Es werden immer wieder mit Zahlen veröffentlicht und damit irgendeine Folgerung gezogen ("schlimm", "alles bestens",....), ohne die genaue Semantik und mögliche Alternativdeutungen zu erklären. Das Ergebnis sind öffentliche Debatten, bei der alle aneinander vorbeireden. Journalisten als professionelle Wissensvermittler sind hierbei besonders gefordert.
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