Deutschlands Probleme

Deutschlands Probleme

Den meisten Deutschen geht es gut – und doch würde kaum jemand sagen: „Deutschland hat keine Probleme“. Oft wird über Flüchtlinge diskutiert, aber es gibt noch ganz andere Themen: Hohe Mieten und niedrige Löhne in einigen Branchen, überfüllte Kindergärten und verlassene Dorfzentren. Trotz des ununterbrochenen Aufschwungs der vergangenen Jahre gibt es noch immer etliche wirtschaftliche Probleme. Sagen Sie uns, wo Sie die Schwierigkeiten sehen: Was läuft in Deutschland heute schief? Was kommt auf unser Land noch zu?
 
Eine Auswahl der Themen werden wir in den kommenden Wochen in der F.A.S. behandeln.
 
Schreiben Sie uns eine Nachricht auf Whatsapp unter der Nummer 0172-4434633, in den sozialen Netzwerken (Hashtag #DeutschlandsProblem) oder hinterlassen Sie einen Kommentar direkt hier.
  • 9/17/2018 7:19:31 AM   JHF
    Deutlich zu hohe Abgaben/ Steuern auf (Arbeits-)einkommen. Ausgabe der so generierten Einkünfte durch den Staat nur für Konsum (Rentenerhöhung) und Vernachlässigung von langfristig orientierten Investitionen in Bildung, Digitalisierung und (Verkehrs-)infrastruktur!

    Das Hauptproblem ist aber dass keine der großen Parteien eine echte Vision für Deutschlands Zukunft hat! Stattdessen wird nur im hier und jetzt auf Probleme reagiert anstatt proaktiv an der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu arbeiten.
  • 9/17/2018 7:38:13 AM   Sabine
    Probleme, Probleme, Probleme... Ich vermisse in Deutschland vor allem eine grundsolide Lösungsorientierung! Wir waren mal ein Land der Macher & Denker. Wo sind die alle bloß hin?
  • 9/17/2018 7:38:34 AM   Stefan Miltenberger
    Fettleibigkeit bei Kindern. Soviel Kinder essen ungesund egal ob sie nix Zuhause bekommen, nur Süßigkeiten und Limo. Mieses Kantinenessen in Tagesbetreuung oder Helikoptereltern versuchen Ideologische Speisepläne zu bestimmen. Wir müssen uns um die Gesundheit unseres Nachwuchs kümmern. Wenn wir uns nicht um unsere Kinder kümmern können dann versagt unsere Gesellschaft in ihre Hauptaufgabe. Gesunde Kinder die sich bewegen sind in der Lage glückliche Menschen zu werden. Wir dürfen Einzelhandelketten, Agrarlobby nicht ermöglichen so viel Mist zu verkaufen. Gesunde Kinder können besser lernen, können besser arbeiten unsere Gesellschaft besser entwickeln für die Zukunft, gesunde Erwachsene können uns unserer Land beschützen als Soldaten(innen). Die Folgekosten in Gesundheitswesen sind unvorstellbar hoch. Gemeinsame Essen ist die Keimzelle jeder Kultur.
  • 9/17/2018 7:38:50 AM   Rachel
    Ich sehe ein großes Problem in der zunehmenden Anzahl an kranken Menschen in Deutschland, die es zu versorgen gilt. Zum einen ist dies natürlich durch den demographischen Wandel verursacht und wir müssen uns als Gesellschaft darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft mit alten kranken Menschen umgehen, denn wir alle werden einmal alt und krank sein. Hier gilt es Armut auch im Alter zu verhindern und neue Versorgungsstrukturen zu entwickeln bzw. sicherzustellen, dass die Gesundheitsversorgung funktioniert, z.B. durch vermehrtes Anreizesetzen für Hausarztstellen.
    Aber Gesundheitsdefizite beginnen nicht erst im Alter: andere Altersgruppen sehe ich vor allem in ihren Ess- und Trinkgewohnheiten problematisch. Es sind immer mehr Menschen in Deutschland übergewichtigt, auch Kinder und Jugendliche. Diese sind stärker gefährdet für viele Krankheiten und man muss so ein Problem („Volkskrankheit“) auch auf nationaler Ebene angehen, z.B. durch „Nährstoffampeln“ auf Lebensmittelverpackungen, wie es in anderen Ländern bereits üblich ist. Und ich denke, man muss endlich etwas gegen den übermäßigen Alkoholkonsum in Deutschland unternehmen, denn leider wird diese Droge auch durch ihre gesellschaftliche Akzeptanz zu sehr verharmlost, obwohl sie so unglaublich schädlich ist. Möglichkeiten bieten sich auch hier, etwa gesonderte Verkaufstellen oder höhere Steuern, skandinavische Länder sind hier teils schon wesentlich weiter.
    Auch wenn viele andere Dinge auch wichtig für die Zukunft unseres Staates sind, glaube ich, dass die Gesundheit der Bevölkerung alle betrifft und dementsprechend nicht vernachlässigt werden darf.
  • 9/17/2018 7:39:29 AM   Michael
    - Unkoordinierte Migration statt Migration von Menschen, die zum zukünftigen Wohlstand beitragen. Durch diese Politik stehen wir mittlerweile in Europo zudem wieder im Abseits (durch das Deutsche Wesen muss die Welt genesen). Der Brexit ist auch nachweislich durch Merkels Migrationspolitik entstanden. Die Kosten dafür werden wir noch zu zahlen haben. Wir verlieren GB und bekommen dafür mit Moldawien das Armenhaus Europas in die EU
    - Euro Politik: Schleichende Inflation, wir können uns heute kaum noch die Mieten / Wohnungen leisten, geschweige denn ein Haus - und das mit einem einigermaßen gut bezahlten Job
    - Arbeitsmarkt: Unsere Jobs sind extrem gefährdet (Outsourcing), da aufgrund der hohen Lohnnebenkosten (hohe Steuern) die Jobs im EU Ausland vergleichweise billig sind (Netto sind die Unterschiede aber gar nicht zu groß), gleichzeitig wird die Infrastruktur vernachlässigt obwohl die meisten von uns mittlerweile einen Spitzensteuersatz zahlen.
    - Schulen und Bildung: Wir unterrichten an Schulen keine Kompetenzen, die uns zukünftsfähig machen: Wo sind hier die Google Gründer? Apple, Samsung? Wir leben von den alten Industrien. Kein Tesla in Sicht. Die Lehrer sind nicht dafür ausgebildet, den Schülern das richtige Wissen zu vermitteln. Was sind auswendig lernen müssen, hilft ihnen nicht ein Unternehmen zu gründen oder innovativ und problemorientiert zu arbeiten
    - Sehr leben von Hart4 anstatt weitere Anreize zu schaffen, dass diese Arbeiten oder deren Arbeit sich lohnt, wir zahlen Kindergeld für Kinder, die nicht mal in Deutschland leben.
    - Banken / Finanzkrisen: Die nächste Krise steht bevor - scheinbar hat man aus den letzten Krisen nichts gelernt und mit der Geldzinspolitik sogar noch verschlimmert. Banken und deren Führungskräfte werden auch nicht für ihr Fehlverhalten bestraft. Too big to Fail. Too big to Jail.
  • 9/17/2018 7:39:54 AM   Martin D.
    Die aktuelle Stagnation beim Klimaschutz wird uns in wenigen Jahren uns Jahrzehnten teuer zu stehen kommen, Deuschland hat hier Mut und Visionen verloren.
    Deutschland ist kinderfeindlich: Sachgrundlose Befristungen, fehlende Betreuungsmöglichkeiten, Kinder als Armutsrisiko.
    Die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik ist demokratiegefährdend.
    Die junge Generation und insbesondere Familien werden bei der Rente systematisch benachteiligt.
    Behörden und Institutionen laufen Gefahr, von Rechts unterwandert zu werden.
    Steuergerechtigkeit ist nicht gegeben.
    Ausbau des öffentlichen Personenverkers ist dringend notwendig.
  • 9/17/2018 7:40:01 AM   Silke Kleinert
    Wir werden seit Jahren nicht regiert sondern verwaltet. Es fehlen Entwürfe über ein bis zwei Legislaturperioden hinaus zum Thema Rente, Pflege, Gesundheit, Wohnungsbau, Migration, Bildung, Sicherheit, Europa, Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung. Wir brauchen dringend tiegreifende, mutige Entscheidungen zu allen diesen Themen, auch mit dem Risiko, bei der nächsten Wahl zu verlieren. Lieber einmal etwas umstrittenes machen, als weiterhin gar nichts.
  • 9/17/2018 7:40:09 AM   Till
    Viel zu hohe Steuern, diese MÜSSEN runter, wenn Deutschland 🇩🇪 seine Leistungsträger behalten wil.

    Bzgl. der gesamten Steuerbelastung sind wir mittlerweile wahrscheinlich Platz 1 in der entwickelten Welt (OECD Länder), mindestens aber auf Platz 2.

    Darauf kommen auf nachversteuertes Geld noch hohe Kosten für die Krankenversicherung, ggf. Kinderbetreuung, Miete und Strom.

    Gleichzeitig wird es in Deutschland immer schwieriger privat für das Alter vorzusorgen, da selbst die Zinsen auf Buchgewinne seit 2018 versteuert werden, plus eine hohe Abgeltungssteuer. Die Zinsen werden weiterhin bei quasi 0% liegen, die Inflation bei min. 2%. Der normale Bürger mit Girokonto ohne Aktien kann also nicht mal mehr sparen, sofern er bei 2.500€ Durchschittslohn überhaupt noch etwas zurück legen kann.

    Die Kosten für die Chaos-Einwanderungspolitik, und die Demographie bzgl. der Rente werden das Steuerproblem weiter verschärfen. Leistungsträger, die in diesem Land grundsätzlich schlecht behandelt werden, werden noch zahlreicher Auswandern, als es ohnehin bereits der Fall ist.

    Dadurch können viele Menschen Ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr bestreiten, da der Staat Ihnen um die 60% wegnimmt (Single in DE) und weitere Kosten/Probleme durch übertriebene und ideologische Umverteilung verursacht (Sozialismus pur).

    Letztlich wird den Menschen damit die Freiheit geraubt, die Lebensqualität verschlechtert und die Politik gibt unter großem Getöse einen Bruchteil von dem zurück, was sie den Menschen zuvor genommen hat. Die Schuld, fü die durch die Politik verursachten Probleme (z.B. zu wenig Wohnraum), wird verlässlich auf „Reiche“ abgewälzt. Der normale Bürger frisst es leider wie immer und wählt den, der wohlfeil redet, aber sein Problem weiter verschärf.
  • 9/17/2018 7:40:54 AM   Bodo von der Donau
    Die Niedrigzinsen der EZB werden die Privatrenten in extreme Schwierigkeiten bringen.
    Der Euro ist der Spaltpilz Europas. Nur durch Misachtung der damals vereinbarten Spielregeln wird das System noch am Leben gehalten.
    Die Politiker haben an Glaubwürdigkeit verloren und der Staat ist am Rande der Handlungsunfähigkeit.
    Die Einwanderung sowohl von Osteuropäischen Menschen wie auch aus der dritten Welt wird unser Sozialsystem zum kollabieren führen.
    Egal was Frontecs machen wird, sie werden Europa nie schützen können. Es sei denn wir machen eine Politik wie Australien.
    Die Infrastruktur ist seit Jahrzenten vernachlässigt worden und wird eine schwere Bürde für die zukünftige Generation.
    Die Arbeitslosen werden nach einem Jahr in Harz 4 geschoben. Das ist ein grundlegender Fehler. Man muß zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe immer unterscheiden.
    Die vielen befristeten jobs und gering bezahlten jobs werden zu Massenarmut im Alter führen.
    Die Niedrigzinspolitik der EZB ist auch Schuld an den extreemen Mieten.
    Die Mietpreisbremse ist ein historisches, unbrauchbares Vehikel das schon in den 30er Jahren nicht funktionierte.
    Das Internet hat ein Problem was schon sein Ursprung hat bei den Kupferkabeln des Schwarz-Schilling. Wir sind zum Entwicklungsland degradiert worden.
    Die Polizei und die Armee hat man kaputgespart. Es wird riesige Anstrengungen und Summen bedürfen dies zu ändern.
    Das Gesundheitssystem ist viel zu teuer. Gleichzeitig ist die Pflege eine Katastrophe wegen Unterbezahlung und fehlendem Personal.
    Der Lobbyismus verhindert die Demokratie die eigentlich vom Volk ausgehen soll. Gesetzestexte werden sogar von ihnen vorgeschrieben.
  • 9/17/2018 7:41:37 AM   Marmorkuchen
    Die Hauptprobleme sind meiner Meinung nach Migration und Demographie. Beide Themenfelder erfordern langfristiges, strategisches Denken, die Folgen von Entscheidungen sind gar nicht bzw. nur schwer reversibel. Ein überzeugendes Konzept der Regierung kann ich immer noch nicht erkennen, gleichzeitig ist die aufgeheizte, ideologische, gehässige Diskussionskultur wenn es um Migrationsfragen geht, bedenklich. Ebenso die inakzeptable Tendenz, angesichts der demographischen Krise untätig zu bleiben bzw. alles noch zu verschlimmern. Man hat den Eindruck, Probleme werden nicht angegangen, sondern bis nach der jeweils nächsten Wahl vertagt.
  • 9/17/2018 7:41:42 AM   Tanja
    Das größte Problem in Deutschland ist die Verrohung der Gesellschaft. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich und aus meiner Sicht kann man das Problem nur lösen indem wir unsere "seichten" Gesetze anpassen bzw. bestehende endlich konsequent umsetzen. Ich kann verstehen dass es Richtern, die bedroht werden, schwer fällt konsequent zu sein, aber Kapitulation kann hier auch nicht die Lösung sein.
  • 9/17/2018 7:42:15 AM   Martin Maier
    Deutschland ist vom rasenden Stillstand geprägt, wobei der Umgang mit der Zukunft am besten an der Digitalisierung abzulesen ist – Alle vier Jahre wird sie in den Wahlprogrammen fast wortgleich exponiert hervorgehoben, ohne dass sich irgendein Fortschritt erkennen ließe.
    Wohnungsnot und prekäre Arbeitsverhältnisse prägen zunehmend die Gesellschaft, von der Migration befeuert, die niemand steuert. Was vom „Gutbürger“ als sozialer Akt gefeiert wird, hat für den „Wutbürger“ unsoziale Auswirkungen, indem der Wirtschaft permanent billigste Arbeitskräfte zugeführt werden, die das Abrutschen der einfachen Arbeiter beschleunigen. Von dieser Entwicklung nimmt das linksgrüne Bürgertum in seinen Vierteln derweil keine Kenntnis, wo es sich seinen per Solaranlage eingespeisten Ökostrom per Umlage von eben diesem Prekariat teuer bezahlen lässt, während es die erhöhten Mieteinnahmen zählt. Und während die Schulen in den armen Vierteln durch Versagen und Gewalt geprägt werden, denkt selbst der hippe „Gutbürger“ über Umzug nach, wenn der Sprössling das Schulalter erreicht hat, denn die Problemschule ist den Armen und Migranten vorbehalten.
    Die Gesellschaft ist nicht nur zerrissen, sie weiß einfach auch nichts mehr voneinander. Und sie will auch nichts wissen. Anstatt sich zuzuhören laufen wir wie Buchhalter durchs Land und stempeln uns gegenseitig vorwurfsvolle Zuweisungen auf die Stirn.
    Die Kader der Parteien bedienen die besorgte lesende Klientel mit immer neuen Botschaften und Projekten der Politischen Korrektheit, während die wirklich Bedürftigen keine Stimme mehr haben.
    Währenddessen ist Deutschland in Sachen Migration und Euro mal wieder auf einem Sonderweg, der Brexit und Trump erst möglich machte, und man bedenkt jeden Kritiker mit dem Stempel „rechtsradikal“, ohne zu merken, dass unter diesen Maßstäben Deutschland von ausschließlich faschistischen Ländern umgeben wäre, denn niemand teilt den Kurs innerhalb der EU. Wir sind moralischer Hegemon und Zuchtmeister, also alles beim Alten, nur in neuen multikulti-Farben.
    Derweil passiert in der Politik ansonsten nichts. Bildungs-, Digital-, Migrations-, Bundeswehr-, Rechtswege- und Infrastrukturnotstand – nichts. Berichterstattung über die Probleme? Selten. Gute Nacht Deutschland.
  • 9/17/2018 7:42:29 AM   Edward
    Die Politik hat heute keine Visionen. Es gibt keine erkennbaren strategischen Ziele, an denen die Regierungen arbeiten. Politiker sind getrieben von der nächsten Wahl, den aktuellen Tagesthemen. Dabei können sie selten zwischen dringend und wichtig unterscheiden. Oder es fehlen die nötigen fachlichen Kompetenzen. Wie wird man Politiker? Man muss sich doch nur den Werdegang einzelner Politiker ansehen.
  • 9/17/2018 7:43:05 AM   Ulrich Dissars
    Seit Jahren ist die Binnennachfrage zu niedrig und der Exportüberschuss zu hoch - wir exportieren in erheblichen Umfang Arbeitslosigkeit mit unseren Exporten. Die Gewinne aus den Exporten sind ungleich verteilt.
    20 Millionen Rentner leben von ca. 1000€ p.m.
    Die Pensionen liegen jedoch bei 2300 € p.m.

    Seit Jahren fordern unabhängige Volkswirte eine jährliche Steigerung der Löhne und Renten von min. 6% p.a, um ein Gleichgewicht zwischen Binnennachfrage und Exporten zu erreichen, um damit die Abhängigkeit von Fern- Ost-Ländern zu verringern.

    Zu vielen Bürgern sind diese Zusammenhänge nicht bekannt. Sie spüren nur, dass sie sich immer weniger leisten können und die sozialen Leistungen immer mehr eingeschränkt werden - in diesem angeblich „so reichen Land“.
  • 9/17/2018 7:43:16 AM   MSc Busse
    Die von mir in den Medien wahrgenommenen Themen Migration, Mietpreise etc. gehen alle am eigentlichen Problem vorbei: Verteilungsingerechtsgleiten bzw. Umverteilung von unten nach oben. Die Löhne stagnieren real, bei steigenden Mieten. Der Staat macht durch seine Beschäftigungspolitik im öffentlichen Dienst rege von den staatlich gesetzten Strukturen Gebrauch. Die Unternehmen ebenso. Jetzt steigen so langsam auch die Lebensmittel-Preise, z.B. für Gurken und Kartoffeln. Die Inflation kommt also, wie aus dem Letzten, nach steigenden Preisen von Immobilien und Wertpapieren langsam bei den Nahrungsmitteln an und zwar deutlich. Inflation ist für mich persönlich das Schreckgespenst schlecht hin. Was kann man in einer solchen Situation als Bürger vom Staat erwarten? Eigentlich Preisstabilität. Und genau das ist nicht der Fall. Wahrgenommene Verteilungsungerechtigkeit in Verbindung mit Inflationsangst bergen richtig großen sozialen Sprengstoff und davor habe ich Angst, da ich nicht erkennen kann, dass diese Themen durch die Politik ernsthaft angehangen werden. Vielleicht können Sie diese Themen demnächst in der FAZ beleuchten. Vielen Dank.
  • 9/17/2018 7:43:44 AM   Grundschullehrerin
    Detuschland hat ein Problem mit der Vermittlung von Werten. Schaut in die Grundschulklassen, wie egozentrisch die Kinder dort sind und wie sie miteinander und auch mit Erwachsenen Personen umgehen. Da kann einem immer mehr angst und bange werden.
  • 9/17/2018 7:44:21 AM   Yunus Kara
    - Verpasste Zukunftschancen durch den föderalen Staat: Föderalismus als Bremsklotz für Veränderungen
    - Liberale Alkohol-, restriktive Cannabispolitik; Verherrlichung des Alkohol, Verteufelung des Cannabiskobsums und die Chancen für die Volksgesundheit bei Verteuerung des Alkoholkonsums
    - Ladestationen für Elektroautos oder alternative Batteriekonzepte; ich würd gerne Elektrofahrzeug haben, kann es aber nirgends aufladen
    - Subventionierung von Immobilienerwerb durch Absetzbarkeit der Kreditraten
    - Erhöhung des Steuerfreibetrags
    - E-Government und Effizienzsteigerung
    - Entwicklungsfonds für Nachbarstaaten der EU und Türkei als Teil einer Zukunftstrategie
    - Forschungsförderung von nachhsltiger sauberer sicherer Atomenergie
    - Beschäftigungsprogramme für Langzeitarbeitslose
    - Digitalisierung
    - Verteuerung des Fleischkonsums
    - Förderung der Tourismusindustrie in Deutschland

    usw
  • 9/17/2018 7:44:40 AM   MANRAI
    Nach 11 Jahren Singapore an Forschungsinstitut und Universität faellt mir in Deutschland einiges unangenehm auf:
    1. Internet - sehr schlechter Ausbau, fehlende Leitungen, wo bleibt hier die Regierung, wir brauchen keine Flugtaxis sondern guten Nahverkehr
    2. Nahverkehr - mal 20/30/60 Minuten Takt am Wochenende oder gar kein Nahverkehr mehr, 10 Minuten sind vertretbar in der Woche, besser 5 und 15 an Wochenenden, dann steigen Leute um
    3. Steuer - In Singapore bekommt man einmal im Jahr eine Rechnung und die ist einfach, bis (müsste Nachsehen) xxx zahlt man 7% fuer die nächsten yyy bis zu einer nächsten Stufe 17 % und nur auf die yyy, nicht auf alles und so weiter, wer will kann es nachlesen und es gibt kaum oder fast keine Möglichkeiten was abzusetzen
    4. Bildung - dort sind Schulen gut ausgestattet, kosten aber auch Geld, aber die Regierung hat erkannt das Kapital des Landes sind die Gehirne
    Jetzt zu Deutschland direkt:
    Regierung - ich habe das Gefühl da hat keiner von irgendetwas Ahnung, so schlimm es klingt, nicht Parteifreunde in wichtige Ämter - Technokraten, Wissenschaftler jeder Art und Lobbyisten rausschmeissen
    Hervorhebung der Wissenschaften, statt 90 % der Zeitung ueber Sport oder sonstige Nebensächlichkeiten. Die Menschen muessen Wissenschaft zur Kenntnis nehmen und zumindest Zusammenhänge verstehen
    Nochmal Regierung - jedes Regierungsmitglied sollte fuer 6 Monate auf eigne Kosten in eine Stadt nach Asien ziehen, nicht im Hotel wohnen, nicht geplappert werden, sondern wie normale Menschen dort leben, sie würden Einiges besser verstehen und vielleicht mal intelligent Lösungen erarbeiten
    Weinger Verpackungsmaterial, Amazon Kartons muessten extra €5 - 10 kosten, da wir alle mit deren Entsorgungskosten die Faulheit einiger/vieler unterstützen.
    Weniger Vorschriften im Bauwesen damit schneller gebaut werden kann, Brachflaechen - nicht Schrebergärten oder Wälder oder Wiesen - in Städten in Bauland umwandeln, notfalls enteignen (empfehle mal eine Fahrt mit der Ringbahn Berlin, wieviel Flächen sind ungenutzt und kein Baum steht drauf)
    Schuldige an Verzögerungen oder Versagen von Grossprojekten persönlich haftbar machen, notfalls alles weg und auf ALG II setzen
    Schuldige an [groben] Fehlern in Banken und Behörden und besonders da persönlich haftbar machen
    EHRLICHKEIT - genug Lügen gehoert
    Freundlichkeit - vermisse ich nach 11 Jahren, z.B.in Berlin
    Sorry Rauchverbot auf Strassen, Bahnhöfen, Bushaltestellen, Rauchverbot bei Eltern mit Kindern
    und einfach mal Menschen anderer Hautfarbe akzeptieren und als mensch ansehen
    Keine und gar keine religiöse Fakultät an irgendeiner staatlichen Universität, das ist keine Wissenschaft und ist nicht wissenschaftlich belegbar, dann könnte man auch ein Harry Potter Fakultät einrichten
    Genderstudien in die Tonne
    SUVs zahlen 5 x KFZ Steuer als bisher
    Die Polizei bekommt mehr Rechte sich gegen Bandenkriminalität durchzusetzen, Zerschlagung von Clans, Hartes Durchgreifen gegen Drogenkriminalität, gegen Menschenhandel, d.h.auch ein Innenministerium das einen brauchbaren Leiter hat und keinen Kassierer an der Kasse zum Heimatmuseum
    usw usw
  • 9/17/2018 7:44:50 AM   Gerd M.
    Die etablierten Parteien (CDU/CSU, SPD..) treiben mit ihren Aussagen und Wahlveranstaltungen die Wähler in die Arme der AfD. Bei der AfD braucht keiner etwas zu machen oder zu argumentieren - die warten einfach nur ab. Leider wachen die Parteivorstände nicht auf und schaufeln das Grab mit jeder Veranstaltung nur noch tierfer.
    Die Autoindustrie wird ihren Abschwung erleben. Keine Konzepte und Ziele für die E-Mobilität. Huch, wir rüsten unseren Fuhrpark mit E-Fahrzeugen aus - aber wo sollen wir die aufladen? Mal gibt es keine Ladestationen, mal gibt es keine Netzkapazitäten und manchmal findet sich kein Fahrzeuglieferant! Machen sie sich mal Gedanken über die Liefermöglichkeiten von deutschen Elektrobussen. Einfach verpennt! Diese Fahrzeuge kommen heute aus China (mit Aussenstelle Osteuropa) oder Skandinavien/Benelux.....Deutschland - Fehlanzeige, sorry man hat die ersten Prototypen jetzt mit heißer Nadel erstellt und ist am probieren.
  • 9/17/2018 7:45:21 AM   Christian
    Ich gehöre auch zu denen, denen es rein ökonomisch-sozial sehr gut geht, die aber trotzdem sehr unzufrieden mit der deutschen Politik sind. Als Hauptproblem wird auch in meiner Umgebung die Tendenz zur Gesinnungsdiktatur in Deutschland wahrgenommen. Die sog. Political correctness hat sich als ein Mittel entwickelt, jede von einem vorgegebenen Mainstream abweichende Meinung mit verbalen und karrieretechnischen Methoden auszugrenzen. Gerade die Medien, aber auch die Sprachkontrollen tragen viel dazu bei. Es ist aber eben nicht so, dass die Kritik an bestimmten Missständen in der EU (z.B. Kompetenzüberschreitungen des Europäischen Gerichtshofes) aus einer allgemein europafeindlichen Haltung heraus vorgebracht werden - im Gegenteil geht es um eine Rückbesinnung auf den ursprünglichen Europagedanken. Differenzierte Kritik an Problemen der Migration hat nichts mit Rassismus zu tun. Die faktischen und wesensmäßigen Unterschiede zwischen der Ehe im traditionellen Sinne und anderen Lebensformen, seien sie juristisch zwangsweise gleichgestellt oder nicht, herauszustellen, hat nichts mit "Homophobie" zu tun. Den Wert von persönlichen Leistungen und Begabungen zu würdigen, ist nicht "inhumaner Neoliberalismus". Allgemein gesagt ist es notwendig, dem formalistischen Gleichheitsdenken in Politik, Medien und Rechtsprechung ein gesundes Wechselverhältnis von Freiheit bzw. Unterschied und Gleichheit gegenüberzustellen. Und man muss endlich die Selbstwidersprüche des herrschenden Mainstream aufzeigen: z.B. Kritik an sexueller Belästigung von Frauen bei gleichzeitig zur Übergriffigkeit neigender Sexualerziehung von Kindern in der Schule; für Frauenemanzipation, aber gleichzeitig keine Kritik an Unterdrückung von Frauen durch Islam; gegen Homophobie, aber keine Kritik an islamischer Kritik von Homosexualität ("Phobie"-Hysterie); permanente Hetze gegen Kirchen und Christentum in der Öffentlichkeit, aber keinerlei Kritik am Islam ("alles nur Einzelfälle"); überzogene Berichterstattung über rechtsradikale Gewalttaten, aber seltene Kritik an linksradikalen oder von Migranten verübten Gewalttaten (wo bleibt die Reaktion auf die nahezu täglichen Messerstechereien); Protest gegen zu hohe Mietpreise z.T. durch dieselben Leute, die für eine unbegrenzte Zuwanderung eintreten, was ja die Wohnungsnot noch erhöht; Klage über mangelnden Zusammenhalt der Gesellschaft und gleichzeitig Propagieren individualistischer Ansprüche in der Gesellschaftspolitik; Kritik an Zerstörung gewachsener Kulturen im Ausland durch globale Wirtschaft, Kolonialismus, Mission u.s.w., aber gleichzeitig Kritik an Kultur- und Brauchtumspflege in Deutschland; größtmöglicher Aufwand zur Erhaltung menschlichen Lebens in Krankenhäusern und gleichzeitig Propagieren von Abtreibung als Menschenrecht; Abtreibung als Recht von Frauen, dabei aber in Wirklichkeit Druckmittel von Männern und Umgebung zu Lasten der Frauen; Eintreten für Toleranz und Vielfalt, aber gleichzeitig Gewalttätigkeit und Zum-Schweigen-Bringen nicht-linker Meinungen und Gruppen (vgl.: linke Demos brauchen nie Polizeischutz, Demos von Christen wie "Marsch für das Leben", "Demo für alle" u.s.w. aber massiv); Ungarn und Orban werden zu Feindbildern erklärt, obwohl er für die anderen EU-Staaten faktisch die Drecksarbeit bei der Ab riegelung der Balkanroute leistet; Kritik an Protektionismus von Trump und gleichzeitig Schweigen über die protektionistischen Gesetze der EU; Kritik an Eingriffe in die Justiz in Polen und Ungarn, aber gleichzeitig eigene Richter-Ernennungen im Parteiengezänk in Deutschland und Gegenstand massiver Einflussnahme von Lobbygruppen auf europäischer Ebene; Etikettierung traditionell konservativer Positionen als "Rechtspopulismus", aber gleichzeitig Propagieren eindeutig linkspopulistischer Forderungen und Sprachregelungen u.s.w.
  • 9/17/2018 7:45:34 AM   Klaus
    Wir brauchen mehr richtige Radwege und ein faires Nebeneinander aller Verkehrsmittel
  • 9/17/2018 8:50:31 AM   Amalia
    Der Kampf und Einsatz gegen Extremismus sollte nicht nur einseitig geführt werden, sondern straffälligwerdende Aktivisten - egal ob linksradikal oder rechtsradikal, sollten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Die Stärkung unserer demokratischen Werte ist wichtiger denn je.
    Darüberhinaus ist Bildung nach wie vor ein wichtiges Gut in Deutschland. Die Digitalisierung in Schulen muss weiter voran getrieben werden, da Schulabgänger ansonsten nicht mit dem Zeitgeist gehen können.
  • 9/17/2018 8:50:48 AM   Katharina Kleinertz
    Es ist nicht alles gut in Deutschland, bloss weil die Arbeitslosenquote niedrig ist. Es gibt massive Probleme auf allen Ebenen - Hauptproblem ist die Demographieproblematik, auf die seitens derPolitik seit der Agenda 2010 nicht mehr reagiert wird - ich denke niemand möchte nochmal so abgestraft werden wie die damalige rot-grüne Regierung. Ergebnis ist ein massiver jahrelanger Reformstau. Statt echter Reformen wird Deutschland immer bürokratischer.. Bestes Beispiel ist das Thema Steuern - Reformstau, kompliziert. Dazu dank demographischer Entwicklung immer mehr Rentner und Kranke, immer weniger Einzahler und Pflegekräfte.
    Steuern und Sozialabgaben mindern die Einkommen, und es ist keine Besserung in Sicht.
    Dazu kommen die negativen Spätfolgen früherer politischer Entscheidungen, die nun nachwirken: Privatisierung im Gesundheitswesen, Ausstieg aus dem sozialen Wohnungsbau, steigende Besteuerung von Renten.
    Dazu kommt die fehlende Unterstützung beim Thema Kinder: Wir sind kinderfeindlich, es gibt zu wenig Betreeungsangebote und Unterstützung für Eltern.
    Last but not least: Politisches Verschlafen bei Themen wie Kohleausstieg, moderne Energieformen, Klimawandel etc.
    Es ist nicht alles gut in Deutschland - im Gegenteil! Anstatt dringen benötigter langfristig wirkender Regormen wird Politik nur noch Klientel-orientiert auf die nächsten 4 Jahre betrieben und unter Raubbau an den zukünftigen Generationen. Daher denke ich kommt der Eindruck der Menschen, dass es ihnen nicht gut geht.
    Und in diese Gemengelage hinein kommt nun Einwanderung, die das bürokratische Deutschland mit seinen veralteten Gesetzen und seiner starren Verwaltung nicht bewältigt bekommt. Einerseits entsteht da der Eindruck, der Staat weiss nicht was er tut. Andererseits entsteht aus der allegmeinen Lage heraus die Sorge, dass dies nun ein Problem zuviel wird in einem politischen Umfeld, dass seit Jahren nicht durch Problemlösungskompetenz glänzt. Jahrelang wurden Integrationsprobleme mit Menschen aus patriarchalisch geprägten Ländern zudem weggeredet.Unser Grundgesetz wurde für einen säkularisierten Staat konstruiert und scheitert, wo Glaube und Lebensform so verwoben werden, dass demkratische Prinzipien nicht anerkannt werden. Hier hat man jahrelang nicht gehandelt, zum Nachteil aller, einschliesslich der seit den 70er Jahren Eingewanderten.
    Diese gesamte Gemengelage bildet meiner Meinung nach den Nährboden für die AfD. Berechtigte Kritik wird verwoben mit Ressentiments - daher sehen die einen nur die berechtigte Kritik, während die anderen nur die Ressentiments sehen.
  • 9/17/2018 9:56:25 AM   Vaga Bund
    Es wird viel über Folgeprobleme gestritten, aber nicht über die Ursachen: ob kaputte Straßen, desolate Schulen, Krankenhäuser, Altersarmut, allgemeine Unzufriedenheit: es wird so getan, als wäre nicht genug Geld da. Es ist aber genug da, nur es wurde dem Staat - teils illegal - entzogen. Sich selbst vermehrendes Kapital und mehr Geld zu besitzen als man verwenden kann schafft undemokratische Macht und ist ein Systemfehler der wenigen nutzt und vielen schadet. Wenn das thematisiert würde, könnte sich vieles zum Besseren wenden.
  • 9/17/2018 9:56:47 AM   Christiane
    1. Ich finde diese Aktion, der schweigenden Mehrheit eine Plattform zur Meinungsäußerung zu geben, sehr gut.
    Als Hausärzte haben mein Mann und ich 36 Jahre all das geleistet, was jetzt so bitter fehlt: Alte Menschen intensiv betreut, Hausbesuche gemacht, jeden Tag freie Sprechstunde, wo jeder kommen konnte. Alles das was Jens Spahn dringend einfordern möchte. Nachdem wir jahrelang einen Nachfolger für die Praxis gesucht haben und sich niemand gefunden hat, haben wir in diesem Jahr einfach die Tür zu gemacht. Wir sind nicht etwa auf dem Land sondern in einer attraktiven Kleinstadt im Vordertaunus, und so wie uns geht und ging es auch anderen Hausärzten am Ort. Wir sind zutiefst enttäuscht über diese Entwicklung.
    Andererseits hat eine unserer Töchter Medizin studieren wollen, aber mit einem Abischnitt von 2,3 natürlich keinen Studienplatz bekommen. Wieder eine Chance vertan.
    Überhaupt ist die Lebenssituation der jungen Generation sehr unbefriedigend:
    Wir haben 3 Kinder( in den 80er Jahren geboren), alle Akademiker mit hochkarätigen Abschlüssen, Auslandsaufenthalten, aber keiner kann sich für die junge Familie ein bescheidenes Haus in Frankurt, Düsseldorf, Berlin und Umgebung leisten. Aufs Land kann man natürlich auch nicht gehen, wegen des Arbeitsplatzes. Es gibt trotz Rechtsanspruch keinen Kitaplatz, so dass Beruf und Familie nach wie vor extrem schwer zu realisieren sind. In unserer Vordertaunusstadt wird heftig gebaut, aber fast ausschließlich im Luxussegment und neue Kitaplätze sind weiterhin nicht in Sicht. Also bleibt nur die Privatbetreuung, die sich auch nicht jeder leisten kann.
    Bei Nachfragen bei der Stadt wird nur gesund gebetet und abgewimmelt. Dies sind nur einige Beispiele, warum wir unzufrieden sind und trotz Wohlstand latent Zukunftsängste haben. Man hat den Eindruck, dass Politik und Behörden keinen Plan haben, keine Vision. Im Gegenteil begegnen wir viel Inkompetenz und Schlamperei. Wir glauben inzwischen, dass die guten Zeiten für Deutschland vorbei sind.
  • 9/17/2018 12:23:55 PM   Hans Schweitzer
    Ich finde die Besteuerung von Betriebsrenten mit über 18% an Kranken & Pflegeversicherungebeitrag ist ein Betrug an den Rentnern. Noch bis 1983 war die gesetzliche Rente von dem Krankenkassenbeitrag befreit, die Politik sucht seitdem verzweifelt nach „Einnahmen“. In diesem Falle wurde das Rad aber deutlich überdreht. Alle Betriebsrentner sind von dieser „Abgabe“ zusätzlich zu den Steuern betroffen, die meisten wissen es nicht. Am schlimmsten trifft es aber direktversicherte, die jahrelang auf ihren Lohn verzichtet haben und seit 2004 schlechter gestellt sind, als wenn sie diese „geförderte“ Altersvorsorge nicht abgeschlossen hätten. Sogar die Verbraucherzentralen warnen vor der betrieblichen Altersvorsorge, nur unsere Politik, vor allem die CDU und SPD, bewegen nichts. Hier läuft etwas gewaltig schief, seit 14 Jahren!!
  • 9/17/2018 12:24:12 PM   Friedrich A.
    Die Regierung kümmert sich nicht um die wahren Gründe des Geburtenrückgangs, sondern gibt sich mit einem technokratischen Abwickeln der Entwicklung zu frieden - als wäre hier ein ungeschriebenes Naturgesetz im Gange. Dabei geht es hier um existentielle Eingriffe in unser aller Leben (googelt mal 'Memorandum Geburtenrückgang'). Was wäre, wenn es doch ein Grund dafür gäbe?
  • 9/17/2018 12:24:21 PM   Anna S
    Ich habe schon sehr viele Beiträge hier gelesen, die ich unterschreiben könnte. Einen meines Erachtens zentralen Gesichtspunkt habe ich nicht gelesen (übersehen?): Das Verständnis dafür, dass Demokratie und Rechtsstaat keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern historische Errungenschaften. Dass wir - so weit die historische Erfahrung lehrt - beides erhalten müssen, um weiterhin in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben zu können.
    Man sollte annehmen, dass das Banalitäten sind, aber ich begegne zu meinem großen Erschrecken, durchaus auch in Akademikerkreisen, zunehmend Menschen mittleren Alters, die tatsächlich der Meinung sind, mit beidem müsse man es doch im Angesicht eines Sachproblems (meist geht es um Migration) nicht so eng sehen. Ich habe den Eindruck, das da gar kein Gefühl mehr dafür besteht, dass unser im historischen und internationalen Vergleich gutes Leben in diesem Land keine Selbstverständlichkeit ist, sondern auf Grundlagen beruht, für die wir alle gemeinsam verantwortlich sind.
    "Von den etablierten Parteien gefällt mir keine zu 100% - dann wähle ich Protest - AfD - oder gar nicht, sind die da oben doch selbst schuld, dass ich kein maßgeschneidertes Angebot bekomme!" "Unsere Regierung geht den Bach 'runter, eine andere stabile mögliche Regierung ist nicht erkennbar - klasse, kriegt die blöde Merkel auf die Fresse!" Dieses irrationale Verhalten finde ich extrem problematisch. Natürlich, wir haben nach oben viel Luft für Verbesserungen in diesem Land. Wir haben aber noch viel mehr Luft nach unten für Verschlechterungen. Zu viele Menschen sehen das nicht mehr.
  • 9/17/2018 12:24:34 PM   nobby21
    Die größten Probleme in Deutschland:
    Doppel/Dreifachverbeitragung auf die betriebliche Altersvorsorge!
    Doppelbesteuerung der Rente!
    Das alles sind Entscheidungen von Beamten mit 71% Pensionsansprüche!!!
  • 9/17/2018 12:24:38 PM   Kita Plätze, Migration,
    Wir brauchen KITA Plätze, gesteuerte Migration, die organisierte Kriminalität muss bekämpft werden
  • 9/17/2018 12:24:51 PM   Martin Wienand
    "Deutschland geht es gut." Na ja. Wir sind seit fast zehn Jahren inmitten "wirtschaftlich Goldener Jahre" wie es das Handelsblatt formulierte. Dem längsten Boom deutscher Nachkriegsgeschichte. Uns müsste es supergut gehen. Massiver Staatsschuldenabbau (wir sind immer noch bei etwa zwei Billionen), ein toller Staatsfonds hätte aufgebaut werden können (eine Billion sollte der schon wert sein), das kaputte Bildungssystem restauriert (50 Milliarden Rückstau), die Deutsche Bahn ohne dass täglich Millionen von Menschen Verspätungen erleiden etc. Was jedoch wirklich sehr, sehr verstörend ist, ist die massiv zunehmende Altersarmut. Wenn 50 Prozent der Menschen, die lange Jahrzehnte eingezahlt haben, zu wenig zum Leben haben, ist das ein unglaubliches Armutszeugnis für dieses Land! Das ist wirklich hammerhart und absolut unverzeihlich. Und für die künftigen Generationen wird es noch viel schlimmer werden. Die ganz großen Rechnungen der Merkel-Regierung stehen noch aus. Für eine Wirtschaftskrise, für die es ein sehr reales Potential gibt, sind wir in keinster Weise gewappnet. Schuldenunion, Transferunion, Target, die Beteiligung der Bundesrepublik am 4,5-Billionen-Etat der EZB mit fraglicher Rückzahlung und last not least die Migrationskrise sind eine gewaltige Bürde, von der sehr fraglich ist ob wir sie schaffen können. Zumal niemals die grundsätzliche und alles entscheidende Frage auftauchte: "Wollen wir das überhaupt?".
  • 9/17/2018 12:25:26 PM   Draußenkinder
    Eklatanter Bewegungsmangel von Kindern
    Kinder bewegen sich viel zu wenig! Laut gerade veröffentlichter Daten der KiGGS-Studie, bewegen sich gerade mal ein Viertel der Heranwachsenden mehr als eine Stunde am Tag. Der Grenzwert von einer Stunde am Tag der WHO gilt aber schon lange als zu klein. Deshalb wird in den neuen Nationalen Empfehlungen für Bewegung gefordert, dass Kinder im Vorschulalter sich mindestens 3 Stunden und Kinder im Schulalter sich mindestens 90 Minuten am Tag mäßig bis intensiv bewegen sollen. Ausreichende Bewegung ist zur entwicklungsgerechten Ausbildung vieler Funktionen des Körpers entscheidend und wirkt sich positiv auf die psychische und kognitive Entwicklung aus.
    Welche Maßnahmen sind zu ergreifen? In den letzten 10 Jahren wurde vor allem auf Sportförderung gesetzt. Das ist aber viel zu wenig und erreicht viele Kinder nicht. Deshalb ist der Bewegungsmangel bei Mädchen stärker ausgeprägt als bei Jungen.
    Verhältnisprävention wird deshalb in beiden Studien gefordert. Kinder brauchen mehr Freiräume zu Spielen und zum Toben. Sie müssen ihren Schulweg eigenständig durchführen. Kinder brauchen viel mehr als jetzt Zugang zu Grünflächen und ruhigen Straßen, auf denen sie spielen können. Ganztagsbetreuung in Schule und Kitas muss Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, auf dem Gelände der Einrichtung und durch Aufsuchen von Grünflächen.
  • 9/17/2018 1:15:07 PM   Wolfgang Hafer
    Auch das ist der Osten

    21. August 2018. Man fühlt sich fast wie in Italien auf dem Marktplatz der Stadt Zittau. Es ist warm, das in toskanischem Stil gebaute Rathaus leuchtet in der Sonne, im Halbkreis sind Bänke angeordnet, vor dem Rathaus steht eine Bühne.
    Die Jugendmusikschule gibt ein Konzert, zwei Tschechen tragen gregorianische Gesänge mit Elektropop-Begleitung vor, danach tritt eine deutsch-tschechische Jugendgruppe auf, die mit beeindruckender Ernsthaftigkeit phantasievolle pantomimische Szenen darbietet. Das Publikum ist begeistert, niemand stört.
    „Kommen und Gehen“ hieß das Programm, von dem hierzulande natürlich niemand Notiz genommen hatte. Das Programm sollte an den alten Sechstädtebund erinnern, als die Oberlausitz noch nicht der abgehängte letzte Winkel Deutschlands war, sondern eine selbstbewusste und wohlhabende Region.
    Wer weiß denn schon, dass Zittau einmal eine reiche Stadt war, die mit Leipzig um den Rang als bedeutendste Handelsstadt Sachsens konkurrierte? prachtvolle Barockensembles zeugen von dieser ehemaligen Bedeutung, ein einmaliger Epitaphienschatz und das mittelalterliche Zittauer Fastentuch, das größte seiner Art europaweit.
    Heute dagegen genießt Zittau nicht den besten Ruf. Die Stadt im äußersten Südosten Deutschland liegt an der Grenze zu Polen und Tschechien, gilt als überaltert. Die Einwohnerzahl hat sich seit der Wende halbiert, unbewohnte Häuserzeilen dämmern ihrem Verfall entgegen.
    Aber jetzt besteht Grund zur Hoffnung. Genau in dieser abgehängten Stadt regt sich neues Leben, das Mut macht. Rund um das Kulturzentrum „Hillersche Villa“, dem ehemaligen Wohnhaus einer jüdischen Unternehmerfamilie, hat sich eine engagierte Szene entwickelt, die sich um Kunstprojekte kümmert, um den Erhalt der wertvollen alten Bausubstanz kämpft und sich zum Ziel gesetzt hat, Zittaus Lage im Dreiländereck als Chance zu nutzen.
    Personifiziert wird diese Aufbruch durch die Person des jungen parteilosen Oberbürgermeisters Thomas Zenker, der 2015 gewählt wurde. Seitdem tut sich viel in der Stadt und in der Region. Mit dem tschechischem Liberec, dem früheren Reichenberg, bestehen bereits vielfältige Kontakte, den Tag des Denkmals begeht man gemeinsam.
    Und nun greift die Stadt nach den Sternen: Nach dem Motto „sei realistisch, plane das Unmögliche“ bewirbt sich die Stadt Zittau gemeinsam mit der Region für das Jahr 2025 um den Titel „europäische Kulturhauptstadt“.
    Es wäre der Stadt und ihrem mutigen Oberbürgermeister zu wünschen, dass diese Bewerbung Erfolg hat. Es wäre ein Segen für die Stadt und für die Region und die Welt könnte sehen, dass der Osten nicht nur von dumpfen Neonazis besiedelt ist, sondern vor allem von vielen, vielen engagierten Menschen, die sich dem entgegenstellen und sich in bestem bürgerlichen Sinne für den Erhalt und das Gedeihen ihres Gemeinwesens einsetzen.
    Zittau ist per Bahn und Auto nur recht umständlich zu erreichen. Aber auch das kann ein Vorteil sein: Die Neonazis lassen die Stadt in Ruhe. Es ist ihnen zu weit.
    Auch das ist der Osten.
  • 9/17/2018 2:06:29 PM   Isara
    Was mich stört: die Lügenpresse, ARD & ZDF als Propaganda Sender, die Kindergartengebühren und das Flüchtlinge keine zu Zahlen brauchen und auch das nur diejenigen Hilfe in Deutschland bekommen die ein Imigration Hintergrund haben, das ich kämpfen müsste das mein Sohn zu Unrecht aus der Familienversicherung der AOK rausgeflogen ist, obwohl jeder Flüchtling umsonst versichert ist, das wir hier im Lande die niedrigsten Renten haben nur 48% und die Politiker klopfen sich noch dafür auf die Schulter, obwohl Östereich auf die 78% steuern möchte..Das hier die Politiker seit mehr als 30 Jahren eine falsche Politik bestreiten und nicht bereit sind umzudenken, das unsere Betriebsrente die man selbst finanziert im Alter dafür fast 20% Krankenkasen Beitrag bezahlt werden muss, also eine doppelte Verbeitragung...Das in Deutschland lohnt sich nicht zu arbeiten, das Krankenhäuser nicht mehr vom Staat zu finanziert werden wie z.b in Holland und aus den Grund viele Krankenpflegeschulen wurden geschlossen, aber uns wird erzählt, dass wir jetzt Pflegekräfte Mangel haben und müssen welche aus dem Ausland holen..Das wir zu wenig Ärzte haben, also beschäftigen wir Ärzte aus dem Ausland die kaum deutsch verstehen, geschweige sprechen, aber hier im Lande warten junge Menschen teilweise 8 Jahre um ein Studiumplatz zu bekommen...u.v.m.
  • 9/17/2018 3:47:53 PM   Statt Probleme zu lösen werden immer
    mehr Probleme geschaffen. Nun der nächste Knall nach Dieselfahrverbot. Neue Grundsteuern werden enorme Kostensteigerung für die meisten Bürger des Landes bedeuten. Wo gehen die Mrd. hin? Für Deutsche ist davon das wenigste übrig! Die Menschen hier arbeiten hart und kommen nicht voran. Die derzeitigen Politiker haben zuerst nur sich, dann Asyl, Aufrüstung, korrupte Diktatoren in Afrika schmieren, Steuer-/Abgabenerhöhungen, Gelder für fragwürdige Europaprojekte etc. im Fokus. Ab wann wird wieder Politik auch für die Mittelschicht in D gemacht? Nur mit neuen Parteien und Köpfen kann Neues gestaltet werden. Die alten machen weiter wie bisher - gegen das eigene Volk!
  • 9/17/2018 4:19:38 PM   Johannes Metzger
    Die Integration der Einwanderer seit den 1950er Jahren (gastarbeiter) ist m.E. völlig misslungen. Parallelgesellschaften, Gettobildung, Grund- und Hauptschulen in den westdeutschen Großstädten und in Berlin mit hohem Einwandereranteil. In deutschen müssen manchmal Putzfrauen als Dolmetscher fungieren.
    Wenig Zusammengehörigkeitsgefühl in Stadtteilen mit hohen Migrantenanteil.
    Wir haben ein Problem mit der Integration der Einwanderern. Nicht erst seit September 2015.

    Die Agenda 2010. Der Hartz IV- Satz ist problematisch.
    Ein-Euro-Jobs sind m.E. sowie ein Unding. Wer richtig arbeitet, soll auch richtig bezahlt werden.

    Die hohen Mieten.

    Die Strompreise sind die höchsten weltweit. Standortnachteil.


    Im internationalen Vergleich zahlen die Deutschen sehr hohe Steuern.
  • 9/17/2018 4:32:35 PM   Nebenher
    Was läuft schief?

    - Deutsche Presse weitestgehend auf Systemkurs gleichgeschaltet
    - Linksputsch der Merkelianer, seitdem Parlament quasi entmachtet
    - Millionenfach illegale Ausländer, null Abschiebung
    - Steuerüberschüsse ohne Ende, null Entlastung für deutsche Bürger
    - Keinerlei technische Fortschritte, die die Menschen weiter bringen
    - Dafür katastrophale Fehlwege wie z.B. "Genderforschung"
    - Verbot der Wahrheit durch Neusprech genannt "political correctness"
    - Islamisierung durch Unterwanderung und offene Grenzen
    - Krankhafter Selbsthass und Schuldkult deutscher Eliten
    - Keinerlei Ethik und Leistungsgedanken, Versager kleben an ihren Ämtern
    - Kuscheljustiz für Moslems, überzogene Strafen für Haschraucher
    - Ein völlig abgehobenes, entmenschlichtes Rechtssytem ohne echtes Rechtsempfinden, das den Schein eines "Rechtsstaats" herstellen soll.
    - Keine Verfassung für das vereinigte deutsche Volk seit 1990.
    - Massenhafter Flächenfrass durch fragwürdige Bauten
    - Entsetzliche Architektur seit etwa 1930, keine Erbarmen auch heutzutage
    - Katatrophal schlechtes TV-Programm mit Polit-Propaganda auf allen Kanälen bei üppiger Zwangsabgabe
    Katastrophengesetze wie z.B. Anti-Diskriminierungsgesetz oder Netzdurchdringungsgesetz.
    - Wahnwitzig schlechte Darstellung deutscher Politiker in der internationalen Auseinandersetzung, selbst das kleine Österreich kann auf uns herab sehen

    Sie wollen natürlich nur ein paar ausgesuchte kleine wirtschaftliche Problemschnittchen serviert bekommen, aber das wird nix. Dafür ist schon zuviel Druck auf dem Kessel.
  • 9/17/2018 8:37:53 PM   H.Bauernfeind
    Das Feld bleibt unbestellt.
    Mir fällt kein Thema ein, bei der in Berlin eine nachhaltige und zukunftssweisende Entscheidung getroffen worden ist. Statt zukunftsweisender Entscheidung, die über viele Jahre bestand haben können, gibt es nur Flickwerk. Die Rente ist sicher? Je Jünger, desto geringer die Wahrscheinlichkeit noch von der GR noch leben zu können. Der Klimawandel kommt und wir haben in den Großstädten ein ernstes Problem mit der Luftqualität, aber wenn man auf die Straßen schaut, sieht man nichts davon. Die PKW werden immer schwerer und verbauchen auch viel mehr Sprit, als notwendig. Probleme mit Plastikmüll und Umweltverschmutzung? Das kennt der Verpackungsweltmeister Deutschland nicht. Noch jedes so kleine fitzelchen wird einzeln verpackt. Auch ja, jetzt beginnt ja bald die PArty mit der fröhlichen Endlagersuche. Mehr als Schwarzer-Peter-Schieberei ist da nicht zu erwarten. Das wwird ein genauso entloser Spaß, wie BER. In Westdeutschland vergammelt die Infrastruktur und alle drei (Auto,Bahn,Flugzeug) Verkehrsysteme stehen vor dem Kollaps. Dort und in einigen Boomstädten der Republik möchte man gerne Menschen stapeln, während ganze Regionen veröden und keinerlei Zukunftsperspektive existiert. Dafür schädigt man massiv die Umwelt und das Trinkwasser mit der ganzen Gülle-Verklappung. Deutschland exportiert seine Arbeitsplätze und prekarisiert mmer mehr einfacheren Jobs, so dass man schon Menschen aus den Armutsregionen der Welt anwerben will, weil ein Einheimischer sich von diesen Jobs keine Existenz aufbauen kann. Wie lange soll das noch weiter gehen? Soziologie, Psychologie und die ganzen Humanwissenschaften spielen bei den ideologisch motivierten Entscheidungen in Berlin keine Rolle mehr, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Lsite ist lang und läßt sich noch beliebig fortsetzen. Die für mich interessanteste Frage ist aber: Ab welchen Einkommen ist man eigentlich ein Nettozahler in dieser Republik. durch die verschiedenen Gebühren, Förderprogramme, Wohngeld und andere Rabattierungen oder Umlage von Gemeinkosten ist mir dies überhaupt nicht mehr ersichtlich. Der Mindestlöhner ist es mit Sicherheit nicht mehr, aber schafft es der Durchnittverdiener noch?
  • 9/17/2018 8:38:11 PM   Tierfreundin
    Ich mach es kurz:
    1. Es geht nicht allen gut.
    2. Bundesweite Volksabstimmungen
    3. Grenzen schützen
    4. Asylgesetz deutlich verschärfen: kurze Verfahren höchstens zwei Instanzen, ganz wenige Revisionsgründe, Lebensmittel statt Geld, nur Taschengeld
    5. betäubungsloses Schächten verbieten (ist Tierquälerei), Beschneidung erst ab 18 (ist Körperverletzung).
    6. abgelehnte Asylsuchende abschieben und zwar schnellstmöglich
    7. Polizei personell aufstocken - Kriminalität bekämpfen
    8. Subventionen für bäuerliche Landwirtschaft, aber nicht für große Argrarbetriebe, besondere Unterstützung für Biobauern - Ziel ökologische Landwirtschaft überall
    9. schrittweise Abschaffung der Massentierhaltung und industrieller Landwirtschaft durch artgerechte Tierhaltung und Verbote der Biozide
    10. keine Bundeswehreinsätze im Ausland - Austritt aus der NATO
    11. Austritt aus der EU oder Umwandlung in Gemeinschaft SOUVERÄNDER Staaten, keine Vereinigten Staaten von Europa
    11. Abschaffung des EURO
    12. Bargeld muss erhalten bleiben, Zulassung von Regionalgeld
  • 9/17/2018 8:38:29 PM   Johannes
    Verschiedene Aspekte kommen mir in den Sinn:

    Verschiebung der Gewaltenteilung hin zur Exekutive:
    Seit Jahren wird uns "Alternativlosigkeit" gepredigt. Das (aufgeblähte) deutsche Parlament nimmt seine Rolle als Kontrolleur der Regierung und eigenständige Vertretung des Volkes nicht wahr. Nationale Regierungen im europäischen Verbund (Ministerrat, Kommission) dominieren das Geschehen.

    Eigenleben der europäischen Institutionen - insbesondere der EZB - zu Lasten der nationalen Souveränität. Mißachtung des Subsidiaritätsprinzips.

    Hohe Steuern und Abgaben in Deutschland zusammen mit zunehmenden Kontrollbefugnissen des Staats in Verbindung mit immer komplexerer (Steuer- und Sozial-) Gesetzgebung. Und auf der anderen Seite belohnen wir damit Miß-/ Vetternwirtschaft und Korruption in Süd- und Südosteuropa. Stichwort "alternativlos". Der Protest dagegen war zunächst der Grund für die Gründung der AfD durch Bernd Lucke und andere. Leider ist die heutige AfD eine andere - nicht konstruktive - Partei.

    Die genannten Machtverschiebungen stellen für mich eine Gefahr unserer Demokratie dar, die eben nicht selbsterhaltend ist sondern immer wieder ausbalanciert werden muß. Siehe uns umgebende Länder.
  • 9/17/2018 8:38:46 PM   TorstenR
    Stichwort Steuer- und Abgabenlast:

    "Otto-Normalverbraucher" solle mehr Geld in der Tasche haben, sagt die Politik. Der Staat geht jedoch nicht den direkten Weg durch Senkung der Steuer- und Abgabenquote, sondern sammelt in großen Stil Geld ein und verteilt es wieder unter bestimmten Gruppen im Land. Das ist reine Klientelpolitik.

    Ich bin alleinstehend mit ca. 4000 € brutto Einkommen. Ich habe keinen Anspruch auf irgendwelche Sozialleistungen. Ich strampele für eine Eigentumswohnung (Stichwort: Altersvorsorge), und finanziere durch ein Baukindergeld gleichzeitig Eigenheime von anderen mit meinen Steuern.

    Ich erwarte eine massive Steuersenkung von der Politik. Ich erwarte eine Absenkung des Sozialstaatsniveaus. Ich erwarte von der Politik, dass sie dafür sorgt, dass sich niemand mehr sein Leben lang in die soziale Hängematte legen kann, ohne je arbeiten zu müssen (und es gibt sie zu Hauf, ich arbeite in diesem Bereich).
  • 9/17/2018 8:42:05 PM   Denkbürger
    Es wird sich viel zu sehr auf die Wutbürger konzentriert. Immer wieder wird haufenweise Geld dafür ausgegeben Demonstrationen zu begleiten und abzusichern. Demokratie und freie Meinung ist wichtig, aber nicht in diesem Maße. Anstatt so viel Geld in zu viele Leute mit zu viel Zeit zu stecken, sollte die Politik, die Bildungsbürger und die Presse sich darauf konzentrieren, wie wir unsere Kinder vor Mobbing, übermäßigem Zucker und Diskriminierungen in alle Richtungen schützen. In dem wir jede Demo gewähren, vermittelt das ganze Land nur das Gefühl, dass es okay ist jede Meinung herauszuproleten. Wie wäre es von allen Seiten mal mit einer Art von Zurückhaltung und weniger schwarz-weiß denken! Nicht jeder Linke will nur gutes und nicht jeder Rechte möchte jeden Ausländer loswerden, es kommen hier halt nur die zu Gehör, die am lautesten schreien und das sind meist die mit den extremsten Ansichten. Verhindern kann man das meiner Meinung eben am besten in dem die Gesellschaft sich darauf konzentriert, dass weder der Christ, noch der jude, noch der Muslime von klein auf in eine Schublade gesteckt werden. Wieso wird der Religionsunterricht noch immer getrennt und nicht jeder Mensch über alle Religionen in identischer Intensität aufgeklärt, wieso wird nicht schon in der Kindheit darauf geachtet, dass jedem Kind zu Hause und in der Schule vermittelt wird, dass es keine richtige und keine falsche Religion gibt und dass es sich lediglich um einen Glauben und um kein Gesetze handelt? Der Schlüssel zum Glück ist meiner Meinung nach Bildung, denn gut gebildete Kinder haben auch irgendwann den Mut sich von schlecht gebildeten und/oder extremen Einstellungen der Eltern zu lösen. Kein Kind in Deutschland sollte das Gefühl haben nicht das gleiche erreichen zu können, wie eins aus vermeintlich besseren Verhältnissen. Während die Bürgerversicherung in aller munde gerät, redet keiner darüber, dass top Universitäten wie die Brocerius auch nur mit dem nötigen „Kleingeld“ besucht werden können, was für das Leben und die Karriere eines jungen Menschen entscheidender sein kann, als die Tatsache, dass er beim Arzt 2 Stunden anstatt 5 Minuten wartet. Prioritäten setzen kann in Deutschland keiner mehr und dass ändert sich nicht dadurch, dass die einen alle deutschen schei** finden und die anderen alle Ausländer... wieso bekommen es (unüberprüft) auch nur Bayern und das Saarland hin, Weiterbildungsabsolventen Barschecks zu überweisen bei Bildungskosten von rund 5000€ für den gleichen Bildungsabschluss wie in NRW?
    Die Probleme erkennen ist die eine Sache, mir wäre langsam mal dringend an einer Problemlösung gelegen
  • 9/17/2018 8:42:13 PM   Oliver Berendes
    Wie es mir auf den Zeiger geht: was soll das Land für Probleme haben? Ich sehe das konsequent im Vergleichund sehe, dass es vergleichsweise gut geht. Natürlich gibt es objektiv tausende Dinge die dringend verbessert werden müssen. Aber wir stehen doch nur imaginär am Abgrund. Wer einmal sehenden Auges durch den Norden Englands, den Süden Italiens oder was auch immer gefahren ist, der weiß wovon ich rede.
    Aber vielleicht ist das auch so eine deutsche Sache: immer zu hinterfragen, ob das was man hat nicht doch irgendwann den Bach runtergeht. Stattdessen einfach mal mit einem Gläschen Rotwein in die Abendsonne blinzeln und daran denken, das das weder viel kostet und trotzdem genügend Menschen doch nicht vergönnt ist. Und einfach mal darüber dankbar sein.
  • 9/17/2018 8:42:21 PM   Harvald
    Die gesellschaftliche Desolidarisierung. Der gesamtgesellschaftliche Konsenz zerfällt. Es entstehen reine auf Gruppen oder Individualinteressen fixierte gesellschaftliche Konstrukte die die egalitären Strukturen die dies Gesellschaft stark gemacht haben zerstören. Gleich ist nicht mehr gleich sondern vom gesellschaftlichen Stand abhängig.
  • 9/17/2018 8:43:24 PM   Heinrich G.
    Viele Symptome der derzeitigen Schieflage sind vorstehend sehr gut beschrieben. Das Konglomerat der Probleme und Schwierigkeiten hat die Struktur einer Zwiebel: man muss die Schichten der Ursachen- und Wirkungsbeziehungen schrittweise freilegen um zum Kern zu kommen. Hier ein Versuch: 1. Politische Führung braucht einen Kompass und muss daraus eine Erzählung entwickeln; unter Frau Merkel ist das verloren gegangen. So hat sich die politische Mitte immer weiter ausdifferenziert und Wähler sind zu den Rändern gegangen. Das Ergebnis sind sieben Parteien im Bundestag. Eine bürgerliche Mehrheit jenseits der AFD wird auf lange Sicht verwehrt sein
    2. Politische Führung darf nicht jeder Interessengruppe nachlaufen. Die Ausdifferenzierung der Gesellschaft nach Interessen und Neigungen führt dazu, dass themenbezogene Gruppen, verstärkt durch die Skandalisierung der Medien, weitaus mehr Aufmerksamkeit bekommen als ihnen bei einer übergeordneten Gewichtung zusteht. Den Politikern fehlt häufig der Mut, dagegen zu halten (s. Punkt 1). Im noch harmlosen(?) Fall werden nur die Urinale auf den Herrentoiletten verboten, in ernsten Fällen werden ganze Infrastrukturprojekte lahmgelegt
    3. Die Gefahren der heutigen Mediengesellschaft müssen bereits in den Schulen thematisiert werden. Da sich die Internetmedien über die Anzahl der Klicks finanzieren, werden die Überschriften zunehmend skandalisierend überhöht. Hat man sich dann zum Klick verführen lassen ist der Inhalt häufig banal und enttäuschend flach. Die Tiefe der Recherche lässt meistens zu Wünschen übrig. Sogar seriöse Regionalzeitungen drucken dann einfach einspaltige statistische Aussagen zur Einkommens- und Vermögensverteilung nach mit gravierenden Fehlern. Fazit: seriöse Information ist nicht kostenlos und verlangt aufgeklärtes Engagement der Konsumenten
    4. Der Zuammenhalt einer Gesellschaft zeigt sich in dem Respekt vor der Altagskultur. Leider begegnet man immer wieder Menschen aus allen Altersgruppen, die im täglichen Umgang miteinander die Grenzen vom Höflichkeit und Anstand überschreiten. Die Selbstfokussierung sowie die in Schulen und Familien fehlende Grenzsetzung führt zu einer 'Anything Goes' Einstellung. Im Ergebnis erleben wir Vandalismus und Angriffe auf Öffentliche Einrichtungen und Personen. Wie kann man Eltern und Erzieher wieder dazu brigen, mit gutem Beispiel voranzugehen?

    HG
    4.
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