Deutschlands Probleme

Deutschlands Probleme

Den meisten Deutschen geht es gut – und doch würde kaum jemand sagen: „Deutschland hat keine Probleme“. Oft wird über Flüchtlinge diskutiert, aber es gibt noch ganz andere Themen: Hohe Mieten und niedrige Löhne in einigen Branchen, überfüllte Kindergärten und verlassene Dorfzentren. Trotz des ununterbrochenen Aufschwungs der vergangenen Jahre gibt es noch immer etliche wirtschaftliche Probleme. Sagen Sie uns, wo Sie die Schwierigkeiten sehen: Was läuft in Deutschland heute schief? Was kommt auf unser Land noch zu?
 
Eine Auswahl der Themen werden wir in den kommenden Wochen in der F.A.S. behandeln.
 
Schreiben Sie uns eine Nachricht auf Whatsapp unter der Nummer 0172-4434633, in den sozialen Netzwerken (Hashtag #DeutschlandsProblem) oder hinterlassen Sie einen Kommentar direkt hier.
  • 9/17/2018 8:44:29 PM   Hannah
    Altersvorsorge - Generationengerecht. Höheren Aktienanteil bei Kranversicherungen, Rentenversicherungen, Versorgungswerke usw im Negativzinsjahrzehnt endlich erlauben bevor das ganze System kollabriert. Keine doppelte Besteuerung von Rentenbezüge, keine Besteuerung von ETFs für langfristige private Altersvorsorge.
  • 9/17/2018 8:45:05 PM   Josie
    Die sogenannten etablierten Parteien haben den Kontakt zum Bürger verloren. Dies gilt für alle Ebenen, ob Bund, Länder oder Kommunen. Verantwortung wird zwischen den Ebenen hin und her geschoben, wie es gerade passt. Der Bund definiert Aufgaben für die untergeordneten Ebenen, die sie dann durchführen und bezahlen müssen und ggfls. einen Teilausgleich dafür bekommen. Andersherum werden Gelder bereitgestellt, die aber wg. mangelnder Zweckbindung für andere Aufgaben verwendet werden.
    Schon seit Jahren übertrumpfen sich die etablierten Parteien gegenseitig mit Wohltaten an vermeintlich bedürftige Klientel-Gruppen. Das Geld saugen sie dazu aus denen, die man evtl. als Mittelstand bezeichnen kann. Das sind wiederum diejenigen, die meist an 5 Tagen je Woche Vollzeit arbeiten, um für sich und ihre Familie ein (hoffentlich) mindestens auskömmliches Leben zu erwirtschaften. Zeit, um z.B. jeden Montag zur "Demo" zu gehen, bleibt da eher nicht. Die einzige Möglichkeit Protest zu äußern sind dann Wahlen. Zwischenzeitlich gab es mal den Piraten-Hype, jetzt bekommt die AfD den Zulauf.
    Die Steuerlast erhöht sich für diese Gruppe schleichend und kontinuierlich: Reduzierung beim Rentenversicherungsbeitrag wird durch höhere Pflegeversicherungsbeiträge und mehr Gehalt wird durch die kalte Progression wieder aufgefressen.

    Die Bundesrepublik hat derzeit einen Schuldenstand von etwa 2.000.000.000.000 Euro. Das sind etwa 24.000 Euro je Bundesbürger, egal ob Berufstätiger, Schüler, Rentner oder Hartzer. Der aktuelle Bundeshaushalt liegt bei knapp 350.000.000.000 Euro, d.h. wenn die Bundesrepublik sechs Jahre keinen einzigen Euro ausgeben würde, wären die Schulden getilgt. Aktuell sinkt der Schuldenstand um 58 Euro je Sekunde, so dass in knapp 1100 Jahren die Schulden ebenfalls getilgt wären. Vorausgesetzt die Zinsen bleiben niedrig, die Inflation auch und der Wirtschaft geht es weiter gut.

    Vor diesem Hintergrund mit einer "schwarzen Null" zu kokettieren und kurzfristige Überschüsse in neue langfristige Wohltaten zu stecken oder zu "bunkern" anstatt Schulden zu tilgen, ist m.E. unverantwortlich.

    Das Land ächzt unter einer verkommenen Infrastruktur.
    Straßen werden so lange heruntergewirtschaftet, bis eine "Grundsanierung" notwendig ist, da die dann anfallenden Kosten in den meisten Kommunen zu 60 - 90 % durch die Anlieger zu tragen sind. Das sind aber auch diejenigen, die jährlich die Grundsteuer an die Kommunen abführen müssen. Über den Zustand der Brücken braucht man wohl keine Worte mehr verlieren.
    Bei Schulgebäuden stehen Eimer in manchen Fluren und Räumen, um bei Regen das Wasser aufzufangen und der Schimmel lacht aus allen Ecken. Aber die Bundesregierung kündigt vollmundig die "Digitalisierung" der Schulen an. Es ist wieder eines dieser "Leuchtturm-Projekte" ohne Konzept, die viel Geld kosten, aber keine dauerhafte Substanz haben. Erst ordentliche Gebäude mit dichten Dächern und entsprechender technischer Ausstattung sowie eine nachhaltige Betreuung, parallele Ausbildung und Ausstattung der (angehenden) Lehrer, dann erst macht eine flächendeckende "Digitalisierung" Sinn.

    Das Rentensystem steht in der jetzigen Form vor dem Aus. Mit den aktuellen Rentengesetzen hat sich die GroKo nur etwas Zeit „gekauft“ und sechs Jahre sind eine kurze Zeit. Auch bei den Renten und der Altersvorsorge wird der Bürger geschröpft, z.B. durch nachgelagerte Besteuerung.

    Es gibt sich noch viele Felder, wo der Staat sich unnötigerweise einmischt, anstatt die Entscheidung den Bürgern zu überlassen und andere Themen wo er schneller und konsequenter handeln müsste. Viele Themen sind ja auch schon von anderen benannt worden.
  • 9/17/2018 8:45:46 PM   Golfine
    Die Bundesregierung und auch ein Teil der Regierungen der Bundesländer wissen gar nicht mehr was das Volk bewegt. Frau Merkel regiert nicht. Sie hat es noch nicht mal nötig nach Chemnitz zu fahren und Flagge zu zeigen. Es fehlt an Kitas, ausgebildeten Lehrern. In Berlin werden zu Hauf Quereinsteiger eingestellt um das Chaos zu vertuschen. Die Leidtragenden sind die heutigen Schüler, die sich mit schlecht ausgebildeten Lehrern, fehlenden Lehrern und unmotivierten Lehrern konfrontiert sehen. Es wird überall sehenden Auges ins Chaos gerannt. Es gibt für nichts einen Gesamtplan, jeder stümpert in seinem Resort so gut es halt geht.
    Wenn ich an die Rente denke wird mir übel. Die Regierung produziert nur noch Sozialhilfeempfänger. Wenn heute ein Arbeitnehmer 2.000 EUR netto ausgezahlt bekommt sind das mit 48% Rentenniveau noch 960 EUR und wenn dann die nächste Stufe einsetzt 43% des letzten Netto sind das noch 860 EUR. Das ist eine Schande, ein Leben gearbeitet für nichts. Dafür das Beamte und andere Staatsdiener nichts einzahlen und die dicken Pensionen kassieren. Die Leute die heute Politik machen haben so gar kein Gefühl, was das für einen alten Menschen bedeutet.
    Der Gesundheitssektor wird mies bezahlt, keiner will die alten und kranken Menschen mit Empathie pflegen. Die Pfleger sind hoffnungslos überfordert. Gerade diese Menschen haben eine würdevolle Pflege verdient. Physiotherapeuten müssen ihre Ausbildung selber bezahlen, also lernt das nur noch wenige. Wofür auch, danach wird er/sie schlecht bezahlt, da die Krankenkassen so wenig bezahlen. Wo soll es denn her kommen. Es gibt keinen der die Traute hat zu sagen, wenn ihr haben wollt kostet das so viel. Das System der Krankenkassen gehört umgebaut, wenn mal einen Vortrag gehört hat, was von den eigenen Beiträgen wirklich bei der Krankenkasse ankommt wird einem gleich das nächste Mal schlecht, wie viele Institutionen davon noch Geld abbekommen ist unglaublich.
    Ich wünsche mir wieder einen Austausch zwischen den Menschen. Niemand sollte in irgendeine politische Ecke gestellt werden, weil er anderer Meinung als der Mainstream ist. Das AfD und Konsorten so groß werden ist die Folge von Frustration, weil die Regierung keine Flagge zeigt sondern sich wegduckt. Es fängt schon in den Parteien an, alle müssen entscheiden wie es Frau Nahles, Herr Kauder vorgeben, man nennt es Fraktionszwang. Der Abgeordnete ist seinem Gewissen geschuldet und dem Wähler. Wo ist die politische Auseinandersetzung. auf Augenhöhe? Selbst in der FAZ kann man nicht zu jedem Artikel seine Meinung sagen nur zu ausgewählten Themen die der Redaktion genehm sind. In der Regel völlig unwichtige Themen. Eine Demokratie muss Meinungsfreiheit aushalten.
    In Sachen schnelles Internet und WLAN sind wir ein Entwicklungsland. Wenn man in anderen europäischen Ländern unterwegs ist, ist man erstaunt was da alles geht. Wo man Deutschland noch diskutiert ob man auf dem platten Land ein Breitbandkabel zieht.
    Unsere Nachrichten sind dieses Wort nicht mehr wert. Wenn mir unserer teures Staatsfernsehen ARD/ZDF die BZ oder Bild als Quelle zitiert. Wenn man im Ausland Nachrichten schaut, dann fragt man sich warum wir manche Dinge nicht erfahren.
    Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, wir brauchen Integrationspolitik die auch durchgesetzt wird. Wer hier leben und arbeiten möchte hat sich an unsere Gesetze zu halten und diese müssen auch durchgesetzt werden ohne Ansehen der Person und Nationalität.
    Man kann es nicht allen Recht machen, aber man kann Dinge erklären und zum Dialog auffordern. Wenn wir nicht mehr miteinander in die ergebnisoffene Diskussion eintreten gewinnen AfD, Rechte- und Linksextreme.
  • 9/17/2018 8:46:07 PM   Manuel B. aus dem Taunus
    Verringert den Export!

    Vor kurzem habe ich wegen meines kaputten Autos bei 5 Werkstätten angerufen und erst die letzte konnte mich dazwischenschieben, die anderen hatten erst Termine in mehreren Wochen. Mehrere Handwerker können eine Heizung im Haus der Schwiegermutter erst im Sommer 2019 einbauen. Die Baubranche kommt den möglichen Aufträgen nicht hinterher, was die Mietpreise hochtreibt. Im Kindergarten sind die Plätze voll, da ganz einfach weitere Erzieher fehlen. Im Altersheim wird über mangelndes Pflegepersonal geklagt. Überall fehlen Facharbeiter – und es sind nicht nur die MINT-Fächer. Volkswirtschaftlich gesagt: Es fehlt Leistung. Das Kapital ist ja da. Es mangelt nicht am Geld für den Kindergartenplatz oder die Autowerkstatt.
    Meines Erachtens kann man diese Lücken nicht schließen, indem man mehr Arbeitskräfte integriert. Das ist zu kurz gedacht, denn der Hacken an der Sache ist: Auch die wollen wiederum Wohnbau, Kindererziehung und eine freie Autowerkstatt. Die Antwort ist eine andere: Verringert den Export. Zu viele Arbeitskräfte in Nord- und Mitteleuropa arbeiten für den Export. Egal ob sie Autos oder Kuckucksuhren herstellen und in alle Welt exportieren, die erbrachte Leistung fehlt hier bei uns. Dafür erwirtschaften sie Kapital, mag man entgegensprechen. Doch das Kapital landet beim Aktionär – oder es verhungert in Target II Salden. Und der kleine Anteil, der im Geldbeutel des Arbeiters landet, hilft ihm nicht, denn er kann sich damit wegen des so geringen Angebots an Leistung eben diese nicht leisten, siehe Mietpreise.
    So sehr ich die Methoden und die Ausdrucksweise des Herrn T. aus des USA nicht mag, aber in einer Forderung hat er recht: Wir müssen Im- und Export wieder angleichen. Und dies geht nur über gleiche Zölle für alle. Denn Geld allein macht nicht glücklich, ich hätte lieber jemanden der mein Auto repariert.
  • 9/17/2018 8:46:33 PM   Gisela S
    Mein Wunschzettel an Politik, Medien und Mitmenschen:
    - Lasst das ewige Diskutieren, die parteipolitischen Winkelzüge mit dem immer gleichen Erkenntnisgewinn, hört auf zu jammern, handelt endlich, löst die Probleme, setzt endlich geltendes Recht um- und durch (insbesondere bei gewalttätigen, vorbestraften Rechts-/ Linksradikalen Aktivisten und Migranten), das marginalisiert auch die AfD
    - Führt endlich eine effiziente Steuer für multinationale Unternehmen ein und, wie schon Jahrzehnte diskutiert, eine Steuervereinfachung bei gleichzeitiger Abschaffung von Bürokratie, unsinniger Subventionen + Ausnahmetatbeständen, statt es immer intransparenter und komplizierter zu machen
    - Macht endlich das Bahnfahren für alle (auch den Frachtverkehr) attraktiver und baut sofort die Subventionen für die Fliegerei ab
    - Haut die Mietpreisbremse in die Tonne, sie ist nicht zielführend. Stattdessen: Grunderwerbsteuer senken, dafür sorgen, dass nicht nur Investoren Eigentum aufbauen können, sondern auch junge Familien. Wohnungen bauen, Maßnahmen zur Steigerung des Wohnungsbaus sind hinlänglich bekannt.
    - Respektiert andere Haltungen oder Meinungen einschließlich der Bereitschaft, dem Andersdenkenden ruhig zuzuhören und fair und sachlich zu streiten
    - Beendet endlich die hohe allgemeine, mediale und politische Bereitschaft zur Skandalisierung und Empörung, aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht!
    - Die mediale Fokussierung auf Themen und Ereignisse aus den social media accounts ist unerträglich! Sie betrifft, wenn es hoch kommt, nur max. 2% der Bevölkerung, wird aber in allen Medien, auch den seriösen, zu Schlagzeilen vermarktet und somit in der Bedeutung völlig verzerrt, weil überhöht, dargestellt, statt diese Themen im hintersten Kleingedruckten (wenn überhaupt) zu erwähnen,
    - Führt bundeseinheitliche nicht verhandelbare Regeln hinsichtlich unserer Werte, u.a. bezogen auf die Gleichbehandlung und die säkulare Gesellschaft, ein, um in unseren öffentlichen Schulen und Betreuungseinrichtungen sinnvoll, konsequent und transparent arbeiten zu können. Dazu gehört, auf unsere Grundwerte und deren Einhaltung zu bestehen und nicht aus falsch verstandener Toleranz Zustände hinzunehmen, die auf lange Sicht unser Grundgesetz aushöhlen und uns in eine intolerante religiöse Gesellschaft führen können.
    - Zeigt nicht immer dann mit dem Finger auf andere, wenn Verursacher oder Verantwortliche gesucht werden, aktives eigenes Engagement bringt mehr.
  • 9/17/2018 8:47:01 PM   hape
    Was mich stört?
    1) Schrittweise Enteignung der deutschen Rentner in den letzten 15 Jahren. Auf nahezu sämtliche Betriebsrenten und -Einmalzahlungen sind heute Sozialbeiträge zu leisten; Renten werden doppelt besteuert.
    2) Migranten, die mehr staatliche Zuwendungen erhalten als Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben.
    3) Staatliche Medien, die ganz Deutschland via GEZ bezahlt, aber deren Journalisten fast alle dem linken Spektrum nahestehen und somit nur noch SPD-/Grün-/Links-eingefärbte Beiträge publizieren. Ausgewogenheit, das war einmal. Konservativ heißt heute in Deutschland "Pack" oder "Rechts" oder "Nazi".
    4) Eine Regierung, denen die Visionen für ein besseres Deutschland völlig abhanden gekommen sind, und für die am wichtigsten der nächste Wahlsieg ist. Wenn der dann nicht eintrifft, wird dieser Misserfolg einfach umgedeutet, die unfähigen und eigentlich abgewählten Leute bleiben an der Macht.
    Forderungen:
    1) Bessere Bildung, mehr Ausgaben für Bildungen
    2) Besseres Internet, Digitalisierungen auf allen Ebenen
    3) Mehr Polizei, mehr Videoüberwachung, besserer Grenzschutz
    4) Härtere Strafen und schnellere Abschiebungen abgelehnter Migranten
    5) Bessere Verkehrsinfrastruktur
    6) Weniger Klagemöglichkeiten und weniger Einsprüche bei allen Intrastrukturmassnahmen zunm Wohle aller und zum Nachteil weniger.
  • 9/17/2018 8:47:35 PM   Klaus
    Eine Regierung die 15 Jahre lang Kritiker zu Partnern gemacht hat und dadurch handlungsunfähig geworden ist.
    Ein zu großer Verwaltungsapparat der noch nicht einmal realisiert hat das er die Digitalisierung seit 8 Jahren auf später verschoben hat und gleichzeitig mit allen Problemen zu kämpfen hat die Unsere schöne Neue schnelle Welt so mit sich bringt.
    Der Förderalismus tut sein übriges.
    Dieses Konstrukt wird sich nicht einfach so entwirren lassen.
  • 9/17/2018 8:48:33 PM   Gerhardt Langenbach
    Das größte Problem ist der derzeitige, links-grün ideologisch eingefärbte "Regierungsapparat", der für eine Reihe fataler Fehlentscheidungen verantwortlich ist. Wie hier auch schon vielfach erwähnt, ein paar Beispiele in Stichworten:

    - Energiepolitik: Atomausstieg, teurer Zukauf von Strom, unrealistische Konzepte zu umweltfreundlichen Energien (Windräder etc.)
    - Milliardenhilfe für Griechenland
    - Genderpolitik ("Ehe für alle", womöglich demnächst noch 8 getrennte Gendertoiletten in jeder Behörde, Schulen usw.)
    - Flüchtlings-/Zuwanderungspolitik mit millionenfacher unkontrollierter Zuwanderung seit 2015

    Man könnte mal zur Diskussion stellen, um welche Art von "Demokratie" es sich handelt, in der die Kanzlerin unter Mißachtung der Widerstände und Einwände sowohl ihrer eigenen Partei als auch großer Teile der Bevölkerung, praktisch im Alleingang solch irrationale und rechtswidrige Entscheidungen durchsetzen kann.
    Irrational in dem Sinne, daß anerkannte wissenschaftliche Fakultäten bereits frühzeitig vor den Auswirkungen der Energiewende und Griechenlandhilfe gewarnt haben, was sich im Nachhinein als belegbar richtig erwiesen hat.
    Ebenfalls unbestritten ist, daß die Kanzlerin mit ihrer Politik der "offenen Grenzen für alle" gegen das Dublin II Abkommen und auch das im Grundgesetz verankerte Asylrecht verstoßen hat, was u.a. in fundierten rechtswissenschaftlichen Artikeln der FAZ dargelegt wurde.

    Wie kann es sein, daß in einem demokratischen Mehrparteiensystem offensichtliche Fehlentscheidungen von einer einzigen Person ungehindert durchgesetzt werden können ?

    Wie soll es einem "gut" gehen, wenn man als arbeitender Steuerzahler demnächst auch noch für die prognostizierten hunderte Milliarden Euro (!) aufkommen muß, die in den nächsten Jahren im Zuge der völlig verfehlten Zuwanderungspolitik zu erwarten sind.
  • 9/17/2018 8:48:56 PM   Alice im Wunderland
    Ich finde die Aktion hier richtig gut! Trotzdem ist die F.A.S. auch nur eine Zeitung, die eine Plattform bietet. Ich hoffe sehr (und glaube es aber nicht), dass von dem hier Vorgetragenem auch etwas in der Politik ankommt und angegangen wird.
    Was in Deutschland schief läuft und was mich persönlich am Meisten umtreibt:
    1) Rente -> Demografieproblem. Geht auf Kosten meiner Generation. Ich rechne nicht damit in 40 Jahren überhaupt noch eine Rente zu bekommen, wenn ich nicht privat vorsorge. Wie ich das bei den Immoblienpreisen/Mietpreisen und meinem Gehalt umsetzen soll, weiß ich nicht.
    2) Umweltschutz. Geht uns alle an, egal welche Partei, aber nix passiert. Klimaziel verfehlt, egal....
    3) Der Missstand im Gesundheitswesen. Sei es Pflege, sei es dass ich als Kassenpatient teilweise Monate auf einen Facharzttermin warten muss.
    4) Staatlicher Kontrollverlust. Seien es Berliner Clans, aber auch dass eine rechte Demonstration wie in Chemnitz so aus dem Ruder läuft.

    Letztendlich: Vertrauensverlust in staatliche Institutionen und Politiker. Treibt mich persönlich am Meisten um, weil es nicht ein Problem ist mit dem sich die Politik/das System konfrontiert sieht, sondern das System selbst betrifft. Sozusagen die Mutter aller Probleme. Ich kann mich vielen Kommentaren hier anschließen, es mangelt an Visionen und Reformen. Ich habe den Eindruck die Weitsicht reicht nur noch bis zur nächsten Legislaturperiode. Reformen, die unangenehme Eingriffe benötigen bleiben einfach aus, aus Angst vor Prozentverlust bei der nächsten Wahl. Vielleicht war das schon immer so, und ich habe es aufgrund meines "jungen" Alters nicht früher mitbekommen, aber ich habe doch den Eindruck Politiker sind nicht diesem Land und seiner Bevölkerung verpflichtet, sondern ihrer Pension, diversen Lobbyisten und ihrer Partei. Ich halte absolut nichts von der AfD, aber ich kann den Frust sehr gut verstehen, die Bürger in deren Arme treibt.
  • 9/17/2018 8:49:22 PM   Else
    Was meines Erachtens nach viele Menschen in diesem Land frustriert, ist oftmals nicht so sehr die aktuelle Situation, als vielmehr die Erwartung, dass - wenn sich nichts ändert - alles schlechter wird. Ein Beispiel dafür ist die Bildungs- und Schulpolitik. Seit Jahren folgt Reform auf Reform, der Lehrermangel ist akut, die Rechen-, Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Schüler nehmen (gefühlt?) immer mehr ab, der Stundenplan scheint trotzdem so voll wie nie zuvor und alle klagen über Überlastung. Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Und es scheint - außer neuen Reformen, die meist das Chaos nur noch größer machen - nichts zu passieren. Diese wahrgenommene Situation - es wird nichts gegen eine unerwünschte Entwicklung (z.B.: junge Menschen, die weder lesen und schreiben, noch rechnen können) getan, frustriert die Leute. Und die Tatsache, dass das keine neuen Probleme sind und dass man trotzdem keine tragfähigen Lösungsansätze dafür entwickelt hat, lässt meiner Meinung nach viele den Glauben an die Politik (bzw. ihre Politiker) verlieren. Solche Beispiele lassen sich in allen Bereichen finden. Und die heftig geführten Debatten zu den Themen Migration und Integration in Deutschland sind dabei vielleicht nur die Spitze des Eisbergs und fungieren als eine Art Stellvertreter für all die Entwicklungen in diesem Land - betreffend das Bildungssystem, dem demographischen Wandel, das Gesundheitssystem, die Renten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt etc. - mit denen die Menschen nicht zufrieden sind.
  • 9/17/2018 8:49:28 PM   Anon
    Digitale Bildung
    Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Um nicht weiter hinterher zu laufen ist es notwendig, die aktuelle Unwissenheit in der Bevölkerung zu durchbrechen. Nicht nur die "Alten", auch den jüngeren Generationen fehlt es häufig an den Grundkenntnissen für den sicheren Gebraucht von heutigen vernetzten und digitalen Geräten.

    Wir stehen heute in der Verantwortung, den zukünftigen Generationen das Handwerkszeug zu geben, um die Welt, in der sie leben werden, zu verstehen und selbst zu gestalten.

    Mir graut es vor der Zukunft, wenn sich hier nichts ändert...
  • 9/17/2018 8:49:47 PM   HoldeMaid666
    Die Dauer der Privatinsolvenz in Deutschland ist eines der Probleme mit weitreichenden Folgen in fast alle Felder. Insbesondere deshalb, weil niemand es auf der Agenda hat. Das Thema findet in den Medien, der Öffentlichkeit und in der Politik quasi nicht statt. Überschuldet sind ca. 8 Millionen Mitbürger. Chancenlos auf dem Wohnungsmarkt, massiv behindert auf dem Arbeitsmarkt. Viele Jobs und Branchen stehen für Überschuldete schlichtweg nicht (mehr) offen. Eine Insolvenzverfahren dauert ca. 6 Jahre plus min. 3 weitere in der Schufa. NACH! erfolgter Restschuldbefreiung. Plus Vorbereitungszeit. Davor liegt meist auch schon eine lange Phase persönlichen Stillstands. Psychische Erkrankungen und Sucht gehen oft Hand-in-Hand mit Überschuldung. Ein Teufelskreislauf. Für das Alter kann über Jahre nicht vorgesorgt werden, da Pfändungen drohen und der Pfändungsfreibetrag vollkommen unzureichend ist. Gehaltspfändungen z.B. in der Probezeit oder bei Befristung führen nicht selten zur Kündigung bzw. zur Nicht- Weiterbeschäftigung. Es werden Sozialfälle geschaffen, die vermeidbar wären.
    Wer erst in höherem Alter in die Privatinso geht, hat quasi verloren. In anderen Ländern (z.B. UK, Frankreich) gehen diese Verfahren schnell ohne anschließende Schufa-Zeit nach erfolgter Restschuldbefreiung. Wir müssen den vielen Betroffenen die Chance und Perspektive bieten, schnell! und so unkompliziert wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Eine "second Chance" bieten, die den Namen verdient. Die Menschen aus der Stigmatisierung holen. Dafür sorgen, dass nicht die Ärmsten die teuersten Stromverträge etc. abschließen müssen, weil sie keine freie Anbieter-Wahl haben. Verbieten, das selbst kommunale und gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften überschuldete Bewerber schon aus Prinzip ablehnen.
    WO sollen die Menschen denn hin???
    Kaum ein schwerer Straftäter wird für länger als 10 Jahre weggesperrt.
    Ein Insolvenzverfahren dauert kaum weniger lang, mit ähnlichen Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen.
    Die Politik muss das Thema endlich auf die Agenda nehmen - Doch Schuldner haben keine Lobby. Gar keine.

  • 9/19/2018 2:20:30 PM   Klaus
    Radfahrer brauchen ein Nummernschild. Und eine Haftpflichtversicherung
  • 9/21/2018 10:00:36 AM   Dr. Klaus Hermann
    Bezogen auf unsere finanziellen Möglichkeiten und unser körperliches Wohlbefinden geht es den Deutschen gut, auch wenn es manchem nicht ganz so gut und einigen auch schlecht gehen mag. Ich meine damit, keiner muß bei uns Hungern und selbst Urlaub und Teilnahme an kulturellen Events sind jedem möglich. Natürlich dürfte es von allem auch immer etwas mehr sein. Bescheidenheit ist nicht angesagt.
    Damit bin ich schon an der tieferen Ursache bei der Frage“ was läuft in Deutschland schief?“. Wir haben die ethische Basis verloren, die die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben ist. Wer macht sich heute noch stark für Tugenden? Gibt es politische Organisationen in unserem Staat, die nicht nur im Mund führen, sondern auch praktizieren: Bescheidenheit, Anständigkeit, Ehrlichkeit, um nur drei von 144 Tugenden zu nennen. Auch bei den Kirchen sieht es nicht besser aus. Tugenden wurden zu allen Zeiten nicht eingehalten, aber jeder fühlte doch in seinem Inneren ein Schuldgefühl, wenn eine Grenze überschritten wurde. Da in den letzten 50 Jahren alle Tugenden entwertet und umgedeutet wurden, gibt es keine Grenzen mehr und für jedes ungehörige Benehmen finden sich heute stets zahlreiche Argumente zur Rechtfertigung. Protz und schrilles Verhalten haben Bescheidenheit ersetzt.
    Gesetzestreue ist für die politischen Eliten keine Verpflichtung mehr, sondern wird nur lautstark eingeklagt, wenn sie ins Programm paßt, Strafen werden nicht durch- sondern ausgesetzt, und die Verantwortung für einen Gesetzesbruch wird weiter geschoben und verwässert bis er vergessen ist. Strenge Anwendung der Gesetze kann nur der harmlose Privatmann bei kleineren Übertretungen erwarten. Hinweise auf offensichtlichen Gesetzesbruch durch politische Institutionen werden als Polemik diskreditiert, und berechtigte Kritik an diesen Verhaltensweisen werden mit der Nazikeule erschlagen, wobei sich alle Parteien einig sind, es gilt ja einen Konkurrenten vom Freßnapf fernzuhalten. Wobei wir bei der AFD sind. Zweifellos gibt es Äußerungen von manchem AFD-Funktionär, die bedenklich oder zu verurteilen sind, aber das darf doch nicht dazu führen, daß eine demokratisch entstandene Partei ausgegrenzt und diffamiert wird. Nur die ganz Hartgesottenen oder die Dummen trauen sich noch in der Öffentlichkeit eine von der gewünschten Meinung abweichende eigene Denkrichtung zu vertreten. Die Schlauen informieren sich zuerst im Fernsehen und in der einschlägigen Presse und wissen dann, was man zu denken hat.
    Und damit bin ich bei den Reizworten Lügenpresse, Pressefreiheit und unabhängiger Journalismus. Meinungen werden durch die Auswahl der Bilder erzeugt und sachliche unaufgeregte, ausgewogene Berichterstattung hat keinen Markt. Jedes Ereignis bekommt das Attribut „das Schwerste“, „das Größte“, „das Gewaltigste“ o.ä. beigefügt, ein dafür passender Zeitabschnitt läßt sich immer finden. Auch die „gewaltigsten Herausforderungen“, unserer Zeit, die Migration und der Klimawandel sollten nicht unter der Überschrift die Welt zu retten, sondern unter Beachtung der deutschen Interessen angegangen werden, wobei eine strikte Anwendung unserer Gesetze zu Grunde gelegt werden müssen, womit jedem religiös getarntem Fundamentalismus auch eine Absage zu erteilt ist.
  • 9/21/2018 10:00:46 AM   Josie
    Die "Bananenrepublik" lässt grüßen.
    Dieses Postengeschiebe, speziell wie im Fall Maaßen, ist für eine wirklich funktionierende Demokratie katastrophal. Gerne wird auf Staaten gezeigt, wo führende Politiker den Familienmitgliedern zu attraktiven und lukrativen Posen verhelfen.
    Im vorliegenden Fall liegt der wesentliche Unterschied m.E. Darin, dass es sich nicht um ein Familienmitglied handelt. Aber auch das haben wir auf Landesebene schon gehabt, z.B. in Bayern, wo Ehefrauen und Kinder als Mitarbeiter abgerechnet wurden. Wie will die GroKo-Führungsspitze dem Bürger erklären, wie jemand, der eines Postens enthoben wird, an übergeordneter Stelle und im ähnlichen Aufgabenbereich wieder tätig wird und dafür etwa 3.000,- Euro mehr erhält. Und anscheinend ist es ja so, dass dieser Posten als Staatssekretär ja erst für Herrn Maaßen geschaffen wurde (sonst hätte ja dort jemand „gehen“ müssen). Wir reden hier also über monatlich 14.000,- Euro Steuergelder, die für die Versorgung eines „verdienten Parteisoldaten“.
    Eigentlich haben alle Beteiligten ihr Gesicht verloren und die nächsten Wahlen werden dies zeigen. Die CSU wird (hoffentlich) eine ordentliche „Klatsche“ bekommen und die SPD erwischt es spätestens bei der nächsten Bundestagswahl, wenn nicht sogar alle drei.
  • 9/21/2018 10:02:41 AM   Jan
    Die gesetzliche Renten- und Krankenversicherungen werden auf Pump finanziert und beuten die Gesellschaft aus!

    Etwa ein Drittel des Bundeshaushaltes fließen als "Zuschuss" in die gesetzliche Rentenversicherung. Steuermittel werden also für die Altersversorgung verwendet. Ebenfalls etwa ein Drittel der Rentenausgaben stammen aus dem Staatshaushalt. Das ist kein Umlagesystem mehr, sondern hier alimentiert der Staat auf Kosten der künftigen Generationen die Rentner. Das ist Ausbeutung der Jugend- und der Steuerzahler.

    Mit Solidarität hat das nur wenig, mit demographisch bedingten, politischen Mehrheiten allerdings sehr viel zu tun. Konsequent verweigert sich die Politik sehenden Auges der Umstellung auf ein kapitalgebundenes System, seit Jahrzehnten. Und den Menschen wird Sand in die Augen gestreut mit der Behauptung, dass solide, festverzinsliche Papiere nicht ausreichend Rendite für eine gesicherte Altersversorgung abwerfen würden. Wer trägt denn die Verantwortung für die Null-Zins-Politik?

    In der Gesetzlichen Krankenversicherung läuft die Pump-Finanzierung verdeckter ab. Aber sie ist ähnlich unsolide.

    Indem den Leistungserbringern (z. B. Ärzten, Logopäden, Krankengymnasten etc.) seit Jahrzehnten eine angemessene Vergütung verweigert wird und zudem Budgets dazu führen, dass ein Teil der (ambulant) erbrachten Leistungen gar nicht bezahlt werden, beutet man genau diese Bevölkerungsgruppe aus. Man stelle sich das mal bei gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern vor!

    Gleichzeitig werden unhaltbare Heilsversprechen seitens der Politik gegenüber der allgemeinen Bevölkerung abgegeben (jeder bekommt zu jeder Zeit die maximale Versorgung, die besten Medikamente, sofort seinen Wunscharzttermin ohne Wartezeit etc.). Das kann nicht funktionieren. Die Folgen: Übervolle Wartezimmer, kollabierende Notaufnahmen, Wartezeiten bei Spezialisten...

    Aber anstatt das Problem zu lösen, schaut die Politik lieber zu, wie die an der Versorgung der Versicherten überhaupt nicht interessierten Gesetzlichen Krankenkassen Milliarden um Milliarden an Beiträgen anhäufen. Wozu? Für die Versicherten und Ärzte sicher nicht. Und man versucht, durch die Anzettelung von Neiddebatten (SPD & Co) oder die gesetzliche Verordnung von Mehrarbeit (CDU & Co) das Problem zu lösen.

    Erinnert sich jemand daran, warum es am 17. Juni 1953 zum Volksaufstand kam?
    Dazu wird es nicht kommen. Wir sind alle zu satt. Aber wir leben mit einer riesigen Sozialstaatslüge.
  • 9/21/2018 10:15:59 AM   M.Otto
    Guten Tag! wer ist zuständig für Sozialversicherungsabkommen?Es wurde ein Abkommen mit Albanien geschlossen,waren dort deutsche Gastarbeiter?Mit Saudi-Arabien verweigert die BMAS seit Jahren ein Abkommen ,obwohl dort tausende deutsche "Gastarbeiter" tätig waren und bald noch mehr dort tätig werden.Anfragen bei BMAS werden als "Ansinnen" abgetan.
  • 9/21/2018 10:16:19 AM   koblenzer
    Was sich momentan in unserer grossen Koalition abspielt, gleicht eher einem Kasperltheater als einer serioesen Regierungsarbeit. Dieser Herr Seehofer hat aus unserer bisher eigentlich ganz passablen Kanzlerin Merkel einen bettvorleger gemacht, wann wird diesem Quertreiber und seinen getreuen Vasallen endlich das Handwerk gelegt. Deutschland ersaeuft in Problemen und die Politik haelt sich mit selbstgemachten Nebenkriegsschauplaetzen auf, anstatt fuer das Volk, von dem sie gewaehlt wurden da zu sein. Aber was soll man denn von Leuten erwarten, die von den Problemen der Menschen so weit entfernt sind, wie die Erde von der Sonne. Die Politkeliten beschaeftigen sich lieber mit sich selbst, als sich um die Probleme der Buerger zu kuemmern. Nur ein Beispiel: Die Altervorsorge in Form einer Direktversicherung wird bei Faelligkeit nochmals mit dem vollen Prozentsatz an Sozialabgben belastet (Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil) sodass von dem urspruenglichen Betrag 20 Prozent geraubr werden, um die vor 14 Jahren mal maroden Krankenkassen zu stuetzen, die mittlerweile im Geld ersaufen. Aber die Politik tut, ausser Lippenbekenntnissen nichts, um dieses Unrecht wieder zu beseitigen. Es wird nur gelabert, aber nichts getan. So werden die Leute um ihr sauer verdientes Geld gebracht und dann brauchen sich die etablierten Parteien und solche die sich dafuer halten nicht zu wundern wenn die Leute sich nach anderen Parteien umschauen (AFD etc.). Es bleibt doch alles beim Alten, denn unsere gewaehlten Volksvertreter sind ja bestens mit Luxuxpensionen auf Kosten der Menschen versorgt.
  • 9/21/2018 10:16:48 AM   Sven Mueller
    Ich erzaehl' Ihnen mal, wie das Leben fuer mich hier in Vietnam ist, und dann koennen Sie selbst urteilen, was in DT schieflaeuft: Ich verdiene genug Geld, um meine Frau und unseren Sohn problemlos zu ernaehren und zu kleiden. Wir sparen 50% meines Einkommens. Jeden Monat. Auf das Ersparte gibt es 6.4% Zinsen p.a. In zehn Jahren kann ich aufhoeren zu arbeiten und von den Zinsen leben (vorausgesetzt, dass alles so bleibt). Fuer das Grundstueck, um ein Haus darauf zu bauen, muss man 2 Jahre sparen, fuer das Haus selbst 1-1.5. Dann kan man das alles einfach in bar begleichen.
    Wir haben hier keine bloedsinnigen, giftigen Feminismusdiskussionen (weder zu Hause noch in der Gesellschaft), keine Islamisierung, keine importierte Gewalt aus Afrika oder dem Nahen Osten, und auch keine Muslime, die sich nicht integrieren koennen oder wollen. Wir haben weder rechte noch linke Extremisten und so auch keine bescheuerten Diskussionen, ob ein Chemnitzer 'Hase' sich an der "Hetzjagd" beteiligen sollte oder beteiligt hat.
    Arztbesuche sind zwar kostenpflichtig, aber bewegen sich so um 1 Euro; die Medikamente sind dann vielleicht noch mal 3 Euro mehr. Brauchen ich eine Brille, bin ich mit 20 Euro schon dabei.
    Wir haben 2 neue Honda-Motorraeder, ein's fuer meine Frau und eines fuer mich. Benzinkosten zusammen 10 Euro im Monat; Versicherung 3 Euro im Jahr.
    Die Miete kostet mich weniger als 10 Prozent meines Nettogehalts; die Nebenkosten (Strom) belaufen ich auf 10 Euro pro Monat.
    Der Wirtschaft geht es gut, und was das Wichtigste ist: die Leute leben mit der Grundannahme, dass es ihnen und ihren Kindern in der Zukunft besser gehen wird.
    Mir kommt DT zunehmend absurd vor: Man haelt sich immer noch arrogant fuer das beste Land der Welt, aber einen Flughafen kriegt man nicht mehr gebaut. Ich hab' so den Eindruck, das das alles nicht gut fuer DT ausgeht.
    Schoene Gruesse aus den Tropen!
  • 9/21/2018 10:24:52 AM   HP
    Mich stört die Arroganz unser (schwarz rot) Politiker:
    Parteienfinanzierung um 16% rauf, so mal auf die Schnelle.
    Abschaltung der Atomkraftwerke - teurer Strom
    Die Brennelementesteuer musste, da ungesetzlich, zurückgezahlt werden. Die DARAUF angefallene Mehrwertsteuer wurde nicht zurückerstattet.
    Die Mütterrente, auch die ihrer eigenen Mütter müssen andere bezahlen.
    Die Krankenversicherung der Flüchtlinge bezahlen die gesetzlich Versicherten. Die Politiker und die Beamten zahlen nicht mit, sie machen ja die Gesetze nicht zu ihrem Nachteil.
    Die Rente wir immer weniger, muss versteuert werden und unterliegt einem demografischen Faktor. Die Pensionen nicht.
    Es gibt viele Beispiel dieser Art.
  • 9/21/2018 10:25:22 AM   rro1
    Deutschland steht sich zunehmend selbst im Weg, und der Grund ist vor Allem auch in der überbordenden Regulierungswut, mit unzähligen Ausnahmen (die Versuche damit Gerechtigkeit zu erzeugen münden eher ins Gegenteil) zu suchen. Den Gesetzesdschungel kann kaum noch wer überblicken, man sollte sich auch endlich mal trauen auch Gesetze auf ihre Notwendigkeit und Wirkung zu überprüfen, und auch einige abzuschaffen statt immer nur neue zu kreieren für i.d.R. Klientelpolitik.
    Beispiel Einkommensteuer: kompliziertes Tarifsystem mit vielen Ausnahmetatbeständen und viel zu früh einsetzendem Spitzensteuersatz sorgt für eine übermäßige Belastung mittlerer Einkommen und einem viel zu großen nötigen Verwaltungswasserkopf.
    Beispiel Verkehr: viel zu viele oftmals auch unsinnige gesetzliche Vorschriften und Klagemöglichkeiten sorgen für extreme Planungs- und Bauzeiträume von mittlerweile oftmals Jahrzehnten selbst für kleinere Projekte, und derartige Zeiträume bewirken natürlich auch enorme Kostensteigerungen - Geld und Ressourcen die dann an anderer Stelle fehlen.
    Beispiel Wohnungsmieten: es ist vor allem die Politik die Baulandverknappung und weit über das Ziel hinausschießenden Anforderung an Energieeinsparung, Barrierefreiheit, etc die Kosten derart in die Höhe treibt dass die Mieten konsequenterweise explodieren. Und nachträgliche Markteingriffe a la Mietpreisbremse in Märkten mit großem Nachfrageüberschuss (teils auch erzeugt durch die Ansiedlung vieler eigentlich illegaler Einwanderer) bei beschränktem Angebot führen nur zu weiteren Disruptionen.
    Beispiel Energie: die planwirtschaftlich durchgeführte "Energiewende" ist ein abschreckendes Beispiel wie man es nicht machen sollte. Die Zeche zahlt der private Verbraucher.
    Willkürlich von der Politik festgesetzte Schadstoffgrenzwerte (von denen weder die Notwendigkeit medizinisch nachgewiesen wurde noch die technische Umsetzbarkeit) werden als Vorwand genommen, um Fahrverbote zu lasten ebenfalls wieder der privaten Nutzer (vor Allem jener mit nicht so hohen Einkommen) durchzusetzen.

    Und noch ein Wort zu den GEZ-finanzierten Staatssendern: das was dort betrieben wird, hat mit Journalismus und Objektivität schon lange nichts mehr zu tun.
  • 9/21/2018 10:26:08 AM   Günther
    Kann es sein, dass die Adenauer'sche Republik sozialer war als die Merkel'sche?
    Die Sozialwohnungen sind privatisiert, Post und andere Versorgungsbetriebe ebenfalls. Die Bahn schrumpft.
    Der Spitzensteuersatz wurde gesenkt, dafür bezahlen jetzt alle „Besserverdiener" den höchsten Steuersatz. Die Kapitalertragssteuer wurde radikal gesenkt (Eichel, Schröder). Die Börsenumsatzsteuer wurde abgeschafft. Das Existenzminimum (Grundsicherung + Wohngeld) ist immer noch nicht steuerfrei.
    Immer mehr Menschen arbeiten, aber wie viele haben eine Festanstellung? Selbst ein unbefristet angestellter Ingenieur (Master of Science) kann in der Großstadt keine Familie mehr ernähren, erst echt gilt das für Facharbeiter oder gar Ungelernte. Hätten wir eine Fachkräftemangel, dann wären Löhne und Gehälter höher.
    Ganz Europa wurde von dieser Amerikanisierung erfasst. Was haben die jeweils regierenden Sozialdemokraten und Sozialisten dagegen getan? Wenn Links wählen nichts genützt hat, muss man dann Rechts wählen? Die SPD debattiert über Vermögens- und Erbschaftssteuer sowie weitere Steuererhöhungen, statt sich über die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte Gedanken zu machen.
    Kurz zum Umweltschutz: Die Ökosteuer wurde nicht nach Umweltgesichtspunkten festgesetzt, sondern wird pauschal auf Energieverbrauch erhoben. Luftverschmutzungsrechte wurden nicht nur, wie ursprünglich vorgesehen, gehandelt, sondern zusätzlich an neue Dreckschleudern verschenkt.
    Die Energiewende, eine rein politische (Fehl-)Entscheidung, wird nicht vom Steuerzahler subventioniert, sondern von den kleinen Leuten, den Stromverbrauchern – und auf diese Subvention zahlt man noch Mehrwertsteuer.
    Große ungelöste Entsorgungsprobleme kommen auf kommende Generationen zu. Wann wird man Solarzellen, Windmühlen, Isolierschäume und Elektroauto-Akkus recyceln können?
    Öffentliche Schulen und Migration sind weitere Themen, für die hier aber kein Platz ist.
    Zukunftsangst angesichts dieses Scherbenhaufens bekämpft man nicht durch Beschimpfung der Kritiker als „Ewiggestrige", „Rassisten" oder „Antieuropäer“ oder durch Aufruf zu Demonstrationen gegen die AfD. Auch hilft es nichts, immer wieder zu predigen, dass es uns gut gehe.
    Vielmehr ist solide und zu Ende gedachte Politik nötig. Dazu braucht man den Willen ernsthafter, unideologischer Politiker, ab und zu einen Blick ins europäische Ausland, ein offenes Ohr für Kritik und die Fähigkeiten der Fachleute innerhalb und außerhalb der Ministerien.
  • 9/21/2018 10:26:28 AM   L. Jantzen
    Danke an die FAZ! Neben viele anderen Dingen sehe ich das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft als Problem an, sowie die zunehmende Verrohung und Rücksichtslosigkeit im Alltag. Kein "Bitte" und kein "Danke", Drängelei und Rüpelei im Straßenverkehr. Dazu die soziale Isolation, man nimmt sich gegenseitig nicht mehr wahr, achtet nicht aufeinander und läuft durch die Gegend, als wäre man alleine unterwegs. Beim Verlassen eines Kinos neulich ließ der vor mir laufende Herr mir die Schwingtür ins Gesicht fallen, so etwas passiert inzwischen oft, weil niemand mehr hinter sich schaut. Laut geführte Telefonate in der S-Bahn oder sonstigen geschlossenen Räumen, die man sich zwangsweise mit anhören muss. Gestern stürzte ich mit meinem Fahrrad und lag seitlich auf dem Weg, das Fahrrad über mir, ein gerade vorbei kommender junger Mann läuft um mich herum, als ob ich nicht existiere. Fehlte nur noch, dass er ein Selfie mit mir macht. Verschmierte Häuserwände, Vermüllung und Verdreckung des öffentlichen Raums in der Stadt sind ein weiterer Ausdruck der Achtlosigkeit. Dann noch der extreme Alkoholkonsum in Deutschland. Früher machten das nur die "Penner", heute läuft fast jeder und an jedem Ort mit der Bierflasche in der Hand herum. Jugendliche sitzen am Mainufer, umgeben von Sixpacks, Wodkaflaschen, Pizzakartons und ähnlichem und lassen sich voll laufen, ohne dass jemand etwas dabei findet. Am nächsten Morgen liegen dann die ganzen Überreste im Gras herum, obwohl überall Mülleimer stehen. Eine Liste, die man endlos fortsetzen könnte. Wohltuend anders sind insbesondere alte Menschen, sie sind oft höflicher, rücksichtsvoller, freundlicher und können noch sprechen.
  • 9/21/2018 10:26:49 AM   rro1
    Das Rentensystem ist nicht zukunftsfähig, jedes weitere Herumdoktern wird nur zu immer größeren Lasten für kommende Generationen führen. Das Großziehen eigener Kinder gehört endlich der Bedeutung für dieses Umlagesystem entsprechend bewertet: zwei Kinder haben nämlich etwa die selbe Bedeutung wie das lebenslange Einzahlen eigener Beiträge. Für alle anderen sind entsprechende Möglichkeiten zu schaffen ergänzend auch ausreichend privat vorzusorgen. Statt ineffizienter staatlicher Produkte a la Riester etc, braucht es vor allem eine deutliche Erhöhung des Sparerfreibetrags und die Schaffung beispielsweise eines "Altersvorsorgekontos" (ähnlich dem 401(k)-System in den USA) innerhalb dessen bis zu einer anhand der Inflationsrate anzupassenden Höchstgrenze mit Aktien und anderen Produkten eigener Wahl steuerfrei für das Alter gespart werden kann, und Einkommensteuer erst bei der Auszahlung fällig wird.
    Kindergeld in bísheriger Ausprägung sorgt vor allem für Fehlanreize (für Langzeitarbeitslose lohnt es sich, und damit werden auch entsprechend viele Kinder in arme Familien geboren - für die Mittelschicht dagegen sind Kinder derzeit vor Allem ein Armutsrisiko) und sollte zumindest teilweise durch Anpassungen bei der Steuer (zB ist ein Ersatz des Ehegatten- durch ein Kindersplitting nötig) ersetzt werden.
    Einwanderung per se dagegen wird unsere Demografie- und Rentenprobleme ganz sicher nicht lösen sondern längerfristig sogar noch weiter verschärfen. Hier braucht es endlich ein einfaches aber konsequent durchgeführtes Einwanderungsrecht, das Einwanderung gut bezahlter integrationsfähiger Fachkräfte unbürokratisch ermöglicht (Kanada ist da ein zwar noch lange nicht perfektes, insgesamt bereits aber sehr gutes Vorbild), wohingegen Asyl wieder ausschließlich wirklichen Flüchtlingen zu Gute kommen sollte, sämtliche Nicht-Asylberechtigte konsequent zurückgeführt werden, und eine wie derzeit stattfindende massenhafte illegale Einwanderung unter dem Deckmantel des Asylrechts weitgehend verhindert wird.
  • 9/21/2018 10:27:07 AM   Markus D
    Das Thema Bürokratie-Abbau wäre sicherlich ein Thema. Die immer mehr zunehmende Bürokratie frisst (insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen) immer mehr personelle Ressourcen. Die Datenschutzgrund-Verordnung hat das noch mehr verschlimmert. Statt Bürokratie-Abbau weitet sich die deutsche Bürokratie immer mehr aus. Irgendwann reicht es!
  • 9/21/2018 10:29:27 AM   Christian
    In fast allen industrialisierten Ländern kann man das Anwachsen der extremen - vor allem nationalistischen - Parteien beobachten. Der Grund für ein Abwählen der bisher etablierte Volkspartien liegt im Protest. So wählten 60 % der Wähler lt. Infratest bei der Bundestagswahl die AfD, weil sie von anderen Partien enttäuscht seien, aber gleichzeitig nicht vom AfD Wahlprogramm überzeugt sind. Dies bedeutet, dass die etablierten Volksparteien am Bürger vorbei regieren. Und dabei ist die Stimme all derer nicht zur Wirkung gekommen, die sich nicht trauen die AfD zu wählen, da sie zwar frustriert sind, aber sich von deren Form und Inhalt der politischen Botschaft klar abgrenzen wollen. Die Gründe für diese Frustration sind in allen zivilisierten Ländern nicht gleich, sondern dokumentieren weit verbreitete Misstände: in Großbritannien sinken die Durchschnittslöhne in 2017 um -0,25 % lt. Statista (BREXIT), Italien (31 %)und Frankreich (20 %) herrscht ein hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Sparer werden ganz Europa wird mit der Niedrigzinspolitik gezielt geschädigt (allein in Deutschland 2010-16 150 Mrd. € lt. Focus Online Finanzen 100) während das Durchschnittsniveau der Rente in Deutschland von 52 % in % des letzten Nettogehalts von 2010 auf 48 % in 2016 gesunken ist, während als Haltelinie 43 % angesehen werden (lt. Sozialpolitik aktuell.de), Deutschland inzwischen einen Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund von 24,6 % (stat. Bundesamt) hat, was nicht die Zuspitzung in Städten wie Offenbach 60,6 % (Frankfurter Rundschau) abbildet und bei nicht wenigen Bürgern das Gefühl der Überfremdung erzeugt, gleichzeitig aber 68 % aller Asylanträge abgelehnt werden (Statista 2018) und bekanntermassen nur 23.966 Flüchtlinge (lt. Welt.de) zurückgeführt werden. Gleichzeitig ist die Grundleistung des Staates für seine Normalbürger in vielen Bereichen nicht mehr zufrieden stellend vorhanden: es fehlen 300.000 Kitaplätze für Kinder unter 3 Jahren (WAZ), die Bundeswehr ist nicht mehr ausreichend wehrfähig (z.B. alle 6U-Boote sind nicht einsatzfähig, Tagesschau vom 6.12.17), 12.000 Brücken sind vor dem akuten Verfall bedroht (Die Welt 19.9.15) und gleichzeitig steigen die Steuereinnahmen in Deutschland von 530 Mrd. € (2010) auf 734 Mrd. € (2017) (Wikipedia). Die Liste läßt sich fast unbegrenzt fortführen und ist ein meines Erachtens ein Indiz dafür, dass viele Normalbürger finden, dass "Regierung und Opposition eine Politik über die Köpfe der Menschen hinweg" betreiben (Verwaltungswissenschaftler Herbert von Arnim, lt. heise online, Telepolis).
    Wenn ich heute in meiner Familie und in meinem bürgerlichen Umfeld über Politik spreche, bekomme ich fast nur Ablehnung, darüber überhaupt zu sprechen. Im Grunde ist das beängstigend, da die Demokratie ohne die Unterstützung Ihrer Bürger nicht überleben kann. Allerdings kann man diese Unterstützung nicht einfordern, wenn so vieles - für den gesunden, normalen Menschenverstand - nicht funktioniert. Das läuft schief - nicht nur nur - in Deutschland, sondern auch in den USA (Trump), Frankreich (le Pen), England (Brexit), Italien (5 Sterne und Liga Nord), Schweden (Schwedenpartei) und so weiter. Wie kann man das offensichtliche Politik- und Demokratieversagen stoppen? Es ist wichtig dies zu erreichen, wollen wir eine freie, bürgerliche Wohlstandsnation - mit anderen Partnern in Europa und in der Welt - bleiben. Wer gibt hier nicht nur Meinungen, sondern funktionierende Lösungen.
  • 9/21/2018 10:30:24 AM   Bella Block
    Aus meiner Sicht wären in Deutschland einige Verbesserungen notwendig! Das Hauptübel ist hierbei, dass die Interessen der Wirtschaft über allem stehen und uns ständig suggeriert wird, nur so kann es gehen. Das hat teilweise zu unwürdigen Zuständen geführt, die korrigiert werden müssen. Man sollte sich hierbei auch nicht länger mit jahrelangem parteipolitischem Hickhack aufhalten, sondern lieber schauen, wo in der Welt es bereits gute Dinge gibt, die man einfach nur zu kopieren braucht (Bsp. Rentensystem: Österreich, Schulsystem: Finnland, Einwanderungsgesetz: Kanada, usw.). Auszug aus meiner Wunschliste für Veränderungen in Deutschland:
    1.) Neuausrichtung unseres Staates und seiner Politik: Zuerst kommt der Mensch und die Sorge für sein gesundes, menschenwürdiges und sicheres Leben. Erst danach kommen die Wirtschaft und der größtmögliche Profit. Mit dieser Richtschnur wären wir ein völlig anderes Land.
    2.) Weniger Bundesländer. Maximal fünf würden völlig ausreichen.
    3.) Ein einheitliches Schulsystem im ganzen Land mit gleichen Rahmenbedingungen überall.
    4.) Weitestgehende Abschaffung des Beamtentums. Beschränkung auf staatliche Kernfunktionen wie Polizei, Justiz, Zoll, Grenzschutz, Finanzamt, etc.
    5.) Reform der Altersrente mit nur einem Rentensystem für alle (Angestellte, Beamte, Selbständige). Eine Garantierente für alle. Schaffung eines Staatsfonds, in den jeder zusätzlich zur privaten Altersvorsorge einzahlen kann. Siehe Beispiel Schweden oder Norwegen.
    6.) Reform des Gesundheitssystems. Eine Krankenversicherung für alle, gute Löhne für Ärzte und Pflegepersonal, Abschaffung des rein betriebswirtschaftlichen Denkens und Handelns in diesem Bereich.
    7.) Digitalisierung vorantreiben und umsetzen. Beispiele für gelungene Umsetzung gibt es im Ausland zuhauf.
    8.) Infrastruktur pflegen und erneuern. Straßen, Gebäude, speziell auch Schulen etc.
    9.) Mobilität menschengerecht gestalten. Deutlich weniger gesundheitsschädigenden und gefährlichen Autoverkehr, Totalsanierung der Bahn, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
    10.) Anpassung des Asylrechts an die heutige Zeit. Asyl kann nur noch im Ausland beantragt werden, Anträge werden ohne Identitätsnachweis nicht bearbeitet. Asyl nur als Gnadenrecht, nicht als einklagbares Recht, ähnlich wie in Frankreich etc.
    11.) Wiederherstellung der staatlichen Ordnung. Ausweisung von absolut allen abgelehnten Asylbewerbern in ihr Heimatland oder ein anderes Land, das sie gegen Bezahlung aufnimmt. Keinerlei Sozialleistungen für abgelehnte, ausreisepflichtige Asylbewerber. Eine Straftat von Asylbewerbern muss sofort zur Ausweisung führen. Keine Familienzusammenführung in den ersten fünf Jahren und danach nur, wenn die Person selbst vollständig für deren Wohnung und Unterhalt sorgen kann.
    12.) Einwanderungsgesetz nach verbindlichen Kriterien, z.B. nach kanadischem Muster.
    13.) Kopftuch- und Verschleierungsverbot in der Öffentlichkeit und in allen öffentlichen Institutionen, auch in Schulen und Universitäten.
    14.) Konsequente Bekämpfung von Extremismus (Links-/Rechtsextremismus, Islamismus).
  • 9/21/2018 11:28:55 AM   rro1
    Die gegenwärtige Verfassung von EU und Eurozone sind tickende Zeitbomben für Deutschland und ganz Europa, und gehören dringend reformiert: EZB-Stimmgewichte exakt anhand der Haftungsanteile, Euro-Stabilitätskriterien sind zu verschärfen und einzuhalten, Beachtung No-Bail-Out, Target2 gehört abgeschafft (können private Clearinghäuser deutlich effizienter und ohne Schaden für Deutschland durchführen), mindestens aber die Salden sind werthaltig(!) zu besichern und regelmäßig auszugleichen, Prozess für Staatsinsolvenz ist zu definieren (Schuldenschnitt und vor Allem mindestens temporärer Austritt aus der Eurozone gehören da zwingend mit rein). Keine Haftungs-, Schulden- oder Sozialunion! Rückgabe von Kompetenzen an die Nationalstaaten und unbedingte Beachtung des Subsidiaritätsprinzips, die EU soll nur das regeln was wirklich besser supranational geregelt wird (zB Single European Sky, wirksamer Schutz der Außengrenzen, Verhinderung des "Durchwinkens" Asylsuchender, sinnvolle Freihandelsabkommen, gemeinsame Sicherheitspolitik, besserer Datenaustausch, internationale Verkehrsprojekte). Bessere Bankenregulierung: auch Staatsanleihen sind als Risikopositionen zu behandeln, höhere Eigenkapitalanteile an Bilanzsumme in wirtschaftlich guten Zeiten vorschreiben, Mechanismus einführen zur Vermeidunge von Kreditklemmen bei Bankenkrisen (durch Eigenkapitalverlust müssen bisher auch die Bilanzen und damit das Volumen an für die Realwirtschaft nötigen Krediten reduziert werden).
  • 9/21/2018 11:29:44 AM   ITConsult
    Vollständiges Ignorieren von Fakten zugunsten ideologischer Ideale. Uns geht es Gott sei Dank materiell sehr gut, aber:
    - Wg. der Nullzinsen fehlen jeden Monat in unserem Haushaltsbudget ca. 500€ Zinserträge im Vgl. zu früher -> Altersarmut ist programmiert. Passende Häuser sind ausverkauft, Grundstücke gibt's einfach keine zu kaufen.
    - Grundstücke zum Bau sind unmöglich zu bekommen - es wird einfach kein Bauland ausgewisen (um Eigentümer/Umwelt/ ?? zu schützen), Bauamt macht nix... geht nur mit Tricks und auch das gelingt nur wenigen.
    - Die reichlichen Steuereinnahmen werden verschwendet für das Ausland: Illegale gedultete Migranten (gern auch mit mehreren Frauen+vielen Kindern), betrügerisch erschlichenes Kindergeld, Unfähigkeit (BER), Klientelism,us (Stuttgart21)
    - Keine Demokratie: Man kann Kreuze auf Listen machen, aber wer da draufsteht entscheiden die Parteibosse im Geheimen. Der Staat ist immer noch die "Beute der Parteien" wie der Staatsrechtler von Arnim schon 1993 schrieb.
    - Der Bundestag nickt alles ab was die Kanzlerin will. Da sie eine Linke ist, gibt es defacto nur noch linke Parteien. Die "Koalition" kann so lange regieren wie sie will, da schrumpfende Zustimmung durch mehr Koaltionspartner ausgeglichen werden kann - kein Problem wenn alle links sind...
    - Offene Rechtsbrüche durch Staat. Z.B. Zulassen illegaler Migration trotz anderslautender Gesetze, ohne Parlamentsbeschluss -> Verstoss gg. den Wesentlichkeitsgrundsatz-und bei mehreren 10 Mrd€ Kosten/Jahr IST DAS eine wesentliche Entscheidung gewesen).
    - Offene geduldete Rechtsbrüche durch Europ. Institutionen, z.B. Nullzinspolitik der EZB (Überdehnung des Mandats, Verstoss gg. "Maastricht", Ignorieren von "Schengen" etc. Sinnlose ideologische Regeln müssena ber von Bürgen bis ins kleinste befolgt werden (Häuser-Dämmwahn, Dieselfahreverbot-nirgends sonst in EU übrigens nichtmal im chronisch verpesteten Rom!!)
    - Altersarmut ist programmiert da die Rentenkasse seit vielen Jahren pleite ist -> Bundes"zuschuss" soll jetzt 100Mrd/Jahr erreichen ! Und es gibt keine bedeutenden Reformen, z.B. Kopplung eines Teils der Rente an das was die eigenen Kinder einzahlen od. andere "systemändernde" Ideen
    - Exzessiver Föderalismus blockiert sehr vieles, schafft aber reichlich Posten für Berufspolititker
    - Nicht die Besten dienen temporär dem Staat, sondern eine Klasse von Berufspolitikern/Ideologenregiert nach Gutdünken.
    - Mal werden Vorschriuften rigoros durchgesetzt (Tempolimit, Parkverbote, sinnlos niedrige NoX - immer wenn es Geld zu kassieren gibt), mal werden sie allergroßzügigst ignoriert. Nur einige Bsp: Aufenthaltsgesetz, EU-Verträge, Budgetrecht des Parlamentes, Grundgesetz "Die Staatsmacht geht vom Volke aus, die Parteien wirken bei der Willensbildung mit
    - "Der Staat" (=die Parteien") wollen alles regeln bis ins kleinste, anstatt gute Rahmenbedingungen zu schaffen
    - "Der Staat" (=die Parteien") kaufen sich Stimmen durch "soziale" Leistungen statt gut zu regieren.
  • 9/21/2018 11:30:07 AM   keingoethe
    Das Hauptproblem liegt in der Form der Diskussionen bei uns, es wird nur aus idiologischer Sicht heraus "gekämpft" es wird schon seit langem nicht mehr miteinander Diskutiert wie es sich für "angebliche" Demokraten gehört. Unser Politiker denken nur noch an sich, den nächsten Aufsichtsratsposten wie bekommt der Politiker möglichst viel Macht und Geld. Das Volk ist Ihm völlig egal. Wie schon einige geschrieben haben ist das Migrationsthema nur die Spitze des Eisberges an dem sich der Zorn über unsere Politiker am einfachsten zeigen lässt und auch deutlich zeigt, dass alle Politiker völlig inkompetend sind. Aus meinem Bekanntenkreis heraus kann ich sagen, dass alle nur ein Problem mit dem kleinen Teil der kriminelle Migranten haben, das interessiert aber weder die idiologisch verblendeten, Medien noch die Politik. Wir alle, die fundierte Kritik äußern werden stets beleidigt und keiner der etwas ändern könnte nimmt es auf sich mal etwas zu tun um diesen offensichtlichen Mangel zu beseitigen. Z.B. mit Anwendung geltender Gesetze oder wenn diese nicht mehr Zeitgemäß sind neu effektivere zu formulieren. Auch unsere Justiz ist es gewohnt die Täter zu hofieren und die Opfer zu demütigen, leider in vielen Bereichen der Justiz. Siehe den Betrug durch VW. Jeder Handwerker würde auf das letzte Hemd von der Justiz verklagt aber der Konzern VW darf alles mit Billigung der Politik und Justiz. Das nenne ich Korruption im Höchsten Grad. Leider haben wir seit vielen Jahren eine Handlungsunfähige Politik, Regierung und Parlament. Was daran demokratisch sein soll weis ich nicht. Eventuell die Wahlen, eventuell deshalb weil es durchaus im politischen System möglich ist das auch hier geschummelt wird. Und die Kommentare man soll doch selbst etwas zur Demokratie beitragen ist Humbug, denn wir Normalos sind bei "der Gesellschaft" nicht gerne gesehen und werden nach Leibeskräften verhindert. Habe das selbst erlebt. Radikalisieren ist nicht die Lösung, das ist klar aber wo befindet sich der Weg in eine bessere Zukunft? Selbst wenn ich eine zündende Idee hätte, von den Verantwortlichen würde die sowieso nicht übernommen und von den Idiologen abartig böse bekämpft. Und die Macht liegt leider bei Politik und Idiologen. Übrigens das Grundgesetz wird von den Politikern wie auch den Idiologen nur Missbraucht. Siehe die Einschränkungen bei jedem Artikel. Für die Juristisch versierten Das "von Juristen für Juristen" ist bereits eine Diskriminierung aller nicht Juristen. Das die Politiker sich selbst bedienen und uns Bürger im Regen stehen lassen sieht man an den Renten für Bürger und Politiker. Mehr "Fairness" geht wohl nicht. Für das wichtigste Gut der Normalbürger macht die Politik auch nur negatives die Bildung, alles kann einem genommen werden nur seine Bildung nicht. Wenn ich an die Hauptschule denke kommt das große grauen, die heutigen Hauptschüler tun mir leid, den die sind bodenschlecht Ausgebildet und so setzt sich das bis zum Gymnasium fort. Das liegt nicht immer (aber auch) an den Lehrern, hauptsächlich liegt das an der Politisch motivierten Reformen der Bildung die in den wie alles was idiologisiert betrieben wird nur negatives an den Tag bringt.
  • 9/21/2018 11:30:10 AM   Volker Müller
    Mir scheint, dass Politiker mit erreichen eines Mandats ihren Auftrag und ihre Pflichten bestenfalls ignorieren, frei nach dem Motto: was interessiert mich das Geschwätze von gestern!
  • 9/21/2018 11:30:34 AM   Ausgewanderter
    Persönlich denke ich, dass die Migrationskrise ab 2015 vielleicht nicht Verursacher für die sehr harten Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft heutzutage sind, aber sie auf jeden Fall zu Tage gebracht haben. Viele Menschen fuehlen sich ein wenig abgehaengt und sehr verunsichert angesichts der rasanten Veränderungen. Ein Beispiel - im europäischen Vergleich ist das deutsche Rentenniveau sehr niedrig. Gleichzeitig wurde uns in den frühen 2000ern gesagt, es sei kein Geld für Verbesserungen da. Ähnlich sieht es mit der Infrastruktur aus - seit Jahren kaputt gespart, weil kein Geld vorhanden. Bildung, genau das Gleiche. Dann setzt die Migrationskrise ein, und auf einmal wird ein Füllhorn ausgeschüttet, wie man es noch nie gesehen hat - Bund, Länder und Gemeinden zusammen vielleicht 80 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr. Die Sozialkassen werden auf aberwitzige Weise belastet, ohne das bei "denen, die schon länger hier leben", irgendetwas ankommt. EEG oder Soli? Alles beim Alten. Als Leistungsträger ist man sowieso angeschmiert - weil trotz der höchsten Steuererträge der Geschichte des Landes fast jeden Tag eine Meldung über Steuererhöhungen durch die Presse wandert. Ernsthafter Schuldenabbau? Nur in Bayern. Die kommenden Generationen werden weniger Rente bekommen, schlechtere Ausbildung (die Situation in den Schulen ist momentan anscheinend katastrophal), bei schlechterem Lebensstandard und weniger öffentlicher Sicherheit. Ist man mit dem Kurs der Merkel-Regierung nicht einverstanden, bekommt man sofort eines mit der Nazikeule übergebraten. In meiner Familie hat (einschließlich mir) jeder die Konsequenzen gezogen und alle Leistungsträger meiner Generation sind ausgewandert. Gruß aus Brasilien.
  • 9/21/2018 11:30:48 AM   Jaeger500
    Die Ideologisierung eines jeden Lebensbereiches. Dass alles politisch sein soll. Selbst Themen, die früher als privat galten oder jedenfalls untereinander geregelt wurden. Andererseits kann aber nicht mehr offen über die Politisierung diskutiert werden, ohne dass man persönliche (nicht gesetzliche) Konsequenzen zu fürchten hat, da allein schon die Nutzung nicht korrekter Begrifflichkeiten den Diskutanten zu einem schlechten Menschen machen kann (nicht etwa zu jemandem, der eine andere, abweichende Meinung hat und ein anderes Leben führt). Schwierigkeiten sich über Fakten als Diskussionsgrundlage zu einigen, da sie nunmehr alle im Ideologieverdacht stehen (von wem kommt die Info?). Es führt zu einem verdrucksten, verklemmten und garstigen Gesellschaftsleben, von Miteinander und Zusammengehörigkeitsgefühl gar nicht zu reden und hohem Anpassungdruck. Die Mann/Frau-Beziehung, der heute sofort Begriffe wie Sexismus und Frauenfeindlichkeiten inharänt sein können. Das eigene Leben als Umweltthema, Fahrrad/Auto, die persönliche CO2-Bilanz bei Urlaubsreisen, Familie: Mama-Taxi, Einversorgerehe und Kochen als gesellschaftspolitische Grundeinstellung, die eigene wirtschaftliche Situation, z.B. der Gutverdiener als Ausbeuter, keine Spende an karikative Organisationen wegen hoher Steuern, stattdessen lieber an die Familie und Freunde, Selbstsucht....etc. etc., atmosphärisch ist diese Gesellschaft kaputt, mag es vielen hier wirtschaftlich auch noch so gut gehen.
  • 9/21/2018 11:31:22 AM   Maria
    Seit Jahrzehnten kämpfen wir für die Gleichstellung von Mann und Frau. Wieso knicken wir ein bei unseren Muslimischen Neubürgern, die getrennt Baden wollen, Sportunterricht nicht mitmachen, Burkini und Verhüllung als Recht verlangen. Bei uns ist Staat und Kirche getrennt. Wieso greift unsere Polizei
    nicht stärker ein, wenn sie oder Rettungskräfte angegriffen werden? Warum werden straffällige Asylanten nicht konsequenter abgeschoben, wenn sie kein Bleiberecht haben. Warum werden unsere Gefängnisse belegt, wenn sie doch abgeschoben werden könnten. Ausnutzen unseres Rechtsstaates ist wohl sehr beliebt. Asylanten ohne Pass hätten niemals einreisen dürfen. Dieselverbot ist einfach zu kurz gedacht. Alle Fähren und Kreuzfahrtschiffe werden nicht mit einem Fahrverbot belegt obwohl sie millionenfach mehr Abgase und Feinstoff erzeugen. Alles das läuft einfach nicht gut bei uns.
  • 9/21/2018 11:46:23 AM   Heiner O.
    Die Abgabenlast für die Mittelschicht ist definitiv zu hoch. Man zahlt bereits bei einem Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung als Lediger auf eine Gehaltserhöhung beinah schon den Spitzensteuersatz. DA bleibt von der Gehaltserhöhung deutlich weniger als die Hälfte netto übrig.
  • 9/21/2018 11:47:21 AM   Zebra
    Sollte man der Regierung nicht mal einen blauen Brief schreiben?

    …. stell dir vor, dein Kind kommt in die Schule und lernt nichts, weil der Unterricht ausfällt wegen Lehrermangels, Amateurlehrern, Ideologie-Pädagogik, Unterrichtsstörung, Niveauverlust (Rechtschreibreform, Schreiben nach Gehör, Inklusion) wegen sprachunkundigen Ausländerkindern … vielleicht wird dein Kind auch gemoppt oder bedroht ...

    … stell dir vor, dein Kind will studieren, trifft aber auf Qualitäts- und Niveauverlust. Wissenschaft ist zu einem Teil zur Ideologie oder Auftragsforschung verkommen.

    …. stell dir vors, du bist krank aber es gibt zu wenig Ärzte. Du wartest Monate auf einen Termin. Manche der Ärzte verstehen kaum Deutsch. Die Krankenschwestern, das Pflegepersonal und die Ärzte sind durch Mangelbesetzung immer in Eile und Hetze.
    Bei Rezepten mußt du immer mehr Zuzahlungen leisten. Die Krankenkassenbeiträge sind hoch. In Deutschland bekommen Migranten Medikamente auf Kosten der deutschen Beitragszahler (Gröhe (CDU) hat dafür 1.5 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds entnommen.) In Niedersachsen sind sogar Medikamente für illegal sich hier aufhaltende Personen kostenlos, dank Ministerpräsident Weil (SPD).

    … stell dir vor, du bist pflegebedürftig oder behindert und du bekommst nicht die Leistungen, die dir eigentlich zustehen, du wirst herumgeschupst durch überlastetes Personal.

    …. stell dir vor, du wirst bedroht, überfallen usw., weil die Kriminalität im Lande trotz geschönter Statistiken deutlich zugenommen hat. Du darfst dich nach deutscher Rechtsprechung praktisch nicht gegen Kriminelle zur Wehr setzen. Die Polizei empfiehlt sogar, das eigene Haus und die eigene Wohnung zu verlassen, wenn Einbrecher kommen. Die Polizei kommt zu spät oder gar nicht. Die Verfahren werden vielfach eingestellt, weil keine Täter ermittelt werden.

    … du fährst auf unseren teilweise sehr schlechten Straßen und maroden Brücken. Du stehst fast jeden Tag irgendwo im Stau. Zusätzlich hast du auch keine oder eine schlechte Internetverbindung. Dafür bekommst du aber den teuersten Strom wegen der gescheiterten Energiewende. Dein Land wird mit umweltschädlichen Windmühlen verschandelt. Gleichgültig, ob du Diesel oder Benziner fährst, bestraft werden beide durch hohe Abgaben.

    Deutschland ist ein Niedriglohnland. Die durchschnittlichen Einkünfte durch Arbeit liegen netto bei 1500€. Das Rentenniveau liegt bei 48% - in Holland sind es 100% plus Weihnachtsgeld. Die Durchschnittsrente in Deutschland beträgt 900€. (Österreich 1.300€). Die Eigenheimbesitzerquote ist niedriger als in anderen europäischen Ländern, wie auch das Privatvermögen der Deutschen deutlich niedriger ist. Gleichzeitig gibt es immer mehr Arme, die durch Tafeln unterstützt werden. Es gibt immer mehr Obdachlose. Die Sozialausgaben steigen ins Unermeßliche – nicht zuletzt, weil rechtswidrig hunderttausende „Flüchtlinge“, „Geflüchtete“, „Asylantragssteller“, „Migranten“ oder „Zuwanderer“ in chaotischer Weise ins Land gelassen wurden, zu Lasten unserer Sozialsysteme, wodurch auch die Mieten unbezahlbar werden für Durchschnittsverdiener.

    Deutschland ist ein Steuer- und Abgabenland mit fast den höchsten Belastungen in der Welt. Dabei beginnt der Spitzensteuersatz von 42-47% schon bei einem Einkommen ab 50.000€ im Jahr – hinzu kommt die Mehrwertsteuer von 19% sogar auf Medikamente. (Nirgendwo sonst in Europa) Früher in den 60er Jahren mußte man das 15-fache des Durchschnittsverdienstes verdienen, um in den Spitzensteuersatz zu rutschen – heute ist es nur noch das 2-3-fache. Durch die kalte Progression, die es in Holland z.B. gar nicht gibt, weil dort die jährliche Inflation einberechnet wird, bereichert sich der deutsche Staat unrechtmäßig.

    … stell dir vor, es kommt zu einer kriegerischen Auseinandersetzung – auf die Bundeswehr kannst du dich nicht mehr verlassen.

    ...stell dir vor, du lebst in einem Rechtsstaat, in einer freiheitlichen Demokratie mit einem Grundgesetz und alles ist nur Fassade.Die Richter der Verfassungsgerichte werden nach Parteienproporz von der Regierung eingesetzt. Wir müssen Rundfunkgebühren bezahlen, selbst wenn wir keine Empfangsgeräte haben oder auf den staatlichen Rundfunk verzichten wollen. Man zahlt für das Angebot – nicht für die Ware – toll!

    Wie im Grundgesetz vorgeschrieben in Artikel 146, sollte sich das deutsche Volk eine neue Verfassung geben bei einer Wiedervereinigung – Fehlanzeige bis heute!
    …. stell dir vor, du lebst in einem freien Land mit freien Medien. …. und diese Medien nehmen die journalistischen Regeln nicht mehr ernst, unterscheiden nicht mehr zwischen Bericht und Meinung . Besonders eine Partei hat sich ein Medienimperium zugelegt.
  • 9/21/2018 11:47:28 AM   Flo
    Der Umweltschutz wird nicht radikal genug verfolgt. Man muss mehr Geld in die Hand nehmen und schneller und radikaler den Ausstoß von Klimagasen reduzieren. Im Interesse unserer Kinder. Das Klimathema kommt zu kurz.
  • 9/21/2018 12:20:20 PM   Klaus
    Die Geschwindigkeit in Städten sollte auch 30 oder 40 statt nur 50 sein können
  • 9/21/2018 12:28:43 PM   Weltbester Reformator
    @HoldeMaid666
    Da sprechen Sie ein drängendes Problem an. Andere Länder handeln hier deutlich klüger als Merkel & Co. Erst dieser Tage von der Vorgehensweise eines US-Richters gehört: Schuldner XY kann die Hälfte von allem behalten, was er verdient, obwohl er viele Mio. Schulden hat. Sein Argument: wenn wir ihm alles nehmen, hat er keinen Antrieb mehr, Geld zu verdienen. Und siehe da: der Schuldner schrieb ein Buch u. hält Vorträge. So bekommen die Gläubiger wenigstens etwas Geld.

    Auf der anderen Seite ist es auch ein absoluter Irrsinn, Gewerbetreibende (und Privatleute) sieben Jahre in die Insolvenz zu schicken, die ihre Existenz verloren haben, weil Auftraggeber die Rechnungen nicht bezahlt haben oder der wirtschaftliche Untergang durch sonstiges Fremdverschulden verursacht wurde. Kluge Regierungen, die auf soziale Marktwirtschaft u. Gerechtigkeit setzen, würden solche Fälle innerhalb eines Jahres aus der Welt schaffen.
  • 9/21/2018 12:28:52 PM   Herakles
    BEENDET DIE DIKTATUR DER INKOMPETENZ
    Ich lebe einige Jahre nicht mehr in Deutschland und wenn ich deutsche OnlineMedien lese kann ich nur den Kopf schuetteln.
    Deutschland hat zum Glueck noch eine florierende Wirtschaft und eigentlich koennte jeder Dummkopf das Land regieren ….. und das passiert leider auch!!!
    Ich habe alle nachstehenden Lesermeinungen gelesen und imgrunde sind viele Meinungen identisch/ergaenzend. Diese Beteiligung der Leser ist grossartig !
    Die FAZ ist eine Zeitung auf die gehoert wird . Was ist jetzt erforderlich.>>> jeden Tage einen Leitartikel in Print und Online an die Regierung gerichtet.
    >>>>MACHT ENDLICH DAS WAS DIE MEHRHEIT DER BUERGER WUENSCHT !!Waere schoen wenn es Zusammenarbeit mit WELT und SPIEGEL gaebe , und alle 3 in die gleiche Richtung arbeiten wuerden. Ein Thema nach dem anderen , und wieder von vorne bis etwas passiert . KOMPETENTES HANDELN IST DRINGEND ERFORDERLICH. Ich wuensche mir dass die drei massgeblichen Zeitungen den Mut und die Ausdauer haben dies zu tun
  • 9/21/2018 12:28:59 PM   Ruth
    gesteuerte Migration, sinnvolle Flüchtlingspolitik die nicht die EU spaltet, mehr Fordern bei Integration (Hauptlast liegt bei Zuwanderer, eine Sprache "erlernen" muss man schon selbst) Vermittlung von Kernwerte für alle, Null Toleranz bei Gewaltsdelikte von jeder Gruppe, effektive Bekämpfung von Rassismus und insbesondere Antisemitismus, auch linker, muslemischer, Israel basiererter (grassiert auch bei der SPD genauso wie bei Labour in England/Frankreich), rechter durch Programme an Schulen, Universtitäten u. Medien statt Sonntagsreden und leere Versprechungen (Umsetzung der Empfehlungen der deutsch israelischen Schulbuchkommission, die seit 3 Jahren da liegen, ditto 2. Antisemitismusbericht - Papier ist geduldig, aber getan wird herzlichst wenig. Werte - auch mehr Solidarität, mehr Kinderfreundlichkeit und eine Diskussionskultur wo man auch mal zuhört und verschiedene Meinungen aushält. _Danke sehr
  • 9/21/2018 1:03:38 PM   r.jonasson
    Ich hätte einen radikalen, aber aus meiner Sicht zielführenden Vorschlag: Warum führen wir nicht einfach die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft wieder ein? Beides hatte sich doch eigentlich ganz gut bewährt, oder? Stattdessen müssen wir heute mit einer schwarz-rot-grünen Einheits-Riesen-Koalition leben, die uns regelmäßig erzählt, dass die Bankenrettung (natürlich ohne Folgen für die Verursacher), die Euro-Rettung (vertragswidrig und irrsinnig), die Griechenland- und Zypern-Rettung (beide Länder sind systemrelevant, haha!) sowie die vollständig unkontrollierte Massenzuwanderung auch von solchen Migranten, die nach den mühsam erarbeiteten internationalen Regeln eigentlich kein Recht auf Einreise haben, leider alternativlos ist. Der Euro ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte und niemand profitiert davon so sehr wie Deutschland. In Ewigkeit, amen - wer etwas anderes behauptet ist wahlweise dämlich, gern aber auch europafeindlich oder gleich rechtsradikal. Jeder, der wirtschaftspolitisch bis drei zählen kann, sieht, dass der Euro in seiner heutigen Form wegen schwerer Geburtsfehler nicht lebensfähig ist - die Politik leugnet sämtliche Fakten und zwingt den Bürger, insbesondere den steuerzahlenden, zur Finanzierung der ganzen Sause - mit der logischen Konsequenz, dass die Schuldenorgie rund ums Mittelmeer immer weiter geht - warum auch nicht, es funktioniert doch - bin schon sehr gespannt auf die Italien-Rettung. Die Bankenrettung hat den deutschen Steuerzahler nach neuesten Berechnungen gut 70 Milliarden Euro gekostet, ohne dass den Zockern in irgendeiner nenneswerten Art Beschränkungen oder Rückzahlungsverpflichtungen auferlegt wurden - in den USA ist der Fiskus mit einem Plus aus der Rettungs-Phase hervorgegangen. Wenn man aber den Zockern gestattet, die gigantischen Gewinne unter sich aufzuteilen (Bonuszahlungen bis zum völligen Irrsinn), eventuelle Verluste aber der Allgemeinheit aufzubürden - wer soll dann glauben, dass irgendetwas besser wird? Kommen wir zur nächsten Sorte hochseriöser Manager: Die Autoindustrie durfte sich ewig über Berechnungsverfahren bei Benzinverbrauch und Co2-Ausstoß freuen, die vollkommen unrealistisch sind. Die Folge: Man schwatze auch noch dem letzten Rentner ein möglichst großes SUV auf (man sitzt so schön hoch) - weil wir es können! Und zusätzlich wurde noch mit Betrugssoftware operiert, das macht doch nix, das merkt ja keiner! Gleichzeitig ließ man zu, dass Brüssel sich völlig unrealistische (und unsinnige) Grenzwerte für manche Schadstoffe ausdenkt und schwupps, die aus Steuergeldern gespeiste "Deutsche Umwelthilfe" (ein mehr als dubioser, sehr kleiner Abmahnverein) setzt mal eben Fahrverbote für Pendler mit Dieselautos durch, die teilweise keine vier Jahre alt sind. Die Verbote helfen niemandem, allein schon wegen der zahllosen, unumgänglichen Ausnahmen (z.B. Taxis! Der Pendler muss sein Auto stehen lassen, darf aber mit dem Taxi fahren!), enteignen aber Millionen von Bürgern - ein Super-Konzept! Wendet sich der frustierte Bürger dann von den ehemaligen Volksparteien und ihren hochkompetenten Vertretern ab, dann darf er sich wieder - siehe oben - als rechtsradikal bepöbeln lassen. Wenn in Hamburg zehntausende Linke die Stadt verwüsten, was sie vorher lang und breit angekündigt hatten, kommt Herr Stegner von der SPD um die Ecke und erklärt mit staatstrageneder Stimme: "Es gibt gar keine linke Gewalt, Gewalt ist immer irgendwie rechts" - danke für das erhellende Gespräch. Wenn aber im Osten Deutschlands ein paar unterbelichtete Neo-Nazis einen friedlichen Bürgerprotest für ihre Zwecke missbrauchen, bricht medial und politisch die Hölle los - ganze Bevölkerungsgruppen dürfen pauschal beleidigt und ausgegrenzt werden und der Bundespräsident macht Werbung für die gewaltverherrlichenden Lieder der sogenannten Antifa (haut den Bullen in die Fresse bis der Helm wegfliegt) - großer Dank an Herrn Steinmeier für diesen famosen Beitrag zur demokratischen Debattenkultur. Mein Facit: Es gibt ganz offensichtlich eine seltsame Form der Realitätsverweigerung, die nahezu alle politischen Akteure in ihrem vollversorgten Mikrokosmos befällt und zu sehr befremdlichen Verhaltensweisen und Entscheidungen führt - Politikverdrossenheit und Marginalisierung der ehemaligen Volksparteien sind die Folge. Bin sehr gespannt, ob noch irgendwer die deutlichen Weckrufe (AfD als stärkste Kraft im Osten?) hört, bevor das Land unregierbar wird. Schuld haben dann natürlich wieder die bösen Rechtspopulisten, das ist ja klar. Man kann nur noch kopfschüttelnd zusehen und nebenbei die Suche nach einem geigneten Ziel für die Auswanderung betreiben. Traurig!
  • 9/21/2018 1:04:32 PM   Valeriu
    Man kann sich heutzutage kaum mehr eine Wohnung leisten. Die Mieten sind stark gestiegen. Dazu auch die Immobilienpreise steigen rasant, so dass eine Junge Familie sich lebenslang verschulden muss, damit man eine eigene Wohnung haben kann. Also, die Wohnungsnot, höhe Immobilienpreise sind die dringendsten Problemen in Deutschland.
  • 9/21/2018 1:04:57 PM   Schmetter Ling
    Verlogenheit der Politik
    Bsp: Echauffieren über die Mietentwicklung. Diese ist politisch gewollt. Bsp. Umlage der Modernisierungskosten auf die Miete wird per Gesetz weiterbezahlt wenn die Modernisierung komplett finanziert wurde.
    Bsp. Das Märchen vom Fachkräftemangel. Es gibt 7,5 Mio prekär Beschäftigte und 2,5 Mio Arbeitslose.
    Bsp Energiewende. 50% der Stromkosten sind inzwischen Steuern und Abgaben. Deutschand hat die höchsten Energiekosten im Vergleich.
    Bsp. Umverteilung von unten nach oben. Der kleine Mann zahlt ca. 50% Steuern und Sozialabgaben. Und was zahlt der große Mann prozentual real nach Nutzung seiner Abschreibeprivilegien und der Begrenzung durch die Beitrgagsbemessungsgrenze?
    Bsp. Rückwirkende Änderung von Gesetzten zum Nachteil des kleinen Mannes. Bsp. Nichtberücksichtigung von Ausbildungszeiten für die Rente.
    Bsp. Die Macht geht nicht vom Volk aus sondern von der Konzernen und Lobbyisten.
    Bsp. Privatisierung des Gesundheitswesens. Krankenkassenbeiträge dienen zur Vernögensbildung der Anteilseigner bei. Eine Vermeidung ist nicht möglich auf Grund der Zwangsmitgliedschaft in der gesetzlich verordneten Krankenkasse. Für ein Huhn ist festgelegt wie viel Platz es haben soll. Bei der Patientenversorgung ist nicht möglich zu definieren wie viele Schwestern/ Ärzte für eine menschenwürdige Versorgung erforderlich sind.
    Auch wenn gebetsmühlenartig wiederholt wird dass es Deutschland gut geht ist die Erfahrungswelt Vieler doch eine andere. Auch die Integrationsaufgaben sollen nur durch den kleinen Mann erfolgen. Die Obrigkeit kann Privatkindergärten und Privatschulen finanzieren in den Deutsch keine Fremdsprache ist.
  • 9/21/2018 1:05:47 PM   Hai48

    Sehr geehrte Damen und Herren

    warum nimmt der Rechtsradikalismus zu, bzw. was stimmt nicht im Lande

    In den Problemen der Flughafenbaustelle Berlin Brandenburg International (BER)
    spiegelt sich beispielhaft die Misere der Republik nach 13 Jahren Merkel –Regierung.

    Wenn es ein Denkmal der Schande in Berlin gibt, dann ist das der BER.
    Ein Land was zum großen Teil davon lebt High-Teck -Produkte zu exportieren, schafft es nicht
    einen Flughafen zu bauen. Jedes sog. Entwicklungsland würde alle Kräfte mobilisieren um sich nicht
    lächerlich zu machen und den Bau zu Ende bringen. Nicht so Deutschland. Niemandem ist das hier peinlich,
    niemand fühlt sich herausgefordert und entscheidend: niemand ist verantwortlich!
    Technische Probleme werden als Schicksalsschläge umgedeutet und mit
    ständig wechselndem Personal und massiver Geldverschwendung
    auf die lange Bank verschoben. Stuttgart 21 lässt schon mal grüßen
    Dieses Muster findet sich in vielen wichtigen Entscheidungen der letzten Jahre .

    Bei der „Energiewende“ wurde der von Trittin gut ausgehandelte Kompromiss
    für den Atomausstieg geändert um länger Laufzeiten für die Kernkraftwerke zu ermöglichen,
    unter anderem mit der Begründung deutsche Atomkraftwerke wären besonders sicher.
    Kurze Zeit später ist das Gegenteil der Fall, weil die Japaner ein Kraftwerk
    im Erdbebengebiet an den Strand gebaut haben und es zum GAU kam.
    Also Kommando zurück: die Atomkraftwerke werden jetzt schneller abgeschaltet . Soviel zu fake news
    Ergebnis: Strom teurer / hohe Entschädigungszahlungen für die Energiekonzerne/ Braunkohle wird
    größter fossiler Energieträger bei der Stromerzeugung mit hohen Co2 Emissionen incl. Spuren von
    Quecksilber / Deutschland hält C02- Zusagen nicht ein.
    Ein Teil der Ergebnisse wären wahrscheinlich auch ohne Fukushima zu Stande gekommen.
    Es fehlt eben wie fast überall eine Planung mit Zielen und Aussagen wann und wie man die erreichen will.
    Das wir als selbsternannter ehemaliger Umweltprimus die zugesagte CO2 -Reduzierung
    nicht einhalten, wird dann so nebenbei mitgeteilt, mit fatalen Folgen die Verbindlichkeit der Zusagen
    in anderen Ländern. Nach dem Motto, wenn Deutschland das schon nicht einhält , brauchen
    wir das schon gar nicht.

    Zur Mutter aller Probleme, der Finanzkrise von 2008 gibt es ähnliches zu berichten:
    Merkel und Steinbrück lassen sich von Ackermann (Deutsche Bank ) über den Tisch ziehen.
    Alle deutschen Bankinstitute sind bis heute systemrelevant. Keine Bank bzw. die Besitzer der Bank
    mussten ihr Risiko tragen und wurden bei Zahlungsunfähigkeit abgewickelt.
    In den USA wurde das anders gehandhabt. Heute kann sich bei uns jeder darüber freuen
    dass er über die Entwertung z.B. seiner Lebensversicherung nachträglich die Zockerei
    der Bankdealer bezahlt.

    Noch kurz zu Merkels Meisterstück, der Einladung von ca. 1,0 Mio. Migranten nach Deutschland im Jahre 2015.
    Heute sagt Sie, das sich 2015 nicht wiederholen darf, das Sie aber nichts falsch gemacht habe und die
    Flüchtlingszahlen doch auf ca. 200 000 (Seehofers Obergrenze ) Menschen zurückgegangen sind.
    Ich finde das widersprüchlich aber man kann das ja so sehen, nur haben wir dann alle 5 Jahren
    mit je 200Tsd. wieder 1 x 2015 mit 1 Mio.
    Wenn man so etwas macht, sollte man aber auch sagen, wo die 50-80Tsd Wohnungen / Tausende von Lehrern /Kitas etc.
    jährlich herkommen sollen. Helmut Kohl hat nach der Wende als die Euphorie sich gelegt hatte und die Menschen sich fragten
    und jetzt ? seinen Plan zur Wiedervereinigung auf den Tisch gelegt und alle haben sich beruhigt.
    Von Merkel kommt wenig bis nichts, kein Plan nur hohle Sprüche.

    Gerade konservative Menschen die Neuerungen so gestalten wollen, das gutes Bestehendes erhalten bleibt,
    werden von dieser Art Politik verschreckt und fühlen sich verschaukelt.
    Der linksliberale Mainstream sagt zwar ständig, das man die „Rechten“ mit Argumenten und Diskussionen
    überzeugen oder wiederlegen muss. Was man aber aus der Pro- und Kontra- Diskussion über die Frage
    ob private Rettungsboote vor der lybischen Küste Teil des Schleppergeschäfts sind oder nicht,
    in der Zeitung „Die Zeit“ lernen kann ist, das die moralisch empörten Linksliberalen, wenn sie keine guten Argumente haben
    rationale Diskussionen abwürgen und diskreditieren. In keinem der Pro - und Kontraargumente wurde
    dafür plädiert Flüchtlinge nicht zu retten bzw. sie ertrinken zu lassen. (Siehe Kommentar Fleischhauer im Spiegel )
    Genau diese Haltung zur Diskussion freut die Nazis und die Hassfraktion, da sie die Stimmung vergiftet und
    schnell emotional aufgeblasen werden kann.
    Die Arroganz der Linksliberalen, das man den kleine „rechten“ Dummerchen nur die Welt erklären muss,
    führ genau zu dem, was man angeblich verhindern will, zur Entfremdung einer für die Erhaltung der
    Demokratie sehr wichtigen Gesellschaftschicht.
    mfg
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform