Erdbeben in Italien

Erdbeben in Italien

  • Ein Erbeben mit einer Stärke von mehr als 6 hat in der Nacht zu Mittwoch Mittelitalien erschüttert
  • Besonders betroffen sind die kleinen Orte Amatrice und Accumoli
  • Die Zahl der Toten ist auf mindestens 38 gestiegen
  • Etwa 100 Menschen werden nach Behördenangaben allein in dem Dorf Arquata del Tronto noch vermisst
  • Italien wird wegen seiner geografischen Lage immer wieder von Erdbeben erschüttert
  • 8/24/2016 5:55:58 AM   Christian Palm
    Die Zahl der Todesopfer ist unbestätigten Berichten zufolge auf mindestens acht gestiegen. In der Gemeinde Amatrice kamen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa fünf Menschen ums Leben, in einem anderen kleinen Ort zwei. Der Bürgermeister von Accumoli sagte, ein Mensch sei tot geborgen worden. Zudem sei eine Familie mit zwei kleinen Kindern ohne Lebenszeichen verschüttet, eine weitere Person werde vermisst.
  • 8/24/2016 6:02:40 AM   Jacqueline Vieth
    Das Rote Kreuz ist mit Helfern vor Ort in Amatrice.
     
  • 8/24/2016 6:05:06 AM   Christian Palm
    Der Zivilschutz gibt bisher keine offiziellen Opferzahlen heraus. Die
    Lage sei noch zu unübersichtlich. Die Rettungsdienste konnten einige
    Orte in der bergigen Gegend nur schwer erreichen.
  • 8/24/2016 6:05:13 AM   Jacqueline Vieth
    Es gibt erste Videoaufnahmen aus dem Erdbebengebiet:

    Stärke 6,4: Schweres Erdbeben erschüttert Italien

    Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat Italiens Zentrum erschüttert. Ersten Angaben zufolge lag das Epizentrum knapp 50 Kilometer südöstlich der Stadt Perugia. Mehrere Menschen sollen ums Leben gekommen sein, Häuser sind eingestürzt.
  • 8/24/2016 6:14:48 AM   Jacqueline Vieth
    Bei den amerikanischen Kollegen von ABC News gibt es erste Tageslicht-Aufnahmen aus Amatrice. Die Ortschaft ist besonders schwer vom Erdbeben erschüttert worden.
     
  • 8/24/2016 6:23:34 AM   Christian Palm
    Die betroffene Region ist ein Risikogebiet für Erdbeben. Ganz in der Nähe - in der Stadt L'Aquila - hatte ein Beben 2009 die ganze Stadt verwüstet. Mehr als 300 Menschen sind damals ums Leben gekommen.
  • 8/24/2016 6:31:22 AM   Jacqueline Vieth

    Bilder der Journalistin Francesca Malaguti, Mitarbeiterin beim italienischen Radiosender Rai 1, zeigen das Ausmaß der Verwüstung in Amatrice:

  • 8/24/2016 6:31:44 AM   Christian Palm
    "Jetzt, wo die Sonne aufgegangen ist, sehen wir, dass die Lage schlimmer ist als befürchtet", sagte der Bürgermeister von Accumoli, Stefano Petrucci.
  • 8/24/2016 6:32:50 AM   Christian Palm
    Vier Orte sind offenbar besonders stark betroffen: Accumoli, Amatrice, Posta und Arquata del Tronto. Dicht besiedelte Gebiete scheinen jedoch verschont geblieben zu sein. Das Beben hat sich in einer Bergregion ereignet, in der mehrere Nationalparks liegen.
  • 8/24/2016 6:47:06 AM   Christian Palm
    In der Region liegt auch der Wallfahrtsort Assisi. Die Kirchen dort haben das Beben aber offenbar gut überstanden, wie der Chefrestaurator der Basilika San Francesco, Sergio Fusetti, berichtet. Er äußerte sich zufrieden über die Wirkung der Erdbebensicherungstechnik, die nach dem Beben von 1997 installiert worden war. Damals war die Oberkirche stark zerstört worden, und es hatte Tote in Assisi gegeben.
  • 8/24/2016 6:47:06 AM   Maria Wiesner
    Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet mittlerweile von zwei Toten in Pescara del Tronto, dem Zentrum des Bebens. Zwei weitere Tote habe man aus den Trümmern in Amatrice geborgen, wo das Beben die Hälfte des Dorfes zerstört hat. Zudem werden dort drei weitere Tote unter den Trümmern eines eingestürzten Hauses vermutet.
  • 8/24/2016 6:51:53 AM   Maria Wiesner
    "Es sind apokalyptische Szenen", berichtet ein Reporter der Nachrichtenagentur Ansa aus Amatrice. "Der gesamte Straßenzug entlang des Corso ist eingestürzt, die Trümmer der Fassaden blockieren die gesamte Straße."
  • 8/24/2016 6:53:32 AM   Jacqueline Vieth
    Das italienische Verteidigungsministerium schickt die Armee in das Erdbebengebiet.
  • 8/24/2016 7:07:24 AM   Jacqueline Vieth
    Die schwer vom Erdbeben betroffene Stadt Amatrice aus der Luft: 
    Foto: Reuters
  • 8/24/2016 7:39:57 AM   Jacqueline Vieth
    Vor dem Krankenhaus in Amatrice ist ein behelfsmäßiges medizinisches Lager aufgebaut worden:
    Foto: AP
  • 8/24/2016 7:45:32 AM   Jacqueline Vieth
    Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mehr als 20 gestiegen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Elf Tote seien in der Region Latium gemeldet – dabei sechs in der Stadt Accumuli und fünf in Amatrice – sowie zehn Personen in der Region der Marchen in der Stadt Pescara del Tronto, dem Zentrum des Bebens.
  • 8/24/2016 8:12:46 AM   Jacqueline Vieth
    Martin Schulz, Präsident des EU-Parlamentes, drückt via Twitter seine Trauer aus:
    Ebenso Manfred Weber, stellvertretender Parteivorsitzender der CSU:
     
     
    Schauspielerin Patricia Arquette dankt den Helfern:
  • 8/24/2016 8:42:30 AM   Stefanie Michels
     Die deutsche Botschaft in Italien verweist auf ihre Notfall-Nummer:
     
     
     
  • 8/24/2016 8:44:50 AM   Stefanie Michels
    Außenminister Steinmeier äußert sich zum Erdbeben:
  • 8/24/2016 8:52:58 AM   Maria Wiesner
     
    "Manchmal reichen Worte nicht aus", schreibt die italienische Journalistin Giusi Fasano zu diesen Bildern aus der Erdbebenregion.
  • 8/24/2016 9:11:09 AM   Stefanie Michels
    Auch Papst Franziskus hat sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen. Er finde kaum Worte, seinen großen Schmerz auszudrücken, sagte der Papst am Mittwoch zu Beginn der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. „Den Bürgermeister von Amatrice sagen zu hören, dass der ganze Ort nicht mehr existiert, und zu wissen, dass unter den Opfern Kinder sind, hat mich sehr berührt.“ (dpa)
  • 8/24/2016 9:19:58 AM   Maria Wiesner
     
    Der Präsident der Region Latium gibt über Twitter Einblicke in die Lagebesprechung vor Ort in Amatrice.
  • 8/24/2016 9:50:50 AM   Stefanie Michels
    Italienische Medien berichten unter Berufung auf den Zivilschutz von mindestens 37 Toten.
     
  • 8/24/2016 10:07:08 AM   Stefanie Michels
  • 8/24/2016 10:11:37 AM   Stefanie Michels
  • 8/24/2016 10:11:42 AM   Stefanie Michels
    Die Zahl der Toten ist auf mindestens 38 gestiegen. Dies teilt eine Sprecherin der Zivilschutzbehörde mit. Die meisten Opfer gebe es in der Region zwischen Accumoli und Amatrice. Auch im Gebiet des nahegelegenen Arquata seien schon zehn Tote geborgen. (Reuters)
  • 8/24/2016 10:12:38 AM   Stefanie Michels
    Bundespräsident Joachim Gauck hat den Hinterbliebenen seine Anteilnahme ausgesprochen. „Mit großer Bestürzung habe ich die Bilder der Zerstörung gesehen, die das Erdbeben in Umbrien hinterlassen hat“, schrieb Gauck nach Angaben des Bundespräsidialamtes am Mittwoch in einem Kondolenzbrief an das italienische Staatsoberhaupt Sergio Mattarella. „Ich spreche Ihnen und den Angehörigen der Opfer auch im Namen meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger mein herzliches Beileid aus. Den vielen Verletzten sende ich meine besten Genesungswünsche.“ (dpa)
  • 8/24/2016 10:12:38 AM   Stefanie Michels
    Das Erdbeben hat nach ersten Schätzungen mehrere Tausend Menschen obdachlos gemacht. Allein der Bürgermeister des Ortes Accumoli, Stefano Petrucci, sprach von 2500 Menschen ohne Dach über dem Kopf. Es sei kein einziges Haus mehr bewohnbar. "Wir müssen eine Zeltstadt für die gesamte Bevölkerung organisieren", sagte Petrucci der Nachrichtenagentur Ansa zufolge. "Obwohl August ist, herrschen hier nachts zehn Grad." 
     
    Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Präsident Sergio Mattarella haben den Opfern des Erdbebens bereits Hilfe zugesagt. Aus vielen Ländern, unter anderem aus Deutschland, gingen Zusagen für Unterstützung ein. Italiens Infrastrukturminister Graziano Delrio war auf dem Weg in die Katastrophenregion. (dpa)
  • 8/24/2016 11:30:42 AM   Stefanie Michels
    Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat der vom Erdbeben betroffenen Region jegliche Unterstützung zugesagt. „Wir lassen niemanden alleine“, sagte Renzi am Mittwoch in einer kurzen Erklärung in Rom. Es gehe nun vor allem darum, weitere Opfer aus den Trümmern zu retten. Er dankte den Helfern, die teils vom ersten Moment mit bloßen Händen nach Verschütteten gegraben hatten. Er werde selbst am Nachmittag in das Erdbebengebiet reisen. (dpa)
  • 8/24/2016 12:49:20 PM   Maria Wiesner
    Die Zahl der Toten im mittelitalienischen Erdbebengebiet ist der Nachrichtenagentur Ansa zufolge auf mindestens 63 gestiegen. Allein in dem Ort Amatrice gebe es 35 Opfer, weitere elf in Accumoli. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Im Laufe des Tages werden die Bergungen in den betroffenen Orten fortgesetzt. Da die Nachrichtenlage sich derzeit nicht mehr überschlägt, beenden wir an dieser Stelle den Live-Blog -  wir berichten natürlich weiter auf unserer Seite www.faz.net über alle aktuellen Entwicklungen.
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