Explosion in St.Petersburg

Explosion in St.Petersburg Live

  • Behörden bestätigen: Anschlag in St. Petersburg
  • U-Bahn schwer beschädigt
  • Mindestens neun Tote und viele Verletzte
  • Weiterer, nicht-detonierter, Sprengsatz gefunden

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  • 4/3/2017 7:45:41 PM   Martin Benninghoff
    Mit einem Überblick unseres Moskauer Korrespondenten Friedrich Schmidt, was an diesem Tag in der russischen Millionenmetropole Sankt Petersburg geschehen ist, beenden wir zunächst die Berichterstattung im FAZ.NET-Liveblog. Aber natürlich werden wir Sie auf FAZ.NET auch in den nächsten Stunden und Tagen über aktuelle Entwicklungen unterrichten, sobald Neues zu Tätern und Motiven bekannt wird.
     
  • 4/3/2017 7:09:32 PM   Martin Benninghoff
    Der Anschlag in Sankt Petersburg überschattete ihr Treffen: Am Montag trafen sich Russlands Präsident Putin und Weißrusslands Langzeit-Präsident Lukaschenka, um ihre Krise in den bilateralen Beziehungen beizulegen. Lukaschenka sprach den Opfern sein Beileid aus, er dankte Putin dafür, sich trotzdem Zeit für das Treffen genommen zu haben.
    Putin sagte, alle Streitfragen bei den Öl- und Gaslieferungen seien geklärt, Details nannte er aber nicht. In dem Streit zwischen den beiden Ländern ging es unter anderem um die Schulden auf dem Konto Weißrusslands, das Öl und Gas von dem größeren Nachbarland bezieht.
    Zuletzt gab es auch Unstimmigkeiten, weil Lukaschenka die Eigenständigkeit seines Landes betonte und einen offeneren Kurs dem Westen gegenüber einschlug - zum Beispiel mit Visa-Erleichterungen auch für deutsche Staatsbürger.
  • 4/3/2017 6:39:34 PM   Martin Benninghoff
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Russlands Präsident Putin ein Kondolenzschreiben geschickt. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass es sich um einen feigen Anschlag gehandelt habe, schreibt Merkel. Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre dies ein barbarischer Akt, den sie aufs Schärfste verurteile und dessen Drahtzieher ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
  • 4/3/2017 6:06:55 PM   Martin Benninghoff
    Wenige Stunden nach dem Anschlag in Sankt Petersburg fahren die U-Bahnen wieder in der Stadt. Die Metro der Linie 2, auf der es zu der Explosion kam, werde zunächst jedoch nur einige Stationen anfahren, teilte der U-Bahn-Betreiber mit. Der Betrieb war am Nachmittag komplett eingestellt worden.
  • 4/3/2017 6:01:52 PM   Stefan Reccius
    Weitere Politiker melden sich zu Wort. "Mit Entsetzen und Trauer" verfolge er die Nachrichten aus St. Petersburg, erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin. "Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Russland. Unser besonderes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Ich wünsche den Verletzten rasche Genesung", so Steinmeier weiter.
    „Schockiert und betrübt“ über den Anschlag hat sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gezeigt. „Leider ist dies nicht das erste Mal, dass die Bürger dieser wunderschönen Stadt eine solche Tragödie erleiden mussten“, heißt es in einer am Montag in Brüssel veröffentlichten Erklärung Junckers. Seine Gedanken seien bei den Opfern: „Nichts kann solche barbarischen Handlungen rechtfertigen.“
  • 4/3/2017 5:55:12 PM   Martin Benninghoff
    Der amerikanische Präsident Donald Trump hat sich zu Wort gemeldet: "Schrecklich. Schreckliche Sache", sagte er am Montag in Washington. "Es passiert überall auf der Welt. Eine absolut schreckliche Sache."
  • 4/3/2017 5:25:07 PM   Martin Benninghoff
    Die russischen Behörden suchen Berichten zufolge nach zwei Verdächtigen. Einer von ihnen soll die Bombe in einer Aktentasche unter einem Sitz in der U-Bahn platziert haben, wie die Agentur Interfax am Montag mitteilte. Der andere soll eine Bombe an der Metro-Station Ploschtschad Wosstanija deponiert haben. Der zweite Sprengsatz wurde von Sicherheitskräften entdeckt und unschädlich gemacht.
     
  • 4/3/2017 5:08:36 PM   Martin Benninghoff

    Ist dieser Mann für den Anschlag in Sankt Petersburg verantwortlich? Russische und britische Medien haben ein unscharfes Foto einer Überwachungskamera veröffentlicht (Quelle: Daily Mail).

  • 4/3/2017 4:42:50 PM   Stefan Reccius
    Immer wieder leuchtete das Brandenburger Tor in der jüngeren Vergangenheit nach Anschlägen in den Nationalfarben der betroffenen Länder auf. An diesem Abend aber wird das Wahrzeichen Berlins nicht in den russischen Nationalfarben angestrahlt werden, wie ein Senatssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. St. Petersburg sei keine Partnerstadt Berlins, hieß es zur Begründung. Davon solle nur in Ausnahmefällen abgewichen werden.

    Derlei Solidaritätsbekundungen hatte es etwa nach den Anschlägen in Paris, London, Istanbul (Partnerstädte Berlins), Nizza und Jerusalem gegeben. Aber auch in Reaktion auf den islamistisch motivierten Anschlag auf einen Schwulen-Club in Orlando mit rund 50 Toten im vorigen Sommer: Seinerzeit wurde das Brandenburger Tor in Regenbogenfarben getaucht, das Erkennungsmerkmal der Schwulenbewegung.
  • 4/3/2017 4:12:53 PM   Stefan Reccius
    Der Anschlag vom frühen Nachmittag hat auch anderswo in Europa Konsequenzen: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen in Paris die Sicherheitsvorkehrungen für den öffentlichen Nahverkehr verstärkt werden. Seit den Anschlägen mit mehr als hundert Toten im November 2015 gilt in dem Land der Ausnahmezustand, der mehrmals verlängert worden ist.
  • 4/3/2017 4:03:03 PM   Martin Benninghoff
    Nach der Explosion in der U-Bahn in St. Petersburg haben die russischen Behörden nun Ermittlungen wegen des Verdachts eines "Terroranschlags" aufgenommen. Das teilte die Ermittlungsbehörde laut AFP am Montag mit.
  • 4/3/2017 3:35:20 PM   Leonie Feuerbach
    Im September 2015 hatte Russland auf Seiten von Präsident Baschar al-Assad in den Syrien-Konflikt eingegriffen. Danach hatte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu Anschlägen gegen Russland aufgerufen. Noch ist allerdings völlig unklar, wer Drahtzieher des Anschlags ist.
  • 4/3/2017 3:25:20 PM   Christoph Strauch
    Ein Augenzeuge berichtete der Agentur „TASS“, wie die Verletzten sich am Ort der Explosion gegenseitig halfen und sich auf eine Verschlimmerung der Situation vorbereiteten:
    "Im Waggon hatten sich alle schon auf den Tod eingestellt, wenn man so sagen will. Nach der Explosion erwarteten alle die Folgen, dann wurden wir rausgebracht, und die Leute fingen an, einander zu helfen, sie brachten auch andere heraus, die meisten von ihnen waren voll Blut“, sagte der Augenzeuge der Agentur.
    Ein anderer Augenzeuge erwähnte, dass sie nur wenige Minuten auf die Evakuierung warten mussten:
    „Ich habe Tote gesehen, 3 bis 4 mindestens, die Notfalldienste waren hier innerhalb von 5 bis 7 Minuten“, sagte er.



     
  • 4/3/2017 3:18:54 PM   Leonie Feuerbach
    Der orthodoxe Metropolit von Sankt Petersburg, Warsonofi, hat den Opfern der Explosion sein Beileid bekundet. Wie die Eparchie Diözese) mitteilte, schickte der Bischof Seelsorger zu den Opfern in die Krankenhäuser. Den betroffenen Familien bot der Metropolit laut der Nachrichtenagentur KNA auch „materielle Hilfe“ an.
  • 4/3/2017 3:15:55 PM   Christoph Strauch

    Die Petersburgerin Ljudmilla Winnik erzählt, wie nach der Explosion an dem Ort, an dem sich gerade viele Passagiere aufhielten, Menschen in Panik verfielen und zu den Ausgängen eilten:

    „Ich war gerade dabei, auf die Linie umzusteigen, wo die Explosion geschah. An der Station rannten alle Leute, es lag Brandgeruch in der Luft und Rauch, alle rannten schnell zu den Rolltreppen und weiter zum Ausgang“, erzählte die Frau in einer Sendung des Fernsehsenders „Rossija24“.

  • 4/3/2017 3:10:04 PM   Leonie Feuerbach
    Stand 17 Uhr gibt es laut dem russischen Gesundheitsministerium zehn Tote und 47 Verletzte durch den Anschlag in St. Petersburg.
  • 4/3/2017 3:08:18 PM   Leonie Feuerbach
    Die Nachrichtenagentur AFP hat sich genauer zu dem Bericht geäußert, wonach ein weiterer Sprengsatz gefunden wurde. Dabei handelt es sich um denselben Sprengsatz, von dem bereits Interfax gesprochen hatte. Er war in der U-Bahnstation am Wosstanija-Platz in der Petersburger Innenstadt gefunden und rechtzeitig entschärft worden.
  • 4/3/2017 3:04:06 PM   Leonie Feuerbach
    Nach unbestätigten Angaben wurde der Sprengsatz in einer Aktentasche in dem U-Bahn-Wagen abgelegt. Es handelte sich also nicht um einen Selbstmordattentäter. Behörden schätzten die Sprengkraft der Bombe auf 200 bis 300 Gramm Dynamit.
  • 4/3/2017 3:01:31 PM   Christoph Strauch
    Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew äußert sich auf Facebook zu den Vorfällen, er spricht in dem Zusammenhang von einem "Terroranschlag":

    "Den Betroffenen, die durch den Terroranschlag in der Sankt Petersburger Metro verletzt wurden, wird jede nötige Hilfe zukommen. Dem Gesundheits- und dem Katastrophenministerium wurden alle Anweisungen erteilt. Mein aufrichtigstes Beileid gilt den Verwandten und Nächsten der Opfer. Es ist ein Schmerz für alle."
  • 4/3/2017 2:56:50 PM   Christoph Strauch

    Пострадавшим во время теракта в санкт-петербургском метро будет оказана вся необходимая помощь. Все поручения Минздраву и МЧС даны. Мои самые искренние соболезнования родным и близким жертв взрыва. Это общая боль.

  • 4/3/2017 2:56:22 PM   Leonie Feuerbach
    Die Explosion ereignete sich gegen 14.40 Uhr und damit außerhalb der Hauptverkehrszeit.
    Eine Überwachungskamera habe einen mutmaßlichen Verantwortlichen gefilmt, berichtet die Agentur Interfax.
  • 4/3/2017 2:45:50 PM   Leonie Feuerbach
    Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini sagt im Namen aller EU-Außenminister, dass deren Gedanken bei den Menschen in Russland seien.
  • 4/3/2017 2:42:15 PM   Leonie Feuerbach
    Die Nachrichtenagentur AFP berichtet soeben, dass laut russischen Behörden ein weiterer Sprengsatze in einer andere U-Bahnstation von St. Petersburg entdeckt worden ist.
  • 4/3/2017 2:22:20 PM   Leonie Feuerbach
    Auch der Generalsekretär der NATO und ehemalige Ministerpräsident Norwegens, Jens Stoltenberg, hat den Russen sein Beileid ausgesprochen.
  • 4/3/2017 2:17:33 PM   Leonie Feuerbach
    Auch Außenminister Sigmar Gabriel hat sich inzwischen zu dem mutmaßlichen Anschlag geäußert. Seine Gedanken seien bei den Russen, den Opfern und ihren Familien.
  • 4/3/2017 2:14:19 PM   Christoph Strauch
    Dem Nationalen Antiterror-Komitee (NAK) zufolge hat es 9 Todesopfer und 20 Verletzte gegeben. "Nach vorläufigen Informationen sind bei der Explosion in einer Sankt Petersburger Metro 9 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 20 erlitten teils schwere Verletzungen", zitiert "TASS" das Komitee. Der Gouverneur von Sankt Petersburg, Georgij Poltawtschenko, hatte zuvor den Tod von 10 Menschen bestätigt.
  • 4/3/2017 2:06:02 PM   Leonie Feuerbach
    In der Vergangenheit hat es schon mehrere Anschläge tschetschenischer Islamisten auf die Moskauer U-Bahn gegeben. St. Petersburg war bisher verschont geblieben.
  • 4/3/2017 2:03:01 PM   Christoph Strauch
    Ein Sprecher der russischen Generalstaatsanwaltschaft hat der Nachrichtenagentur "TASS" zufolge die Explosion in Sankt Petersburg als "Terroranschlag" bezeichnet.
  • 4/3/2017 2:00:46 PM   Leonie Feuerbach
    Der örtliche Gouverneur spricht laut Interfax inzwischen von 50 Verletzten.
  • 4/3/2017 1:54:24 PM   Christoph Strauch
    Infolge der Explosion ist es im Zentrum von Sankt Petersburg zu einem Verkehrskollaps gekommen. Nach Angaben der Stau-Applikation yandex.probki ist der Verkehr auf den zentralen Straßen blockiert, ein Teil der Straßen ist gesperrt.
  • 4/3/2017 1:53:44 PM   Leonie Feuerbach
    Nach wie vor herrscht Verwirrung darüber, ob es eine oder zwei Explosionen gegeben hat. Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Stadt hatten angegeben, es hätten sich zwei Explosionen in zwei Waggons an zwei Metro-Stationen ereignet. Später hieß es, eine Bombe sei zwischen zwei Stationen explodiert, wodurch sie an zwei Bahnhöfen gehört wurde.
     
  • 4/3/2017 1:38:17 PM   Leonie Feuerbach
    Gefunden wurde diese nicht detonierte Bombe demnach in der Metrostation Ploschtschad Wosstanija (Platz des Aufstands), die direkt unter dem größten Bahnhof der Stadt liegt.
  • 4/3/2017 1:37:26 PM   Leonie Feuerbach
    Laut der russischen Agentur Interfax ist in St. Petersburg ein weiterer, nicht explodierter Sprengsatz entdeckt worden.
  • 4/3/2017 1:19:20 PM   Cai Philippsen

    Die zerstörte Tür des U-Bahn-Wagens zeigt die Wucht der Explosion. Bild: Picture-Alliance

  • 4/3/2017 1:13:08 PM   Timo Steppat
     
    Über die Situation in Moskau ist bislang wenig bekannt, es gibt aber bereits erste Reaktionen. Auch vom Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert.
  • 4/3/2017 1:12:55 PM   Cai Philippsen
    Sämtliche U-Bahnhöfe der Stadt wurden geschlossen.
  • 4/3/2017 12:57:23 PM   Cai Philippsen
    Der Agentur Interfax berichtete, dass womöglich eine Schrapnellbombe gezündet worden sei.
  • 4/3/2017 12:57:05 PM   Cai Philippsen
    Die Ursache für die Explosionen sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge unklar. Man ziehe alle Möglichkeiten in Betracht, auch Terrorismus. Putin bestätigt, dass es Tote und Verletzte gebe. (Reuters)
     
  • 4/3/2017 12:56:16 PM   Cai Philippsen

    Tote bei Explosion in U-Bahn-Station in St. Petersburg

    In St. Petersburg hat sich eine Explosion in einer U-Bahn-Station ereignet. Es soll mindestens zehn Tote geben. Bilder zeigen einen schwer beschädigten Waggon und viele Verletzte auf dem Bahnsteig.
  • 4/3/2017 12:53:56 PM   Cai Philippsen
    Liebe Leser,
     
    in St.Petersburg hat sich in einer U-Bahn-Station eine schwere Explosion ereignet. Nach ersten Berichten gibt es mindestens zehn Tote und viele Verletzte.
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