Flüchtlingskrise 2015

Flüchtlingskrise 2015

  • 9/6/2015 6:29:44 AM   Lorenz Hemicker
    Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Flüchtlingskrise.
  • 9/6/2015 6:37:21 AM   Lorenz Hemicker
    Die EU-Kommission will Ungarn um 54.000 schutzbedürftige Flüchtlinge entlasten und diese nach einem festen Schlüssel auf die Mitgliedstaaten verteilen. Aus Griechenland sollen 50.400 Flüchtlinge umgesiedelt werden, aus Italien 15.600. Weitere Informationen aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung finden Sie hier.
  • 9/6/2015 6:40:40 AM   Lorenz Hemicker
    Bereits gestern Abend hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, dass die EU-Kommission Albanien und Kosovo auf die Liste sicherer Herkunftsländer setzen will.
  • 9/6/2015 6:47:08 AM   Lorenz Hemicker
    Atempause in Budapest. Ein deutscher Korrespondent hat in der Nacht nur wenige neue Flüchtlinge am Keleti-Bahnhof ausmachen können.


  • 9/6/2015 6:53:00 AM   Lorenz Hemicker
    Von Wien aus machen sich weitere Flüchtlinge auf den Weg nach Bayern. An Bord eines regulären Schnellzuges seien am Morgen rund 700 gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei. Ansonsten ist auch am Wiener Westbahnhof die Lage offenbar ruhig.
  • 9/6/2015 6:59:00 AM   Lorenz Hemicker
    Ein Grund für die Ruhe in Budapest könnte sein, dass aus Serbien zuletzt offenbar deutlich weniger Flüchtlinge nach Ungarn gekommen sind. Nur 744 Menschen, darunter 169 Kinder, die illegal über die
    Grenze gekommen waren, seien am Samstag aufgegriffen worden, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine Mitteilung der ungarischen Polizei vom Sonntag. In den vergangenen Wochen hatte die Zahl bei 1500 bis 3000 pro Tag gelegen. Laut ungarischen
  • 9/6/2015 7:07:00 AM   Lorenz Hemicker
    Sämtliche Informationen zur Flüchtlingskrise finden Sie auf unserer Themenseite.
  • 9/6/2015 7:13:20 AM   Lorenz Hemicker
    Ein Reporter der Ruhrnachrichten hat eingefangen, wie vor wenigen Minuten Flüchtlinge am Dortmunder Bahnhof empfangen worden sind.


  • 9/6/2015 7:21:00 AM   Lorenz Hemicker
    Mehrere Flüchtlingen aus Ungarn, die in der Nacht zum Sonntag Österreich erreichten, mussten nach Angaben des Roten Kreuzes in Krankenhäuser behandelt werden. Insgesamt seien bis zum Morgen 16 Migranten in Kliniken nach Kittsee und Eisenstadt gebracht werden. Unter ihnen seien sieben schwer kranke Kinder, teilte Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Reinhold Renner, mit. (dpa)
  • 9/6/2015 7:28:05 AM   Lorenz Hemicker
    Am Frankfurter Hauptbahnhof war die Lage am Sonntagmorgen ebenfalls ruhig. Nur einzelne Flüchtlinge schliefen zusammengekauert auf Isomatten im Geschoss zwischen U-Bahnsteigen und Zuggleisen. Am Vorabend hatten zahlreiche Bürger rund 500 Flüchtlinge freundlich empfangen.

    Drei Frankfurterinnen mit einem Willkommensgruß für die Flüchtlinge (Foto: dpa)
    von Lorenz Hemicker

  • 9/6/2015 7:40:00 AM   Lorenz Hemicker
    Die Nachrichtenagentur Reuters meldet neue Zahlen aus Bayern. Demnach hat die Regierung von Oberbayern am Samstag nach eigenen Angaben 6780 ankommende Flüchtlinge gezählt. Am frühen Sonntagmorgen seien weitere 1200 eingetroffen. Für den Mittag werde dann noch einmal ein Zug mit 450 Flüchtlingen erwartet.
  • 9/6/2015 7:46:00 AM   Lorenz Hemicker
    Der Nahost-Korrespondent des Wall Street Journal mit aktuellen Bewegtbildern von der östereich-ungarischen Grenze.


  • 9/6/2015 7:57:00 AM   Lorenz Hemicker
    Während die CSU sich mit dem Flüchtlingszustrom noch nicht ganz angefreundet hat, sieht der Empfang am Münchner Hauptbahnhof anders aus: Straff organisiert, effizient und dabei noch freundlich - in der Nacht erlebte unser Autor eine Stimmung, die eher zur Fußball-WM gepasst hätte.
  • 9/6/2015 8:28:20 AM   Lorenz Hemicker
    Rund 1000 Flüchtlinge aus Ungarn werden nach Angaben der österreichischen Polizei noch am Sonntag in Bussen vom Grenzort Nickelsdorf bis Salzburg an der Grenze zu Deutschland gebracht. Von dort sollen sie nach München weiterreisen. Für den Transport seien 20 Busse im Einsatz, sagte der stellvertretende Polizeidirektor des Burgenlandes, Christian Stella. (dpa)
  • 9/6/2015 8:42:07 AM   Fridtjof Küchemann
    Rund 500 Flüchtlinge sind nach Angaben der Polizei mit Bussen auf dem Weg in die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Wann die Busse mit den zumeist aus Syrien und Afghanistan stammenden Menschen eintreffen sollten, ist unklar. Sie seien bereits in Bayern gestartet, hieß es am Vormittag. Gegen 14.20 Uhr sollte zudem ein Zug mit rund 300 Menschen aus Wien und Passau am Frankfurter Hauptbahnhof ankommen. „Die Lage kann sich aber stündlich ändern“, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion in Koblenz. Rheinland-Pfalz und das Saarland rechneten zunächst nicht mit der Ankunft von Flüchtlingen an diesem Sonntag.
  • 9/6/2015 8:44:26 AM   Fridtjof Küchemann
    Am Morgen erreichten per Zug Hunderte Flüchtlinge, die über Ungarn nach Deutschland auf dem Weg waren, den Dortmunder Hauptbahnhof. Darunter waren viele Menschen aus Syrien. Am Vormittag werden weitere Züge mit Flüchtlingen in NRW erwartet, die via Ungarn Deutschland erreichen. Ihre Gesamtzahl wird auf rund 1400 geschätzt. Nach Angaben der Stadt Dortmund sollen sie landesweit untergebracht werden. Wenige Stunden vor Ankunft des ersten Zuges mit Flüchtlingen marschierten Rechtsextremisten in der Nähe des Hauptbahnhofes auf.
  • 9/6/2015 9:00:14 AM   Fridtjof Küchemann
    An diesem Morgen haben Bürger in Dortmund die Flüchtlinge mit Applaus und Plakaten begrüßt. Auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger und der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau (beide SPD) kamen zum Hauptbahnhof der größten Stadt des Ruhrgebietes. Zuvor waren in der Nacht bei einer Demonstration gegen die Aufnahme von Flüchtlingen mindestens fünf Personen verletzt worden. In einer geplanten Unterkunft hatten Unbekannte versucht, ein Feuer zu legen.
  • 9/6/2015 9:05:05 AM   Fridtjof Küchemann
    Die ersten Busse mit den erwarteten 500 Flüchtlingen aus Ungarn sind am Sonntagmorgen in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen angekommen. Das sagte die Sprecherin des Sozialministeriums, Esther Walter. „496 Menschen kommen heute zu uns.“ Voraussichtlich bis zum Nachmittag sollen sie in einem ehemaligen Druckereigebäude der „Frankfurter Rundschau“ in Neu-Isenburg bei Frankfurt untergebracht werden. Dort gibt es seit Samstag Platz für bis zu 700 Menschen.
  • 9/6/2015 9:06:47 AM   Fridtjof Küchemann
    Finnlands Regierungschef Juha Sipilä will sein Landhaus für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Das mehr als 500 Kilometer nördlich von Helsinki gelegene Haus werde "derzeit nicht viel genutzt", sagte Sipilä am Samstag im finnischen Fernsehen. Flüchtlingslager in Finnland sind derzeit angesichts der beispiellosen Zahlen der Ankömmlinge völlig ausgelastet. Vor allem in der nur dünn besiedelten nordwestlichen Region Finnlands, wo Sipiläs Landhaus liegt, mangelt es an Aufnahmezentren.
  • 9/6/2015 9:07:43 AM   Lorenz Hemicker
    Dieses Foto sorgt für Verwirrung: Erst schien es es handele sich hier um den Grundgesetzartikel 14, den die Schöpfer der Säule meinen. Das wäre falsch. Denn der ist in Artikel 16 des Grundgesetzes niedergelegt. Nun hat ein Leser eine möglich Aufklärung parat: Die Säule bezieht sich auf Artikel 14 der 1948 veröffentlichten Charta der Menschenrechte. Danke für den Hinweis!

    "Recht auf Asyl" ist auf einer Säule in der Straße der Menschenrechte in Nürnberg (Bayern) am 05.09.2015 zu lesen. Die komplette Aufschrift der Säule lautet "Art. 14: Recht auf Asyl im Falle der Verfolgung". Darunter steht die Übersetzung in Armenisch. (Foto: dpa)

  • 9/6/2015 9:19:39 AM   Lorenz Hemicker
    Wer keinen Flüchtling ins Land lässt, hat kein Herz. Wer alle Flüchtlinge ins Land lässt, hat keinen Verstand. Eindimensionale Ethiken nach dem Motto "Je mehr Nächstenliebe desto besser." oder "Je mehr Willommenskultur desto besser" wirken, wenn man eine Gesellschaft als (kybernetisches) System betrachtet, destabilisierend, geradezu verheerend. Hans-Jürgen SteffensSonntag, 6. September 2015 am 11:19

  • 9/6/2015 9:29:00 AM   Fridtjof Küchemann
    Inzwischen warten auf dem Wiener Westbahnhof wieder mehrere Hundert Flüchtlinge auf ihre Weiterreise nach Deutschland. Im ersten Zug aus Nickelsdorf an der Grenze zu Ungarn kamen am Vormittag viele Familien mit kleinen Kindern an. Insgesamt ist der Zustrom  von Flüchtlingen aus Ungarn aber geringer als am Samstag.


    (Foto dpa)


  • 9/6/2015 9:34:21 AM   Lorenz Hemicker
    Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, ruft die Deutschen dazu auf, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. "Wenn Menschen, die aus Syrien kommen, in Privathäusern aufgenommen werden, ist das Gold wert für die Integration", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Dieses Potenzial müsse viel mehr genutzt werden als bisher. (AFP)
  • 9/6/2015 9:35:00 AM   Lorenz Hemicker
    Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bietet eine detaillierte Übersicht zu den Flüchtlingsströmen aus den Krisengebieten nach Europa.


  • 9/6/2015 9:49:00 AM   Lorenz Hemicker
    Die ungarische Polizei hat an der Grenze zu Serbien in Röszke ein zweites Aufnahmelager eingerichtet. Auf dem mit einem vier Meter hohen Zaun und Nato-Stacheldraht gesicherten Gelände sind 100 beheizbare Zelte aufgebaut, in denen 1000  Menschen untergebracht sind. Aus dem ersten Lager brachen am Freitag Hunderte Menschen aus. Sie wurden später von der Polizei aber wieder aufgegriffen. (Reuters)
  • 9/6/2015 10:00:00 AM   Lorenz Hemicker

  • 9/6/2015 10:02:51 AM   Tillmann Neuscheler


    In Hamburg koordinieren Helfer ihre Spenden über eine Internetseite. Wer wissen will, was gesucht wird, kann hier alles im Detail finden. Unter www.zusammenschmeißen.de versammelt das städtische Unternehmen Fördern und Wohnen in Hamburg Hinweise zu den von Flüchtlingen und ihren Helfern in der Kleiderkammer Messehallen benötigten Sachen. Die Schuhe sollten paarweise zusammengebunden werden. Babyflaschendürfen nicht aus Glas sein. Stofftiere können aus Hygienegründen nicht weitergegeben werden. Matratzen werden nicht gebraucht.




  • 9/6/2015 10:09:00 AM   Lorenz Hemicker
    Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hat angesichts der Flüchtlingskrise einen EU-Krisengipfel gefordert und die von seinem Land bewilligte Nothilfe als "vorübergehende" Maßnahme bezeichnet. Mit Blick auf die Aufnahme tausender, von der ungarischen Grenze kommender Flüchtlinge und die Organisation des Weitertransports nach Deutschland durch die österreichischen Behörden sagte Faymann am Sonntag, "eine derartige Handlung" sei "keine Lösung". Die von Österreich entgegengebrachte  Unterstützung sei eine "einmalige Aktion" gewesen, Österreich habe damit gezeigt, "guten Willens" zu sein, zitierte die österreichische Nachrichtenagentur APA den Kanzler.
  • 9/6/2015 10:19:00 AM   Lorenz Hemicker
    Die zyprische Küstenwache hat in der Nacht zum Sonntag 114 syrische Migranten aus einem Fischkutter gerettet, der vor der Mittelmeerinsel in Seenot geraten war. Wie der zyprische Rundfunk (RIK) am Sonntag berichtete, seien alle Menschen wohlauf. Unter ihnen seien zahlreiche Kinder, hieß es.
  • 9/6/2015 10:25:06 AM   Lorenz Hemicker
    Wenn reale Not am Mann ist, gibt es keine Quoten der Nächstenliebe. Erst danach mag geprüft werden, wer bleiben möchte und kann. Jochen Uebelonntag, 6. Sept
  • 9/6/2015 10:27:00 AM   Lorenz Hemicker
    Iran hat die Flüchtlingspolitik einiger EU-Länder heftig kritisiert. „Wir im Iran haben damals Millionen von Afghanen aufgenommen, nun haben einige Länder Problem mit der Aufnahme von einer kleinen Anzahl von Menschen in höchster Not“, sagte Außenminister Mohammed Dschawad Sarif laut der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. Nach der Invasion der Sowjetunion in Afghanistan, strömten in den Achtzigern Millionen afghanischer Flüchtlinge nach Iran.
  • 9/6/2015 10:32:00 AM   Lorenz Hemicker
    Jean-Claude Juncker vergisst wohl, dass es sich bei den Mitgliedstaaten der EU um souveräne Staaten handelt, deren Regierungen vom Volk demokratisch gewählt wurden und die insofern dem Vorteil und Nutzen der eigenen Nation dienen. Die europäische Kommission und die übrigen Institutionen sind weit weg von einer demokratischen Legitimation. Im übrigen wird bei uns und bei der EU nur von Verteilung gesprochen, aber es gibt keine Diskussion darüber, den Zustrom einzudämmen.Sven H. SchillingsSonntag, 6. September 2015 am 12:01

  • 9/6/2015 10:39:00 AM   Lorenz Hemicker
    Französische Bürgermeister wollen als Antwort auf das Flüchtlingsdrama Asylsuchende in ihren Gemeinden unterbringen. Mehrere Dutzend Gemeindechefs hätten sich schon bereiterklärt, Flüchtlinge und Asylbewerber aufzunehmen, schrieb Innenminister Bernard Cazeneuve in einem am Sonntag veröffentlichten Brief an alle Bürgermeister des Landes. Details sollen bei einem Arbeitstreffen im Innenministerium geklärt werden. (dpa)
  • 9/6/2015 10:42:00 AM   Lorenz Hemicker

  • 9/6/2015 10:47:00 AM   Fridtjof Küchemann
    Israel soll auf den Golanhöhen die Grenze für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien öffnen. Das fordern Oppositionspolitiker in der Knesset.Zugleich teilt Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit, er dränge die Uno und europäische Länder, auf Israel einzuwirken, damit es die Übersiedlung palästinensischer Flüchtlingen aus Syrien ins Westjordanland gestatte. BeideVorstöße sind nur schwerlich umzusetzen. Offiziellist Israel seit 1973 mit dem Nachbarland im Kriegszustand.
    Zwei Vorstöße, ein Anliegen: Der israelische Oppositionsführer Jizchak Herzog und der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Mitte August in Ramallah (Foto Reuters)




  • 9/6/2015 10:54:00 AM   Fridtjof Küchemann

    Papst Franziskus bei einem Friedensgebet für Syrien im September 2013 (Foto Eric Vandeville)

    Papst Franziskus ruft zu Solidarität mit Flüchtlingen auf. Jede Pfarrei, jede Gemeinde und jedes Kloster in Europa solle eine Migrantenfamilie aufnehmen, bittet das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche beim Angelus-Gebet unter dem Applaus Tausender Gläubiger auf dem Petersplatz. Die zwei Pfarreien des Vatikans würden in Kürze zwei Familien aufnehmen.
  • 9/6/2015 11:18:18 AM   Lorenz Hemicker

    Eine Herausforderung, über die sich Europa die kommenden Wochen Gedanken machen muss, getwittert vom Pressesprecher der Münchner Sicherheitskonferenz.
  • 9/6/2015 11:25:00 AM   Fridtjof Küchemann

    Nach der Ankunft von 269 Flüchtlingen in der Dresdner Offizierschule des Heeres werden dort für heute keine weiteren Neuankömmlinge aus Ungarn erwartet. Am Vormittag blieb vor der Kaserne sowie auch vor anderen Flüchtlingsunterkünften wie etwa in Heidenau, wo es vor zwei Wochen zu Krawallen von Rechtsextremisten gekommen war, die Lage ruhig. Die schutzsuchenden Menschen seien in einer Sporthalle untergebracht worden. Es seien viele Kinder darunter.

  • 9/6/2015 11:33:00 AM   Fridtjof Küchemann
    In der Nacht haben Unbekannte eine Rauchbombe in die Hofanlageeiner Flüchtlingsunterkunft in Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) geworfen. Dort sind unter anderem auch rund 50 Flüchtlinge untergebracht. Wegen der Rauchentwicklung hätten 15 Menschen um Mitternacht das Gebäude verlassenmüssen, wie die Polizei an diesem Sonntag mitteilte. Die Polizei fahndet nachden zwei Tätern, die laut Augenzeugen davonrannten.

  • Münchner Oberbürgermeister fordert "uneingeschränkte Solidarität" der anderen Bundesländer http://pbs.twimg.com/media/CON3TC5WsAAL8Pj.jpg

  • 9/6/2015 11:38:00 AM   Lorenz Hemicker
    Wer als Politiker Flüchtlinge mit Äußerungen anlockt, der sollte nicht auch noch von Bürgern erwarten, dass sie ihr privates Heim für Fremde öffnen. Er muss gefälligst dafür sorgen, dass sie in entsprechenden staatlichen Institutionen untergebracht werden.KonsequioSonntag, 6. September 2015 am 13:31

  • 9/6/2015 11:50:00 AM   Fridtjof Küchemann
    Die österreichischen Behörden rechnen für Sonntag mit der Durchreise von insgesamt bis zu 10.000 Flüchtlingen nach Deutschland. Das teilten Einsatzleiter nach einer Koordinierungssitzung in Salzburg mit. Zuvor erklärten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), sie hätten am Samstag insgesamt 11.000 aus Ungarn angekommene Migranten Richtung Deutschland befördert. Sonntagvormittag seien weitere 2200 Migranten in Zügen nach Deutschland unterwegs gewesen seien, teilte eine ÖBB-Sprecherin in Wien mit.

  • 9/6/2015 12:00:00 PM   Lorenz Hemicker
    Wie geht es weiter in der Flüchtlingskrise? Ein Überblick über die wichtigsten Termine in den kommenden Wochen:

    6.
    September (heute): Koalitionssauschuss: Die Spitzen von CDU, CSU und SPD wollen die Grundlinie im Umgang mit dem Flüchtlingsthema festlegen.

    9. September: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker redet vor dem Europäischen Parlament. Dann will die Brüsseler Behörde auch ihr Maßnahmen vorstellen - einschließlich
    eines verbindliches Verteilungsschlüssels.

    9. September: In Berlin kommen die Staatskanzleichefs der Länder mit Kanzleramtschef Peter Altmaier zusammen. Ziel ist die Vorbereitung eines Treffens mit den Ministerpräsidenten am
    24. September. Es geht um Geld und Gesetzesänderungen.

    14. September: Sondertreffen der EU-Innenminister. Hier sollen zumindest Vorentscheidungen unter anderem für ein EU-weites Verteilsystem, aber auch den Schutz der
    Schengen-Außengrenzen fallen.

    24. September: Treffen mit den Ministerpräsidenten im Kanzleramt. Hier soll festgelegt werden, wie Bund, Länder und Kommunen gemeinsam vorgehen. Dabei geht es um die Aufteilung der
    Kosten sowie Gesetzesänderungen.


    Ende September/Anfang Oktober: Angedacht ist ein Sondertreffen der EU-Regierungschefs. Dies dürfte aus Sicht der Bundesregierung nötig werden, weil sich einige strittige Punkte
    wohl nur auf höchster Ebene lösen lassen.

    15./16. Oktober: Regulärer EU-Gipfel in Brüssel, der ebenfalls unter dem Eindruck der Flüchtlingskrise stehen dürfte.
  • 9/6/2015 12:04:00 PM   Lorenz Hemicker
    Der Leiter von Human Rights Watch, Kenneth Roth, lobt Deutschland für sein Engagement.


  • 9/6/2015 12:10:02 PM   Lorenz Hemicker

    Diese provisorische Aufnahmeeinrichtung in Neu-Isenburg (Hessen) ist versorgt. (Foto: dpa)


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