G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/7/2017 12:47:43 PM   Oliver Georgi
  • 7/7/2017 12:48:14 PM   Johanna Dürrholz
    Die zweite Bürgermeisterin der Hansestadt, Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), meldet sich zu Wort: Hamburg sei einfach zu klein für G 20 – in jeglicher Hinsicht.
     
  • 7/7/2017 12:52:19 PM   Johanna Dürrholz
    Indiens Premierminister Narendra Modi fühlt sich wohl in Hamburg:
     
  • 7/7/2017 12:52:30 PM   Martin Franke
     
    Merkel und Trump: Was soll uns dieses Bild vom Gipfeltreffen sagen? (Foto: Reuters)
     
  • 7/7/2017 12:53:38 PM   Johanna Dürrholz
    Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) ist hinsichtlich der Krawalle in Hamburg zwiegespalten:
     
  • 7/7/2017 12:55:12 PM   Oliver Georgi
    Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die gewalttätigen Ausschreitungen verurteilt. „Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren. Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen“, sagte er der „Bild“-Zeitung.
     
    Meinen Respekt haben diejenigen, die – wie von unserer Verfassung garantiert – auch ihren Protest zum Ausdruck bringen und die Polizisten, die es mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass Deutschland ein guter Gastgeber für wichtige und notwendige Gespräche sein kann.“
  • 7/7/2017 12:56:14 PM   Oliver Georgi
    Donald Trump bleibt auch in Hamburg dabei: Er will einen Grenzwall an der Grenze zum Nachbarland Mexiko. Auf die Frage, ob er wie bisher wolle, dass Mexiko für die Mauer bezahlt, sagt Trump: "Absolut." Zudem mache man bei Handelsfragen mit Mexiko "sehr guten Fortschritt".
  • 7/7/2017 12:57:13 PM   Oliver Georgi

    Konzentriert? Oder eher gelangweilt? Russlands Präsident Wladimir Putin (Foto: afp)

  • 7/7/2017 1:00:15 PM   Johanna Dürrholz
    Will keiner mit ihm reden? Donald Trump wartet allein an seinem Platz.
    (Bild: AFP)
     
  • 7/7/2017 1:01:13 PM   Oliver Georgi
    Ein erschütterndes Video: Ein Fahrgast in einem Linienbus filmt die Radikalen auf der Elbchaussee.
     
  • 7/7/2017 1:10:07 PM   Johanna Dürrholz
    Währenddessen trifft sich Bürgermeister Olaf Scholz mit dem Bürgermeister von New York City:
     
  • 7/7/2017 1:10:37 PM   Oliver Georgi
    Ein Treffen mit Donald Trump hilft nach Worten von Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto dabei, "einen sehr starken Dialog" zum nordamerikanischen Freihandelsabkommen Nafta fortzusetzen.
  • 7/7/2017 1:24:38 PM   Johanna Dürrholz
    Der Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz (SPD), äußert sich zu den Krawallen in seiner Hansestadt:
     
     
  • 7/7/2017 1:27:39 PM   Johanna Dürrholz
    Unser Reporter Sebastian Eder befindet sich jetzt am Millerntorplatz. Sein erster Eindruck: Viele Menschen, einzelne Vermummte, momentan friedliche Stimmung und Musik.
     
     
  • 7/7/2017 1:38:44 PM   Johanna Dürrholz
    Hausverbot für die Mächtigen dieser Welt: Erteilt von Olivia Jones, St. Pauli.
     
  • 7/7/2017 1:40:31 PM   Johanna Dürrholz
    Die Hamburger Polizei räumt derweil mit bösen Gerüchten auf:
     
    Der Postillon hatte zuvor Folgendes behauptet:
     
  • 7/7/2017 1:42:19 PM   Martin Franke
    Melania steckt im Gästehaus fest
     
    Die G-20-Krawalle in Hamburg haben den Ablauf des G-20-Partnerprogramms massiv beeinträchtigt. Die Ehefrau von Präsident Donald Trump, Melania Trump, saß am Freitag stundenlang in ihrer Unterkunft an der Außenalster fest und verpasste den Auftakt mit Hafenrundfahrt und Klima-Vorträgen. Ein Termin im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ), das mitten im Demo-Bereich liegt, musste kurzfristig umdisponiert und in ein Hotel verlegt werden.
     
    Während Brigitte Macron oder Emine Erdogan das Partnerprogramm wahrnehmen konnten, musste die "First Lady" der Vereinigten Staaten im Gästehaus des Hamburger Senats ausharren. Die Polizei habe Melania Trump keine Sicherheitsfreigabe erteilt, sagte ihre Sprecherin der dpa. Nach ihren Angaben hatte sich die Präsidentengattin auf die Aktivitäten mit den anderen Partnern der Staats- und Regierungschefs gefreut.
     
    Für den Abend ist ein Konzert und ein Abendessen in der Hamburger Elbphilharmonie vorgesehen, bei dem die Staats- und Regierungschefs mit ihren Partnern wieder zusammentreffen sollten. (dpa)
  • 7/7/2017 1:44:45 PM   Johanna Dürrholz
    Am Millerntorplatz wird versucht, eine spontane Demo anzumelden. Ein Lautsprecherwagen steht in der Mitte des Platzes, die Veranstalter sagen durch: "Wir sind hier, aber wir bewegen uns auch. Fünf Finger sind eine Faust." Damit ist die Taktik gemeint, in verschiedenen Großgruppen in die blaue Zone einzudringen. Unter den Demonstranten erholen sich viele Autonome mit schwarzen Kapuzen auf dem Kopf. Einzelne Gruppen brechen immer wieder auf und verschwinden in der Ferne. (Sebastian Eder)
  • 7/7/2017 1:50:52 PM   Johanna Dürrholz
    Die Hamburger Feuerwehr hat Unterstützung von der Berliner Feuerwache bekommen:
     
  • 7/7/2017 1:53:18 PM   Johanna Dürrholz

    Unsere Kollegen vor Ort berichten derweil: An den Landungsbrücken werden wieder Wasserwerfer eingesetzt. Eine Kamerateam wurde offenbar von Demonstranten mit Schlagstöcken angefriffen. (Daniel Blum)

  • 7/7/2017 1:59:47 PM   Johanna Dürrholz
    Immer mehr Menschen ziehen die Kapuzen auf und vermummen sich. Vermummte reißen Steine aus dem Bordstein und zertrümmern sie zu vielen kleinen Teilen. Auch eine Linken-Flagge wird geschwenkt, die Trägerin ist allerdings nicht vermummt. (Sebastian Eder)
     
     
  • 7/7/2017 2:03:01 PM   Martin Franke
    CSU-Innenpolitiker kritisiert Hamburg und Polizei
     
    Hans-Peter Uhl hat die Entscheidung kritisiert, den G-20-Gipfel nach Hamburg zu vergeben. "Man hätte den G-20-Gipfel nie in einer Millionenstadt wie Hamburg veranstalten dürfen. Die Sicherheitslage ist dort viel zu schwer zu kontrollieren", sagte er der "Bild"-Zeitung.
     
    Nicht umsonst habe Bayern den G-7-Gipfel im Sommer 2015 nach Schloss Elmau verlegt. "Da hielt sich die Randale in Grenzen." Uhl kritisierte auch die Taktik der Polizei in Hamburg am Donnerstagabend: "Der schwarze Block durfte mit Seitentransparenten im Demonstrationszug laufen. Das ist ein riesiger Fehler. Dieser illegale Sichtschutz dient nur der verdeckten Vorbereitung von Gewalttaten. Die Polizei muss das in so einer Situation sofort gewaltsam unterbinden." (dpa)
  • 7/7/2017 2:04:08 PM   Johanna Dürrholz
    Kathrin Jakob zeigt die Perspektive der anderen Seite: Hinter der Polizei, an den Landungsbrücken.
     
     
  • 7/7/2017 2:05:50 PM   Johanna Dürrholz

    Sebastian Eder beobachtet weiter die anschwellende Menge.

  • 7/7/2017 2:08:09 PM   Johanna Dürrholz

    Und da ist er wieder: der Schwarze Block. Er läuft derzeit die Helgoländer Allee hoch. (Video: Sebastian Eder)

  • 7/7/2017 2:16:55 PM   Martin Franke
    Die Linke hält Polizeistrategie für "vollständig gescheitert"
     
    Die Eskalation der Gewalt bei der Anti-G-20-Demonstration „Welcome to Hell“ ist nach Ansicht der Linken in der Hamburger Bürgerschaft „ohne jeden Zweifel von der Polizei“ ausgegangen. Sie habe die bis dahin friedliche Demonstration angegriffen, in einem ummauerten Straßenabschnitt eine Massenpanik ausgelöst und selbst flüchtende Menschen attackiert, erklärten die Fraktionsvorsitzenden Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir am Freitag. Mit diesem Einsatz habe die Polizei „mindestens Schwerverletzte billigend in Kauf genommen und die Szenen produziert, die sie wochenlang angekündigt hat“.
     
    Das Einsatzkonzept von Senat und Polizei sei auf massive Eskalation angelegt, kritisierten die Linken-Politiker. Das habe sich auch im Umgang mit friedlichen Protesten und Blockaden am Freitagmorgen gezeigt. „Der Ansatz, durch Rechtsverstöße und massive Einsätze berechtigte Proteste möglichst weit vom G-20-Gipfel fernzuhalten, ist vollständig gescheitert.“ Die Polizei werde in einem Konflikt verheizt, zu dem Senat und Regierungsfraktionen seit Tagen schweigen würden. „Die politische Verantwortung für dieses eskalative Konzept tragen der Innensenator und letztlich auch der Erste Bürgermeister.“ (dpa)
  • 7/7/2017 2:20:55 PM   Johanna Dürrholz
    Derweil trifft Angela Merkel die UNICEF-Botschafterin Muzoon Almellehan aus Syrien.
     
  • 7/7/2017 2:28:49 PM   Martin Franke
    Trump trifft Putin
     
    Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin sind beim G-20-Gipfel erstmals zu einem Gespräch zusammengekommen. Beide bezeichneten es als eine Ehre und zeigten sich erfreut, den jeweils anderen zu treffen. Putin sagt, Telefongespräche seien niemals ausreichend.
     
    Sie haben einiges zu besprechen – ein wunder Punkt ist der Krieg in Syrien, in dem die Vereinigten Staaten und Russland gegensätzliche Positionen vertreten. Putin ist ein Unterstützer des Regimes von Assad. (Reuters)
  • 7/7/2017 2:31:22 PM   Johanna Dürrholz
    Die Situation in Hamburg ist weiterhin unübersichtlich, scheint sich aber definitiv zuzuspitzen. An den Stationen Landungsbrücken und Reeperbahn halten die S-Bahnen derzeit nicht:
     
     
    Unsere Reporter meinen: Die Situation ähnelt der gestrigen. Demonstranten, teilweise verhüllt, und Polizisten belauern sich. Die Polizei blockiert den Zug an den Landungsbrücken. (Bild: Kathrin Jakob)
     
     
  • 7/7/2017 2:37:37 PM   Martin Franke
    Die Organisation Greenpeace erinnert mit ihrer Kritik am G-20-Gipfel fast an einen Karnevalswagen aus Köln oder Mainz.
     
  • 7/7/2017 2:37:59 PM   Johanna Dürrholz
    An den Landungsbrücken haben sich am Mittwoch noch viele friedliche Hamburger zur Nachttanzdemo getroffen. Heute herrscht hier eigentlich Versammlungsverbot. Trotzdem strömen hier gerade wieder Tausende Demonstranten auf den Platz. Die Polizei hat die Wasserwerfer vorgefahren – lässt die Menschen aber gerade noch gewähren, berichtet unser Reporter Sebastian Eder.
  • 7/7/2017 2:44:01 PM   Oliver Georgi
    Sie haben gesprochen: Donald Trump und Wladimir Putin nach ihrem ersten Treffen.
     
  • 7/7/2017 2:45:41 PM   Johanna Dürrholz
    Unsere Reporterin Kathrin Jakob beobachtet das Geschehen aus der Vogelperspektive:
     
     
    Die Demonstranten bauen nicht nur Straßensperren auf, sie scheinen auch eine Sitzblockade einzuläuten:
     
     
     
  • 7/7/2017 2:50:25 PM   Sebastian Eder
    "Sobald ein Gegenstand fliegt, setzen wir die Wasserwerfer wieder ein", sagt die Polizei durch.
  • 7/7/2017 2:50:52 PM   Johanna Dürrholz
    Humor in Zeiten der G-20-Treffen:
     
  • 7/7/2017 2:52:43 PM   Sebastian Eder
    Jetzt fliegen Steine an den Landungsbrücken, die Polizei setzt die Wasserwerfer ein - wie angekündigt. "Ganz Hamburg hasst die Polizei", rufen die Demonstranten.
  • 7/7/2017 2:56:40 PM   Martin Franke
    Trump und Putin geben gemeinsame Pressekonferenz
     
    "Es läuft sehr gut", begann der amerikanische Präsident, der als erster auf der kurzen Pressekonferenz sprach – und sagte, dass die Gespräche nach dem gemeinsamen Auftritt zwischen beiden weitergeführt werden sollen. Neben ihnen waren auch ihre beiden Außenminister Rex Tillerson und Sergej Lawrow anwesend. Trump unterstrich, dass es ihm eine "Ehre" sei, mit Putin zusammenzukommen.
     
    Dies erwiderte Putin, indem er betonte, dass die Gespräche mit Trump für ihn und die beiden Nationen sehr wichtig seien: "Telefongespräche sind nie genug", so Putin. Der russische Staatspräsident sagte zudem, dass er erleichtert über das Treffen sei und auf Ergebnisse hoffe.
     
    Zweifaches Händeschütteln gab es – über die inhaltlichen Streitpunkte machten die beiden Staatsführer jedoch keine Aussagen.
  • 7/7/2017 2:57:08 PM   Johanna Dürrholz

    Kathrin Jakob zeigt die Wasserwerfer in Aktion.

  • 7/7/2017 2:57:38 PM   Sebastian Eder
    Jetzt kommt die Polizei aus der anderen Richtung, der Schwarze Block verteilt sich.
  • 7/7/2017 3:02:37 PM   Johanna Dürrholz
    Die Polizei Hamburg mahnt derweil zur Vorsicht: Mit dem Auto solle man besser nicht fahren. Außerdem ruft sie friedliche Demonstranten dazu auf, sich von gewaltbereiten Demonstranten zu distanzieren.
     
     
  • 7/7/2017 3:05:19 PM   Johanna Dürrholz
    Im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld nach Angaben der Feuerwehr elf Demonstranten schwer verletzt worden. Sie seien "in Folge einer Konfrontation mit Einsatzkräften" über eine mit einem Absperrgitter versehene Mauer geklettert und dabei abgestürzt, teilte die Feuerwehr am Freitag mit. Das Absperrgitter sei unter der Last der Menschen gebrochen.
     
    Bei dem Absturz aus etwa vier Metern Höhe hätten sich die Betroffenen teils erhebliche Verletzungen zugezogen. 14 Menschen seien mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Elf Patienten stuften die Rettungskräfte als schwer- und drei als leicht verletzt ein. (AFP)
  • 7/7/2017 3:06:46 PM   Hanna Decker
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für 17 Uhr nochmal ein kurzes Statement vor der Presse angekündigt. Die zweite Arbeitssitzung zu den Themen Nachhaltigkeit, Energie und Klimaschutz dürfte dann abgeschlossen sein. Die Staats- und Regierungschefs werden sich dann auf den Weg zur Elbphilharmonie machen und dort ihre Partnerinnen und Partner treffen.
  • 7/7/2017 3:08:43 PM   Andreas Brand

    Die Ruhe vor dem Sturm an den Landungsbrücken. (Foto: Kathrin Jakob)

  • 7/7/2017 3:12:20 PM   Johanna Dürrholz

    Viele Polizisten wurden von Flaschen getroffen, die Demonstranten sind daraufhin von der Straße vertrieben geworden. Ein Teil ist Richtung Innenstadt gestürmt, viele sind noch auf den Landungsbrücken verstreut. (Sebastian Eder)

  • 7/7/2017 3:15:59 PM   Johanna Dürrholz
    Unser Reporter Daniel Blum sichtet indes berittene Einheiten an den Landungsbrücken – die Demonstranten skandieren "Tierquälerei".
     
     
     
     
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