G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/8/2017 4:42:54 PM   Henrik Pomeranz
    Deutschland hat die G 20 dafür gewonnen, den Ländern Afrikas mit einer neuartigen Partnerschaftsstrategie den Weg aus Armut und Perspektivlosigkeit zu erleichtern. Bei ihrem Gipfel in Hamburg stellten sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer hinter die Initiative der deutschen Gastgeber. Kern des "Compact with Africa" sind Investitionspartnerschaften zwischen einzelnen G-20-Staaten und reformwilligen afrikanischen Ländern. Anders als bei früherem Afrika-Programmen geht es dabei nicht alleine um neue Hilfsmilliarden, sondern um einen gemeinschaftlichen Ansatz, bei dem sich die Partner auf Augenhöhe begegnen sollen. Die Vereinigten Staaten stellen dem Welternährungsprogramm zudem 331 Millionen Dollar zur Bekämpfung der drohenden Hungersnöte im Südsudan, Jemen, Nigeria und Somalia zur Verfügung. Der amerikanische Präsident Donald Trump sagte die finanziellen Hilfen am Samstag am Rande des G-20-Gipfels zu. (Reuters/epd)
  • 7/8/2017 4:46:10 PM   Sebastian Eder

    Der Millerntorplatz ist weiter fest in der Hand der Demonstranten. Vor zwei Wasserwerfern haben sich mehr als hundert Menschen zu einer Sitzblockaden eingefunden, auf dem Platz dahinter fahren Jugendliche Skateboard, trinken Bier, auf der anderen Seite des Platzes läuft ein Punkkonzert auf der Bühne der Abschlusskundgebung. Polizisten sitzen gähnend in ihren Einsatzwagen hinter den Wasserwerfern, ein Polizeiwagen versucht mit Blaulicht über den Platz zu kommen, niemand macht Platz, das Polizeiauto dreht um. Ein paar Demonstranten applaudieren. Eine Eskalation scheint hier zumindest nicht unmittelbar bevorzustehen - aber am Donnerstag und Freitag hat Hamburg erlebt, wie schnell die Stimmung kippen kann. Olaf Scholz wird sein "Hafengeburstag"-Zitat nach den schweren Ausschreitungen der vergangenen Tage wohl noch eine ganze Weile verfolgen.

  • 7/8/2017 5:04:29 PM   Sebastian Eder

    "Lieber tanz ich als G20" war das Motto einer vollkommen friedlichen Demonstration am Mittwochabend. Einer der Wagen, vor dem vor drei Tagen stundenlang gefeiert wurde, taucht seitdem bei fast allen Demos in Hamburg irgendwann auf. Jetzt steht er am Millerntor-Stadion, wieder herrscht hier Festivalatmosphäre. Ein Wasserwerfer steht etwa 50 Meter entfernt. Die Demonstranten haben einen Luftballon daran befestigt - die Polizisten lassen ihn einfach hängen.

  • 7/8/2017 5:06:09 PM   Sebastian Eder

    Junggesellinnenabschied: "Dürfen wir auf die Reeperbahn?"

  • 7/8/2017 5:13:54 PM   Anna-Lena Ripperger

    Vermummte Polizisten auf dem Weg in die Schanze (Sebastian Eder)

  • 7/8/2017 5:17:02 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Lage im Schanzenviertel ist angespannt, berichten unsere Reporter, aber die Polizei zeigt Präsenz - anders als gestern Abend.
  • 7/8/2017 5:21:55 PM   Anna-Lena Ripperger
    Eine Gruppe Polizisten marschiert ein paar hundert Meter auf's Schulterblatt, bleibt stehen und verlässt das Viertel. An einem anderen Punkt im Schanzenviertel fliegen beim Abzug der Polizei Flaschen. Insgesamt ist die Stimmung aber relativ ruhig.
  • 7/8/2017 5:23:59 PM   Henrik Pomeranz
    Die Polizei hat während des G-20-Gipfels 23 Haftbefehle erwirkt. Zudem gab es 41 längerfristige Ingewahrsamnahmen, bei denen also Verdächtige festgesetzt wurden, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte. In der Krawallnacht zum Samstag wurden zudem 118 mutmaßliche Randalierer kurzfristig in Gewahrsam genommen, es gab 44 Festnahmen. An diesem Sonntag will die Polizei ihre Gipfel-Bilanz ziehen. (dpa)
  • 7/8/2017 5:26:05 PM   Anna-Lena Ripperger
    Auch die Polizei scheint nach dem offiziellen Ende des Gipfels gelassener zu sein:
  • 7/8/2017 5:30:30 PM   Henrik Pomeranz

    Im Schanzenviertel an der Roten Flora formiert sich gerade ein kleinerer schwarzer Block, berichtet unser Reporter Sebastian Eder. Die Polizei steht am anderen Ende der Straße.

  • 7/8/2017 5:38:23 PM   Anna-Lena Ripperger

    Die Polizisten in der Schanze zeigen deutlich mehr Präsenz, wie dieses Video von unserem Reporter zeigt.

  • 7/8/2017 5:44:34 PM   Sebastian Eder
    Vor der Roten Flora haben sich aber schon wieder Dutzende Vermummte unter die Menschen gemischt. Plötzlich taucht die Polizei am anderen Ende der Juliusstraße auf und jagt eine Gruppe Richtung Rote Flora. Die Randalierer formieren sich langsam zu einem schwarzen Block, plötzlich stehen dutzende Vermummte der Polizei gegenüber. "Ihr geht jetzt lieber", raunt ein Vermummter Passanten zu. Wenig später stürmt die Polizei los, der Schwarze Block antwortet mit einem Flaschen- und Steinhagel, dann ergreifen die Maskierten die Flucht und mischen sich wieder unter die Passanten. In den Kneipen direkt daneben essen Menschen Pizza und trinken Bier - sie haben sich an die Gewaltausbrüche fast schon gewöhnt.
  • 7/8/2017 5:51:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    FAZ.NET-Autorin Hanna Decker erklärt, wie viel Zündstoff in der Abschlusserklärung des G-20-Gipfels steckt - vor allem im Hinblick auf Donald Trump:
     

    G-20-Gipfel in Hamburg: Amerika ist isoliert

    FAZ.NETDie G-20-Staaten haben die Sonderrolle Amerikas in ihrer Abschlusserklärung zementiert. Auch jenseits des Dokuments liegt Streit in der Luft. Eine Analyse.
     
  • 7/8/2017 5:59:57 PM   Sebastian Eder
    Anwohner sitzen in den Cafés und checken den Twitter-Account der Polizei. Ein junger Mann erzählt, wie er die letzte Stunde erlebt hat: "Wir saßen auf dem Balkon in einer Straße hinter der Roten Flora. Plötzlich kam die Polizei in die Straße gerast und ist in Wohnungen gestürmt, die haben wohl Razzien gemacht. Davon fühlen sich hier natürlich viele dann provoziert. Wir sind dann vor die Flora, dort herrschte noch Volksfeststimmung. Das ist dann von einer auf die andere Sekunde gekippt. Die Polizei hat eine Riesengruppe ins Viertel gedrängt, plötzlich haben sich überall Leute, die ganz normal aussahen, vermummt und Kapuzen unter den Pullis hervorgezogen. Wenig später flogen dann Steine und die Polizei ist reingestürmt. Als die Polizei sich zurückgezogen hat, haben hier alle applaudiert. Das ist für mich das Verrückteste: Dass die Leute den Randalierern applaudieren, die gestern noch ihr Viertel verwüstet haben."
  • 7/8/2017 6:04:26 PM   Sebastian Eder
    FAZ-Korrespondent Christian Müßgens ist auch auf der Straße. Er berichtet: In den Seitenstraßen Richtung Stresemannstraße und Max Brauer Allee stehen jeweils einige Dutzend Polizisten. Sie rücken langsam vor, bleiben stehen, ziehen sich manchmal direkt wieder zurück.
  • 7/8/2017 6:16:10 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Hamburger Polizei hat um Hinweise zur Ermittlung von Straftätern gebeten und gibt jetzt einen ersten Zwischenstand bekannt: 
  • 7/8/2017 6:30:48 PM   Anna-Lena Ripperger
    Chillen nach dem Gipfel:
    Foto: Christian Müßgens
     
  • 7/8/2017 6:35:00 PM   Anna-Lena Ripperger
    Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz (SPD) hat sich nach den Krawallen bei den Protesten gegen den G-20-Gipfel vor die Polizei gestellt:
    Wir haben die Gefahr nicht unterschätzt.
    Es sei auch kein Fehler gewesen, den Gipfel in Hamburg auszurichten, sagte er am Samstagabend im ZDF.  „Denn es muss so sein, dass in demokratischen Staaten und weltoffenen Städten wie Hamburg so etwas stattfinden kann“, sagte Scholz. „Es hätte überhaupt nur drei Städte in Deutschland gegeben, wo das gegangen wäre. Und in allen wären diese Probleme der gemeinsam agierenden deutschen Polizei begegnet.“ (dpa)
  • 7/8/2017 6:46:14 PM   Anna-Lena Ripperger
    Letzte große Demo offiziell zu Ende
    Die letzte große Anti-G-20-Kundgebung ist am Samstagabend offiziell zu Ende gegangen. Zehntausende demonstrierten bei der vom Linken-Bundestagsabgeordneten Jan van Aken angemeldeten Kundgebung „Grenzenlose Solidarität statt G20“ zumeist friedlich. Die Polizei sprach von 50.000 Demonstranten, die Veranstalter von 76.000.
    Laut Polizei wurden in der Nähe der Abschlusskundgebung am Millerntorplatz „wiedererkannte Straftäter“ von Einsatzkräften aus der Menge geholt. Die Beamten seien daraufhin mit Flaschen beworfen worden. Sie hätten dann Schlagstöcke genutzt und auch einen Wasserwerfer eingesetzt. Vier Beamte hätten sich Verletzungen zugezogen, seien jedoch weiter dienstfähig. (dpa)
     
  • 7/8/2017 6:47:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Kleinere Gruppen von Polizisten sammeln sich in den Seitenstraßen des Schanzenviertels und warten offenbar auf Anweisungen, berichten unsere Reporter.
  • 7/8/2017 6:55:47 PM   Anna-Lena Ripperger
    Zwei Lager stehen sich gegenüber:
    Foto: Christian Müßgens
     
     
  • 7/8/2017 7:02:52 PM   Anna-Lena Ripperger
    Peinlicher Auftritt?
    Der führende Demokrat im amerikanischen Senat, Chuck Schumer, hat das Auftreten von Präsident Donald Trump beim G-20-Gipfel scharf kritisiert. Es seien zwar ein paar gute Sachen bei dem Treffen herausgekommen, erklärte der Fraktionschef am Samstag in Washington.
    „Aber insgesamt war es eine Peinlichkeit für unser Land und für unsere Ideale.“
    Der Tiefpunkt sei Trumps Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin gewesen.
  • 7/8/2017 7:13:30 PM   Anna-Lena Ripperger
    Trump beurteilt den Gipfel anders als Schumer:
     
    Und auch zur allgemeinen Lage in Hamburg hat er eine ganz eigene Einschätzung:
  • 7/8/2017 7:17:47 PM   Anna-Lena Ripperger
    Was bleibt von Hamburg? Auch Bilder von friedlichen Demonstranten, schreibt FAZ.NET-Autorin Aziza Kasumov:
     

    Friedlicher Protest: Hamburg kann auch anders

    FAZ.NETNach der Krawallnacht haben Zigtausende Menschen ihren Protest am Samstag friedlich auf die Straßen der Hansestadt getragen.
  • 7/8/2017 7:29:34 PM   Mathias Blumencron
    Das Schanzenviertel nimmt die Ordnung in die eigene Hand. Ein Jugendlicher wirft einem Polizeitrupp eine Flasche hinterher, wird sofort von Umstehenden zurecht gewiesen. Szenen, die sich auch an anderen Straßen im Viertel beobachten lassen. Viele der Anwohner wollen nur eins: Nicht nocheinmal eine Nacht wie gestern. Ob es gelingt, ist völlig offen. Bis auf gelegentliche Show of Force Märsche durch die Seitenstraßen hält sich die Polizei erstaunlich zurück. Und die potentiellen Randalierer? Hängen allerorten rum und wissen nicht so recht was tun.
  • 7/8/2017 7:33:12 PM   Anna-Lena Ripperger
     Was vom G-20-Gipfel auch bleibt: viel Müll.
     
    Foto: Reuters
     
  • 7/8/2017 7:41:30 PM   Anna-Lena Ripperger
    Nach ein paar kurzen Gewaltausbrüchen ist die Stimmung im Schanzenviertel gegen halb zehn vergleichsweise ruhig, fast schon gelassen, berichtet unser Reporter Christian Müßgen:
    Trommler schicken ihre Rhythmen durch die Straße, junge Leute sitzen auf der Straße, trinken Bier, an einigen Stellen riecht es nach Marihuana. Ausgenommen das Areal direkt vor der Flora, wo die Leute dicht gedrängt stehen, könnte es ein normaler Samstagabend sein. Die verwüsteten Läden Budnikowsky und Rewe sind mit Brettern verrammelt, ebenso die zerstörte Spielhalle nebenan. In den angrenzenden großen Straßen Stresemannstraße und Max-Brauer-Allee steht aber weiter ein sehr großes Aufgebot an Polizei. Und ein Hubschrauber kreist über dem Viertel. Die Beamten trauen der Ruhe offenbar nicht und wirken weiter sehr angespannt.
  • 7/8/2017 7:54:05 PM   Sebastian Eder

    Langsam bricht die Dämmerung über dem Schanzenviertel herein, vereinzelt explodieren Böller, Sirenen heulen ab und zu auf, der Hubschrauber kreist seit Stunden über dem Viertel. Auf der Schanze selbst herrscht weiter Straßenfeststimmung, die Polizei hat sich zurückgezogen. Wir halten Sie auf dem Laufenden, was die Nacht noch bringt.

  • 7/8/2017 8:05:48 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Hamburger Polizei meldet Festnahmen, vorübergehend war offenbar auch eine italienische EU-Abgeordnete in Gewahrsam:
     
  • 7/8/2017 8:06:29 PM   Henrik Pomeranz
    Nach den schweren Krawallen am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg hat Bürgermeister Olaf Scholz eingeräumt, dass er sein Sicherheitsversprechen an die Bürger nicht eingehalten hat. „Das ist sehr bedrückend, dass uns das nicht gelungen ist“, sagte der SPD-Politiker am Samstag in einem ARD-„Brennpunkt“. Für den größten Polizeieinsatz in der Hamburger Nachkriegsgeschichte seien 20.000 Einsatzkräfte mit aller notwendigen Technik aus ganz Deutschland geholt worden. „Trotzdem ist es nicht gelungen zu verhindern, dass sehr brutale Gewalttäter an verschiedenen Stellen der Stadt zum Beispiel Autos anzünden und ähnliche Dinge tun.“ Auf die Frage, ob da der Eindruck entstehe, der Staat sei ohnmächtig, sagte Scholz: „Dass die Frage aufkommt, finde ich völlig berechtigt.“ Aber gerade deshalb sei es ihm wichtig zu sagen, dass die Polizei alles getan habe, was sie konnte. Sie sei auch entsprechend ausgerüstet gewesen. Mit Blick auf das linksautonome Zentrum Rote Flora, deren Vertreter zu der Demonstration „G20 - Welcome to Hell“ am Donnerstag aufgerufen hatten, sagte Scholz: „Wenn wir Straftaten nachweisen können, werden sie verfolgt.“ (dpa)
  • 7/8/2017 8:23:10 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei meldet über Twitter, dass es beim Neuen Pferdemarkt "erneut zu Angriffen auf Einsatzkräfte" kommt, offenbar "aus einer "größeren Personengruppe" heraus.
    Sie bittet Unbeteiligte, die Gegend zu verlassen:
  • 7/8/2017 8:34:49 PM   Anna-Lena Ripperger
    G-20-Gipfel als Bestandsaufnahme der weltweiten Probleme
    UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Ergebnisse des G-20-Gipfels in Hamburg als wichtige Bestandsaufnahme bezeichnet.
    Wir müssen diesen Gipfel sehen nicht als einen der Problemlösung, sondern als einen, bei dem wir eine Bestandsaufnahme der bestehenden Probleme vornehmen.
    Dies ermögliche es, "die Fundamente" zu legen für gemeinsame Maßnahmen gegen die bestehenden Probleme. Das Treffen sei "kein Fehlschlag" gewesen, "sondern ein wichtiger Augenblick mit der Möglichkeit, voll zu erfassen, wie weit wir weg sind vom Konsens", sagte Guterres. (AFP)
     
  • 7/8/2017 8:47:34 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Es ist aber nicht immer nur die amerikanische Delegation, die dauernd Schwierigkeiten macht", sagt die Berlin-Korrespondentin der "New York Times" über den G-20-Gipfel. Wie sie Trumps Auftritt in Hamburg beurteilt, hat sie FAZ.NET-Autor Oliver Georgi erzählt:

    G-20-Gipfel: „Trump scheint Putin zu glauben“

    FAZ.NETDie Berlin-Korrespondentin der „New York Times“, Alison Smale, hat Donald Trump auf dem G-20-Gipfel beobachtet und findet: Er hat sich gut geschlagen. Aber auch Wladimir Putin wirkte sehr zufrieden, sagt sie im FAZ.NET-Gespräch.
     
  • 7/8/2017 8:51:12 PM   Aziza Kasumov
    Die Polizei ist offenbar im Inbegriff, den Pferdemark zu räumen. Noch vor einer halben Stunde war die Stimmung hier entspannt gewesen. Dann wurden von Einzelpersonen Böller gezündet, die Polizeipräsenz verstärkt, daraufhin flogen Glasflaschen. Langsam schaukelte die Anspannung sich hoch. Als die Polizei vor wenigen Minuten begann, eine Kreuzung am Pferdemarkt zu räumen, eskalierte die Situation. Wasserwerfer sind im Einsatz, ständig knallt es und splitterndes Glas ist zu hören.
  • 7/8/2017 8:51:44 PM   Aziza Kasumov

    Mindestens zwei Wasserwerfer sind im Einsatz.

  • 7/8/2017 8:56:41 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Hamburger Polizei erneuert ihre Warnung:
  • 7/8/2017 9:02:27 PM   Anna-Lena Ripperger
    Ein erstes Video unserer Reporter von vor Ort:
  • 7/8/2017 9:03:52 PM   Anna-Lena Ripperger
    Mehrere Wasserwerfer und Räumfahrzeuge sind in die Schanzenstraße und in die Straße Schulterblatt eingerückt. Ihnen folgten Hundertschaften der Polizei. (dpa)
  • 7/8/2017 9:08:35 PM   Aziza Kasumov

    Pferdemarkt ist weitestgehend geräumt, mehrere hundert Polizsten sind vor Ort.

  • 7/8/2017 9:10:37 PM   Mathias Blumencron
    Heute Abend will die Polizei ganz offensichtlich nichts anbrennen lassen. Innerhalb weniger Minuten haben Wasserwerfer und hunderte Beamte das halbe Viertel geräumt. Selten wurden selbsternannte Revolutionäre so schnell in die Flucht gejagt. Die Protestbewegung im Schanzenviertel scheint zu 95 Prozent aus Schaulustigen und Mitläufern zu bestehen, die das Wasser scheuen wie der Teufel.
  • 7/8/2017 9:12:53 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort:
  • 7/8/2017 9:16:49 PM   Anna-Lena Ripperger
    Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat Olaf Scholz den Rücktritt nahegelegt.
    Wenn er keinen Plan hat, wie er linke Gewalt künftig verhindern will, muss er seinen Hut nehmen.
    Diese Gewalt habe sich in zurückliegenden Jahren etablieren können, sagte Wendt dem Berliner Radiosender 105‘5 Spreeradio am Samstagabend. „Rot-Grün und Herr Scholz stellen die Schanze als hanseatische Folklore dar, aber das ist sie nicht“, warnte der Gewerkschafter. Dort habe sich seit geraumer Zeit ein „rechtsfreier Raum entwickelt“. (Reuters)
  • 7/8/2017 9:18:44 PM   Anna-Lena Ripperger
    Randalierer werden von Wasserwerfern durch die Straßen getrieben:
  • 7/8/2017 9:19:30 PM   Henrik Pomeranz
    Die Randalierer werfen mit Flaschen auf die Wasserwerfer der Polizei. Unser Reporter Sebastian Eder kommt dem Geschehen etwas zu nah.
  • 7/8/2017 9:23:56 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei spricht von 600 Menschen, die sich auf dem Neuen Pferdemarkt und in der Straße Schulterblatt aufhalten sollen:
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