G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/6/2017 12:01:24 PM   Anna-Lena Ripperger
    Staatsgäste aus Südamerika: Der argentinische Staatspräsident Mauricio Macri und seine Ehefrau, Juliana Awada, sind in Hamburg gelandet:
    Foto: dpa
     
  • 7/6/2017 12:05:50 PM   Aylin Güler
    Eine Hafenrundfahrt ist so gut wie bei jedem Hamburgbesuch Pflicht - hat man von der Elbe aus doch den besten Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt wie Landungsbrücken, Michel und Elbphilharmonie. Das muss sich auch Gastgeber Joachim Sauer, Ehemann von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), gedacht haben, als er das Programm für die Partner der Staats- und Regierungschefs des G20-Gipfels der großen Wirtschaftsmächte zusammenstellte. Außerdem auf der Liste: ein Konzert in der Elbphilharmonie und am Samstag eine Besichtigung des Rathauses.
     
    Als wissenschaftlichen Beitrag hat sich der 68-jährige Sauer, von Beruf Quantenchemiker, einen Besuch im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) gewünscht. In der Forschungseinrichtung werden keine Wetterprognosen erstellt, sondern jede Menge Daten zum Klima gesammelt. Damit können Szenarien künftiger Klimaänderungen simuliert werden. Der Besuch hat natürlich auch einen politischen Hintergedanken: Es wird befürchtet, dass US-Präsident Donald Trump beim Gipfel jeden Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel blockieren könnte, nachdem er den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt hat. (dpa)
  • 7/6/2017 12:11:21 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die G-20-Staaten hinken beim Klimaschutz hinterher, zeigt eine Studie von Germanwatch:  

    Klimaschutz: G-20-Staaten auf Abwegen

    FAZ.NETHehre Ziele – und wenig dahinter: In einer Studie der Umweltorganisation Germanwatch bekommen alle Teilnehmer des G-20-Gipfels schlechte Noten für ihre Klimapolitik.
  • 7/6/2017 12:16:45 PM   Aylin Güler
     
     US-Präsident Donald Trump hat sich in Polen noch einmal ausdrücklich zur Beistandspflicht der Nato bekannt, dies aber mit einer Forderung an die europäischen Mitgliedsstaaten verbunden. Die USA stünden fest hinter dem Artikel 5 des Nordatlantikvertrags, sagte Trump am Donnerstag in Warschau. Er fügte hinzu: „Worte sind einfach, aber es sind die Taten, die zählen. Und für seinen eigenen Schutz muss Europa - und ihr wisst das, jeder weiß das, jeder muss es
    wissen - muss Europa mehr tun.“
    (dpa)
  • 7/6/2017 12:23:45 PM   Anna-Lena Ripperger
    Ein zufriedener OB
    Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) verteidigt den G-20-Gipfel gegen Kritik. "Unbedingt", antwortete er auf die Frage, ob der große Aufwand für die Zusammenkunft gerechtfertigt sei. Auch für die Staats- und Regierungschefs gelte mehr denn je, dass sie möglich oft miteinander sprächen. Scholz ist bislang sehr zufrieden mit dem Anlaufen des G-20-Gipfels in seiner Stadt. "Das klappt alles ganz reibungslos", sagte er bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung "Zeit". (Reuters)
  • 7/6/2017 12:32:56 PM   Aylin Güler
    Der kanadische Premierminister Justin Trudeau und seine Frau sind mit Sohn Hadrien in Hamburg angekommen.
     
    Foto: Reuters
     
  • 7/6/2017 12:39:17 PM   Aylin Güler
     Nicht nur die Hamburger Polizei bekommt Verstärkung aus Berlin, sondern auch die Feuerwehr.
  • 7/6/2017 12:45:12 PM   Aylin Güler
    Beim ersten "Global Citizen Festival"-Konzert in Deutschland wollen am Hamburger Volkspark Stars wie Coldplay, Shakira, Herbert Grönemeyer oder Pharrell Williams heute Abend ein Zeichen gegen weltweite Armut und Ungerechtigkeit setzen - ganz ohne Gage.  (dpa)
  • 7/6/2017 12:48:01 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Wo sind die Wachstumstreiber?", fragen die Volkswirte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) mit Blick auf den G-20-Gipfel und die Konjunkturerwartungen deutscher Unternehmer:
  • 7/6/2017 1:05:25 PM   Anna-Lena Ripperger
    Der größte Einsatz in der Geschichte der Hamburger Polizei:
    Mindestens 15.000 Polizisten und fast 4000 Bundespolizisten werden an den Gipfeltagen in der Hansestadt zusammengezogen. Sie sollen die Staats- und Regierungschefs, aber auch die riesigen Gipfeldelegationen, die zahlreichen angekündigten Demonstranten und die Bewohner schützen. (AFP)
    Damit das besser klappt, twittert die Hamburger Polizei auch auf Englisch:
     
  • 7/6/2017 1:29:24 PM   Johanna Dürrholz
     
    Egal, ob G-20- oder No-G20-Trubel: das Hamburger Panorama steht.
  • 7/6/2017 1:42:44 PM   Johanna Dürrholz
    Die Veranstalter des Alternativgipfels zum G-20-Gipfel haben eine positive Bilanz gezogen: "Wir sind froh, dass das Miteinander-Reden unterschiedlicher politischer Positionierungen und Identitäten hier gelingt“, erklärte Heike Löschmann von der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung. Rund 2000 Teilnehmer – darunter viele junge Menschen – hätten die Podiumsdiskussionen und Workshops sehr gut angenommen. "Die Stimmung ist super", so Löschmann. Der NDR berichtete gestern von über 1000 Teilnehmern.
     
    Ein Bündnis aus rund 75 Initiativen hatte zu einem zweitägigen Gipfel der globalen Solidarität geladen, um über Alternativen zur Politik der G 20 zu diskutieren. Dabei ging es vor allem um den Klimawandel, Armut, Flucht, Rassismus und ein gerechteres Wirtschaftssystem. (dpa)
     
  • 7/6/2017 1:49:13 PM   Johanna Dürrholz
    Die Musiker der Hamburger Band Deichkind sind sich derweil sicher, dass ihr schlimmer Kater nicht normal sein kann. 
     
  • 7/6/2017 1:50:44 PM   Aylin Güler
    Kommen wir zu den Verkehrsnachrichten....
     
    "Der Verkehr kommt in weiten Teilen des Stadtgebiets vorübergehend zum Erliegen", sagt ein Polizeisprecher angesichts der massiven Verkehrsbehinderungen. 
     
    Foto: Google Maps
     
    Die Hamburger Hochbahn ruft derweil Autofahrer auf Twitter dazu auf, auf Bus und Bahn umzusteigen und ist zufrieden mit dem G-20-Verkehrskonzept.
     
    Ob das die Autofahrer auch so sehen? 
  • 7/6/2017 1:55:38 PM   Johanna Dürrholz
    Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat an die G-20-Staaten appelliert, mehr in die Bekämpfung der Tuberkulose zu investieren. Im Kampf gegen die Krankheit hinkten viele Länder noch immer hinterher, erklärte die Nothilfeorganisation am Donnerstag in Berlin. Rund 40 Prozent der Menschen, die weltweit mit Tuberkulose infiziert sind, würden einer Studie zufolge nicht diagnostiziert oder behandelt.
     
    Außerdem habe der Ebola-Ausbruch gezeigt, wie schlecht man auf Epidemien jeglicher Art vorbereitet sei:
  • 7/6/2017 1:56:12 PM   Johanna Dürrholz
    Der Flieger des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist soeben in Hamburg gelandet.
  • 7/6/2017 2:07:59 PM   Johanna Dürrholz
    Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) begrüßt Melania und Donald Trump am Gate. Die First Lady erhält einen Blumenstrauß von Scholz, der sie anschließend am Arm über das Gelände geleitet.
  • 7/6/2017 2:16:34 PM   Johanna Dürrholz
    Auch Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner sind in der Hansestadt eingetroffen.
     
     
  • 7/6/2017 2:25:08 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Welcome to Hell"-Proteste beginnen
    Die von der Polizei als besonders heikel eingeschätzte Anti-G-20-Kundgebung „Welcome to Hell“ hat am Donnerstagnachmittag begonnen. Mehrere hundert Demonstranten sammelten sich am Hamburger Fischmarkt. Die Polizei sprach um 16 Uhr von 400 Demonstranten und einem stetigen Zustrom.
    Die Veranstalter sprachen ebenfalls von zunächst mehreren hundert Teilnehmern. Sie kritisieren, dass bereits zwei Wasserwerfer aufgefahren seien. Der eigentliche Demonstrationszug durch die Stadt soll um 19 Uhr beginnen. Erwartet werden etwa 10.000 Linksautonome. Die Polizei rechnet mit bis zu 8000 gewaltbereiten Demonstranten. (dpa)
  • 7/6/2017 2:27:10 PM   Johanna Dürrholz
    Über der Hansestadt kreisen zwei Hubschrauber, viele Twitter-Nutzer meinen: Trump kann das Verkehrschaos via Luftweg umgehen.
  • 7/6/2017 2:31:12 PM   Sebastian Eder

    Am Fischmarkt beginnt die "Welcome to hell"-Demo mit einem Konzert. Die Polizei ist bereits mit Wasserwerfern vor Ort.

  • 7/6/2017 2:31:16 PM   Johanna Dürrholz
    Das Ehepaar Trump und der Bürgermeister Olaf Scholz am Hamburger Flughafen.
     
     
  • 7/6/2017 2:35:59 PM   Johanna Dürrholz
    Auch unsere Reporter vor Ort haben Trumps Helikopter über Hamburg gesichtet: (Bild: Kathrin Jakob)
     
     
     
  • 7/6/2017 2:40:47 PM   Sebastian Eder

    Der Fischmarkt füllt sich weiter, während das Konzert läuft, ziehen am Himmel die Helikopter vorbei.

  • 7/6/2017 2:42:28 PM   Anna-Lena Ripperger
    Wie ist es, da zu wohnen, wo sich morgen die Staats- und Regierungschefs der G 20 treffen? FAZ.NET-Autor Sebastian Eder hat nachgefragt:

    Anwohner und der G-20-Gipfel: Wenn die Nachbarschaft zur Festung wird

    FAZ.NETVor zwei Jahren wohnten in den Hamburger Messehallen noch Flüchtlinge. Jetzt konferieren dort die Mächtigen der Welt. Was macht das mit dem Stadtviertel? Wie fühlen sich die Anwohner? Ein Interview.
  • 7/6/2017 2:57:59 PM   Sebastian Eder
    Zwei Kölner, die extra für die Demonstrationen gegen den Gipfel angereist sind, sitzen im Schatten und beobachten die Kundgebung auf dem Fischmarkt. Was sie erwarten? "Es ist nicht vorhersehbar. Aber es wird bestimmt eine lange Nacht." Die beiden Männer Mitte 30 glauben nicht, dass der Demonstrationszug überhaupt losziehen darf. "Aber bisher verhält sich die Polizei vorbildlich. Keine Helme auf, nur vereinzelte Kontrollen." Und die Wasserwerfer? "Na gut, die sind ja immer da. Die müssen ja ab und zu eingesetzt werden, damit sie nicht rosten."
  • 7/6/2017 3:03:56 PM   Aylin Güler
    Die Staatsgäste treffen in Hamburg ein, die Stadt bereitet sich auf den bisher größten G-20-Protest vor. Was ist bei der „Welcome-to-hell“-Demo zu erwarten? Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur Digitale Medien F.A.Z., gewährt Ihnen einen Überblick und hat Ihre Fragen live vom Hamburger Hafen beantwortet:
     
  • 7/6/2017 3:18:48 PM   Johanna Dürrholz
    Unter dem Motto "Welcome To Hell" soll sich um 19 Uhr die bisher größte Demo am Fischmarkt in Bewegung setzen. Die Polizei Hamburg zeigt die geplante Route:
     
     
     
  • 7/6/2017 3:20:14 PM   Johanna Dürrholz

    Am Fischmarkt heißt es derweil: Polizei, so weit das Auge reicht. Bisher scheint jedoch alles ruhig zu sein. (Aufnahmen: Johannes Krenzer)

  • 7/6/2017 3:22:33 PM   Johanna Dürrholz
    Die Demonstranten versammeln sich so langsam am Fischmarkt, loslaufen wollen sie später. Reserven für die Teilnehmer stehen bereit. (Bild: Johannes Krenzer)
     
     
     
     
  • 7/6/2017 3:35:32 PM   Johanna Dürrholz
    Der Blick auf den Hafen, den auch der Chefradekteur Digitale Medien F.A.Z, Mathias Müller von Blumencron, während seiner Fragestunde präsentiert hat (Bild: Johannes Krenzer)
     
     
  • 7/6/2017 3:37:27 PM   Johanna Dürrholz
    Bei ihm gibt es "Soli-Kaffee": "Ihr könnt zahlen, was ihr wollt, das Geld geht an die Rote Flora." Ob er später mitmarschieren wird? "Mal sehen, mit dem schrottigen Rad kann man schlecht wegrennnen."
     
    Bisher ist aber alles ganz friedlich. "Wo die 8000 gewaltbereiten Extremisten herkommen sollen, weiß ich nicht", sagt der Kaffee-Verkäufer. Auf der Bühne wird unterdessen gerappt. (Sebastian Eder)
     
     
  • 7/6/2017 3:40:35 PM   Johanna Dürrholz
    Demonstranten und Polizei machen sich gleichermaßen bereit für den großen Marsch. Alles wartet auf die Kundgebungen:
     
     
     
     
     
  • 7/6/2017 3:47:42 PM   Johanna Dürrholz
    Die kleinste Demo der Welt haben Gerrit und Frederik Braun, die Gründer des Hamburger Miniatur Wunderland, organisiert. Hier gibt es ganz Hamburg im Mikro-Format (Bilder von Johannes Krenzer):
     
     
    Die beiden Brüder vor ihrem beeindruckenden Werk:
     
    Alles Gute, lieber G 20:
     
     
     
     
  • 7/6/2017 3:50:12 PM   Johanna Dürrholz
    Bei unserem Fotografen Henning Bode hat sich vorhin ein Kollege mit dieser Karte vorgestellt. Er sei der Mann, der 1989 das berühmte Bild auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" geschossen habe, erklärte er.
     
    Etwas irritiert war der Mann namens Jeff Widener davon, dass alle Fotografen in Hamburg heute Helme dabei haben. "Ich suche mir einen ruhigen Platz, von dem ich ein Bild aus der Vogelperspektive machen kann", sagte Widener zum Abschied (Sebastian Eder).
     
     
  • 7/6/2017 3:51:48 PM   Johanna Dürrholz
    Wohl eine der kleinsten Demonstrantinnen (Kathrin Jakob):
     
     
     
  • 7/6/2017 3:59:48 PM   Sebastian Reuter
    Kurz vor dem G20-Gipfel hat die Bundespolizei am Hamburger Flughafen zwei als Gewalttäter bekannten Italienern die Einreise verweigert. Die 23-jährige Frau und der 36 Jahre alte Mann würden mit der nächstmöglichen Maschine nach Italien zurückgeschickt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Beide seien im Zusammenhang mit Landfriedensbruch polizeibekannt. Bei ihnen seien außerdem Gegenstände zur Vermummung gefunden worden. Die Bundespolizei kontrolliert seit Tagen an den deutschen Außengrenzen sowie an Flughäfen Reisende. Mit den temporären Grenzkontrollen sollen mögliche Gewalttäter vom G20-Gipfel in Hamburg ferngehalten werden. Am Mittwoch war bereits 33 Menschen die Einreise nach Deutschland verweigert worden. Sie wollten mit einem Sonderzug aus Basel nach Hamburg zu den Gipfelprotesten fahren (dpa).
  • 7/6/2017 4:00:07 PM   Johanna Dürrholz
    Unser Reporter Sebastian Eder hat soeben Linken-Politiker Jan van Aken gesichtet.
     
    Das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im Deutschen Bundestag ist außerdem als Aktivist für Greenpeace tätig. (Bild: Sebastian Eder)
     Van Aken ist als "Demo-Beobachter" da. "Wir wollen uns bei so kritischen Veranstaltungen ein eigenes Bild machen", sagt er. Warum er mit den Autonomen am Samstag bei der von ihm angemeldeten Demo zusammen demonstrieren will, obwohl sie als gewaltbereit gelten? "Das Zauberwort ist gelten", sagt er. "Bisher sehe ich keinen schwarzen Block, nur friedliche Gesichter." Für Samstag gebe es die feste Zusage, dass von den Autonomen keine Gewalt ausgehe. "Ich verlasse mich auf diese Absprache." (Sebastian Eder)
  • 7/6/2017 4:13:04 PM   Johanna Dürrholz
    Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, trifft sich unterdessen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Trump und seine Tochter Ivanka wurden am Hotel Atlantic von Merkel begrüßt. Die Gruppe hat sich zu Beratungen ins Gebäude zurückgezogen.
  • 7/6/2017 4:21:22 PM   Sebastian Reuter
    Im Konflikt mit Amerikas Präsident Donald Trump erhofft sich Mexiko beim G20-Gipfel in Hamburg Rückendeckung von den anderen großen Wirtschaftsmächten. „Kein Land allein, so groß, mächtig oder einflussreich es auch sein mag, kann ohne die anderen Fortschritt erzielen“, sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Donnerstag. Am Freitag will er sich am Rande des Gipfels erstmals persönlich mit Trump treffen. Mexiko werde sich in Hamburg dafür einsetzen, „weder protektionistische Maßnahmen noch Rückschritte bei der Liberalisierung des Welthandels zuzulassen, da diese erwiesenermaßen immer wieder nachteilige Folgen für alle hatten.“
     
    Getreu seinem Motto „America first“ (Amerika zuerst) hatte Trump den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaschutzabkommen und eine Neuverhandlung des Nordamerikanische Freihandelsabkommens (Nafta) angekündigt. Seiner Einschätzung nach hat der Binnenmarkt zu massiven Jobverlusten in den Vereinigten Staaten geführt (dpa).
     
  • 7/6/2017 4:23:12 PM   Johanna Dürrholz
    Die Demonstranten blasen derweil den Schwarzen Block auf – ob die Demonstration friedlich bleibt, vermag auch die Polizei derzeit nicht abzuschätzen.
     
     
     
  • 7/6/2017 4:25:10 PM   Johanna Dürrholz

    "Hier entsteht ein Schwarzer Block – der größte der Welt", erklärt eine Demonstrantin unserer Reporterin Kathrin Jakob.

  • 7/6/2017 4:30:35 PM   Johanna Dürrholz
    Die Polizei Hamburg begleitet eine besonders große Personengruppe in der S-Bahn zum Fischmarkt:
     
  • 7/6/2017 4:32:46 PM   Johanna Dürrholz
    Der Himmel ist für Hamburger Verhältnisse blau, die Menschenmenge wird immer größer. (Bild: Johannes Krenzer)
     
     
     
  • 7/6/2017 4:34:11 PM   Johanna Dürrholz
    "Lieber militanz' ich als G 20" – die Ansage der heutigen Demo ist etwas anders (Bild: Kathrin Jakob):
     
     
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