G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/6/2017 8:44:36 PM   Sebastian Reuter

    Vor G-20-Gipfel: Demonstration „Welcome to Hell“ eskaliert

    Am Donnerstagabend ist in Hamburg eine Demonstration in Gewalt ausgeartet. FAZ.NET-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron und ein vermummter Demonstrant erzählen, wie sie die Ereignisse erlebt haben.
  • 7/6/2017 8:46:00 PM   Johanna Dürrholz

    Nachdem die Polizei einen Teil des Demonstrationszugs auf der Reeperbahn gestoppt hatte, weil Vermummte unter den Demonstranten waren, geht es jetzt weiter. Die Passanten auf der Straße applaudieren, als die Demonstranten ankommen. Die Stimmung auf der Reeperbahn ist insgesamt gelöst, Anwohner beschallen die Straße mit Musik. Auf der Schanze soll unterdessen aber randaliert werden. (Text: Sebastian Eder, Video: Daniel Blum)

  • 7/6/2017 8:47:37 PM   Johanna Dürrholz
    Noch einmal die Warnung der Polizei Hamburg von vor einer Stunde:
     
     
  • 7/6/2017 8:50:22 PM   Johanna Dürrholz
    Auf der Schanze ist nach wie vor viel los:
     
  • 7/6/2017 8:51:37 PM   Johanna Dürrholz
    "Bitte folgt uns nicht, wir sind nicht mehr Teil der Demonstration, wir bauen hier nur ab." Gesehen und gehört von Sebastian Eder.
     
     
  • 7/6/2017 8:55:37 PM   Johanna Dürrholz
  • 7/6/2017 8:56:41 PM   Johanna Dürrholz
    Die Polizei berichtet von Verletzten:
     
     
     
  • 7/6/2017 9:01:11 PM   Johanna Dürrholz
    An der Davidwache auf der Reeperbahn sammelt Johannes Krenzer Eindrücke:
     
     
     
     
  • 7/6/2017 9:07:10 PM   Johanna Dürrholz

    Hinter den Straßensperren Richtung Schanzenviertel sind die Hamburger wieder am "cornern", Bier trinken und Musik hören. (Sebastian Eder)

  • 7/6/2017 9:07:49 PM   Johanna Dürrholz

    Aber nur wenige hundert Meter weiter stehen die Wasserwerfer auf der Straße, Hundertschaften und Polizeikolonnen bewegen sich in Richtung Schanze, wo es zu immer mehr Sachbeschädigungen kommen soll. Auch die Demonstration soll sich Richtung Schanze bewegen. (Sebastian Eder)

  • 7/6/2017 9:13:26 PM   Johanna Dürrholz
    Und immer wieder sieht man auch friedlichen Protest auf Hamburgs Straßen. Eine Band namens "The incredible Herrengedeck" gibt ein Konzert. (Bild: Johannes Krenzer)
     
     
  • 7/6/2017 9:16:06 PM   Johanna Dürrholz
    ⁠⁠⁠⁠⁠"In Hamburg ist die Stimmung gerade ein bisschen wie im Nachtclub", sagt ein junger Mann im Schanzenviertel. "Man trifft sich, fragt, was war auf deinem Floor los? Und zieht weiter." In den meisten Nachtclubs geht es aber zum Glück etwas friedlicher zu. (Sebastian Eder)
     
     
  • 7/6/2017 9:21:39 PM   Sebastian Eder

    Vor der Roten Flora haben die Autonomen eine brennende Barrikade errichtet. Ein paar Meter weiter sitzen die Meschen in der Kneipe - und trinken Wein.

  • 7/6/2017 9:22:45 PM   Sebastian Reuter
    Abseits der Ausschreitungen in Hamburg haben sich am Abend Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan getroffen und über "strittige" Aspekte der deutsch-türkischen Beziehungen gesprochen. Das teilte ein Regierungssprecher mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Merkel und Erdogan trafen sich in einem Hotel in Hamburg.
     
    Bei dem Treffen ging es den Angaben zufolge um die Themen des am Freitag beginnenden Gipfels der großen Industrie- und Schwellenländer. Zudem sprachen Merkel und Erdogan über "die weitere Umsetzung des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens sowie strittige wie kooperative Aspekte der aktuellen deutsch-türkischen Beziehungen", wie der Regierungssprecher erklärte (AFP).
  • 7/6/2017 9:22:54 PM   Sebastian Eder
  • 7/6/2017 9:26:24 PM   Sebastian Eder
    Die Polizei hat die Sternschanze abgeriegelt - innendrin, vor der Roten Flora, lassen sie die Randalierer aber noch in Ruhe. Immer mehr Sachen werden ins Feuer geschmissen.
  • 7/6/2017 9:27:13 PM   Johanna Dürrholz
    Die Polizei warnt vor einer Gruppe, die Richtung Bahnhof Altona unterwegs ist:
     
  • 7/6/2017 9:27:42 PM   Johanna Dürrholz
  • 7/6/2017 9:28:42 PM   Johanna Dürrholz

    Johannes Krenzer beobachtet ebenfalls das Entzünden mehrer Gegenstände:

  • 7/6/2017 9:32:31 PM   Daniel Blum

    Eine Gruppe vermummter Demonstranten trifft am Schulterblatt km Schanzenviertel auf die Polizei. Die Stimmung ist aufgeheizt.

  • 7/6/2017 9:33:57 PM   Johannes Krenzer

    Noch immer Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei, die sich immer wieder taktisch neu formiert. Hier an der Ecke Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee.

  • 7/6/2017 9:35:01 PM   Sebastian Eder

    Plötzlich ist die Ruhe vorbei - Vermummte stürmen in die Straße, die Polizei hinterher. Dann geht die Straßenschlacht los.

  • 7/6/2017 9:37:32 PM   Johannes Krenzer

    Die Konfrontation hält an.

  • 7/6/2017 9:37:38 PM   Daniel Blum

    Die Situation eskaliert. Die Polizei will die Situation vor der Roten Flora auflösen. In großer Anzahl stürmen die Beamten auf die Demonstranten zu. "Hau ab! Hau ab!" ruft ein Polizist, während sich die Anwohner in ihre Hauseingänge zurückziehen.

  • 7/6/2017 9:38:53 PM   Sebastian Eder

    Einen kurzen Moment lang war Ausnahmezustand, Tränengas in der Luft, Flaschen sind geflogen. Dann stürmte die Polizei die Straße, die Autonomen rannten davon.

  • 7/6/2017 9:43:37 PM   Sebastian Eder

    Immer mehr Polizei kommt auf die Sternschanze, viel Tränengas in der Luft, Böller explodieren.

  • 7/6/2017 9:48:56 PM   Daniel Blum

    Zwei Wasserwerfer der Polizei sind angerückt, um das Feuer vor der Roten Flora zu löschen.

  • 7/6/2017 9:49:09 PM   Sebastian Eder

    Wasserwerfer rollen über die Sternschanze - erst mal löschen sie das Feuer.

  • 7/6/2017 9:49:31 PM   Sebastian Reuter
    Abseits der Proteste in der Hamburger Innenstadt haben die Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea die chinesische Regierung aufgefordert, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen. Nach dem ersten nordkoreanischen Test einer Interkontinentalrakete kamen die Präsidenten Donald Trump, Shinzo Abe und Moon Jae In am Donnerstag bei einem Treffen vor dem G-20-Gipfel in Hamburg überein, dass der Weltsicherheitsrat „schärfere Sanktionen“ beschließen müsse, erklärte ein japanischer Sprecher. China habe „eine äußerst wichtige Rolle zu spielen“. Peking sollte diese „noch stärker“ als bisher wahrnehmen. Die drei Präsidenten forderten auch die Gruppe der Industrienationen und aufstrebenden Wirtschaftsnationen (G 20) auf, Nordkorea auf ihrem Gipfel in der Hansestadt eine „energische Botschaft“ zu senden.
     
    In dem „sehr lebendigen“ Gespräch habe Japans Ministerpräsident hervorgehoben, dass es entscheidend sei, Druck auszuüben, damit Pjöngjang an den Verhandlungstisch zurückkehrt. „Aber Dialog mit Nordkorea nur um des Dialogs willen zu führen ist bedeutungslos“, zitierte Abes Sprecher den Premierminister. Die japanische Seite bemühe sich um ein Treffen zwischen Abe und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg, sagte der Sprecher (dpa).
     
  • 7/6/2017 9:50:02 PM   Daniel Blum

    Wenige Meter weiter gibt es bereits einen zweiten Brandherd.

  • 7/6/2017 9:53:08 PM   Sebastian Eder
    "Es werden keine Glasflaschen mehr gegen Polizeifahrzeuge geworfen, sonst werden die Wasserwerfer gegen euch eingesetzt", sagt die Polizei durch.
  • 7/6/2017 9:54:13 PM   Martin Franke
     
    Zuvor hatte die Polizei 15 verletzte Beamte gemeldet, drei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Informationen über verletzte Demonstranten hatte weder die Polizei noch die Veranstalter.
  • 7/6/2017 9:57:13 PM   Sebastian Eder

    Wenig später ist es soweit, die Wasserwerfer werden eingesetzt. Wieder fliegen Flaschen.

  • 7/6/2017 9:57:15 PM   Daniel Blum

    Die Polizei setzt die Wasserwerfer nun auch gezielt gegen die Demonstranten ein.

  • 7/6/2017 10:00:15 PM   Sebastian Eder

    Die Polizei treibt die Menschen aus der Straße raus.

  • 7/6/2017 10:02:05 PM   Johannes Krenzer

    Nach intensivem Einsatz von Wasserwerfern rückt die Polizei mit Druck nach vorn und treibt die Demonstranten die Straße hinunter.

  • 7/6/2017 10:04:16 PM   Sebastian Eder
    Jetzt rollen die Wasserwerfer in Richtung der Demonstration, die auf der anderen Seite der Brücke feststeckte. Der Wagen der Demonstranten wendet: "Wir machen jetzt hier eine Abschlusskundgebung", sagen die Veranstalter durch. "Aber wenn wir nach Hause gehen, dann nur, um die Zähne zu putzen, um morgen weiter zu machen."
  • 7/6/2017 10:05:42 PM   Johannes Krenzer

    Einsatzkräfte machen sich daran eine Eisenbahnbrücke zu erklimmen über die Autonome geflüchtet sind.

  • 7/6/2017 10:08:03 PM   Sebastian Eder

    Die Polizei lässt keine Abschlusskundgebung zu, sondern setzt wieder Wasserwerfer ein.

  • 7/6/2017 10:11:48 PM   Daniel Blum

    Die Polizei hat eine Versammlung an der Altonaer Straße offiziell aufgelöst. Dabei kam es auch zum Einsatz von Wasserwerfern. Die Veranstalter bitten die Demonstranten zum friedlichen Abzug.

  • 7/6/2017 10:12:24 PM   Johannes Krenzer

    Einsatzkräfte werden mit Steinen, Flaschen und Böllern beworfen, kurz darauf treiben die Beamten die Autonomen zurück.

  • 7/6/2017 10:16:33 PM   Sebastian Reuter
    Die Kundgebung im Schanzenviertel ist nach Angaben der Polizei kurz vor Mitternacht für beendet erklärt worden. Zum Schluss hätten sich noch etwa 1000 Demonstranten im Bereich Altonaer Straße und Schulterblatt aufgehalten, sagte ein Sprecher. Insgesamt seien gegen Mitternacht noch etwa 6000 Demonstranten auf Hamburgs Straßen unterwegs gewesen. Ein Feuer vor dem linksautonomen Kulturzentrum Rote Flora wurde nach Angaben der Polizei gelöscht. Demonstranten hätten Fahrräder und andere Gegenstände angezündet. Teilweise seien die Flammen drei Meter hoch geschlagen.
     
    Bei den Ausschreitungen haben nach Angaben der Polizei auch Piloten eines Polizeihubschraubers Augenverletzungen durch Laserpointer erlitten. Die Piloten seien geblendet worden.
  • 7/6/2017 10:25:46 PM   Michael Radunski
    Inzwischen meldet die Polizei in Hamburg insgesamt 76 verletzte Polizisten. Das sagte ein Sprecher vor wenigen Minuten. Die meisten Beamten seien nur leicht verletzt.
     
  • 7/6/2017 10:26:09 PM   Kathrin Jakob

    Auf dem Schulterblatt hat es Geld geregnet - wieder ein klarer Seitenhieb gegen Trump.

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