G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/7/2017 10:52:02 PM   Johannes Krenzer

    Ein Vermummter betritt den geplünderten Rewe-Markt durch die eingeschlagenen Fensterscheiben.

  • 7/7/2017 10:53:35 PM   Stefanie Michels

    Ein weiteres Video von Sebastian Eder im Schanzenviertel

  • 7/7/2017 11:04:55 PM   Mathias Blumencron
    Die Polizei geht massiv im Schanzenviertel vor, doch längst haben Randalierer das Viertel verlassen und tragen Chaos in die umliegenden Straßen. Mülleimer werden auf Kreuzungen angezündet, und werden von wütenden Anwohnern wieder gelöscht. Polizeifahrzeuge werden mit Flaschen beworfen, große Straßen blockiert. Hamburg kann nur hoffen, dass der Morgen nicht so zerstörerisch wie gestern wird. Die Gewaltbereiten sind nach wie vor in der Stadt und haben ihre Wut nicht verloren.
  • 7/7/2017 11:09:54 PM   Aziza Kasumov
    Die Wasserwerfer haben den Bereich vor der Roten Flora geräumt, jetzt stehen sie bereit, um auch in den Seitenstraßen aufzuräumen. So sieht es zumindest aus. Vor der Kneipe "Le Fonque", direkt um die Ecke ist die Rote Flora, stehen ein paar Gipfelgegner beisammen, geht man in die Kneipe, läuft jamaikanische Musik, die Leute trinken Bier, Wodka - und berichten von ihren Erlebnissen. Es könnte eine Bar wie jede andere sein - bis man auf die Straße geht, und hört, wie die Wasserwerfer den Motor anwerfen.
  • 7/7/2017 11:26:30 PM   Stefanie Michels
    In der Schanzenstraße wurde auch ein auf Apple-Produkte spezialisierter Computerladen geplündert.
  • 7/7/2017 11:39:23 PM   Klaus Bardenhagen
    Die Polizei veröffentlicht eine Zwischenbilanz der aktuellen Ereignisse. Man gehe derzeit mit einem großen Aufgebot gegen ca. 1500 militante Personen vor. Molotowcocktails und Gasflaschen seien in geplünderte Läden geworfen worden. Ein Beamter habe bei Angriffen mit Wurfgegenständen einen Unterschenkelbruch erlitten.
  • 7/7/2017 11:44:27 PM   Klaus Bardenhagen
    Polizei hat Rote Flora nicht gestürmt

    Die Polizei hat Berichte zurückgewiesen, wonach Einsatzkräfte die Rote Flora im Schanzenviertel gestürmt hätten. Der Zugang zu dem früheren Theater ist derzeit noch abgeriegelt. Das seit fast 30 Jahren besetze Gebäude gilt bundesweit als eines der wichtigsten Zentren der autonomen Szene. (dpa)

    Zuvor hatte Anwalt Andreas Blechschmidt aus der Roten Flora heraus in einem Statement betont, dass in dem Gebäude derzeit ausschließlich Verletzte versorgt würden. Es werde dort "kein Hinterhalt oder Ähnliches" geplant, sagte er laut Spiegel Online.
  • 7/7/2017 11:47:50 PM   Klaus Bardenhagen
  • 7/7/2017 11:52:19 PM   Klaus Bardenhagen
    Amerikas Präsident Donald Trump veröffentlicht ein Video mit Fotos vom ersten Gipfeltag, in dem die Proteste und Ausschreitungen keine Rolle spielen. Er habe einen tollen Tag gehabt und freue sich auf den nächsten.
  • 7/8/2017 5:06:55 AM   Klaus Bardenhagen
    Im Licht des Tages werden die Zerstörungen der Nacht deutlich. Das Schanzenviertel erinnert teilweise an ein Kriegsgebiet.
     

    Hamburg am Morgen danach: Spuren der Verwüstung im Schanzenviertel - Bild 1 von 8

    FAZ.NETEs wird lange dauern, bis Hamburg diese Nacht verwunden hat. Fotos zeigen, wie die Randalierer gewütet haben. - Bild 1 von 8
  • 7/8/2017 5:35:45 AM   Klaus Bardenhagen
    Nun wird aufgeräumt.
  • 7/8/2017 6:02:35 AM   Sebastian Reuter
    Nach den zwei Krawallnächten rund um den G-20-Gipfel in Folge hat die Hamburger Polizei ihre Vorgehensweise einer harten Linie verteidigt. „Das, was wir alle miterlebt haben, bestätigt das nur“, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. „Das hat mit der Wahrnehmung von Grundrechten nichts mehr zu tun. Wie wollen Sie dem anders begegnen?“
  • 7/8/2017 6:38:03 AM   Sebastian Reuter
  • 7/8/2017 7:13:37 AM   Sebastian Reuter

    Weltpolitik in Hamburg: Was uns heute beim G-20-Gipfel erwartet

    Bei den Verhandlungen der mächtigsten Politiker der Welt sind noch einige Punkte strittig. Bis tief in die Nacht diskutieren die Unterhändler über eine gemeinsame Abschlusserklärung. Die Chancen stehen gut. Nur wie groß sind die Kompromisse? FAZ.NET-Redakteurin Hanna Decker fasst die wesentlichen Punkte zusammen.
  • 7/8/2017 7:29:11 AM   Hanna Decker
    Gestern Abend kursierten Gerüchte auf Twitter, es seien akkreditierte Journalisten vom G-20-Gipfel ausgeschlossen worden. Vorhin "begrüßte" mich ein Polizist mit Namensliste in der Hand und bestätigte mir, dass es eine "schwarze Liste" gebe. Darüber hinaus sind die Zugangskontrollen zum Messegelände gegenüber gestern noch einmal verstärkt worden.
  • 7/8/2017 7:35:43 AM   Aylin Güler
      Auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist empört:
     
  • 7/8/2017 7:37:47 AM   Aylin Güler
    Die Top-Wirtschaftsmächte haben sich bei ihrem G-20-Gipfel in Hamburg auf einen Kompromiss im Handelsstreit geeinigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bekennen sich die führenden Industrie- und Schwellenländer zum freien Handel und gegen Protektionismus - allerdings wird „die Rolle legitimer Verteidigungsinstrumente im Handel“ anerkannt.
     
  • 7/8/2017 7:39:12 AM   Aylin Güler
    Nach den schweren Ausschreitungen und Plünderungen im Hamburger Schanzenviertel geht nun das Aufräumen los. In dem Szene-Viertel sind die Spuren der Gewalt sichtbar. Weitere gewaltsame Proteste sind auch zum Abschluss des G-20-Gipfels nicht auszuschließen.
     
  • 7/8/2017 7:51:32 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 7:57:35 AM   Aylin Güler
    Der erst vor kurzem gestartete Weltbank-Fonds zur Stärkung von Unternehmerinnen in Entwicklungsländern hat weitere Geldzusagen erhalten. Bisher sei ein Betrag von 325 Millionen Dollar eingesammelt worden, wie Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Samstag am Rande des G-20-Gipfels der Top-Wirtschaftsmächte im Hamburg mitteilte. (dpa)
     
  • 7/8/2017 8:00:20 AM   Aylin Güler
    Greenpeace-Aktivisten hängen Banner von der Köhlbrandbrücke.
    Die Umweltschützer fordern: "G20: End Coal".  
  • 7/8/2017 8:05:59 AM   Aylin Güler
    Der Nacht mit Krawall und Plünderungen folgt der letzte Tag des G-20-Gipfels. Zehntausende wollen heute friedlich protestieren. Aber auch weitere Krawalle sind nicht ausgeschlossen.  
     
  • 7/8/2017 8:08:35 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 8:20:20 AM   Martin Franke
    (Foto: Andreas Wolfers)
     
     
    (Foto: Andreas Wolfers)
    Vor drei Wochen bewertete ein Käufer im Internet den "Flying Tiger", einem kleinen Laden für Bastelbedarf im Schulterblatt (auf der Schanze): "Cooler Laden für jeglichen Krimskrams. Perfect für alle die auf der Suche nach kleinen Geschenken oder dem nächsten Gimmick für Wohnzimmer, Küche oder Büro sind." Ein anderer schrieb vor zwei Wochen: "Süßer Laden in der Schanze".
     
    Jetzt ist davon nichts mehr übrig: Die Randalierer haben das Geschäft in Schutt und Asche gelegt. An der Wand hinterließen die Täter ihre Parole: "Muerte a la Policía", spanisch für "Tod der Polizei".
  • 7/8/2017 8:34:10 AM   Martin Franke
    „Ich finde es skandalös, wenn einige Politiker und Journalisten angesichts dieser fast schon terroristischen Gewaltorgien ihre Kritik an die Polizei richten.“ (CDU-Innenpolitiker Armin Schuster)
  • 7/8/2017 8:39:08 AM   Aylin Güler
     Die Hamburger Stadtreinigung bedankt sich für die Unterstützung:
  • 7/8/2017 8:47:40 AM   Martin Franke
    Die Mehrheit der Geschäfte und Warenhäuser in der Hamburger Innenstadt hat am Samstagvormittag nicht geöffnet – andere sind komplett zerstört.
     
    (Cord Wöhlke, Mitinhaber der Drogerie Filiale Budnikowsky; Foto: dpa)
     
     
    Angesichts der Krawalle im Hamburger Schanzenviertel hat der Mitinhaber der völlig zerstörten Drogerie-Filiale von „blankem Entsetzen“ gesprochen. Den Schaden in dem Budnikowsky-Geschäft bezifferte Cord Wöhlke am Samstag auf 300.000 bis 400.000 Euro. Er plädierte nach einer Besichtigung der Verwüstungen dafür, die für Samstagmittag geplante Demonstration „Hamburg zeigt Haltung“ abzusagen. „Unter den Aspekten, was hier abgelaufen ist, kann man nicht demonstrieren.“
     
    Die Initiative „Hamburg zeigt Haltung“ erwartete 20.000 bis 30.000 Demonstranten bei ihrer Veranstaltung. Hinter „Hamburg zeigt Haltung“ steht ein breites Bündnis von Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, SPD, Grünen und Künstlern. Zu den Ausschreitungen Autonomer sagte Wöhlke: „Das ist auch eine Tragödie für Hamburg.“ Diese Bilder würden am Ende von G 20 übrig bleiben und alles andere verdrängen. (dpa)
     
  • 7/8/2017 8:48:56 AM   Aylin Güler
    Die Linke zeigt sich entsetzt über die Geschehnisse der letzten Nacht und distanziert sich von den Krawallen: 
  • 7/8/2017 8:57:21 AM   Aylin Güler
     
     
    Budni in der Schanze liegt in Trümmern (Foto: Christian Müßgens)
     
  • 7/8/2017 9:01:53 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 9:04:47 AM   Martin Franke
    Russland und China lehnen UN-Sanktionen gegen Menschenschmuggler ab
     
    Der europäische Vorschlag für UN-Sanktionen gegen Menschenschmuggler ist beim G-20-Gipfel am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert. Wie Diplomaten am Samstag berichteten, akzeptieren die beiden Staaten lediglich, dass in die Abschlusserklärung ein allgemeiner Hinweis auf die Notwendigkeit des Kampfes gegen Schleuserbanden aufgenommen wird. Warum Russland und China keinen Hinweis auf UN-Sanktionen haben wollten, blieb zunächst unklar.
     
    EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte zum Auftakt des G-20-Gipfels gesagt, das Einfrieren von im Ausland gehorteten Vermögen und Einreiseverbote seien „das Allermindeste“, was im Kampf gegen Schleuserbanden auf globaler Ebene getan werden müsse. Er verwies auf Schätzungen, nach denen Schleuser im vergangenen Jahr allein in Libyen 1,6 Milliarden Dollar verdient hätten. Von dem nordafrikanischen Land aus gelangen monatlich im Schnitt mehr als zehntausend Migranten über das Mittelmeer nach Europa. Tusk hatte vor dem Gipfel gesagt, dass er eine Verweigerung von Unterstützung für den Sanktions-Vorschlag als „traurigen Beleg für die Heuchelei einiger G-20-Mitglieder“ werten werde. (dpa)
  • 7/8/2017 9:08:07 AM   Martin Franke
    Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer rechnet auch bei einer Demonstration am Samstag mit gewaltsamen Protesten. „Wir haben deutliche Hinweise, dass sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit diese Gewalttäter auch unter die heutige Demonstration „G20 - not welcome!“ mischen werden“, erklärte Meyer. „Es ist davon auszugehen, dass erneut kein friedlicher Protest möglich sein wird.“
     
    Meyer forderte den Anmelder der Demonstration, den Linken-Bundestagsabgeordneten Jan van Aken, auf, „alles zu tun, um kriminellen Gewalttätern, die einen schwarzen Block bilden oder sich sonst nicht an die Regeln halten, eindeutig zu erklären, dass man sie bei der Versammlung nicht haben will“. Alle anderen Teilnehmer solle Aken dazu aufzurufen, den schwarzen Block zu isolieren.
     
    Zu der Demonstration werden 50.000 bis 100.000 Teilnehmer erwartet. Die massiven Ausschreitungen, die Brandstiftungen und die Zerstörungswut der Gewalttäter in den vergangenen Tagen sowie die menschenverachtenden Angriffe auf Polizeibeamte und Rettungskräfte erschütterten ihn, erklärte Meyer. (dpa)
  • 7/8/2017 9:10:53 AM   Daniel Blum

    Das Schulterblatt sieht mittlerweile wieder recht passabel aus. Die Stadtreinigung kommt mit den Aufräumarbeiten gut voran. Ein Bagger beseitigt den gröbsten Schutt, der von den zahlreichen Brandherden übrig geblieben ist.

  • 7/8/2017 9:17:02 AM   Martin Franke
    Demobündnis lehnt eine Distanzierung von Krawallen in der Schanze ab
     
    Die Organisatoren der Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ (Beginn: Samstag, 11 Uhr) lehnen eine Distanzierung von den Gewaltexzessen im Hamburger Schanzenviertel ab. „Wenn wir uns distanzieren, nützt das keinem, und wenn wir uns nicht distanzieren, nützt das auch keinem“, sagte Werner Rätz vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac am Samstag. Zu der Demonstration, die auch von autonomen und linksextremen Gruppen wie der Interventionistischen Linken unterstützt wird, werden am Samstag bis zu 100.000 Menschen erwartet.
     
    Der Sprecher der Aktion „Block G20“, Nico Berg von der Interventionistischen Linken, sagte zu den Ausschreitungen nur, ihre Aktion sei um 18.00 Uhr beendet gewesen. „Die weiteren Geschehnisse der Nacht waren nicht Block G20.“ Kein vernünftiger Mensch könne auf die Idee kommen, dass „irgendeine organisierte Struktur von uns“ sich eine Nacht vor der seit einem Jahr geplanten und vorbereiteten Großdemonstration „in völlig sinnlosen Scharmützeln mit der Polizei und den Anwohnern“ aufreiben könnte, sagte Rätz.
     
    Mit Blick auf die autonomen Gruppen innerhalb des Bündnisses sagte er: „Wir wollen mit dieser Demonstration gemeinsam loslaufen und gemeinsam ankommen. Das ist eine klare, eindeutige Verabredung unter uns. Und wir werden uns so verhalten, dass niemand einen Grund hat uns zu unterstellen, wir hätten irgendetwas anderes vor.“ (dpa)
  • 7/8/2017 9:17:38 AM   Aylin Güler
    Am Deichtorplatz wird für Frieden demonstriert. Es ist ein bunter Protest mit unterschiedlichen Gruppen: Antifa, Kurden, Attac, Verdi,... Bisher sind keine Vermummten in Sicht.
     
    (Foto: Christian Müßgens)
    (Foto: Christian Müßgens)
     
  • 7/8/2017 9:27:52 AM   Aylin Güler
    (Foto: Christian Müßgens)
     
  • 7/8/2017 9:29:07 AM   Aylin Güler
    Viele Menschen sterben, weil immer mehr Bakterien gegen Antibiotika immun sind. Kanzlerin Merkel setzt das Thema beim G-20-Treffen hoch auf die Agenda.
     
  • 7/8/2017 9:31:03 AM   Martin Franke
    Warum wurde gestern Abend ein Warnschuss abgefeuert?

    Im Zusammenhang mit dem am Freitag im Schanzenviertel abgegebenen Warnschuss eines Polizeibeamten gibt es neue Erkenntnisse: Eine autonome Gruppe soll am Freitagabend Jagd auf einen unbeteiligten Zuschauer gemacht haben, nachdem dieser die Aktivisten fotografiert habe.
     
    Der Mann, den dpa am Samstag interviewen konnte, gab an, angegriffen worden zu sein, als er den vermummten Personen zugerufen habe: „Ich möchte nicht, dass ihr meine schöne Stadt in Brand setzt.“
     
    Als die Autonomen ihn eingekreist hätten und er zu Boden gefallen sei, sei ein Zivilpolizist zur Hilfe gekommen und habe einen Warnschuss abgegeben, der die Angreifer schließlich vertrieben habe. Am Freitag hatte die Polizei mitgeteilt, der Warnschuss habe nichts
    G-20-Protest zu tun gehabt, sondern habe Straßenräuber gegolten.
  • 7/8/2017 9:31:44 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 9:41:12 AM   Aylin Güler
    Nach der Krawallnacht von Hamburg richtet die Opposition schwere Vorwürfe an Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).  
     
  • 7/8/2017 9:42:45 AM   Martin Franke
    „Wir erwarten von den Veranstaltern, dass sie sich endlich von Gewalt distanzieren. Dass es aufhört mit dieser Vermummung, dass es aufhört mit diesen Gewaltorgien.“ (Hamburgs Polizeisprecher Timo Zill über die Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am Samstag)
  • 7/8/2017 9:49:59 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 9:54:00 AM   Martin Franke
    Amnesty fordert von G 20 mehr Druck auf die Türkei
     
    Auch das hören wir vom G-20-Gipfel: Nach der Festnahme ihrer Führungskräfte in der Türkei hat die Organisation Amnesty International beim G-20-Gipfel in Hamburg die „katastrophale Menschenrechtslage“ in dem Land kritisiert. Amnesty-Generalsekretär Salil Shetty forderte die Staats- und Regierungschefs beim G-20-Gipfel auf, Druck auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auszuüben. Shetty verlangte nach einer Mitteilung vom Samstag außerdem die sofortige Freilassung der Direktorin und des Vorsitzenden von Amnesty in der Türkei, Idil Eser und Taner Kilic. Beide waren unter Terrorvorwürfen festgenommen worden.
     
    Shetty sagte: „Es ist das erste Mal in unserer Geschichte, dass Amnesty International sowohl einen Direktor und einen Vorsitzenden eines einzigen Landes hinter Gittern hat. Gemeinsam mit allen anderen Menschenrechtsverteidigern müssen sie sofort und bedingungslos freigelassen werden.“ Wenn die Staats- und Regierungschefs der G 20 jetzt nicht für die bedrängte Zivilgesellschaft in der Türkei einträten, „dann könnte davon nichts mehr übrig sein, wenn es zum nächsten Gipfel kommt“. Erdogan nimmt am G-20-Gipfel teil, der bis Samstagnachmittag andauern sollte. (dpa)
    Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International (Foto: Reuters)
     
     
  • 7/8/2017 10:22:21 AM   Martin Franke
    Bonjour Monsieur le Président! Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron sucht zwischen zwei Terminen den Kontakt zu den Hamburgern:
  • 7/8/2017 10:23:56 AM   Aylin Güler
    Ivanka Trump hat den Platz ihres Vaters am Verhandlungstisch eingenommen: 
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