G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/8/2017 10:26:22 AM   Aylin Güler
     Auch der Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, distanziert sich von den Gewalttätern in Hamburg.
  • 7/8/2017 10:37:40 AM   Aziza Kasumov

    Um 13 Uhr soll der Demo-Zug "Grenzenlose Solidarität" loslaufen. Schon jetzt dürften sich am Deichtorplatz mehrere Zehntausende Demonstranten versammelt haben.

  • 7/8/2017 10:41:15 AM   Andreas Bayer

    Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg zur Demonstration "Grenzenlose Solidarität". (Video: Aziza Kasumov)

  • 7/8/2017 10:52:36 AM   Aziza Kasumov

    Von der Polizei ist aktuell auf dem Versammlungsgelände nur ein Kommunikationsteam im Einsatz. Die Beamten sollen Gerüchte vorbeugen, Auslunft geben und seien dazu da, angesprochen zu werden, sagt Uwe Lenke, Mitglied der Truppe. Solange es friedlich bleibt, würden sie die einzigen Kräfte im Geschehen selbst bleiben. "Wenn es eskaliert, sind wir aber weg", sagt Lenke. Für Ausschreitungen sei die Truppe nicht richtig geschützt.

  • 7/8/2017 10:52:45 AM   Martin Franke
     Eine Momentaufnahme vom G-20-Gipfel:
    Angela Merkel spricht bei der Paneldiskussion "Launch Event Women's Entrepreneur Finance Initiative" vor den Teilnehmern von G 20 (Foto: AFP)
     
  • 7/8/2017 11:24:32 AM   Aylin Güler
    Die Spitze des "Kurden-Zugs". (Foto: Aziza Kasumov)
     
  • 7/8/2017 11:24:54 AM   Martin Franke
    Ein kurzer Blick auf die Uhr: Gerade findet in den Messehallen ein sogenannter "Working Lunch" statt – Essen und Arbeiten (ob das gesund ist?). Thema ist die Stärkung von Frauen und Arbeit. Um 15:15 Uhr folgt die Abschlusssitzung, der eine Pressekonferenz angeschlossen ist. Alle Termine haben wir auch für Sie im Überblick zusammengefasst.
  • 7/8/2017 11:27:35 AM   Aylin Güler
    Dieses Bild zeigt einzelne Vermummte. Die meisten tragen aber nur Sonnenbrille und/oder Mütze. (Foto: Christian Müßgens)
     
  • 7/8/2017 11:32:12 AM   Aylin Güler
    Dieser Wagen hat "H2o +Sanistuff" an Bord. Unter der angegebenen Telefonnummer erreichen verhaftete Demonstranten den linken Anwaltlichen Notdienst.
     
    (Foto: Christian Müßgens)
     
     
    Außenrum stehen viele Schwarzgekleidete mit Kapuze und Sonnenbrille. Das Graffiti zeigt "Welcome to Hell", also offenbar Teilnehmer der Demo von Donnerstag.
     
  • 7/8/2017 11:39:35 AM   Martin Franke
    Eilmeldung: Trump im Klimaschutz isoliert
     
    Im Streit um den Klimaschutz haben sich die anderen G-20-Mitglieder beim Gipfel in Hamburg gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump gestellt. Bei dem Treffen der Top-Wirtschaftsmächte am Samstag wurden die Gegensätze in das Abschlusskommuniqué geschrieben, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Die anderen 19 Mitglieder bekennen sich zu einer „raschen“ Umsetzung des Abkommens, während die Abkehr der Vereinigten Staaten nur „zur Kenntnis“ genommen wird. (dpa)
     
    Angela Merkel und Donald Trump bei G 20 (Foto: EPA)
     
  • 7/8/2017 11:49:46 AM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 12:00:45 PM   Andreas Bayer
     
    Bei der G-20-Demonstration "Unbegrenzte Solidarität" spitzt sich die Lage zu. (Video: Aziza Kasumov)
  • 7/8/2017 12:03:53 PM   Aylin Güler
    Unter dem Hashtag #hamburgräumtauf werden Hamburger dazu aufgefordert, am Sonntag um 13 Uhr auf die Straße zu gehen und bei der Aufräumaktion mitzumachen:
     
     
     
  • 7/8/2017 12:08:12 PM   Hanna Decker

    Hier wird später Merkel reden - aber es dauert noch anderthalb Stunden, mindestens. Die Reporter müssen jetzt Sitzfleisch beweisen. Der Raum füllt sich langsam. Die Staats- und Regierungschefs der anderen Länder werden anschließend gesonderte Pressekonferenzen geben.

  • 7/8/2017 12:08:24 PM   Aylin Güler
    Der kurdische Block singt: "Weg mit dem Verbot der PKK!" 
     
    (Foto: Aziza Kasumov)
     
  • 7/8/2017 12:24:27 PM   Aylin Güler
    Kanzleramtschef Peter Altmaier bezeichnet die Hamburger G-20-Krawalle als "Terror" und bedankt sich für den Einsatz der Polizisten.  
  • 7/8/2017 12:25:18 PM   Martin Franke
    Hamburger Innensenator warnt vor weiteren Ausschreitungen
     
    Nach den stundenlangen Krawallen militanter Linksextremisten am Freitagabend im Hamburger Schanzenviertel hat Innensenator Andy Grote (SPD) die Einsatzstrategie der Polizei gerechtfertigt. "Wir wären den Menschen, den Anwohnern am Schulterblatt gern früher zur Hilfe gekommen", sagte Grote am Samstag vor Journalisten. Das sei aufgrund der Bedrohung der Beamten durch die dort versammelten rund 1500 Autonomen aber nicht möglich gewesen. Erst hätten Dächer durch Spezialkräfte gesichert werden müssen.
     
    Die Randalierer im Schanzenviertel hätten Straftaten von einer Qualität vorbereitet, wie "wir es so noch nicht erlebt haben", ergänzte der Hamburger Innensenator. Es seien Gehwegplatten, Molotowcocktails und Präzisionsschleudern vorbereitet worden, um sie gegen vorrückende Polizisten einzusetzen. "Es hatte deshalb Vorrang, dass wir die Einsatzkräfte dort nicht in Gefahr schwerster Verletzungen oder mehr bringen." Das sei erst nach dem Vorgehen der Spezialkräfte möglich gewesen.
     
    Andy Grote, Hamburger Innensenator (Foto: dpa)
     
     
    Das Risiko weiterer Ausschreitungen während des G-20-Gipfels bestehe aber weiterhin, mahnte Grote. Zwar habe es inzwischen etwa 260 Fest- und Ingewahrsamnahmen gegeben. Die Gewalttäter seien aber "ganz überwiegend noch in der Stadt". Am Samstagnachmittag wollen zehntausende G-20-Gegner bei einer Großdemonstration durch die Innenstadt ziehen. Unter die Teilnehmer wollen sich nach Erkenntnissen der Sicherheitskräfte erneut auch Angehörige des gewaltbereiten linksextremen Spektrums mischen. (AFP)
  • 7/8/2017 12:33:12 PM   Aylin Güler
    Die Polizei Hamburg twittert, dass einzelne Teilnehmer sich vermummt haben. Damit könnten sich die Befürchtungen von Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer bestätigen.
     
  • 7/8/2017 1:03:25 PM   Aylin Güler
    Ein kleines Mädchen steht im Batman-Kostüm vor einer zerstörten Drogeriefiliale im Schanzenviertel.
     
    (Foto: AFP)
     
  • 7/8/2017 1:04:38 PM   Aylin Güler
    Die Demo "Grenzenlose Solidarität statt G20" ist seit 14:35 Uhr vorbei. Dort liefen bis zu 22.000 Personen mit. Zwei weitere Demonstrationen sind noch voll im Gange. Es geht bisher alles friedlich zu.
  • 7/8/2017 1:14:45 PM   Aylin Güler
    So bunt und friedlich kann Protest sein! Angeblich nehmen 76.000 Menschen bei der Demonstration "G20 not welcome" teil. Von der Polizei gibt es noch keine Informationen zur Teilnehmerzahl.
  • 7/8/2017 1:19:02 PM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 1:33:14 PM   Martin Franke
    Ein kurzer Hinweis: Für 15.30 Uhr ist die Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel angesetzt – offensichtlich dauert die Sitzung hinter verschlossenen Türen noch an. Bleiben Sie dran!
  • 7/8/2017 1:36:44 PM   Aylin Güler
  • 7/8/2017 1:50:55 PM   Aylin Güler
    Die Pressekonferenz von Kanzlerin Angela Merkel zu den Gipfel-Ergebnissen hat in dieser Minute begonnen.
  • 7/8/2017 2:12:17 PM   Aziza Kasumov
    Der autonome Block der "Grenzenlose Solidarität statt G20"-Demo hat sich abseits der abgesprochenen und genehmigten Kundgebungsroute auf der Helgoländer Allee aufgestellt. Eigentlich hätte die Demo mit der Kundgebung am Millerntorplatz enden sollen. Nun stehen sich Autonome und Polizei (mit Wasserwerfer) entgegen. Manche der Autonomen-Gruppe seien vermummt, sagt ein Sprecher der Polizei.
  • 7/8/2017 2:14:43 PM   Martin Franke
    Merkel verteidigt die Auswahl von Hamburg als G-20-Standort – und verweist auf einen früheren G-20-Gipfel in London. "Da kann man sich nicht vor der Verantwortung drücken".
  • 7/8/2017 2:17:30 PM   Martin Franke
    Hat der amerikanische Präsident Multilateralismus in Hamburg gelernt?
    "Die Verhandlungen bleiben schwierig", sagt Merkel mit Blick auf die Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten. Das "Stahl-Thema" bleibe "brisant". Dabei handelt es sich um Handelsbilanzen zwischen Europa und Amerika. Zudem müsse sich Europa stärker in Afrika engagieren und bei der Lösung von Konflikten stärker beteiligen. Die Frage des Journalist beantwortet Merkel nicht direkt.
  • 7/8/2017 2:31:16 PM   Aylin Güler
    Tanzende Demonstranten versuchen Richtung Süden vom Millerntorplatz abzugehen. Die Polizei bildet sofort eine Kette und stoppt sie. Knüppel werden gezogen, es droht zu eskalieren. 
     
    (Foto: Christian Müßgens)
     
    (Foto: Christian Müßgens)
     
     
  • 7/8/2017 2:33:16 PM   Martin Franke
    Merkel begrüßte den "aufrichtigen Gesprächskanal" zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten am Rande des G-20-Gipfels. Sie sagte, dass sie sich über das Zusammenkommen zwischen Putin und Trump sehr gefreut habe und dieses Treffen auch etwas länger gedauert habe. Gleichwohl sei sie sich bewusst, dass in einem solchen Gesprächsformat die Konflikte in der Ukraine, Syrien und Nordkorea nicht gelöst werden könnten.
  • 7/8/2017 2:35:47 PM   Aylin Güler
    Immer wieder rufen die Demonstranten "Haut ab, haut ab,..." (Foto: Christian Müßgens)
     
  • 7/8/2017 2:43:59 PM   Martin Franke
    Es geht weiter: Jetzt spricht der französische Staatspräsident Emmanuel Macron.
     
    Bundeskanzlerin Merkel verlässt die Pressekonferenz. (Foto: Reuters)
     
  • 7/8/2017 2:44:35 PM   Aziza Kasumov
    Die Lage rund um den Millerntorplatz scheint sich langsam wieder zu entspannen. Der Musikwagen, der zwischenzeitlich in den Park gefahren war, wurde unter Polizeibegleitung wieder auf den Platz gelenkt. Dabei kam es zu keinerlei Ausschreitungen. Auch die Blockade um den Wagen des autonomen Blocks scheint sich langsam aufzulösen. Der Wasserwerfer ist zwar immer noch auf den Wagen gerichtet, davor stehen allerdings nur noch wenige Beamte. Auch die Demonstranten um den Wagen haben sich von der Polizeiblockade abgewandt.
  • 7/8/2017 2:47:04 PM   Aylin Güler
    CNN-Reporter Jim Acosta berichtet, dass sich Donald Trump nach dem Ende des G-20-Gipfels nicht den Fragen der Journalisten gestellt hat.
  • 7/8/2017 2:51:54 PM   Martin Franke
    Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump als völlig normalen Gesprächspartner empfunden. "Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen", sagte Putin am Samstag zum Abschluss des G-20-Gipfels in Hamburg vor Journalisten. Die Präsidenten waren am Freitag erstmals zu einem langen politischen Gespräch zusammengekommen.
     
    Trump habe viele Fragen nach der angeblichen russischen Einmischung in die Wahl in den Vereinigten Staaten gestellt, berichtete Putin. Er habe aber dargelegt, dass die Vorwürfe jeder Grundlage entbehren. Beide Seiten hätten einander zugesichert, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Anderen einzumischen. "Es darf in Zukunft keine Ungewissheiten in diesen  Fragen geben."
     
    Auch in der letzten Gipfelsitzung habe er gesagt, dass Russland nicht versucht habe, die Wahl in Amerika zu beeinflussen. Amerikanische Geheimdienste gehen davon, dass russische Hackerangriffe der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton schaden und Trump nutzen sollten. "Wenn wir uns schon in den USA nicht eingemischt haben, dann werden wir das auch in Deutschland nicht tun", antwortete Putin auf eine Frage nach der Bundestagswahl im September. (dpa)
     
    Wladimir Putin stellt sich den Fragen von Journalisten Im Anschluss an den G-20-Gipfel. (Foto: AP)
     
  • 7/8/2017 2:54:43 PM   Martin Franke
    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagt, er hoffe immer noch, dass er Präsident Donald Trump vom Pariser Klimaschutzabkommen überzeugen könne. Er selbst werde den Vorsitz der nächsten Konferenz am 12. Dezember in Paris übernehmen, um Fragen etwa der Finanzierung von Projekten voranzubringen. (Reuters)
     
    Emmanuel Macron bei der abschließenden Pressekonferenz des G-20-Gipfels. (Foto: Reuters)
     
     
  • 7/8/2017 3:02:24 PM   Martin Franke
    "Es gibt kein Pariser Abkommen à la carte. Das habe ich Präsident Trump sehr deutlich gemacht" (Emmanuel Macron über die Differenzen in der Klimapolitik mit Amerika)
  • 7/8/2017 3:05:04 PM   Oliver Georgi
    Nahm kurzzeitig für ihren Vater am Verhandlungstisch Platz: Trump-Tochter Ivanka (Foto: afp)
     
    Plötzlich Präsidentin: Trump-Tochter Ivanka hat beim G-20-Gipfel in Hamburg am Samstag überraschend am Verhandlungstisch der Staats- und Regierungschefs Platz genommen. Die 35-Jährige vertrat ihren Vater zeitweilig während der Beratungen, wie das Weiße Haus bestätigte. Ivanka Trump gilt als enge Vertraute ihres Vaters, hat aber nur den Posten einer Beraterin und kein offizielles Regierungsamt inne.
     
    Die Sitzungsleiterin, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), reagierte gelassen: Die Delegationen entschieden selbst darüber, wer ihre jeweiligen Staats- oder Regierungschefs vertrete, sagte sie. Wenn dann Ivanka Trump als Beraterin dort Platz nehme, sei das "ein Vorgang, der im Rahmen dessen ist, was andere Delegationen auch tun".
     
    In den Vereinigten Staaten gab es in der Vergangenheit allerdings bereits Kritik an der offenbar großen Machtfülle der Präsidententochter, deren Ehemann Jared Kushner ebenfalls zum engsten Beraterkreis um Trump zählt. Ihre unternehmerischen Tätigkeiten ließen zudem den Verdacht des Interessenkonflikts aufkommen.
  • 7/8/2017 3:18:34 PM   Martin Franke
     Dank von Olaf Scholz:
  • 7/8/2017 3:22:30 PM   Oliver Georgi
    Der russische Präsident Wladimir Putin sagt bei seiner Abschluss-Pressekonferenz zum G20-Gipfel, Russland werde sich nicht in den Wahlkampf in Deutschland einmischen. Die Regierungen in Moskau und Berlin hätten "gute Beziehungen".
  • 7/8/2017 3:56:39 PM   Martin Franke
    Und noch ein Hinweis der Hamburger Polizei:
  • 7/8/2017 4:07:47 PM   Anna-Lena Ripperger
    Nach den schweren Ausschreitungen während des G-20-Gipfels will sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag in Hamburg ein Bild von der Lage machen. Er werde die betroffenen Viertel der Hansestadt besuchen und mit Bewohnern sowie mit Sicherheitskräften sprechen, teilte das Bundespräsidialamt am Samstag in Berlin mit. Der genaue Ablauf des Besuchs, der am Morgen gegen 9.45 Uhr beginnen soll, werde kurzfristig bekanntgegeben. (AFP)
  • 7/8/2017 4:18:35 PM   Anna-Lena Ripperger
     
    Der amerikanische Präsident Donald Trump und seine Ehefrau Melania auf dem Weg zurück nach Washington:
    Foto: Reuters
     
  • 7/8/2017 4:26:22 PM   Anna-Lena Ripperger
     Und dann die offizielle Meldung:
  • 7/8/2017 4:30:22 PM   Anna-Lena Ripperger
    Einer unserer Reporter vor Ort berichtet von großen Sitzblockaden auf dem Millerntorplatz.
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