G-20-Gipfel in Hamburg

G-20-Gipfel in Hamburg

  • Bundespräsident Steinmeier ist "schockiert" über Ausmaß der Ausschreitungen
  • Hamburger Bürger überzeugen mit Aktion "Hamburg räumt auf"
  • Insgesamt 37 Haftbefehle und 476 verletzte Beamte
  • Umweltministerin Hendricks kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan
  • 7/8/2017 4:31:02 PM   Henrik Pomeranz
    Während die meisten Staats- und Regierungschefs bei ihrem Treffen unter sich blieben, spazierte einer ganz entspannt durch Hamburg. Der französische Präsident Emmanuel Macron lief an der Außenalster entlang, gab dabei Interviews, ließ sich immer wieder von Passanten zu Selfies überreden oder schüttelte Hände, wie in einem Video auf seiner Facebook-Seite zu sehen ist. In Kommentaren zeigten sich die meisten Zuschauer angetan. „Bravo“, schrieb ein Nutzer. „Was für ein Präsident“, meinte ein anderer. Lob gab es auch für sein gutes Englisch. (dpa)
  • 7/8/2017 4:40:36 PM   Anna-Lena Ripperger

    Eindrücke vom Millerntorplatz (Sebastian Eder)

  • 7/8/2017 4:42:54 PM   Henrik Pomeranz
    Deutschland hat die G 20 dafür gewonnen, den Ländern Afrikas mit einer neuartigen Partnerschaftsstrategie den Weg aus Armut und Perspektivlosigkeit zu erleichtern. Bei ihrem Gipfel in Hamburg stellten sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer hinter die Initiative der deutschen Gastgeber. Kern des "Compact with Africa" sind Investitionspartnerschaften zwischen einzelnen G-20-Staaten und reformwilligen afrikanischen Ländern. Anders als bei früherem Afrika-Programmen geht es dabei nicht alleine um neue Hilfsmilliarden, sondern um einen gemeinschaftlichen Ansatz, bei dem sich die Partner auf Augenhöhe begegnen sollen. Die Vereinigten Staaten stellen dem Welternährungsprogramm zudem 331 Millionen Dollar zur Bekämpfung der drohenden Hungersnöte im Südsudan, Jemen, Nigeria und Somalia zur Verfügung. Der amerikanische Präsident Donald Trump sagte die finanziellen Hilfen am Samstag am Rande des G-20-Gipfels zu. (Reuters/epd)
  • 7/8/2017 5:04:29 PM   Sebastian Eder

    "Lieber tanz ich als G20" war das Motto einer vollkommen friedlichen Demonstration am Mittwochabend. Einer der Wagen, vor dem vor drei Tagen stundenlang gefeiert wurde, taucht seitdem bei fast allen Demos in Hamburg irgendwann auf. Jetzt steht er am Millerntor-Stadion, wieder herrscht hier Festivalatmosphäre. Ein Wasserwerfer steht etwa 50 Meter entfernt. Die Demonstranten haben einen Luftballon daran befestigt - die Polizisten lassen ihn einfach hängen.

  • 7/8/2017 5:06:09 PM   Sebastian Eder

    Junggesellinnenabschied: "Dürfen wir auf die Reeperbahn?"

  • 7/8/2017 5:21:55 PM   Anna-Lena Ripperger
    Eine Gruppe Polizisten marschiert ein paar hundert Meter auf's Schulterblatt, bleibt stehen und verlässt das Viertel. An einem anderen Punkt im Schanzenviertel fliegen beim Abzug der Polizei Flaschen. Insgesamt ist die Stimmung aber relativ ruhig.
  • 7/8/2017 5:23:59 PM   Henrik Pomeranz
    Die Polizei hat während des G-20-Gipfels 23 Haftbefehle erwirkt. Zudem gab es 41 längerfristige Ingewahrsamnahmen, bei denen also Verdächtige festgesetzt wurden, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte. In der Krawallnacht zum Samstag wurden zudem 118 mutmaßliche Randalierer kurzfristig in Gewahrsam genommen, es gab 44 Festnahmen. An diesem Sonntag will die Polizei ihre Gipfel-Bilanz ziehen. (dpa)
  • 7/8/2017 5:44:34 PM   Sebastian Eder
    Vor der Roten Flora haben sich aber schon wieder Dutzende Vermummte unter die Menschen gemischt. Plötzlich taucht die Polizei am anderen Ende der Juliusstraße auf und jagt eine Gruppe Richtung Rote Flora. Die Randalierer formieren sich langsam zu einem schwarzen Block, plötzlich stehen dutzende Vermummte der Polizei gegenüber. "Ihr geht jetzt lieber", raunt ein Vermummter Passanten zu. Wenig später stürmt die Polizei los, der Schwarze Block antwortet mit einem Flaschen- und Steinhagel, dann ergreifen die Maskierten die Flucht und mischen sich wieder unter die Passanten. In den Kneipen direkt daneben essen Menschen Pizza und trinken Bier - sie haben sich an die Gewaltausbrüche fast schon gewöhnt.
  • 7/8/2017 5:59:57 PM   Sebastian Eder
    Anwohner sitzen in den Cafés und checken den Twitter-Account der Polizei. Ein junger Mann erzählt, wie er die letzte Stunde erlebt hat: "Wir saßen auf dem Balkon in einer Straße hinter der Roten Flora. Plötzlich kam die Polizei in die Straße gerast und ist in Wohnungen gestürmt, die haben wohl Razzien gemacht. Davon fühlen sich hier natürlich viele dann provoziert. Wir sind dann vor die Flora, dort herrschte noch Volksfeststimmung. Das ist dann von einer auf die andere Sekunde gekippt. Die Polizei hat eine Riesengruppe ins Viertel gedrängt, plötzlich haben sich überall Leute, die ganz normal aussahen, vermummt und Kapuzen unter den Pullis hervorgezogen. Wenig später flogen dann Steine und die Polizei ist reingestürmt. Als die Polizei sich zurückgezogen hat, haben hier alle applaudiert. Das ist für mich das Verrückteste: Dass die Leute den Randalierern applaudieren, die gestern noch ihr Viertel verwüstet haben."
  • 7/8/2017 6:04:26 PM   Sebastian Eder
    FAZ-Korrespondent Christian Müßgens ist auch auf der Straße. Er berichtet: In den Seitenstraßen Richtung Stresemannstraße und Max Brauer Allee stehen jeweils einige Dutzend Polizisten. Sie rücken langsam vor, bleiben stehen, ziehen sich manchmal direkt wieder zurück.
  • 7/8/2017 6:35:00 PM   Anna-Lena Ripperger
    Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz (SPD) hat sich nach den Krawallen bei den Protesten gegen den G-20-Gipfel vor die Polizei gestellt:
    Wir haben die Gefahr nicht unterschätzt.
    Es sei auch kein Fehler gewesen, den Gipfel in Hamburg auszurichten, sagte er am Samstagabend im ZDF.  „Denn es muss so sein, dass in demokratischen Staaten und weltoffenen Städten wie Hamburg so etwas stattfinden kann“, sagte Scholz. „Es hätte überhaupt nur drei Städte in Deutschland gegeben, wo das gegangen wäre. Und in allen wären diese Probleme der gemeinsam agierenden deutschen Polizei begegnet.“ (dpa)
  • 7/8/2017 6:46:14 PM   Anna-Lena Ripperger
    Letzte große Demo offiziell zu Ende
    Die letzte große Anti-G-20-Kundgebung ist am Samstagabend offiziell zu Ende gegangen. Zehntausende demonstrierten bei der vom Linken-Bundestagsabgeordneten Jan van Aken angemeldeten Kundgebung „Grenzenlose Solidarität statt G20“ zumeist friedlich. Die Polizei sprach von 50.000 Demonstranten, die Veranstalter von 76.000.
    Laut Polizei wurden in der Nähe der Abschlusskundgebung am Millerntorplatz „wiedererkannte Straftäter“ von Einsatzkräften aus der Menge geholt. Die Beamten seien daraufhin mit Flaschen beworfen worden. Sie hätten dann Schlagstöcke genutzt und auch einen Wasserwerfer eingesetzt. Vier Beamte hätten sich Verletzungen zugezogen, seien jedoch weiter dienstfähig. (dpa)
     
  • 7/8/2017 7:13:30 PM   Anna-Lena Ripperger
    Trump beurteilt den Gipfel anders als Schumer:
     
    Und auch zur allgemeinen Lage in Hamburg hat er eine ganz eigene Einschätzung:
  • 7/8/2017 7:29:34 PM   Mathias Blumencron
    Das Schanzenviertel nimmt die Ordnung in die eigene Hand. Ein Jugendlicher wirft einem Polizeitrupp eine Flasche hinterher, wird sofort von Umstehenden zurecht gewiesen. Szenen, die sich auch an anderen Straßen im Viertel beobachten lassen. Viele der Anwohner wollen nur eins: Nicht nocheinmal eine Nacht wie gestern. Ob es gelingt, ist völlig offen. Bis auf gelegentliche Show of Force Märsche durch die Seitenstraßen hält sich die Polizei erstaunlich zurück. Und die potentiellen Randalierer? Hängen allerorten rum und wissen nicht so recht was tun.
  • 7/8/2017 7:54:05 PM   Sebastian Eder

    Langsam bricht die Dämmerung über dem Schanzenviertel herein, vereinzelt explodieren Böller, Sirenen heulen ab und zu auf, der Hubschrauber kreist seit Stunden über dem Viertel. Auf der Schanze selbst herrscht weiter Straßenfeststimmung, die Polizei hat sich zurückgezogen. Wir halten Sie auf dem Laufenden, was die Nacht noch bringt.

  • 7/8/2017 8:47:34 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Es ist aber nicht immer nur die amerikanische Delegation, die dauernd Schwierigkeiten macht", sagt die Berlin-Korrespondentin der "New York Times" über den G-20-Gipfel. Wie sie Trumps Auftritt in Hamburg beurteilt, hat sie FAZ.NET-Autor Oliver Georgi erzählt:

    G-20-Gipfel: „Trump scheint Putin zu glauben“

    FAZ.NETDie Berlin-Korrespondentin der „New York Times“, Alison Smale, hat Donald Trump auf dem G-20-Gipfel beobachtet und findet: Er hat sich gut geschlagen. Aber auch Wladimir Putin wirkte sehr zufrieden, sagt sie im FAZ.NET-Gespräch.
     
  • 7/8/2017 8:51:12 PM   Aziza Kasumov
    Die Polizei ist offenbar im Inbegriff, den Pferdemark zu räumen. Noch vor einer halben Stunde war die Stimmung hier entspannt gewesen. Dann wurden von Einzelpersonen Böller gezündet, die Polizeipräsenz verstärkt, daraufhin flogen Glasflaschen. Langsam schaukelte die Anspannung sich hoch. Als die Polizei vor wenigen Minuten begann, eine Kreuzung am Pferdemarkt zu räumen, eskalierte die Situation. Wasserwerfer sind im Einsatz, ständig knallt es und splitterndes Glas ist zu hören.
  • 7/8/2017 8:51:44 PM   Aziza Kasumov

    Mindestens zwei Wasserwerfer sind im Einsatz.

  • 7/8/2017 9:02:27 PM   Anna-Lena Ripperger
    Ein erstes Video unserer Reporter von vor Ort:
  • 7/8/2017 9:03:52 PM   Anna-Lena Ripperger
    Mehrere Wasserwerfer und Räumfahrzeuge sind in die Schanzenstraße und in die Straße Schulterblatt eingerückt. Ihnen folgten Hundertschaften der Polizei. (dpa)
  • 7/8/2017 9:08:35 PM   Aziza Kasumov

    Pferdemarkt ist weitestgehend geräumt, mehrere hundert Polizsten sind vor Ort.

  • 7/8/2017 9:10:37 PM   Mathias Blumencron
    Heute Abend will die Polizei ganz offensichtlich nichts anbrennen lassen. Innerhalb weniger Minuten haben Wasserwerfer und hunderte Beamte das halbe Viertel geräumt. Selten wurden selbsternannte Revolutionäre so schnell in die Flucht gejagt. Die Protestbewegung im Schanzenviertel scheint zu 95 Prozent aus Schaulustigen und Mitläufern zu bestehen, die das Wasser scheuen wie der Teufel.
  • 7/8/2017 9:12:53 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort:
  • 7/8/2017 9:23:56 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei spricht von 600 Menschen, die sich auf dem Neuen Pferdemarkt und in der Straße Schulterblatt aufhalten sollen:
  • 7/8/2017 9:30:05 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Hamburger Polizei hat auf Twitter noch einmal darauf hingewiesen, dass Unbeteiligte das Schanzenviertel "umgehend" verlassen sollen, "um sich nicht in Gefahr zu bringen".
  • 7/8/2017 9:30:47 PM   Aziza Kasumov
    In einer Kneipe am Pferdemarkt haben Unbeteiligte Zuflucht gefunden. Der Besitzer verteilt belegte Brötchen, mit Anspannung wird der Einsatz draußen vor der Tür verfolgt. Gerade ist wieder ein Wasserwerfer vorbeigezogen.
  • 7/8/2017 9:36:08 PM   Anna-Lena Ripperger
    Auch die Bundespolizei beteiligt sich an dem Einsatz:
  • 7/8/2017 9:39:59 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Polizei setzt Tränengas-Pistolen ein:
    Foto: Reuters
     
  • 7/8/2017 9:48:04 PM   Henrik Pomeranz
    Laut NDR ist es auch heute wieder zu Plünderungen gekommen.
  • 7/8/2017 9:51:25 PM   Henrik Pomeranz
    Anscheinend wollen einige Hamburger selbst für Ordnung sorgen. 
  • 7/8/2017 9:56:58 PM   Aziza Kasumov

    Im Schulterblatt sitzt eine Gruppe vor den Wasserwerfern der Polizei. Die droht mit dem Einsatz der Werfer, sollte sich die Gruppe nicht zurückziehen. An den Seiten stehen Dutzende Schaulustige.

  • 7/8/2017 9:58:20 PM   Anna-Lena Ripperger
    Die Protestierenden stellen sich der Polizei entgegen, mit Victory-Zeichen und ohne Vermummung:
    Foto: Reuters
     
     
    Foto: Reuters
     
  • 7/8/2017 10:00:41 PM   Anna-Lena Ripperger
    Nach Informationen der Polizei hätten die Krawalle nicht "die Dimension von gestern", berichtet der NDR.
  • 7/8/2017 10:00:42 PM   Henrik Pomeranz
    Der S-Bahnverkehr in der gesamten Stadt ist nach Angaben der Bundespolizei erheblich beeinträchtigt. Es gebe Informationen, wonach sich im Bereich des S-Bahnhofs Sternschanze bis zu 80 Personen im Gleis befinden sollen. (dpa)
  • 7/8/2017 10:21:37 PM   Mathias Blumencron
    Vor der Roten Flora ist die Nacht eine andere geworden. Die Volksfeststimmung verflogen, Wasserwerfer aufgefahren, Scheinwerfer erleuchten die gespenstische Szenerie. Quer über die Straße eine Kette dutzender Polizisten, davor Anwohner, Nachtschwärmer, TV Kamerateams und ein paar übrig gebliebene Aktivisten. Alle stehen herum, stolpern über Scherben auf dem Kopfsteinpflaster. Bis plötzlich wieder Wasserkanonen zum Einsatz kommen. Eingreiftrupps versuchen, einzelne Aktivisten festzusetzen, unter lautstarkem Protest der Umstehenden. Sehr angespannte Lage.
  • 7/8/2017 10:35:26 PM   Monika Ganster
  • 7/8/2017 11:45:41 PM   Frederic Spohr
    Die Polizei hat die Angaben zur Zahl der Demonstranten aktualisiert, die festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen wurden. Seit Beginn der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg seien 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage der dpa mit.
  • 7/9/2017 12:19:40 AM   Frederic Spohr
    Im Nahverkehr kommt es weiterhin zu Störungen.


  • 7/9/2017 12:26:13 AM   Frederic Spohr
    Bei den Auseinandersetzungen im Schanzenviertel sind abermals Polizisten verletzt worden.  Über die über die Zahl der Betroffenen und die Schwere ihrer Verwundungen konnten die Beamten noch keine Auskunft geben.
  • 7/9/2017 3:43:16 AM   Frederic Spohr
    Ein verdächtiger Gegenstand am Hamburger Flughafen hat sich als ungefährlich herausgestelltEr sei manuell untersucht worden und es bestehe keine Gefahr, sagte ein Sprecher der Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP. Der Einsatz habe gegen 5.00 Uhr begonnen und etwa eine halbe Stunde gedauert. 



  • 7/9/2017 4:58:09 AM   Frederic Spohr
    Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sieht vom Hamburger G20-Gipfel ein wichtiges Signal für die deutsche Wirtschaft ausgehen. "Die Gipfelerklärung ist sicher kein breiter Fortschritt auf allen Feldern, aber es gibt ein Signal für freien Handel und gegen Abschottung", sagte Zypries der "Bild am Sonntag".  Es blieben allerdings Spannungsfelder mit den Vereinigten Staaten, vor allem beim Thema Stahl, fügte Zypries hinzu.  Die amerikanische Regierung hat vor allem chinesischen Billigstahl im Visier, doch könnten auch europäische Stahlimporte betroffen sein.
  • 7/9/2017 6:07:41 AM   Sebastian Reuter
    Au­ßen­mi­nis­ter Sig­mar Ga­bri­el (SPD) geht davon aus, dass die Ham­bur­ger Kra­wal­le Deutsch­lands An­se­hen in der Welt scha­den. In einem Gast­bei­trag in der "Bild am Sonntag" schreibt Ga­bri­el: "Deutsch­lands Bild in der in­ter­na­tio­na­len Öf­fent­lich­keit wird durch die Er­eig­nis­se in Ham­burg schwer in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen." Die Ge­walt von so­ge­nann­ten "Au­to­no­men", Brand­stif­tern und Ge­walt­ver­bre­chern in Ham­burg dürfe nicht ohne Kon­se­quen­zen blei­ben. Der SPD-Po­li­ti­ker: "Alle an­geb­li­chen po­li­ti­schen Mo­ti­ve für diese Orgie an Bru­ta­li­tät sind ver­lo­gen und sol­len nur das Deck­män­tel­chen dafür sein, worum es den Tä­tern aus allen Tei­len Eu­ro­pas ging: um Ge­walt an sich. Die Täter un­ter­schei­den sich über­haupt nicht von Neo­na­zis und deren Brand­an­schlä­gen. Mit an­geb­lich "lin­ken Mo­ti­ven" hat das alles nichts zu tun."
     
    Um die Täter von Ham­burg ding­fest zu ma­chen, for­der­te Ga­bri­el in­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit: "Wir brau­chen jetzt eine schnel­le eu­ro­pa­wei­te Fahn­dungs­grup­pe nach den Straf­tä­tern. Es mag noch so schwer er­schei­nen, diese Ver­bre­cher zu er­mit­teln, trotz­dem müs­sen dafür alle mög­li­chen rechts­staat­li­chen Mit­tel ein­ge­setzt wer­den. Der de­mo­kra­ti­sche Rechts­staat muss jetzt seine Wehr­haf­tig­keit be­wei­sen."
     
  • 7/9/2017 6:45:41 AM   Sebastian Reuter
    Hamburg räumt auf!
     
    Nach Tagen inmitten von G-20-Gipfel, Chaos und Krawallen, wollen tausende Hamburger ab heute ihre Stadt wieder für sich haben. Zuvor müssen die Schäden und Überreste einiger denkwürdiger Tage beseitigt werden. Um den Job nicht allein der Stadtreinigung und den Behörden zu überlassen, sammeln sich seit dem Morgen tausende Freiwillige in der Facebook-Gruppe "Hamburg räumt auf", um die Hansestadt in einer gemeinsamen Aktion wieder herzurichten. Derzeit hat die Veranstaltung in dem Sozialen Netzwerk mehr als 6700 Teilnehmer, die sich ab 13 Uhr an verschiedenen Orten mit Besen, Mülltüten und ähnlichen Dingen in der Innenstadt treffen wollen.
     
    Screenshot: Facebook
     
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