High End

High End

  • 5/6/2016 4:34:44 PM   Marco Dettweiler

    This is the end... Das war's mit der High End für dieses Jahr. Danke für's Lesen und bis 2017!

  • 5/6/2016 4:09:07 PM   Marco Dettweiler

    Hifiman Shangri-La

  • 5/6/2016 4:08:26 PM   Marco Dettweiler

    Hifiman Shangri-La

    Die Kopfhörer von Hifiman schätze ich sehr. Ich war beim Test des HE-560 ebenso begeistert wie beim Hifiman 1000. Beim Preis des letzteren weniger. Denn der kostet 5000 Euro. Okay, er klingt auch sehr gut, aber das tun Kopfhörer für weniger als die Hälfte auch. Wie auch immer. Hifiman hat bisher nur magnetostatische Kopfhörer im Programm. Jetzt zeigt das Unternehmen auf der High End das erste Mal ein elektrostatisches Modell. Da es von dieser Sorte nicht allzu viele gibt, kann man die Konkurrenten eindeutig benennen. Das ist Sennheiser mit seinem Orpheus HE 1 und Stax mit seinem SR-009. Das Modell von Sennheiser ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich und unantastbar: Der Orpheus klingt sensationell und kostet überirdische 50.000 Euro (mehr dazu im Blogeintrag weiter unten). Der Stax SR-009 kostet zusammen mit einem für den Betrieb notwendigen Verstärker 8000 Euro. Das dürfte dann auch das Niveau des Shangri-La von Hifiman sein. Allein der Kopfhörer wird hier auf der High End mit “ungefähr 5000” angegeben. Und auch der braucht einen zusätzlichen Verstärker. Beim Klang muss Hifiman meines Erachtens nochmal ran. Er klingt zwar sehr fein und luftig, aber die Höhen sind etwas klingelig und die Tiefen dürften mehr Wucht haben. Aber da es nur ein Prototyp ist, hoffen wir mal, dass er bis zur Serie besser klingt.

  • 5/6/2016 3:56:01 PM   Marco Dettweiler

    In diesem Raum wurde mit mehreren KH-Boxen Ambeo vorgeführt

  • 5/6/2016 3:55:08 PM   Marco Dettweiler

    Ambeo von Sennheiser

  • 5/6/2016 3:54:26 PM   Marco Dettweiler

    Ambeo 3D-Audio von Sennheiser

    Sennheiser hat 3-D für sich entdeckt. Das Unternehmen aus der Wedemark will aus dem herkömmlichen Stereo-Sound einen dreidimensionalen Klang machen. Das Stereo-Dreieck wäre dann Geschichte, der Sound kommt - entsprechend aufbereitet - von links, rechts, mittig und von oben. Letztlich wäre also Ambeo, so nennt Sennheiser sein Projekt, das gleiche für Audio wie Dolbys Atmos für das Kino-Format. Sennheiser hängt das hier ziemlich hoch auf In einer Kabine soll gezeigt werden, dass Stereo “boring” sein soll und in Zukunft die Musikfans nur noch in 3-D hören sollen. Wie kommt Sennheiser eigentlich auf die Idee? Wenn man sich das Portfolie des Unternehmens anschaut, dann liegt sie nahe. Sennheiser baut Mikrofone, kann also schon im Studio den Prozess der dritten Dimension beginnen. Mit Mixen haben sie ebenso Erfahrung. Und die Wiedergabe ist nicht nur auf Kopfhörer beschränkt, von denen Sennheiser jede Menge hat. Sie können auch auf sehr gute Lautsprecher bauen. Denn das Unternehmen Neumann, das Sennheiser gehört, baut exzellente Studio-Boxen (die sind im Bild zu sehen).

  • 5/6/2016 2:49:31 PM   Marco Dettweiler

    Sennheiser Orpheus

  • 5/6/2016 2:48:53 PM   Marco Dettweiler
    Sennheiser Orpheus
    Das ist hier musste sein. Sennheiser hat seinen 50.000-Euro-Kopfhörer auf der High End in einem Räumchen stehen. Wenn man einen Termin ausmacht, darf man 10 Minuten allein hören. Das durften wir schon im September 2015 machen. Aber weil der Orpheus so unglaublich klingt, haben wir uns das nocheinmal gegönnt. Einfach der Hammer. Meinen ausführlichen Bericht gibt es hier.
  • 5/6/2016 2:06:09 PM   Marco Dettweiler

    Elac Concentro

  • 5/6/2016 2:03:35 PM   Marco Dettweiler

    Elac Concentro

    Das ist mal eine Ansage von Elac! Das Unternehmen wird in diesem Jahr 90 und hat sich selbst beschenkt mit der Concentro. Mit diesen mächtigen Lautsprecher für 60.000 Euro traut sich Elac in höhere Gefilde. Auch in der Größe. Die Concentro ist etwa 1,70 Meter hoch, wiegt 140 Kilogramm und sieht recht ungewöhnlich aus. Die Form hat Gründe: Weil es keine Ecken und Kanten gibt, werden keine Schwallwellen im Innern reflekiert, sodass man dieses Problem schon mal gelöst hat. Letztlich erinnert nur die Blade 2 von Kef an so einen Entwurf. Die Concentro hat einen Hoch-Mittel-Töner als Koax (Hochtöner ist ein Jet 5), darunter sitzt ein Tief-Mitteltöner, der den vier (sic!) Bassmembranen bis runter auf 120 Hertz hilft. Beim Koax gilt auch hier das Prinzip der Punktschallquelle. Beim Hörer sollen alle von diesem Chassis produzierten Wellen gleichzeitig ankommen. Die vier Bassmembranen im 10-Zoll-Format arbeiten nach dem Push-Pull-Prinzip. Wie sie klingt? Gut, sehr gut sogar. Nicht spektakulär, aber ziemlich souverän. Im Übrigen kann man den Klang etwas beeinflussen. Am Rücken der Concentro ist ein Stellrad, mit dem man den Mittel-Hoch-Töner um ein paar Millimeter rein- und rausfahren kann. Spannend!

  • 5/6/2016 1:35:13 PM   Marco Dettweiler

    Elac Miracord 90

  • 5/6/2016 1:33:56 PM   Marco Dettweiler

    Elac Miracord 90

    Ein weiteres Geburtstaggeschenk hat sich Elac mit dem Miracord 90 zum Jubiläum gemacht. Der Plattenspieler hat ein MDF-Chassis (wiegt allein 5,5 Kilogramm), was auch die Freiheit bei der Farbgestaltung erklärt. Es gibt in übrigens auch in schwarz, weiß und mit Holzfurnier. Ein Plattenspieler von Elac ist eigentlich keine Überraschung für ältere Musikfreunde. Denn Elac war neben Dual in den Siebzigern bekannt für seine Geräte. Für den Miracord hat man nun noch einmal von vorne angefangen bei der Entwicklung. Wie allen Hersteller achtete man besonders auf die Entkoppelung des Produkts, sodass keine Vibrationen oder Stöße den Lauf der Nadel stören. Elac geht hier den "schweren Weg": Viele Teile sind sehr massiv und schwer, um mit purer Masse gegen die Schwingungen zu arbeiten. Der Teller aus Aluminium wiegt stolze 6,5 Kilogramm. Im Video habe ich mal einige Bestandteile kommentarlos zeigen lassen. Der Miracord wird in Elacs Heimat Kiel gefertigt. Er kostet 2000 Euro.

  • 5/6/2016 12:26:10 PM   Marco Dettweiler

    Martin Logan esl 15a

  • 5/6/2016 12:24:54 PM   Marco Dettweiler

    Martin Logan Renaissance esl 15a

    Es gab eine Vorführung für deutsche Journalisten, die neue Martin Logan im kleinen Kreis hören zu dürfen - und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Der Hersteller hat sich auf elektrostatische Lautsprecher spezialisiert. Das heißt: Die Schallwellen werden von einer hauchdünnen Membran produziert. Diese hat ein Größe von 37 mal 117 Zentimeter. Im Video sieht man schön, dass man durch die Membran durchschauen kann. Da so ein Lautsprecher auch ordentlich Wumms braucht, steckt in der weißen Kiste an unteren Ende eine 12-Zoll-Bassmembran vorne und eine hinten. Diese werden unterstützt von 500 Watt Endstufen. Mit Hilfe eines Prozessors lässt sich eine ARC Raumkorrektur vornehmen, sodass man sie einem kleinen oder großen Raum anpassen kann. Das neue Flaggschiff von Martin Logan kostet 30.000 Euro. Das ist auch hier viel Geld. Aber der Klang ist fantastisch. Er löst sich komplett von den Boxen selbst. Die Musiker stehen und spielen förmlich im Raum. Dank des elektrostatischen Prinzips ist sie äußerst präzise und dennoch entspannend. Wer mal die Möglichkeit hat, sich eine Logan anzuhören: Machen!

  • 5/6/2016 11:55:57 AM   Marco Dettweiler

    Onkyo DP-X1

  • 5/6/2016 11:55:06 AM   Marco Dettweiler

    Onkyo DP-X1

    Klar kann man mit dem Smartphone Musik hören. Doch die Audiophilen sind sich auch hier einig: Das kann ganz gut klingen. Aber um perfekte Soundqualität zu bekommen, reichen die Bauteile im iPhone und in den Android-Geräten nicht aus. Also bringen immer mehr Hersteller digitale Audio-Player (DAP) auf den Markt, auf die man wie seine Dateien wie auf eine Festplatte packt. Dateien? Wer seine Musik nur noch streamt, wird keine Dateien mehr haben. Das macht nichts. Denn die aktuellen DAPs haben Android als Betriebssystem. Somit kann man einfach seine Spotify- oder Tidal-App installieren. Hier am Stand von Onkyo ist ganz frisch der DP-X1 angekommen. Er spielt natürlich hochauflösende Formate ebenso ab wie DSD. Und er kann als einer der ersten MQA! Sein Äußeres ist schick, er liegt gut in der Hand und ist leicht. 32 Gigabyte internen Speicher hat er schon, bis zu 432 GB können zusätzlich per Micro-SD dazu kommen. Der Prozessor ist ein Snapdragon 801 von Qualcomm. (Liest sich fast so, als würde man ein Smartphone testen...) 16 Stunden soll er laut Hersteller an einem Stück abspielen können, ohne dass man ihn aufladen muss. Die Wandlerchips (jeder Kanal hat einen eigenen!) kommen von ESS. Der Clou: Man kann sogar einen Kopfhörer mit Mini-XLR-Buchse anschließen. Onkyo hat mir ein Testmuster zur Verfügung gestellt. Ich werde zu Hause ausgiebig reinhören und in einem gesonderten Test berichten.



  • 5/6/2016 10:02:59 AM   Marco Dettweiler

    ADI-2 Pro von RME

  • 5/6/2016 10:00:00 AM   Marco Dettweiler

    RME ADI-2 Pro

    Das Unternehmen RME kommt aus der Profi-Ecke. Sein Audio-Interface Babyface Pro wird in vielen Studios benutzt. Nun präsentiert RME zur High End den ADI-2 Pro. Das ist ein neuer AD/DA-Wandler, er kann also sowohl analoge Signale in digitale als auch umgekehrt wandeln. Für viele dürfte der integrierte USB-Digital-Analog-Wandler und der Kopfhörerverstärker interessant sein. Letzter hat zwei getrennte regelbare Ausgänge (Macht sich also bestens für Kopfhörervergleichstests!). Die Samplefrequenz geht hoch bis 768 Kilohertz. Er kann mit dem iPad gekoppelt werden. Solche Geräte hören sich zunächst etwas nerdy an, auch weil sie aus der Pro-Ecke kommen, man sollte sie aber auch als normaler Heimhörer nicht unterschätzen, da sie meist günstiger als ihre High-End-Konkurrenten sind. Dabei tun sie das Gleiche häufig genauso gut, sehen halt nicht so gut aus.

  • 5/6/2016 9:41:16 AM   Marco Dettweiler

    Tribute 7 von Ultrasone

  • 5/6/2016 9:40:17 AM   Marco Dettweiler

    Tribute 7

    Ultrasone kann es nicht lassen. Der deutsche Hersteller hat wieder eine Spezial-Edition mitgebracht. Dieses Mal die Tribute 7, eine Hommage an die Edition 7. Letztes Jahr war es die Edition 5 mit 555 Exemplaren. Von der 7 sollen - na, wer rät es? - 777 Exemplare verkauf werden. Anlass für diese Zahlenspielerei ist das 25. Firmenjubiläum. Ziehen wir es durch mit den Zahlen: Im Jahr 2004 kam der Original-Edition-7 mit limitieren 999 Exemplaren auf den Mark. “Hochglanzpolierte und metallbeschichtete Messing-Logoplaketten schmücken die Aluminium-Ohrkapseln, die aus einem vollen Block federleichten Flugzeug-Aluminiums präzise gefräst und danach sorgfältig im Farbton „Mystic Blue“ eloxiert werden”, sagt Ultrasone. Ich habe reingehört, richtig gut gefallen hat er mir nicht. Er hat das typische Ultrasone-Klangbild. Weil er geschlossen ist, dröhnt auch ein wenig der Bass. “Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 2.499,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer.” What? Und Tschüß bis nächstes Jahr.

  • 5/6/2016 8:03:29 AM   Marco Dettweiler

    Mythology M1 von Enigmacoustics

  • 5/6/2016 8:01:50 AM   Marco Dettweiler

    Enigmacoustics Mythology M1

    Ich war nochmal bei Enigma, deren Kopfhörer ich gestern schon vorgestellt hatte. Die haben auch ein Paar Lautsprecher am Stand, die ich mir einige Minuten anhören konnte. Die Mythology M1 haben das gleiche Konzept wie der Kopfhörer Dpharma D1000. Ein Hochtöner mit elektrostatischem Prinzip gibt das Frequenzspektrum ab 10 Kilohertz wieder. Im Video sieht man schön, wie der Hochtöner auf der normalen Box sitzt. Diese hat ein klassisches Zwei-Wege-System. Auch hier soll dünne Folie des Elektrostaten dafür sorgen, dass der Klang breiter, tiefer und transparenter wird. Je nach Liedwahl funktioniert das auch. Bei manchen Liedern fehlt dem Mythology M1 allerdings an Tiefe, der Bass dröhnt dann doch hin und wieder. Ein Entschuldigung dafür sind natürlich die räumlichen Gegebenheiten, die auf der High End nicht gerade optimal sind. Insgesamt haben die Lautsprecher einen interessaten Eindruck hinterlassen, ebenso wie die Kopfhörer.

  • 5/6/2016 7:41:26 AM   Marco Dettweiler

    Weil der Ball und das Wetter wieder so schön sind, beginnen wir den zweiten - und für mich letzten - Messetag auf der High End wieder mit dem "Wahrzeichen" der Messe.

  • 5/5/2016 4:52:14 PM   Marco Dettweiler

    So, das war's für heute von der High End! Geldzurückgarantie gibt es keine. Ich hoffe, es hat trotzdem Spaß gemacht. Wir lesen uns morgen wieder.

  • 5/5/2016 3:13:38 PM   Marco Dettweiler

    KEF nutzt Linns Exakt-Technologie

  • 5/5/2016 3:12:21 PM   Marco Dettweiler
    Linns Exakt an Boxen von KEF
    Das schottische Unternehmen Linn ist leider nicht auf High End vertreten. Doch in den Räumen von KEF begegnet man einem ihrer Entwickler. Aus gutem Grund: Der Lautsprecherhersteller benutzt Linns “Exakt”-Software, um ihre eigenen Boxen im Klang zu verbessern. “Exakt” klemmt sich direkt an die Lautsprecherchassis, teilt der Membran präzise mit, was zu tun ist. Besonders Passivboxen - wie auch die von KEF - haben prinzipbedingte Schwächen. Eine Weiche entscheidet, welchen Frequenzbereich sie welchem Chassis zuordnet. Dort lauern die nächsten Hürden. Weil jede Passivweiche aus recht groben Bauteilen besteht, schwingt die für den Tiefton zuständige Membran hörbar nach, was den Bass häufig etwas dumpf und schwammig klingen lässt. Auch die Übernahmefrequenz macht Passivboxen zu schaffen. Um die Signalbereiche zwischen Tiefmittel- und Hochtöner scharf zu trennen, müssen zusätzliche Elemente eingesetzt werden. Einige dieser Schwächen lassen sich umgehen, indem man die Frequenzweiche vor die Verstärkung legt. Neben der präziseren Verteilung lassen sich die Signale dann mit einem DSP auch korrigieren, Phasenfehler reduzieren und die Laufzeiten anpassen. Nahezu jeder vorhandene Lautsprecher lässt sich mit Exakt klanglich verbessern. Vereinfacht ausgedrückt ist die Exaktbox eine sehr präzise digitale Frequenzweiche, die direkt mit analogen Passiv- oder Aktivboxen verbunden wird und deren vorhandene analoge Frequenzweiche umgeht, um selbst die Kontrolle zu übernehmen.  Linns Software ist nun so gut, dass sie Hersteller wie KEF dazu nutzen, um Phasenfehler ihrer Boxen zu elidieren. Mehr Hintergründe gibts in meinem Artikel über Exakt.
  • 5/5/2016 2:25:57 PM   Marco Dettweiler

    Experten erklären MQA am Stand von Onkyo

  • 5/5/2016 2:24:40 PM   Marco Dettweiler

    MQA

    Schon mal gehört? MQA? Ich bis vor Kurzem auch nicht. Es geht mal wieder um Musik in bester Qualität jenseits von MP3. Mittlerweile hat sich die High-End-Gemeinde offenbar darauf geeinigt, dass selbst die CD-Qualität mit 44,1 Kilohertz Abtastfrequenz bei 16 Bit Worttiefe den Audiophilen nicht mehr genug ist. Dateien sollten möglichst hochauflösend sein und die Hersteller überbieten sich gerade, wie hoch aufgelöst die Datei sein darf. Doch selbst an Musik mit “nur” 192 Kilohertz bei 24 Bit zu kommen, ist schwierig. Noch schwieriger wird es an DSD-Formate zu kommen. Denn das ist neben Musik in HiRes mittlerweile State-of-the-art. DSD ist ein Verfahren, das für die SA-CD erfunden wurde. Nun soll MQA alles noch besser klingen lassen. Der Hersteller Meridian hat das “Master Quality Authenticated“-Verfahren erfunden. Und die erklären hier gerade am Stand, wozu das gut ist. Mit der Hilfe eines Blogposts von Jürgen Schröder bei Lowbeats kurz zusammengefasst: Obwohl die Datei nur etwa doppelt so groß ist, wie unkomprimierte Lieder einer CD, sind die Stücke im MQA-Format sehr hochauflösend. Dabei spielt die Aufzeichung des Master-Tapes eine Rolle. Das Verfahren berücksichtigt nämlich die Spezifikation des verwendeten Analog-Digital-Wandlers und übergibt diese wiederum dem Digital-Analog-Wandler, der für die Wiedergabe zu Hause verantwortlich ist. Somit ist die mit MQA codierte Datei näher am Original. Ich bin morgen bei Onkyo, die einen portablen Audioplayer vorstellen, der MQA-fähig ist. Da werde ich noch einmal mehr erfahren.

  • 5/5/2016 1:50:46 PM   Marco Dettweiler

    Dharma D1000 von Enigma

  • 5/5/2016 1:49:45 PM   Marco Dettweiler

    Dharma D1000 von Enigma

    Im Segment der Kopfhörer aufzufallen, ist schwierig. Die meisten versuchen es mit ausgefallenem Äußeren, manche mit ungewöhnlicher Technik. Enigma probiert letzteres. Der Kopfhörer ist ein Hybrid. Er produziert zunächst Schallwellen mit einer klassischen Membran im elektrodynamischen Verfahren. Allerdings wird er dabei zusätzlich ab 10 Kilohertz unterstützt von einer elektrostatisch angetriebenen Membran. Das ist aus zwei Gründen abgefahren: Zum einen schafft er es, die Folie ohne einen speziellen Verstärker zu bewegen, der normalerweise bei Elektrostaten notwendig ist. Zum anderen bewegt sich diese in einem Frequenzbereich, der fast jenseits des Hörbaren ist. Insgesamt soll er das Frequenzspektrum von 15 Hertz bis 50 Kilohertz abbilden. Die Unterstützung lediglich im Hochtonbereich ist Absicht, der elektrostatische Anteil soll beim Klangbild für mehr Bühne und Transparenz sorgen. Wenn man mit dem Dharma D1000 Musik hört, geht die Rechnung auch auf. Dennoch hat er einen zunächst ungewöhnlichen Sound. Besonders stark ist bei den Mitten. Im Übrigen hat er eine Impedanz von 26 Ohm. Er ist also mobil einsetzbar.

  • 5/5/2016 1:09:46 PM   Marco Dettweiler

    Beolab 90 von B&O

  • 5/5/2016 1:08:20 PM   Marco Dettweiler

    Bang & Olufsen Beolab 90

    Endlich habe ich es geschafft, mir mal den Beolab 90 anzuhören. Kollege Wolfgang Tunze hatte schon das Vergnügen und über seine Eindrücke hier ausführlich berichtet: “Als erster Lautsprecher der Welt sollte der Beolab 90 die volle Kontrolle über die komplizierten akustische Beziehungen zwischen Schallquelle und Hörraum übernehmen und damit möglichst genau an die Ohren bringen, was in der Tonkonserve steckt, ganz unabhängig von allen Dreingaben, die Reflexionen aus dem Hörraum üblicherweise hinzumixen. Der Beolab 90 kompensiert reflektierten Schall und bremst Resonanzen aus, indem er insgesamt 18 in alle Richtungen abstrahlende Membranen über zwei potente digitale Signalprozessoren in Phase und Amplitude ganz nach Bedarf steuert. So kann er auch die Richtcharakteristik des Gesamtlautsprechers genau definieren… Die vier Tieftonchassis und die gesamte, auf 14 Platinen verteilte Elektronik stecken in einem einzigen, 65 Kilogramm schweren und geometrisch ungemein komplizierten Gehäuse aus Aluminiumguss. Darauf sitzt ein kleineres Gehäuse für die jeweils sieben Hoch- und Mitteltöner, die, ebenso wie die Bass-Chassis, allesamt vom bewährten dänischen Zulieferer Scanspeak stammen. Hält das akustische Ergebnis, was die Akribie von Ingenieuren und Designern verspricht?” Ja, da stimmen wir mit Wolfgang Tunze überein, der Beolab 90 hält, was er verspricht. Enorm ist die Bühne. Schließt man die Augen, sieht man förmlich die Band oder das Orchester vor sich. Bei einem Duett konnte man hören (sic!), dass der Sänger und die Sängerin nebeneinander standen. Die Hörprobe war schon phänomenal. Möchte ja auch sein für - waren es nicht - 70.000 Euro Kaufpreis?

  • 5/5/2016 12:52:18 PM   Marco Dettweiler

    Phase 3 von Burmester im Stahl-Look

  • 5/5/2016 12:51:23 PM   Marco Dettweiler

    Die diesjährige High End ist für das Unternehmen Burmester, die erste Messe ohne ihren Geschäftsführer, Gründer und Ideengeber Dieter Burmester. Er ist im vorherigen Jahr an einem Krebsleiden gestorben. Da er in der High-End-Gemeinde sehr beliebt war und ihn viele kannten, war der Schock entsprechen groß. Deswegen ist die High End 2016 für Burmester insofern wichtig, um zu zeigen, wie es ohne das Mastermind weiter geht. Im Wesentlichen verweist man hier am Stand auf die Serienreife der “Phase 3”. Das ist High End im Retrolook. Die Anlage besteht aus einem digitalen All-in-One Receiver 16. Die Schallwellen verbreiten die zwei Lautsprecher B 15. Der Receiver basiert auf Burmesters Musikserver 151, der für die Phase 3 mit Endstufen erweitert wurde. Natürlich lässt sich die Anlage auch mit dem iPad bedienen. Es gibt kaum Quellen, die nicht abgespielt werden können. Musik findet Eingang über CD, Streaming, Server, Airplay, FM Tuner oder USB.

  • 5/5/2016 12:01:12 PM   Marco Dettweiler

    SL-1200 GAE

  • 5/5/2016 11:59:59 AM   Marco Dettweiler
    SL-1200GAE
    Technics ist zurück. Und zwar nicht erst auf der diesjährigen High End. Mit zwei High-End-Anlagen der Reference-R1-Serie und der Premium-Class-C700-Serie waren die Japaner schon vor zwei Jahren wieder ins Geschäft eingestiegen. Die Medien feierten die Panasonic-Tochter, die ältere Hifi-Fans noch aus den Neunzigerjahren kennen dürften. Auf der diesjährigen Messe hat Technics noch einmal draufgepackt. Allen voran sorgt der Plattenspieler SL-1200GAE für Begeisterung. Es ist die Wiederauferstehung einer Legende. Der neue Direktantrieb ist das technische Schmankerl. Bis jetzt gibt es ihn nur in einer Limited Edition für zirka 3500 Euro. Im Herbst kommt dann die Standardversion.

  • 5/5/2016 11:59:24 AM   Marco Dettweiler

    SU-C550 von Technics

  • 5/5/2016 11:58:29 AM   Marco Dettweiler
    SU-C550 Ottava von Technics
    Auch Technics hat ein All-in-one-Gerät: Spielt von CD über USB-Files bis zu NAS-Daten alles ab. Das Design des SU-C550 Ottava ist sehr gelungen.  Sehr schick, wie man den Deckel zur Seite schiebt, um eine CD einzulegen. Auch die Beleuchtung unterhalb des Gerätes macht sich gut. Der SU-C550 kostet 1300 Euro, was für dieses Gerät nicht viel ist. Am Stand durften wir ein paar Lieder mit den SB-C700 hören, die ebenfalls von Technics stammen. Sie kosten im Paar 1300 Euro. Der Klang konnte überzeugen: Sie klingen angenehm weich, überhaupt nicht anstrengend.
  • 5/5/2016 10:47:48 AM   Marco Dettweiler

    AVM Ovation A 6.2 (unten), und die Mono-Endstufe MA 6.2

  • 5/5/2016 10:46:33 AM   Marco Dettweiler
    AVM Ovation 6.2-Serie
    Es geht edel weiter. Die High-End-Schmiede AVM aus Malsch hat auf die High End die nächste Version ihrer Oberklasse-Reihe “Ovation” mitgebracht. Das sind Netzwerkspieler und CD-Spieler mit Streaming-Funktion sowie ein Vollverstärker (A 6.2). Der Ovation A 6.2 ist ein Class A/AB-Verstärker. Die Ausgangsstufe ist mit Mos-fet-Transistoren aufgebaut. Bei dieser Preis- und Geräte-Klasse wird sehr viel Wert auf die Schaltungen gelegt. Die Netzteile versorgen alle Stufen des A 6.2 einzeln. Die Verstärkerstufen sollen sich dadurch nicht gegenseitig beeinflussen. Vollsymmetrisch und als Doppel-Mono-Architektur sind die Eingangsstufen aufgebaut und als aufgebaut. Praktisch: Der Kopfhörerverstärker arbeitet autonom mit einer eigenen Class-A-Verstärkereinheit. Typisch: Wie alle AVM-Geräte versteckt sich auch die Ovation 6.2-Reihe hinter eine fetten Frontplatte aus 15 Millimeter dickem Metall.
  • 5/5/2016 10:44:03 AM   Marco Dettweiler

    AVM Ovation CS 8.2

  • 5/5/2016 10:43:08 AM   Marco Dettweiler
    Ganz frisch zur High End hat AVM den CS 8.2 mitgebracht. Das ist letztlich die Großausführung des CS 2.2, den ich im vorletzten Jahr testen durfte. Das Compact-Streaming-Produkt ist ein All-in-one-Gerät: CD-Spieler, Tuner, Streamer, modularer D/A-Wandler, Kopfhörerverstärker und Röhren-Endstufen mit 500 Watt pro Kanal. Knapp 10.000 Euro kostet der CS 8.2. Dann fehlen nur noch ein Paar Boxen auf dem gleichen Preisniveau und die High-End-Anlage steht.
  • 5/5/2016 10:07:10 AM   Marco Dettweiler

    Altair von Auralic

  • 5/5/2016 10:05:53 AM   Marco Dettweiler
    Auralic Altair

    Darauf haben wir uns auf der High End gefreut. Der chinesische Hersteller Auralic hat zur Messe den Altair mitgebracht. Das ist gewissermaßen die Edelausführung des Aries Mini, den ich bereits getestet haben. Der Altair ist die Schaltzentrale für alle Digital-Fans. Mehr als ein Dutzend digitaler Quellen (AES/EBU, SPDIF koaxial, Toslink, asynchroner USB-Eingang, zwei USB-Eingänge, Lan und W-Lan) können an den Netzwerkspieler angeschlossen werden. Er kann auf die Dateien einer Netzwerkfestplatte (NAS) oder auf dem Computer zugreifen. Ebenso lässt sich eine Festplatte im 2,5-Zoll-Format integrieren oder ein externe anschließen. Wer auf Streaming setzt, kann (wenn er angemeldet ist) direkt auf Tidal oder Qobuz zugreifen. Airplay und Bluetooth kann er auch. Ebenso unterstützt der Altair Multiroom-Funktionalität. Der Digital-Analog-Wandler-Einheit liegt der Vega von Auralic zugrunde. Ein echtes Pfund ist die Software von Auralic. Die Lightning-Plattform verwaltet die Streaming- und Digitalzugänge in einer Oberfläche. Das heißt, man hat eine einheitliche Gestaltung, um seine Musik von den verschiedenen Quellen abzuspielen. Neu an der Software ist “Memory Playback”. Dabei wird ein komplettes Lied in den Arbeits- oder Systemspeicher geladen. Spielt man es ab, greift der Altair auschließlich auf die lokale Datei zu, was den Klang noch einmal verbessern soll. Etwa für Freunde von Aktivboxen sind die 2000 Euro gut investiert, denn damit hat man eine edle High-End-Anlage.


  • 5/5/2016 8:48:05 AM   Marco Dettweiler

    Kopfhörer T5p von Beyerdynamic in der zweiten Generation

  • 5/5/2016 8:45:54 AM   Marco Dettweiler
    Beyerdynamic T5p
    Etwas Brandneues hat Beyerdynamic nicht mitgebracht auf die High End. Dennoch dürften die meisten Besucher den Kopfhörer T5p in der zweiten Generation noch nicht gesehen und gehört haben. Das neue Topmodell feierte auf der CES in Las Vegas im Januar Premiere, wo ich ihn mir schon kurz angehört habe. Der T5p ist der beste und teuerste Kopfhörer, den Beyerdynamic für den mobilen Einsatz zu bieten hat, weil er eine Impedanz von nur 32 Ohm hat. Er ist geschlossen, man hört also keine Umgebungsgeräusche und die Umgebung hört nicht die Musik des Hörers. Wie immer bei allen Topmodellen arbeitet Beyerdynamic auch hier mit Tesla-Schallwandlern. Laut Hersteller wurden durch eine “zusätzliche Bedämpfung im Treiber störende Hochton-Resonanzen eliminiert”. Wer knapp 1200 Euro ausgibt, will den Kopfhörer wahrscheinlich auch zu Hause an der Anlage nutzen. Dafür gibt es sogar die Möglichkeit, ein Kabel mit XLR-Stecker anzuschließen. Ein erster Eindruck von der High End: Wie alle Kopfhörer von Beyerdynamic sitzt er extrem komfortabel und leicht auf dem Kopf. Trotz seiner geschlossener Bauform hat er eine respektable Bühne und einen präzisen Bass. Im Vergleich zum T1 klingt er etwas weniger neutral und luftig.
  • 5/5/2016 8:11:33 AM   Marco Dettweiler

    Da ist das Ding! Wie immer empfängt der High-End-Ball die Messebesucher. Es kann losgehen bei schönstem Wetter.

  • 5/5/2016 6:15:26 AM   Marco Dettweiler
    München ist bereit für die High End. Die Werbung für die Messe ist nicht zu übersehen.
     
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