High End 2017

High End 2017

  • 5/16/2017 9:56:30 AM   Marco Dettweiler

    Vier In-Ear-Hörer im Vergleich: Den Klang ohne Umweg ins Ohr gebracht

    Im März hatten Kollege Michael Spehr und ich einige In-Ear-Kopfhörer getestet. In dieser Gattung werden einige neue Exemplare auf der High End zu sehen sein.
  • 5/16/2017 11:53:48 AM   Marco Dettweiler
    Werde ich mir am Freitag ansehen:

    Sennheiser Ambeo Smart Headset: Mit Headset zum Kunstkopf

    Für plastische Klänge nach dem binauralen Prinzip soll ein neues Produkt von Sennheiser sorgen. Es sieht aus wie ein Jogging-Ohrhörer, auch als solcher funktioniert, auf seinen Außenseiten jedoch zusätzlich Mikrofone trägt.
  • 5/18/2017 6:53:57 AM   Marco Dettweiler

    Irgendwo dahinten sind die Allianzarena, Alpen, U6 und MOC. Und somit die Highend. Es geht bald los!

  • 5/18/2017 7:11:24 AM   Marco Dettweiler
    Auch so was gibt es natürlich:
     

    Röhren-Trio von Reußenzehn: Nicht sehr laut, aber strahlend schön

    Das neue Röhren-Trio von Reußenzehn bewährt sich in der digitalen Welt. Geht es um Klang und Tiefenstaffelung, leistet die alte Technik erstaunlich viel.
  • 5/18/2017 7:12:54 AM   Marco Dettweiler
    Bei Auralic und Dynaudio werde ich auch vorbeischauen. Diese feine Kombination hatte ich vor ein paar Wochen getestet:
     

    Moderne Stereoanlage: Klingt fein auf dem Polarstern

    Sonos ist oft erste Wahl, wenn es um vernetzte Musik zu Hause geht. Aber es gibt andere Lösungen. Die hören sich besser an, kosten allerdings auch mehr.
  • 5/18/2017 7:14:07 AM   Marco Dettweiler
    Das ist die High End
    Damit jeder weiß, um was es hier eigentlich geht, vorab ein paar Infos: Wie jedes Jahr findet die Messe High End in München statt. Vom 18. bis 21. Mai präsentieren Hersteller aus aller Welt ihre neuen Produkte. Darunter ist alles, was irgendwie mit Klang zu tun hat: Von Lautsprecherkabel über Kopfhörer bis hin zu Digital-Analog-Wandlern. Die Messe ist international, die meisten Unternehmen nutzen die Hallen des MOC um ihre Audioprodukte das erste Mal vorzustellen. Auch wenn der Trend zur Digitalisierung geht, finden Besucher auf der High End genügend Stände, auf denen analoge Geräte wie Plattenspieler und ähnliches zu finden sind.
  • 5/18/2017 7:59:29 AM   Marco Dettweiler

    So, da ist er wieder, der High-End-Ball. Es geht los!

  • 5/18/2017 10:04:33 AM   Marco Dettweiler

    Das ist Herr Sieveking. Wenn er nicht saugt, vertreibt er unter anderem Kopfhörer von Hifiman. Ein neues Modell hören wir uns später noch an. Wenn es sauber ist.

  • 5/18/2017 10:12:27 AM   Marco Dettweiler
    Um den Hals gefallen
    Eigentlich ist es ein Fehler bei den Schotten von RHA am frühen Morgen am Stand vorbeizuschauen. Denn am Abend gibt es hier leckeren Whiskey, da hört sich alles gleich viel besser an. Jetzt bin ich noch nüchtern und die Ohren sind frei für den MA 650 und MA750 Wireless. In Glasgow bleibt man sich auch in diesem Jahr treu. Das neue Produkt, das auf der High End Premiere feiert, ist wieder ein In-Ear-Kopfhörer. Nur haben die Schotten das Kabel gekappt und präsentieren einen In-Ear-Kopfhörer mit Nackenband. Der sitzt recht elegant und praktisch. Das Gehäues lässt sich mit einem Handgriff ins Ohr setzen. Natürlich werden die Daten mit dem aptX-Codec per Bluetooth übertragen. Zwölf Stunden so der Akku durchhalten. Das Gehäuse ist wie immer aus Aluminium. Ein Fernbedienung gibts auch dazu. Und der MA750 Wireless klingt echt gut. Mit 150 Euro ist er in diesem Segment gut platziert. Er konkurriert mit Beats X und anderen. Und kann auf jeden Fall mithalten. 
    Es wird nicht der letzte kabellose In-Ear-Hörer auf der High End sein.
  • 5/18/2017 10:14:14 AM   Marco Dettweiler

    In-Ear-Kopfhörer RHA MA 750 Wireless für 150 Euro

  • 5/18/2017 10:30:10 AM   Marco Dettweiler
    Der Kleine für großen Klang

    Ebenfalls neu hier am Stand: der Impacto essential. Das ist ein kleiner Kopfhörerverstärker mit Digital-Analog-Wandler (DAC), der an ausgewählte Modelle von Beyerdynamic geklemmt werden kann. Wie bei all diesen Geräten sollen der DAC und nicht das Smartphone die Wandlung der Signale übernehmen, zudem werden diese verstärkt. Selbstredend steckt ein Sabre-Wandler in der kleinen Kiste, der PCM-Signale bis 32 Bit und 384 Kilohertz und DSD-Signale bis zu 5,6 Megahertz wandelt. Mehr geht nicht. Die Idee ist klar: Hochwertiger Kopfhörer wie den T1 von Beyerdynamic, diese Kiste und ein Smartphone oder Notebook und die HiFi-Anlage ist fertig. Ein Lightning-Anschluss ist in Arbeit, dafür wird die Android-Welt schon versorgt. Kostenpunkt: 330. Mein Tipp: Wer viel mobil mit seinem Smartphone, Tablet oder Notebook Musik hört, sollte sich den Impacto anschauen. 

  • 5/18/2017 10:32:07 AM   Marco Dettweiler

    DAC-Kopfhörerverstärker Impacto essential von Beyerdynamic für 330 Euro

  • 5/18/2017 10:41:12 AM   Marco Dettweiler
    Kabelloses Highend im Ohr

    Es ist ein sehr kurzer Weg zu Beyerdynamic in der Halle 4 von RHA kommend. Und es ist kein Zufall, dass hier am Stand ein kabelloser In-Ear-Hörer vorgeführt wird. Der Trend ist überdeutlich. Allerdings habe ich bei den Heilbronnern ein ganz besonderes Schmankerl erst in der Hand und dann in den Ohren. Ich durfte die kabelgebundene Variante des Xelento schon auf der CES in Las Vegas Probe hören. Der Klang ist unheimlich klar, präzise und druckvoll. Das hat er seinen Mini-Tesla-Wandlern zu verdanken, die Beyerdynamic in größerer Form in seinen Manufaktur-Kopfhörer einsetzt. Beim Übertragungscodec legen die Heilbronnen noch einen drauf: Hier fließen die Daten mit der HD-Version des aptX-Codec. Dieser schafft 24-Bit-Signale in voller Auflösung. Sitzt der Xelento Wireless erst einmal richtig, was bei mir immer etwas nachjustieren erfordert, merkt man die sieben Gramm kaum. Leider hält die Dauerbeschallung nur zirka fünfeinhalb Stunden, dann muss nachgeladen werden. Der Preis? Nun ja: 1200 Euro. Potenzielle Kunden gibt es anscheinend genug. Denn die kabelgebunden Variante des Xelento, die immerhin auch 1000 Euro kostet, verkauft sich laut Beyerdynamic besser als erwartet.

  • 5/18/2017 10:42:56 AM   Marco Dettweiler

    Kabelloser In-Ear-Kopfhörer Xelento wireless von Beyerdynamic für 1200 Euro

  • 5/18/2017 11:06:48 AM   Marco Dettweiler

    Noch ein teuerster und bester Kopfhörer der Welt

    So, den ersten Wahnsinn habe ich schon hinter mir. Jan Sieveking, der Mann mit dem Staubsauger (bitte für die Erklärung etwas scrollen) hat mich in einen kleinen geschlossenen Raum geführt und mir den Shangri-La gezeigt. Das ist der neueste Coup von Hifiman. Die chinesischen Amerikaner (oder umgekehrt) halten seit Jahren das Level (leider auch den Preis) mit ihren Kopfhörern sehr hoch. Der HE-1000 ist übrigens der Hammer. Jetzt war man wohl motiviert durch Sennheiser, die im letzten Jahr den HE 1060 präsentierten, der Nachfolger des legendären Orpheus, der bis dato der beste - und teuerste - Kopfhörer der Welt ist. 50.000 Euro will Sennheiser, etwa das gleiche Hifiman. Nachdem ich mir “Giorgio” von Daft Punk anhören durfte, muss ich sagen: Ja, man hört mal wieder Dinge, die man vorher nicht gehört hat. Und ja: Der Shangri-La kann mit Sennheisers Luxus-Kopfhörereinheit mithalten. Und nein: Auch diesen kann ich mir leider nicht kaufen. 

  • 5/18/2017 11:08:18 AM   Marco Dettweiler

    Kopfhörer mit Röhrenverstärker Shangri-La von Hifiman für 50000 Euro

  • 5/18/2017 11:18:36 AM   Marco Dettweiler

    Wie groß müsste da das Gehäuse sein? Die beiden Damen wussten es auch nicht.

  • 5/18/2017 11:22:27 AM   Marco Dettweiler

    Dieses Design ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Aber die Briten von Tannoy machen seit vielen Jahren exzellente Lautsprecher. Da kann man auch so einen British Kitsch durchgehen lassen.

  • 5/18/2017 12:18:32 PM   Marco Dettweiler
    Viel Technik auf kleinstem Raum

    Von Glasgow nach Heilbronn und nun nach New York. Mytek hatte die längste Anreise, um etwas ähnliches mitzubringen. Auch Clef ist ein mobiler Wandler-Verstärker. Danach ist übrigens genug mit diesen Dingern. Versprochen! (Für die anderen Modell bitte scrollen) Und hier auch gleich ein Unterschied zu den anderen Modellen: Der Clef wandelt und verstärkt nicht nur (kabellos!), sondern kann auch mit dem momentan supergehypten Format MQA umgehen. Mehr zu MQA in meinem Test dieses Audioplayers von Onkyo. Ebenfalls unterschiedlich: Weil der Clef Mikrofone eingebaut hat, kann die kleine Kiste das Noise-Cancelling übernehmen, was normalerweise die Kopfhörer von Bose & Co. tun. Und: Mit dem Mytek-Kästchen lassen sich während des Musikhörens Telefonate annehmen. Dann wird das Mikrofon verwendet, das normalerweise die Geräuschunterdrückung da ist. Das Smartphone bleibt also in der Tasche. Laut Hersteller kann er übrigens die Musik doppelt so laut abspielen wie ein gewöhnliches Smartphone. Und noch ein Pluspunkt: Es können zwei Kopfhörer angeschlossen werden! Kostenpunkt: Zirka 300 Euro. Der Prototyp wirkt zwar noch etwas billig und nicht so wertig. Aber die Technik, die im Clef steckt ist beachtlich. Im Herbst soll er in der Verkauf gehen.

  • 5/18/2017 12:19:42 PM   Marco Dettweiler

    Clef von Mytek für zirka 300 Euro

  • 5/18/2017 12:33:13 PM   Marco Dettweiler
    Sine ist offen

    Den Sine von Audeze hatte ich im letzten Jahr getestet. Mein Urteil von damals: „Der Sine klingt nicht ganz so komplex (wie der EL-8 Titanium), sieht weniger elegant aus, hat als On-Ear-Modell weniger Volumen, baut eine kleinere Bühne auf und kostet 600 Euro. Zusammen mit dem iPhone ist der Sine ein attraktives Klangpaket, das aber zu Hause nicht den High-End-Hörer ersetzen kann.“ Diesen Kopfhörer gibt es nun als Sine DX. Der wesentliche Unterschied: Er hat eine offene Bauweise, was seinem Klang gut tut. Und er laut Audeze auch einen neuen Treiber bekommen. Zudem ist er flexibel einsetzbar, weil er einen normalen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss hat. Audeze schlägt vor, dass man den Sine DX an einem mobilen Kopfhörerverstärker-DAC zu betreiben. Der Preis: Mehr als 700 Euro. 

  • 5/18/2017 12:34:20 PM   Marco Dettweiler

    Sine DX von Audeze für zirka 700 Euro

  • 5/18/2017 1:53:44 PM   Marco Dettweiler

    Das ist im Vergleich zum Shangri-La der Wahnsinn in klein. LCDi4 heißt das neue Produkt von Audeze. Der Name ist eine Kombination aus zwei Produkten: Erstens dem Flaggschiff LCD4: ein offener, ohrumschließender Kopfhörer der Spitzenklasse. Wie alle Audeze-Modelle funktioniert er nach dem magnetostatischen Verfahren. Zweitens haben es die Amerikaner im letzten Jahr geschafft, dieses Verfahren auch in einem In-Ear-Kopfhörer unterzukriegen. Das ist der iSine, den ich schon getestet habe und so klingt. „Er ist differenziert, ausgewogen, knackig, fein und bühnenfüllend. Wohl aufgrund der Bauform fehlt dem Sound das für Audeze typische füllige Bassfundament, zudem ist er insgesamt heller mit manchmal zu ausgeprägten Höhen abgestimmt.“ Von dem iSine stammt das "i" in LCDi4.

    Der LCDi4 ist nun der iSine in der Premiumausführung. Schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. 3000 Euro werden fällig. Dafür hat er im Vergleich zum iSine ein Magnesiumgehäuse und ein neues Kabel. Überraschenderweise übrigens ohne Lightning-Schnittstelle. Somit kann der LCDi4 an alles angeschlossen werden, was einen 3,5-Millimeter-Klinkeneingang hat. Audeze empfiehlt natürlich, den Hörer nicht einfach so ins Smartphone zu stecken, sondern einen mobilen Kopfhörer-DAC dazwischen zu schalten. Leider hatte ich noch keine Zeit, in den LCDi4 reinzuhören. Wird aber morgen nachgeholt.

  • 5/18/2017 1:54:38 PM   Marco Dettweiler

    LCDi4 von Audeze für zirka 3000 Euro

  • 5/18/2017 1:56:57 PM   Marco Dettweiler

    Die Schwaben von Nubert sind bekannt für ihre Bescheidenheit. Eigentlich redet man hier am Stand nicht gerne von High End, eher von HiFi, auch bewegen sich die Produkte seit jeher in einer Preisklasse, die sich viele noch leisten können. Der Direkt-Vertrieb macht’s möglich. Letztes Jahr wagte das Unternehmen aus Schwäbisch-Gmünd dann einen kleinen Aufstand der Vernünftigen und präsentierte die megafette Endstufe NuPower. Nun geht es auch in diesem Jahr etwas höher hinaus auf der High End. Die nuVero 170 ist ein Lautsprecher, der so groß ist, wie er heißt: Ein Meter und siebzig Zentimeter hoch. Nicht dass es so etwas nicht schon bei anderen Herstellern gäbe. Aber für Nubert ist es ungewöhnlich. Die Serie selbst ist mittlerweile schon knapp zehn Jahre alt und wurde immer weiter entwickelt. Bisher war das Flaggschiff die NuVero 140. Die Neue ist eine Vier-Wege-Box mit Langhubchassis. Den Mitteltonbereich übernehmen zwei Treiber. Die Tiefton-Membran treibt sie in ungekannte Tiefen: Bis hinunter zu 23 Hertz bei einer Abweichung von 3 Dezibel geht sie in den Keller. Vergleicht man den Stückpreis von 3700 Euro mit den Preisen, die hier auf der High End ansonsten so für ähnliche Ausstattung verlangt werden, ist die nuVero ein Schnäppchen.

  • 5/18/2017 1:59:50 PM   Marco Dettweiler

    In der Mitte stehen die nuVero 170 von Nubert. Hier in einer Sonderedition. Bis auf die wahlweise silberne oder goldene Front ist das Gehäuse mit Kunstleder überzogen.

  • 5/18/2017 2:56:33 PM   Marco Dettweiler

    Kef hat auch etwas Neues mit auf die Highend gebracht. Da hôre ich heute Abend noch rein. Hier auf dem Foto sind unter anderem die große und kleine Blade zu sehen.

  • 5/18/2017 3:11:41 PM   Marco Dettweiler
    Hier gehe ich nicht mehr weg

    Okay, die NuVero bei Nubert war beeindruckend, klang prima und sah nett aus. Aber was bitte schön soll man sagen - also schreiben, wenn man vor der Magico S3 MK II sitzt? Fangen wir von hinten an. Knapp 19.000 Euro werden fällig, wenn dieser Lautsprecher im Wohnzimmer stehen soll. Und dann steht dort nur einer. Denn das ist der Stückpreis. Nun muss man wissen, dass die Kalifornier von Magico sich generell in einem sehr hohen Preissegment aufhalten. Und die S3 MK II ist im Vergleich zu den anderen Produkten eher günstig. Das Gehäuse ist aus zentimeterdickem Alu und eine Dreiwege-System. Ich sitze im Hörraum, der auch von Wolfgang Linhard gestaltet wurde. Und die Magico hören sich sensationell an. Kritische Leser werden einwenden, dass sich Hörer hier von der High End von der Umgebung, der Erscheinung, dem Namen und vielleicht dem Preis beeinflussen lassen. Das mag sein. Aber man möchte hier sitzend jeden einladen und mit ihm das Hörerlebnis teilen. Alles ist plus: Mehr Tiefen, mehr Tiefenstaffelung, mehr Kontur, mehr Auflösung, mehr… Ich bleib hier noch sitzen.

  • 5/18/2017 3:13:02 PM   Marco Dettweiler

    S3 MK II von Magico für einen Paarpreis von 38.000 Euro

  • 5/19/2017 8:08:00 AM   Marco Dettweiler

    Der Ball wieder in voller Pracht. Tag 2 kann beginnen.

  • 5/19/2017 8:26:13 AM   Marco Dettweiler
    Mehr Bass ist vielleicht etwas unpräzise. Es bezieht sich nicht auf den Frequenzbereich, sondern auf die Intensität. "Trockener, direkter, mehr Punch" drückt es vielleicht besser aus.
     
    Was heißt bitteschön "mehr Bass"? Noch tiefer als 23 Hz wie bei der nuVero 170 ?DANKE für eine Erklärung !

    -Georgius: Was heißt...
  • 5/19/2017 8:27:56 AM   Marco Dettweiler
    Ich werde ja erst heute bei Sennheiser sein. Die Erwähnung des Ambeo am Anfang des Blogs war ein Artikel von Wolfgang Tunze.
    Mich würde ja interessieren, wie der Windschutz bei den Sennheiser Ambeo ist

    -la23ng
  • 5/19/2017 8:35:14 AM   Marco Dettweiler
    Das Auto klingt gut
    Autos spielen auf der High End ein untergeordnete Rolle. Das liegt auch daran, dass sie etwas schwierig in die Hallen zu bekommen sind. Bugatti hat es dennoch geschafft. Bzw. Burmester. Denn die Berliner statten Bugattis mit ihren High-End-Anlagen aus. Aber eigentlich ist Mercedes mit seinen Modellen der "Hauptarbeitgeber" von Burmester. Die Anlage im Auto spielt eine immer größere Rolle. Deswegen schnappen sich die großen Hersteller auch ein Audiounternehmen und lässt seine Premiumwagen ordentlich ausstatten. Der Aufwand ist immens, weil jedes neue Modell neu "eingerichtet" werden muss.
  • 5/19/2017 8:36:51 AM   Marco Dettweiler

    Burmester stattet auch Bugattis mit seinen Highend-Anlagen aus.

  • 5/19/2017 8:54:52 AM   Marco Dettweiler

    AVM kann auch günstig

    Wer jemals vor den Verstärkern, Endstufen und CD-Spieler-Streamer-Kombinationen von AVM gestanden hat, durfte über die Verarbeitung gestaunt haben. Jede Modellreihe ist top verarbeitet, sieht super wertig aus und überzeugt durch das minimalistische Design. Doch das Verlangen, so ein Gerät im Wohnzimmer stehen haben zu wollen, wird meist durch den Blick auf den Preis vorzeitig gestoppt. Es geht erst bei etwa 5000 Euro los. Nun hatte AVM im letzten Jahr anläßlich des 30jährigen Jubiläums eine Sonderedition vorgestellt, die erschwinglicher war. Sie hat immer noch das AVM-Flair, ist hier und da ein bisschen abgespeckt, so findet sich an ihnen auch nicht das signifikante dicke Metallgehäuse. Lediglich die Front war die gleiche. Weil sich diese Produkte wohl wie warme Semmel verkauft haben, hat sich AVM-Chef Udo Besser entschlossen, aus der Sonderedition gleich eine Untermarke zu machen und sein Produktportfolio nach unten zu erweitern. Von nun an wird es die Marke AVM30 geben. Ab 2000 Euro geht es los für den CD30, ein klassischer CD-Player. Der MP30 hat zusätzliche Streaming-Funktionalität und kostet 2400 Euro. Der CS30 ist ein All-in-one-Gerät (auch mit Phonostufe) für 3000 Euro. Die teure AVM-Variante hatte ich mal getestet.

  • 5/19/2017 8:58:24 AM   Marco Dettweiler

    Der MP30 und CS30 von AVM: ein CD-Spieler mit Streamingfunktionalität und eine All-in-one-Anlage für 2400 und 3000 Euro.

  • 5/19/2017 10:04:36 AM   Marco Dettweiler

    So können Endstufen auch aussehen: Diese ist von Dan d'agostino.

  • 5/19/2017 10:19:58 AM   Marco Dettweiler
    Ich zieh dir die Ohren lang
    Schon ein paar Monate alt, aber auch ein Highlight auf der Highend: Eine All-in-one-Anlage von Sonusfaber mit dem Namen Sf16. Die beiden „Ohren“ fahren beim Anschalten heraus. Alles ist aus massivem Holz gefertigt. Die Endstufe ist mit 1400 Watt mehr als ausreichend. Neben digitalen und analogen Eingängen kann die Sf16 auch kabellos Signale empfangen. Streamingdienste wie Tidal, Spotify und anderen sind integriert. Kostenpunkt: Irgendwas um die 10.000 Euro.
  • 5/19/2017 10:21:03 AM   Marco Dettweiler

    Sf16 von Sonus faber für zirka 10000 Euro

  • 5/19/2017 12:10:56 PM   Marco Dettweiler
    Burmester ist kein Auto. Sie meinen Bugatti. Und ja, es mag sein, dass es noch weitere Autos auf der Messe gibt.
    @MarcoDettweiler Neben Burmester gibt es aber auch noch weitere Autos auf der Messe.

    -Sebastian F.
  • 5/19/2017 12:16:50 PM   Marco Dettweiler

    Die Dänen haben es drauf

    Im letzten Lautsprechertest war ich sehr begeistert von den Contour 20 von Dynaudio. Die Kompakt-Boxen klingen sehr fein, bilden Stimmen wunderbar ab und sehen zudem sehr elegant aus. Deswegen bin ich mit Vorfreude zum Stand der Dänen gegangen. Und wurde nicht enttäuscht. Mitgebracht haben sie das Jubiläumsmodell Special Forty, um ihren 40. Geburtstag zu feiern. Sie sind etwas kleiner als die Contour 20, in den Maßen klassische Kompaktlautsprecher. Nur für dieses Modell hat Dynaudio einen neuen Hochtöner namens Esotar Forty entwickelt. Der ist sehr nahe an dem der Contour-Reihe. Der Tiefmitteltöner mit 17 Zentimetern wurde verbessert. Beide haben einen erweiterten Frequenzumfang. Die Echtholzfurniere gibt es in Grey Birch Hochglanz und Red Birch. So, genug Fakten, hinsetzen, zuhören. Für ihre Größe waren die Special Forty ambitioniert aufgestellt. Einige Meter auseinander auf einem sehr großen Stand. Doch kein Problem für die Jubiläumsboxen. Souverän spielten sie Männer- und Frauenstimmen. Der gehörte Bass ist für diese Größe beachtlich. Sie sind transparent, wie auch die Contour sehr fein. Um emotional zu werden: Der Hammer! Denn sie kosten im Paar nur 3000 Euro. Ein bis zwei Jahre werden sie voraussichtlich im Programm sein. Wer noch ein kompaktes passives Lautsprecherpaar sucht: Bei Dynaudio könnten Sie es finden.

  • 5/19/2017 12:18:01 PM   Marco Dettweiler

    Special Forty von Dynaudio für 3000 Euro das Paar.

  • 5/19/2017 2:32:36 PM   Marco Dettweiler
    Bestimmt besser

    Sennheiser arbeitet weiter an seinen Legenden. Im letzten Jahr gab es ein Update des HD 800. Der High-End-Kopfhörer hat einen etwas anderen (noch besseren) Klang bekommen und dazu im Namen ein kleines “s”. Auf der diesjährigen Messe steht ein neue Version des Spielpartners HDVD800 vor mir. Es ist der dazu passende Kopfhörerverstärker mit integriertem Digital-Analog-Wandler. Der hat im Namen kein “s”, sondern eine “20” dazu bekommen und das “D” verloren, sodass er nun HDV 820 heißt. Das Gerät ist weiterhin vollsymetrisch aufgebaut, hat eine höhere Auflösung und einen geringeren Klirrfaktor. Wirklich neu ist die Verarbeitung von Signalen bis 32 Bit und 384 Kilohertz und DSD bis zu 12,3 Megahertz. Am Sennheiserstand redet man viel von “optimiert” und “verbessert”. Ich frage mich, in welchem Prozentbereich sich das bewegt, denn der Vorgänger HDVD 800 ist mein Referenzkopfhörerverstärker. Beim ersten Reinhören am Stand konnte ich keinen Unterschied feststellen. Auch so, das noch: Der neu kommt in schwarz, was - nun ja - wirklich besser aussieht.

  • 5/19/2017 2:34:27 PM   Marco Dettweiler

    Passend zum neuen HD800s von Sennheiser gibt es jetzt den Verstârker-DAC HDV 820 dazu.

  • 5/19/2017 2:47:03 PM   Marco Dettweiler

    Gefällt mir nicht so gut

    Die Produkte von Lyravox sind sehr Geschmacksache. Kollege Tunze hatte sie schon einmal getestet, also sie ihre ursprüngliche Form hatte. Das heißt, sie hängt an der Wand wie ein Regal. Dafür braucht man die entsprechende Wohnung. Alternativ dazu bauen die Hamburger nun „nur“ klassische Standlautsprecher. Vom Style her ganz anders. Eher minimalistisch und modern. Sehr schick auf jeden Fall. Karl und Karlotta heißen die beiden. Der Mann ist die große und kostet im Paar 42000 Euro. Sie ist klein und kostet iim Paar knapp 25000 Euro. In ihnen steckt alles, was man braucht. In der PR-Sprache heißt das dann „vollintegrierte Fullsize-High-End-Audiosysteme“. Bedeutet: Es sind Aktivlautsprecher (Acht Endstufen mit jeweils 500 Watt Leistung) mit Streaming-Funktionalität. Ein App gibt es ebenso wie ein Fernbedienung. Karl und Karlotta nehmen hochauflösende Signale von bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz an. Streaming-Dienste wie Tidal und Qobuz verstehen die beiden auch. Sollte sich jemand für Karl und Karlotta entscheiden, kommt ein Fachmann von Lyravox nach Hause und misst die Lautsprecher ein. Ich habe mir Karl angehört und er konnte mich nicht so begeistern. Weibliche Stimmen verstecken sich eher, die Dynamik könnte kraftvoller sein. Man sucht beim Hören ein bisschen nach Karls Seele. Vielleicht haben sie andere Besucher gefunden.

  • 5/19/2017 2:49:07 PM   Marco Dettweiler

    Gestatten, mein Name ist Karl. Meine Eltern sind Lyravox. Und ich bin zu haben für 42000 Euro.

  • 5/19/2017 2:58:03 PM   Marco Dettweiler

    Die sind nur aktiv

    Schanks Audio ist ein kleines Unternehmen aus Welschbillig. Das ist irgendwo in einem vergessenen Landstrich nördlich von Trier. Das Mini-Team um Roman Grewenig und Roland Schäfer ist aber keineswegs verschlafen, sondern ist absolut auf moderne Zeiten eingestellt. Sie haben drei Modelle im Portfolio: Prisma 2, Monitor 1, Prisma 3. Ihr Wesen ist gleich. Es sind Aktivlautsprecher, bei denen sie alles auf die digitale Karte setzen: Signalverarbeitung nativ in 24 bit und 96 Kilohertz, zeitrichtige Wiedergabe mit FIR-Technologie, sensorbasierte Membranregelung und vollständige Einmessbarkeit. Das kleinste Modell, die Prisma 2, kostet knapp 5000 Euro. Weil die Schanks keinen eigenen Stand mit adäquater Lautsprecheraufstellung haben, konnte ich die Boxen leider nicht hören. Schade. Möglicherweise hole ich das für einen Test nach. Könnte sich lohnen.

  • 5/19/2017 2:59:19 PM   Marco Dettweiler

    Die Jungs von Schanks Audio mit ihren Prisma 2.

  • 5/19/2017 3:08:53 PM   Marco Dettweiler

    Besonders gut gerippt

    Das Verrückteste zum Schluss: Bei X-odos konnte man einen halbstündigen Slot buchen, in dem Besucher eine CD rippen lassen konnten. Das Versprechen: Weil das Laufwerk besonders schwingungsfrei aufgehängt wurde, hören sich die gerippten Dateien besser an als Dateien, die von einem beliebig anderen Laufwerk gerippt wurden. So richtig begründen kann das X-odos nicht. Es ist von Bitfehler, Korrektur und anderem die Rede. Doch die Begründung läuft über das Gehör. Sie hätten das einfach ausprobiert und verglichen. Ich habe meine Radiohead-CD edel gerippt auf einem USB-Stick mitbekommen. Nun werde ich zu Hause ein normales Laufwerk nehmen, sie rippen und die Dateien miteinander vergleichen. Ich bin gespannt.

  • 5/19/2017 3:09:30 PM   Marco Dettweiler

    Da dreht sie sich, meine CD!

  • 5/19/2017 4:46:42 PM   Marco Dettweiler

    Das schöne Wetter ist vorbei, die Messe auch. Für mich jedenfalls. Bis nächstes Jahr!

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