Hitze in Deutschland

Hitze in Deutschland

  • 7/27/2018 8:29:13 AM   Sebastian Eder
    Liebe Leserinnen und Leser,
     
    Deutschland hat schon wieder eine hochsommerliche Nacht hinter sich gebracht. Die Temperaturen waren vielerorts tropisch. "In Duisburg und Mainz lag der Höchstwert bei 26 Grad, in Darmstadt bei 25 Grad", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am frühen Freitagmorgen. Tagsüber klettern die Temperaturen im Westen auf bis zu 38 Grad. "Richtung Osten wird es weniger heiß, aber immer noch heiß genug", sagte der Sprecher. Wir werden Sie durch diesen vielleicht heißesten Tag des bisherigen Tages in diesem Liveblog begleiten. Nehmen Sie Sonnencreme, genug Wasser und ein bisschen Kleingeld für Eis mit!
     
     
     
  • 7/27/2018 8:32:01 AM   Sebastian Eder
    Wegen des seit Wochen anhaltend warmen und trockenen Wetters im Norden prüfen Städte und Landkreise in Niedersachsen kritisch ihre Trinkwasservorräte. Während bei einigen noch genügend Kapazität ist, bitten andere die Menschen, Wasser zu sparen. Vor allem kleinere Stadtwerke kommen wegen der Hitze an die Grenzen ihrer täglichen Fördermenge. So waren etwa in Barsinghausen in der Region Hannover zum Wochenstart die Trinkwasservorräte knapp geworden. „Der Wasserverbrauch ist zu Wochenbeginn sprunghaft angestiegen“, zitierten die „Neue Presse“ und die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ Jochen Möller, Geschäftsführer der Stadtwerke Barsinghausen. An diesem Tag seien 7500 Kubikmeter Wasser binnen 24 Stunden abgenommen worden. Das sei deutlich mehr als der langfristige Durchschnittsverbrauch von 5500 Kubikmeter. Maximal können die Stadtwerke eine Wassermenge von 6500 Kubikmeter pro Tag aufbereiten. Möller appellierte: Die Menschen sollten Grünflächen nicht mit Trinkwasser bewässern und auch sonst sparsam damit umgehen. (dpa)
  • 7/27/2018 8:51:08 AM   Sebastian Eder
    Es ist ein relativ neues Phänomen: Man ist im Sommerurlaub und vor der Rückfahrt aus dem verregneten Frankreich nach Deutschland fällt irgendwann der Satz: "Puh, jetzt geht es zurück in die Hitze!" Die schlauen Ostfriesen hat das auf eine Idee gebracht: Sie versuchen auf Twitter jetzt, Brasilianer und Südafrikaner für einen Sommerurlaub an der deutschen Küste zu begeistern.
     
     
  • 7/27/2018 8:52:42 AM   Sebastian Eder
    Hitze und anhaltende Trockenheit sorgen für eine hohe Waldbrandgefahr in Berlin. „Die Wetterprognosen für die kommenden Tage lassen eine weitere Zunahme der Waldbrandgefahr erwarten“, warnte die Senatsumweltverwaltung am Freitag. In den Wäldern bestehe striktes Rauch- und Grillverbot. Dies müssten Erholungssuchende auch in Waldnähe beachten, etwa an den Stränden der Havel und an Badeseen, hieß es. Auch mögliche vereinzelte Regenschauer änderten daran nichts. In Brandenburg wüteten zuletzt mehrere Waldbrände – darunter ein schwerer am Autobahndreieck Potsdam bei Fichtenwalde. (dpa)
  • 7/27/2018 9:03:02 AM   Christian Palm
    Wer in Hessen der Hitze entfliehen möchte, hat gar nicht so schlechte Chancen: eine Auswahl
     
    Meeresbrise: Gibt es auch mitten in Hessen. Wer sich in der Nähe der Bad Nauheimer Gradierwerke aufhält, den umweht eine angenehm frische und salzige Luft. Möglich macht es das Funktionsprinzip der Bauwerke: Sole, also salzhaltiges Wasser, tröpfelt meterhohe Wände aus Reisigbündeln hinab, zerstäubt und verdunstet. Für die Bad Nauheimer ist das derzeit ein großes Glück: Die Wetterau-Stadt holte in dieser Woche bereits zweimal den Titel als heißester Ort der Republik.
     
    Hessen-Gipfel: Ein paar Grad kühler als im Flachland ist es dort, wo man der Sonne so nah ist wie nirgends anders in Hessen. Auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe im Mittelgebirge Rhön, waren es am Donnerstag in 950 Metern Höhe „nur“ etwa 25 Grad.
    Hessens höchster Hügel: die Wasserkuppe (Foto dpa)
     
     
    Wildererhöhle: Den Sommer über ist die „Leichtweißhöhle“ im Wiesbadener Stadtwald als ehemaliges Wildererversteck bei Ausflüglern beliebt - vor allem bei Kindern. Dann bietet die Höhle mit einer Temperatur von rund fünf Grad Erfrischung, wie Wärter Uwe Haun berichtet.
     
    Eishalle: In kurzen Hosen Eislaufen und danach im Freizeitbad untertauchen - diese ungewöhnliche Kombination bietet der Kurbetrieb im nordhessischen Willingen an. Bereits den vierten Sommer in Folge bleibe die Eishalle gegenüber dem Lagunen-Erlebnisbad offen, sagt Betriebsleiter Miro Gronau: „Wir haben einen Riesenerfolg damit.“ Die offene Eishalle locke Profi-Wintersportler an wie Eishockeyteams und Eiskunstläufer. Doch auch Breitensportler kommen an mindestens zwei Stunden pro Tag in die Eishalle.
     
    Tropfsteinhöhle: In Steinau an der Straße befindet sich nach eigenen Angaben Hessens älteste Schau- und Tropfsteinhöhle. In der sogenannten Teufelshöhle können Stalaktiten und Stalagmiten und andere typische Höhlengebilde bestaunt werden. Und das Gute daran: Dort herrschen nur sieben bis elf Grad, ganzjährig.
     
    Kältekammern: Im Ice Lab in der Spessart Therme in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) kann man sich einen Frische-Kick bei minus 110 Grad abholen. Die Anwendung in der Kältekammer dient zwar vor allem medizinischen Zwecken, kann aber auch einfach etwas fürs Wohlbefinden sein. In Deutschland wird die Ganzkörper-Kältetherapie insbesondere in Reha-Kliniken seit 1984 eingesetzt. Bevor man sich zwei bis drei Minuten der Kälte von minus 110 Grad aussetzt, wird man in der Therme durch zwei Vorkammern vorbereitet.
     
    Ewiges Eis: Das findet man an den Hängen der Dornburg im Kreis Limburg-Weilburg. An der Öffnung eines Stollens strömt fünf bis sechs Grad kalte Luft hinaus. Das Erdreich ist an dieser Stelle metertief gefroren. Bei den derzeit hochsommerlichen Werten gibt die Luft in dem eiskalten Berg ihre Wärme ab und strömt kühl hinaus. Entdeckt wurde das ewige Eis im Jahr 1839, als Arbeiter an dem Hang Steine für den Straßenbau abtragen sollten. Das Eis machte sich wenige Jahre später eine Brauerei zunutze. Damals gab es noch keine Kühlschränke, daher richtete die Brauerei in dem Berg entsprechende Kühlräume ein.
  • 7/27/2018 9:03:44 AM   Sebastian Eder
    In Sachsens Wäldern hat es in diesem Jahr schon öfter gebrannt als im gesamten Vorjahr. Nach Angaben des Staatsbetriebs Sachsenforst weist die Statistik bis 24. Juli 58 Brände mit einem geschätzten Sachschaden von rund 10.000 Euro aus. Dabei wurden insgesamt 3,26 Hektar Wald vernichtet, meist aus Fahrlässigkeit oder wegen Brandstiftung. Für 2017 stehen 40 Fälle zu Buche. Den Bäumen droht auch von anderer Seite in Folge der anhaltenden Hitze und Trockenheit Gefahr. Sie setzen vor allem den Jungbäumen zu und behindern den Holzwuchs. (dpa)
     
  • 7/27/2018 9:28:27 AM   Sebastian Eder
    Wegen eines Hitzeschadens an einer Straße in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Rentnerpaar in Mustin bei Sternberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit seinem Tandemfahrrad gestürzt und verletzt worden. Die Frau sei unter anderem mit Prellungen ins Krankenhaus gekommen, der Mann habe Schürfwunden erlitten, teilte die Polizei am Freitag mit. Ausgelöst hat den Unfall vom Donnerstagnachmittag nach bisherigen Erkenntnissen ein durch die Hitze verschobener Straßenbeton. Das 74 und 75 Jahre alte Paar sei mit dem Fahrrad gegen eine um mehrere Zentimeter gehobene Betonplatte gefahren und daraufhin gestürzt. (dpa)
  • 7/27/2018 9:31:17 AM   Sebastian Eder
    Es ist so heiß, dass die Hennen gekochte Eier legen!
  • 7/27/2018 9:37:36 AM   Sebastian Eder
     
    Wir haben es schon fast geschafft!
  • 7/27/2018 9:38:08 AM   Sebastian Eder
    Gute Frage ...
  • 7/27/2018 9:54:24 AM   Sebastian Eder
     
    Tropische Nächte, kochend heiße Tage: Was die Menschen in Deutschland in diesem Sommer aushalten müssen, gibt es andernorts regelmäßig. Wie wappnen sich die Menschen dort gegen die Hitze?
  • 7/27/2018 10:18:05 AM   Sebastian Eder
    Die Hitze hat in Gewässern südlich von Leipzig zu vermehrtem Wachstum von Blaualgen geführt. Betroffen sind besonders der Stausee Rötha und das Speicherbecken Witznitz (beide Landkreis Leipzig), wie die Landestalsperrenverwaltung am Freitag in Dresden mitteilte. Die hohen Temperaturen und im Wasser befindliche Nährstoffe, vor allem Phosphor, begünstigten diese Entwicklung. Mit dem vermehrten Wachstum und späteren Absterben der Algen gehe wiederum ein deutlicher Sauerstoffentzug des Wassers einher.
     
    Blaualgen kommen in geringen Mengen in fast jedem Gewässer vor, so die Behörde. Problematisch werde es jedoch, wenn sie sich massenhaft vermehren. Menschen sollten mit dem Wasser nicht in Berührung kommen, um Hautreizungen zu vermeiden. Tiere sollten das Wasser nicht trinken. An den betroffenen Gewässern weist die Landestalsperrenverwaltung mit Schildern auf die Gefahren hin. Das Problem gibt es auch in Hessen:
     

    Getrübte Abkühlung: Blaualgen-Alarm an Hessens Badeseen

    Bei der derzeitigen Gluthitze lockt der Sprung ins kalte Wasser. Doch das ist in einigen hessischen Badeseen derzeit eher warm und schimmert grünlich: Blaualgen breiten sich aus.
  • 7/27/2018 10:21:01 AM   Sebastian Eder
    Zur Mittagszeit sollte man nicht joggen, Babys dürfen nicht nackt schlafen, Zugluft ist gefährlich, und Alkoholkonsum ein absolutes Tabu – welche Tipps zur Sommerhitze stimmen, und welche nur ein Mythos sind, haben wir gestern für Sie zusammengetragen:
     
  • 7/27/2018 10:40:07 AM   Sebastian Eder
    Beim Ironman in Hamburg ist in diesem Jahr das Schwimmen abgesagt worden. Grund dafür ist die zu hohe Konzentration an gesundheitsgefährdenden Blaualgen in der Alster durch die große Hitze der vergangenen Wochen. Das teilten die Organisatoren am Freitag mit. Der Ironman wird nun statt als Triathlon als Duathlon (Laufen-Radfahren-Laufen) ausgetragen. Trotz der Änderung gelte der Wettkampf am Sonntag als Qualifikation für die WM im Oktober auf Hawaii und als deutsche Meisterschaft, betonte Björn Steinmetz, Geschäftsführer der Ironman Germany.
     
    Statt des Schwimmens über 3,8 Kilometer wurde als Auftakt des Rennens am Sonntag ein sechs Kilometer langer Lauf angesetzt. Anschließend geht es wie üblich über 180 Kilometer auf dem Rad, zum Abschluss steht ein Marathon an. Auch die Anfangszeiten ändern sich. Die Profi-Männer starten um 7.00 Uhr, die Frauen beginnen zwei Minuten später. Der Ironman in Hamburg hatte vor einem Jahr seine Premiere in der Hansestadt gefeiert. (dpa)
  • 7/27/2018 10:45:55 AM   Sebastian Eder
    Die Hitzewelle in Deutschland macht laut Polizei mittlerweile sogar Autos zu schaffen: In Herxheim bei Landau in Rheinland-Pfalz habe der Sportwagen einer 51-Jährigen Feuer gefangen und sei komplett ausgebrannt. Nach Angaben der Polizei vom Freitag war die Frau am Donnerstag durch anhaltendes Hupen von einem nachfolgenden Autofahrer auf ihr qualmendes Fahrzeugheck aufmerksam gemacht worden. Kurz nachdem sie das Auto am Fahrbahnrand abstellen konnte, schlugen bereits Flammen aus dem Heck. Die Frau wurde nicht verletzt. Das Auto brannte aus bevor die Feuerwehr eintraf. Der Sachschaden wird auf mindestens 35.000 Euro geschätzt.
     
    In den vergangenen Tagen war es laut Polizei wiederholt dazu gekommen, dass Autos wegen technischer Defekte Feuer fingen. Da die auffällige Häufigkeit dieser Fälle einhergehe mit der extremen Hitze von über 30 Grad, gehen die Beamten davon aus, dass ein Zusammenhang bestehe, so ein Sprecher der Polizei Landau. (dpa)
     
  • 7/27/2018 10:51:50 AM   Sebastian Eder
    Trotz der Hitze sollte man nicht vergessen, sich gesund zu ernähren.
  • 7/27/2018 10:57:06 AM   Sebastian Eder
    Ja, lieber Astro-Alex, auch uns würden heute Wolken faszinieren, die Schatten werfen. Wo genau sind die? 
     
  • 7/27/2018 11:02:57 AM   Sebastian Eder
    Jetzt brechen alle Dämme: Angesichts der auch in Großbritannien herrschenden Hitze hat sich der renommierte Marylebone Cricket Club (MCC) laut der Nachrichtenagentur AFP zu einem seltenen Zugeständnis an seine männlichen Mitglieder durchgerungen: Sie durften einem Spiel im traditionsreichen Londoner Stadion Lord's Cricket Ground beiwohnen, ohne ein Jackett zu tragen.
     
     
    Wegen der außergewöhnlich hohen Temperaturen hat der MCC entschieden auf die Vorgabe zu verzichten, dass Männer im Clubhaus und bei ihrer Ankunft Jacketts tragen müssen“, hieß es in einem Tweet des offiziellen Stadion-Nutzerkontos am Donnerstag. Gilt das jetzt auch für Büros?
  • 7/27/2018 11:13:59 AM   Sebastian Eder
    In der größten Mittagshitze hat eine Vollsperrung der Autobahn 3 im Rhein-Main-Gebiet Autofahrer auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Wie ein Polizeisprecher am Freitag berichtete, zog sich der Stau in Richtung Würzburg von der Ausfahrt Hanau bis zur Anschlussstelle Frankfurt-Süd. Das sind mehr als 15 Kilometer. Helfer verteilten in der Hitze Verpflegung und Getränke an die wartenden Autofahrer. In Frankfurt war es gegen Mittag etwa 32 Grad warm.
     
    Nach Polizeiangaben waren gegen 8.30 Uhr zwei Lastwagen aus noch ungeklärten Gründen ineinander gefahren und hatten die Straße blockiert. Ein Fahrer wurde im Fahrerhaus eingeklemmt. Zu weiteren Verletzten konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Der auffahrende Lkw hatte Bitumen geladen, was in ein anderes Fahrzeug umgefüllt werden sollte. Dafür sperrten Einsatzkräfte dann gegen 11 Uhr nach Angaben des Sprechers alle Spuren der Autobahn in Richtung Würzburg. Auch auf der Gegenfahrbahn bildete sich wegen Gaffern ein Stau, sagte der Sprecher. Die Polizei ging davon aus, dass die Fahrbahn zum Nachmittag hin wieder frei wird. (dpa)
  • 7/27/2018 11:26:36 AM   Christian Palm
    obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Alphaspirit
     
    So stellt sich der Energieversorger E.on den Kampf gegen die Hitze vor. Der Hausarzt und der Klimawandel werden sich freuen ...
  • 7/27/2018 11:27:54 AM   Sebastian Eder
    In Deutschland fordern sich Polizisten aus verschiedenen Städten zur #WaWeChallenge heraus: Sie laden Fotos hoch, die zeigen, wie Wasserwerfer zum Bewässern der ausgetrockneten Natur eingesetzt werden. Nur die Österreicher wollen wieder nicht mitmachen. 
     
     
     
     
  • 7/27/2018 11:44:10 AM   Christian Palm

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) macht etwas Hoffnung auf ein kühleres Wochenende: Der Hitze-Sommer legt eine kleine Pause ein. Zwar startet der Samstag in Hessen heiter und sonnig, doch im Tagesverlauf ziehen Wolken auf, wie DWD in Offenbach berichtet. Außer Schauern, die für eine erfrischende Abkühlung sorgen dürften, sind auch teils kräftige Gewitter möglich, auch in Verbindung mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Laut DWD ist die Abkühlung nur kurzfristig, und wirklich kühl wird es bei Temperaturen von 29 bis 33 Grad ohnehin nicht.

    Während in der Nacht zu Sonntag noch Gewitter möglich sind, bleibt es tagsüber voraussichtlich trocken. Dabei ist noch manche Wolke am Himmel zu sehen. „Sobald die Sonne wieder rauskommt, wird es auch wieder heiß - und am Montag erwartet uns dann schon der nächste Wärmeschub“, sagte ein DWD-Sprecher. Dann dürften die Temperaturen auch wieder bei Sonnenschein und nur geringer Bewölkung auf 30 bis 35 Grad steigen. (dpa)

  • 7/27/2018 12:02:35 PM   Christian Palm
    In den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 sind in deutschen Gewässern 279 Menschen ertrunken. Das sind 37 mehr als im Jahr davor. Über 80 Prozent waren Männer. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bekannt. „Hatten wir im letzten Jahr durch den eigentlich nicht vorhandenen Sommer vergleichsweise geringe Ertrinkungszahlen, beweisen die anhaltenden Temperaturen und das schöne Wetter einmal mehr, dass es leider auch in die andere Richtung gehen kann“, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese.

    Die meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich an ungesicherten Badestellen im Binnenland. Dort kamen 250 Menschen ums Leben - fast 90 Prozent der Gesamtzahl. 104 starben in Flüssen, 116 in Seen und Teichen, elf in einem Kanal. Das Ertrinkungsrisiko an diesen Badestellen sei sehr hoch, da sie nicht bewacht werden.

    Deutlich abgenommen hätten die tödlichen Unfälle an den Küsten, was die gute Leistung des Zentralen Wasserrettungsdiensts Küste widerspiegele, so Wiese. Es gab bislang ein Opfer an der Nordsee und sieben an der Ostsee. 2017 waren es noch 25. „Auch hier ertrinken die Menschen vor allem an unbewachten Stränden, Alkohol und Selbstüberschätzung sind die Hauptgründe.“ Im Geschlechtervergleich liegt der Anteil der Frauen bei rund 19 Prozent, Männer sind nach wie vor die Risikogruppe. (epd)
  • 7/27/2018 12:18:50 PM   Sebastian Eder
    Wegen der hohen Brandgefahr werden in Mecklenburg-Vorpommern die ersten Wälder für Besucher gesperrt. Ab Samstag dürfen in den südlichen Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte die Waldwege nicht verlassen werden, wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mitteilte. Die Wege seien mit Blick auf die laufende Urlaubssaison vorerst von der Sperrung ausgenommen worden. In den beiden Landkreisen gilt die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Das Risiko für Feuer ist dort wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit besonders groß. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn das Recht eines jeden auf das freie Betreten unserer Wälder ist ein hohes Gut“, sagte Backhaus. Die Entscheidung sei jedoch zum Schutz der Bevölkerung und des Waldes nötig. Der Minister verwies auf die in Schweden und Griechenland wütenden Waldbrände. Wer gesperrte Waldflächen betritt, dem drohen den Angaben zufolge bis zu 75.000 Euro Geldbuße. Die Brandgefahr ist den Angaben zufolge in allen Wäldern des Landes aktuell sehr hoch. Besonders kritisch sei die Lage in Kiefernwäldern mit sandigem Boden. (dpa)
     
  • 7/27/2018 12:21:28 PM   Sebastian Eder
    Das für Freitagabend geplante Feuerwerk beim Ruhrorter Hafenfest in Duisburg ist abgesagt worden. Grund sei die hohe Brandgefahr, teilte die Stadt mit. Die Entscheidung sei gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und den Ordnungsbehörden getroffen worden, um die Sicherheit der Zuschauer zu gewährleisten. Die Publikumsbereiche lägen auf ausgetrockneten Wiesenflächen mit hohem Gras. Der Funke einer noch glimmenden Zigarette könnte dort ein Feuer entfachen. Das Gebiet sei zudem für Rettungskräfte nur schwer zugänglich. Zuvor waren Duisburgs Bürger per Twitter in einem dringenden Appell gebeten worden, aktuell aufs Grillen zu verzichten. Auch hier sei die Gefahr von Bränden derzeit zu groß. (dpa)
  • 7/27/2018 12:23:06 PM   Sebastian Eder
    Damit die Stadtbäume vor der eigenen Haustür die Gluthitze überleben, sollten Anwohner die Bäume aus Sicht des Bund Naturschutzes (BN) einfach selbst gießen. „Mit ein bis zwei großen Gießkannen Wasser am Tag kann man den Bäumen bei dieser Trockenheit schon helfen“, sagte BN-Baumschutzexperte Christopher Busch am Freitag in Nürnberg. Gerade die Städte sind für Bäume ein Extremstandort. Ihre Wurzeln haben meist nicht viel Platz, die Wärme staut sich in der Stadt, Abgase und Streusalz belasten die Bäume zusätzlich. Vor allem Ahorn, Linden und Kastanien seien derzeit betroffen. „Die Bäume leiden und lassen in der sengenden Mittagshitze ihre Blätter hängen. Einige werden das wohl nicht überleben“, so der BN-Vorsitzende Richard Mergner. (dpa)
  • 7/27/2018 12:37:06 PM   Sebastian Eder
    Man muss sich nur ein kühles Plätzchen suchen.
  • 7/27/2018 12:39:23 PM   Sebastian Eder
    Die Hitze hat vielen Briten den Start in den Urlaub vermiest. Wer mit seinem Auto auf einem Zug den Eurotunnel zum EU-Festland passieren wollte, brauchte viel Geduld: Denn in vielen Waggons waren am Freitag die Klimaanlagen ausgefallen. Die Züge hatten daher mehrstündige Verspätungen. Tickets für Kurzzeit-Reisende aus Großbritannien wurden sogar gecancelt. Ähnlich war es vielen Urlaubern mit Fahrzeugen am Donnerstag ergangen. Der insgesamt 50 Kilometer lange Tunnel unter dem Ärmelkanal verbindet England und Frankreich. Die Züge mit den Autos starten in der Nähe von Folkstone. (dpa)
  • 7/27/2018 12:41:27 PM   Christian Palm
    Unsere Top-5-Bilder für kühlere Gedanken:
     
  • 7/27/2018 12:49:31 PM   Christian Palm
  • 7/27/2018 1:08:17 PM   Natascha Holstein
  • 7/27/2018 1:18:11 PM   Natascha Holstein

    Bei brütender Hitze von bis zu 39 Grad hat das Electro- und Musikfestival „Juicy Beats“ am Freitag im Dortmunder Westfalenpark begonnen. Den Auftakt machten zahlreiche DJs auf verschiedenen Bühnen, erste Live Acts folgten dann am Nachmittag. Bis zum Abend wurden mehr als 20 000 Besucher zu diesem ersten Festivaltag erwartet.

    Für die vielen Musikfans stehen auf dem Gelände mehr Wasserstellen als sonst zur Verfügung, wie die Organisatoren mitteilten. Wegen der heißen Temperaturen könne auch an den Bierständen Wasser gratis in Pfandbecher abgefüllt werden, hieß es. Sonnencreme werde kostenlos verteilt. Im Park gebe es zudem viele schattige Plätze unter Bäumen. (dpa)

     

     

     

  • 7/27/2018 1:19:16 PM   Sebastian Eder
    Vorsicht beim Schwimmen! Das galt besonders für einen Badegast in einem See in Bremerhaven: Er entdeckte im Wasser eine scharfe Splitterhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Der 29 Jahre alte Mann stand am Mittwochnachmittag knietief in der Wulsdorfer Baggerkuhle im klaren Wasser, als er einen stark verrosteten Gegenstand auf dem Grund sah, wie die Polizei am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Bombenstimmung am See“ mitteilte. Nachdem der Mann den Fund neugierig begutachtet hatte und zu dem Schluss kam, dass es sich um eine Handgranate handelt, legte er den Sprengsatz vorsichtig am Ufer ab und verständigte die Polizei. Die sperrte den Gefahrenbereich ab und transportierte die Granate, ein amerikanisches Modell, in einem Spezialbehälter ab.

    Die Sprengstoff-Experten warnten, dass Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch scharf und sehr gefährlich sein können. Wer eine derartige Waffe oder Granate finde, solle sie keinesfalls bewegen und umgehend die Polizei verständigen. (dpa)
     
  • 7/27/2018 1:33:47 PM   Natascha Holstein
    Brenzlige Situation für die Fischereiwirtschaft in Sachsen: Angesichts anhaltender Hitze sinken mancherorts die Wasserstände in den Teichen so stark, dass die Betreiber Verluste einkalkulieren müssen. Wie der Landesfischeiverband am Freitag mitteilte, werden nach Hochrechnungen bis zu 60 Tonnen Fisch nicht mehr zu retten sein. Dabei stehe mit dem August der schwierigste Monat noch bevor. Die sächsische Fischereiwirtschaft produziert pro Jahr im Schnitt 1800 Tonnen Fisch. Zu 95 Prozent sind das Karpfen. Doch selbst Karpfen, die eigentliche Wärme ganz gut vertragen, kommen bei der langen Hitzeperiode an ihre Grenzen, hieß es. (dpa)
  • 7/27/2018 1:35:33 PM   Sebastian Eder
    Feuerwehrleute haben einen Waldbrand in Altena im Sauerland unter Kontrolle gebracht. Dort hatten seit Donnerstagnachmittag rund 10.000 Quadratmeter Niederwald in Flammen gestanden. Wodurch das Feuer in dem steilen, unzugänglichen Gelände entstanden war, stand zunächst nicht fest, wie ein Sprecher des Forstamtes sagte. Mit kilometerlangen Schlauchleitungen hatten die Feuerwehrleute entlegene Wasserreserven angezapft, um den Brand zu bekämpfen. Zeitweise waren bis zu 500 Helfer im Einsatz. Am Freitagmorgen durchstreiften noch 180 Feuerwehrleute in Trupps das Gebiet, um mit Schippen, Löschrucksäcken und Feuerpatschen immer wieder aufflammende Bodenbrände einzudämmen. (dpa)
  • 7/27/2018 1:42:55 PM   Sebastian Eder
    Bei allen Problemen darf man nie die guten Nachrichten vergessen, die auch das warme Wetter mit sich mit bringt: Die deutschen Imker können mit der Ausbeute aus der ersten Ernte des Jahres mehr als zufrieden sein. Durchschnittlich rund 21 Kilogramm Honig wurden bundesweit pro Volk eingesammelt. „Das ist keine Rekordernte, aber eine gute Ernte“, sagte Bienenexperte Christoph Otten der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr lagen die Erträge im Schnitt zwischen 16,4 und 19,1 Kilogramm pro Bienenvolk. „Die überdurchschnittlichen Erträge im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren liegen am guten Wetter im Mai“, sagte Otten.
     

    Mehr Honig, mehr Wohnraum: Gute Nachrichten, die Sie verpasst haben dürften

    Die Honigernte fällt besser aus, Bio-Lebensmittel findet man in immer mehr Discountern, und es gibt so viel Wohnraum wie nie zuvor: Das sind die erfreulichen Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.
     
     
  • 7/27/2018 1:46:04 PM   Natascha Holstein
  • 7/27/2018 1:53:11 PM   Natascha Holstein
  • 7/27/2018 2:00:01 PM   Christian Palm
    Das wäre doch auch was für deutsche Städte:
     

    App für kühle Orte: Cool bleiben

    FAZ.NETAbkühlung gefällig? In Lyon gibt es jetzt dafür eine App. Die südfranzösische Stadt ist in den Sommermonaten besonders der Hitze ausgesetzt. Nun hat die Metropole eine Smartphone-App entwickelt, die kühle Orte in der Stadt auf einer Karte markiert.
  • 7/27/2018 2:01:20 PM   Natascha Holstein
    Wie kommen eigentlich Tiere und Pflanzen mit der Hitze zurecht? Unser Korrespondent Rüdiger Soldt berichtet:
     
    Im Karlsruher Zoo hat die Hitzewelle zu einer neuen Verwendung von Hochdruckreinigern aus schwäbischer Produktion geführt: Die Tierpfleger duschen damit die Elefanten Rani, Nanda, Lina und Jenny, damit sie Tageshöchsttemperaturen von 35 Grad und mehr überhaupt aushalten. Die Eisbären können sich im Schwimmbecken abkühlen, sie werden jetzt aber außerdem mit „Eisbomben“ gefüttert. Dahinter verbirgt sich nicht etwa ein Speiseeis aus örtlicher Produktion, sondern es handelt sich um Eisblöcke, die Gemüse und frische Fische enthalten. Der Vegetation fügt die Hitze großen Schaden zu. Buchen zum Beispiel verlieren aufgrund des Wassermangels ihre Blätter; Fichten wiederum produzieren wegen des Wassermangels zu wenig Harz und fallen deshalb leichter dem Borkenkäfer zum Opfer. „Grundsätzlich sind die Bäume durch die Trockenheit gestresst. Sie verlieren ihre Abwehrkraft und werden anfälliger für pflanzenfressende Insekten und für Krankheiten“, sagte der Landesvorsitzende des baden-württembergischen Naturschutzbundes (Nabu), Johannes Enssle.
     
     
  • 7/27/2018 2:04:03 PM   Sebastian Eder
    250 Feuerwehrleute haben südlich von Berlin gegen einen Großbrand gekämpft. Erfolgreich – trotz gefährlicher Munitionsreste im Wald. Wie haben sie das geschafft? Unser Korrespondent berichtet:
     
  • 7/27/2018 2:36:22 PM   Natascha Holstein
    Manche können der Hitze auch was abgewinnen, wie unser Korrespondent Rüdiger Soldt berichtet:
     
    Im südbadischen Tunsel, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Bad Krozingen, macht zumindest Landwirt Wolfram Cammerer in diesen Tagen wegen der hohen Temperaturen ein gutes Geschäft: Denn er hat Wasser- und Honigmelonen angebaut, dort, wo er in früheren Sommermonaten Erdbeeren kultiviert hat. Der Landwirt verkauft die Melonen an der Straße und in regionalen Supermärkten. Viele Kunden kaufen lieber die teuren südbadischen Melonen als die preiswerten aus Spanien.
     
    Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
     
  • 7/27/2018 3:05:36 PM   Sebastian Eder
    Das NRW-Umweltministerium hält ein lokales Fischsterben aufgrund der anhaltenden Hitze für möglich. „Mit steigenden Wassertemperaturen werden auch Fischbestände an den Rand ihrer Belastbarkeit kommen“, sagte Staatssekretär Heinrich Bottermann am Freitag laut Mitteilung. Neben einer kritischen Wassertemperatur von vielerorts 27 Grad Celsius und mehr bereite der sinkende Sauerstoffgehalt den Fischen weiteren Stress.
     
    Sollte sich die extreme Wetterlage in den kommenden Tagen halten, könne laut Ministerium „ein Fischsterben in Nordrhein-Westfalens Bächen und Flüssen nicht mehr ausgeschlossen werden“. Auch die für das Wochenende erwarteten Niederschläge bedeuten dem Ministerium zufolge keine Entwarnung. Organisches Material wie Schlamm und Laub, das aus der Umwelt oder der Kanalisation bei Starkregen in die Gewässer gelangt, könne im Wasser einen Sauerstoffmangel erzeugen und zu einem Fischsterben führen.
     
    Talsperrenbetreiber versuchen eine Schädigung der Gewässer und des Fischbestands zu verhindern, indem sie mehr Wasser abgeben. Die Talsperren der Ruhrzuflüsse geben beispielsweise aktuell 18.000 Liter pro Sekunde ab. (dpa)
  • 7/27/2018 3:08:56 PM   Sebastian Eder
    Trotz der Gefahr für die Fische bei warmem Flusswasser dürfen Kraftwerke an Rhein und Neckar weiterlaufen. Auch wenn das Wasser wärmer werde als 28 Grad, sei der Betrieb ausnahmsweise weiter möglich, teilte das Energie- und Umweltministerium am Freitag in Stuttgart mit. Die Kraftwerksbetreiber hatten Ausnahmegenehmigungen beantragt. "Die Lage ist zwar angespannt, nach aktuellem Stand können die zuständigen Wasserbehörden die Ausnahmen aber erteilen", erklärte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Die Temperaturen von Rhein und Neckar liegen um 25 Grad. Mit einem Anstieg auf 27 bis 28 Grad sei in den kommenden Tagen zu rechnen. Wassertemperaturen über 28 Grad gelten als kritisch für Fische. (dpa)
  • 7/27/2018 3:23:51 PM   Sebastian Eder
    Es fühlt sich nicht nur so an – es wird wirklich immer wärmer in Deutschland, wie diese Grafik der Deutschen Presse-Agentur zeigt:
     
  • 7/27/2018 3:33:00 PM   Sebastian Eder
    Gute Heimfahrt in den Feierabend allerseits!
  • 7/27/2018 3:34:32 PM   Sebastian Eder
    Die Polizei ermittelt nach einem Rettungseinsatz mit zwei Kleinkindern in Bad Bentheim wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die beiden ein- und zweijährigen Geschwister hatten zu Hause im Garten in einem Kinderpool gebadet und erlitten daraufhin massive Augen- und Hautreizungen. Die Kinder wurden nach dem Vorfall am Mittwoch ins Krankenhaus gebracht. Ihnen geht es wieder gut. Die Polizei hat den Verdacht, dass in das Planschbecken eine Substanz eingefüllt wurde, die das Wasser in eine leichte Säure umwandelte. Darauf weise eine erste Analyse der genommenen Wasserprobe hin, teilte die Polizei mit.
     
    Erst am Dienstag hatten die Eltern der beiden Kleinen aufgrund der großen Hitze im Garten den Kinderpool aufgebaut und mit Leitungswasser gefüllt. Beide Kinder hatten an dem Tag gebadet ohne Schaden zu nehmen. Als die Mutter die Kinder am Mittwochnachmittag abermals in das Planschbecken setzte, erlitten sie sofort starke Augen- und Hautreizungen. Auch die Mutter verspürte leichte Reizungen, als sie die schreienden Kinder direkt aus dem Wasser holte. Die Eltern der Kinder haben Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Die Polizei geht davon aus, dass die Substanz in der Nacht zu Mittwoch eingeleitet wurde. Die Beamten bitten Zeugen, sich zu melden. (dpa)
  • 7/27/2018 3:40:53 PM   Sebastian Eder
    Trotz der vielen negativen Meldungen soll auch das Positive und der Service-Charakter in diesem Blog weiterhin nicht zu kurz kommen. In diesem Sinne, lesen und lernen Sie (und wenn das geklappt hat, kommt morgen vielleicht der Auerbach):
     
     
  • 7/27/2018 3:59:54 PM   Cai Philippsen

    Wann Chefs Hitzefrei geben müssen

    Nicht nur draußen steigen die Temperaturen auf Rekordhöhe. Auch Arbeitsräume heizen sich auf und erschweren das Denken. Manchmal so sehr, dass sogar Büroarbeiter Hitzefrei kriegen müssen.
  • 7/27/2018 4:00:47 PM   Sebastian Eder
    Immer im Rhythmus bleiben!
  • 7/27/2018 4:09:54 PM   Sebastian Eder
    So, und jetzt ab in den Feierabend und unter den Rasensprenger ... Die Kollegen halten in der Redaktion weiter die Stellung und Sie auf dem Laufenden. Ein schönes Sommer-Wochenende allerseits!
  • 7/27/2018 4:25:35 PM   Cai Philippsen

    Auch Mineralwasserflaschen werden knapp

    Wegen der Sommerhitze laufen die Geschäfte der Getränkehersteller seit Wochen auf Hochtouren. Das Leergut wird knapp. Dennoch betont die Branche: „Wir sind jederzeit lieferfähig.“
  • 7/27/2018 6:30:46 PM   Jannik Waidner
    In Großbritannien sprachen die Medien von einem "Glutofen-Freitag". Die Hitze veranlasste den Feuerwehrchef der sonst eher feuchten Hauptstadt London, Dany Cotton, zu einem öffentlichen Stoßseufzer: "Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde: Wir beten jetzt für Regen."
     
    In Deutschland sprechen Meteorologen von der ausgeprägtesten Hitzewelle seit 2003. Thomas Endrulat vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam warnte, dass die Hitze noch bis mindestens Mitte August über Deutschland hängen wird: "Es ist noch kein Ende zu erkennen." (AFP)
  • 7/27/2018 6:40:56 PM   Jannik Waidner
    Im Umland der griechischen Hauptstadt Athen gingen die Aufräumarbeiten nach den Waldbränden weiter. Immer mehr deutete auf Brandstiftung hin: Der Vizeminister für Katastrophenschutz, Nikos Toskas, sprach von deutlichen Hinweisen auf "kriminelle Handlungen". In den Bränden waren mindestens 82 Menschen gestorben.
     
    In Schweden kämpfte die Feuerwehr noch gegen 17 Waldbrände. Vor einer Woche waren es noch doppelt so viele. Weitere Linderung dürften Regenfälle bringen, die für das Wochenende vorhergesagt waren.
     
    Die Feuerwehr in Lettland teilte mit, einen gut tausend Hektar großen Buschbrand unter Kontrolle gebracht zu haben. Das Baltenland hatte wegen der Hitze und der Dürre den nationalen Notstand ausgerufen. (AFP)
  • 7/27/2018 7:15:08 PM   Cai Philippsen
    Liebe Leserinnen und Leser,
    an dieser Stelle beenden wir unseren Blog zur Hitze in Deutschland. Vielen Dank für Ihr Interesse.
    Ihre FAZ.NET-Redaktion
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