REFERENDUM TÜRKEI NUR DPA INTERN!!!!

REFERENDUM TÜRKEI NUR DPA INTERN!!!!

  • 4/16/2017 3:28:47 PM   dpa-live Desk

    «Uns liegen ganz andere Daten vor»: Nadir Yildirim, Politiker der pro-kurdischen HDP, warnt davor, den Zahlen der Fernsehsender zu glauben. Viele der TV-Anstalten bezögen ihre Zahlen von der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu und diese seien manipuliert, behauptet er in seinem Tweet.

  • 4/16/2017 3:35:48 PM   dpa-live Desk

    Auch Oppositionspolitiker Erdal Aksünger warnt davor, den aktuellen Zahlen zu vertrauen. Aus dem Osten des Landes kämen mehrheitlich «Nein»-Stimmen. Er fordert die Beobachter auf, die Auszählung bis zum Ende zu begleiten. Aksünger überwacht für die sozialdemokratische Republikanische Volkspartei CHP in Ankara die Wahlauswertung. Er ist vor Ort als stellvertretender Vorsitzender des elektronischen Informations- und Kommunikationssystems.

  • 4/16/2017 3:40:10 PM   dpa-live Desk

    Teilnehmer einer Wahlparty der Oppositionspartei CHP verfolgen im Theater 28 in Berlin auf einer Leinwand die Zahlen von der Abstimmung. Begeisterung sind anders aus.


    Foto: Sebastian Willnow, dpa
  • 4/16/2017 3:41:39 PM   dpa-live Desk

    Das Medieninteresse am Verfassungsreferendum ist enorm.



  • 4/16/2017 3:53:31 PM   dpa-live Desk

    Beim Referendum über die Einführung des von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Präsidialsystems liegen die «Ja»-Stimmen nach Auszählung von 81 Prozent der Stimmen weiterhin vorn. Der türkische Nachrichtensender NTV berichtet von 53,6 Prozent «Ja»- gegen 46,4 Prozent «Nein»-Stimmen. 

  • 4/16/2017 3:55:01 PM   dpa-live Desk

    Erste Reaktionen aus der Bundespolitik. Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen bei Twitter: 



  • 4/16/2017 3:59:01 PM   dpa-live Desk

    Wie haben die Türken in Deutschland abgestimmt? Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu veröffentlicht erste Zahlen. Die Anhänger von Recep Tayyip Erdogan liegen nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmen klar vorne. In Deutschland hatte die Wahlbeteiligung bei knapp 49 Prozent gelegen.

  • 4/16/2017 4:06:34 PM   dpa-live Desk

    Blick in den Berliner Bezirk Kreuzberg, auch «Klein-Istanbul» genannt. Anhänger der pro-kurdischen HDP verfolgen die neusten Ergebnisse aus der Türkei. 


    Foto: Frank Braun, dpa
  • 4/16/2017 4:08:42 PM   dpa-live Desk

    Reicht es noch für einen Sieg? Zwar holt das «Nein»-Lager auf, doch inzwischen sind rund 90 Prozent der Stimmen ausgezählt.

  • 4/16/2017 4:12:43 PM   dpa-live Desk

    Erneut wirft die Oppositionspartei CHP bei Twitter der staatlichen Nachrichtengentur Anadolu Manipulation vor. Sie würden den TV-Sendern falsche Daten weiterreichen.



  • 4/16/2017 4:20:44 PM   dpa-live Desk

    An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert: Die internationalen Wahlbeobachter wollen sich morgen auf einer Pressekonferenz in Ankara äußern. Der Auftritt vor den Medienvertretern ist für 14.00 MEZ anberaumt.

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) haben internationale Wahlbeobachter ins Land entsandt. Insgesamt handele es sich um 63 Beobachter aus 26 Ländern, teilt die OSZE mit. Die internationalen Vertreter können aber nur stichprobenartig beobachten.

  • 4/16/2017 4:22:14 PM   dpa-live Desk

    Die türkische Wahlkommission hat beim Referendum auch nicht von ihr verifizierte Stimmzettel zugelassen. Noch während der laufenden Abstimmung erklärte die Kommission auf ihrer Website, dass auch nicht von ihr gekennzeichnete Stimmzettel und Umschläge als gültig gezählt würden. Normalerweise werden diese von der Kommission gestempelt um sicherzustellen, dass keine Zettel oder Umschläge von außen verwendet werden.

    Hintergrund der Entscheidung ist, dass einige Bezirkswahlkommissionen bei der Abstimmung nicht verifzierte Stimmzettel und Umschläge an die Wähler ausgeteilt hatten. Mehmet Hadimi Yakupoglu, Vertreter der größten Oppositionspartei CHP, kritisiert die Entscheidung und sagt, er sei in der Kommission überstimmt worden.

  • 4/16/2017 4:37:36 PM   dpa-live Desk

    Die Abstimmung in der Türkei hat in der deutschen Hauptstadt bis zum späten Nachmittag zu keinerlei Problemen geführt. Alles sei ruhig und friedlich, so ein Polizeisprecher. «Wir merken davon nichts.» 

  • 4/16/2017 4:43:08 PM   dpa-live Desk

    Zufrieden mit den derzeitigen Zwischenergebnissen: Ein Unterstützer der Regierungspartei AKP schwenkt in Istanbul eine Flagge mit einem Konterfei von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan vor einem Plakat von Ministerpräsident Binali Yildirim und der Aufschrift «Evet» («Ja»).


    Foto: Emrah Gurel, AP/dpa
  • 4/16/2017 4:49:48 PM   dpa-live Desk

    TRT World, die englischsprachige Ausgabe des türkischen Staatsfernsehens, meldet so eben bei Twitter, dass sich die Mehrheit der türkischen Wähler sich für ein Präsidialsystem entschieden hat. 

    Oppositionsvertreter in der Wahlkommission bestätigen dies nicht. Der CHP-Vertreter in der Kommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagt im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, es seien bislang deutlich weniger Stimmen ausgezählt als von der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu vermeldet. Der Vertreter der pro-kurdischen HDP in der Kommission, Attila Firat, sagt, die Wahlkommission habe noch nicht annähernd so viele Stimmen ausgezählt. Das «Nein»-Lager könne noch gewinnen. 

  • 4/16/2017 4:53:58 PM   dpa-live Desk

    Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim will um 20.00 Uhr MEZ in der Zentrale der Regierungspartei AKP in Ankara ein Statement abgeben.  

  • 4/16/2017 5:02:49 PM   dpa-live Desk

    Der Bundesjustizminister Heiko Maas bei Twitter:



  • 4/16/2017 5:05:40 PM   dpa-live Desk

    Die Zustimmung über die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei fällt aus Sicht der Regierung geringer aus als erwartet. «Wir sehen, dass wir in manchen Provinzen nicht die erwartete Anzahl an 'Ja'-Stimmen bekommen haben», so Vize-Ministerpräsident Veysi Kaynak vor Journalisten in Ankara. «Daran werden wir arbeiten.» Er fügt hinzu: «Der Anteil der "Nein"-Stimmen hat Bedeutung für uns.» Kaynak betont aber, eine Mehrheit der Stimmen reiche für die Einführung des Präsidialsystems. «In allen Demokratien ist der ausreichende Anteil 50,1 Prozent.»

  • 4/16/2017 5:21:22 PM   dpa-live Desk

    Noch in den eigenen vier Wänden, in Kürze will er zu der AKP-Zentrale in Ankara zu seinen Anhängern sprechen. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim feiert bereits mit seinen Enkelkindern den Sieg beim Referendum.

  • 4/16/2017 5:22:13 PM   dpa-live Desk

    Anhänger der türkischen Regierungspartei stehen mit Flaggen vor der AKP-Zentrale.


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 4/16/2017 5:29:43 PM   dpa-live Desk

    Beim Referendum über die Einführung des von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Präsidialsystems liegen die «Ja»-Stimmen auch nach Angaben aus der Wahlkommission vorne. Der Vertreter der pro-kurdischen HDP in der Wahlkommission, Attila Firat, sagt, nach Auszählung von 78,59 Prozent der Stimmen liege die Zustimmung zu Erdogans Präsidialsystem bei 52,74 Prozent. Gegen das Präsidialsystem hätten bislang 47,26 Prozent gestimmt. Die Wahlbeteiligung habe im Inland auf Basis der bislang ausgezählten Simmen bei 86,92 Prozent gelegen. 

  • 4/16/2017 5:31:53 PM   dpa-live Desk

    Staatschef Recep Tayyip Erdogan spricht nach dem Referendum in der Türkei von einem «Sieg» des «Ja»-Lagers gesprochen. Erdogan gratuliert unter anderem Ministerpräsident Binali Yildirim zu dem bei der Volksabstimmung erzielten «Sieg», wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet.

  • 4/16/2017 5:34:03 PM   dpa-live Desk

    Das Auswärtige Amt mit einer ersten Reaktion:



  • 4/16/2017 6:00:57 PM   dpa-live Desk

    «Sehen Resultat mit großer Sorge»: Manfred Weber, Europapolitiker der CSU: 



  • 4/16/2017 6:05:07 PM   dpa-live Desk

    Weitere Reaktionen aus der Bundespolitik: Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner:



  • 4/16/2017 6:05:58 PM   dpa-live Desk

    Auch der Vorsitzende der «ultranationalistischen» MHP und Verbündete von Staatschef Recep Tayyip Erdogan, Devlet Bahceli, hat sein Lager zum Sieger des Referendums in der Türkei erklärt. «Unser edles Volk ist mit einer großen Reife an die Urnen gegangen und hat mit seinem freien Willen dem Übergang in ein Präsidialsystem zugestimmt», so Bahceli nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in Ankara.

    «Das ist ein sehr wichtiger Erfolg.»
    Bahceli ruft die Gegner des Präsidialsystems dazu auf, einen Sieg des Erdogan-Lagers zu akzeptieren. «Jeder muss das respektieren.» Die MHP war über Bahcelis Unterstützung für das Präsidialsystem zutiefst gespalten. 

  • 4/16/2017 6:07:28 PM   dpa-live Desk

    Immer mehr Anhänger der Regierungspartei strömen derweil vor die Zentrale der AKP in Ankara, wie die Türkei-Korrespondentin der Wochenzeitung Zeit, Özlem Topcu, bei Twitter berichtet:  



  • 4/16/2017 6:14:39 PM   dpa-live Desk

    «Danke Türkei»: Die Familien- und Sozialministerin Betül Sayan Kaya bedankt sich bei Twitter bei den Wählern. Die 39-Jährige machte Mitte März Schlagzeilen, nach dem sie per Auto aus Deutschland angereist und von der niederländischen Polizei am Betreten des türkischen Konsulats gehindert worden war.



  • 4/16/2017 6:16:41 PM   dpa-live Desk

    Eine Teilnehmerin einer Wahlparty der Oppositionspartei CHP in Berlin bricht aus Enttäuschung über das Referendums-Ergebnis in Tränen aus.


    Foto: Sebastian Willnow, dpa
  • 4/16/2017 6:20:11 PM   dpa-live Desk

    Während bei den «Nein»-Gegnern Trauer und Enttäuschung vorherrscht, ist der Jubel im «Ja»-Lager groß. Anhänger der türkischen Regierungspartei in Ankara mit Flaggen und leuchtenden Smartphones vor der AKP-Zentrale.


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 4/16/2017 6:24:20 PM   dpa-live Desk

    «Es wird der Boden bereitet für Stimmenklau», schreibt Umit Kocasakal, Präsident der Anwaltskammer Istanbul, bei Twitter.



  • 4/16/2017 6:26:00 PM   dpa-live Desk

    UPDATE Nach Protesten der größten türkischen Oppositionspartei CHP hat auch die oppositionelle pro-kurdische HDP eine Anfechtung des Wahlergebnisses angekündigt. «Egal ob das Ergebnis 'Ja' oder 'Nein' sein wird, wir werden das Ergebnis von zwei Dritteln der Wahlurnen anfechten», teilt die HDP per Twitter mit. «Unsere Informationen weisen auf Manipulation in der Größenordnung von 3 bis 4 Prozentpunkten hin.»

  • 4/16/2017 6:32:11 PM   dpa-live Desk

    Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat sich mittlerweile auch öffentlich vor AKP-Anhängern geäußert. «Wir werden mit dem neuen Regierungssystem das Land noch mehr nach vorne treiben», verspricht der 63-Jährige unter anderem.

  • 4/16/2017 6:35:52 PM   dpa-live Desk

    Beim Referendum haben die Türken in Deutschland nach vorläufigen Teilergebnissen mit großer Mehrheit für das Präsidialsystem gestimmt. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet, nach Auszählung von deutlich mehr als der Hälfte der in Deutschland abgegebenen Stimmen komme das Erdogan-Lager auf 63,2 Prozent. Die Gegner des Präsidialsystems konnten demnach 36,8 Prozent verbuchen. Die Wahlbeteiligung in Deutschland lag bei knapp 50 Prozent. 

    Die Anadolu-Angaben sind nicht offiziell und können sich mit Fortgang der Auszählung ändern. 

  • 4/16/2017 6:37:22 PM   dpa-live Desk

    «Schwarter Tag für die Türkei»: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender und Spitzenkandidat für Bündnis 90/ Die Grünen:



  • 4/16/2017 6:38:52 PM   dpa-live Desk

    Die Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht fordert einen radikalen Kurswechsel in der deutschen Türkei-Politik. «Eine Politik des 'Weiter so' von Kanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel wäre verheerend», so Wagenknecht im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie forderte einen sofortigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, den Abzug der in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten und den Stopp aller Waffenlieferungen in die Türkei. Zudem dürfe die Zollunion zwischen der Europäischen Union und der Türkei nicht erweitert werden.

  • 4/16/2017 6:43:42 PM   dpa-live Desk

    Ministerpräsident Binali Yildirim spricht in diesen Minuten vom Balkon aus der AKP-Zentrale in Ankara an die Anhänger der Regierungspartei.

  • 4/16/2017 6:46:33 PM   dpa-live Desk
    Mit diesem Referendum schlagen wir eine neue Seite in unseren Geschichtsbüchern auf.

    Ministerpräsident Binali Yildirim in seiner Dankesrede.
  • 4/16/2017 6:50:33 PM   dpa-live Desk

    Trotz des umstrittenen vorläufigen Ergebnisses sieht Yildirim einen Sieg des «Ja»-Lagers. «Das letzte Wort hat das Volk gesprochen. Es hat 'Ja' gesagt und einen Punkt gesetzt», so Yildirim. «Das letzte Wort hat das Volk gesprochen.»

  • 4/16/2017 6:53:25 PM   dpa-live Desk

    Nach Angaben des Ministerpräsidenten gibt es keinen Verlierer bei diesem Referendum. «Der einzige Sieger ist das Volk», so Yildirim. «Gewonnen hat die Demokratie.»


    Foto: Michael Kappeler, dpa
  • 4/16/2017 7:03:45 PM   dpa-live Desk

    Nach Angaben des türkischen Staatsfernsehens TRT sind mittlerweile 99 Prozent der Stimmen ausgezählt. Das «Ja»-Lager kommt auf 51,3 Prozent.  Mit «Nein» haben 48,7 Prozent der Wähler abgestimmt. Die Wahlbeteiligung liege bei 84 Prozent.

  • 4/16/2017 7:05:17 PM   dpa-live Desk

    Anhänger und Unterstützer des «Ja»-Lagers während Autokorsos in Istanbul.


    Foto: Emrah Gurel, AP/dpa
  • 4/16/2017 7:07:25 PM   dpa-live Desk

    Wie auch Cem Özdemir fordert auch Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth einen entschiedenen Richtungswechsel im deutsch-türkischen Verhältnis. «Unsere Beziehungen zur Türkei brauchen nun eine grundlegende Neuvermessung», so die Grünen-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die pro-demokratischen Kräfte in der Türkei zu stärken, müsse Priorität haben, sowohl bilateral als auch auf europäischer Ebene.

    «Millionen von Türkinnen und Türken haben ihre Stimme für die Demokratie erhoben - trotz massiver Einschüchterung, willkürlicher Verhaftungen und einer unfreien Presse», erklärt Roth. Als nächste Schritte fordert sie, das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei aufzukündigen und keine Rüstungsgüter mehr in das Nato-Land zu exportieren. Eine Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche könne es erst nach einer «demokratischen Kehrtwende» der Türkei geben. 

  • 4/16/2017 7:13:36 PM   dpa-live Desk

    In diesen Minuten spricht Recep Tayyip Erdogan vor Medienvertretern.

  • 4/16/2017 7:14:26 PM   dpa-live Desk

    Es ist eine Premiere: Erdogan hält zum ersten Mal eine Pressekonferenz im Präsidentenpalast.


    Foto: Lefteris Pitarakis, AP/dpa
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform