REFERENDUM TÜRKEI NUR DPA INTERN!!!!

REFERENDUM TÜRKEI NUR DPA INTERN!!!!

  • 4/16/2017 7:17:57 PM   dpa-live Desk
    Die Türkei hat eine geschichtsträchtige Entscheidung getroffen.

    Recep Tayyip Erdogan.
  • 4/16/2017 7:21:57 PM   dpa-live Desk

    «Das türkische Volk hat sich mit dem Präsidialsystem einverstanden erklärt», sagt Erdogan.

  • 4/16/2017 7:22:47 PM   dpa-live Desk
    Das ist ein Sieg der ganzen Türkei.

    Erdogan zum Referendums-Ergebnis.
  • 4/16/2017 7:28:08 PM   dpa-live Desk

    «Wir erwarten vom Ausland, dass sie das Ergebnis des türkischen Volkes respektiert», sagt Erdogan zum Abschluss seiner Pressekonferenz. 

  • 4/16/2017 7:32:29 PM   dpa-live Desk

    «Erdogan ist nicht die Türkei»: Martik Schulz, SPD-Chef und Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, per Twitter:



  • 4/16/2017 7:39:00 PM   dpa-live Desk

    Ist das der Beginn der Proteste gegen das Referendums-Ergebnis? Im Istanbuler Stadtteil Sisli protestieren Menschen, in dem sie auf Töpfe und Pfannen klopfen. Auch während der Gezi-Proteste brachten die Menschen so ihren Unmut akustisch zum Ausdruck.

  • 4/16/2017 7:46:51 PM   dpa-live Desk

    Nach seinem Auftritt vor Medienvertretern spricht Staatschef Recep Tayyip Erdogan nun vor dem Präsidentenpalast: «Wir haben gemeinsam eine Menge zu erledigen», ruft er der Menge zu. «Die Türkei wird noch große Schritte nach vorn machen.»

  • 4/16/2017 7:52:22 PM   dpa-live Desk

    Erdogan warnt seine Kritiker davor, das Ergebnis des Referendums schlechtzureden, dies werde «vergeblich» sein, erklärt er.

  • 4/16/2017 7:55:12 PM   dpa-live Desk

    Nach dem von ihm reklamierten Sieg beim Verfassungsreferendum will Erdogan die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei auf die Tagesordnung setzen. Das werde seine «erste Aufgabe» sein, kündigt Erdogan an.

    Der Staatschef hatte eine Wiedereinführung der Todesstrafe nach dem Putschversuch vom Juli 2016 ins Spiel gebracht. Dafür wäre eine Zweidrittelmehrheit im Parlament nötig. Eine 60-Prozent-Mehrheit würde ein Referendum ermöglichen. Die EU hat angekündigt, dass der Beitrittsprozess der Türkei beendet würde, sollte dort die Todesstrafe wieder eingeführt werden.


    Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan lässt sich von seinen Anhängern feiern. Links seine Ehefrau Emine. Foto: Lefteris Pitarakis, AP/dpa
  • 4/16/2017 8:01:23 PM   dpa-live Desk

    Die Reaktion von Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, bei Twitter, bezüglich der Aussage Erdogans, er wolle die Todesstrafe wiedereinführen.



  • 4/16/2017 8:09:34 PM   dpa-live Desk

    Nach dem umstrittenen Verfassungsreferendum in der Türkei appelliert der Europarat an die türkische Staatsführung, die Unabhängigkeit der Justiz und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Generalsekretär Thorbjørn Jagland erklärt, angesichts der knappen Zustimmung sollte die Staatsspitze ihre nächsten Schritte sorgfältig abwägen.

    «Es ist von höchster Wichtigkeit, die Unabhängigkeit der Justiz sowie die Rechtsstaatlichkeit zu bewahren, so wie sie in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert sind. Der Europarat, in dem die Türkei Vollmitglied ist, steht bereit, dass Land in diesem Prozess zu unterstützen.»

  • 4/16/2017 8:11:04 PM   dpa-live Desk

    Großer Jubel: Für die Erdogan-Anhänger wird es eine lange Nacht. Eindrücke aus der türkischen Haupstadt Ankara.

     

    Video: Michael Kappler, dpa

  • 4/16/2017 8:20:39 PM   dpa-live Desk

    Gefeiert wird auch in der deutschen Hauptstadt.


    Foto: Paul Zinken, dpa
  • 4/16/2017 8:32:38 PM   dpa-live Desk

    Die türkische Wahlkommission hat das «Ja»-Lager nach dem vorläufigen Abstimmungsergebnis zum Sieger des Referendums über die Einführung eines Präsidialsystems erklärt. Nach dem vorläufigen Resultat habe das «Ja»-Lager gewonnen, so Kommissionschef Sadi Güven in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung. 



  • 4/16/2017 8:36:48 PM   dpa-live Desk

    Der türkische Oppositionführer Kemal Kilicdaroglu will einen Sieg des «Ja»-Lagers nicht hinnehmen. «Dieses Referendum hat eine Wahrheit ans Licht gebracht: Mindestens 50 Prozent dieses Volkes hat dazu 'Nein' gesagt», so der Chef der kemalistischen CHP vor Journalisten in Ankara. 


    Foto: AP/dpa
  • 4/16/2017 8:45:29 PM   dpa-live Desk

    Wie der Türkei-Korrespondent der ARD, Oliver Mayer-Rüth, bei Twitter berichtet, formiert sich Widerstand gegen den CHP-Vorsitzenden Kemal Kilicdaroglu. Sie fordern seinen Rücktritt.



  • 4/16/2017 8:51:00 PM   dpa-live Desk

    In verschiedenen Teilen des Landes formieren sich Proteste gegen das Wahlergebnis.



  • 4/16/2017 8:57:00 PM   dpa-live Desk

    Die Stimmen nach einem Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara werden immer lauter: «Die Vollmitgliedschaft kann kein Ziel mehr sein», sagte Manfred Weber, stellvertretender CSU-Chef und Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, im ZDF-«heute journal».

    Die Staats- und Regierungschefs der EU müssten bei ihrem nächsten Gipfeltreffen in zwei Wochen eine Neubewertung der Beziehungen zur Türkei vornehmen. «Diese Lebenslüge, die wir in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei haben, nämlich die Vollmitgliedschaft, die muss jetzt ernsthaft diskutiert werden und aus unserer Sicht vom Tisch genommen werden»,  so Weber.

  • 4/16/2017 9:05:51 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile hat sich auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders per Twitter zu Wort gemeldet. «Die Türkei hat sich für mehr Islamofaschismus und Totalitarismus entschieden», schreibt er. In dem Tweet ist Staatschef Erdogan in einer Fotomontage neben einer türkischen und einer Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu sehen.



  • 4/16/2017 9:13:12 PM   dpa-live Desk

    Der Grünen-Abgeordnete Özcan Mutlu beklagt «absolut unfaire und ungerechte Bedingungen». Auf der einen Seite habe Erdogan «mit der gesamten Maschinerie des Staates und der Unterstützung nahezu aller Medien» gestanden, auf der anderen die Opposition, die «staatlichen Repressalien ausgesetzt (war) und eingeschüchtert» wurde, so Mutlu im Gespräch mit der Deutschen-Presse Agentur

    Eine Türkei, in der keine Gewaltenteilung und Pressefreiheit herrsche und die Unabhängigkeit der Justiz nicht gewährleistet sei, können keinen Platz in der Europäischen Union beanspruchen. «Das ist ein schwarzer Tag für die Türkei und für die EU!»

  • 4/16/2017 9:20:03 PM   dpa-live Desk

    99, 82 Prozent der Stimmen sind derweil ausgezählt, berichtet das türkische Staatsfernsehen TRT. Auf das «Ja»-Lager entfallen 51,39 Prozent. 48,61 Prozent der Wähler stimmten gegen die Verfassungsänderungen.

  • 4/16/2017 9:20:53 PM   dpa-live Desk

    Die EU-Kommission reagiert zurückhaltend auf den Ausgang Referendums. Man warte noch auf die Bewertung der internationalen Wahlbeobachter, «auch mit Blick auf angebliche Unregelmäßigkeiten», teilen die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, der EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik Johannes Hahn und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker mit.

    Die Verfassungsänderungen «und insbesondere ihre praktische Umsetzung» sollten im Lichte der Verpflichtungen der Türkei als EU-Beitrittskandidat und als Mitglied des Europarats begutachtet werden, kündigen die EU-Vertreter an. 

  • 4/16/2017 9:39:56 PM   dpa-live Desk

    Weitere Eindrücke aus Istanbul: Gegner des Präsidialsystems protestieren gegen eine «Ein-Mann-Regierung». Es bleibt friedlich.

  • 4/16/2017 10:40:24 PM   dpa-live Desk

    Was bleibt festzuhalten? Das Wichtigste in Kürze:

    ▪ Nach dem vorläufigen Ergebnis, das die Wahlkommission verbreitete, stimmten 51,3 Prozent für das Präsidialsystem, 48,7 Prozent dagegen

    ▪ Die Oppositionspartei CHP will den Ausgang des Referendums anfechten. Auch die pro-kurdische HDP kündigte an, man werde Beschwerde gegen das Ergebnis von zwei Dritteln der Wahlurnen einlegen.

    Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei auf die Tagesordnung setzen. 

    ▪ Spitzenpolitiker von Union, Linke und FDP fordern einen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara. 

    ▪ Die Türken in Deutschland haben mit großer Mehrheit für das Präsidialsystem gestimmt - 63 Prozent stimmten mit «Ja». Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.

  • 4/16/2017 10:44:55 PM   dpa-live Desk

    Liebe Leserinnen und Leser, der Liveblog endet an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Dabeisein. Kommen Sie gut durch die Nacht!

Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform