Schüsse in München im OEZ

Schüsse in München im OEZ




  • Polizei bestätigt: zehn Tote, darunter auch der mutmaßliche Schütze sowie 35 Verletzte
  • Todesopfer sind vor allem Jugendliche. Acht Opfer waren zwischen 14 und 20 Jahre alt. Zudem sei eine Person im Alter von 45 Jahren ums Leben gekommen.
  • Einzeltäter war 18 Jahre alter Deutsch-Iraner
  • Täter hat vor den Augen von Polizisten Selbstmord begangen
  • Täter hat sich mit Amokläufen befasst. In seinem Zimmer fand die Polizei das Buch "Amok im Kopf - warum Schüler töten"
  • Polizei geht von einem Zusammenhang mit dem Attentat des Norwegers Breivik aus. Am Freitag war der fünfte Jahrestag von Breiviks Amoklauf.
  • Telefonnummer für Angehörige: 0800/7766350
  • 7/22/2016 9:27:49 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei durchsucht nach eigenen Angaben derzeit noch immer intensiv das Einkaufszentrum.
  • 7/22/2016 9:34:08 PM   Tillmann Neuscheler
    Rund 100 Menschen sind nach Angaben der Polizei Augenzeugen des Anschlags in München geworden. Sie würden von einem Kriseninterventionsteam betreut, sagte ein Polizeisprecher am späten Freitagabend in der ARD.
  • 7/22/2016 9:38:06 PM   Patrick Bernau
    Die Leiche des Verdächtigen soll jetzt von einem Roboter untersucht werden, heißt es in mehreren Medienberichten. Die Polizei ist sich nicht sicher, ob die Leiche Sprengstoff am Körper hat.
  • 7/22/2016 9:39:14 PM   Tobias Rabe

    Anschlag in München: Im Dunkeln wird die Suche nicht einfacher

    Es ist ein friedlicher Hochsommertag in München – bis die Schießereien am Abend und die Suche nach den Tätern die Menschen in Angst und Schrecken versetzen.
  • 7/22/2016 10:24:52 PM   Klaus Bardenhagen

    Aktuell meldet die Münchner Polizei, man befinde sich "immer noch im Großeinsatz" und könne keine Entwarnung geben.

    Die Beamten gehen derzeit von mindestens zehn Verletzten aus.


    Das Münchner Uni-Klinikum Großhadern hat eine Hotline nur für Angehörige freigeschaltet:
    089 4400-15555 und 089 4400-15556.
     
    Allgemeine Vermisstenstelle ist weiterhin die 0800/7766350
  • 7/22/2016 10:45:23 PM   Klaus Bardenhagen
    Während des Ausnahmezustands kam es auch zu einem Polizeieinsatz am Münchner Flughafen. Dieser habe jedoch mit den Schüssen am OEZ nichts zu tun gehabt, versicherte die Polizei.
     
    Nach Informationen des "Münchner Merkur" rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen an und räumte das Gebäude einer Catering-Firma. Es habe eine "Gefahrenlage" gegeben, ein Täter sei verhaftet worden. Über den genauen Hergang gebe es widersprüchliche Berichte.
  • 7/23/2016 5:00:23 AM   Sascha Zastiral
    Die Polizei München möchte gegen Mittag ihre neuesten Erkenntnisse zur Bluttat von München bekanntgeben.
  • 7/23/2016 5:11:52 AM   Stefanie Michels
    Hier haben wir die Fakten zusammengefasst:
     

    Todesschüsse von München: Was wir über den Angriff wissen

    FAZ.NETZehn Menschen sind tot, unter ihnen wohl auch der Täter, mehr als 20 wurden verletzt. Was wir über die tödliche Attacke von München wissen.

  • 7/23/2016 7:52:31 AM   Stefanie Michels
    Ungeachtet des Anschlags soll der Christopher-Street-Day am Samstag in Berlin gefeiert werden. „Die Sicherheitsmaßnahmen sind auf einem hohen Niveau“, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Ob das Konzept mit Blick auf die Ereignisse in Bayern verändert wurde, wollte sie nicht sagen. „Das wäre kontraproduktiv.“ Auch zur Anzahl der Polizisten machte die Sprecherin keine Angaben. Die Organisatoren rechnen mit rund 750 000 Teilnehmern. (dpa)
  • 7/23/2016 7:53:08 AM   Martin Benninghoff
    Wie sieht es aus in München am Morgen danach? Kaum Passanten, dafür viel Polizei im Einsatz. FAZ-Korrespondent Albert Schäffer beschreibt hier die gespenstische Atmosphäre in Deutschlands drittgrößter Stadt.
  • 7/23/2016 7:53:12 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 8:03:54 AM   Stefanie Michels
    Um 12:30 Uhr tritt das Bundessicherheitskabinett in Berlin zusammen. Mit dabei sind die Chefs von Bundesverfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst, Bundeskriminalamt und Bundespolizei.
     
    Neben Angela Merkel werden Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD), sowie die Ressortschefs für Inneres, Thomas de Maizière (CDU), für Auswärtiges, Frank-Walter Steinmeier (SPD), Justiz, Heiko Maas (SPD), Verteidigung, Ursula von der Leyen (CDU, sowie Verkehr, Alexander Dobrindt (CSU) teilnehmen.
  • 7/23/2016 8:46:12 AM   Tillmann Neuscheler
    Die bayerische Staatsregierung gibt heute um 12.00 Uhr eine Pressekonferenz..
  • 7/23/2016 8:48:18 AM   Martin Benninghoff
    Redakteurin Karin Truscheit über die Arbeit der Münchner Polizei: viel Lob für das Krisenmanagement der Polizei und den ruhigen und souveränen Auftritt des Polizeisprechers. Hier geht es zum Artikel auf FAZ.NET.
  • 7/23/2016 8:56:44 AM   Stefanie Michels
    Dass es bisher keine Äußerungen von Angela Merkel zum Angriff gibt, stößt vor allem auf Verwunderung und Kritik in den sozialen Medien z.B. unter Hashtags wie #WoistMerkel. 
     
     
     
     
     
     
    Mittlerweile ist bekannt, dass sich Merkel um 14:30 Uhr äußern will.
  • 7/23/2016 9:04:01 AM   Sebastian Reuter
    Unter den Opfern der Schießerei vom Freitagabend in München befinden sich fünf Jugendliche. Dies sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die vier anderen Toten außer dem mutmaßlichen 18 Jahre alten Todesschützen seien Erwachsene, ergänzte der Sprecher. Informationen des Bayerischen Rundfunks, wonach es sich um acht tote Mädchen und Jungen handeln soll, wollte der Sprecher nicht bestätigen. Der mutmaßliche Todesschütze hatte sich erschossen (dpa).
     
  • 7/23/2016 9:04:51 AM   Stefanie Michels
     
  • 7/23/2016 10:05:39 AM   Sebastian Reuter
    Nach Angaben der Ermittler soll der Münchner Attentäter auch eine Erkrankung „aus dem depressiven Formenkreis“ gehabt haben.
  • 7/23/2016 10:06:56 AM   Tillmann Neuscheler

    Die Polizei hätte am Freitag zwischen 18 und 24 Uhr insgesamt 4310 Notrufe gezählt. Das sei das Vierfache eines normalen Tages, sagt Münchens
    Polizeipräsident Hubertus Andrä auf der Pressekonferenz.


  • 7/23/2016 10:10:27 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei hat bisher keinen Abschiedsbrief gefunden. Man habe aber noch nicht alles ausgewertet. Die Eltern seien nicht mehr vernehmungsfähig gewesen, sagt die Polizei und bat um Verständnis, nachdem sie auch ihren Sohn verloren hätten.
  • 7/23/2016 10:13:52 AM   Tillmann Neuscheler
    Viele Todesopfer waren minderjährig. Zwei 15-Jährige und drei 14-Jährige seien ums Leben gekommen, berichten die Ermittler. Die weiteren Opfer seien 17, 19, 20 und 45 Jahre alt gewesen. Unter den neun Todesopfern seien drei Frauen gewesen.
  • 7/23/2016 10:14:49 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Toten stammten alle aus München und Umgebung. Es seien keine Auswärtigen oder Touristen betroffen gewesen, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä.
  • 7/23/2016 10:15:14 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Täter hat möglicherweise einen Facebook-Account gehackt, um möglicherweise Menschen zum Tatort zu locken. Das müsse aber noch geklärt werden, es spreche aber vieles dafür, sagt die Polizei.

  • 7/23/2016 10:15:54 AM   Tillmann Neuscheler
    Welche Schule der Täter besucht hat, will die Polizei auf Nachfrage eines Journalisten nicht sagen.
  • 7/23/2016 10:18:29 AM   Tillmann Neuscheler
    Woher der Täter die Waffe hatte, kann die Polizei noch nicht sagen. Der Täter habe aber keinen Waffenschein gehabt.
  • 7/23/2016 10:20:49 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei hat bei der Durchsuchung „umfangreiche IT“ sichergestellt. „Da läuft die Auswertung“, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä. Auf die Frage, ob der Täter auch „Ballerspiele“ gespielt habe, sagt er: Auszuschließen sei es nicht, wenn er sich sehr intensiv mit Amokläufen beschäftigt habe.
  • 7/23/2016 10:21:27 AM   Tillmann Neuscheler
    Es ist noch nicht klar, ob es Opfer gab, die einen Bezug zum Täter hatten. Das werde untersucht, dazu werde das gesamte Umfeld des 18-Jährigen untersucht.
  • 7/23/2016 10:27:02 AM   Sebastian Reuter
    Es gibt bisher keine Informationen, die zeigten, dass sich der Täter mit dem Anschlag in einem Regionalzug am Montagabend in Würzburg beschäftigt habe, sagt der Polizeipräsident.
     
  • 7/23/2016 10:29:16 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Polizeipräsident betont nochmal, dass gestern auch der fünfte Jahrestag des Breivik-Attentats in Norwegen gewesen ist. Wenn sich jemand so intensiv wie der Täter mit Amokläufen befasst habe, dann sei ein Zusammenhang naheliegend, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä.
  • 7/23/2016 4:50:32 PM   Laura Schmitt
    Heute Abend erstrahlt der Pariser Eiffelturm in Gedenken an die Opfer des Münchener Amoklaufs in den deutschen Nationalfarben.
  • 7/24/2016 3:04:01 PM   Martin Benninghoff
    Zugegeben, es ist eine alte Diskussion, die aber bisher nie ein klares Ergebnis gebracht hat: Welchen Anteil können Computerspiele mit Gewaltdarstellungen an solchen Amoktaten wie in München haben? Die Diskussion geht aufs Neue los - und auch dieses Mal gibt es mindestens zwei Meinungen in Politik und Wissenschaft, wie Sie hier lesen können.
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