Schüsse in München im OEZ

Schüsse in München im OEZ




  • Polizei bestätigt: zehn Tote, darunter auch der mutmaßliche Schütze sowie 35 Verletzte
  • Todesopfer sind vor allem Jugendliche. Acht Opfer waren zwischen 14 und 20 Jahre alt. Zudem sei eine Person im Alter von 45 Jahren ums Leben gekommen.
  • Einzeltäter war 18 Jahre alter Deutsch-Iraner
  • Täter hat vor den Augen von Polizisten Selbstmord begangen
  • Täter hat sich mit Amokläufen befasst. In seinem Zimmer fand die Polizei das Buch "Amok im Kopf - warum Schüler töten"
  • Polizei geht von einem Zusammenhang mit dem Attentat des Norwegers Breivik aus. Am Freitag war der fünfte Jahrestag von Breiviks Amoklauf.
  • Telefonnummer für Angehörige: 0800/7766350
  • 7/23/2016 7:52:31 AM   Stefanie Michels
    Ungeachtet des Anschlags soll der Christopher-Street-Day am Samstag in Berlin gefeiert werden. „Die Sicherheitsmaßnahmen sind auf einem hohen Niveau“, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Ob das Konzept mit Blick auf die Ereignisse in Bayern verändert wurde, wollte sie nicht sagen. „Das wäre kontraproduktiv.“ Auch zur Anzahl der Polizisten machte die Sprecherin keine Angaben. Die Organisatoren rechnen mit rund 750 000 Teilnehmern. (dpa)
  • 7/23/2016 7:53:08 AM   Martin Benninghoff
    Wie sieht es aus in München am Morgen danach? Kaum Passanten, dafür viel Polizei im Einsatz. FAZ-Korrespondent Albert Schäffer beschreibt hier die gespenstische Atmosphäre in Deutschlands drittgrößter Stadt.
  • 7/23/2016 7:53:12 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 8:03:54 AM   Stefanie Michels
    Um 12:30 Uhr tritt das Bundessicherheitskabinett in Berlin zusammen. Mit dabei sind die Chefs von Bundesverfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst, Bundeskriminalamt und Bundespolizei.
     
    Neben Angela Merkel werden Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD), sowie die Ressortschefs für Inneres, Thomas de Maizière (CDU), für Auswärtiges, Frank-Walter Steinmeier (SPD), Justiz, Heiko Maas (SPD), Verteidigung, Ursula von der Leyen (CDU, sowie Verkehr, Alexander Dobrindt (CSU) teilnehmen.
  • München danach: Auf dem Hauptbahnhof herrscht Normalbetrieb. Viele Touristen unterwegs. Züge pünktlich. Die meisten. http://pbs.twimg.com/media/CoCR9U2WIAA5UVq.jpg

  • 7/23/2016 8:22:19 AM   Stefanie Michels
    Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich um 14.30 Uhr zu dem Angriff äußern.
  • 7/23/2016 8:31:06 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 8:31:48 AM   Sebastian Reuter
    Nach dem Amoklauf in München hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Deutschen sein tiefes Mitgefühl übermittelt. Das Staatsoberhaupt habe in Telegrammen an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) kondoliert, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag in Moskau. Putin fühle nach der Tragödie, die Menschenleben gekostet habe, mit den Deutschen. Der Kremlchef wünsche den Verletzten schnelle Genesung (dpa).
     
  • 7/23/2016 8:35:11 AM   Tillmann Neuscheler
    Nachbarn im Mietshaus im Münchner Stadtteil Maxvorstadt beschreiben den mutmaßlichen Täter als freundlich und hilfsbereit. "Der Junge war sehr sehr nett. Ich kann nichts Schlimmes sagen", berichtet eine Nachbarin laut der Nachrichtenagentur Reuters. So habe er die Zeitungen im Haus verteilt.
  • 7/23/2016 8:38:34 AM   Sebastian Reuter
    Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat nach dem Attentat von München vor einer Verrohung der Gesellschaft gewarnt. Unabhängig davon, was die Motive für die Tat gewesen sein mögen, „müssen wir aber noch mehr darauf achten, dass sich Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft generell nicht weiter ausbreiten“, erklärte Kauder am Samstag in Berlin. „Wir erleben in verschiedenen Bereichen seit langem beispielsweise eine entsetzliche Verrohung der Sprache. Die Herabwürdigung von Menschen ist oft der Beginn von Spiralen der Gewalt.“ Dem müsse in Deutschland als erstes entgegengetreten werden (dpa).
  • 7/23/2016 8:42:33 AM   Tillmann Neuscheler
    Eine Nachbarin des mutmaßlichen Täters erzählt der Nachrichtenagentur AFP, er sei "ein guter Mensch" gewesen, sie habe  niemals von Problemen mit der Polizei oder mit Nachbarn gehört. Der Vater des 18-Jährigen sei ein aus dem Iran stammender Taxifahrer, die Mutter habe früher bei der Warenhauskette Karstadt gearbeitet. Der mutmaßliche Täter hat demnach zudem einen jüngeren Bruder.
  • München danach: Wenig los in den Geschäften. Die Geschäftsleute hoffen auf den weiteren Tag. Ist ja noch früh. http://pbs.twimg.com/media/CoCX1phW8AI1zLk.jpg

  • 7/23/2016 8:46:12 AM   Tillmann Neuscheler
    Die bayerische Staatsregierung gibt heute um 12.00 Uhr eine Pressekonferenz..
  • 7/23/2016 8:48:18 AM   Martin Benninghoff
    Redakteurin Karin Truscheit über die Arbeit der Münchner Polizei: viel Lob für das Krisenmanagement der Polizei und den ruhigen und souveränen Auftritt des Polizeisprechers. Hier geht es zum Artikel auf FAZ.NET.
  • 7/23/2016 8:56:44 AM   Stefanie Michels
    Dass es bisher keine Äußerungen von Angela Merkel zum Angriff gibt, stößt vor allem auf Verwunderung und Kritik in den sozialen Medien z.B. unter Hashtags wie #WoistMerkel. 
     
     
     
     
     
     
    Mittlerweile ist bekannt, dass sich Merkel um 14:30 Uhr äußern will.
  • München danach: Polizei zeigt sich an zentralen Orten wie am Isartor. http://pbs.twimg.com/media/CoCZXbTW8AA0yTU.jpg

  • 7/23/2016 9:04:01 AM   Sebastian Reuter
    Unter den Opfern der Schießerei vom Freitagabend in München befinden sich fünf Jugendliche. Dies sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die vier anderen Toten außer dem mutmaßlichen 18 Jahre alten Todesschützen seien Erwachsene, ergänzte der Sprecher. Informationen des Bayerischen Rundfunks, wonach es sich um acht tote Mädchen und Jungen handeln soll, wollte der Sprecher nicht bestätigen. Der mutmaßliche Todesschütze hatte sich erschossen (dpa).
     
  • 7/23/2016 9:04:51 AM   Stefanie Michels
     
  • 7/23/2016 9:13:08 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 9:16:57 AM   Tillmann Neuscheler

  • München danach: Hier ist es um diese Zeit normalerweise voller. Der Stachus http://pbs.twimg.com/media/CoCaq_JWIAA_so1.jpg

  • 7/23/2016 9:26:47 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Attentäter soll sich viel mit Computer-„Ballerspielen“ beschäftigt und den Attentäter des Amoklaufs von Winnenden verherrlicht haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Sicherheitskreisen. 2009 hatte ein 17-Jähriger an seiner früheren Realschule in Winnenden bei Stuttgart und auf der Flucht 15 Menschen und sich selbst getötet. Aus den Sicherheitskreisen hieß es weiter, der Attentäter von München soll Probleme in der Schule gehabt haben. Er sei in Deutschland groß geworden, seine Eltern seien in den 90er Jahren in die Bundesrepublik gekommen. Die Motive für die Bluttat seien noch unklar.
  • 7/23/2016 9:27:13 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 9:29:26 AM   Stefanie Michels
  • 7/23/2016 9:36:32 AM   Sebastian Reuter

    Attentat im Einkaufszentrum: 1860 München sagt Fanfest ab

    Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum schockiert auch die großen Fußballvereine der Stadt sowie zahlreiche Sportler. Zweitligaklub TSV 1860 verzichtet zudem auf eine lange geplante Veranstaltung.
  • 7/23/2016 9:38:40 AM   Tillmann Neuscheler

     Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat seine Amerika-Reise abgebrochen. Am Morgen kam er am Innenministerium in Berlin an.


  • 7/23/2016 9:41:05 AM   Tillmann Neuscheler
    Nach Angaben der kosovarischen Regierung sind unter den Münchner Todesopfern drei Bürger des Landes. Das erklärt das Außenministerium des Balkanstaates unter Berufung auf die deutschen Behörden.
  • 7/23/2016 9:48:02 AM   Tillmann Neuscheler
    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer wird wohl gegen 14 Uhr am Tatort sein, teilt die Staatskanzlei mit.

  • 7/23/2016 9:51:53 AM   Tillmann Neuscheler

    Die bayerische Landesregierung vor Beginn ihrer Sondersitzung in München


  • 7/23/2016 9:55:59 AM   Tillmann Neuscheler
    Jetzt beginnt die Pressekonferenz der Polizei: Der Täter sei Schüler und in München aufgewachsen. Seine Wohnung sei durchsucht worden. Es gebe keinerlei Bezug zum Islamischen Staat. Stattdessen Hinweise auf Amok-Hintergrund.
  • 7/23/2016 9:58:04 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei hätte gestern Abend auf den Täter geschossen. Eine Zivilstreife hatte am Parkhaus des Einkaufszentrums den Täter gesehen. Die Beamten hätten aber nicht getroffen, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä.
  • 7/23/2016 9:59:45 AM   Tillmann Neuscheler
    Über 300 Schuss Munition habe der Täter bei sich gehabt. In seiner Wohnung habe die Polizei ein Buch gefunden mit dem Titel: "Amok im Kopf - Warum Schüler töten"
  • 7/23/2016 10:01:55 AM   Sebastian Reuter
    Der Täter hatte eine illegale Pistole mit Kaliber 9-Millimeter dabei. Die Seriennummer war ausgefräst.
  • 7/23/2016 10:05:39 AM   Sebastian Reuter
    Nach Angaben der Ermittler soll der Münchner Attentäter auch eine Erkrankung „aus dem depressiven Formenkreis“ gehabt haben.
  • 7/23/2016 10:06:56 AM   Tillmann Neuscheler

    Die Polizei hätte am Freitag zwischen 18 und 24 Uhr insgesamt 4310 Notrufe gezählt. Das sei das Vierfache eines normalen Tages, sagt Münchens
    Polizeipräsident Hubertus Andrä auf der Pressekonferenz.


  • 7/23/2016 10:10:27 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei hat bisher keinen Abschiedsbrief gefunden. Man habe aber noch nicht alles ausgewertet. Die Eltern seien nicht mehr vernehmungsfähig gewesen, sagt die Polizei und bat um Verständnis, nachdem sie auch ihren Sohn verloren hätten.
  • 7/23/2016 10:13:52 AM   Tillmann Neuscheler
    Viele Todesopfer waren minderjährig. Zwei 15-Jährige und drei 14-Jährige seien ums Leben gekommen, berichten die Ermittler. Die weiteren Opfer seien 17, 19, 20 und 45 Jahre alt gewesen. Unter den neun Todesopfern seien drei Frauen gewesen.
  • 7/23/2016 10:14:49 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Toten stammten alle aus München und Umgebung. Es seien keine Auswärtigen oder Touristen betroffen gewesen, sagte Polizeipräsident Hubertus Andrä.
  • 7/23/2016 10:15:14 AM   Tillmann Neuscheler
    Der Täter hat möglicherweise einen Facebook-Account gehackt, um möglicherweise Menschen zum Tatort zu locken. Das müsse aber noch geklärt werden, es spreche aber vieles dafür, sagt die Polizei.

  • 7/23/2016 10:15:54 AM   Tillmann Neuscheler
    Welche Schule der Täter besucht hat, will die Polizei auf Nachfrage eines Journalisten nicht sagen.
  • 7/23/2016 10:18:29 AM   Tillmann Neuscheler
    Woher der Täter die Waffe hatte, kann die Polizei noch nicht sagen. Der Täter habe aber keinen Waffenschein gehabt.
  • 7/23/2016 10:20:49 AM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei hat bei der Durchsuchung „umfangreiche IT“ sichergestellt. „Da läuft die Auswertung“, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä. Auf die Frage, ob der Täter auch „Ballerspiele“ gespielt habe, sagt er: Auszuschließen sei es nicht, wenn er sich sehr intensiv mit Amokläufen beschäftigt habe.
  • 7/23/2016 10:21:27 AM   Tillmann Neuscheler
    Es ist noch nicht klar, ob es Opfer gab, die einen Bezug zum Täter hatten. Das werde untersucht, dazu werde das gesamte Umfeld des 18-Jährigen untersucht.
  • 7/23/2016 10:27:02 AM   Sebastian Reuter
    Es gibt bisher keine Informationen, die zeigten, dass sich der Täter mit dem Anschlag in einem Regionalzug am Montagabend in Würzburg beschäftigt habe, sagt der Polizeipräsident.
     
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