Schüsse in München im OEZ

Schüsse in München im OEZ




  • Polizei bestätigt: zehn Tote, darunter auch der mutmaßliche Schütze sowie 35 Verletzte
  • Todesopfer sind vor allem Jugendliche. Acht Opfer waren zwischen 14 und 20 Jahre alt. Zudem sei eine Person im Alter von 45 Jahren ums Leben gekommen.
  • Einzeltäter war 18 Jahre alter Deutsch-Iraner
  • Täter hat vor den Augen von Polizisten Selbstmord begangen
  • Täter hat sich mit Amokläufen befasst. In seinem Zimmer fand die Polizei das Buch "Amok im Kopf - warum Schüler töten"
  • Polizei geht von einem Zusammenhang mit dem Attentat des Norwegers Breivik aus. Am Freitag war der fünfte Jahrestag von Breiviks Amoklauf.
  • Telefonnummer für Angehörige: 0800/7766350
  • 7/23/2016 1:57:09 PM   Tillmann Neuscheler

  • 7/23/2016 2:07:27 PM   Sebastian Reuter

    F.A.S.-Exklusiv: Bundesregierung erwog Einsatz der Bundeswehr in München

    Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
  • 7/23/2016 2:12:08 PM   Tillmann Neuscheler

    Wer die Rede von Innenminister Thomas De Maiziere nochmal nachhören möchte, kann das hier tun.

  • 7/23/2016 2:27:27 PM   Tillmann Neuscheler
     Die Polizei hat jetzt das Parkhaus am Olympia Einkaufszentrum wieder freigegeben.

  • 7/23/2016 2:47:18 PM   Sebastian Reuter
    Österreich verstärkt nach den Terrorakten in Nizza und Würzburg sowie dem Amoklauf in München seine Sicherheitsvorkehrungen. Unter anderem werde die Polizeipräsenz an Bahnhöfen, Flughäfen und besonders frequentierten öffentlichen Plätzen erweitert, kündigte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Samstag an. Zudem werde die Überwachung von Veranstaltungen forciert und die Einsatzbereitschaft von Spezialkräften wie dem Sonderkommando Cobra erhöht, erklärte der Minister der österreichischen Nachrichtenagentur APA zufolge. Vorgesehen sei auch, die technische Ausstattung sowie die personenbezogenen Schutzausrüstung von Einsatzkräften zu verbessern. Sobotka sagte, er habe dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach dem Amoklauf in München seine Anteilnahme ausgedrückt. Österreich werde „Bayern stets ein stabiler Partner sein“. Deswegen habe er am Freitag mehr als 40 Cobra-Beamte zur Unterstützung nach Bayern geschickt (dpa).
     
     
  • 7/23/2016 2:51:02 PM   Tillmann Neuscheler
    Die großen  Pressekonferenzen des Tages sind vorüber, nachdem am Mittag erst die  Polizei, später Seehofer, am Nachmittag Angela Merkel und zuletzt noch  Thomas de Maiziere vor die Presse getreten sind. Es bleiben aber noch  Randnotizen, wie etwa die, von den bayerischen Fußballern, die am Abend  mit Trauerflor spielen.



  • 7/23/2016 2:59:15 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Münchener Polizei ist verärgert über Personen, die die Sicherheitskräfte und andere Bürger mit ihren Falschmeldungen verunsichern. Hier geht es speziell um eine Meldung, es gäbe einen geplanten Anschlag am Stachus.

  • 7/23/2016 3:35:31 PM   Sebastian Reuter
    Beim Münchner Amoklauf stammen nach Angaben des Roten Kreuzes gleich drei der neun Todesopfer aus einer Familie. Das teilte der Münchner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Samstag mit. Auf dessen Homepage heißt es weiter, es handele sich um drei Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren aus einer Münchner Familie, die aus dem Kosovo stamme. BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Familie vom Roten Kreuz psychologisch betreut werde. Bei dem Amoklauf tötete der 18-Jährige Täter neun Menschen und sich selbst (dpa).
     
  • 7/23/2016 3:40:55 PM   Tillmann Neuscheler
    Im Zimmer des Attentäters hat die Polizei – wie sie heute Mittag auf der Pressekonferenz bekanntgab – das Buch „Amok im Kopf - Warum Schüler töten“ gefunden. Unsere  Kollegen von der „Berliner Morgenpost“ haben jetzt mit dem Autor des Buches gesprochen, dem amerikanischen Psychologen Peter Langman. Er ist bestürzt: „Das fühlt sich sehr merkwürdig an“, sagte der Autor der Zeitung laut einer Vorab-Meldung. Es sei allerdings nicht ungewöhnlich, dass sich Attentäter vor ihrem Amoklauf mit ähnlichen Taten beschäftigten. Der Täter habe in seinem Buch womöglich ein Vorbild gesucht. Meistens würden sich Täter im Internet informieren.  Das Buch sei schon einmal bei einem Amokläufer gefunden worden - 2013 im amerikanischen Bundesstaat Colorado.

  • 7/23/2016 3:44:00 PM   Tillmann Neuscheler
    Innenminister Thomas de Maiziere ist inzwischen auch am Tatort  am Olympia-Einkaufszentrum angekommen. Er hat eine lange Tour hinter sich. Erst gestern war er nach Amerika geflogen, drehte dann aber sofort um, zurück nach Berlin. Erst in sein Ministerium, später ins Kanzleramt. Jetzt weiter nach München. Links neben ihm auf dem Bild Bayerns Innenminister Joachim Herrmann . Rechts in Uniform der bayerische  Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer.


  • 7/23/2016 4:50:32 PM   Laura Schmitt
    Heute Abend erstrahlt der Pariser Eiffelturm in Gedenken an die Opfer des Münchener Amoklaufs in den deutschen Nationalfarben.
  • 7/23/2016 5:10:00 PM   Tillmann Neuscheler
    „24 Stunden nach einem solchen Anschlag mit klugen Ratschlägen zu kommen, ist glaube ich sehr früh. Aber Minister Herrmann und ich weisen seit einiger Zeit auf die Verrohung unserer Gesellschaft hin“

    sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach der Besichtigung des Tatortes mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. "Einen Tatort zu begehen, geht ins Mark", sagt de Maizière. Mit seinem Besuch wolle er die Anteilnahme der Bundesregierung übermitteln und den Münchnern wie den Sicherheitskräften Respekt zollen.
  • 7/23/2016 5:22:35 PM   Laura Schmitt
    Der Amokläufer von München hat sich etwa zweieinhalb Stunden nach der Tat vor den Augen von Polizisten getötet. Das teilte die Münchner Polizei nach der Befragung vieler am Einsatz beteiligter Beamter mit. „Gegen 20.30 Uhr hatte demnach eine Streife der Münchner Polizei nördlich des Olympia-Einkaufszentrums Kontakt zum mutmaßlichen Täter. Als Reaktion auf die Ansprache der Beamten zog er unvermittelt seine Schusswaffe, hielt sie sich an den Kopf und erschoss sich“, hieß es in der Polizeimitteilung.
    Eine Zivilstreife sah den Täter am Parkhaus des Einkaufszentrums und schoss auf ihn, doch der junge Mann blieb unverletzt und konnte zunächst fliehen. Die Polizei hatte bisher nur mitgeteilt, dass sich der Täter erschossen habe und seine Leiche einen Kilometer vom Einkaufszentrum entfernt in einer Nebenstraße gefunden worden sei. (dpa)
  • 7/23/2016 5:36:23 PM   Timo Steppat
    Amerika bietet Deutschland hilfe nach Amoklauf in München an
    Der amerikanische John Kerry hat in einem Telefonat mit seinem deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier sein Beileid nach dem Amoklauf in München bekundet und jede mögliche Hilfe bei den Ermittlungen angeboten. Die Vereinigten Staaten stünden im Kampf gegen solche Art von Gewalt fest an der Seite Deutschlands, sagte Kerry nach Angaben seines stellvertretenden Sprechers Mark Toner in dem Gespräch am Samstag weiter. Der Minister habe zudem Steinmeier für Deutschlands „wichtige Rolle“ in der Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gedankt.
  • 7/23/2016 5:45:35 PM   Tillmann Neuscheler
    Die Polizei gibt weitere Fahrzeuge frei.
  • 7/23/2016 6:28:21 PM   Laura Schmitt
    Die Münchner Polizei hat viel Lob dafür bekommen, dass sie während des Amoklaufs die Bevölkerung auf Twitter & Co. auf dem Laufenden hielt. Der Münchner Polizeipräsidenten Hubertus Andrä sieht darin aber nicht nur Vorteile. Die Polizei könne mit ihren Informationen in den sozialen Medien Einfluss auf den Einsatzverlauf nehmen; das sei hilfreich, sagte Andrä am Samstagabend im ZDF.
     
    „Das Problem ist, dass dann auch diese Medien genutzt werden, um mögliche Hinweise zu geben oder Falschmeldungen in die Welt zu setzen.“ Andrä ergänzte: „Da hatten wir mehrere Informationen in der vergangenen Nacht, die uns dann natürlich herausgefordert haben, diese entsprechend schnell zu überprüfen – und wir mussten natürlich aufgrund der Lage alle diese Hinweise ernst nehmen.“ (dpa)
  • 7/23/2016 7:11:56 PM   Laura Schmitt
    Nach dem Amoklauf von München hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière dafür ausgesprochen, die Einsatzkonzepte der Polizei noch einmal unter die Lupe zu nehmen. „Das wird sicher jetzt noch einmal überprüft werden müssen“, sagte der CDU-Politiker am Samstagabend beim "Brennpunkt" der ARD mit Blick auch auf die Änderungen solcher Konzepte nach den Amokläufen an Schulen in Erfurt 2002 und Winnenden 2009. (dpa)
  • 7/23/2016 7:53:59 PM   Laura Schmitt
    Aus Respekt vor den Angehörigen der Opfer des Amoklaufs in München haben Jan Böhmermann und Olli Schulz ihren für Sonntag geplanten Podcast "Fest & Flauschig" abgesagt.
     
  • 7/24/2016 9:12:01 AM   Oliver Georgi
    Guten Tag, liebe Leser,
     
    auch am dritten Tag nach dem Amoklauf von München ist das Entsetzen über die Tat groß - gleichzeitig nimmt die politische Debatte über notwendige Konsequenzen an Fahrt auf. Wir informieren Sie von nun an hier wieder über die aktuellen Entwicklungen.
  • 7/24/2016 9:12:39 AM   Oliver Georgi
    Die Theologin Margot Käßmann hat sich kritisch über die Berichterstattung über den Amoklauf von München geäußert. „Bei der Sondersendung der ARD am Freitag war zu erleben, wie dauernd Informationen gefordert wurden“, schrieb die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in einem Beitrag für „Bild am Sonntag“. Ein Reporter habe fast verzweifelt gesagt: „Hier passiert ja gar nichts!“
     
    Käßmann schlug vor: „Wie wäre es mit einer Schweigeminute im Fernsehen? Dann würde nicht hektisch nach Meldungen gesucht, sondern Mitleid mit den Opfern stünde im Mittelpunkt.“ Es sei gut, dass die Polizei die Menschen über Facebook und Twitter auf dem Laufenden gehalten habe. „Aber es ist auch gut, nicht durch Spekulationen Hysterie zu verbreiten.“
  • 7/24/2016 9:13:27 AM   Oliver Georgi
    Wegen des Amoklaufs hat die Türkische Gemeinde in Bayern ihren ursprünglich am Montag geplanten Sommerempfang abgesagt. Dies geschehe aus Respekt vor den Opfern dieser Tat, teilte Vorstandssprecher Vural Ünlü am Sonntag mit. Zu dem Empfang in der Münchner Innenstadt waren Bayerns Heimatminister Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) als Ehrengäste geladen worden.
  • 7/24/2016 9:19:28 AM   Oliver Georgi

    Blumenmeer: Auch am Sonntag gedachten die Menschen vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München der Opfer des Amoklaufs. (Foto: dpa)

  • 7/24/2016 10:23:43 AM   Oliver Georgi
    Das hat es bei den Bayreuther Festspielen so wohl noch nicht gegeben: In diesem Jahr wird kein roter Teppich ausgerollt - und auch der Staatsempfang fällt aus. Der Amoklauf von München überschattet Deutschlands berühmtestes Opernfestival.
  • 7/24/2016 10:24:34 AM   Oliver Georgi
    Dem Amoklauf von München sind vor allem Menschen mit Migrationshintergrund zum Opfer gefallen. Nach Angaben des Landeskriminalamts vom Sonntag waren unter den neun Opfern des Schützen zwei Deutsche, zudem seien zwei Menschen mit deutsch-türkischer Nationalität ums Leben gekommen. Auch habe es jeweils ein Todesopfer aus Ungarn, der Türkei und Griechenland gegeben. Ein Toter stamme aus dem Kosovo, ein weiteres Todesopfer sei staatenlos gewesen, hieß es weiter. Der 18 Jahre alte Amokläufer ist Deutsch-Iraner.
  • 7/24/2016 11:22:07 AM   Christian Palm
    Die Diskussion über die Folgen des Amoklaufs von München läuft auf vollen Touren. An den Forderungen nach Einsätzen der Bundeswehr in solchen Fällen, entzündet sich postwenden Kritik. Politik  müsse „gerade in Paniklagen kühlen Kopf gewahren“, sagte Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). „Dazu gehört auch, keineSchein-Sicherheit vorzugaukeln.“ Was die Polizei ohne Hilfe der Bundeswehrleisten könne, habe sie in München gezeigt. „Der Einsatz der Armee im Inneren signalisiert eher einen Zustand der Unsicherheit“, meinte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow


  • 7/24/2016 11:48:52 AM   Christian Palm
    Die Bayreuther Festspiele wollen ein weiteres Zeichen der Solidarität setzen. Die Premiere der Oper „Parsifal“ am Montag sei den Opfern und ihren Angehörigen gewidmet, teilte die Festspielleitung auf ihrer Internetseite mit. „Die Mitwirkenden der Bayreuther Festspiele trauern um alle Menschen, die am 22. Juli in München auf so tragische Weise ums Leben kamen. Den Angehörigen und Hinterbliebenen gehört unser tiefes Mitgefühl“, heißt es dort. Schon am Samstag hatte die Stadt Bayreuth mitgeteilt, aus Respekt vor den Opfern von München auf die traditionelle Begrüßung der Ehrengäste auf dem Roten Teppich vor dem Festspielhaus zu verzichten. Auch der übliche Staatsempfang der bayerischen Staatsregierung nach der Festspielpremiere wurde abgesagt. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird laut Mitteilung der Staatskanzlei auch nicht die Aufführung am Montag besuchen. (epd)
  • 7/24/2016 11:55:37 AM   Tillmann Neuscheler

  • 7/24/2016 12:03:31 PM   Christian Palm

    Die Münchener Polizei bittet die Medien morgen um Rücksicht auf die Schüler.



  • 7/24/2016 12:11:47 PM   Oliver Georgi
    Der Amokläufer von München hat nach Angaben der Ermittler seine Opfer nicht gezielt ausgesucht. Dies teilte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch von der Staatsanwaltschaft München am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit.
  • 7/24/2016 12:12:10 PM   Oliver Georgi
    Der Amokläufer hatte sich mit Tat seit letztem Sommer befasst, wie LKA-Präsident Robert Heimberger sagte.
  • 7/24/2016 12:12:40 PM   Oliver Georgi
    Es habe sich bestätigt, dass der 18-Jährige wegen einer psychiatrischen Erkrankung behandelt wurde, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch. In der Wohnung habe man ärztliche Behandlungsunterlagen gefunden, die auf eine Angststörung und Depressionen hindeuteten. Er habe sich sowohl in stationärer und ambulanter Behandlung befunden. Zudem habe man Medikamente gefunden.
  • 7/24/2016 12:13:08 PM   Oliver Georgi
    Berichte, wonach auf dem Rechner des 18-Jährigen auch das „Manifest“ des norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik entdeckt worden sein soll, bestätigten die Ermittler nicht. „Das stimmt nicht“, sagte Robert Heimberger, Präsident des bayerischen Landeskriminalamtes.
  • 7/24/2016 12:13:26 PM   Oliver Georgi
    Der Amokläufer von München habe ein eigenes schriftliches „Manifest“ zu seinen Taten verfasst, sagte der Präsident des bayerischen Landeskriminalamts, Robert Heimberger.
  • 7/24/2016 12:13:48 PM   Oliver Georgi
    Der Amokschütze sei selbst nach Winnenden gefahren, um sich am Ort des Schauplatzes des Amoklaufs umzusehen, erklärte LKA-Präsident Heimberger. Dort habe er auch Fotos gemacht.
  • 7/24/2016 12:14:27 PM   Oliver Georgi
    „Es gibt einen Chatverlauf im Darknet, der darauf schließen lässt, dass er sich diese Waffe im Darknet besorgt hat“, sagte LKA-Präsident Robert Heimberger zur Pistole des Täters. Nähere Informationen habe man hierzu noch nicht.
  • 7/24/2016 12:15:18 PM   Oliver Georgi
    Der Amoklauf von München war nach Angaben der Ermittler keine politisch motivierte Tat. Der Täter habe sich auch nicht gezielt Ausländer als Opfer ausgesucht, sagte Oberstaatsanwalt Steinkraus-Koch.
  • 7/24/2016 12:15:38 PM   Oliver Georgi
    Der Amokläufer von München habe entgegen ersten Angaben keinen bestehenden Facebook-Account gehackt, sondern einen Fake-Account angelegt. Dafür habe er Fotos und andere Daten eines anderen Kontos verwendet, sagte LKA-Präsident Heimberger.
  • 7/24/2016 12:39:11 PM   Christian Palm
    Der Amokläufer sei 2015 zwei Monate in einer stationären Einrichtung gewesen, sagte Steinkraus-Koch. Er sprach von „sozialen Phobien“ und Angstzuständen - etwa „wenn er mit anderen Personen in Kontakt kommt“.
  • 7/24/2016 12:40:29 PM   Christian Palm
    2012 sei der Amokläufer von Mitschülern gemobbt worden, sagte Steinkraus-Koch. Es sei aber unklar, ob die Tat damit zu tun habe.

  • 7/24/2016 12:43:18 PM   Christian Palm
    Die Polizei kannte offenbar schon sehr früh die Identität des Täters. Der Vater hat seinen Sohn den Ermittlern zufolge schon kurz nach der Tat auf einem Video erkannt, das im Internet kursierte. Er sei dann in eine Polizeiinspektion gegangen und habe dort den Verdacht geäußert, dass es sein Sohn sei, sagte LKA-Präsident Heimberger.
  • 7/24/2016 12:49:09 PM   Christian Palm
    Fünf Todesopfer wurden laut LKA-Präsident Heimberger vor dem Schnellrestaurant gefunden, zwei davor und eines im Einkaufszentrum. Ein weiteres Todesopfer habe es vor einem Elektrogeschäft gegeben.
  • 7/24/2016 12:53:46 PM   Christian Palm
    Heimberger berichtet von weiteren Details: Erst am Ende seiner Amoktat sei der Täter auf das Dach des Parkhauses gegangen, auf dem es zu einem Wortwechsel mit einem Anwohner gekommen sei. Danach habe es wohl keine Opfer mehr gegeben.
  • 7/24/2016 1:14:19 PM   Christian Palm
    Damit endet die Pressekonferenz der Ermittler. Es bleibt die Frage nach dem Gesundheitszustand des Täters direkt vor seinem Amoklauf. Ob er zum Tatzeitpunkt Psychopharmaka genommen hat, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Auch konnte die Polizei bisher nicht seine Eltern vernehmen.
  • 7/24/2016 1:24:23 PM   Christian Palm
    Mit einem ökumenischen Gottesdienst wollen die christlichen Kirchen in München der Opfer des Amoklaufs gedenken. Die evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Stadtdekanin
    Barbara Kittelberger und der katholische Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg feiern den Gedenkgottesdienst am Montagabend im Kirchenzentrum der evangelischen Olympiakirche und der katholischen Kirche Frieden Christi, wie eine Sprecherin des Dekanats mitteilte. Das  ökumenische Zentrum liegt im Olympiadorf, in Nachbarschaft zum Tatort des Amoklaufs. (epd)
  • 7/24/2016 2:34:02 PM   Martin Benninghoff
    Einer ihrer Klassenkameraden beging selbst einen Amoklauf, nachdem die Schüler in der Klasse über Winnenden gesprochen hatten. Die angehende Journalistin Judith Brosel schreibt hier, wie solche Taten Nachahmer finden und inwieweit auch die Medien damit zu tun haben können.
  • 7/24/2016 3:04:01 PM   Martin Benninghoff
    Zugegeben, es ist eine alte Diskussion, die aber bisher nie ein klares Ergebnis gebracht hat: Welchen Anteil können Computerspiele mit Gewaltdarstellungen an solchen Amoktaten wie in München haben? Die Diskussion geht aufs Neue los - und auch dieses Mal gibt es mindestens zwei Meinungen in Politik und Wissenschaft, wie Sie hier lesen können.
  • 7/24/2016 3:55:18 PM   Martin Benninghoff
    Wir beenden nun den Liveblog hier – nach einem Wochenende, das ganz im Zeichen des Amoklaufs von München stand. Die wichtigsten Fragen sind zwar geklärt, dennoch bleiben Unklarheiten, etwa zum genauen Motiv des Täters. Dazu wird es sicherlich auch noch in den nächsten Tagen neue Erkenntnisse der Ermittler geben – darüber berichten wir ausführlich und hintergründig weiter bei FAZ.NET.
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