TV-Debatten

TV-Debatten

  • 10/20/2016 1:02:02 AM   Klaus Bardenhagen
    Entschlossen, trotzig, oder wem dreht sie den Rücken zu? Hillary Clintons Motivations-Tweet unmittelbar vor der Debatte.
     
  • 10/20/2016 1:04:36 AM   Klaus Bardenhagen
    Moderator Chris Wallace bittet das Publikum vor Ort um Zurückhaltung: "Sie sind hier keine Diskussionsteilnehmer, sondern Gäste."
  • 10/20/2016 1:06:25 AM   Klaus Bardenhagen
    Wieder kein Begrüßungs-Händedruck zwischen Clinton und Trump, beide gehen direkt zum Podium.
  • 10/20/2016 1:07:09 AM   Klaus Bardenhagen
    Seit den Sexismus-Vorwürfen gegen Trump ist das Klima im Wahlkampf zwischen den Lagern vergiftet. Bei der ersten Debatte hatten die beiden Kandidaten sich noch begrüßt.
  • 10/20/2016 1:07:58 AM   Klaus Bardenhagen
    Die erste Frage von Chris Wallace geht um Amerikas Obersten Gerichtshof und die Frage der offenen Richterposten.

    Clinton: Der Supreme Court muss für Rechte von Minderheiten und für Bürgerrechte einstehen,
  • 10/20/2016 1:09:30 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton: In Fragen der gleichgeschlechtlichen Ehe und von Abtreibungen darf der Supreme Court nicht den Rückwärtsgang einlegen. Meine Kandidaten als Richter würden in der Tradition stehen, gegen die Mächtigen Rückgrat zu zeigen.
  • 10/20/2016 1:11:07 AM   Klaus Bardenhagen
    Jetzt erwidert Donald Trump: Der Supreme Court muss das Recht auf privaten Waffenbesitz verteidigen, dieses sei "unter Belagerung" (under siege).
     
    Seine Kandidaten würden "pro life" sein, also gegen Abtreibungen. Sie würden die Verfassung so interpretieren, wie "die Verfassungsväter es gewollt hätten".
  • 10/20/2016 1:12:58 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton: Auch ich unterstütze das Second Amendment (Waffenbesitz). Aber es muss vernünftige Grenzen geben. Wir brauchen mehr background checks, müssen Gesetzeslücken schließen.
  • 10/20/2016 1:14:24 AM   Klaus Bardenhagen
    Mit dem Thema Waffenbesitz kann Trump bei Konservativen immer punkten.
     
  • 10/20/2016 1:16:04 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: Einschränkungen bringen nichts. Chicago hat sehr strenge Waffengesetze, aber auch viele Tote durch Schusswaffen.
  • 10/20/2016 1:17:04 AM   Klaus Bardenhagen
    Die Washington Post ist eines von vielen amerikanischen Medien, die die Aussagen der Kandidaten in Echtzeit überprüfen wollen.
     
  • 10/20/2016 1:18:18 AM   Klaus Bardenhagen
    Nächstes Thema nach den Waffen: Abtreibung. Bei dieser Debatte bekommen konservative Wähler ihre Lieblingsthemen gleich zu Anfang vorgesetzt.
     
  • 10/20/2016 1:19:49 AM   Klaus Bardenhagen
    Hier noch einmal Team Hillary mit ihrer Version der Schusswaffen-Regulierungs-Politik:
     
  • 10/20/2016 1:21:24 AM   Klaus Bardenhagen
    Jetzt redet Trump über Abtreibung, ungeborenes Leben. Ob er damit Stimmen von Frauen zurückgewinnen kann?

    Clinton spricht ihn bei ihrer Erwiderung nun direkt an, spricht über Spätabtreibungen aus medizinischen Gründen: "Ich habe solche Frauen getroffen."
     
  • 10/20/2016 1:22:01 AM   Klaus Bardenhagen
  • 10/20/2016 1:24:13 AM   Klaus Bardenhagen
    Nun kann Trump sein Lieblingsprojekt bewerben: Die Mauer an der Grenze zu Mexiko. Illegale Einwanderer würden Morde begehen, sagt er. Die Menschen in Amerika wollten "starke Grenzen". Sogar in New Hampshire habe er neulich erfahren, dass für die Menschen Heroin das größte Problem sei, und das komme nun mal aus Mexiko.

    Und zu Abschiebungen: "Wir haben ein paar böse Hombres hier, und die müssen raus."
     
  • 10/20/2016 1:26:16 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton: Ich will keine Familien auseinanderreißen. Wir habe 11 Millionen undokumentierte Einwanderer, mit Kindern 15 Millionen. Was Trump plant, würde bedeuten: Polizisten müssten Massenhaft Festnahmen und Abschiebungen vornehmen. Das würde unser Land zerreißen.

    Wir wollten unsere Ressourcen konzentrieren, zum Beispiel alle Gewalttäter konsequent abschieben.
  • 10/20/2016 1:26:54 AM   Klaus Bardenhagen
    "We must have a wall."
     
  • 10/20/2016 1:31:49 AM   Klaus Bardenhagen
    Moderator Chris Wallace zitiert nun aus einer der geleakten Mails, aus einer Rede von Clinton vor Bankern: Ihr Ziel sei ein gemeinsamer Freimarkt in der westlichen Hemisphäre.

    Clinton bestätigt, dies seien ihre Worte gewesen, relativiert die Aussage - und kommt dann auf Wikileaks zu sprechen, wirft Russland vor, hinter dem Daten-Hack zu stecken. "Wird Trump sich endlich davon distanzieren?", versucht sie das Thema zu wechseln.
  • 10/20/2016 1:33:10 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: "Putin hat keinen Respekt für Clinton, keinen Respekt für Obama."

    Clinton: "Weil er lieber eine Marionette als Präsident hätte."
     
    Trump: "Sie sind die Marionette."
     
  • 10/20/2016 1:34:30 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton: Dass eine ausländische Regierung in unseren Wahlkampf eingreift, hat es noch nie gegeben.

    Trump: Clinton hat keine Ahnung von Russland, oder von China. Putin hat sie überall ausmanövriert, zum Beispiel in Syrien.
     
  • 10/20/2016 1:35:22 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: "Ich habe Putin nie getroffen. Er ist nicht mein bester Freund. Aber es wäre doch gut, wenn Amerika ein gutes Verhältnis mit ihm hätte."
  • 10/20/2016 1:38:08 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: Amerika kann es sich nicht mehr leisten, überall auf der Welt andere Länder zu verteidigen.
     
    Er nennt Südkorea und auch Deutschland.
  • 10/20/2016 1:41:35 AM   Klaus Bardenhagen
    Themenwechsel: Staatsfinanzen. Clinton nutzt die Gelegenheit, ihre sozial- und steuerpolitischen Pläne in einem Rundumschlag vorzustellen. Sie verweist auch auf Bernie Sanders, mit dem sie ihre Reformpläne gemeinsam ausgearbeitet habe.

    Vorwurf Trump: Dessen Steuerpläne würden Arbeitsplätze vernichten, soziale Spaltung vertiefen.

    Trump ist dran, vereinfacht sofort: Hillary wolle doch bloß Steuern erhöhen.
     
  • 10/20/2016 1:42:47 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump ist noch immer bei Nato und Verteidigungsfragen: "Wir müssen Deutschland, Japan und Südkorea sagen: Nun seid Ihr dran mit dem Zahlen. (pay up)"
  • 10/20/2016 1:45:55 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton versucht, wieder zum Steuerthema zurückzukommen: "Niemand müsste mehr zahlen, der weniger als 250.000 Dollar im Jahr verdient."

    Nach wie vor ist es ihre Strategie, mit Argumenten zu überzeugen. Trump soll sich mit seinen Angriffen und emotionalen Appellen erschöpfen. Sicherlich ist das alles von Meinungsforschern mehrfach geprüft. Aber mitreißend wirkt sie so nicht.
  • 10/20/2016 1:48:43 AM   Klaus Bardenhagen
    Bislang hat keiner der Kandidaten die Themen Trump-Sexismus oder Bill Clinton-Frauengeschichten angesprochen. Auch andere persönliche Angriffe lassen auf sich warten. Dass in der zweiten Debatte Trump angekündigt hatte, als Präsident einen Sonderermittler auf Clinton anzusetzen, scheint vergessen.
  • 10/20/2016 1:52:21 AM   Klaus Bardenhagen
    Nun wird Trump doch noch persönlich: "Clinton hat 30 Jahre Erfahrung, das kann ich nicht leugnen. Das ist das einzige, das sie mir voraus hat. Aber es ist schlechte Erfahrung (bad experience)."
  • 10/20/2016 1:52:58 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: Wenn jemand Amerika so leiten würde, wie ich meine Unternehmen geleitet habe, wäre das ein Land, auf das sogar Clinton stolz wäre.
  • 10/20/2016 1:54:05 AM   Klaus Bardenhagen
    "Fitness to be President" soll nun das Thema sein - da geht es also doch noch um die Missbrauchsvorwürfe gegen Trump.

    Warum sollten diese Frauen sich ihre Vorwürfe nun alle ausdenken? Fragt der Moderator.
     
  • 10/20/2016 1:55:47 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump: Da ist nichts dran. Entweder machen sie es wegen des Ruhms, oder Clintons Kampagne steckt dahinter. Ich glaube, ihre Kampagne steckt dahinter.
  • 10/20/2016 1:59:42 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton nutzt nun die Gelegenheit, die Vorwürfe gegen Trump und vor allem seine Reaktionen zu wiederholen: Er habe gesagt, diese Frauen seien doch gar nicht attraktiv genug für ihn.

    Trump versucht mehrfach, sie zu unterbrechen: "Das stimmt nicht."

    Clinton macht die Kandidaten- nun zur Charakterfrage: Was für einen Präsidenten wollen wir?

    Trump wiederholt seine bekannte Aussage: "Niemand respektiert Frauen mehr als ich."
    Im nächsten Atemzug wechselt er das Thema komplett, redet über Clintons privaten E-Mail-Server. Das seien Lügen gewesen, über die man reden müsse.

    Clinton: Bekanntes Muster bei Trump, wenn er sich gegen Vorwürfe wehren muss, drückt er sich um seine Verantwortung.
  • 10/20/2016 2:01:54 AM   Klaus Bardenhagen
    Clintons großer emotionaler Appell, ihre Vorwürfe an Trump, zu spalten und zu Gewalt aufzurufen - das alles verliert an Wirkung, weil sie immer wieder zu ihrem Manuskript herabschaut.

    Wie anders würden die gleichen Worte bei einem Redner wie Obama wirken.
     
  • 10/20/2016 2:06:53 AM   Klaus Bardenhagen
    Nach der Clinton Foundation geht es nun um Trumps nicht veröffentlichte Steuererklärungen. Die Fact Checker werden heute noch viel zu tun haben..
  • 10/20/2016 2:09:37 AM   Klaus Bardenhagen
    Moderator Chris Wallace kommt nun auf Trumps Andeutungen zu sprechen, es drohe massive Wahlfälschung. Das wird ihm als Anstacheln von Vorbehalten, vor allem gegen schwarze Wähler, vorgehalten.
     
    Trump weigert sich zu sagen, dass er das Wahlergebnis in jedem Fall respektieren werde. "Ich muss mir das Ergebnis erst ansehen", sagt er.
     
  • 10/20/2016 2:11:28 AM   Klaus Bardenhagen
    "Das ist erschreckend", sagt Clinton. Immer wenn es gegen Trump laufe, flüchte er sich in Verschwörungstheorien. Das sei seine Denkweise, aber das sei nicht die Art, wie Demokratie funktioniere.

    Von jedem Kandidaten müsse man erwarten können, dass er ein Wahlergebnis respektiert. Trump beschädige so die Demokratie.
     
  • 10/20/2016 2:15:08 AM   Klaus Bardenhagen
    Themenwechsel zu außenpolitischen Brennpunkten.

    Frage von Chris Wallace: Wenn der IS im Irak besiegt ist, sollte man dann wieder amerikanische Truppen schicken, damit aus dem Machtvakuum keine neue Bedrohung wächst?

    Clinton: Nein, keine neuen Bodentruppen.

    Trump: Dass wir Mossul überhaupt an den IS verloren hatten, war doch Clintons Schuld.
     
  • 10/20/2016 2:26:04 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump warnt vor der Aufnahme vor Flüchtlingen aus Syrien: Sehr viele von ihnen würden sich noch als IS-Unterstützer entpuppen. "Das ist ein riesiges Trojanisches Pferd."

    Clinton: Niemand kommt ins Land, der nicht ganz gründlich geprüft wurde.
    Der Massenmörder aus dem Nachtclub in Orlando sei nicht als Flüchtling gekommen, sondern in Queens geboren worden - so wie Donald Trump auch.
  • 10/20/2016 2:27:33 AM   Klaus Bardenhagen
    Clintons Vize-Kandidat Tim Kaine meldet sich zu Wort.
     
  • 10/20/2016 2:30:14 AM   Klaus Bardenhagen
    Clinton: Schon, als Ronald Reagan noch Präsident war, habe Trump in Anzeigen die selben Vorwürfe erhoben wie heute -- Amerika als Lachnummer der Welt, und nur er wisse, wie man es besser macht.
  • 10/20/2016 2:30:58 AM   Klaus Bardenhagen
    Trump hat einen Plan, um den Islamischen Staat zu besiegen.
  • 10/20/2016 2:33:08 AM   Klaus Bardenhagen
    Bernie Sanders, der im Vorwahlkampf gegen Clinton unterlegene progressive und Establishment-kritische Kandidat, weht sich gegen Versuche von Trump, ihn zu vereinnahmen:
     
  • 10/20/2016 2:34:31 AM   Klaus Bardenhagen
    Diesen Eindruck dürften viele Zuschauer teilen.
     
  • 10/20/2016 2:35:59 AM   Klaus Bardenhagen
    Zwar wollten die Kandidaten keine Abschluss-Statements abgeben, aber nun gibt der Moderator doch noch jedem eine Minute, um zu sagen, warum sie der bessere Präsident wären.
  • 10/20/2016 2:38:05 AM   Klaus Bardenhagen
    Hillary Clinton schafft es diesmal, ohne vom Blatt abzulesen.

    Ihr Stament, ebenso wie daraufhin Trumps ("Make America great again") ist überraschungsfrei und bündelt noch einmal einige altbekannte Slogans.
     
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