Trump trifft Putin Helsinki

Trump trifft Putin Helsinki

  • 7/16/2018 10:20:00 AM   Oliver Kühn
    Putin hat sein Flugzeug schnell verlassen und ist in die Stadt aufgebrochen.
  • 7/16/2018 10:24:29 AM   Oliver Kühn
    Jetzt heißt es bei CNN, Trump werde sein Hotel erst verlassen, wenn Putin am Ort des Treffens im Präsidentenpalast eintrifft.
  • 7/16/2018 10:28:14 AM   Oliver Kühn
    Die Bundesregierung begrüßt das Treffen von Trump und Putin. Es sei wichtig, dass beide miteinander redeten, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert und verweist auf die Krisenherde von der Ukraine bis Syrien. Zu den Differenzen mit Trump sagt er, Kanzlerin Angela Merkel sei auch heute noch eine überzeugte Transatlantikerin. "Daran hat sich nicht geändert, auch wenn wir starke Meinungsverschiedenheiten haben." (Reuters)
  • 7/16/2018 10:34:52 AM   Oliver Kühn
    Kurz vor dem Treffen des amerikanischen Präsidenten mit dem russischen Präsidenten gibt es Kritik aus dem Kongress. Der republikanische Senator Ben Sasse nannte Putin einen "Betrüger", einen "Lügner" und einen "Mörder". Trump solle ihn nicht mit dem bilateralen Treffen aufwerten.

    GOP Senator: Putin Is a Murderer, Trump Shouldn’t Meet With Him

    Sen. Ben Sasse unloads on Russian president.
  • 7/16/2018 10:39:10 AM   Oliver Kühn
    Putin wird im Präsidentenpalast vom Gastgeber empfangen. Sie werden sich in das Gästebuch eintragen und dann auf den amerikanischen Präsidenten warten müssen.
  • 7/16/2018 10:43:49 AM   Oliver Kühn
    Putins Autokolonne durch Helsinki (Friedrich Schmidt)
     
  • 7/16/2018 10:46:26 AM   Oliver Kühn
    Das russische Außenministerium stimmt mit Trump überein.
  • 7/16/2018 10:49:40 AM   Oliver Kühn
    Aus dem Präsidentenpalast gibt es nur wenige Bilder und Videos.
  • 7/16/2018 10:54:48 AM   Oliver Kühn
    Zum Gipfel von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Helsinki schreiben russische Tageszeitungen am Montag:
    „Iswestija“: „Seit dem Ende des Kalten Krieges wurde kein Treffen der Präsidenten Russlands und der USA mit solchen Gefühlen erwartet wie dieser Gipfel von Wladimir Putin und Donald Trump in Helsinki. (...) Ein erstaunliches Merkmal des Gipfels ist, dass der amerikanische Anführer nicht das gesamte US-Establishment vertritt und im Prinzip nicht frei ist in seinen Entscheidungen. (...) Erstmals wirkt der US-Präsident auch nicht wie der „Anführer der freien Welt“, sondern ist eher dessen Paria.“
    „Rossijskaja Gaseta“: „Das Treffen ist wichtig, um die richtige Chemie zwischen den beiden Staatschefs zu finden. Während Trump gesagt hat, dass er in Putin einen Konkurrenten sieht, betrachtet der Kreml den US-Präsidenten als Verhandlungspartner.“
    „RBK“: „Dem US-Präsidenten sind die Hände gebunden was die russische Regierung betrifft. Deshalb braucht man zumindest einen sichtbaren Erfolg beim Gipfel in Helsinki. Doch auch hier wird man es nicht schaffen, sich bei den für beide Länder wirklich wichtigen Fragen von diesen Voraussetzungen zu lösen.“
    „Moskowskij Komsomolez“: „Trump und Putin: Erzfreunde oder beste Feinde? Das Treffen in Helsinki wird wohl kaum historisch. (...) Bei seinem geschäftsmännischen Biss ist Trump ein politischer Idealist und Romantiker. Aber Putin ist nicht nur der Meister der politischen Intrige und der überraschenden taktischen Züge, sondern auch ein Kreml-Träumer.“
    „Nesawissimaja Gaseta“: „Der russische Präsident hat wahrscheinlich nichts vom Gipfel zu erwarten: Trump braucht ihn für innenpolitische Zwecke. Er will zeigen: Er verhandelt sowohl mit Kim Jong Un als auch mit Putin.“
    „Nowaja Gaseta“: „Das wichtigste Ziel auf Trumps Europareise ist der Gipfel in Helsinki. Die Nato ist nur Verhandlungsmasse.“ „Wedomosti“: „Das Treffen der beiden Präsidenten findet vor dem Hintergrund von Beziehungen statt, die gerade einen überaus schlechten Verlauf nehmen. (...) Das liegt auch an der Propaganda-Welle der Medien in beiden Staaten, die gegenseitige Anschuldigungen verbreiten.“ (dpa)
  • 7/16/2018 10:55:56 AM   Oliver Kühn
    Trump wird in wenigen Momenten im Präsidentenpalast eintreffen. Er wird dann mit Putin kurz für die Presse zu Verfügung stehen, bevor die Türen hinter den beiden geschlossen werden.
  • 7/16/2018 10:58:26 AM   Oliver Kühn
    Der amerikanische Präsident ist im Präsidentenpalast vom Gastgeber in Empfang genommen worden.
  • 7/16/2018 11:04:20 AM   Oliver Kühn
    Die Fahrzeuge der beiden Präsidenten fuhren vor dem Präsidentenpalast in ein Zelt, um sie aussteigen zu lassen.
  • 7/16/2018 11:10:00 AM   Oliver Kühn
    Der russische Außenpolitikfachmann Dmitri Trenin sagt, schon das Treffen an sich sein ein Gewinn für Putin.
  • 7/16/2018 11:11:01 AM   Oliver Kühn
    Putin und Trump sitzen nun der Presse gegenüber.
  • 7/16/2018 11:11:43 AM   Oliver Kühn
    Jeder hat seinen eigenen Dolmetscher dabei. Putin beginnt mit einigen Bemerkungen.
  • 7/16/2018 11:12:15 AM   Oliver Kühn
    Wegen des Lärms der Fotoapparate ist jedoch nicht zu verstehen, was Putin sagt.
  • 7/16/2018 11:12:48 AM   Oliver Kühn
    Trump gratuliert Putin zur Fußball-WM.
  • 7/16/2018 11:13:18 AM   Oliver Kühn
    Er habe selbst einiges gesehen und sei sehr toll organisiert gewesen.
  • 7/16/2018 11:14:04 AM   Oliver Kühn
    Man werde über Handel, Militär, Raketen, Atomwaffen und China reden.
  • 7/16/2018 11:15:26 AM   Oliver Kühn
    Eine gute Beziehung zu Russland sei eine gute Sache, keine schlechte. Er denke, die Welt hoffe, dass beide sich gut verstehen.
  • 7/16/2018 11:16:44 AM   Oliver Kühn
    Trump spricht in seinen ersten Bemerkungen wesentlich länger als der russische Präsident. Auf Fragen gehen die beiden Präsidenten nicht ein und die Türen werden geschlossen.
  • 7/16/2018 11:23:53 AM   Oliver Kühn
    Die Idee, dass die beiden Präsidenten nur allein (und ihre Dolmetscher) miteinander reden, sei von Trump gekommen, berichtet CNN. Einerseits wolle er nicht, dass Einzelheiten des Gesprächs an die Presse durchgestochen würden. Andererseits könne er so die Persönlichkeit seines Gegenübers besser erfassen. Und drittens wolle er verhindern, dass einer seiner Berater, die eine eher negative Einstellung zu Russland haben, ihn verbessert oder beeinflusst.
  • 7/16/2018 11:26:30 AM   Oliver Kühn
    Das Treffen zwischen Trump und Putin hat begonnen. (Foto: Reuters)
     
  • 7/16/2018 11:34:41 AM   Oliver Georgi
    Der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne) warnt mit Blick auf das Treffen von Trump und Putin vor dem Zerfall Europas. Dem Sender radioeins (RBB) sagte er am Montag in der Sendung "Der Schöne  Morgen": "US-Präsident Donald Trump greift im Wesentlichen an, was  die Stabilität und den Wohlstand Europas in den vergangenen Jahrzehnten ausgemacht hat. Und im Zentrum steht Deutschland."
     
    Ein möglicher Deal zwischen Russland und den USA zulasten Europas sollte den Menschen in Europa Sorge bereiten, so Fischer weiter: "Es ist offensichtlich, was passiert: Auf der einen Seite der Aufstieg Chinas, auf der anderen Seite die Verabschiedung der USA vom nordatlantischen Bündnis, Russland nach wie vor ein mehr als unsicherer Kantonist auf  dem europäischen Kontinent... Wir Europäer müssen endlich begreifen,  dass es vorangehen muss. Wenn wir so schwach und gespalten bleiben,  dann war's das im 21. Jahrhundert für die Zukunft Europas."
     
    Auch betonte Fischer die aber noch immer große Verbundenheit von  Europa und den USA: "Die USA sind unser wichtigster Bündnispartner  und nach wie vor Sicherheitsgarant. Auch wenn das durch den Präsidenten mehr und mehr in Zweifel gezogen werde. Bei den USA  handelt es sich um eine Demokratie, eine der ältesten Demokratien,  während es sich bei Russland um ein autoritäres System handelt."
  • 7/16/2018 11:35:13 AM   Oliver Georgi
    Wir Europäer müssen endlich begreifen,  dass es vorangehen muss. Wenn wir so schwach und gespalten bleiben,  dann war's das im 21. Jahrhundert für die Zukunft Europas. 
    Der frühere Außenminister Joschka Fischer über das Treffen von Trump und Putin
  • 7/16/2018 11:43:59 AM   Oliver Kühn
    Das große Warten hat begonnen. Wie lange werden die beiden Präsidenten hinter geschlossenen Türen verbringen? Die Pressekonferenz ist auf jeden Fall für 15.50 Uhr angesetzt.
  • 7/16/2018 11:51:53 AM   Oliver Kühn
    Auch unser Korrespondent Friedrich Schmidt hatte Schwierigkeiten, die Worte des russischen Präsidenten zu verstehen. Weiter schreibt er: Der Gipfel hat begonnen, mit etwa einer Stunde Verspätung. Vor Beginn des Gesprächs saßen Trump und Putin kurz nebeneinander. Trump gratulierte Putin zur WM, zum Erfolg des russischen Teams und sagte dann, sie hätten viele „gute Dinge zu besprechen“. Offen gesagt, hätten sich die Vereinigten Staaten und Russland in den vergangenen Jahren nicht „allzu gut verstanden“, doch sei er, Trump, auch noch nicht so lange dabei. „Sich mit Russland gut zu verstehen, ist eine gute Sache, keine schlechte Sache“. Er fügte hinzu: „Die Welt will, dass wir miteinander klarkommen.“ (The World wants us to get along). Gemeinsam verfüge man über neunzig Prozent der Nuklearwaffen der Welt, „das ist keine positive Kraft, das ist eine negative Kraft“.
     
  • 7/16/2018 11:56:19 AM   Oliver Kühn
    Eine Brauerei in Helsinki hat übrigens extra ein Bier auf den Markt gebracht. Der Name lautet: "Lass uns das wie Erwachsene regeln".
  • 7/16/2018 12:03:17 PM   Oliver Kühn
    Die Kollegen von Radio Free Europe haben einmal zusammengestellt, wer wie lange auf den russischen Präsidenten warten musste. Im Vergleich zu Angela Merkel ist Trump tatsächlich sehr gut behandelt worden.
  • 7/16/2018 12:21:10 PM   Oliver Kühn
    Donald Trump ist übrigens nicht der erste amerikanische Präsident, der versucht, eine Beziehung mit Wladimir Putin aufzubauen. George W. Bush blickte 2001 in dessen Augen und sah "ein Stück seiner Seele". Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern war jedoch in der weiteren Amtszeit nicht besonders gut. Sein Verteidigungsminister Robert Gates kam nach einem Treffen aus Moskau zurück und sagte Bush, er habe Putin in die Augen geschaut und "einen eiskalten Mörder" gesehen. Der Nachfolger Barack Obama versuchte einen "Neustart" der Beziehungen, der jedoch spätestens 2013/2014 mit den Protesten in der Ukraine endete, da Russland die Vereinigten Staaten für die "Farebenrevolution" verantwortlich machte, die den russlandfreundlichen Präsidenten Janukowitsch aus dem Amt beförderte. Obamas Äußerung, Russland sei eine "Regionalmacht" tat ihr Übriges.
  • 7/16/2018 12:29:20 PM   Oliver Kühn
    Auf den Bildern des ersten Treffens ist zu sehen, dass ein Schreibblock mit Stift auf dem Tisch zwischen den beiden Präsidenten liegt. Offensichtlich hat Putin diesen mitgebracht. Das ist interessant, da bekannt ist, dass er englisch spricht, während Trump wohl kein russisch versteht.
  • 7/16/2018 12:33:54 PM   Oliver Kühn
    Auf Twitter kursieren wieder massenweise Karikaturen über das Treffen zwischen den beiden Präsidenten. Einige mehr andere weniger böse.
  • 7/16/2018 12:36:19 PM   Oliver Kühn
    Der Fernsehsender NTW, der zu 60 Prozent im Besitz von Gazprom Media ist, hat einen süffisanten Tweet zu Trump veröffentlicht. Übersetzt wird er in etwa so: Trump 👀 zwinkerte Putin zu Beginn des Treffens in Helsinki zu – das blieb nicht unbemerkt. Er ist ja auch ein Kreml-Agent 😉
  • 7/16/2018 12:45:56 PM   Oliver Kühn
    Der Historiker Simon Sebag Montefiore vergleicht die Körpersprache der beiden Präsidenten mit historischen Vorbildern.
  • 7/16/2018 1:01:07 PM   Oliver Kühn
    Der finnische Präsident Sauli Niinistö verschickt auf Twitter Bilder des Treffens mit seinen beiden Gästen.
  • 7/16/2018 1:10:22 PM   Anna-Lena Ripperger
    Aus Helsinki vertrieben
    Das Treffen von Trump und Putin in Helsinki hat der estnischen Hauptstadt Tallinn zusätzliche Touristen beschert. Wegen des Ausnahmezustands in der finnischen Hauptstadt legten zwei Kreuzfahrtschiffe am Montag nämlich ausnahmsweise auf der anderen Seite der Ostsee an, im rund 90 Kilometer entfernten Tallinn. (dpa)
  • 7/16/2018 1:15:46 PM   Anna-Lena Ripperger
    Parallel zum Gipfel ihrer Staatschefs sind auch der amerikanische Außenminister Mike Pompeo und der russische Außenminister Sergej Lawrow in Helsinki zusammengekommen. Das russische Außenministerium hat auf Twitter ein Foto des Treffens geteilt:
  • 7/16/2018 1:21:48 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Nicht mehr so unangefochten wie in der Vergangenheit"
    Nach Ansicht von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer müssen die transatlantischen Beziehungen angesichts der Spannungen mit dem amerikanischen Präsidenten neu gefestigt werden. Ähnlich hat sich zuvor auch Außenminister Heiko Maas (SPD) geäußert und die EU aufgerufen, ihre Beziehungen zu den Vereinigten Staaten neu zu vermessen.
    Sie werde für Gespräche in die Vereinigten Staaten fliegen und sich dort auch mit amerikanischen Gouverneuren treffen, kündigte Kramp-Karrenbauer am Montag an. Auch in der CDU seien die deutsch-amerikanischen Beziehungen "nicht mehr so unangefochten wie in der Vergangenheit", sagte die Generalsekretärin.
  • 7/16/2018 1:30:05 PM   Anna-Lena Ripperger
    "Make America Great Again" – wie kaum ein anderer Satz ist dieser Slogan mit Donald Trump verknüpft. Für seinen Helsinki-Besuch hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sich davon inspirieren lassen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen:
  • 7/16/2018 1:31:53 PM   Anna-Lena Ripperger
    Das Gespräch unter vier Augen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ist beendet, meldet die Nachrichtenagentur Interfax.
  • 7/16/2018 1:37:00 PM   Anna-Lena Ripperger
    Das Gespräch zwischen den beiden Staatschefs dauerte länger als erwartet. Geplant waren eineinhalb Stunden, doch Trump und Putin trennten sich dann doch erst nach zwei Stunden und zehn Minuten, meldet Interfax.
  • 7/16/2018 1:38:45 PM   Anna-Lena Ripperger
    Donald Trump sagte nach dem Treffen, es sei ein "sehr guter Start für alle gewesen".
  • 7/16/2018 1:39:55 PM   Anna-Lena Ripperger
    Doch das große Warten auf die Pressekonferenz von Trump und Putin ist noch nicht zu Ende:
  • 7/16/2018 1:40:55 PM   Anna-Lena Ripperger
    Nach den ersten Beratungen unter vier Augen kommen nun die Delegationen beider Seiten für weitere Gespräche hinzu.
  • 7/16/2018 1:47:10 PM   Anna-Lena Ripperger
    Warum gerade Staaten wie die Ukraine und Polen fürchten, dass das Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin für sie böse Überraschungen bereithalten könnte, erklärt unser Osteuropa-Korrespondent Gerhard Gnauck:
     

    Osteuropa und der Gipfel: Ohne uns über uns

    FAZ.NETTrump und Putin allein in einem Raum mit einer unbekannten Tagesordnung – in Polen und der Ukraine weckt das Befürchtungen. Wird noch einmal von großen Mächten über sie gesprochen und entschieden?
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