Türkei DPA INTERN

Türkei DPA INTERN

  • 6/14/2017 4:26:31 PM   dpa-live Desk

    ▪ ▪ ▪ Das Wichtigste in Kürze  ▪ ▪ ▪

    Bei einem verheerenden Feuer in einem Hochhaus im Zentrum Londons sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr rechnen mit weiteren Todesfällen.

    Nach jüngsten Berichten werden 68 Verletze in Kliniken behandelt, 18 von ihnen sind nach Angaben der Rettungskräfte in einem kritischen Zustand.  

    ▪ Trotz der Katastrophe ist das Hochhaus bislang stabil genug, um darin weiter nach eingeschlossenen Menschen zu suchen

    ▪ Die Ursache des Brands war auch am Abend noch unklar. Scotland Yard erklärte, dass es sich nicht um einen Terroranschlag handle.

  • 6/14/2017 9:01:00 PM   dpa-live Desk

    Damit beenden wir den Live-Blog zum Großbrand in London.

  • 6/14/2017 9:00:10 PM   dpa-live Desk

    In den kommenden Tagen werden die Behörden allerdings den drängenden Fragen nachgehen müssen, ob beim Grenfell Tower - und möglicherweise bei anderen Hochhäusern - beim Brandschutz geschlampt wurde.

  • 6/14/2017 8:58:00 PM   dpa-live Desk

    Der Londoner Spirit ist tatsächlich beeindruckend:



  • 6/14/2017 8:46:38 PM   dpa-live Desk

    Unterdessen helfen die Londoner ihren Nachbarn:



  • 6/14/2017 8:40:28 PM   dpa-live Desk

    In der britischen Presse werden Vorwürfe lauf, die Katastrophe hätte vermieden werden können:



  • 6/14/2017 8:28:56 PM   dpa-live Desk

    Das Statement von Premierministerin May im Wortlaut:



  • 6/14/2017 8:12:44 PM   dpa-live Desk

    Im Grenfell Tower brennt es am Abend noch immer im 19. Stockwerk, berichtet Guardian-Reporterin Lisa O'Caroll.



  • 6/14/2017 7:52:11 PM   dpa-live Desk

    Premierministerin May betonte in einer improvisierten Pressekonferenz, nun gehe es vorrangig darum, sich um die Leidtragenden zu kümmern, die alles verloren hätten. Wenn das Hochhaus gesichert und die Brandursache ermittelt sei, gehe es darum, die Lehren aus dem Vorfall zu ziehen.

  • 6/14/2017 7:44:40 PM   dpa-live Desk

    Bürgermeister Khan sagt der britischen Regierung und den Rettungsdiensten eine enge Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Brandkatastrophe zu.

  • 6/14/2017 7:32:08 PM   dpa-live Desk

    Premierministerin Theresa May sagt eine ordentliche Untersuchung der Brandkatastrophe des Grenfell Towers zu.

  • 6/14/2017 6:57:13 PM   dpa-live Desk

    Bürgermeister Sadiq Khan kündigt an, Hochhäuser in London überprüfen zu lassen, die eine ähnliche Fassadenrenovierung wie der Grenfell Tower erhalten haben.

  • 6/14/2017 6:24:48 PM   dpa-live Desk

    Der britische Musiker Ed Sheeran ruft via Twitter zur baldigen Spende von Kleidung, Spielzeug und Vorräten auf.

  • 6/14/2017 5:42:02 PM   dpa-live Desk

    "In meinen 29 Jahren als Feuerwehrfrau habe ich noch nie etwas von solchem Ausmaß gesehen" - dieser Satz ist wohl einer der meist zitierten am heutigen Tag und macht Dany Cotton mit einem Schlag weltbekannt. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Londoner Feuerwehr, wie es auf der Website heißt. Sie habe das Training als junge Frau mit 18 bei der Feuerwehr im Bezirk Southwark begonnen. 

    Am Mittwoch tritt Cotton nach dem verheerenden Hochhausbrand mehrfach vor die Presse, ihre Kollegen und sie werden von vielen Nutzern in den Sozialen Medien als Helden gefeiert. Ihr Auftritt wirkt professionell, aber doch nahbar

    Ihre Ausbildung schloss Cotton mit 19 Jahren ab, ihre Karriere als Feuerwehrfrau startete sie im Feuerwehrhaus Wimbledon im Jahr 1988. Komisch habe sie diese Berufswahl als Frau nicht gefunden, wird Cotton auf der Website zitiert. "Ich war ein zuversichtlicher Mensch. Meine Eltern waren sehr besonnen, bei uns zuhause wurde nicht in Stereotypen gedacht.

  • 6/14/2017 5:31:12 PM   dpa-live Desk

    Die Feuerwehr schließt zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus, dass das Hochhaus einstürzt. Dies teilt die London Fire Brigade in ihrer jüngsten Stellungnahme zum Brand mit. 


    Commander Stuart Cundy (l) von der Metropolitan Police und Steve Apter von der Feuerwehr London informieren die Medien über das Hochhausfeuer.  Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa
  • 6/14/2017 5:21:10 PM   dpa-live Desk

    Für viele sind sie die Helden des Tages: die Londoner Feuerwehrleute.  


    Foto: Tolga Akmen, London News Pictures via ZUMA/dpa
  • 6/14/2017 5:10:28 PM   dpa-live Desk

    Hochhäuser und Stockwerke - wie wird gezählt?

    Der Grenfell Tower, das nahezu völlig ausgebrannte Hochhaus in London, hat 24 Stockwerke - und nicht 27, wie die Londoner Feuerwehr twitterte. Wenn es um Hochhäuser geht, ist die Zählung oft nicht eindeutig: In einigen Ländern werden etwa bestimmte Etagennummern ausgelassen, weil man die Zahlen für Unglückszahlen hält. Dadurch hat das oberste Stockwerk eine andere Nummer, als die Zahl der Etagen nahelegen würde. Mitunter machen Eigentümer auch höhere Angaben, um potenzielle Investoren und Mieter zu beeindrucken - ein Trick, für den etwa US-Präsident Donald Trump zu seiner Zeit als Immobilienhändler bekannt war. Gezählt wird üblicherweise inklusive Erdgeschoss, aber ohne Keller.

  • 6/14/2017 5:01:36 PM   dpa-live Desk

    "Todesfalle" lautet die Schlagzeile der aktuellen Ausgabe des "Evening Standard".

  • 6/14/2017 4:52:15 PM   dpa-live Desk

    Die Polizei in London rechnet nicht mehr damit, weitere Überlebende in dem Gebäude zu finden. "Leider erwarte ich nicht, dass es noch mehr Überlebende geben wird", sagt Stuart Cundy von Scotland Yard. Einige Menschen würden noch immer vermisst, so Cundy. Eine genaue Zahl nennt er nicht.

    Medienberichten zufolge sollen sich bis zu 600 Menschen in dem Sozialbau befunden haben, als das Feuer ausbrach.

  • 6/14/2017 4:40:13 PM   dpa-live Desk

    Bei einer Pressekonferenz berichtet die Feuerwehr, dass sich das Feuer in der Nacht deutlich weiter als erwartet in dem Gebäude ausgebreitet habe.

  • 6/14/2017 4:34:52 PM   dpa-live Desk

    Die Feuerwehr hat nach eigenen Angaben bisher 65 Menschen aus den Flammen gerettet. Die Brandschützer hätten inzwischen alle 24 Stockwerke des Gebäudes erreicht, sagt ein Sprecher. 

  • 6/14/2017 4:27:21 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile ist die Rauchentwicklung deutlich geringer geworden, berichtet ein Reporter des "Guardian". Auf der westlichen Seite des Turms seien zudem keine Flammen mehr erkennbar.



  • 6/14/2017 4:21:41 PM   dpa-live Desk

    Die Zahl der Todesopfer des Londoner Hochhausbrandes dürfte sich nach Einschätzung von Scotland Yard noch weiter erhöhen. Das sagt ein Polizeisprecher in der englischen Hauptstadt. 

  • 6/14/2017 4:14:31 PM   dpa-live Desk

    Bei dem verheerenden Hochhausbrand in London ist die Zahl der Todesopfer auf 12 gestiegen, wie Scotland Yard bestätigt. Zunächst war von mindestens sechs Toten die Rede. Ob noch weitere Menschen ums Leben kamen, ist derzeit unklar.

  • 6/14/2017 4:07:39 PM   dpa-live Desk

    Eltern haben Augenzeugen zufolge in ihrer Verzweiflung Kinder aus dem brennenden Hochhaus geworfen, darunter auch ein Baby. Eine Mutter habe ihren Säugling aus dem "neunten oder zehnten Stock" geworfen, sagt Samira Lamrani der britischen Nachrichtenagentur PA. Die Frau habe von einem halb geöffneten Fenster aus mit Gesten angedeutet, dass sie das Kind herunterwerfen wolle. Daraufhin sei ein Mann in Richtung des Fensters gerannt und habe das Baby aufgefangen. Was später aus der Familie wurde, war zunächst nicht bekannt.

    Der 17-jährige Tiago Etienne sagt der PA, er habe gesehen, wie Eltern drei Kinder ungefähr aus dem 15. Stock geworfen hätten. "Sie waren jung, vielleicht zwischen vier und acht Jahren alt." Er habe aber nicht sehen können, ob die Kinder von der Polizei oder der Feuerwehr aufgefangen worden seien. Über das Schicksal der Kinder war zunächst nichts bekannt.  

  • 6/14/2017 4:02:08 PM   dpa-live Desk

    Im Grenfell Tower mit seinen 120 Wohnungen soll es bereits Beschwerden über unzureichenden Feuerschutz gegeben haben, wie Anwohner in Interviews berichten. Angeblich gab es keinen Notausgang, andere monieren das Fehlen von Feuermeldern. Normalerweise wird der Brandschutz in Großbritannien sehr ernst genommen. 

  • 6/14/2017 3:56:37 PM   dpa-live Desk

    Zum Hintergrund: die bei weitem häufigste Todesursache bei Bränden ist eine Vergiftung durch Rauchgas. Beteiligt ist vor allem Kohlenmonoxid, das bei Feuer mit geringer Luftzufuhr entsteht. Das Gas binde sich 300- bis 400-mal stärker als Sauerstoff an den Blutfarbstoff und führe so zum Ersticken, sagt Bundesfeuerwehrarzt Klaus Friedrich. Zur Rauchvergiftung kann auch Blausäure beitragen, die bei der Verbrennung bestimmter Kunststoffe entsteht.

    Die meisten der Brandopfer sterben nachts im Schlaf. Die Menschen werden durch das geruchslose Kohlenmonoxid bewusstlos, bevor sie fliehen können. Daher seien Brandmelder im Zimmer so wichtig, sagt Friedrich. Bei wachen Opfern treten rasch leichte Sehstörungen, Kopfschmerzen und Herzklopfen auf. Das Bewusstsein trübt sich. Nach fünf bis acht Minuten bricht der Kreislauf zusammen. Später kann es zu Verhaltensänderungen und Gedächtnisstörungen kommen.

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