Vorwahlen in Amerika

Vorwahlen in Amerika

  • Donald Trump nimmt die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten an
  • Am vierten Tag des Parteitags der Republikaner in Cleveland hielt Trump eine Rede – gegen 2 Uhr deutscher Zeit
  • Vor dem Parteitagsgelände demonstrieren Trump-Gegner in den vergangenen Tagen gab es bei Protesten mehrere Festnahmen
  • 6/7/2016 6:00:00 PM   Oliver Kühn
    Willkommen zur letzten großen Vorwahl in Amerika. An dieser Stelle werden Sie die ganze Nacht über die Ereignisse in den Vereinigten Staaten auf dem Laufenden gehalten. Bis in den frühen Vormittag werden wir die Ereignisse der Wahlnacht für Sie begleiten. Zusätzlich gibt es die nachrichtliche Berichterstattung selbstverständlich auf FAZ.NET
  • 6/7/2016 6:35:17 PM   Oliver Kühn
    Zur Ausgangssituation: Hillary Clinton muss sich bei den Demokraten immer noch der anhaltenden Attacken von Bernie Sanders erwehren. Zwar haben sich mittlerweile wohl genügend Superdelegierte – also Delegierte, die beim Parteitag stimmen können, für wen sie wollen ohne das Votum von Wählern gebunden zu sein – für sie ausgesprochen, dass sie notwendige Mehrheit von 2383 Wahlmännern, Sanders will sich zumindest bislang noch nicht zurückziehen.

    Er will möglichst große Erfolge in dieser Nacht einfahren, um Clinton möglichst noch in der Zahl der gebundenen Delegierten zu überholen und somit behaupten zu können, die Mehrheit der Wähler wolle ihn als Kandidaten. Da das jedoch unwahrscheinlich ist, setzt er mittlerweile auch auf eine zweite Strategie. So sagte er immer wieder, dass er im November bessere Chancen gegen Donald Trump, den wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, habe als Clinton. Momentan mögen die Meinungsumfragen tatsächlich so aussehen, doch bis November kann sich dahingehend noch viel ändern.
     
    Die letzten Meinungsumfragen versprechen in Kalifornien zumindest ein knappes Rennen, was Clinton reichen würde vor Sanders zu bleiben, denn die Delegierten werden proportional zum Wahlergebnis vergeben.
  • 6/7/2016 6:58:50 PM   Martin Franke
    Äußerungen Trumps „rassistisch“: Nach seiner Attacke auf einen amerikanischen Bundesrichter mexikanischer Herkunft hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump massive Kritik aus dem eigenen Lager geerntet. Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, sagte am Dienstag, Trumps Äußerungen seien "rassistisch" und "unentschuldbar". Dennoch hielt Ryan im Namen der "Einigkeit" seiner Partei an seiner Unterstützung für Trump fest. In der vergangenen Woche hatte er verkündet, den Milliardär unterstützen zu wollen.
     
    Grund für den Eklat: Trump hatte Bundesrichter Gonzalo Curiel angegriffen, weil dieser ein Verfahren gegen eine einstmals von Trump betriebene "Universität" leitet. Der Milliardär warf dem Richter Voreingenommenheit vor, weil er mexikanische Eltern habe.
     
    Im Wahlkampf hatte Trump bereits vorgeschlagen, eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko zu errichten, um illegale Einwanderung zu vermeiden – deren Kosten jedoch Mexiko tragen sollte.
  • 6/7/2016 7:42:58 PM   Martin Franke
    "California para Bernie", spanisch für "Kalifornien für Bernie": Sowohl Bernie Sanders als auch Hillary Clinton werben auf Twitter um die Delegierten mit lateinamerikanischer Herkunft. Denn: In Kalifornien leben Schätzungen zufolge 15 Millionen Hispanoamerikaner.
  • 6/8/2016 12:06:51 AM   Michael Radunski
    Wie verbissen Bernie Sanders weiterkämpft zeigt folgender Zwischenfall: Als amerikanische Medien verkündeten, Hillary Clinton habe praktisch schon die notwendige Anzahl an Delegiertenstimmen sicher, widersprach das Sanders-Lager energisch: Das sei ein "vorschnelles Urteil", hieß es aus dem Kampagnen-Büro. 
     
    „Secretary Clinton does not have and will not have the requisite number of pledged delegates to secure the nomination. She will be dependent on superdelegates who do not vote until July 25 and who can change their minds between now and then,“ sagte der Sprecher von Bernie Sanders, Michael Briggs .
     
    Streitpunkt sind die sogenannten Super-Delegierten. Während die in den Vorwahlen bestimmten - "normalen" - Delegierten verpflichtet sind, auf dem Parteitag für "ihren" Kandidaten zu stimmen, dürfen die Super-Delegierten frei entscheiden. Die 712 Super-Delegierten der Demokraten setzen sich aus Spitzenfunktionären der Partei, Gouverneuren, Senatoren und anderen Mandatsträgern zusammen.
  • 6/8/2016 12:14:49 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton hat Berechnungen des amerikanischen Fernsehsenders Fox News zufolge die Vorwahl im Bundesstaat New Jersey gewonnen. In dem Ostküstenstaat mit fast neun Millionen Einwohnern sind bei den Demokraten 142 Delegiertenstimmen zu vergeben.
  • 6/8/2016 2:40:33 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton tritt in New York vor ihre Anhänger. In ihrer Siegesrede spricht sie von einem "Meilenstein der amerikanischen Geschichte". In einem eingespielten Film wird der Kampf der Frauen in den Vereinigten Staaten für Gleichberechtigung beleuchtet.
  • 7/22/2016 2:07:56 AM   Oliver Kühn
    "Wir sollten nicht nur für uns arbeiten, sodern für die Verbesserung der Welt."
  • 7/22/2016 2:09:38 AM   Oliver Kühn
    Ivanka Trump erzählt von der Großzügigkeit ihres Vaters. Er wolle die Menschen unterstützen, denen es nicht so gut gehe. Es habe ein großes Gerechtigkeitsgefühl, sagt sie.
  • 7/22/2016 2:13:24 AM   Oliver Kühn
    Donald Trump habe nicht nur in einem Wirtschaftszweig Erfolg gehabt, sondern in vielen. Das leige daran, dass er auf den Rat der "kleinen Leute" höre, die für ihn arbeiten. Außerdem unterstützte er Frauen, wo immer er könne. Trump werde das Arbeitsrecht ändern, damit Kinderbetreuung für alle bezahlbar wird. Außerdem sollen Frauen gelich viel verdienen wie Männer.
  • 7/22/2016 2:15:55 AM   Oliver Kühn
    Ivanka Trump lobt ihren Vater für seine großen Visionen. Er sei deshalb in der Lage, Amerika wieder aufzubauen. Er werde für die Amerikaner kämpfen, sagt sie.
  • 7/22/2016 2:18:32 AM   Oliver Kühn
    "Donald Trump liebt seine Familie und sein Land von ganzem Herzen", sagt Ivanka Trump. Sie fordert die Wähler auf, ihren Vater nach seinen Resultaten zu beurteilen, nicht nach seinen Versprechungen, wie die Politiker.
  • 7/22/2016 2:18:47 AM   Oliver Kühn
    Damit übergibt sie an ihren Vater.
  • 7/22/2016 2:20:51 AM   Oliver Kühn
    Donald Trump akzeptiert die Nominierung.
  • 7/22/2016 2:23:26 AM   Oliver Kühn
    "Zusammen werden wir unsere Partei ins Weiße Haus zurückführen. Wir werden ein Land der Großzügigkeit und Wärme sein, aber auch von Recht und Ordnung", sagt Trump
  • 7/22/2016 2:26:16 AM   Oliver Kühn
    Donald Trump verspricht, dass Gewalt und Kriminalität, die gerade das Leben in Amerika bestimmen, zu Ende gehen werden. Ab Januar 2017 werde damit Schluß sein. Man könne sich nicht erlauben, immer politisch korrekt zu sein. Lügen und Mythen werde es nächste woche in Philadelphia beim Parteikonvent der Demokraten geben, so Trump.
  • 7/22/2016 3:22:17 AM   Oliver Kühn
    Trumps Wirtschaftspolitik werde dazu führen, dass Billionen Dollar ins Land fließen werde, was wiederum Millionen neuen Arbeitsplätze kreieren werde, sagt er. Außerdem werde er die Pflegegesetzgebung Obamacare abschaffen. Dieses Versprechen führt zu anhaltendem Applaus der Delegierten, genau wie die Ankündigung, ins Militär zu investieren und andere Länder an den Verteidigungskosten zu beteiligen.
  • 7/22/2016 3:25:16 AM   Oliver Kühn
    Ein wichtiger Faktor für die Republikaner: Trump verspricht Richter ins höchste Gericht zu entsenden, die eine ähnliche Linie wie der verstorbene konservative Richter Scalia verfolgen. Damit werde das Recht der Amerikaner verteidigt, Waffen zu besitzen und ihre Familien zu beschützen, sagt Trump.
  • 7/22/2016 3:27:59 AM   Oliver Kühn
    "Wenn wir anfangen, an unser Land und an uns zu gauben, können wir all das erreichen. Es ist Zeit der Welt zu zeigen, Amerika größer und besser unds stärker als vorher zurück ist", sagt Trump.
  • 7/22/2016 3:29:33 AM   Oliver Kühn
    Die Rede scheint dem Ende zuzugehen; Trump dankt seiner Familie, dank deren Unterstützung er heute dort stehe. Außerdem dankt er seinen Eltern, denen er viel verdanke.
  • 7/22/2016 3:35:01 AM   Oliver Kühn
    "Ich hatte bis jetzt ein großartiges Leben in der Wirtschaft. Doch nun ist es Zeit Resultate für die Amerikaner zu bringen. Wir werden wieder gewinnen. Wir müssen die alte Politik hinter uns lassen. Es wird uns eine Freude sein, diese Menschen zu besiegen", so Trump. Die Geschichte schaue zu, sagt er. Nun gelte es zu zeigen, dass Amerika immer noch frei, unabhängig und stark sei. Er sei für die Amerikaner verspricht Trump. Er sei deren Stimme. Er werde für sie kämpfen und für sie gewinnen. Zusammen werden sie Amerika, stark, stolz, sicher und großartig machen.
  • 7/22/2016 3:37:06 AM   Oliver Kühn
    Damit beendet Donald Trump nach einer Stunde und 15 Minuten seine Rede und "All right now" von Free wird gespielt. Seine Familie und sein Vizepräsidentschaftskandidat Mike Pence kommen auf die Bühne, bevor es Konfetti und Ballons von der Decke regnen wird.
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