Vorwahlen in Amerika

Vorwahlen in Amerika

  • Donald Trump nimmt die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten an
  • Am vierten Tag des Parteitags der Republikaner in Cleveland hielt Trump eine Rede – gegen 2 Uhr deutscher Zeit
  • Vor dem Parteitagsgelände demonstrieren Trump-Gegner in den vergangenen Tagen gab es bei Protesten mehrere Festnahmen
  • 3/16/2016 5:14:08 AM   Mathias Peer
    Auch Donald Trump sieht sich als Gewinner in Missouri. Sollte sich das bestätigen, wäre es ein Sieg mit denkbar knappem Vorsprung: Trump kommt auf 40,8 Prozent der Stimmen, Ted Cruz auf 40,7. Missouri gehört zwar nicht zu den "Winner Take All"-Staaten, in denen sämtliche Delegierte an den Gewinner gehen. Allerdings wird hier nur ein Teil der Delegiertenstimmen proportional verteilt. 12 der insgesamt 52 Stimmen gehen automatisch an den Wahlsieger, also in diesem Fall vermutlich Trump.

  • 3/16/2016 5:55:19 AM   Mathias Peer
    So ganz sicher ist es noch nicht, ob die Entscheidung in Missouri wirklich schon gefallen ist. Außer NBC hat noch niemand gewagt, einen Sieger auszurufen. Die Wahlbehörden teilten laut CNN mit, dass in dieser Nacht nicht weiter gezählt wird. Am nächsten Morgen sollen Details überprüft werden, die das Ergebnis noch beeinflussen könnten. Bernie Sanders hat unterdessen in einer schriftlichen Stellungnahme Hillary Clinton gratuliert und spricht davon, weiter um die Nominierung zu kämpfen.

  • 3/16/2016 6:49:25 AM   Oliver Kühn
    Was bei den Republikanern nun passiert, ist schwer vorauszusagen. Es gibt zwei möglich Szenarien, schreibt Simon Riesche aus Miami.

    Vorwahlen in Amerika: „Das Dorf abbrennen, um es zu retten“

    FAZ.NETObwohl Donald Trump weitere Siege einfährt, könnte es am Ende für ihn trotzdem nicht reichen. Hillary Clinton kann sich über die Uneinigkeit der Republikaner freuen. Zwei Szenarien, wie es weitergehen könnte.
  • 3/16/2016 7:28:01 AM   Oliver Kühn
    Die verbleibenden republikanischen Kandidaten kommentieren das Ausscheiden Rubios und Sanders will unbedingt weitermachen.

    Reaktionen der Kandidaten: Trost und Häme für Rubio

    FAZ.NETDas Ausscheiden Marco Rubios aus dem Rennen um die amerikanische Präsidentschaft kommentiert sein Rivale Ted Cruz mit warmen Worten. Ein anderer Kandidat tritt nach.
  • 3/16/2016 8:18:56 AM   Oliver Kühn
    Kurz noch einmal zur Zusammenfassung: Donald Trump siegt in drei Staaten, Kasich holt Ohio, Rubio steigt aus dem Rennen aus und das Ergebnis in Missouri ist noch nicht da, Trump hat jedoch wohl einen hauchdünnen Vorsprung vor Cruz. Bei den Demokraten kann Hillary Clinton in mindestens vier Staaten siegen. Auch hier liegt sie in Missouri knapp vor Sanders, das Ergebnis kommt aber wahrscheinlich erst im Laufe des Tages. Die beiden Favoriten Trump und Clinton konnten sich also von ihren Rivalen absetzen, bei den Republikanern wurde die Entscheidung aber vertagt, ob der Immobilienmilliardär die für die Nominierung notwendigen 1237 Stimmen erreicht.
  • 3/16/2016 8:20:35 AM   Oliver Kühn
    Damit war es das mit der Live-Berichterstattung für diese Nacht. Die weitere aktuelle Berichterstattung können sie wie gewohnt auf FAZ.NET verfolgen. Einen guten Tag.
  • 6/7/2016 6:00:00 PM   Oliver Kühn
    Willkommen zur letzten großen Vorwahl in Amerika. An dieser Stelle werden Sie die ganze Nacht über die Ereignisse in den Vereinigten Staaten auf dem Laufenden gehalten. Bis in den frühen Vormittag werden wir die Ereignisse der Wahlnacht für Sie begleiten. Zusätzlich gibt es die nachrichtliche Berichterstattung selbstverständlich auf FAZ.NET
  • 6/7/2016 6:35:17 PM   Oliver Kühn
    Zur Ausgangssituation: Hillary Clinton muss sich bei den Demokraten immer noch der anhaltenden Attacken von Bernie Sanders erwehren. Zwar haben sich mittlerweile wohl genügend Superdelegierte – also Delegierte, die beim Parteitag stimmen können, für wen sie wollen ohne das Votum von Wählern gebunden zu sein – für sie ausgesprochen, dass sie notwendige Mehrheit von 2383 Wahlmännern, Sanders will sich zumindest bislang noch nicht zurückziehen.

    Er will möglichst große Erfolge in dieser Nacht einfahren, um Clinton möglichst noch in der Zahl der gebundenen Delegierten zu überholen und somit behaupten zu können, die Mehrheit der Wähler wolle ihn als Kandidaten. Da das jedoch unwahrscheinlich ist, setzt er mittlerweile auch auf eine zweite Strategie. So sagte er immer wieder, dass er im November bessere Chancen gegen Donald Trump, den wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, habe als Clinton. Momentan mögen die Meinungsumfragen tatsächlich so aussehen, doch bis November kann sich dahingehend noch viel ändern.
     
    Die letzten Meinungsumfragen versprechen in Kalifornien zumindest ein knappes Rennen, was Clinton reichen würde vor Sanders zu bleiben, denn die Delegierten werden proportional zum Wahlergebnis vergeben.
  • 6/7/2016 6:58:50 PM   Martin Franke
    Äußerungen Trumps „rassistisch“: Nach seiner Attacke auf einen amerikanischen Bundesrichter mexikanischer Herkunft hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump massive Kritik aus dem eigenen Lager geerntet. Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, sagte am Dienstag, Trumps Äußerungen seien "rassistisch" und "unentschuldbar". Dennoch hielt Ryan im Namen der "Einigkeit" seiner Partei an seiner Unterstützung für Trump fest. In der vergangenen Woche hatte er verkündet, den Milliardär unterstützen zu wollen.
     
    Grund für den Eklat: Trump hatte Bundesrichter Gonzalo Curiel angegriffen, weil dieser ein Verfahren gegen eine einstmals von Trump betriebene "Universität" leitet. Der Milliardär warf dem Richter Voreingenommenheit vor, weil er mexikanische Eltern habe.
     
    Im Wahlkampf hatte Trump bereits vorgeschlagen, eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko zu errichten, um illegale Einwanderung zu vermeiden – deren Kosten jedoch Mexiko tragen sollte.
  • 6/7/2016 7:03:41 PM   Oliver Kühn
    Bei den Republikanern ist die Lage wesentlich klarer, da es nur noch einen Kandidaten im Rennen gibt: Donald Trump. Auch er hat dank der Stimmen der ungebundenen Delegierten die erforderliche Mehrheit von 1237 Stimmen schon überschritten.

    In der heutigen Nacht wird er sein Stimmkonto noch ein wenig aufpolstern können, so dass ein eventueller Umsturzversuch auf dem Parteitag der Republikaner im Juli noch unwahrscheinlich wird. Ein Großteil des republikanischen Establishments sich auch langsam mit dem Gedanken anzufreunden, dass der Immobilientycoon aus New York der Kandidat ihrer Partei sein wird. Die von vielen an die Wand gemalte Spaltung der Partei ist zumindest bislang ausgeblieben.
  • 6/7/2016 7:28:25 PM   Oliver Kühn
    Gewählt wird in dieser Nacht in den Bundesstaaten New Jersey, Montana, New Mexico, South Dakota und Kalifornien. Die Demokraten führen außerdem auch in North Dakota noch ihre Vorwahl durch, auf die die Republikaner jedoch verzichten.

    Der dickste Brocken in dieser Nacht ist unzweifelhaft Kalifornien. Bei den Republikanern werden 172 Delegiertenstimmen vergeben und bei den Demokraten 546. Die letzten Meinungsumfragen sehen Hillary Clinton leicht vorne, Bernie Sanders ist jedoch nicht chancenlos. Auf jeden Fall wird es aber wohl nicht reichen, dass der Senator aus Vermont Clintons Vorsprung an gebundenen Delegierten einholen kann. Mit Ergebnissen aus Kalifornien ist wahrscheinlich nicht vor vier Uhr zu rechnen, wenn die Wahllokale in dem Pazifik-Staat schließen.
  • 6/7/2016 7:42:58 PM   Martin Franke
    "California para Bernie", spanisch für "Kalifornien für Bernie": Sowohl Bernie Sanders als auch Hillary Clinton werben auf Twitter um die Delegierten mit lateinamerikanischer Herkunft. Denn: In Kalifornien leben Schätzungen zufolge 15 Millionen Hispanoamerikaner.
  • 6/7/2016 7:57:38 PM   Oliver Kühn
    Der östlichste Staat, in dem abgestimmt wird, ist New Jersey. Ergebnisse aus dem Staat könnte es zwischen ein und zwei Uhr geben. Die Republikaner vergeben hier 51 Delegierte und Demokraten 142, es ist also auch ein Staat, den die Kandidaten nicht leichtfertig weggeben sollten. Die Meinungsumfragen sehen Clinton mit einer deutlichen Führung vor Sanders.
  • 6/7/2016 8:26:06 PM   Oliver Kühn
    Für South Dakota gibt es keine aussagekräftigen Umfragen. Doch könnte Sanders hier einen Vorteil vor Clinton haben, ist die Bevölkerung doch zu großen Teilen weiß und damit hatte die ehemalige Außenministerin in der Vergangenheit immer Probleme. Sie setzt vor allem auf die hispanische und afroamerikanische Bevölkerung. Sanders kann jedoch – ähnlich wie Trump – viele weiße Männer mobilisieren für ihn zu stimmen. Wie die beiden Bewerber sich die 25 Delegierten aufteilen werden ist also schwer vorherzusagen.
  • 6/7/2016 8:54:39 PM   Oliver Kühn
    Bessere Karten dürfte Clinton in New Mexico haben. Der Staat wächst seit Jahren vor allem durch viele lateinamerikanische Einwanderer. Die letzte Umfrage in dieser Hinsicht sah sie in Führung vor ihrem Konkurrenten, die Erhebung ist jedoch aus dem Februar und somit schon relativ lange her, es könnte sich einiges geändert haben.  Sollte Clinton aber mit großem Vorsprung gewinnen muss das also nichts mit den Aliens zu tun haben, die angeblich 1947 in der Wüste des Staates gelandet sein sollen.

  • 6/7/2016 9:16:03 PM   Martin Franke
    Clinton steht vor historischer Nominierung als Spitzenkandidatin der Demokraten: Damit ist Clinton kurz davor, Geschichte zu schreiben. Bereits vor Öffnung der Wahllokale am letzten großen Vorwahltag im Präsidentschaftsrennen 2016 hatte sie nach Zählungen von Medien genügend Delegiertenstimmen für ihre Nominierung als Spitzenkandidatin zusammen.
  • 6/7/2016 9:20:39 PM   Oliver Kühn
    Der letzte Staat in dem beide Parteien zum gleichen Termin ihre Vorwahl abhalten, ist Montana. Beide vergeben dort 27 Delegiertenstimmen. Von der Bevölkerungsverteilung her sollte Montana wieder ein guter Staat für Bernie Sanders sein: der Großteil der Bevölkerung ist weiß. Clinton kann nur versuchen, ihre Verluste zu minimieren.
  • 6/7/2016 9:34:07 PM   Oliver Kühn
    In North Dakota führen nur die Demokraten einen Caucus durch. Eine Form der Vorwahl in der Sanders bislang Vorteile gegenüber Clinton hatte. Auch die Bevölkerungsverteilung spricht für den selbsternannten Sozialisten. Da es aber nur 23 Delegierte gibt, die wie immer bei den Demokraten proportional verteilt werden, braucht sich Clinton kaum Sorgen zu machen, ihren Vorsprung wegen dieses Staates einzubüßen.
  • 6/7/2016 9:44:24 PM   Oliver Kühn
    Insgesamt spitzt sich das Rennen der Demoraten auf Kalifornien zu. Selbst wenn Sanders in den anderen Bundesstaaten gewinnen sollte, könnte ein überzeugender Sieg Clintons in dem Pazifik-Staat diese Verluste ausgleichen. Andererseits könnte eine Niederlage in Kalifornien ihr einen heftigen Dämpfer versetzen und Sanders bewegen, es auf dem Parteitag im Juli auf eine Kampfkandidatur ankommen zu lassen, auch falls Clinton ihn auffordern sollte, das Rennen zu beenden. Clinton wird hoffen, diese Nacht möglichst erfolgreich zu überstehen, um sich ihrem präsumptiven Gegner Donald Trump zuzuwenden.
  • 6/7/2016 9:59:59 PM   Oliver Kühn
    The Donald wiederum kann sich in dieser Nacht einigermaßen zurücklehnen und das demokratische Heckmeck genießen. Je länger Sanders im Rennen bleibt, desto länger wird seine Hauptkonkurrentin Clinton schon vor dem eigentlichen Präsidentschaftswahlkampf geschwächt und umso besser für ihn. Er wird es sich aber wahrscheinlich nicht nehmen lassen, auch in dieser Nacht vor die Presse zu treten und ein paar Salven gegen die "betrügerische Hillary", wie er sie immer nennt, abzufeuern.
  • 6/7/2016 10:49:42 PM   Michael Radunski
    Bevor wir uns detailliert den heutigen Vorwahlen widmen, kurz ein Blick auf das wahrscheinliche Duell Clinton-Trump: Laut der jüngsten Reuters/Ipsos-Umfrage liegt Hillary Clinton landesweit etwa zehn Prozentpunkte vor Trump.
     
    Die am Dienstag veröffentliche Erhebung ergab 44,3 Prozent für die Demokratin und 34,7 Prozent für den Republikaner. Auch das wird in den Köpfen der demokratischen Wähler bei den heutigen Vorwahlen eine Rolle spielen, wenn es darum geht, Hillary Clinton oder doch Bernie Sanders als demokratischen Spitzenkandidaten gegen die Republikaner ins Rennen zu schicken.
  • 6/8/2016 12:06:51 AM   Michael Radunski
    Wie verbissen Bernie Sanders weiterkämpft zeigt folgender Zwischenfall: Als amerikanische Medien verkündeten, Hillary Clinton habe praktisch schon die notwendige Anzahl an Delegiertenstimmen sicher, widersprach das Sanders-Lager energisch: Das sei ein "vorschnelles Urteil", hieß es aus dem Kampagnen-Büro. 
     
    „Secretary Clinton does not have and will not have the requisite number of pledged delegates to secure the nomination. She will be dependent on superdelegates who do not vote until July 25 and who can change their minds between now and then,“ sagte der Sprecher von Bernie Sanders, Michael Briggs .
     
    Streitpunkt sind die sogenannten Super-Delegierten. Während die in den Vorwahlen bestimmten - "normalen" - Delegierten verpflichtet sind, auf dem Parteitag für "ihren" Kandidaten zu stimmen, dürfen die Super-Delegierten frei entscheiden. Die 712 Super-Delegierten der Demokraten setzen sich aus Spitzenfunktionären der Partei, Gouverneuren, Senatoren und anderen Mandatsträgern zusammen.
  • 6/8/2016 12:14:49 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton hat Berechnungen des amerikanischen Fernsehsenders Fox News zufolge die Vorwahl im Bundesstaat New Jersey gewonnen. In dem Ostküstenstaat mit fast neun Millionen Einwohnern sind bei den Demokraten 142 Delegiertenstimmen zu vergeben.
  • 6/8/2016 1:46:43 AM   Michael Radunski
    Während es bei den Demokraten eng zugeht, kann sich bei den Republikanern Donald Trump auf die Suche nach neuen Wählern begeben: In einer Rede ruft er deshalb die Anhänger des Demokraten Sanders auf, sich ihm anzuschließen.
     
    Ein "abgekartetes System" bei den Demokraten habe zu ihrer Niederlage bei den Vorwahlen geführt, sagt er in New York. "Wir heißen Sie mit offenen Armen willkommen."
  • 6/8/2016 1:58:01 AM   Michael Radunski
    Bernie Sanders gewinnt die Vorwahl der Demokraten in North Dakota. Das berichtet der amerikanische Fernsehsender CNN. Der Bundesstaat mit fast 740.000 Einwohnern - 90 Prozent davon Weiße - stellt 23 Delegierte.
  • 6/8/2016 2:08:20 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton erklärt sich in einer E-Mail an ihre Geldgeber zur Siegerin der Vorwahlen ihrer Partei. "Wir haben uns gemeinsam die demokratische Nominierung gesichert", schreibt sie darin. (Reuters)
  • 6/8/2016 2:40:33 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton tritt in New York vor ihre Anhänger. In ihrer Siegesrede spricht sie von einem "Meilenstein der amerikanischen Geschichte". In einem eingespielten Film wird der Kampf der Frauen in den Vereinigten Staaten für Gleichberechtigung beleuchtet.
  • 6/8/2016 2:47:14 AM   Michael Radunski

    For the first time in our history, a woman will be a majorparty’snominee for President of the United States. pic.twitter.com/4iLojpuPj8

    — Hillary Clinton (@HillaryClinton) 8. Juni 2016
  • 6/8/2016 3:12:45 AM   Michael Radunski
    Hillary Clinton hat nach ihrem Sieg im Bundesstaat New Jersey nach Angaben mehrerer Fernsehsender auch die Vorwahl in New Mexiko gewonnen.
     
    Zudem sehen mehrere Sender Clinton auch bei den noch nicht zu Ende ausgezählten Wahlen in den Staaten South Dakota und Montana vorne.
  • 6/8/2016 3:36:03 AM   Michael Radunski
    Ersten Prognosen von CNN und der "New York Times" zufolge liegt Hillary Clinton im wichtigen Bundesstaat Kalifornien vor ihrem Kontrahenten Bernie Sanders.
  • 6/8/2016 3:59:33 AM   Michael Radunski
    Hillary Clintons Siegeszug bei den heutigen Vorwahlen geht weiter: Nach übereinstimmenden Berichten des Fernsehsenders NBC und der Nachrichtenagentur AP hat sie auch die Vorwahl in South Dakota gewonnen. Der Bundesstaat mit etwa 850.000 Einwohnern stellt 25 Delegierte.
  • 6/8/2016 4:08:07 AM   Michael Radunski
    Der noch amtierende Präsident Barack Obama hat Angaben seines Büros zufolge Hillary Clinton dazu gratuliert, die notwendigen Delegiertenstimmen erreicht zu haben.
     
    Derweil soll Clintons innerparteilicher Widersacher Bernie Sanders für Donnerstag um ein Gespräch mit Obama gebeten haben.
  • 6/8/2016 4:30:30 AM   Michael Radunski
    Zeit für eine kurze Zusammenfassung:
     
    Hillary Clinton wird aller Voraussicht als erste Frau die Demokraten in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf führen. Mit Siegen in drei Vorwahlstaaten (New Jersey, New Mexiko und South Dakota) überschritt die frühere Außenministerin und First Lady die dafür nötige Delegiertenzahl deutlich.
     
    Ihr parteiinterner Widersacher Bernie Sanders konnte lediglich in North Dakota siegen. Er hat zwar offiziell noch nicht aufgegeben, will sich aber demnächst öffentlich äußern.
     
    Bei den Republikanern war der New Yorker Milliardär Donald Trump in fünf Vorwahlen einziger Kandidat. Der umstrittene politische Quereinsteiger überschritt am Dienstag die Nominierungsschwelle von 1237 Delegierten.
  • 6/8/2016 4:41:49 AM   Michael Radunski
  • 6/8/2016 4:54:51 AM   Michael Radunski
    Demokraten suchen Einigkeit
    Nach Wochen des harten Wahlkampfes scheint es, als würden die Demokraten nun versuchen, die Reihen zu schließen.
     
    Präsident Barack Obama hat in der Nacht sowol mit Hillary Clinton als auch mit Bernie Sanders gesprochen und ihnen zum Wahlkampf gratuliert. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses sagte er beiden, sie hätten der Partei Energie hinzugefügt und viele Menschen für den politischen Prozess gewonnen.
     
    Sanders komme außerdem am Donnerstag ins Weiße Haus, da der Präsident mit ihm über die auch ihm wichtigen Punkte soziale Gerechtigkeit und andere sprechen möchte. Möglicherweise wird Obama nach dem Gespräch seine Unterstützung für Clinton öffentlich machen.
  • 6/8/2016 5:08:54 AM   Oliver Kühn
    Als letzter Kandidat heute Nacht wird Bernie Sanders seine Rede halten. Mit Spannung wird erwartet, ob er das Rennen beendet oder zu seinem Wort steht und den Kampf bis zum Parteitag im Juli fortsetzen wird. Der Senator aus Vermont soll jeden Moment auf der Bühne erscheinen.
  • 6/8/2016 5:19:50 AM   Oliver Kühn
    Sanders scheint in Montana die Nase vorne zu haben. Doch der Staat würde ihm nicht reichen, zu behaupten, er sei der Kandidat der Stunde, falls Clinton Kalifornien für sich entscheidet.
  • 6/8/2016 5:24:24 AM   Oliver Kühn
    Donald Trump behauptet ja gerne, er würde im Vergleich zu Hillary Clinton in allen Umfragen vorne liegen. Eine Erhebung von Reuters und Ipsos zeigt nun das Gegenteil. Wie die Nachrichtenagentur meldet, liegt Clinton mit 44,3 Prozent deutlich vor Trump mit 34,7 Prozent. Die Umfrage wurde demnach von Freitag bis Dienstag durchgeführt.
  • 6/8/2016 5:29:38 AM   Oliver Kühn
    Nicht nur wir warten darauf, dass Sanders auf der Bühne in Santa Monica erscheint.
  • 6/8/2016 5:45:56 AM   Oliver Kühn
    Nun ist er endlich auf der Bühne und dankt seinen Anhängern.
  • 6/8/2016 6:16:37 AM   Oliver Kühn
    Sanders gibt sich in seiner Rede kämpferisch. Das Ringen gehe weiter sagte er und er werde um jede Stimme und jeden Delegierten kämpfen. Ansonsten fordert er mehr Gerechtigkeit, die Zerschlagung der großen Banken an der Wall Street und eine Reform der Wahlkampffinanzierung. Die Regierung dürfe aber auf keinen Fall rechtsgerichteten Republikanern, und erst Recht nicht Donald Trump, überlassen werden.
  • 6/8/2016 6:18:17 AM   Oliver Kühn
    In der Zwischenzeit hat CNN übrigens Sanders zum Wahlsieger in Montana erklärt. Damit hat der Senator aus Vermont zwei Staaten in der vergangenen Nacht gewonnen. Wie Kalifornien ausgeht ist noch unklar.
  • 6/8/2016 6:27:48 AM   Oliver Kühn
    Möglicherweise wird das Ergebnis nicht mehr in der kalifornischen Nacht ausgezählt. Falls dem so sein sollte, wird ein Resultat wohl frühestens im Laufe des späten Nachmittags eintreffen.
  • 6/8/2016 6:53:43 AM   Oliver Kühn
    Auf jeden Fall bleibt es spannend in Kalifornien: Es sind knapp die Hälfte der Stimmen ausgezählt und Sanders kann die Lücke zu Clinton langsam schließen. Die Frage ist nur, ob er auch die restlichen zehn Prozent noch aufholen kann.
    Zwar werden sich die beiden Konkurrenten die Delegierten teilen müssen, aber falls Sanders Kalifornien tatsächlich gewinnen sollte, wäre es ein großer moralischer Erfolg für ihn.
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