WAHL NIEDERLANDEN DPA INTERN

WAHL NIEDERLANDEN DPA INTERN

  • 3/15/2017 12:09:18 PM   dpa-live Desk

    Kurzer Blick zurück - wie lauteten die Ergebnisse vor fünf Jahren? Der große Gewinner damals war die rechtsliberale VVD mit 26,8 Prozent (41 Mandaten). Knapp dahinter kam die sozialdemokratische Partei für die Arbeit (PvdA) mit 24,8 Prozent auf Platz zwei (38 Sitze). Beide Parteien bildeten eine große Koalition unter Ministerpräsident Mark Rutte (VVD).


    Die Rechtspopulist Geert Wilders war dagegen der große Verlierer. Seine Partei für die Freiheit (PVV) verlor neun Sitze und wurde mit zehn Prozent (15 Mandaten) drittstärkste Kraft. Mit 15 Mandaten oder knapp zehn Prozent konnten auch die Sozialisten 2012 stark punkten. Ihnen folgten die Christdemokraten (13 Mandate) und die Linksliberalen der D66 (12). Die übrigen Sitze fielen auf fünf kleinere Parteien, darunter die grüne Partei GroenLinks.

  • 3/15/2017 12:12:10 PM   dpa-live Desk

    Für wen wird diese ältere Dame stimmen? Momentaufnahme aus einem Wahllokal in Staphorst.


    Foto: Muhammed Muheisen, AP/dpa
  • 3/15/2017 12:22:10 PM   dpa-live Desk

    Wen wundert's, die Wahl ist das dominierende Thema auf den Titelseiten der niederländischen Tageszeitungen:



  • 3/15/2017 12:32:11 PM   dpa-live Desk

    Falls Sie sich das auch gefragt haben, warum diese wichtige Wahl an einem Mittwoch stattfindet: Der Grund, alle Grundschüler haben traditionell am Nachmittag schulfrei. Der normale Betrieb in den Schulen, in denen ja die meisten Wahllokale sind, wird daher an einem Mittwoch am wenigsten gestört.  

    Aber es gibt noch einen Grund: So viel Stimmberechtigte wie möglich sollen auch zur Wahl gehen können. Daher sind Freitag, Samstag und Sonntag keine geeigneten Wahltage. Denn ab Freitag (Sonnenuntergang) und am Samstag dürfen orthodoxe Juden nicht wählen und am Sonntag wiederum nicht die strenggläubigen Protestanten.

  • 3/15/2017 12:38:52 PM   dpa-live Desk

    Das Augenmerk am heutigen Tag gilt zwar dem Zweikampf zwischen Geert Wilders und dem Ministerpräsidenten Mark Rutte. Erwähnenswert ist aber auch, dass insgesamt 28 Parteien zur Wahl antreten. Das ist Rekord! 

    Nach den Umfragen können sieben Parteien jeweils mehr als 12 Mandate erhoffen. Dann folgen vier Parteien, die bei einer Koalitionsbildung wichtig sein könnten: die linke christliche Partei ChristenUnie, die Partei für die Tiere, die Seniorenpartei 50plus und die orthodox-kalvinistische Partei SGP. 2012 waren elf Parteien ins Parlament eingezogen. Durch Abspaltung sind es nun 17 Fraktionen - so viele gab es noch nie. 

  • 3/15/2017 12:39:44 PM   dpa-live Desk

    Und so sieht die derzeitige Sitzverteilung im niederländischen Parlament aus:

  • 3/15/2017 12:44:53 PM   dpa-live Desk

    Der Vollständigkeit halber, ein paar Sätze zum niederländischen Wahlsystem: Die Zweite Kammer des Parlaments hat 150 Sitze. Sie werden nach dem Verhältniswahlrecht vergeben. Eine Sperrklausel - wie die Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland - gibt es nicht. Daher haben auch kleine Parteien guten Chancen, ein Mandat zu erringen. 

    Die Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen wird durch die Zahl der Sitze, also 150, geteilt. Bei der vorigen Wahl 2012 waren rund 60.000 Stimmen nötig für einen Sitz. Die Restmandate werden nach einem komplizierten Verfahren auf die gewählten Parteien verteilt.

  • 3/15/2017 12:50:15 PM   dpa-live Desk

    Hätten Sie es gewusst? Die Niederländer dürfen ausschließlich mit einem roten Buntstift ihre Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen.


    Wahllokal im Stadtbezirk Nieuw West in Amsterdam. Foto: Paulo Amorim, ZUMA/dpa
  • 3/15/2017 1:36:41 PM   dpa-live Desk

    In gut sechseinhalb Stunden schließen die Wahllokale. Der Wahlkampf wird in den sozialen Netzwerken weitergeführt. Der Rechtspopulist Geert Wilders ist bekannt dafür, dass er vorzugsweise den Kurznachrichtendienst Twitter für seine Botschaften nutzt.



    Wilders teilt aber auch kräftig aus. Für großes Aufsehen sorgte er mit einem Tweet im vergangenen Jahr. Er postete nach den Terroranschlägen in Deutschland eine Fotomontage, die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Blut befleckten Händen zeigt.



  • 3/15/2017 1:57:34 PM   dpa-live Desk

    Lange Warteschlangen vor den Wahllokalen:



  • 3/15/2017 2:18:27 PM   dpa-live Desk

    So sieht Demokratie-Verbundenheit aus: mit Konfetti haben einige Bürger vor Ort die Eröffnung des offenbar kleinsten Wahllokals im Lande gefeiert.



  • 3/15/2017 2:37:30 PM   dpa-live Desk

    So läuft eine Wahl in den Niederlanden ab: Wir hatten es bereits erwähnt, alle Stimmen werden per Hand ausgezählt, da Computer der Wahlkommissionen gehackt werden könnten. Aus diesem Grund rechnen viele Kommunen damit, dass sich die Bekanntgabe der Ergebnisse verzögern wird

    Die Kommunen werden nach 21.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Wahlkreise telefonisch an die niederländische Nachrichtenagentur ANP übermitteln. Auf dieser Basis präsentiert das öffentlich-rechtliche Fernsehen im Laufe des Abends und der Nacht Hochrechnungen und das vorläufige Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird am 21. März bekannt gegeben. 

  • 3/15/2017 2:54:46 PM   dpa-live Desk

    Der Konflikt zwischen Ankara und Den Haag ebbt nicht ab. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan greift die Niederlande und auch Europa erneut an. «Der Geist des Faschismus geht um in den Straßen Europas», sagte bei einer Rede vor Anhängern in der zentraltürkischen Provinz Afyonkarahisar. Erdogan wiederholte den Vorwurf an die Niederlande und sagte: «Das sind die, die beim Srebrenica-Massaker in Bosnien-Herzegowina mehr als 8000 bosnische Muslime ermordet haben.» Die Niederlande hätten «nichts mit Zivilisation zu tun».

    Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hatte den Massaker-Vorwurf schon gestern als «widerliche Geschichtsverfälschung» zurückgewiesen. Tatsächlich hatten das Massaker in Srebrenica im Juli 1995 bosnisch-serbische Truppen verübt. Niederländische Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen hatten den Angreifern die Stadt zuvor allerdings kampflos überlassen. Bei dem Massaker handelte es sich um den schlimmsten Völkermord nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa.


    Erhebt schwere Vorwürfe gegen die Niederlande: Recep Tayyip Erdogan. Foto: Kayhan OzerPool Presidential Press Service/AP
  • 3/15/2017 3:10:26 PM   dpa-live Desk

    Auch in der Gemeinde Tilburg wurde bislang ein sehr großes Interesse an der Stimmabgabe beobachtet.



  • 3/15/2017 3:36:30 PM   dpa-live Desk

    Weiterer Nadelstich: Der Istanbuler Stadtrat kündigt die Städtepartnerschaft mit Rotterdam auf. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe diese Maßnahme gefordert, meldet die Nachrichtenagentur DHA. Erdogan habe Ministerpräsident Binali Yildirim demnach angewiesen, dem Istanbuler Bürgermeister auszurichten, den Städtepartnerschaftsvertrag «einseitig» aufzulösen. «Denn es ist nicht möglich, dass wir mit solchen Leuten eine Städtepartnerschaft unterhalten», so Erdogan im zentralanatolischen Afyonkarahisar.

  • 3/15/2017 3:51:22 PM   dpa-live Desk

    Wir werfen noch einmal einen Blick in den Süden der Niederlande - nach Tilburg. Hier sind Wahlurnen bereits so voll, dass wieder Platz geschaffen werden muss für weitere Stimmzettel. Erinnert ein wenig an die Weinlese.



  • 3/15/2017 4:03:23 PM   dpa-live Desk

    Noch einmal zur Erinnerung - in den Niederlanden werden meistens die Ergebnisse in Sitzen angegeben, nicht in Prozenten. Und das erwartet uns in den kommenden Stunden: 

    Um 21.00 Uhr wird eine Prognose auf Grundlage von Wählerbefragungen durch das Marktforschungsinsitut Ipsos erwartet. Diese wird eine halbe Stunde später aktualisiert.  

    Ab 21.45 Uhr gibt es dann die ersten amtlichen Ergebnisse - diese sind meistens aus den kleinen Kommunen. 

    Gegen 23.00 Uhr plant der ��ffentliche-rechtliche Sender NOS eine erste Hochrechnung zu veröffentlichen, denn dann werden die Ergebnisse von Dutzenden von Kommunen erwartet. 

    Um Mitternacht wird es dann womöglich eine stabile Hochrechnung geben. Das Endergebnis kann dann davon noch abweichen - bis zu zwei Mandaten.

    Um 01.00 Uhr sollten alle Ergebnisse aus den Großstädten feststehen.

  • 3/15/2017 4:16:55 PM   dpa-live Desk

    Sehr großes Medieninteresse für die Wahl im Nachbarland. Diese Wahl interessiert mehr Länder als nur die Niederlande: 

  • 3/15/2017 4:36:31 PM   dpa-live Desk

    Wo ist der Wahlzettel hin? Der achtjährige Marnix wirft in einem Wahllokal in Den Haag einen Blick in eine Wahlurne.


    Foto: Michael Debets, ZUMA/dpa
  • 3/15/2017 4:46:39 PM   dpa-live Desk

    Abgestimmt wird heute auch in einer Amsterdamer Moschee. Allerdings wurde eine Flagge der türkischen Religionsbehörde Diyanet in dem Wahllokal abgehängt. Oppositionelle in der Türkei werfen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor, dass er die türkische Behörde für seine Zwecke instrumentalisiert.



  • 3/15/2017 4:59:22 PM   dpa-live Desk

    Im Vorfeld der Wahl hatte sich ausgerechnet der Bruder Geert Wilders - Paul - den Rechtspopulisten öffentlich kritisiert. Im Magazin «Der Spiegel» erklärt er: «Geert hat nach dem Terroranschlag von Berlin eine Fotomontage verbreitet: Angela Merkel mit blutverschmierten Händen. Damit hat er eine Grenze überschritten. Das ist keine politische Kritik mehr, das sät Hass. Mein Bruder weiß, dass ein Teil seiner Anhänger seine Botschaften wörtlich nimmt, dass sie auf Facebook zu Gewalt aufrufen. Geert will keine Gewalt, doch er nimmt die möglichen Folgen solcher Botschaften in Kauf



  • 3/15/2017 5:18:06 PM   dpa-live Desk

    Nach einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders NOS sind nicht nur in Tilburg wegen der hohen Wahlbeteiligung zusätzliche Stimmzettel gedruckt worden, sondern auch in der Amsterdam und in Den Haag. Allein in der Hauptstadt sollen allein 25.000 Wahlzettel neu aufgelegt worden sein.


    Foto: Michael Debets, ZUMA/dpa
  • 3/15/2017 5:22:45 PM   dpa-live Desk

    In einigen Wahllokalen müssen bereits «stembusstampers» (Urnenstampfer) eingesetzt werden, mit denen die Wahlzettel zusammengedrückt werden. Dabei werden die Stimmzettel mit einer Holzlatte nach unten gepresst. Weil so viele Parteien mitmachen, sind die Wahlzettel dieses Mal besonders dick.



  • 3/15/2017 5:25:35 PM   dpa-live Desk

    Wer es nicht zu Fuß bis ins Wahllokal schafft oder einfach sein Auto liebt, kann in Zuidplas bis ins Wahllokal hineinfahren. Alle Formalitäten lassen sich dann aber anscheinend doch nicht allein vom Autositz aus erledigen.



  • 3/15/2017 5:29:08 PM   dpa-live Desk

    Was den Ort ihrer Wahllokale angeht sind die Niederländer im Vergleich zu Deutschland ziemlich unkonventionell. Diese Frau etwa stimmt in einer Wahlkabine ab, die inmitten eines Wohnzimmers steht.


    Foto: Muhammed Muheisen, AP/dpa
  • 3/15/2017 5:47:19 PM   dpa-live Desk

    Abstimmen kann man aber auch an öffentlichen Orten, wie etwa dem Bahnhof von Rotterdam.



  • 3/15/2017 6:04:12 PM   dpa-live Desk

    In den sozialen Netzwerken rufen sowohl Ministerpräsident Mark Rutte als auch der Rechtspopulist Geert Wilders die Menschen auf, in die Wahllokale zu gehen. Wahlkampf bis zur letzten Minute!





  • 3/15/2017 6:16:13 PM   dpa-live Desk

    Erster Blick in den Saal für die Wahlparty der niederländischen Sozialdemokraten. Die PvdA, Koalitionspartner von Ministerpräsident Mark Rutte, wird höchstwahrscheinlich nichts zu Feiern haben. Vizepremier Lodewijk Asscher führte die Partei im Wahlkampf. Den Umfragen zufolge droht den Sozialdemokraten mit 10 bis 12 Sitzen das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte

  • 3/15/2017 6:26:15 PM   dpa-live Desk

    Eine nicht enden wollende Schlange im Bahnhof von Nijmegen. Ob auch alle ihre Stimmen abgeben können? In gut 90 Minuten, um exakt 21.00 Uhr, ist nämlich Schluss!



  • 3/15/2017 6:27:05 PM   dpa-live Desk

    Niederländischen Medienberichten zufolge werden mehrere kleine Kommunen nicht in der Lage sein, alle abgegebenen Stimmen vor drei Uhr in der Frühe auszuzählen. Das berichtet unter anderem der TV-Sender RTL Nieuws. Aus Sorge vor Hackerangriffen werden die Stimmzettel in diesem Jahr per Hand ausgezählt, was sowohl mehr Zeit als auch mehr Kapazitäten benötige.

  • 3/15/2017 6:52:34 PM   dpa-live Desk

    So einige kuriose Wahllokale haben wir Ihnen bereits präsentiert. Hier noch drei weitere: die De Duif-Kirche, der A'dam Tower und das «Wurst- und Schnitzelhaus» in Amsterdam. Es ist nun einmal keine gewöhnliche Wahl.


    Foto: Peter Dejong, AP/dpa

    Foto: Patrick Post, AP/dpa

    Foto: Daniel Reinhardt, dpa
  • 3/15/2017 6:54:39 PM   dpa-live Desk

    Auch dieses Kuriosum wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: Auffallend viele Kandidaten tragen bei dieser Wahl Tiernamen, wie die Journalistin Marieke van Essen festgestellt hat. Darunter sind etwa Barsch, Fuchs, Hahn, Katze und Nachtigall



  • 3/15/2017 7:08:51 PM   dpa-live Desk

    UPDATE Die Wahlbeteiligung bleibt weiter hoch: Bis 19.45 Uhr haben 73 Prozent der Wähler ihren Stimmen abgegeben, meldet das Marktforschungsinstitut Ipsos. Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 65 Prozent. Im Vergleich zur Wahl im Jahr 2006 liegt die Beteiligung nur minimal darunter, damals waren es 75 Prozent.

  • 3/15/2017 7:22:15 PM   dpa-live Desk

    Wie werden die ersten Zahlen aussehen? In gut einer Dreiviertelstunde wird eine Prognose auf Grundlage von Wählerbefragungen durch das Marktforschungsinstitut Ipsos erwartet.


    Wahllokal im Nationalmuseum für Altertümer in Leiden. Viele Niederländer gehen erfahrungsgemäß auf dem Weg von der Arbeit nach Hause im Wahllokal vorbei. Foto: Peter Dejong, AP/dpa
  • 3/15/2017 7:34:25 PM   dpa-live Desk

    Es wird weiter «gestemd»: Angesichts der hohen Wahlbeteiligung gibt es viel zu tun.



  • 3/15/2017 7:43:18 PM   dpa-live Desk

    Ihn hatten wir heute noch gar nicht im Bild: Die Rede ist von Jesse Klaver, der neue Spitzenkandidat der niederländischen Grünen. Die Partei hat zur Zeit vier Mandate im Parlament. Experten erwarten, dass Klaver ein sensationelles Ergebnis erreichen wird: 16 bis 18 Mandate.


    Jesse Klaver besuchte während des Wahlkampfs einzelne Haushalte, um für sich und seine Partei zu werben. Foto: Paulien Van De Loo, ZUMA/dpa
  • 3/15/2017 7:46:08 PM   dpa-live Desk

    Noch gibt es keine Ergebnisse aber erste Statements aus der Bundespolitik. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wünscht sich eine Niederlage des Rechtspopulisten Geert Wilders bei der Wahl in den Niederlanden. «Ich hoffe sehr, dass einer der hauptverantwortlichen Hetzer gegen die europäische Zusammenarbeit heute die Wahl verlieren wird», so Schulz bei einer SPD-Veranstaltung in Wolfenbüttel. Auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahl in Frankreich im April/Mai äußert Schulz die Zuversicht, dass ein Demokrat gewinnt und nicht Marine Le Pen vom Front National. 


    Foto: Kay Nietfeld, dpa/Archiv
  • 3/15/2017 7:56:18 PM   dpa-live Desk

    Wer um 21 Uhr noch in der Schlange eines Wahllokals steht, darf laut Wahlleitung auch noch danach seine Stimme abgeben.



  • 3/15/2017 8:05:00 PM   dpa-live Desk

    In den Niederlanden ist die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte einer Prognose zufolge als stärkste Kraft aus der Parlamentswahl hervorgegangen. Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders blieb demnach weit hinter den Erwartungen zurück, heißt es im niederländischen Fernsehen NOS. Die Ergebnisse der ersten Prognose erfolgten aufgrund von Wählerbefragungen des Marktforschungsinstituts Ipsos.

  • 3/15/2017 8:13:51 PM   dpa-live Desk

    Völlig abgesackt: Die Sozialdemokraten haben laut der ersten Prognose ein desaströses Ergebnis erzielt. Nur neun Parlamentssitze wird die PvdA voraussichtlich erhalten - das wäre ein Minus von sage und schreibe 29 Mandaten im Vergleich zur Wahl im Jahr 2012. Die Partei wahrt dennoch die Form und bedankt sich bei den Wählern.

  • 3/15/2017 8:16:51 PM   dpa-live Desk

    Ministerpräsident Mark Rutte kann die große Koalition mit den Sozialdemokraten nicht fortsetzen. Notwendig für die Regierungsbildung sind 76 der 150 Parlamentssitze. Daher werden schwierige Koalitionsverhandlungen erwartet.

  • 3/15/2017 8:20:02 PM   dpa-live Desk

    Eine Übersicht der Ergebnisse, die die Sozialdemokraten seit 1982 erzielen konnte. Noch in den 80er Jahren holte die Partei fast durchgängig ein Drittel der Stimmen. Von solchen Ergebnissen scheinen die PvdA mittlerweile Welten zu trennen.



  • 3/15/2017 8:20:52 PM   dpa-live Desk

    Die Freude bei den Grünen nach der ersten Prognose ist riesengroß. 16 Parlamentssitze könnte die Partei auf sich vereinigen - das wäre ein Plus von 12 Mandaten.

  • 3/15/2017 8:25:12 PM   dpa-live Desk

    Verhaltene Reaktionen hingegen bei den Christdemokraten, obwohl sie laut den ersten Prognosen sechs weitere Mandate zu den bestehenden 13 hinzugewinnen könnten. 



  • 3/15/2017 8:27:23 PM   dpa-live Desk

    Freude bei Kanzleramtsminister Peter Altmaier über die Zahlen der ersten Prognose: «Du bist ein Champion Niederlande», schreibt der CDU-Politiker unter anderem auf Twitter.



  • 3/15/2017 8:31:23 PM   dpa-live Desk

    Die Wahlbeteiligung liegt nach der ersten Prognose bei 81 Prozent. Das ist wesentlich höher als die 74,6 Prozent im Jahr 2012 und die 75,3 Prozent im Jahr 2010.

  • 3/15/2017 8:33:44 PM   dpa-live Desk

    Eine Grafik auf Grundlage der ersten Prognose verdeutlicht noch einmal wie deutlich der Verlust der Sozialdemokraten (PvdA) zu werden droht.



  • 3/15/2017 8:37:44 PM   dpa-live Desk

    Und auch nach einer zweiten Prognose geht die rechtsliberale Partei des Ministerpräsidenten Mark Rutte als stärkste Kraft aus der Parlamentswahl hervor. Der Rechtspopulist Geert Wilders erzielt wie auch in der ersten Prognose nur 19 Sitze

    Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kann demnach auf 31 der 150 Sitze im Parlament hoffen. Es folgen gleichauf drei Parteien. Eine davon ist die Partei von Wilders mit 19 Sitzen. Gleichauf mit ihm sind die Christdemokraten und Linksliberalen.

  • 3/15/2017 8:39:14 PM   dpa-live Desk

    Damit ergeben sich nach derzeitigem Stand mögliche Koalitionen der rechtsliberalen Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) von Ministerpräsident Mark Rutte, den Christdemokraten, den linksliberalen D66  sowie den Grünen. Rutte könnte sich aber auch mit den Christdemokraten, den Linksliberalen und den Sozialdemokraten zusammentun. 



  • 3/15/2017 8:42:05 PM   dpa-live Desk

    Mittlerweile sind nun alle Wahllokale geschlossen. In Nijmegen bleiben die Wahllokale bis 23.00 Uhr geöffnet. Grund: Mangel an Stimmzetteln.

  • 3/15/2017 8:46:56 PM   dpa-live Desk

    Erste Reaktion von Geert Wilders. Auf Twitter schreibt der Rechtspopulist: «Rutte ist mich noch lange nicht los!»



  • 3/15/2017 8:47:46 PM   dpa-live Desk

    Die Grünen in Deutschland feiern ihren niederländischen Parteifreund Jesse Klaver. Auch wenn sie sich bei Obamas «Yes we can» bedienen - Klaver wird nicht das neue Staatsoberhaupt der Niederländer.

  • 3/15/2017 8:47:47 PM   dpa-live Desk

    Der Stand der Dinge nach den Prognosen auf einen Blick:

  • 3/15/2017 8:49:26 PM   dpa-live Desk

    Der liberale Europaparlamentarier Guy Verhofstadt zeigt sich begeistert über hat den prognostizierten Wahlsieg des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte. «Tolle erste Prognose», twittert der ehemalige belgische Ministerpräsident. «Proeuropäische Parteien im Aufschwung.» Damit blieben die Niederlande eine liberale und proeuropäische Hochburg, schreibt er.

  • 3/15/2017 8:52:16 PM   dpa-live Desk

    Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber wertet die Prognosen zur Niederlandewahl als empfindlichen Schlag für alle antieuropäischen Populisten. «Die seriöse Politik der bürgerlichen Kräfte hat sich in den Niederlanden ausgezahlt», erklärt der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist eine gute Nachricht für alle politischen Kräfte der Mitte und für Europa.» Klartext in der Sache und strikte Abgrenzung von Radikalen seien der richtige Weg. 

  • 3/15/2017 8:53:46 PM   dpa-live Desk

    Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg (29) bedankt sich bei den Niederländern für viele Stimmen gegen Rechts. «Dank u wel!», schreibt der neue Renault-Pilot auf Niederländisch auf Twitter. Dazu stellt er das Schlagwort «#NoToRacism» - «Nein zum Rassismus». Hülkenberg kommt gebürtig aus Emmerich am Rhein, das direkt an der niederländischen Grenze liegt.



  • 3/15/2017 8:55:18 PM   dpa-live Desk

    Weiter Reaktionen aus der Bundespolitik: Außenminister Sigmar Gabriel wertet den Wahlausgang in den Niederlanden als Erfolg für Europa. Es sei ein gutes Zeichen, dass ein rechtsextremer Kandidat wie Geert Wilders nicht gewonnen habe, so Gabriel am am Rande einer SPD-Veranstaltung im niedersächsischen Wolfenbüttel. Auch für die kommende Frankreich-Wahl stimme ihn das Ergebnis in den Niederlanden optimistisch.


    SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sagt, den ersten Prognosen zufolge habe die überwältigende Mehrheit der Niederländer der «Hetze von Geert Wilders und seiner unsäglichen Haltung gegenüber ganzen Bevölkerungsgruppen» eine klare Absage erteilt. 


    Freuen sich über das Wahlergebnis in den Niederlanden: Martin Schulz (l.) und Sigmar Gabriel. Foto: Kay Nietfeld, dpa
  • 3/15/2017 8:58:37 PM   dpa-live Desk

    Auch CSU-Chef Horst Seehofer reagiert erleichtert auf die Prognosen. «Bei Wahlen mit nationalen Bedeutungen bekommen die seriösen bürgerlichen Parteien Zuspruch, wenn sie den Menschen überzeugende Antworten auf ihre Fragen geben», so Seehofer. 

    Seehofer weiter: Rutte habe den Wählern beste Zahlen vorweisen können, etwa bei den Beschäftigten oder der Jugendarbeitslosigkeit. Aber der Wahlausgang dort sei kein Hinweis auf Frankreich, da dort die bürgerlichen Kandidaten bislang alles andere als gute Figuren abgeben würden.

  • 3/15/2017 9:18:50 PM   dpa-live Desk

    Einer ist bereits zu Fall gebracht, twittert der Politikberater Julius van der Laar, der sich einst für den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama engagierte. In seinem Tweet veröffentlicht er ein Foto, das die AfD-Vorsitzend Frauke Petry und die französische Europaabgeordnete und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen neben Wilders zeigt.



  • 3/15/2017 9:19:40 PM   dpa-live Desk

    FDP-Chef Christian Lindner gratuliert den Liberalen in den Niederlanden um Premier Mark Rutte zum voraussichtlichen Wahlsieg. 



  • 3/15/2017 9:21:12 PM   dpa-live Desk

    Es wird fleißig ausgezählt. Momentaufnahme aus dem Bürgermeisteramt in Den Haag.


    Foto: Peter Dejong, AP/dpa
  • 3/15/2017 9:28:33 PM   dpa-live Desk

    Und auch in einer Kirche in Amsterdam werden Stimmzettel ausgezählt.


    Foto: Muhammed Muheisen, AP/dpa
  • 3/15/2017 9:30:04 PM   dpa-live Desk

    Die Sitzverteilung im niederländischen Parlament nach den ersten zwei Prognosen auf einen Blick:


    Foto: dpa-ElectionsLive
  • 3/15/2017 9:34:52 PM   dpa-live Desk

    Die  schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon freut sich über das mäßige Abschneiden  des Rechtspopulisten Wilders. 



  • 3/15/2017 9:36:23 PM   dpa-live Desk
    Morgen beginnt der Aufbau - mit eurer Unterstützung!

    Der niederländische Finanzminister und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem nach dem katastrophalen Abschneiden seiner sozialdemokratischen Partei der Arbeit bei der Parlamentswahl.
  • 3/15/2017 9:47:34 PM   dpa-live Desk

    Freude auch bei Sahra Wagenknecht, der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag. Den Erfolg von Ministerpräsident Mark Rutte schreibt sie dessen Umgang mit Ankara im Streit um Wahlkampfauftritte von türkischen Regierungsmitgliedern zu.



  • 3/15/2017 9:57:46 PM   dpa-live Desk

    Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft  wertet die Wahlprognosen in den Niederlanden als ein gutes Zeichen für Europa. «Das ist ein Sieg gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit und ein klares Bekenntnis zu Europa», heißt es laut einer Mitteilung. Mit der Wahlbeteiligung von mehr als 81 Prozent hätten die Wähler «klar Flagge gezeigt für die Demokratie», so Kraft weiter.

  • 3/15/2017 10:00:36 PM   dpa-live Desk

    Das Außenministerium unter Sigmar Gabriel zeigt sich mehr als erleichtert über Wilders' voraussichtliches Scheitern beim Kampf um eine parlamentarische Mehrheit.



  • 3/15/2017 10:02:06 PM   dpa-live Desk
    Gute Wahl für die Niederlande, gute Wahl für Europa! Die Populisten kommen an ihre Grenzen.

    Bundesverteidigungsminister Ursula von der Leyen in der ARD-Talkshow «Maischberger».
  • 3/15/2017 10:05:07 PM   dpa-live Desk

    Die Koalitionsbildung in den Niederlanden dürfte wegen der Zersplitterung der Parteienlandschaft sehr kompliziert werden. Erstmals werden dafür mindestens vier Parteien benötigt.



  • 3/15/2017 10:06:37 PM   dpa-live Desk

    Schwedens früherer Ministerpräsident Carl Bildt sieht im Wahlausgang einen Protest gegen US-Präsident Donald Trump. «Gibt es eine Anti-Trump-Welle in Europa? Ja, das scheint der Fall zu sein», schrieb Bildt, der von 1991 bis 1994 regierte, auf Twitter. «Gesehen in Österreich. Stärker in den Niederlanden.»



  • 3/15/2017 10:09:39 PM   dpa-live Desk

    Der Spitzenkandidat der bisher mitregierenden Sozialdemokraten, Lodewijk Asscher, äußert sich tief enttäuscht über das katastrophale Abschneiden seiner Partei bei der Parlamentswahl. «Dies ist ein bitterer Abend», sagt er vor Anhängern in Amsterdam. Von einem Rücktritt spricht er nicht.

    Prognosen zufolge verliert die Partei der Arbeit (PvdA) 29 ihrer 38 Sitze im Parlament - es bleiben ihr noch neun. Die PvdA war jahrzehntelang neben den Christdemokraten die größte Partei in den Niederlanden. Sie stellte Ministerpräsidenten wie Joop den Uyl (1973-1977) und Wim Kok (1994-2002).


    Foto: Robin van Lonkhuisjen, ANP/AP/dpa
  • 3/15/2017 10:16:18 PM   dpa-live Desk

    Reaktion aus Rom: Der italienische Regierungschef Paolo Gentiloni ist erleichtert über das pro-europäische Votum der Niederländer. «Kein Nexit. Die Anti-EU-Rechte hat die Wahlen in den Niederlanden verloren», schreibt der Ministerpräsident auf Twitter. Gemeinsam müsse die EU nun verändert und «wiederbelebt» werden.



  • 3/15/2017 10:17:49 PM   dpa-live Desk
    Mark Rutte, der Harry Potter der niederländischen Politik, hat ein Wunder vollbracht. Indem er den Anführer der Islamfeinde, Geert Wilders, den Umfragen bis vor wenigen Tagen noch als möglichen Sieger der Wahlen ausgemacht hatten, ausgeschaltet hat.

    Die italienische Tageszeitung «La Stampa» in der Wahlnacht auf ihrer Internetseite.


  • 3/15/2017 10:18:29 PM   dpa-live Desk

    Kanzlerin Angel Merkel lässt über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilen:



  • 3/15/2017 10:31:11 PM   dpa-live Desk

    Als «großartig» bezeichnet der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte das Abschneiden seiner rechtsliberalen Partei bei der Parlamentswahl. In Anspielung auf das Abschneiden des Rechtspopulisten Geert Wilders sagt Rutte in Den Haag: «Das war heute ein Fest für die Demokratie.» Der niederländische Wähler habe Nein gesagt «zu der falschen Art von Populismus».


    Foto: Daniel Reinhardt, dpa
  • 3/15/2017 10:36:41 PM   dpa-live Desk

    Eindrücke von Ruttes Auftritt: 

  • 3/15/2017 10:47:03 PM   dpa-live Desk

    Die rechtsextreme Front National (FN) in Frankreich sieht den Rechtspopulisten Geert Wilders trotz des absehbar mäßigen Abschneidens bei den Wahlen in den Niederlanden im Aufwind. «Das nächste Mal wird er gewinnen», so FN-Vizepräsident Florian Philippot im Gespräch mit dem französischen Sender France 3

    Wilders' PVV habe um 4 Sitze auf nun 19 Sitze im Parlament zugelegt, erklärt Philippot. «Er steigt auf», fügt er mit Blick auf Wilders hinzu. «Das System der Europäischen Union, das immer totalitärer wird, erlebt seine letzten Monate.»

  • 3/15/2017 10:52:06 PM   dpa-live Desk

    Ministerpräsident Mark Rutte schlägt nach dem für sie positiven Ausgang der Parlamentswahl versöhnlichere Töne gegenüber der Türkei an. «Wir würden die Spannungen gerne abbauen», so Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert. Es sei alles andere als sinnvoll, so weiter zu machen wie in den vergangenen Tagen.

    Hennis-Plasschaert spielt damit auf den Streit um Auftritte türkischer Regierungspolitiker in den Niederlanden an, der zuletzt zu einer schweren Krise in den Beziehungen beider Länder geführt hatte. Rutte war zuletzt vorgeworfen worden, den Streit eskaliert zu haben, um keine Wählerstimmen an die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders zu verlieren. Hennis-Plasschaert weist solche Vermutungen zurück. «Wir mussten eine rote Linie ziehen», sagt sie. «Das hatte nichts mit den Wahlen zu tun.»


    Jeanine Hennis-Plasschaert, Verteidigungsministerin der Niederlande. Foto: Stephanie Lecocq, epa/dpa/Archiv
  • 3/15/2017 10:57:35 PM   dpa-live Desk

    Begeisterung beim Spitzenkandidaten der niederländischen Grünen. «Es ist ein historischer Abend», so Jesse Klaver vor jubelnden Anhängern in Amsterdam über das Abschneiden seiner Partei. Die Grünen haben nach den bisherigen Prognosen ihren Stimmenanteil vervierfacht.

    Der 30-Jährige verweist auf die große Aufmerksamkeit, die die niederländische Wahl im Ausland gefunden habe. Das Ausland habe sich im Wesentlichen für eine Frage interessiert: Erlebt der Rechtspopulismus in den Niederlanden einen weiteren Durchbruch? Nun habe sich gezeigt: «Der Populismus hat keinen Durchbruch geschafft.»

  • 3/15/2017 11:04:55 PM   dpa-live Desk

    Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault gratuliert den Niederländern, die den Aufstieg der extremen Rechten aufgehalten und sich für die Arbeit an einem stärkeren Europa entschlossen hätten.



  • 3/15/2017 11:18:27 PM   dpa-live Desk

    In Amsterdam gewinnt laut Hochrechnung GrünLinks mit mehr als 19 Prozent, während die Sozialdemokraten von 35 auf 8 Prozent abstürzen.

  • 3/15/2017 11:23:48 PM   dpa-live Desk

    Auch US-Medien wie die «Washington Post» beobachten das Geschehen in den Niederlanden aufmerksam.



  • 3/15/2017 11:28:11 PM   dpa-live Desk

    In den Niederlanden geht die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte nach einer ersten Hochrechnung als stärkste Kraft aus der Parlamentswahl hervor. Der Rechtspopulist Geert Wilders bleibt demnach als Dritter weit hinter den Erwartungen zurück, heißt es im niederländischen Fernsehen.

  • 3/15/2017 11:43:51 PM   dpa-live Desk

    Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kann auf 32 der 150 Sitze im Parlament hoffen. Es folgen die Christdemokraten mit 21 Sitzen, erst dahinter rangiert mit 20 Sitzen Wilders' PVV. Die Hochrechnung basiert auf 10,3 Prozent der ausgezählten Stimmen. Es könne noch zu deutlichen Veränderungen kommen, heißt es.

  • 3/15/2017 11:46:01 PM   dpa-live Desk

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gratuliert dem niederländischen Premier Mark Rutte zum klaren Sieg bei den Parlamentswahlen. «Ein Votum für Europa, ein Votum gegen Extremisten», teilt Junckers Sprecher Margaritis Schinas auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

    Die Union ist in mehreren Ländern in dramatischer Weise mit EU-feindlichen Kräften konfrontiert. Der Brexit-Beschluss der britischen Wähler hatte im vergangenen Jahr zu einer offenen Krise geführt. Die EU versucht nun, die 27-er Gemeinschaft ohne das wirtschaftlich wichtige Großbritannien zusammenzuhalten.



  • 3/15/2017 11:51:32 PM   dpa-live Desk

    Der 2005 mit dem Friedensnobelpreis geehrte Mohamed el-Baradei bezeichnet die beinahe zeitgleichen Ergebnisse der Wahl in den Niederlanden sowie die erneute Schlappe für Donald Trumps Einreiseverbot für Flüchtlinge und Menschen aus sechs vorwiegend islamischen Ländern als «hoffnungsvolle Botschaft».



  • 3/16/2017 12:00:24 AM   dpa-live Desk

    Liebe Leserinnen und Leser, der Liveblog von den Parlamentswahlen endet an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Dabeisein. Kommen Sie gut durch die Nacht.

  • 3/16/2017 12:00:24 AM   dpa-live Desk

    ··· Das Wichtigste in Kürze ···

    ▪ Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte wehrt der ersten Hochrechnung zufolge den Rechtspopulisten Geert Wilders klar ab. 

    ▪ Die Koalitionsbildung dürfte aber wegen der Zersplitterung der niederländischen Parteienlandschaft schwierig werden. Erstmals werden dafür mindestens vier Parteien benötigt

    Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kann auf 32 der 150 Sitze im Parlament hoffen. Es folgen die Christdemokraten mit 21 Sitzen, erst dahinter rangiert mit 20 Sitzen Wilders' PVV. Die Hochrechnung basiert auf 10,3 Prozent der ausgezählten Stimmen. Es kann womöglich noch zu deutlichen Veränderungen kommen. 

    ▪ Die Wahlbeteiligung liegt bei 81 Prozent - deutlich höher als bei der vorigen Wahl 2012, als sich knapp 75 Prozent beteiligten.

  • 3/16/2017 12:02:24 AM   dpa-live Desk

    ··· Das Wichtigste in Kürze ···

    ▪ Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte wehrt der ersten Hochrechnung zufolge den Rechtspopulisten Geert Wilders klar ab und wird stärkste Kraft

    ▪ Die Koalitionsbildung dürfte aber wegen der Zersplitterung der niederländischen Parteienlandschaft schwierig werden. Erstmals werden dafür mindestens vier Parteien benötigt

    Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kann auf 32 der 150 Sitze im Parlament hoffen. Es folgen die Christdemokraten mit 21 Sitzen, erst dahinter rangiert mit 20 Sitzen Wilders' PVV. Die Hochrechnung basiert auf 10,3 Prozent der ausgezählten Stimmen. Es kann womöglich noch zu deutlichen Veränderungen kommen. 

    ▪ Die Wahlbeteiligung liegt bei 81 Prozent - deutlich höher als bei der vorigen Wahl 2012, als sich knapp 75 Prozent beteiligten.

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